La clemenza di Tito

Wolfgang Amadeus Mozart

Opera seria in zwei Akten
Libretto von Caterino Mazzolà nach Pietro Metastasio

Von 7. März 2027 bis 21. März 2027

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Preview: 18 Apr 2026

    © Plakatmotiv von Hans Aichinger (Die Lücke im Traum)

Musikalische Leitung:
Gianluca Capuano

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano studierte Orgel, Komposition und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand sowie historische Aufführungspraxis an der Civica Scuola di Musica. 2015 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Händels «Orlando», 2016 am Opernhaus Zürich mit Haydns «Orlando paladino». Im selben Jahr dirigierte er «Norma» mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle zur Eröffnung des Edinburgh Festival, gefolgt von einer Europatournee von «La Cenerentola» mit Cecilia Bartoli. Er leitete u. a. «Ariodante» und «Alcina» bei den Salzburger Festspielen, das «Weihnachtsoratorium» und «L’elisir d’amore» an der Staatsoper Hamburg, «Orfeo ed Euridice» in Rom, «Il matrimonio segreto» in Amsterdam, «L’elisir d’amore» am Teatro Real in Madrid, «La finta giardiniera», «La Cenerentola», «Iphigénie en Tauride» und «L’italiana in Algeri» in Zürich, «Le nozze di Figaro» am Bolschoi-Theater in Moskau sowie «Il turco in Italia», «Semele», «Norma» und «La Cenerentola» an der Bayerischen Staatsoper. Jüngste Engagements umfassen ein «Ring»-Zyklus an der Opéra de Monte-Carlo, «Hotel Metamorphosis» bei den Salzburger Festspielen, «La Cenerentola» am Teatro alla Scala, «Il barbiere di Siviglia» an der Wiener Staatsoper und «Die Entführung aus dem Serail» am Teatro Regio di Parma. 2022 erhielt er den Premio Abbiati als «Dirigent des Jahres» und wurde 2026 bei den Oper!Awards als «Bester Dirigent» ausgezeichnet. Mit seinem 2005 gegründeten Ensemble Il canto di Orfeo beschäftigt er sich hauptsächlich mit Werken der späten Renaissance und des Barock. Seit 2019 ist er Chefdirigent des Ensembles Les Musiciens du Prince – Monaco, mit dem zuletzt die CD-Einspielung «Rhapsody» erschien.

Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 La clemenza di Tito7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027
Inszenierung:
Damiano Michieletto

Damiano Michieletto

Damiano Michieletto studierte Opern- und Theaterregie in Mailand und Literatur an der Universität seiner Heimatstadt Venedig. 2003 gewann er für seine Inszenierung von Jaromír Weinbergers Oper «Schwanda» beim Wexford Festival den ESB Theatre Award der Irish Times. Es folgten Arbeiten für das Rossini Festival in Pesaro, das Teatro Olimpico in Vicenza sowie u. a. für die Opern in Bologna, Verona, Venedig, Neapel, Turin, Graz, Genf und Leipzig. Für das New National Theatre in Tokio inszenierte er «Così fan tutte» sowie für das Theater an der Wien u. a. «Il trittico» und «Idomeneo». 2012 debütierte er mit «La bohème» bei den Salzburger Festspielen und inszenierte dort in der Folge «Falstaff» und «La Cenerentola». Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Opern in Berlin, Paris, Barcelona, Madrid, London und Moskau sowie zum Glyndebourne Festival. 2022 kreierte er die immersive Installation «Archèus. Labirinto Mozart» für die Biennale in Venedig und zeichnete 2025 für das Programm des Caracalla Festivals am Teatro dell’Opera di Roma verantwortlich. Jüngere Arbeiten umfassen «Messiah» an der Komischen Oper Berlin, «La fille du régiment» an der Bayerischen Staatsoper München sowie die Uraufführungen von Alexander Raskatovs «Animal Farm» in Amsterdam und Francesco Filideis «Il nome della rosa» an der Mailänder Scala. Neben seiner Tätigkeit als Opernregisseur widmet sich Damiano Michieletto auch dem Schauspiel, insbesondere am Teatro Stabile del Veneto und Piccolo Teatro in Mailand. 2025 veröffentlichte er seinen ersten Film «Primavera». Am Opernhaus Zürich inszenierte er «La scala di seta», «Il Corsaro», «Lucia di Lammermoor», «Luisa Miller», «Poliuto» und «La clemenza di Tito».

