Juan Diego Flórez zählt zu den führenden Tenören der Gegenwart. 1973 in Lima geboren, widmete er sich früh dem Gesang sowie der peruanischen Volks- und Popmusik. Mit 17 Jahren begann er sein Studium am Conservatorio Nacional de Música in Peru und erhielt drei Jahre später ein Stipendium für ein Gesangsstudium am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 1996 debütierte er beim Rossini Opera Festival in Pesaro als Corradino in «Matilde di Shabran», gefolgt von seinem Debüt am Teatro alla Scala als Le Chevalier Danois in Glucks «Armide». Seither ist er regelmässiger Gast an internationalen Opernhäusern wie dem Teatro Real Madrid, der Opéra Garnier, dem Royal Opera House, der Wiener Staatsoper, dem Sydney Opera House, der LA Opera und dem Opernhaus Zürich. Er veröffentlichte zahlreiche Soloalben und Opernaufnahmen auf CD und DVD, darunter «Rossini Arias», das mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Zu seinen vielen Ehrungen zählen die «Gran Cruz de la Orden del Sol», die höchste Auszeichnung des peruanischen Staates, der Titel Österreichischer Kammersänger und der Opus Klassik als Sänger des Jahres 2018. Ausserdem ist er Gründer des Projekts «Sinfonía por el Perú». In Anerkennung seines sozialen Engagements wurde er 2012 zum UNESCO Goodwill Ambassador ernannt und erhielt 2014 den Crystal Award des World Economic Forum.
21. Juni 2016
Vincenzo Scalera, Piano
Henri Duparc (1848-1933)
Chanson triste
Phidylé
L’invitation au voyage
Le Manoir de Rosemonde
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
«Misero o sogno o son desto», Arie für Tenor und Orchester, KV 431
«Dies Bildnis ist bezaubernd schön», aus Die Zauberflöte
«D’ogni colpa», aus La betulia liberata
Pause
Ruggero Leoncavallo (1858-1919)
Aprile
Vieni amor mio
Mattinata
Francesco Paolo Tosti (1846-1916)
L’alba separa
Marecchiare
Gioachino Rossini (1792-1868)
Bolero
«Cessa di più resistere», aus
Il barbiere di Siviglia

