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First Floor Design Academy:
Timo R.

«Das Gebäude versteht sich als offener Gegenpol zur Massivität des bestehenden Fleischkäs. Die Architektur ist gestaffelt und durchlässig, sodass Licht, Luft und Bewegung das Haus frei durchströmen können. Kunst braucht Raum zum Atmen— dieses Prinzip bildet die Grundlage des gesamten Konzepts. Durch Einschnitte und Terrassen entsteht ein Gefühl von Offenheit und Leichtigkeit. Im untersten Stock befindet sich ein öffentliches Café, das als Treffpunkt zwischen Stadt, Kunst und Alltag dient. Von dort aus öffnet sich das Gebäude nach oben und lädt Besucher ein, sich langsam durch die Ebenen zu bewegen. Die Bepflanzung auf den Terrassen erzeugt eine fast subtropicalisch anmutende Atmosphäre mitten in der Stadt. So entsteht ein Ort, der nicht abgeschlossen wirkt, sondern lebt und sich ständig verändert. Das Haus soll kein Denkmal sein, sondern ein atmender Raum für Begegnung, Kunst und Pause.»

Timo R., Alterskategorie 16-18