Die Mezzosopranistin Dorottya Láng wurde in Budapest geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie war von 2012 bis 2014 Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper, wechselte für die Spielzeit 2014/15 an das Nationaltheater Mannheim und gehörte von 2015 bis 2018 dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an. Seither hat sie mit Dirigenten wie Adam Fischer, Marc Albrecht, Sakari Oramo, Ivan Fischer, Cornelius Meister, Kent Nagano und Theodor Currentzis sowie mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Ungarischen Radio-Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und den Wiener Symphonikern gearbeitet. Zu ihrem Opernrepertoire gehören Rollen wie der Komponist («Ariadne auf Naxos»), Octavian («Der Rosenkavalier»), Venus («Tannhäuser»), Brangäne («Tristan und Isolde»), Hänsel («Hänsel und Gretel»), Marguerite («La damnation de Faust»), Waltraute («Die Walküre») und Adriano («Rienzi»). Sie gastierte u. a. an der Norwegischen Staatsoper in Oslo, bei den Opernfestspielen in Savonlinna, bei der Ruhrtriennale, an der Deutschen Oper am Rhein sowie im Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko. Konzerte führten sie u. a. zu den BBC Proms, in den Kulturpalast Budapest, in die Berliner Philharmonie, den Concertgebouw Amsterdam, das Konzerthaus Wien sowie zum Internationalen Liederfestival in Oxford. Zu ihren jüngsten Engagements gehören die Alt-Partie in Mahlers «Lied von der Erde» mit den Berliner Philharmonikern, der Komponist mit der Nederlandse Reisopera und Venus in Budapest.