Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert

22. Februar 2026

Arthur Honegger: Pastorale d’été
Richard Wagner: Wesendonck-Lieder
Franz Schreker: Kammersymphonie
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 35 KV 385 «Haffner»

  • Dauer:
    ca. 2 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 40 Min.

Musikalische Leitung:
Ralf Weikert

Ralf Weikert

Ralf Weikert, in St. Florian geboren, erhielt die erste musikalische Ausbildung am Linzer Bruckner-Konservatorium. Sein Studium absolvierte er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. 1965 wurde er mit dem ersten Preis beim Nikolai-Malko-Wettbewerb in Kopenhagen ausgezeichnet. Ein Jahr später verlieh ihm der österreichische Unterrichtsminister den Mozart-Interpretationspreis. Der Dr. Karl-Böhm-Preis wurde ihm 1975 durch den Dirigenten persönlich überreicht. Bis 1977 war Ralf Weikert Chefdirigent am Theater der Stadt Bonn. Als stellvertretender Generalmusikdirektor wirkte er anschliessend an der Oper Frankfurt und kam 1981 als Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters und Generalmusikdirektor des Landestheaters nach Salzburg. 1974 debütierte er an der Wiener und 1975 an der Hamburgischen Staatsoper. 1987 an der Met in New York und 1997 an der San Francisco Opera. Ausserdem war er ständiger Dirigent bei den Festspielen in Salzburg, Aix-en-Provence und Bregenz. Von 1983 bis 1992 bekleidete er die Position des Chefdirigenten am Opernhaus Zürich. Seitdem arbeitet er als freier Dirigent und war Gast bei Spitzenorchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester, der Dresden Philharmonie, dem Tonhalle-Orchester Zürich und vielen anderen. Preisgekrönte Schallplattenaufnahmen des Opern- und Konzertrepertoires, sowie Radio- und Fernsehproduktionen in Europa und Amerika standen unter seiner Leitung. 2017 erschien sein Buch «Beruf Dirigent» beim Böhlau Verlag Wien, 2020 seine Autobiografie «Der Strom der Töne zog mich fort …» bei der Schweizer Literaturgesellschaft.

Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert22 Feb. 2026

Besetzung


Mezzosopran Dorottya Láng

Dorottya Láng

Dorottya Láng wurde in Budapest geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie war von 2012 bis 2014 Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper, wechselte für die Spielzeit 2014/15 an das Nationaltheater Mannheim und gehörte von 2015 bis 2018 dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an. Seither hat sie mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Marc Albrecht, Sakari Oramo, Ivan Fischer, Cornelius Meister, Kent Nagano und Teodor Currentzis sowie mit Orchestern wie dem RSO Berlin, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Ungarischen Radio-Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und den Wiener Symphonikern gearbeitet. Zu ihrem Opernrepertoire gehören Rollen wie der Komponist («Ariadne auf Naxos»), Octavian («Der Rosenkavalier»), Venus («Tannhäuser»), Brangäne («Tristan und Isolde»), Hänsel («Hänsel und Gretel»), Marguerite («La Damnation de Faust»), Waltraute («Die Walküre») und Adriano («Rienzi»). Sie gastierte u. a. an der Norwegischen Staatsoper in Oslo, bei den Opernfestspielen in Savonlinna, bei der Ruhrtriennale, an der Deutschen Oper am Rhein sowie im Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko. Konzerte führten sie u. a. zu den BBC Proms, in den Kulturpalast Budapest, in die Berliner Philharmonie, den Concertgebouw Amsterdam, das Konzerthaus Wien sowie zum Internationalen Liederfestival in Oxford. Zu ihren jüngsten Engagements gehören die Alt-Partie in Mahlers «Lied von der Erde» mit den Berliner Philharmonikern, der Komponist mit der Nederlandse Reisopera und Venus in Budapest.

Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert22 Feb. 2026
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Orchester der Oper Zürich

Besetzung

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tugan Sokhiev12 Juli 2026 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Capuçon & Bihlmaier4 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Ehnes & Noseda23 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept. 2025 Altstaedt & Chan11 Jan. 2026 Jussen & Rustioni8 Feb. 2026 Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert22 Feb. 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Open-Air-Konzert28 Juni 2026 / 4 Juli 2027 Europa-Tournee 2026 «Mühlemann & Noseda»21 / 28 März / 1 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Ein Sommernachtstraum26 Sept. / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Mutter & González-Granados3 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Gabetta & Noseda7 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027 Trifonov & Järvi16 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Sorita & Lyniv14 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Viotti29 Mai 2027 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Benefiz «amiamusica»2 Okt. 2026

Kurzgefasst

Der österreichische Dirigent Ralf Weikert war von 1983 bis 1992 Musikdirektor am Opernhaus Zürich. Er prägte diese Zeit, in der das Orchester der Oper Zürich gegründet wurde, musikalisch entscheidend mit, etwa mit seinem ersten Dirigat von Wagners gesamtem «Ring»-Zyklus in der Regie von Claus Helmut Drese. Als Gast blieb der international renommierte Dirigent dem Haus auch lange darüber hinaus eng verbunden. Im November feierte Ralf Weikert seinen 85. Geburtstag und steht aus diesem Anlass in einem Festkonzert am Pult unseres Orchesters. Neben Wagners «Wesendonck-Liedern» mit der ungarischen Mezzosopranistin Dorottya Láng dirigiert er auch Mozarts beliebte «Haffner»-Sinfonie.

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