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Einführungsmatinee
«Siegfried»

Ausgangspunkt für Wagners Weltdeu­tungsmythos Der Ring des Nibelungen war die Geschichte des Siegfried. Einen Abend sollte die Oper zunächst dauern, Siegfrieds Tod sollte sie heissen. Doch bald schon wurde Wagner klar, dass ein Abend bei weitem nicht aus­reichen würde, um das zu erzählen, was ihm am Herzen lag, und so wurden vier Abende daraus… Nach Rheingold und Die Walküre sind wir in unserem neuen Zürcher Ring nun bei dessen gedanklicher Keimzelle angekommen. In der Einführungsmatinee sprechen Andreas Homoki (Regie), Klaus Florian Vogt (Siegfried) und Wolfgang Ablin­ger­-Sperrhacke (Mime) mit Dramatur­gin Beate Breidenbach über die Figuren in Siegfried und die Konzeption des Zürcher Rings.