Choreografie von Cathy Marston


Choreografie:
Cathy Marston

Cathy Marston

Die international renommierte Choreografin Cathy Marston besitzt sowohl die britische als auch die schweizerische Staatsbürgerschaft. Seit August 2023 ist sie Direktorin des Balletts Zürich. Ihre Tanzausbildung erhielt sie in Cambridge und an der Royal Ballet School London. Zwischen 1994 und 1999 tanzte sie im Ballett Zürich, im Ballett des Luzerner Theaters und beim Konzert Theater Bern. Von 2002 bis 2006 war sie Associate Artist des Royal Opera House London und von 2007 bis 2013 Ballettdirektorin am Konzert Theater Bern.

Seit Jahren höchst erfolgreich als freischaffende Choreografin tätig, wurde Cathy Marston von einer Vielzahl namhafter internationaler Compagnien und Institutionen eingeladen. Kreationen entstanden unter anderem für das Royal Ballet, das Hamburg Ballett, das Königlich Dänische Ballett, das English National Ballet, das Nor­thern Ballet, das Finnische Nationalballett, das Ballet Black, das Na­tional Ballet of Cuba sowie für die Opera Australia und die Hong Kong Academy of Performing Arts. In den letzten Jahren arbeitete sie vermehrt in den USA, so für das San Francisco Ballet, das American Ballet Theatre, das Houston Ballet und das Joffrey Ballet Chicago.

In ihren choreografischen Arbeiten lässt sie grosse literarische Vorlagen im Tanz lebendig werden, ausser­dem nähert sie sich bedeutenden historischen Persönlichkeiten auf un­gewohnte und originelle Weise. Grosse Erfolge feierte sie mit ihren Ballettadaptionen «Mrs. Robinson» (Charles Webb), «Snowblind» (Ethan Frome), «Jane Eyre» (Charlotte Brontë) und «Of Mice and Men» (John Steinbeck). Ungewöhnliche Sichtweisen prägen auch ihre biografisch inspirierten Werke «The Cellist», «Victoria» und «Hexenhatz». Für ihr choreografisches Schaffen wurde Cathy Marston mehrfach ausgezeichnet, darun­ter mit einem South Bank Sky Arts Award und dem britischen National Dance Award. 2020 verlieh ihr das International Institute for Dance and Theatre einen Preis für Exzellenz im internationalen Tanz.

Höhepunkt ihrer ersten Saison als Zürcher Ballettdirektorin war 2024 die Uraufführung von «Atonement» nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan (Koproduktion mit dem Joffrey Ballet). Ausser­dem waren in Zürich Cathy Marstons Stücke «The Cellist» und «Snowblind» zu sehen. In der vorigen Saison hatte ihr Clara-­Schumann-Ballett «Clara» Premiere. 2026 choreografiert sie für das Ballett Zürich «Romeo und Julia».

Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept. 2025 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 2 / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Ein Sommernachtstraum11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027
Musik:
Benjamin Britten

Benjamin Britten

Besetzung

See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027
Bühnenbild:
Chloe Lamford

Chloe Lamford

Chloe Lamford ist Bühnenbildnerin und arbeitet in den Bereichen Theater, Oper, Musik und Installation. Sie absolvierte eine Ausbildung in Theatre Design an der Wimbledon School of Art und erhielt 2013 das Arts Foundation Fellowship for Design for Performance. Sie ist Associate Designerin am Royal Court Theatre in London, wo sie Räume für Is God Is, Shoe Lady, The Cane, Pity, Gun Dog, Victory Condition, B, Road, Unreachable, The Twits, God Bless The Child, How to Hold Your Breath, Circle Mirror Transformation, Teh Internet is Serious Business, 2071 und Open Court entwarf. 2017 kreierte sie mit The Site einen temporären Theaterraum und eine Installation. Für das Londoner National Theatre entstanden u.a. The Antipodes, Phaedra, Othello, John, Amadeus und The World of Extreme Happiness. Weitere Produktionen führten sie u.a. an den New Yorker Broadway (Hilary and Clinton), das Theater Basel (Hexenjagd), die Schaubühne in Berlin (u.a. Atmen und Ophelias Zimmer) sowie an das Old Vic (The American Clock). Für ihre Arbeit bei Small Miracle am Tricycle Theatre in Kilburn erhielt sie den britischen Theaterpreis für das «Beste Bühnendesign». In der Oper arbeitete sie u.a. bereits am Royal Opera House, Covent Garden (Theodora, Rusalka), der Royal Danish Opera (The Handmaid’s Tale), der English National Opera (La bohème), der Opéra Comique in Paris (Miranda) sowie beim Festival d’Aix-en-Provence (Ariadne auf Naxos, Alcina, Pelléas et Mélisande). Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Julie am Internationaal Theater Amsterdam, Cyrano de Bergerac an der Comédie-Française sowie Next to Normal im Londoner West End und am Donmar Warehouse.

