Ballettgala

31. Dezember 2013

Zum Jahreswechsel zündet das Opernhaus Zürich ein kulturelles Feuerwerk der besonderen Art, denn die diesjährige Silvestergala steht ganz im Zeichen des Tanzes. In feierlichem Rahmen präsentiert das Ballett Zürich Höhepunkte des klassischen und modernen Balletts. Die Philharmonia Zürich wird diesen unvergesslichen Ballettabend unter der Leitung von Rossen Milanov begleiten.

Erstaufführungen, Uraufführungen und Ballett-Klassiker, gefolgt von einem grossen Tanz-Finale – an der Silvestergala 13/14 erwartet sie ein einzigartiges Potpourri des Tanzes. Das Ballett Zürich und das Junior-Ballett tanzen Choreographien von Ben van Cauwenbergh, Douglas Lee, Marco Goecke und Itzik Glalili. Das weltberühmte Grand Pas de Deux des Ballettdirektors Christian Spuck wird zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt. Ausserdem werden Ausschnitte aus den beliebten Tanztstücken Romeo und Julia und Leonce und Lena zu sehen sein. Der Tänzer Filipe Portugal hat eigens für die Silvestergala eine Choreografie kreiert und auch Liebhaber des klassischen Balletts kommen nicht zu kurz: Weitere Höhepunkte sind der Grand Pas classiqueCoppelia und das Finale aus Heinz Spoerlis Sommernachtstraum.

Den Besuch der Silvestergala können Sie wahlweise mit einem mehrgängigen Diner oder einer Silvesterparty auf der Bühne des Opernhauses kombinieren. 


Musikalische Leitung:
Rossen Milanov

Rossen Milanov

Rossen Milanov stammt aus Bulgarien. Er studierte an der Bulgarischen Musikakademie, der Duquesne University, der Juillard School und am Curtis Institute of Music. Er ist Chefdirigent des Princeton Symphony Orchestra und des amerikanischen Orchesters «Symphony in C». Kürzlich beendete er nach 11 Jahren seine Amtszeit beim Philadelphia Orchestra als Associate Conductor und Artistic Director des Mann Center of the Performing Arts. Mit dem Philadelphia Orchestra gastierte er in namhaften Konzertsälen und führte u.a. Puccinis La Bohème auf. Er dirigierte zahlreiche Konzerte mit einer Reihe weiterer amerikanischer Orchester wie dem National Symphony Orchestra, Washington, dem Rochester Philharmonic, dem St. Paul Chamber Orchestra und den Sinfonieorchestern von Baltimore, Charlotte, Indianapolis, Milwaukee, New Jersey, San Antonio und Seattle. Auch im Fernen Osten ist Rossen Milanov regelmässig zu Gast, u.a. beim Hyogo Symphony, Japan, beim Hong Kong Philharmonic, Guangzhou Symphony, NHK Symphony, China Philharmonic, Singa-pore Symphony und dem Seoul Philharmonic Orchestra. Er gastiert beim Royal Scottish National Orchestra, dem BBC Symphony Or-chestra, dem Scottish Chamber Orchestra, den Rotterdamer Philharmonikern, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Orchester der Royal Swedish Opera. An der Komischen Oper Berlin dirigierte er Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk. Rossen Milanov war von 2003 bis 2008 Chefdirigent des Nationalen Bulgarischen Radioorchesters, mit dem er Vesselina Kasarova bei einer Europa-Tournee begleitete. 2005 wurde er in Bulgarien zum «Musiker des Jahres» gewählt. Für das Brahms-Ballett Rättika arbeitete er erstmals mit Mats Ek zusammen. Bereits 2012 dirigierte Mats Eks Sleeping Beauty am Opernhaus Zürich.