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027
Bühnenbild:
Paolo Fantin

Paolo Fantin

Paolo Fantin stammt aus dem italienischen Castelfranco und studierte Bühnenbild an der Accademia di belle arti in Venedig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Damiano Michieletto, mit dem er 2005 mit «Le nozze di Figaro» Finalist beim Grazer Ring Award war. Mit Michieletto entstanden ausserdem u. a. Brittens Kinderoper «The Little Sweep» in Sizilien, «Don Giovanni», «Le nozze di Figaro» und «Così fan tutte» am Teatro La Fenice in Venedig, «La bohème» in Salzburg und Shanghai, Puccinis «Trittico» in Wien und Kopenhagen, «L’elisir d’amore» in Madrid und Graz, «Un ballo in maschera» und «La scala di seta» in Mailand sowie im Schauspielbereich Gogols «Revisor» in Italien und die «Dreigroschenoper» am Theater an der Wien. 2011 gewann er mit Carla Teti für das Bühnenbild und die Kostüme zu «Sigismondo», «Don Giovanni» und «Madama Butterfly» den renommierten Premio Franco Abbiati. 2012 gab Paolo Fantin mit Michieletto sein Salzburger Festspieldebüt mit «La bohème» und erabeitete mit dem Regisseur dort daraufhin «Falstaff» und «La Cenerentola». Weitere Zusammenarbeiten umfassen «Idomeneo» am Theater an der Wien und in Tokio, «The Rake’s Progress» in Leipzig und Venedig, «Samson et Dalila» und «Don Pasquale» in Paris, «Roméo et Juliette» sowie ein Mozart-/Da Ponte-Zyklus am La Fenice, Martinůs «Greek Passion» in Palermo, «Guillaume Tell» am Royal Opera House Covent Garden, «La damnation de Faust» in Rom, «Oedipus Rex» an der Oper Frankfurt, «Animal Farm» an der Niederländischen Nationaloper und «Madama Butterfly» am Teatro Regio in Turin. Am Opernhaus Zürich sind «Lucia di Lammermoor», «Il corsaro», «Luisa Miller», «Poliuto» und «La scala di seta» entstanden.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027
Kostüme:
Klaus Bruns

Klaus Bruns

Klaus Bruns studierte Bühnenbild und Kostümentwurf am Mozarteum in Salzburg. Seit fast 30 Jahren ist er als Kostümbildner tätig, u. a. an den Schauspielhäusern von Stuttgart, Graz, Frankfurt, Zürich, Köln, Leipzig, dem Burgtheater in Wien, dem Thalia-Theater Hamburg, der Schaubühne und dem Deutschen Theater Berlin sowie dem Residenztheater und den Kammerspielen in München. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Karin Henkel. In der Oper arbeitet er u. a. mit Barrie Kosky, Michael Talke, Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Michael Schulz, Harry Kupfer, Götz Friedrich und Christof Loy, u. a. an den drei Berliner Opernhäusern, der Nürnberger Oper, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Leipzig, dem Teatro Regio Turin, dem Theater an der Wien, den Nationaltheatern in Mannheim und Weimar, dem Rossini Opera Festival in Pesaro und der Oper Amsterdam. Mit Barrie Kosky entstanden u. a. «Der Ring des Nibelungen» an der Staatsoper Hannover, «Rusalka», «Moses und Aron», «Jewgeni Onegin», «Anatevka» und «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» an der Komischen Oper Berlin, «La fanciulla del West», «Macbeth», «Die Gezeichneten», «Jewgeni Onegin», «Boris Godunow» und «Manon Lescaut» am Opernhaus Zürich, «Prinz Igor» an der Opéra Bastille in Paris, «Fiddler on the Roof» an der Lyric Opera of Chicago und «Agrippina» an der Hamburgischen Staatsoper. Für die Kostüme von Koskys Bayreuther Inszenierung von «Die Meistersinger von Nürnberg» wurde Klaus Bruns von der Zeitschrift Opernwelt 2018 zum «Kostümbildner des Jahres» gewählt. 2024 erhielt er den Oper! Award als bester Kostümbildner für die Uraufführung von Alexander Raskatovs «Animal Farm» in Amsterdam.

