Diana Damrau ist regelmässiger Gast auf den Bühnen der international führenden Opern- und Konzerthäuser. Ihr umfangreiches Repertoire liegt im lyrischen und Koloraturfach und umfasst unter anderem die Titelrollen in «Lucia di Lammermoor» und «Manon» sowie die Königin der Nacht in Mozarts «Die Zauberflöte». Regelmässig ist sie an den bedeutendsten Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York und dem Teatro alla Scala zu erleben. Speziell für sie komponiert wurden Rollen in Iain Bells «A Harlot’s Progress» und Lorin Maazels «1984». Diana Damrau veröffentlichte zahlreiche preisgekrönte CD- und DVD-Aufnahmen. Als Liedinterpretin tritt sie regelmässig in renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, der Carnegie Hall und der Berliner Philharmonie auf. Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit Helmut Deutsch und Jonas Kaufmann, mit denen sie im Frühjahr und Sommer 2025 bereits zum dritten Mal eine erfolgreiche Liederabend-Tournee präsentierte, unter anderem beim Festival d’Aix-en-Provence und bei den Salzburger Festspielen. Zuletzt sang sie auf der Opernbühne die Marschallin in «Der Rosenkavalier» an der Staatsoper Unter den Linden und am Opernhaus Zürich. Sie ist Bayerische Kammersängerin, Trägerin des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst sowie des Bundesverdienstkreuzes. Seit Herbst 2024 unterrichtet sie als Hauptfachdozentin für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste.
19. März 2018
Lieder von Hugo Wolf und Richard Strauss
Bevor sie ab April als Donizettis Maria Stuarda auf der Bühne des Opernhauses Zürich steht, ist Diana Damrau in einem Liederabend zu erleben. Gemeinsam mit dem Pianisten Helmut Deutsch widmet sie sich im ersten Teil ihres Programms dem Italienischen Liederbuch von Hugo Wolf. In den charmanten, oft doppelbödigen Miniaturen gelingt es Wolf, die Aussage des Textes musikalisch mit höchster Prägnanz einzufangen – ganz gleich, ob es sich dabei etwa um eine schwärmerischüberschwängliche Liebeserklärung handelt oder um eine kleine, gut platzierte Boshaftigkeit. Der zweite Teil ist Kompositionen von Richard Strauss gewidmet. Eine Rarität sind die nur selten mit Klavier zu hörenden Vier letzten Lieder.

