Liederabend Pavol Breslik

30. November 2016

Pavol Breslik, Tenor
Amir Katz, Klavier

Franz Schubert
Die schöne Müllerin D 795
Liedzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller (1794-1827)


1 Das Wandern
2 Wohin?
3 Halt!
4 Danksagung an den Bach
5 Am Feierabend
6 Der Neugierige
7 Ungeduld
8 Morgengruss
9 Des Müllers Blumen
10 Tränenregen
11 Mein!
12 Pause
13 Mit dem grünen Lautenbande
14 Der Jäger
15 Eifersucht und Stolz
16 Die liebe Farbe
17 Die böse Farbe
18 Trockne Blumen
19 Der Müller und der Bach
20 Des Baches Wiegenlied


Besetzung


Tenor Pavol Breslik


Pianist Amir Katz

Pavol Breslik

Der slowakische Tenor Pavol Breslik war von 2003 bis 2006 Mitglied des Ensembles der Berliner Staatsoper und wurde 2005 von der Fachzeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Seit 2006 ist er regelmässiger Gast an den grossen europäischen Opernhäusern. An der Wiener Staatsoper sang er Lenski in «Eugen Onegin», Nemorino in «L’elisir d’amore», Don Ottavio in «Don Giovanni» und Alfredo in «La traviata». An der Bayerischen Staatsoper debütierte er als Gennaro in «Lucrezia Borgia» an der Seite von Edita Gruberová sowie als Edgardo in «Lucia di Lammermoor» mit Diana Damrau. Am Royal Opera House war er als Lenski, Ferrando in «Così fan tutte», Don Ottavio und Tamino in «Die Zauberflöte» zu erleben. Am Nationaltheater Prag debütierte er als Prinz in «Rusalka». Weitere Gastengagements führten ihn an die Opéra national de Paris, das Liceu Barcelona, La Monnaie in Brüssel, die Berliner Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen, zum Festival d’Aix-en-Provence, an das Theater an der Wien, die Semperoper Dresden und das Grand Théâtre de Genève. Von 2012 bis 2018 war Pavol Breslik Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er unter anderem Števa in «Jenůfa», Don Ottavio, Nadir in «Les pêcheurs de perles», Peter Quint in «The Turn of the Screw» und Leicester in «Maria Stuarda» sang. 2021 wurde ihm der Ehrentitel Bayerischer Kammersänger verliehen.

Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027

Amir Katz

Amir Katz wurde in Israel geboren. Bereits als 15-Jähriger war er mit dem Haifa Symphony Orchestra und dem Israel Chamber Orchestra zu er­leben. Er studierte u.a. bei Sulamita Aronovsky in London und Elisso Wirssaladze in München. Wei­teren Unterricht erhielt er von Leon Fleisher, Karl Ulrich Schnabel und Murray Perahia. Amir Katz ist Gewinner von vier internationalen Wettbewerben: Maria Canals in Barcelona, Robert Casadesus in Cleveland, Viotti Valsesia in Italien und dem Schubert-Wettbewerb in Dortmund. Er tritt in den bedeutend­sten Sälen Europas, Asiens und der USA auf, da­runter der Philharmonie Berlin, dem Lincoln Center in New York, dem Wiener Musikverein oder der Wigmore Hall in London, und konzertierte u.a. beim Savannah Music Festival, dem Festival de Radio France et Montpellier und dem Oleg Kagan Musikfest Kreuth. Als Solist setzte er in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt auf die Klaviermusik der Klassik und Romantik: Er in­ter­­pretierte sämtliche Sonaten und Impromptus von Schubert, die Lieder ohne Worte von Mendelssohn, Chopins Nocturnes sowie sämtliche Sonaten von Beethoven. Seit 2010 begleitet er den Tenor Pavol Breslik. Diese künstlerische Zusammenarbeit fand ihren Ausdruck in viel beachteten Liederabenden, u.a. in München, Wien, Paris und bei der Schubertiade Schwarzenberg. Amir Katz spielte diverse CDs ein, darunter die Balladen und Impromptus von Chopin, Lieder ohne Worte von Mendelssohn, das Tripel-Konzert von Beethoven mit dem Prager Kammerorchester, Violinsonaten von Schumann mit dem jungen Geiger Albrecht Menzel, eine Aufnahme der Impromptus von Schubert und zuletzt die Etüden von Chopin.

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