Ascanio in Alba

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenata teatrale in zwei Akten
Libretto von Giuseppe Parini

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Konzertante Aufführung
    Im Rahmen von Zürich Barock
    © Plakatmotiv von Peter Paul Rubens

Musikalische Leitung:
Christophe Rousset

Christophe Rousset

Christophe Rousset, Gründer des Ensembles Les Talens Lyriques und international renommierter Cembalist, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der historischen Aufführungspraxis. Als Musiker und Dirigent widmet er sich besonders dem Opernrepertoire und der Wiederentdeckung des europäischen Musikerbes. Er studierte Cembalo an der Schola Cantorum in Paris bei Huguette Dreyfus und setzte seine Ausbildung am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Bob van Asperen fort. Bereits im Alter von 22 Jahren gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Cembalo-Wettbewerb in Brügge. 1991 gründete er Les Talens Lyriques. Mit seinem Ensemble gastiert er regelmässig an führenden Opern- und Konzerthäusern Europas, darunter die Opéra national de Paris, die Opéra-Comique, das Théâtre des Champs-Élysées, De Nationale Opera in Amsterdam, das Theater an der Wien, die Wiener Staatsoper, La Monnaie in Brüssel, das Barbican Centre in London und das Teatro alla Scala in Mailand. Internationale Tourneen führten ihn zudem nach Mexiko, Neuseeland, Kanada und in die USA. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent ist er als Cembalist und Kammermusiker aktiv. Seine Einspielungen von Werken unter anderem von François Couperin, Rameau, Scarlatti und Johann Sebastian Bach gelten als Referenzaufnahmen. Er ist zudem ein gefragter Pädagoge und unterrichtet an renommierten Institutionen und Akademien. Auch als Gastdirigent arbeitet Christophe Rousset mit bedeutenden Opernhäusern und Orchestern zusammen. Darüber hinaus ist er als Musikwissenschaftler und Autor tätig. Er veröffentlichte Monografien über Rameau und François Couperin. Christophe Rousset ist Chevalier der Ehrenlegion, Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres und Officier des Ordre national du Mérite. 2024 wurde er mit dem Händel-Preis der Stadt Halle ausgezeichnet.

Ascanio in Alba13 / 20 März 2027
Choreinstudierung:
Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Besetzung


Venere Mélissa Petit


Ascanio Alisa Kolosova


Silvia Anna El-Khashem

Aceste, Priester der Venus Anle Gou

Fauno Eleonora Bellocci

Mélissa Petit

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren und studierte am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialo­gues des Carmélites von Poulenc zu erleben. Ausserdem sang sie dort Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Ab der Spielzeit 2015/16 gehörte Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Philidel (King Arthur), Servilia (La clemenza di Tito), Ännchen (Der Freischütz), Sophie (Werther), Créuse (Médée), Eurilla (Haydns Orlando paladino), Marzelline (Fidelio), Johanna Barker (Sweeney Todd) und Aricie (Hippolyte et Aricie) zu erleben. In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking. Im Sommer 2019 sang sie auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele zudem Gilda in Rigoletto.

Ascanio in Alba13 / 20 März 2027

Alisa Kolosova

Alisa Kolosova, russische Mezzosopranistin, war Mitglied des Atelier Lyrique an der Opéra National de Paris und des Young Singers Program der Salzburger Festspiele. Von 2011 bis 2014 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Polina (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Fenena (Nabucco), Annio (La clemenza di Tito) und Suzuki (Madama Butterfly) zu hören war. Ausserdem sang sie an weiteren renommierten Opern- und Konzerthäusern, wie der Opéra National de Paris, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Kennedy Center Washington, der Carnegie Hall in New York sowie an den Salzburger Festspielen und dem Glyndebourne Festival. Sie arbeitete mit Dirigent:innen wie Riccardo Muti, Ivor Bolton, Vasily Petrenko, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, William Christie, Marin Alsop, Sir Andrew Davis und Sir John Eliot Gardiner. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Neris (Medea), Maddalena (Rigoletto), Samaritana (Zandonais Francesca da Rimini), Isoletta (La straniera), Federica (Luisa Miller), Dalila (Samson et Dalila) und die Titelrolle von Carmen. Zu ihren Höhepunkten im Konzertbereich gehören Schuberts Messe in Es-Dur unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen, Skrjabins 1. Sinfonie und Prokofiews Alexander Newski in der Carnegie Hall mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti sowie Beethovens 9. Sinfonie mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck. Jüngst gab sie u.a. ihr Rollendebüt als Ulrica (Un ballo in maschera) in Palma de Mallorca und sang Suzuki (Madama Butterfly) an der Bayerischen Staatsoper.

Ascanio in Alba13 / 20 März 2027

Anna El-Khashem

Die russisch-libanesische Sopranistin Anna El-Khashem wurde in St. Petersburg geboren. Sie studierte am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2019 mit dem 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» der Bertelsmann Stiftung, 2018 mit dem 1. Preis beim Internationalen Mozartwettbewerb Salzburg sowie von «Opernwelt» als Nachwuchssängerin des Jahres 2018. Von 2016 bis 2019 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München, anschliessend bis 2022 Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Dort war sie u. a. als Pamina in «Die Zauberflöte», Gretel in «Hänsel und Gretel», Susanna in «Le nozze di Figaro», Woglinde in «Das Rheingold» und der «Götterdämmerung» sowie als Sophie in «Werther» zu erleben. 2021/22 debütierte sie an der Opéra national de Paris als Servilia in «La clemenza di Tito» und sang dort später auch Susanna in «Le nozze di Figaro» sowie Zerlina in «Don Giovanni». Am Opernhaus Zürich war sie zunächst in einem Konzert mit La Scintilla unter Riccardo Minasi zu hören und übernahm danach Flavia Gemmira in «Eliogabalo», Clarine/Thalie in «Platée» sowie Romilda in «Serse». In der Saison 2025/26 kehrt sie als Marzelline in «Fidelio» zurück. Weitere Engagements führen sie als Silvia in «Ascanio in Alba» an das Théâtre des Champs-Élysées, das Theater an der Wien und an die Opéra de Lausanne.

Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027

Anle Gou

Besetzung

Ascanio in Alba13 / 20 März 2027

Eleonora Bellocci

Besetzung

Ascanio in Alba13 / 20 März 2027
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Chorzuzüger:innen
Les Talens Lyriques

Chorzuzüger:innen

Besetzung

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027

Les Talens Lyriques

Besetzung

Ascanio in Alba13 / 20 März 2027

Kurzgefasst

Wolfgang Amadeus Mozart war erst fünfzehn Jahre alt, als er «Ascanio in Alba» komponierte. Europaweit als Wunderkind gefeiert, erhielt er den ehrenvollen Auftrag von Kaiserin Maria Theresia: Anlass war die Hochzeit ihres Sohnes, Erzherzog Ferdinand, in Mailand. Das Werk ist ein allegorisches Festspiel: Venus führt ihren Sohn Ascanio mit der aus göttlichem Geschlecht stammenden Nymphe Silvia zusammen. Prächtige Chöre, festliches Orchester und virtuose Arien im Stil der Opera seria machten die Serenata bereits bei ihrer Uraufführung zu einem grossen Erfolg. Für die konzertante Aufführung gastieren Christophe Rousset und sein Ensemble Les Talens Lyriques erstmals am Opernhaus Zürich.

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