«Bei meinem Projekt OFFENHAUS war mir von Anfang an wichtig, einen Ort zu schaffen, der offen für alle ist. Nicht nur architektonisch, sondern auch in der Nutzung. Das Gebäude sollte ein Ort für Spass sein, aber gleichzeitig auch ein Ort für wichtige und konzentrierte Tätigkeiten. OFFENHAUS soll ein Treffpunkt sein, der für unterschiedliche Bedürfnisse funktioniert und trotzdem als zusammenhängendes Gebäude wahrgenommen wird. Es ist Stock für Stock unterschiedlich genutzt, damit es für möglichst viele Menschen etwas bietet. Im untersten Stock befindet sich der Trainingsraum für Tänzer, Ballerinas oder auch Theaterleute. Dieser Raum ist offen und grosszügig gestaltet, damit Bewegung und Kreativität Platz haben. Besonders wichtig war mir hier die grosse Glasfront. Für mich symbolisiert sie den Zürichsee —- durch die Klarheit des Materials und die Lichtreflexionen, die an Wellen erinnern. Zusätzlich dient die Glasfront im untersten Stock auch als Zuschauerbereich, sodass Passanten von aussen Einblick in das Training haben. Im zweiten Stock befindet sich der Bürostock. Mir war wichtig, dass dieser Stock ruhiger wirkt als die anderen. Dann kommen wir zu meinem Lieblingsstock, dem Essbereich. Der Essbereich ist aufgebaut mit ganz vielen verschiedenen Nationen, Essensrichtungen und unterschiedlichen Arten von Essen. Von Fast Food bis zu noblen Menüs hat es alles. Ganz oben befindet sich das Dach, das als Aufenthalts- und Begegnungsraum gedacht ist. Auf dem Dach stehen Bäume, die dem Ort Ruhe und eine natürliche Atmosphäre geben und so platziert sind, dass schattige Zonen entstehen. Von dort aus hat man einen Blick auf den Zürichsee, auf das Opernhaus und den Sechseläutenplatz. Eine Brücke verbindet das Dach mit dem Opernhaus, was den Austausch zwischen den beiden Gebäuden stärkt. Zusammengefasst verbindet OFFENHAUS Bewegung, Arbeit, Essen und Aufenthalt in einem offenen, lichtdurchfluteten Bau.»
Felipe C., Alterskategorie 16-18