Aksel Daveyan stammt aus Armenien, wo er am Staatlichen Konservatorium in Jerewan studierte. Er ging als Preisträger mehrerer Wettbewerbe hervor, darunter der Elena-Obraztsova-Wettbewerb in St. Petersburg, die Queen Sonja Competition in Oslo, der Stanisław-Moniuszko-Gesangswettbewerb in Warschau und der Wettbewerb Gohar Gasparyan in Armenien. Von 2022 bis 2024 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich, wo er u. a. als Maestro in Donizettis «Viva la mamma», Moralès («Carmen»), Dumas («Andrea Chénier»), Solist in «Timekeepers», Sciarrone («Tosca»), Page («Roberto Devereux») und als Konsul («Eliogabalo») zu erleben war. Seit 2024 ist er Ensemblemitglied am Oldenburgischen Staatstheater. Hier umfasst sein Repertoire u. a. die Partien Giorgio Germont («La traviata»), Ottokar («Der Freischütz»), Förster («Das schlaue Füchslein»), Moralès, Hauptmann (Manfred Gurlitts «Wozzeck»), Figaro («Il barbiere di Siviglia») und Polizeichef («Lady Macbeth von Mzensk»). Als Gast trat er u. a. als Marcello («La bohème») beim Glyndebourne Festival, Figaro («Il barbiere di Siviglia») am Theater Bonn sowie als Prinz Yamadori («Madama Butterfly») mit den Berliner Philharmonikern bei den Osterfestspielen Baden-Baden und konzertant in der Berliner Philharmonie auf. Im Konzert sang er u. a. Mansurians «Requiem» in der National Chamber Music Hall in Jerewan, Haladjians «Missa de Lumine» in der Thomaskirche Frankfurt, Faurés «Requiem» sowie «Seven Prayers» im Aram-Chatschaturjan-Konzertsaal und Mansurians «Hymnus Navapet» beim Mendel Festival in Brünn. An das Opernhaus Zürich kehrt er als Albert («Werther») sowie Sonora («La fanciulla del West») zurück.