Konzert mit dem Zürcher Kammerorchester und Inmo Yang

21. März 2026

Violine Inmo Yang
Violine & Leitung Willi Zimmermann
Zürcher Kammerorchester

Arcangelo Corelli:
Concerto grosso F-Dur op. 6 Nr. 2

Pietro Antonio Locatelli:
Concerto grosso c-Moll op. 1 Nr. 11
Konzert für Violine A-Dur op. 3 Nr. 11

Jean-Marie Leclair:
«Premier Air des Démons»
«Deuxieme Air des Démons» aus Scylla et Glaucus op. 11
Konzert für Violine a-Moll op. 7 Nr. 5

  • Weitere Informationen:
    In Kooperation mit dem Zürcher Kammerorchester

Kurzgefasst

Jean-Marie Leclair machte sich im 18. Jahrhundert nicht nur als Geiger und Komponist, sondern auch als Ballettmeister einen Namen. Gemeinsam mit dem südkoreanischen Geiger Inmo Yang präsentiert das Zürcher Kammerorchester ein virtuoses, spätbarockes Programm, das die verschiedenen Facetten des Künstlers zeigt und zugleich dessen italienische Vorbilder und Inspirationen beleuchtet.

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Gut zu wissen

Der Geiger Inmo Yang

Der koreanische Geiger Inmo Yang begeistert international mit virtuoser Technik und künstlerischer Ausdruckskraft. Nach seinem Debüt bei den BBC Proms ist er in der Saison 2025/26 mit führenden Orchestern Europas zu erleben.

Der koreanische Geiger Inmo Yang debütierte jüngst bei den BBC Proms und war in der aktuellen Saison 2025/26 bereits in Auftritten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, den Festival Strings Lucerne, dem Mozarteumorchester Salzburg und mit den Münchner Symphonikern zu hören. Er studierte an der Korea National University of Arts, am New England Conservatory of Music in Boston sowie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und an der Kronberg Academy. 2015 gewann er den renommierten «Premio Paganini» in Genua sowie mehrere Sonderpreise, und ging 2022 als Sieger beim Jean-Sibelius-Violinwettbewerb hervor. Als Solist trat er seither auf den bedeutendsten Bühnen und mit den anerkanntesten Klangkörpern auf, darunter das New York und LA Philharmonic Orchestra, das Orchestre National de France, das Orchestre de la Suisse Romande, das Royal Philharmonic Orchestra, die Dresdner Philharmonie, das Royal Stockholm und Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnische Radiosinfonieorchester, das Danish National Symphony Orchestra sowie die Philharmonischen Orchester Hong Kongs und Seouls. Dabei arbeitete er mit Dirigent:innen wie Marin Alsop, Roberto González-Monjas, Fabio Luisi, Jonathan Nott, Kristiina Poska, John Storgårds, Osmo Vänskä und Jaap van Zweden. Bei der Deutschen Grammophon veröffentlichte er 2019 eine Aufnahme mit Paganinis 24 Capricen für Solovioline sowie 2021 das Album «The Genetics of Strings». Inmo Yang spielt auf einem Instrument von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr

Der Geiger und Dirigent Willi Zimmermann

Willi Zimmermann zählt zu den prägenden Schweizer Geigern seiner Generation: Als langjähriger Konzertmeister und Kammermusiker von internationalem Rang verbindet er stilistische Souveränität mit grosser künstlerischer Erfahrung.

In Basel geboren, erhielt Willi Zimmermann seinen ersten Violinunterricht mit sechs Jahren. Er wurde 1978 in die Klasse von Sandor Zöldy aufgenommen und schloss sein Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm die Weiterbildung bei Sandor Végh und Günter Pichler. Von 1985 bis 2007 war Willi Zimmermann Primarius des international tätigen und vielfach ausgezeichneten Amati Quartetts. Als erster Konzertmeister im Orchester Musikkollegium Winterthur von 1992 bis 2010 und Konzertmeister des Zürcher Kammerorchesters seit 2008 leitet er viele Konzerte vom Pult aus. Daraus ergaben sich zahlreiche Zusammenspiele mit namhaften Künstlern wie Krystian Zimerman, Fazil Say, András Schiff, Rudolf Buchbinder, Heinrich Schiff, Thomas Zehetmair, Sir James Galway und Pinchas Zukerman. Als Co-Solist konzertierte er zudem mit Daniel Hope, Giuliano Carmignola, Patricia Kopatchinskaja und vielen anderen. Als jährlich wiederkehrender Gast leitet Willi Zimmermann die Berliner Barocksolisten der Berliner Philharmoniker.

Das Zürcher Kammerorchester

Das Zürcher Kammerorchester zählt zu den führenden Ensembles seiner Art und prägt mit stilistischer Vielfalt und internationaler Präsenz das Musikleben weit über die Schweiz hinaus.

Das Zürcher Kammerorchester zählt zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Seit seiner Gründung im Jahr 1945 haben ausserordentliche Persönlichkeiten wie Edmund de Stoutz sowie die Dirigenten Howard Griffiths, Muhai Tang und Sir Roger Norrington massgeblich zu seiner Entwicklung beigetragen. Seit der Saison 2016/17 leitet Music Director Daniel Hope das Orchester und folgt dabei dem dynamischen Prinzip des «Play & Conduct», bei dem der Solist das Orchester von seinem Instrument aus leitet. Das Repertoire des ZKO ist seit den Anfängen breit gefächert. Es reicht von Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Gegenwart. Bemerkenswert ist zudem die Zusammenarbeit mit Musiker:innen aus verwandten Genres wie Jazz, Volksmusik und Pop. Die Familienkonzerte, die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung junger musikalischer Talente sind dem Zürcher Kammerorchester ebenso wichtig wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solist:innen. Regelmässig erhält das Orchester Einladungen zu internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Gstaad Menuhin Festival oder zu Odessa Classics. Gastspiele in bedeutenden Musikzentren, Konzerttourneen durch europäische Länder, Amerika, Asien und Südafrika sowie zahlreiche, von der Fachpresse gefeierte Tonträger belegen heute das weltweite Renommee des Klangkörpers.