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026
Lichtgestaltung:
Alessandro Carletti
Dramaturgie:
Kathrin Brunner

Kathrin Brunner

Kathrin Brunner wurde in Zürich geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik, Musikwissenschaft und Französisch. Nach diversen Regiehospitanzen (u. a. «Die Dreigroschenoper» am Luzerner Theater; Regie: Vera Nemirova) und Dramaturgiehospitanzen ist sie seit 2008 Dramaturgin am Opernhaus Zürich. Hier arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Achim Freyer («Moses und Aron»), Harry Kupfer («Die Meistersinger von Nürnberg», «Tannhäuser»), Stephan Müller, Guy Joosten, Damiano Michieletto, Christof Loy («La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale», «La rondine»), Willy Decker («Il ritorno d'Ulisse in patria», «The Turn of the Screw»), Andreas Homoki («Wozzeck», «Das Land des Lächelns», «La forza del destino»), Christoph Marthaler («Il viaggio a Reims», «Orphée et Euridice»), Barrie Kosky («Die Gezeichneten», «Boris Godunow»), Nadja Loschky, Nina Russi, Jan Essinger und Jetske Mijnssen («Idomeneo», «Hippolyte et Aricie», «Platée»). Bei den Salzburger Festspielen 2012 erarbeitete sie «La bohème» mit Damiano Michieletto. Während der Corona-Pandemie war sie Co-Gründerin der Konzertreihe «Altchemie live» in der Alten Chemie Uetikon. 2025 betreute sie als Dramaturgin Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Besetzung

Tito Vespasiano Giovanni Sala

Vitellia Alexandra Marcellier


Servilia Yewon Han


Sesto Cecilia Bartoli

Annio Anna Tetruashvili


Publio Andrew Moore

Giovanni Sala

Giovanni Sala wurde in Lecco geboren und absolvierte seine musikalische Ausbildung am Giuseppe-Verdi-Konservatorium in Como. Bald machte er mit einer Reihe von Wettbewerbserfolgen auf sich aufmerksam, allen voran mit dem Gewinn beim Königin-Sonja-Wettbewerb in Oslo 2017. Nach seinem Operndebüt als Don Ottavio (Don Giovanni) und Nemorino (L’elisir d’amore) am Teatro Sociale in Como folgten Auftritte am Teatro alla Scala in Mailand und am Teatro Comunale in Ferrara (Fenton in Falstaff unter der Leitung von Riccardo Muti).  Weitere Engagements führten ihn ans Teatro Regio in Parma, ans Teatro Bellini in Catania, ans Teatro Verdi in Triest, ans Teatro Massimo in Palermo, zum Verdi-Festival in Parma, zum Ravenna-Festival und zum Opernfestival in Macerata. Ausserdem nahm er als Prunier in Puccinis La rondine am Korea-Gastspiel der Deutschen Oper Berlin teil. Beim Spoleto Festival dei Due Mondi sang er die Titelpartie in Monteverdis Orfeo unter der Leitung von Ottavio Dantone mit dem Orchester der Accademia Bizantina. Im Sommer 2022 war er im Rahmen der Berliner Festspiele mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von John Eliot Gardiner in Beethovens Missa solemnis zu erleben. Anschliessend führte ihn die Spielzeit 2022/23 als Don Ottavio ans Teatro Regio in Turin, an den Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia und an die Deutsche Oper Berlin, als Alfredo Germont ebenfalls an die Deutsche Oper Berlin, als Solist in einem Weihnachtskonzert unter der Leitung von Zubin Mehta an die Scala in Mailand, als Ferrando (Così fan tutte) ans Théâtre des Champs-Élysées und die Elbphilharmonie Hamburg sowie als Tamino erneut ans Teatro Regio in Turin.

