Die kolumbianisch-amerikanische Dirigentin Lina González-Granados wuchs in Cali, Kolumbien, auf und gab 2008 ihr Dirigierdebüt mit dem Jugendorchester des Palacio de Bellas Artes. Sie erwarb einen Master in Dirigieren bei Charles Peltz, ein Chordirigier-Diplom am New England Conservatory bei Erica Washburn sowie einen Doctor of Musical Arts der Boston University. Daneben gehören Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin, Bernard Haitink und Marin Alsop zu ihren Mentor:innen. Sie widmet sich dem sinfonischen wie dem Opernrepertoire und setzt sich besonders für Werke lateinamerikanischer Komponist:innen ein. 2022 zählte sie zu Bloomberg Líneas «100 Influential Latinos». Weitere Auszeichnungen umfassen die Sphinx Medal of Excellence (2021) und den 3. Preis des Concours La Maestra. Nach dem Gewinn des Solti-Dirigierwettbewerbs des Chicago Symphony Orchestra assistierte sie Riccardo Muti von 2020 bis 2023. Seit Herbst 2022 ist sie Resident Conductor der LA Opera, ihr Vertrag wurde kürzlich bis 2028 verlängert. Im Herbst 2025 ging sie mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Anne-Sophie Mutter als Solistin auf Tournee durch Frankreich, Deutschland und Österreich. Es folgten Debüts u. a. beim Hong Kong Philharmonic und dem Nationalorchester Spaniens. Die laufende Saison eröffnete sie mit dem Los Angeles Chamber Orchestra und der Uraufführung von Carlos Simons «Afterparty»; an der LA Opera leitet sie diese Saison Bernsteins «Candide».
2. Oktober 2026
Astor Piazzolla: Tangazo
Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
Carl Nielsen: Sinfonie Nr. 2 op. 16 «Die vier Temperamente»
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Weitere Informationen:
Öffentliche Generalprobe zum 1. Philharmonischen Konzert zugunsten von «amiamusica» – ein Verein von und für Frühgeborene und ihre Familien
Musikalische Leitung:
