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Die Sache Makropulos

Oper in drei Akten von Leoš Janáček (1854-1928)
Libretto von Leoš Janáček nach der gleichnamigen Komödie von Karel Čapek

Musikalische Leitung Jakub Hrůša Inszenierung und Bühnenbild Dmitri Tcherniakov Kostüme Elena Zaytseva Lichtgestaltung Gleb Filshtinsky Video-Design Tieni Burkhalter Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Beate Breidenbach
Emilia Marty
Albert Gregor
Vítek, Kanzleivorsteher bei Kolenatý
Kevin Conners
Krista, seine Tochter
Jaroslav Prus
Janek Prus, sein Sohn
Dr. Kolenatý, Advokat
Theatermaschinist
Hauk-Schendorf
Kammerzofe

In tschechischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 8 Sep 2019.

Unterstützt von Atto primo

Termine & Tickets

September 2019

So

22

Sep
19.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček , Premiere
Preise F
Premieren-Abo A

Mi

25

Sep
19.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček
Preise E
Premieren-Abo B

Sa

28

Sep
19.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček
Preise E
Samstag-Abo, Misch-Abo B

Oktober 2019

So

06

Okt
20.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček , AMAG Volksvorstellung

Mi

09

Okt
19.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček
Preise E
Mittwoch-Abo A, Wahl-Abo

So

13

Okt
14.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček
Preise E
Sonntag-Abo A

Do

17

Okt
19.30

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček
Preise E
Donnerstag-Abo A, Modern-Abo

Di

22

Okt
19.00

Die Sache Makropulos

Oper von Leoš Janáček , Dienstag-Abo A, AMAG Volksvorstellung

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Die Sache Makropulos

Kurzgefasst

Die Sache Makropulos

Biografien


Jakub Hrůša, Musikalische Leitung

Jakub Hrůša

Jakub Hrůša stammt aus Tschechien und ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, erster Gastdirigent des Londoner Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Er ist regelmässig bei den bedeutendsten Orchestern auf der ganzen Welt zu Gast; eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Cleveland Orchestra, den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. 2018/19 gab er sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre de Paris. Er steht zudem regelmässig beim Glyndebourne Festival am Pult, wo er zuletzt Vanessa, Das schlaue Füchslein, A Midsummer Night’s Dream, Carmen, The Turn of the Screw, Don Giovanni und La bohème dirigierte und während drei Jahren musikalischer Leiter der Glyndebourne Touring Opera war. In jüngerer Zeit dirigierte er u.a. am Covent Garden in London Carmen, an der Wiener Staatsoper Die Sache Makropulos, an der Opéra National in Paris Rusalka und Die lustige Witwe und in Frankfurt Gianni Schicchi, Suor Angelica und Il tabarro. Zahlreiche CD Einspielungen dokumentieren sein musikalisches Schaffen. So spielte er u.a. mit den Bambergern Symphonikern Smetanas Má vlast, mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Concertos for Orchestra (Bartók und Kodály) sowie mit Nicola Benedetti und der Tschechischen Philharmonie die Violinkonzerte von Bruch und Tschaikowski ein.

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Dmitri Tcherniakov, Inszenierung und Bühnenbild

Dmitri Tcherniakov

Dmitri Tcherniakov, geboren 1970 in Moskau, gehört zu den derzeit international gefragtesten Opernregisseuren. Sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst beendete er 1993. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er durch die Zeitschrift «Opernwelt» mehrfach zum Opernregisseur des Jahres gewählt. Im Juni 2011 debütierte er mit Simone Boccanegra an der English National Opera. 2013 eröffnete er die Spielzeit an der Mailänder Scala mit der Neuinszenierung von La Traviata.  Sein Debüt an der Met in New York mit Fürst Igor erfolgte im Jahr 2014. Im selben Jahr zeigte er seine Version der Zarenbraut an der Berliner Staatsoper. In der Spielzeit 2014/15 inszenierte er u.a. Parsifal an der Staatsoper Berlin sowie Lulu an der Bayrischen Staatsoper München. Es folgten 2015/16 u.a. Lady Macbeth von Mzensk an der ENO London und Iolanta/Nußknacker in Paris. Die Spielzeit 2016/2017 begann mit Herzog Blaubarts Burg/Senza Sangue an der Staatsoper Hamburg. Im Laufe der Spielzeit folgten u.a. Snegourochka an der Opéra National de Paris und Carmen in Aix-en-Provence. Die Saison 2018/2019 begann mit Les Troyens in Paris und setzt sich fort mit Prokofiews Die Verlobung im Kloster an der Staatsoper Berlin und Rimski-Korsakows Le conte du Zar Saltan in Brüssel. In Zürich eröffnete er 2012/13 die Spielzeit mit Jenůfa und inszenierte 2016 Pelléas et Mélisande.

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Elena Zaytseva, Kostüme

Elena Zaytseva

Elena Zaytseva stammt aus St. Petersburg, wo sie auch ihre Ausbildung an der Theaterakademie erhielt. Anschliessend arbeitete sie bei Lenfilm Studio als Kostümassistentin, später als Kostümbildnerin für den Film. 1997 wurde sie Kostümbildnerin am Mariinski-Theater St. Petersburg und entwarf u.a. die Kostüme für den Fliegenden Holländer und Dornröschen. Daneben entwarf sie auch Kostüme für Inszenierungen am Sprechtheater. 2001 begann sie, in Moskau für die New Opera Company zu arbeiten, 2003 ging sie ans Moskauer Bolschoj Theater, wo sie unter anderem die Kostüme für Lady Macbeth von Mzensk (2004), Le Corsaire (2007), Ruslan and Ludmilla (2011) und mehrere Ballettproduktionen verantwortete. Ausserdem arbeitete sie in Tscheljabinsk, Jekaterinburg (La Bayadère) und Berlin (Esmeralda). Als Ko-Kostümbildnerin von Dmitri Tcherniakov war sie an folgenden Produktionen beteiligt: Chowanschtschina (Bayerische Staatsoper), Lady Macbeth von Mzensk (Deutsche Opera am Rhein, English National Opera), Der Spieler (Berliner Staatsoper, Teatro alla Scala), Wozzeck (Bolschoj Theater), Dialogues des Carmélites (Bayerische Staatsoper), Don Giovanni (Aix en Provence, Bolschoi Theater, Canadian Opera Company), Simon Boccanegra (English National Opera, Bayerische Staatsoper), Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch (Nederlandse Opera Amsterdam), Jenůfa (Opernhaus Zürich), Il trovatore (Mariinski-Theater), Lulu (Bayerische Staatsoper), Parsifal und Die Zarenbraut an der Berliner Staatsoper und erst kürzlich (April 2016) Iolanta/Der Nussknacker an der Opéra National de Paris.

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Gleb Filshtinsky, Lichtgestaltung

Gleb Filshtinsky

Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoj-Theater erhielten die Goldene Maske, den wichtigsten russischen Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexander- und Mariinski-Theater (u.a. Otello, Boris Godunow, Jenufa, Die Nase, Carmen, Der Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde). Mit Dmitri Tcherniakov verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei Der Spieler, Die Zarenbraut und Parsifal an der Berliner Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris, Chowanschtschina, Dialogues des Carmélites und Lulu an der Bayerischen Staatsoper, Don Giovanni in Aix en Provence und am Bolschoj Theater, Simon Boccanegra in London an der English National Opera, Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch in Amsterdam, Fürst Igor an der New Yorker Met und Iolanta an der Opéra National de Paris. In jüngster Zeit arbeitete er zudem u.a. mit dem Regisseur Alvis Hermanis für die Salzburger Festspiele (Die Soldaten, Gawain, Il trovatore), an den Opernhäusern von Bologna und Brüssel (Jenůfa), an der Opéra National de Paris (La Damnation de Faust) und an der Scala (I due Foscari) zusammen.

 

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Tieni Burkhalter, Video-Design

Tieni Burkhalter

Tieni Burkhalter studierte Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er sich auf Video und Videoinstallation spezialisierte. Seine Werke wurden sowohl an Ausstellungen als auch an Experi­mentalfilmfestivals, u.a. der Videoex in Zürich und der Biennale de l’image en mouvement in Genf, gezeigt. Daneben war er als freier Mit­arbeiter für das Schweizer Fernsehen sowie für verschiedene Filmagenturen als Kameramann und Ausstatter tätig und unterstützt bis heute zahlreiche Zürcher Galerien in Zusammenarbeit mit ihren KünstlerInnen. Seit 2009 ist er als Videoproduzent für die Bühne tätig: Am Opernhaus Zürich waren seine Arbeiten bisher Teil von Der fliegende Holländer (Inszenierung: Andreas Homoki), A-Life (Choreografie: Douglas Lee), Anna Karenina (Choreografie: Christian Spuck) und Pelléas et Mélisande (Inszenierung: Dmitri Tcherniakov). Für Dmitri Tcherniakov produzierte er ferner das Videodesign für Senza Sangue/Herzog Blaubarts Burg an der Staatsoper Hamburg und La Fille de Neige an der Opéra National de Paris.

 

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Faust - Das Ballett07, 12, 14 Jun 2020 Das Mädchen mit den Schwefelhölzern18, 20, 25, 27, 31 Okt; 01, 10, 14 Nov 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai; 13, 19, 28 Dez 2019; 03 Jan 2020 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018; 26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Nussknacker und MausekönigVorstellung am 15, 18, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019; 05, 06, 10, 20, 24, 29 Mär; 03 Apr 2020 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 La sonnambula09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Der Freischütz04, 16, 19, 27 Okt 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 La cenerentola31 Dez 2019; 02, 05, 12 Jan 2020 Messa da Requiem24, 29 Nov; 01, 07, 11, 14, 22, 29 Dez 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mär 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Aida25, 28 Apr; 03, 06, 10 Mai 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020


Evelyn Herlitzius, Emilia Marty

Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Es folgten Engagements in Saarbrücken und Karlsruhe. 1997 debütierte sie an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Leonore (Fidelio). In Dresden erarbeitete sie sich viele grosse Partien ihres Fachs wie Jenufa, Elisabeth und Venus (Tannhäuser), Sieglinde (Die Walküre), Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung), Kundry, Lady Macbeth von Mzensk und Jeanne (Die Teufel von Loudon). Die Künstlerin gastierte unter anderem an der Staatsoper Wien (Leonore, Isolde), an der Deutschen Oper Berlin (Ring-Zyklus unter Donald Runnicles, Elisabeth/Venus), De Nederlandse Opera Amsterdam (Färberin), Deutsche Staatsoper Berlin (Salome) und am Teatro alla Scala di Milano (Wozzeck/Marie, Lohengrin/Ortrud). Ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab sie 2002 mit der Brünnhilde und erhielt Wiedereinladungen für den Ring-Zyklus 2003 und 2004 sowie für Kundry 2006 und 2007. Elektra sang sie u.a. in Zürich, Berlin, München, Barcelona und Wien. Evelyn Herlitzius arbeitete mit Dirigenten und Regisseuren wie Sir Georg Solti, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti, Adam Fischer, Christian Thielemann, Fabio Luisi, Kent Nagano, Pierre Boulez, Sebastian Weigle, Simone Young, Franz Welser-Möst, Daniel Barenboim, Ingo Metzmacher, Willy Decker, Jürgen Flimm, Andreas Homoki, Harry Kupfer, Christof Loy, Peter Mussbach, Hans Neuenfels und Christoph Schlingensief zusammen. 2002 wurde Evelyn Herlitzius zur Kam­mer­­sängerin ernannt. Sie ist Trägerin des «Christel-Goltz-Preises» (1999) und des Deutschen Theaterpreises «Faust» (2006 und 2014).

Elektra11, 14 Jul 2019 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019


Sam Furness, Albert Gregor

Sam Furness

Sam Furness (Tenor) begann seine Sängerkarriere an der Scottish Opera und beim Garsington Opera Festival. Gastspiele führten ihn u.a. nach Toulouse, an die Oper Vlaandern die Northern Ireland Opera sowie die English National Opera. In der Spielzeit 2018/19 gab er sein Debüt am Royal Opera House in London als Novice in Billy Budd und als Simpleton in Boris Godunow. In derselben Spielzeit debütierte er am Theater an der Wien als Rodolphe in Guillaume Tell und sang an der Oper Vlaandern Vitek in Janáčeks Die Sache Makropulos sowie den Kavalier in Hindemiths Cardillac. In der Spielzeit 2017/18 sang er Don José (Carmen) im finnischen Jyväskylä, Flamand in Capriccio beim Garsington Opera Festival und The Spirit of the Masque in Brittens Gloriana am Teatro Real in Madrid. 2016 war er in der Titelrolle von Albert Herring beim Festival del Maggio Musicale in Florenz und als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Oper Belfast zu erleben. Zu seinem Repertoire auf der Konzertbühne gehören u.a. die Tenorpartien in Mozarts Requiem, in Bachs Matthäus-Passion und Johannes-Passion, in Mendelssohn Elias, in Händels Messiah und Samson, in Brittens St Nicholas und in Verdis Requiem.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019


Deniz Uzun, Krista, seine Tochter

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim und Izmir/Türkei. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie der Indiana University in Bloomington. Während ihres Studiums war sie Preisträgerin als jüngste Teilnehmerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2012 sowie Finalistin der Metropolitan Opera Competition 2015. Sie war Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und des Richard Wagner Verbandes sowie in den USA der Georgina Joshua Fellowship. Noch während des Studiums gastierte sie am Nationaltheater Mannheim sowie an den Osterfestspielen Baden-Baden. 2015/2016 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von J. Arneckes Ronja Räubertochter, Ravels L‘Enfant et les sortilèges, Lucilla in La Scala di seta, Zelim in La verità in Cimento, Ino in Semele (Dirigent: William Christie), Hänsel in Hänsel und Gretel, in Manon sowie in russischen und georgischen Liedern im Ballett Anna Karenina zu hören. Gastauftritte führten sie u.a. nach Baden-Baden, an die Münchner Opernfestspiele, Stiftung Mozarteum in Salzburg sowie nach Tel-Aviv mit dem Ballett Zürich. 2018 war sie Preisträgerin am Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerb in Jūrmala/Lettland und wurde zum diesjährigen Jūrmala Festival 2019 eingeladen, in dem sie ein Galakonzert sowie Lola (Cavalleria rusticana) singen wird. Gastengagements führen sie 2019/2020 u.a. zur Dallas Symphonie unter Fabio Luisi.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 Hänsel und GretelVorstellung am 12 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr; 26 Dez 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020


Scott Hendricks, Jaroslav Prus

Scott Hendricks

Scott Hendricks, geboren in San Antonio/Texas, singt ein breit gefächertes Repertoire von Monteverdi, Mozart und Puccini über Debussy und Schreker bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. 2017/18 war er u.a. als Tonio (I Pagliacci) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie in seinem Rollendebüt als Ruprecht (Prokofjews Der feurige Engel) an der Polnischen Nationaloper wie auch in Aix-en-Provence zu erleben. 2016/17 sang er u.a. die Titelrollen in Verdis Macbeth in Brüssel sowie in John Adams’ Nixon in China an der Houston Grand Opera, Sharpless (Madama Butterfly) in Covent Garden, Escamillo (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und den Förster (Das schlaue Füchslein) an der Oper Köln. Zu den Höhepunkten der jüngeren Zeit gehören seine Debüts an der Met als Sharpless und in Covent Garden als Scarpia, Rollendebüts als Michele (Il tabarro und Gianni Schicchi) in Köln und als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra National du Rhin, Tamare (Die Gezeichneten) an der Nederlandse Opera, Carlo Gérard (Andrea Chénier) bei den Bregenzer Festspielen und Jochanaan (Salome), Graf Luna (Il trovatore) sowie die Titelrolle in Macbeth in Brüssel. Letztere wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» als Produktion des Jahres ausgezeichnet. Internationale Beachtung fand auch seine Interpretation der Titelrolle in der Uraufführung von Giorgio Battistellis Richard III an der Vlaamse Opera (Regie: Robert Carsen). Im Sommer 2017 war er als Escamillo (Carmen) auf der Seebühne der Bregenzer Festspielen zu erleben und kehrt 2019 als Rigoletto dahin zurück. In Zürich war Scott Hendricks bisher als Jack Rance (La fanciulla del west) und als Hamlet III (Die Hamletmaschine) zu erleben.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019


Spencer Lang, Janek Prus, sein Sohn

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier zunächst als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang seitdem u.a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), Jaquino (Fidelio), Tobias Ragg in der Musical-Neuproduktion Sweeney Todd und den Seconde Parque in Hippolyte et Aricie.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai 2020 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Coraline24 Nov 2019; 01, 08, 16, 29 Feb 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Tómas Tómasson, Dr. Kolenatý, Advokat

Tómas Tómasson

Tómas Tómasson stammt aus Island und studierte am Reykjavik College of Music. Als Bass trat er in einigen der international bedeutendsten Konzert- und Opernhäuser auf, darunter am Covent Garden, dem Teatro Regio di Torino, der Staatsoper Berlin, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, dem Teatro Real in Madrid, der Royal Danish Opera, dem Teatro San Carlo in Napoli, der Oper Köln, der Bayerische Staatsoper, der Netherlands Opera und der Lyric Opera of Chicago. Nach einer Karriere als Bass hat Tómas Tómasson einen Fachwechsel zum Heldenbariton vollzogen. Seine ersten Rollen im neuen Repertoire waren u.a. der Holländer (Der fliegende Holländer), Tomski (Pique Dame) am Théâtre de la Monnaie und an der San Francisco Opera und Wozzeck an der Oper in Nancy. Im Verlauf seiner Karriere hat er mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel, Antonio Pappano, Mark Elder, Carlo Rizzi, René Jacobs, Donald Runnicles, Massimo Zanetti, Kazushi Ono und Daniele Callegari zusammengearbeitet. Jüngst debütierte er als Wotan (Rheingold und Die Walküre) sowie als Wanderer (Siegfried) am Grand Théâtre de Genève, sang Kunrad (Feuersnot), Jochanaan (Salome) und den Holländer an der Semperoper Dresden, Klingsor (Parsifal) in Dmitri Tcherniakovs Neuproduktion an der Staatsoper Berlin, Tomski (Pique Dame) an der Wiener Staatsoper und der Oper Rom, Wotan in Neapel, Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Komischen Oper Berlin, Telramund (Lohengrin) in São Paulo und Dino in Beat Furrers Uraufführung La bianca notte an der Staatsoper Hamburg.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019


Ruben Drole, Theatermaschinist

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Guglielmo (Così fan tutte), Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel und als Biterolf in Tannhäuser zu sehen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Hänsel und GretelVorstellung am 12, 13, 15 Dez 2018; 18, 20 Jan; 20, 22, 25 Apr; 26 Dez 2019; 05 Jan 2020 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Irène Friedli, Putzfrau

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels Kind und die Zauberwelt, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal und als Mercédès in Carmen zu hören.

Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 24 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Konrad oder Das Kind aus der KonservenbüchseVorstellung am 23, 26, 29 Sep; 03 Okt; 05, 14, 18, 19, 20, 22, 23 Dez 2018; 12 Jan; 29 Sep; 02, 03 Okt 2019; 08, 15 Jan; 19, 29 Apr 2020 Girl with a Pearl Earring28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Coraline29 Nov; 10, 13 Dez 2019; 02 Jan; 16, 29 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mär 2020


Martin Zysset, Hauk-Schendorf

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta) und den weissen Minister (Le Grand Macabre).

Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai 2020 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020


Katia Ledoux, Kammerzofe

Katia Ledoux

Katia Ledoux (Mezzosopran) wurde in Paris geboren und wuchs in Österreich auf. Mit sechs Jahren begann sie bei den Schubert Sängerknaben in Wien zu singen. 2008 erhielt sie den ersten Preis beim Jugendgesangswettbewerb „Prima la Musica“, ein Jahr später begann sie ihr Studium bei Prof. Ulf Bästlein an der Kunstuniversität Graz. 2017 war sie Preisträgerin des «Feruccio Tagliavini» Gesangswettbewerbs, 2018 war sie Stipendiatin in Bayreuth, und im selben Jahr gewann sie den Pressepreis bei der «International Vocal Competition» in ‘s-Hertogenbosch. Auf der Bühne war sie bisher als Maddalena in Rigoletto beim Passion Opera Festival zu erleben sowie als Marcellina in Le nozze di Figaro u.a. am Stadttheater Schaffhausen, der Kammeroper Schönbrunn, der Sommerserenade Graz und am Stadttheater Wels und als Zita in Gianni Schicchi am Schlosstheater Schönbrunn. Zudem gehören Rollen wie Nerone (L’incoronazione di Poppea), Ganymed (Die schöne Galathée), Sulpice (La fille du régiment), Dorabella (Così fan tutte) und Mme de Croissy (Les Dialogues des Carmélites) zu ihrem Repertoire. Im Frühjahr 2014 trat sie bei einer Gedenkveranstaltung im österreichischen Parlament in der Oper Brundibár von Hans Krása auf, 2017 debütierte sie an der Oper Graz als Mutter in Amahl and the night visitors von Gian Carlo Menotti. Beim Festival Steirischer Herbst sang sie im selben Jahr in der Uraufführung Electric Dreams von Matthew Shlomowitz. Im Juni 2019 gab sie ihr Debüt als Geneviève in Pelléas et Mélisande an De Nationale Opera Amsterdam mit dem Concertgebouw Orchester. Ab der Spielzeit 2019/20 gehört sie zum Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Coraline10, 13 Dez 2019; 02 Jan 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019