Trifonov & Järvi

Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 7 cis-Moll op. 131

  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    In Kooperation mit dem Tonhalle-Orchester Zürich

Musikalische Leitung:
Paavo Järvi

Paavo Järvi

Paavo Järvi wurde als Sohn des Dirigenten Neeme Järvi in Tallinn geboren. Er studierte zunächst Dirigieren und Schlagzeug in Estland, danach am Curtis Institute of Music und bei Leonard Bernstein. Bedeutende Stationen seiner Dirigentenkarriere waren das Cincinnati Symphony Orchestra, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt und das Orchestre de Paris. Aktuell leitet Paavo Järvi seit 2004 die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und seit 2019 das Tonhalle Orchester Zürich. Von 2015 bis 2022 war er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokio, heute ist er dort Ehrendirigent. Darüber hinaus ist er künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu, das er gemeinsam mit seinem Vater gegründet hat. Ausserdem dirigiert Paavo Järvi weltweit eine Vielzahl namhafter Orchester, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker, die New Yorker Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Israel Philharmonic Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die Münchner Philharmoniker und das Philharmonia Orchestra London. 2019 wurde Paavo Järvi beim Opus Klassik in der Kategorie «Dirigent des Jahres» ausgezeichnet und erhielt im selben Jahr zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen den Rheingau Musik Preis. Weitere Preise und Ehrungen sind der Grammy Award für seine Aufnahme der Sibelius-Kantaten mit dem Estonian National Symphony Orchestra, die Auszeichnung «Artist of the Year 2015» sowohl vom Gramophone als auch vom Diaposon d’Or Magazin und die Ernennung zum «Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres» durch das französische Staatsministerium für Kultur.

Trifonov & Järvi16 Jan. 2027

Besetzung


Klavier Daniil Trifonov

Daniil Trifonov

Daniil Trifonov hat eine beispiellose Karriere als Solist, Kammermusikpartner und Komponist gemacht. 1991 in Nischni Nowgorod geboren, erspielte er sich nach seinem Studium am Moskauer Gnessin-Institut und am Cleveland Institute of Music 1. Preise beim Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv und dem Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau sowie den 3. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Warschau. Daniil Trifonov war Artist in Residence des Wiener Musikvereins und der Carnegie Hall sowie des London Symphony Orchestra und der Berliner Philharmoniker. Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Tourneen mit dem London Symphony Orchestra unter Simon Rattle sowie Auftritte mit dem Concertgebouworkest, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Boston Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Daniil Trifonov tritt in Solo-Rezitalen regelmässig in renommierten Konzertsälen auf, darunter das Concertgebouw in Amsterdam, die Philharmonie in Berlin, der Wiener Musikverein, die Tonhalle Zürich, das Théâtre des Champs-Élysées in Paris, das Barbican Centre und die Royal Festival Hall in London. Zu seinen Kammermusikpartnerinnen und -partnern zählen u. a. Sergei Babayan, Gautier und Renaud Capuçon sowie Vilde Frang, Clemens Hagen, Joshua Bell und Matthias Goerne. Für das Album Transcendental mit Werken von Liszt erhielt er 2018 seinen ersten Grammy Award. 2020 erschien das Doppel-Album Silver Age mit Werken von Skrjabin, Prokofjew und Strawinsky, eingespielt mit dem Mariinski-Orchester unter der Leitung von Valery Gergiev. Alben mit Werken von Rachmaninow hat er mit dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin realisiert.

Trifonov & Järvi16 Jan. 2027
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Kurzgefasst

Mit schillernder Vielfalt und unterschiedlichen Formaten präsentiert sich das umfangreiche Konzertprogramm. In grosser Besetzung ist das Orchester der Oper Zürich in sieben Philharmonischen Konzerten zu hören, die abwechselnd im Opernhaus und in der Tonhalle stattfinden. International renommierte Solist:innen und Gastdirigent:innen widmen sich dabei den grossen Werken von Beethoven bis Strauss ebenso wie faszinierenden Entdeckungen aus dem Konzertrepertoire. Einen besonderen Akzent setzt der Prokofjew-Zyklus, der in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester entsteht. Drei Konzerte des Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten sowie eine Reihe von Fest- und Sonderkonzerten – unter anderem mit dem Kinderopernorchester – erweitern das vielseitige Angebot. In kleineren und individuellen Besetzungen sind die Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich in den beliebten Kammerkonzerten zu hören, die jeweils am Sonntagmorgen und Montagabend stattfinden. Das Ensemble Opera Nova bringt Werke des späten 20. sowie des 21. Jahrhunderts auf die Studiobühne. Abgerundet wird das Konzertangebot durch die Liederabende, in denen einige der schönsten und charakteristischsten Stimmen unserer Zeit zu hören sind.

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