Liederabend Lise Davidsen

10. November 2026

Werke von Franz Schubert


Besetzung


Sopran Lise Davidsen


Klavier James Baillieu

Lise Davidsen

Die international gefeierte Sopranistin Lise Davidsen stammt aus Norwegen. Seit sie 2015 den Operalia-Gesangswettbewerb in London und den Internationalen Königin-Sonja-Wettbewerb gewonnen hat, machte sie sich insbesondere als Wagner-, Strauss und Verdi-Interpretin einen Namen und gab ihre Debüts an so renommierten Häusern wie der Metropolitan Opera in New York, dem Royal Opera House in London, dem Teatro alla Scala in Mailand, der Bayerischen Staatsoper München, der Wiener Staatsoper, dem Festival d’Aix-en-Provence, bei den Bayreuther Festspielen und beim Glyndebourne Festival. Auf der Konzertbühne war sie u.a. bei den BBC Proms und im Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker zu erleben und trat u.a. mit dem Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern auf. In jüngster Zeit war sie u.a. als Isolde am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie an der Metropolitan Opera New York, als Leonore («Fidelio»), ebenfalls an der Met, sowie als Tosca in Wien, München, Berlin und New York zu hören. In der Spielzeit 2026/27 singt Lise Davidsen Verdis Lady Macbeth bei der Saisoneröffnung der Met und gibt bei den Salzburger Osterfestspielen ihr Debüt als Brünnhilde («Die Walküre»). An der Staatsoper Berlin ist sie als Leonora («La forza del destino») zu erleben und am Opernhaus Zürich, wo sie zuletzt als Agathe («Der Freischütz») zu hören war, als Elisabetta in «Don Carlo». Zuletzt hat sie 2026 ein Verdi-Album mit dem London Philharmonic Orchestra unter Edward Garnder veröffentlicht. Ebenfalls 2026 ist das Album «Live at the Met» mit dem Pianisten James Baillieu erschienen.

Liederabend Lise Davidsen10 Nov. 2026 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Open-Air-Konzert4 Juli 2027

James Baillieu

Der Pianist James Baillieu stammt aus Südafrika. Er zählt zu den führenden Lied- und Kammermusikpianisten seiner Generation und arbeitete mit zahlreichen namhaften Künstler:innen, darunter Benjamin Appl, Jamie Barton, Ian Bostridge, Louise Alder, Tara Erraught, Lise Davidsen, Dame Kiri Te Kanawa, Véronique Gens und Pretty Yende. Als Solist trat er unter anderem mit dem Ulster Orchestra, dem English Chamber Orchestra und der Wiener Kammersymphonie auf. Baillieu ist regelmässig an vielen renommierten Musikzentren der Welt zu Gast, darunter die New Yorker Carnegie Hall und die Metropolitan Opera, das Concertgebouw Amsterdam, das Berliner und das Wiener Konzerthaus. Als innovativer Programmgestalter kuratierte er zahlreiche Lied- und Kammermusikfestivals, darunter Reihen für die Wigmore Hall und die Perth Concert Hall sowie für die Festivals in Verbier, Brighton und Bath. Er ist Preisträger der Wigmore Hall Song Competition, der International Song Competition «Das Lied» sowie der Kathleen Ferrier Awards und des Richard Tauber Prize der Wigmore Hall. Ergänzend zu seiner Konzerttätigkeit wirkt James Baillieu als Juror beim Tenor Viñas Wettbewerb mit und unterrichtet im Associate Artist Programme der Welsh National Opera. Er ist Senior Professor an der Londoner Royal Academy of Music, Coach im Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House, Kursleiter der Samling Foundation und Leiter des Liedprogramms am Atelier Lyrique der Verbier Festival Academy. Er veröffentlichte u.a. mehrere Alben mit dem Bariton Benjamin Appl, die Werke für Violine und Klavier von C.P.E. Bach mit der Geigerin Tamsin Waley-Cohen und «A Lionel Tertis Celebration» mit dem Bratschisten Timothy Ridout.

Liederabend Lise Davidsen10 Nov. 2026
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Kurzgefasst

Die norwegische Sopranistin Lise Davidsen gilt als eine der gefragtesten Wagner-Sängerinnen ihrer Generation. Die Isolde hat sie unlängst an der Metropolitan Opera in New York gesungen. Gemeinsam mit dem Pianisten James Baillieu hat sie in dieser Saison aber auch ein Programm mit Liedern von Franz Schubert zusammengestellt. Mit so bekannten Liedern wie «Gretchen am Spinnrade» oder «Der Erlkönig» tritt sie nun auch am Opernhaus Zürich auf, wo sie zuletzt u.a. als Agathe im «Freischütz» zu erleben war.

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