Liederabend
Christof Fischesser

29. Juni 2020

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.


Besetzung


Bass Christof Fischesser


Klavier Gerold Huber

Christof Fischesser

Der Bass Christof Fischesser, geboren in Wiesbaden, studierte Gesang bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf ein Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe folgte. 2004 wechselte er an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin; von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Gastengagements führten ihn u. a. an die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House in London, die Opéra national de Paris, das Teatro Real in Madrid, die Bayerische Staatsoper München, die Komische Oper Berlin, die Semperoper Dresden, die Opéra de Lyon, das Théâtre du Capitole de Toulouse, die Houston Grand Opera, die Lyric Opera of Chicago sowie an die Opernhäuser von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Partien wie König Marke in «Tristan und Isolde», Landgraf in «Tannhäuser», König Heinrich in «Lohengrin», Gurnemanz in «Parsifal», Sarastro in «Die Zauberflöte», Figaro in «Le nozze di Figaro», Rocco in «Fidelio», Banquo in «Macbeth», Méphistophélès in «Faust» und Baron Ochs auf Lerchenau in «Der Rosenkavalier». Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich war er u. a. als König Heinrich, Orest in «Elektra», Kaspar, Daland, Gremin, Gurnemanz, Marchese di Calatrava und Padre Guardiano in «La forza del destino», Hunding in «Die Walküre» sowie als Jacopo Fiesco in «Simon Boccanegra» zu erleben.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027

Gerold Huber

Gerold Huber studierte als Stipendiat an der Hochschule für Musik in München Klavier und besuchte die Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. 1998 erhielt er gemeinsam mit dem Bariton Christian Gerhaher, mit dem er bereits seit Schülertagen ein festes Lied-Duo bildet, den Prix International Pro Musicis in Paris/New York. Er ist regelmässig zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Münchner Opernfestspielen, bei den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival oder den wichtigsten Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall, der New Yorker Frick Collection oder den Konzerthäusern in Essen, Dortmund oder Baden-Baden. Gerold Huber arbeitet mit einer Vielzahl international renommierter SängerInnen zusammen, darunter Christiane Karg, Christina Landshamer, Anna Lucia Richter, Michael Nagy, Julian Prégardien, Georg Zeppenfeld, Tareq Nazmi und Franz-Josef Selig. Solistisch widmet er sich vornehmlich den Werken Johann Sebastian Bachs, Ludwig van Beethovens, Johannes Brahms’ und Franz Schuberts. Konzerte führten ihn u.a. in die Münchner Residenz, in das Théâtre Municipal de Romains, zum Kultursommer Kassel oder zum New Zealand Festival in Wellington. Als Kammermusikpartner konzertierte Gerold Huber u.a. mit dem Artemis-Quartett. 2021 ist die Gesamtaufnahme aller Schumann-Lieder gemeinsam mit Christian Gerhaher erschienen. Seit 2013 hat Gerold Huber eine Professur für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg inne.

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