Dirigent:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026

Besetzung


Klavier Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder studierte Klavier an der Musikhochschule in Wien sowie bei Bruno Seidlhofer. Mittlerweile ist er eine feste Grösse in der internationalen Klavierszene und regelmässiger Gast bei den bedeutenden Orchestern und Festivals weltweit. Über 100 Aufnahmen dokumentieren den Umfang und die Vielfalt seines Repertoires. Besonderes Aufsehen erregte seine Einspielung des Klavier-Gesamtwerkes von Joseph Haydn sowie eine CD mit Klavier-Transkriptionen unter dem Titel «Waltzing Strauss». Heute bevorzugt Rudolf Buchbinder Live-Aufnahmen. Dazu gehören Konzert-Mitschnitte der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms mit dem Royal Concertgebouw Orkest und Nikolaus Harnoncourt sowie zwei DVDs mit Mozart-Klavierkonzerten, auf denen Rudolf Buchbinder als Solist und Dirigent der Wiener Philharmoniker bei den Wiener Festwochen 2006 zu erleben ist. Im November 2010 erschien eine weitere Live-Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Brahms mit Rudolf Buchbinder als Solist des Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Im Mai 2011 wurden Konzerte mit den fünf Klavierkonzerten von Beethoven mit Rudolf Buchbinder als Solist und Dirigent der Wiener Philharmoniker im Grossen Musikvereinssaal in Wien auf DVD aufgezeichnet. Im November 2012 erschien bei Sony Classical eine Live-Aufnahme von Mozart Klavierkonzerten, die Rudolf Buchbinder gemeinsam mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien einspielte. Zum wichtigen Anliegen wurde für ihn die Interpretation des «Neuen Testaments» der Klaviermusik: mit der zyklischen Wiedergabe aller 32 Sonaten Beethovens in über 40 Städten – darunter Wien, München, Zürich, St. Petersburg, Buenos Aires, Peking und Mailand – setzt er immer wieder Massstäbe. In der Saison 2012/13 spielt Rudolf Buchbinder seinen Beethoven-Zyklus an sieben Abenden in Berlin. Während der Saison 2010/11 war er als «Artist in Residence» der Staatskapelle Dresden besonders eng verbunden. Sein Beethoven-Sonaten-Zyklus in der Semperoper Dresden wurde live mitgeschnitten und erschien im Mai 2011 auf CD. Hierfür erhielt Rudolf Buchbinder u.a. den ECHO Klassik 2012 als Instrumentalist des Jahres. Seit 2007 ist er Künstlerischer Leiter des Musik-Festivals Grafenegg in der Nähe von Wien, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Orchesterfestivals in Europa entwickelt hat. Seine Biographie mit dem Titel «Da Capo: Ein Künstlerporträt» ist 2008 in Buchform erschienen.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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