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Uraufführung Samantha Lynch

Horizonte

Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Samantha Lynch Musik Joey McNamara, Bobby McFerrin Lichtgestaltung Martin Gebhardt Dramaturgie Michael Küster

Uraufführung Shaked Heller

Horizonte

Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Shaked Heller Musik Oskar Sala, Eugen Doga, Vladimir Ussachevsky, Matmos Lichtgestaltung Martin Gebhardt Dramaturgie Michael Küster

Uraufführung Vittoria Girelli

Horizonte

Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Vittoria Girelli Musik Davidson Jaconello Lichtgestaltung Martin Gebhardt Dramaturgie Michael Küster

Termine & Tickets

Oktober 2022

Sa

22

Okt
19.30

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller, Premiere, Theater Winterthur

So

23

Okt
14.30

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller, Theater Winterthur

Di

25

Okt
19.30

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller, Theater Winterthur

Mi

26

Okt
19.30

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller, Theater Winterthur

März 2023

So

12

Mär
13.00

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller, Zürich-Premiere
Preise H: CHF 75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
Ballett-Abo Gross

Sa

25

Mär
11.00

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller
Preise H: CHF 75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
Ballett-Abo Klein

Gut zu wissen

Tickets für die Oktober-Vorstellungen können nur über das Theater Winterthur bezogen werden. 
Weitere Informationen

Kurzgefasst

Horizonte

Kurzgefasst

Horizonte


Fragebogen


Greta Calzuola

Greta Calzuola ist Italienerin. Ihre Tanzausbildung absolvierte sie u.a. an der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo, seit der Saison 2020/21 tanzt sie im Junior Ballett. Gerade probt sie für den neuen Ballettabend «Horizonte», der am 22. Oktober 2022 am Theater Winterthur Premiere feiern wird.

Aus welcher Welt kommst du gerade?
Nach erlebnisreichen Ferien, die ich in London, Mallorca, Mailand und meiner kleinen Heimatstadt Gubbio verbracht habe, bin ich nach Zürich zurückgekehrt. Die Tür zu unserer Junior-Wohnung zu öffnen, fühlte sich an, als würde ich nach zwei Jahren das neue Kapitel eines Buches aufschlagen. Meine alte Familie war nicht mehr da, denn mit dem Wechsel in der Besetzung des Junior Balletts gibt es jetzt viele neue Bewohner. Wir sind gerade dabei, uns richtig kennenzulernen.

Was macht das Junior Ballett für dich zu etwas Besonderem?
Neben unserer Liebe für den Tanz vereint uns ein Band aus Verständnis, Fürsorge, Zuneigung und Loyalität. Tanz verbindet und lässt uns als Künstler wie als Menschen reifen. Das merke ich gerade in den Proben für unseren neuen Ballettabend. Die drei neuen Stücke von Samantha Lynch, Vittoria Girelli und Shaked Heller sind ganz auf uns zugeschnitten. Durch die Proben muss man sich gelegentlich durchbeissen, aber ich freue mich schon riesig auf den Moment, wenn endlich der Vorhang hochgeht.

Welches Bildungserlebnis hat dich besonders geprägt?
Es war der Moment, als ich mit vierzehn nach Monte-Carlo ging, um an der Académie Princesse Grace zu studieren. Damals begann die wirklich harte Arbeit, die mich dorthin gebracht hat, wo ich heute bin – mit viel Mühe und vielen Opfern. Aber ich habe diesen Entschluss noch keinen Tag bereut.

Welches Buch nimmst du immer wieder in die Hand?
In der Schule haben mich die grossen Philosophen begeistert. Vor allem einer hat mich mit seiner Positivität und seinem Lebensgefühl fasziniert: Blaise Pascal. Seine Pensieri sind immer wieder eine grosse Inspiration für mich.

Welche Musik hörst du immer wieder?
Ich mag viele verschiedene Arten von Musik, aber das beste Mittel, um mich vor den Vorstellungen und Auftritten mit Energie aufzuladen, sind die Songs von Queen auf meinen Kopfhören.

Mit welchem Künstler, welcher Künstlerin würdest du gern essen gehen, und worüber würdet ihr sprechen?
«Stärke gewinnt man nicht durch Erfolge, sondern durch Misserfolge», das hat Coco Chanel einmal gesagt. Obwohl ich viele Fragen an sie hätte, würde ich ihr bei einem Abendessen wahrscheinlich einfach nur zuhören, um zu erfahren, wie sie mit Stoff und Kreativität das Image der Frau und deren Stellung in der Gesellschaft verändert hat.

Welchen überflüssigen Gegenstand in deiner Wohnung magst du am meisten?
Die Basilikumpflanze, die ich jeden Tag sorgfältig pflege. Ehrlich gesagt, ist sie nicht überflüssig! Schliesslich leistet sie mir Gesellschaft und verleiht meiner Pasta jeden Tag die richtige Würze.

Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Vielleicht werden wir unseren Urlaub auf dem Mars verbringen oder eine Weltraum-Kreuzfahrt unternehmen? Ich stelle mir gerne eine Science-Fiction-­Welt mit Unterwasserhäusern und Wolkenkratzern vor. Ich hoffe, dass die Künstler auch dann noch die Möglichkeit haben werden, die Welt mit ihrem Herzen und ihrer Imagination zu prägen.

Dieser Artikel ist erschienen in MAG 95, September 2022.
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Biografien


Samantha Lynch, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme

Samantha Lynch

Samantha Lynch stammt aus Australien. Ihre Tanzausbildung absolvierte sie am Australian Conservatoire of Ballet und beim San Francisco Ballet. Nach einem ersten Engagement beim Houston Ballet wechselte sie zum Norwegischen Nationalballett, wo sie heute als Principal Dancer tätig ist. Sie tanzte Hauptrollen in Jirí Kyliáns Balletten One of a kind, Gods and Dogs, Tiger Lily und Soldier’s Mass. Ausserdem trat sie in Choreografien von Sol Leon / Paul Lightfoot, Mats Ek, William Forsythe, Alexander Ekman, Christopher Bruce und Alan Lucien Øyen auf. Samantha Lynch ist Gründerin und Leiterin des Choreografie-Workshops beim Norwegischen Nationalballett. Seit 2012 entstanden zahlreiche Choreografien, u.a. A Boléro für das Norwegische Nationalballett (2021), Grin and bear it für das Coda Dance Festival (2021),  C aura für NNB Kammerdans (2020) und – in Zusammenarbeit mit Douwe Dekkers – for: jake für die International Draft Works beim Royal Ballet in London.

Horizonte22, 23, 25, 26 Okt 2022; 12, 25 Mär 2023


Shaked Heller, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme

Shaked Heller

Shaked Heller stammt aus Israel. Seine tänzerische Ausbildung absolvierte er an der Thelma Yellin High School of the Arts und an der Kirov Academy of Ballet in Washington. In der Spielzeit 2014/15 war er Mitglied im Israel Ballet, in der Spielzeit 2015/16 tanzte er im Junior Ballett Zürich. Seit der Spielzeit 2016/17 tanzt er im Corps de ballet des Stuttgarter Balletts. Für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft und das Stuttgarter Ballett entstanden mehrere Choreografien, u.a. Metrof, Mehlberg und Agoloy.

Horizonte22, 23, 25, 26 Okt 2022; 12, 25 Mär 2023


Vittoria Girelli, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme

Vittoria Girelli

Vittoria Girelli wuchs in Mailand auf. Ihre Tanzausbildung absolvierte sie an der Ballettschule der Mailänder Scala und an der English National Ballet School of London. Seit 2016 ist Mitglied des Stuttgarter Balletts, ab der Saison 22/23 ist sie Halb-Solistin. Sie tanzt in Choreografien von Jiří Kylián, Edward Clug, Akram Khan, Marco Goecke, Itzik Galili, Johan Inger, Christian Spuck, Martin Schläpfer, Douglas Lee und Mauro Bigonzetti. Bereits während ihrer Zeit in London begann sie zu choreografieren. 2020 entstand ihr erstes Stück für das Stuttgarter Ballett mit dem Titel Chrysalis, 2021 folgte Kineograph für die Noverre-Gesellschaft. 2022 hatte Self-deceit beim Stuttgarter Ballett Premiere.

Horizonte22, 23, 25, 26 Okt 2022; 12, 25 Mär 2023


Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettpro­duk­­­tionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­­­­nom­­­mierte Theater in Eu­ro­­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für In­szenie­run­gen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Cho­reo­grafen Christian Spuck (u.a. Win­ter­­reise, Nussknacker und Mause­könig, Messa da Requiem, Anna Karenina, Woy­zeck, Der Sandmann, Leonce und Lena, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u.a. Strings, Le Sacre du printemps und Faust in Zürich; Petruschka am Moskauer Bolschoitheater), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, und Douglas Lee. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims in Zürich sowie bei Lulu an der Hamburgischen Staatsoper zu­sam­men und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für Les Huguenots. In der Spielzeit 2021/22 gestaltete er das Licht u.a. für Monteverdi und Le nozze di Figaro am Opernhaus Zürich.

Le nozze di Figaro23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022 Nachtträume30 Sep; 04, 09, 14, 16, 20, 21, 28 Okt; 10, 15 Nov 2022 Horizonte22, 23, 25, 26 Okt 2022; 12, 25 Mär 2023 Nussknacker und Mausekönig20, 25, 27, 29 Nov; 02, 03, 06, 08, 10 Dez 2022 On the Move14, 15, 21, 22, 27, 28, 29 Jan; 02, 04, 11 Feb 2023 Anna Karenina19, 23, 25 Mär; 01, 02, 05, 06 Apr 2023 Monteverdi26, 29, 31 Mai; 03, 09, 11, 25 Jun 2023 Orphée et Euridice07, 11, 14, 19, 23 Mai 2023 Lessons in Love and Violence21, 25, 27 Mai; 02, 04, 08, 11 Jun 2023