«Zu Beginn meines Projekts habe ich zur Geschichte des Opernhaus Zürich recherchiert. Mir gefiel die Idee, ältere Architektur wieder aufzugreifen. Allerdings wollte ich auch einen Raum schaffen, der zu den heutigen Bedürfnissen der Stadtbewohnern passt. Deshalb fragte ich mich, was für ein Ort ich selbst gerne besuchen würde. So entstand die Idee eines hohen, offenen Innenraums mit viel Luft, der ‚eine Bibliothek mit einem Café verbindet. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen können zum Lesen, Austauschen und Verweilen. Besucher können Bücher bringen, die sie nicht mehr benutzen, neue mitnehmen oder einfach vor Ort lesen. Ein wichtiges Element ist das Bücherregal unter der Brücke, die verschiedene Bereiche verbindet. Das Regal ist verschiebbar und ermöglicht es, den Raum flexibel zu teilen und unterschiedlich zu nutzen — beispielsweise auch für kleine Veranstaltungen. Die Sitzbereiche laden dazu ein, sich aufzuhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich habe mich für die Kategorie Innenraum entschieden, weil mich interessiert, wie Innenräume die Atmosphäre eines Ortes prägen. Mit meinem Entwurf wollte ich einen offenen und gemeinschaftlichen Raum neben dem Opernhaus schaffen.»
Alterskategorie 16-18