22. Dezember 2013

Fabio Luisi, Dirigent
Lise de la Salle, Klavier
Philharmonia Zürich

 

SERGEJ RACHMANINOW
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 

PJOTR TSCHAIKOWSKI
Sinfonie Nr. 6 «Pathétique» h-Moll op. 74


Musikalische Leitung:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026
Inspizienz:
Peter Warthmann

Besetzung


Pianistin Lise de la Salle

Lise de la Salle

Lise de la Salle wurde 1988 in Cherbourg geboren. Ihr erstes Konzert, im Alter von neun Jahren, wurde von Radio France live übertragen. 1997 bis 2004 studierte sie bei Pascal Nemirovski. Ausserdem verband sie eine enge Zusammenarbeit mit Geneviève Joy-Dutilleux und Gerhard Oppitz. Zwischen 1997 und 2007 gewann Lise de la Salle zahlreiche Wettbewerbe, u. a. 2004 einen ersten Preis bei den Young Concert Artists International Auditions in New York, welcher ihr die Türen für Debütkonzerte in New York und Washington öffnete. Unterdessen hat sie zahlreiche Klavierabende in den grossen Konzertsälen Europas, der USA und Asiens gegeben und mit Dirigenten wie Fabio Luisi, James Conlon, Osmo Vänskä, Lorin Maazel, Sir Andrew Davis, Marek Janowski, James Gaffigan, Lawrence Foster, Dennis Russel Davies, Sir Neville Marriner und Sir Charles Mackerras zusammen gearbeitet. Sie war u. a. zu Gast am Lucerne Festival, Ravinia Festival, La Roque d’Anthéron, Aspen Festival und gab Konzerte in London (Wigmore Hall), New York, Moskau, St. Petersburg, Berlin, Düsseldorf, Dortmund, Paris, München, Boston, Montréal, Kopenhagen, Tokyo, Buenos Aires, Zürich und Los Angeles. Sie konzertierte u. a. mit folgenden Orchestern: Wiener Symphoniker, Boston Symphony Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, RSO Berlin, NDR Hamburg, Orchestre National de France, Cincinnati und Pittsburgh Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra, Tschechische Philharmonie, London Philharmonic Orchestra, St. Petersburg Symphony Orchestra, Staatskapelle Weimar, Chicago Symphony Orchestra, Münchner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, Prague Philharmonia, Colorado Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra London, Beethoven-Orchester Bonn, Tonkünstler-Orchester, Rotterdam Philharmonic und Orchestre Symphonique de Québec. Beim Label Naïve Classique erschien 2002 ihre erste Aufnahme mit Werken von Ravel und Rachmaninow. Es folgten vier weitere, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete CDs. Von 2013 bis 2015 war Lise de la Salle Artist in residence der Philharmonia Zürich und spielte unter der Leitung von Fabio Luisi das Gesamtwerk für Klavier und Orchester von Sergei Rachmaninow. Ein Live-Mitschnitt ist bei Philharmonia Records erschienen.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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