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First Floor Design Academy:
Sascha B.

«Das Gebäude zwischen Opernhaus und See soll nicht mehr nur ein Nebenhaus sein, sondern eine Verbindung zwischen Natur und Urbanität darstellen. Gleichzeitig will es dem städtischen Kulturpalast genügend Raum lassen. Die Scala Montis nimmt mit ihrer ansteigenden Form den öffentlichen Raum des Sechseläutenplatzes auf und führt ihn in die dritte Dimension. Treppen und Sitzstufen sind das prägende gestalterische Element auf der gesamten Dachfläche. Die südliche Fassade thematisiert den nahen See mit einer einzigen,  geschwungenen Linie. Die verspiegelte Fensterfront verleiht dem Gebäude je nach Tages- und Jahreszeit ein anderes Aussehen. Grob behauene Holzpfähle (als Referenz an die Pfahlbauten, die hier vorgefunden wurden) brechen die glatte Fassade auf. Die Scala Montis kann ein Treffpunkt sein. Als Tribüne für Freiluftaufführungen jeglicher Art wird sie wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt. Eine persönliche Anmerkung zum Schluss: Ich habe Mühe mit Orts- und Situationswechseln. In meiner Vorstellung ist die Scala Montis deshalb das beste Beispiel für das Konzept des Dritten Raums. Obwohl es ein Gebäude ist, existieren beim Betreten keinerlei Barrieren – das gilt selbstverständlich auch für ältere und gehbehinderte Personen, die die Scala Montis über einen Treppenlift nutzen können.»

Sascha B., Alterskategorie 16-18