15. Juli 2017

Fabio Luisi, Dirigent
InMo Yang, Violine
Philharmonia Zürich


RICHARD STRAUSS
Don Juan op. 20

NICCOLÓ PAGANINI
Violinkonzert no. 1 D-Dur op. 6

RICHARD STRAUSS
Ein Heldenleben op. 40

  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Musikalische Leitung:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

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Besetzung


Violine InMo Yang

InMo Yang

Der koreanische Geiger Inmo Yang debütierte jüngst bei den BBC Proms und war in der aktuellen Saison 2025/26 bereits in Auftritten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, den Festival Strings Lucerne, dem Mozarteumorchester Salzburg und mit den Münchner Symphonikern zu hören. Er studierte an der Korea National University of Arts, am New England Conservatory of Music in Boston sowie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und an der Kronberg Academy. 2015 gewann er den renommierten «Premio Paganini» in Genua sowie mehrere Sonderpreise, und ging 2022 als Sieger beim Jean-Sibelius-Violinwettbewerb hervor. Als Solist trat er seither auf den bedeutendsten Bühnen und mit den anerkanntesten Klangkörpern auf, darunter das New York und LA Philharmonic Orchestra, das Orchestre National de France, das Orchestre de la Suisse Romande, das Royal Philharmonic Orchestra, die Dresdner Philharmonie, das Royal Stockholm und Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnische Radiosinfonieorchester, das Danish National Symphony Orchestra sowie die Philharmonischen Orchester Hong Kongs und Seouls. Dabei arbeitete er mit Dirigent:innen wie Marin Alsop, Roberto González-Monjas, Fabio Luisi, Jonathan Nott, Kristiina Poska, John Storgårds, Osmo Vänskä und Jaap van Zweden. Bei der Deutschen Grammophon veröffentlichte er 2019 eine Aufnahme mit Paganinis 24 Capricen für Solovioline sowie 2021 das Album «The Genetics of Strings». Inmo Yang spielt auf einem Instrument von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1743.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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Kurzgefasst

«Ein fesselnder Künstler: mal lieblich, dann aufwühlend, mal schlicht, dann wieder blumig – und immer kontrolliert», so beschrieb The Boston Globe das Spiel des koreanischen Geigers InMo Yang, der 2015 den ersten Preis beim renommierten Paganini-Wettbewerb in Genua gewann. Seither tritt der Künstler in den grossen Sälen weltweit auf; so gab er 2016 u.a. sein Debüt in der Carnegie Hall, New York.

Gemeinsam mit Fabio Luisi und der Philharmonia Zürich wird der junge, hochtalentierte Künstler das Erste Violinkonzert von Niccolò Paganini interpretieren. Immer wieder blitzt die teuflisch schwierige Virtuosengeste in diesem 1818 vollendeten Konzert durch, die den Geiger Paganini zur Legende werden liess.

Virtuose Passagen für jeden einzelnen Orchestermusiker bieten die Tondichtungen von Richard Strauss: Mit Don Juan steht in diesem Konzert ein grosser Wurf des erst 24-jährigen Komponisten auf dem Programm. Das zehn Jahre später entstandene Werk Ein Heldenleben gehört zu den ausgereiftesten und meistgespielten Sinfonischen Dichtungen von Strauss.

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