See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027
Kostüme:
Annemarie Woods

Annemarie Woods

Die irische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annemarie Woods gewann 2011 gemeinsam mit dem britischen Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz. In gemeinsamen Produktionen mit Sam Brown stattete sie u. a. «I Capuleti e i Montecchi» in Como, «Der Zigeunerbaron» in Klagenfurt, «Sigurd der Drachentöter» an der Bayerischen Staatsoper München, «Il trionfo del tempo e del disinganno» in Karlsruhe, die Uraufführung von Gerald Barrys Oper «The Importance of Being Earnest» in Nancy sowie «La Cenerentola» am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von «Macbeth», «Salome», «L’elisir d’amore» und «Don Giovanni» sie ebenfalls ausstattete. Weitere Arbeiten waren «Candide» und «L’Heure espagnole/Gianni Schicchi» in Nancy, «Agrippina» in Limerick und «My Fair Lady» in Karlsruhe. Mit Ted Huffman arbeitete sie u. a. in Frankfurt für «Rinaldo», in Köln für «Salome», und in Montpellier für «A Midsummer Night’s Dream» zusammen. Zudem entwarf sie die Kostüme für «Pagliacci/Cavalleria rusticana» in Amsterdam (Regie: Robert Carsen), für «La traviata» an der Komischen Oper Berlin (Regie: Nicola Raab) und für «Osud» beim Janáček Brno Festival (Regie: Robert Carsen). Am Opernhaus Zürich gestaltete sie die Kostüme für Adele Thomas’ Inszenierung von «Il trovatore», Ted Huffmans Inszenierungen von «Madama Butterfly», «Girl with a Pearl Earring» und «Roméo et Juliette» sowie für Evgeny Titovs Inszenierung von «L’Orfeo». Zuletzt entwarf sie u.a. die Kostüme für Evgeny Titovs «Iolanta» an der Wiener Staatsoper, für Robert Ickes «Don Giovanni» beim Festival d’Aix-en-Provence sowie Bühne und Kostüme für Oliver Mears’ «Semele» am Royal Opera House London.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027
Lichtgestaltung:
Fabiana Piccioli

Fabiana Piccioli

Besetzung

See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027
Dramaturgie:
Edward Kemp

Edward Kemp

Edward Kemp, geboren in Oxford, hat mit Cathy Marston bei über zwanzig Balletten zusammengearbeitet, darunter sieben für das Bern Ballett. Zu den jüngsten Kooperationen gehören «Summer & Smoke» (Houston/American Ballet Theatre), «Of Mice and Men» (Joffrey), «Mrs. Robinson» (San Francisco), «The Cellist» (Royal Ballet), «The Suit» (Ballet Black), «Lady Chatterley’s Lover» (Les Grands Ballets Canadiens de Montréal), «Liaisons Dangereuses» (Royal Danish Ballet) und ein Drehbuch für Disney+. Er hat Texte für Komponist:innen wie Sally Beamish, Victoria Borisova Ollas, Jason Carr, Tansy Davies, Terry Davies, Péter Eötvös, Stuart MacRae, Julian Philips und Gary Yershon verfasst.  Im Schauspiel entstanden u. a. «King James Bible» (National Theatre), «The Mysteries» (Royal Shakespeare Company) sowie Dramatisierungen von Bulgakows «Meister und Margarita» (Chichester/Complicite/Avignon), Lessings «Nathan der Weise» (Chichester/Off-Broadway/Shaw Festival) und Faulkners «As I Lay Dying» (Baton Rouge). Ausserdem übertrug er Werke von Brecht, Goldoni, Kleist, Lorca, Prokofjew, Molière, Racine und Sibelius auf die Bühne und übersetzte Romane von Paul Auster, Eca De Queiros, Charles Dickens, Knut Hamsun, Ted Hughes, Salman Rushdie und WG Sebald. Er schrieb Dramen und Komödien für BBC Radio und führte Regie bei Theaterstücken und Musicals in Grossbritannien und in den USA, von Autoren wie Gertrude Stein und William Shakespeare bis hin zu Alan Bennett und Stephen Sondheim. Von 2008 bis 2021 war er Direktor und Chief Executive der Royal Academy of Dramatic Art (RADA). Heute ist er Chief Executive des Royal Literary Fund, der ältesten literarischen Wohltätigkeitsorganisation Grossbritanniens.

Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept. 2025 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 2 / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Ein Sommernachtstraum11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027