La clemenza di Tito7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027

Yewon Han

Yewon Han ist eine südkoreanische Sopranistin. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium an der Seoul National University und setzte ihre Ausbildung im Young Artist Program des Korea National Opera Studio sowie 2022 bis 2024 im Internationalen Opernstudio Zürich fort. Sie hat eine Vielzahl von Rollen in Korea und Europa interpretiert, darunter Lauretta in «Gianni Schicchi», Papagena in «Die Zauberflöte», Adele in «Die Fledermaus», Romilda in «Serse», Li Si in «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», Titania in «A Midsummer Night’s Dream» sowie Najade in «Ariadne auf Naxos». 2025 war sie als Ophelia in «Hamlet» beim Buxton International Festival zu erleben. Sie wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der erste Preis beim 60. Concurso Tenor Viñas (2023), der dritte Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Neue Stimmen (2022) sowie mehrere erste Preise bei bedeutenden Gesangswettbewerben in Südkorea. Seit 2025/26 ist sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und war hier jüngst in «Hänsel und Gretel», «Manon» und «Carmen» zu erleben und wird als Servilia in «La clemenza di Tito» zu hören sein.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 4 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli hat sich mit ihrer grandiosen, seit über 40 Jahren andauernden Bühnenkarriere als eine der weltweit führenden klassischen Musikerinnen etabliert. In Rom geboren und ausgebildet von ihrer Mutter, der Gesangslehrerin Silvana Bazzoni, wurde sie von Daniel Barenboim, Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt entdeckt. Meilensteine waren u. a. 1997 die allererste Inszenierung von Rossinis «Cenerentola» an der New Yorker Met, das legendäre, seit 1999 millionenfach verkaufte «Vivaldi Album», 2008 der Pariser Konzertmarathon zu Maria Malibrans 200. Geburtstag, 2013 ihr radikal neuer Zugang zu Bellinis «Norma», dessen Ergebnis auch eine wissenschaftliche Edition der rekonstruierten Originalpartitur war, sowie 2022 eine umjubelte Rossini-Woche an der Wiener Staatsoper. Seit 2012 ist Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele, wo sie u. a. in Werken von Händel, Gluck, Rossini, Bellini und Bernstein zu erleben war. Seit 2023 ist sie Intendantin der Opéra de Monte-Carlo, als erste Frau in der Geschichte dieses Hauses. Ebenfalls in Monte-Carlo wurde 2016 das Ensemble Les Musiciens du Prince – Monaco gegründet, mit dem Cecilia Bartoli sowohl am Heimatsitz als auch auf grossen Tourneen in ganz Europa auftritt. Bartolis CDs und DVDs wurden mehr als zwölf Millionen Mal verkauft; allein fünfmal wurde ihr der «Grammy» verliehen. Unter den zahlreichen Auszeichnungen, die sie erhielt, finden sich der Léonie-Sonning-Musikpreis, der Herbert von Karajan Musikpreis und der Polar Music Prize. Seit 2022 ist sie Präsidentin von Europa Nostra, wurde 2023 zur Österreichischen Kammersängerin ernannt und betreibt überdies die Cecilia Bartoli – Musikstiftung.

Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 La clemenza di Tito7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027

Andrew Moore

Andrew Moore, amerikanischer Bassbariton aus New Jersey, erhielt seine Ausbildung an der Rutgers University (Mason Gross School of the Arts) sowie am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2019 erreichte er das New England Region Finale der Metropolitan Opera National Council Auditions und wurde dort mit dem Susan Eastman Encouragement Award ausgezeichnet. Weitere wichtige künstlerische Stationen waren das Merola Opera Program in San Francisco sowie die Santa Fe Opera, wo er als Apprentice Singer u. a. in «La bohème», «Così fan tutte» und «Jenůfa» auftrat. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde er in das Ensemble des Hauses übernommen, dem er seit der Spielzeit 2022/23 angehört. Hier war er seither u. a. als Figaro («Le nozze di Figaro»), Paolo Albiani («Simon Boccanegra»), Don Fernando («Fidelio»), De Brétigny («Manon»), Marullo («Rigoletto»), Paris («Roméo et Juliette»), Marchese d’Obigny («La traviata»), Pritschitsch («Die lustige Witwe»), Johann («Werther») sowie Fix («In 80 Tagen um die Welt») zu erleben. Zu den jüngsten internationalen Engagements zählen sein Debüt bei der Warsaw Philharmonic als Basssolist in Beethovens 9. Sinfonie sowie sein Salzburg-Debüt als Marchese d’Obigny («La traviata»). Im Sommer 2026 wird er bei den Salzburger Festspielen als Johann («Werther») zu erleben sein. Zu seinem Repertoire zählen ausserdem Partien wie Leporello («Don Giovanni»), Publio («La clemenza di Tito»), Guglielmo («Così fan tutte») und Rocco («Fidelio»).

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Alice im Wunderland21 / 26 Nov. / 6 Dez. 2026 / 7 / 10 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027
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Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 2. Konzert La Scintilla15 Dez. 2025 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 3. Konzert La Scintilla18 Mai 2026 Bezuidenhout & Minasi15 März 2026 Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 März 2026 Johannes-Passion24 März 2026 1. Konzert La Scintilla19 Okt. 2026 2. Konzert La Scintilla21 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 3. Konzert La Scintilla26 Apr. 2027 c-Moll-Messe17 März 2027 Gringolts & Corti & Fischer11 Juli 2027

Kurzgefasst

Ein Putschversuch und der beste Freund ein Verschwörer – doch Tito will lieber auf sein Herrscheramt verzichten, als seine Macht auf Furcht und Schrecken zu gründen. «La clemenza di Tito» ist ein Werk, das die zeitlosen Fragen nach dem Umgang mit der Macht stellt, nach Schuld und Verzeihen. Mozarts späte Opera seria enthält einige seiner faszinierends ten Arien und Ensembles. Der aufstrebende Tenor Giovanni Sala singt Tito, Cecilia Bartoli interpretiert mit Sesto eine ihrer Paraderollen. Unter der Leitung von Gianluca Capuano spielt das historisch informierte Orchestra La Scintilla.

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