Opera Nova Konzert Fabio Luisi

21. Mai 2018

Giorgio Battistelli
Il y a un firmament

Niccolo Castiglioni
Risognanze

Luigi Nono
Incontri

Bruno Maderna
Giardino religioso

Giacinto Scelsi
Anahit


Musikalische Leitung:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026

Kurzgefasst

Dem Ensemble Opera Nova ist es ein Anliegen, am Opernhaus Zürich eine Plattform für die Musik der Gegenwart und der jüngeren Vergangenheit zu schaffen. Generalmusikdirektor Fabio Luisi dirigiert das Ensemble, bestehend aus Mitgliedern der Philharmonia Zürich, in dieser Konzertsaison erstmals selber. Das Programm ist dem Schaffen bedeutender italienischer Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewidmet. Die musikalischen Ansätze dieser Zeit sind äusserst vielfältig und individuell. So ist das 1955 uraufgeführte Incontri für 24 Instrumente von Luigi Nono stark von dessen früher Beschäftigung mit der Musik der Zweiten Wiener Schule geprägt; im Giardino religioso (1972) von Bruno Maderna können die Interpreten wie bei einem Gartenspaziergang ihren Weg durch verschiedene Teile der Partitur selbst wählen; Giacinto Scelsi, der mythenumrankte Einzelgänger, wiederum verschmilzt in Anhait für Solovioline und 18 Instrumente (1965) den ganzen Klangkörper auf faszinierende Weise, als wäre er ein einziges Instrument. Weitere Werke der jüngeren Zeit erklingen mit Niccolò Castiglionis Risognanze (1983) und Giorgio Battistellis Il y a un firmament (1991).

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