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kino für alle

Zwei Filme auf dem Sechseläutenplatz

Letztes Jahr haben wir im Rahmen eines Filmabends mit La La Land und Florence Foster Jenkins schon einmal geübt, dieses Mal machen wir ernst und feiern kino für alle. Am Vorabend zu oper für alle werden auf dem Sechseläutenplatz zwei Kinofilme gezeigt, auf Grossleinwand und bei freiem Eintritt. Welche das sind, entscheiden Sie: Wir haben eine Longlist aus 38 Filmen mit Bezügen zu Oper, Ballett oder Musik zusammengestellt, welche zu einem späteren Zeitpunkt mit Ideen von Ihnen, liebes Publikum, ergänzt werden kann. Aus dieser Longlist macht eine Jury, bestehend aus der Schweizer Filmkomponistin Mirjam Skal, dem Artistic Director des Zurich Film Festival Christian Jungen und unserem Intendanten Andreas Homoki eine Shortlist mit 6 bis 8 Filmen. Diese wiederum geben wir in eine öffentliche Abstimmung und damit zurück in Ihre werten Hände. Die zwei Gewinnerfilme flimmern schliesslich am Freitagabend, 14. Juni 2024 über unsere Grossleinwand und bieten die ideale Gelegenheit für ein sommerliches Picknick mit Ihren Lieblingsmenschen!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme ab Anfang Mai und informieren an dieser Stelle über das weitere Vorgehen.

Termine & Tickets

Juni 2024

Fr

14

Jun
18.00

kino für alle

Zwei Filme auf dem Sechseläutenplatz
Eintritt frei
Sechseläutenplatz

Juli 2025

Fr

11

Jul
18.00

kino für alle

Zwei Filme auf dem Sechseläutenplatz
Eintritt frei
Sechseläutenplatz

Gut zu wissen

Fotogalerie

 

Impressionen Lange Filmnacht 2023

Biografien


Andreas Homoki, Jury

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie Die lustige Witwe (2000). 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und an der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Opernhauses Zürich und inszenierte hier u.a. Der fliegende Holländer, Fidelio, Juliette, Lohengrin, Luisa Miller, Wozzeck, My Fair Lady, I puritani, Medée, Lunea (von der Zeitschrift Opernwelt zur «Uraufführung des Jahres 2017/18» gekürt), Iphigénie en Tauride, Nabucco, Simon Boccanegra, Les Contes d’Hoffmann, Salome sowie zuletzt den Ring des Nibelungen. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Carmen07, 10, 12, 14, 19, 21, 24 Apr; 04, 11, 15 Mai; 12, 15 Jun 2024 Die Walküre05, 20 Mai 2024 Iphigénie en Tauride24, 29 Sep; 01, 11, 15 Okt 2023 Götterdämmerung05, 09, 12, 18, 24 Nov; 03 Dez 2023; 09, 26 Mai 2024 Sweeney Todd22, 29 Dez 2023; 07, 13 Jan 2024 Das Rheingold20, 27 Apr; 03, 18 Mai 2024 Siegfried07, 24 Mai 2024 Das Land des Lächelns21 Jun 2024 Ariadne auf Naxos22, 25, 28 Sep; 03, 06, 10, 13, 18, 22 Okt 2024 Simon Boccanegra27 Sep; 04, 13, 19, 25 Okt 2024 Der fliegende Holländer21, 24, 30 Nov; 06, 10 Dez 2024 Fidelio21, 25 Jan; 02, 08, 15 Feb 2025 Lohengrin13, 16, 24, 27 Apr; 04 Mai 2025 Salome29 Mai; 01, 07, 12, 15 Jun 2025 Elias09, 13, 17, 19, 21, 24, 26, 29 Jun; 02, 06 Jul 2025 Les Contes d’Hoffmann28 Jun; 01, 04, 09, 12 Jul 2025 Galakonzert Internationales Opernstudio07 Jul 2025


Christian Jungen, Jury

Christian Jungen

Christian Jungen wurde 1973 in Winterthur geboren und studierte italienische Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte und Film. Er promovierte mit der Dissertation «Hollywood in Cannes: Die Geschichte einer Hassliebe», die eine Qualitätsprämie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhielt und in Deutschland, Holland und den USA als Buch erschien. Zudem hielt er Vorlesungen über die Geschichte von Filmfestivals an der Freien Universität Berlin und an der Ruhr-Universität Bochum.

Zum Film kam Jungen, als er 1991 als Kassier im damals neuen Kino Loge in
Winterthur anheuerte und kostenlosen Zutritt zu den Filmen hatte. Daraufhin liess er sich zum Kino-Operateur ausbilden. Parallel dazu begann er 1994, als Filmkritiker für Radio Eulach und den Winterthurer «Landboten» zu arbeiten. Er gründete einen Ciné-Club, der über zehn Jahre existierte, sowie in Zusammenarbeit mit dem Tessin die «Critics Academy» am Filmfestival Locarno. Insgesamt arbeitete er 25 Jahre lang als Filmkritiker mit Stationen beim «Blick», «TV Star», der «Aargauer Zeitung» und die letzten zehn Jahre bei der «NZZ am Sonntag», wo er während zwei Jahren Kulturchef war. 2011 gewann er den Prix Pathé für Filmpublizistik. Von 2011 bis 2017 war er Präsident des Schweizerischen Verbandes der Filmjournalisten, und von 2013 bis 2018 Mitglied der Zürcher Filmkommission. 2014 gründete er zusammen mit Karl Spoerri die Filmzeitschrift «Frame». 2020 wurde er Künstlerischer Leiter des Zurich Film Festivals.



Mirjam Skal, Jury

Mirjam Skal

Mirjam Skal ist eine freischaffende Medienkomponistin aus Zürich und komponiert Soundtracks für Kinofilme, TV-Produktionen, Werbungen, Dokumentarfilme und Games. In ihren Kreationen verwebt sie synthetische Texturen mit orchestralen Klängen und ist fasziniert von speziellen Instrumenten wie dem Theremin und der Drehleier. Sie schloss ihr Masterstudium in «Komposition für Film, Theater und Medien» an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ab und ist Alumna der Berlinale Talents. 2021 erhielt sie durch die Alliance for Women Film Composers (AWFC) ein Mentorat vom renommierten Filmkomponisten Mychael Danna (Life of Pi). Im Anschluss an das Mentorat wurde Mirjam Skal von ihm dazu eingeladen, am Film Der Gesang der Flusskrebse mitzukomponieren. Seitdem ist sie immer wieder an internationalen Produktionen beteiligt, komponiert aber auch regelmässig Musik für das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), beispielsweise für Bettina Oberlis Mini-Serie Emma lügt. 2022 wurde sie mit dem Zolliker Kulturförderpreis ausgezeichnet. Wenn Mirjam Skal nicht im Studio ist, tourt sie als Keyboarderin mit ihrer Band «Illumishade» durch Europa und Amerika. Ihr neuester Soundtrack wird 2024 in den beiden neuen Zürcher Tatort-Folgen in der Regie von Mike Schaerer im Fernsehen zu hören sein.