Lichtgestaltung:
Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für «La bohème» und eine Neufassung von Spoerlis «Der Tod und das Mädchen». Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (u. a. «Winterreise», «Nussknacker und Mausekönig», «Messa da Requiem», «Anna Karenina», «Woyzeck», «Der Sandmann», «Leonce und Lena», «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»). Er war ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u. a. «Strings», «Le Sacre du printemps» und «Faust» in Zürich), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke und Douglas Lee. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend «Sale» und Rossinis «Il viaggio a Reims» in Zürich sowie bei «Lulu» an der Hamburgischen Staatsoper zusammen und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für «Les Huguenots». 2023 gestaltete er das Licht für Spucks Ballett «Bovary» beim Staatsballett Berlin und 2024 Rossinis «Tancredi» an den Bregenzer Festspielen. Ausserdem war er Lichtdesigner bei «Atonement» von Cathy Marston am Opernhaus Zürich.

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Besetzung


Sopran Anja Kampe

Anja Kampe

Die deutsche Sopranistin Anja Kampe zählt zu den bedeutendsten Sängerinnen ihres Fachs. Mit Rollenporträts wie Brünnhilde in «Der Ring des Nibelungen» an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Kundry an der Wiener Staatsoper und der Opéra national de Paris, Sieglinde bei den Bayreuther Festspielen, Isolde an der Berliner und der Bayerischen Staatsoper sowie Marie in «Wozzeck» an der Wiener Staatsoper und am Royal Opera House Covent Garden hat sie Massstäbe gesetzt. In der Saison 2025/26 ist sie als Brünnhilde in «Der Ring des Nibelungen», als Marie in «Wozzeck» und als Ortrud in «Lohengrin» an der Berliner Staatsoper zu erleben. An der Staatsoper Hamburg übernimmt sie die Titelpartie in «Ariadne auf Naxos», an der Wiener Staatsoper ist sie ebenfalls als Ariadne zu hören. Bei den Wagner-Tagen in Budapest singt sie Kundry in «Parsifal». Konzertverpflichtungen führen sie unter anderem zum Antwerp Symphony Orchestra, zum Budapest Festival Orchestra, zum London Symphony Orchestra und zu Radio France Montpellier. Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Isolde an der San Francisco Opera, ihr Rollendebüt als Ariadne in Hamburg, Ortrud an der Semperoper Dresden und bei den Münchner Opernfestspielen, Brünnhilde in Sydney und Berlin, ihr Debüt an der Metropolitan Opera als Senta in «Der fliegende Holländer» sowie Neuproduktionen von «La fanciulla del West», «Tristan und Isolde» und «Parsifal». Zu ihrem Repertoire gehören ausserdem Partien wie Senta, Leonore, Lisa, Jenůfa, Carlotta und Tosca. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Christian Thielemann, Sir Simon Rattle und Simone Young.

La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027
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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027

Kurzgefasst

Silvestergala mit Diner

Im Eingangsfoyer des Opernhauses beginnen Sie den Silvesterabend bei einem Cocktail-Empfang. Später erwartet Sie auf der festlich geschmückten Studiobühne ein exquisites Diner aus dem Hause Belcanto.
In das Menü des Abends erhalten Sie hier Einblick
Im Anschluss an die Galavorstellung servieren wir Ihnen ein auserlesenes Dessert und den Mitternachtschampagner im Ballettsaal, bevor Sie vom Balkon des Opernhauses den unvergleichlichen Blick auf das traditionelle Feuerwerk im Zürcher Seebecken geniessen können. Zudem sind Sie herzlich an die anschliessende Silvesterparty eingeladen, um dort das neue Jahr gemeinsam mit dem Ballett Zürich tanzend zu beginnen.

Silvestergala mit anschliessender Party auf der Bühne

Im Anschluss an die Ballettgala sind Sie an unserer Silvesterparty, Getränke inklusive, herzlich willkommen. Geniessen Sie das spektakuläre Feuerwerk im Zürcher Seebecken vom Balkon des Opernhauses und feiern Sie später gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern des Balletts Zürich und mit einem Live-DJ auf der Hauptbühne bis in die frühen Morgenstunden.    


Preise:

Ballettgala: CHF 320, 250, 220, 98, 38
Silvesterdiner: CHF 240*
Silvesterparty: CHF 140*

*jeweils zzgl. Vorstellungstickets

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