«Das Add-on für das Zürcher Opernhaus versteht sich als grosszügiger, offener Begegnungsraum, der tagsüber wie abends unterschiedliche Nutzungen vereint. Der Entwurf schafft eine einladende Atmosphäre, in der Menschen zusammenkommen, essen und trinken, sich austauschen oder bewusst zurückziehen und ausruhen können.
Das Gebäude ist zweigeschossig organisiert: Im Erdgeschoss befinden sich Bar, Tanzfläche und flexible Tischbereiche als sozialer Mittelpunkt. Im Obergeschoss liegen vier klar definierte Räume - Bandraum, Werk-/Textilraum (indem Reste aus der Kostüm- und Bühnenbildproduktion des Opernhauses verwertet werden können), Gruppen- oder Kinoraum - ergänzt durch eine offene Fläche mit einer zentralen Öffnung, die visuelle Bezüge zwischen den Ebenen ermöglicht.
Ein zentrales Entwurfsthema ist die Verbindung von Alt und Neu: Die historische Architektursprache des Opernhauses wird durch eine klare Säulenstruktur aufgegriffen und neu interpretiert. Diese bildet einen bewussten Kontrast zu grosszügigen Glasflächen und modernen Lichtinstallationen, welche Transparenz, Leichtigkeit und zeitgemässe Offenheit vermitteln.
Am Abend wandelt sich der Raum durch Licht, Musik und Nutzung zu einem lebendigen Treffpunkt, ohne seine Offenheit und Vielschichtigkeit zu verlieren»
Gschmidig: Thomas S. und Kian M., 18 Jahre