31. Oktober 2014

Fabio Luisi, Dirigent
Julie Fuchs, Sopran
Benjamin Bernheim, Tenor
Sebastian Knauer, Klavier
Philharmonia Zürich

George Gershwin: Rhapsody in Blue
George Gershwin: An American in Paris
George Gershwin: Ouverture aus “Girl Crazy”
Samuel Barber: Adagio for Strings
Leonard Bernstein: Candide Ouverture

Verschiedene Arien und Duette aus Werken von Leonard Bernstein (West Side Story, Candide), Samuel Barber, George Gershwin u.a.


Musikalische Leitung:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.


Besetzung


Sopran Julie Fuchs


Tenor Benjamin Bernheim


Klavier Sebastian Knauer

Orchester Philharmonia Zürich

Julie Fuchs

Julie Fuchs, französische Sopranistin, studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Von 2013 bis 2015 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und kehrt seither immer wieder nach Zürich zurück. Hier sang sie u.a. Morgana (Alcina), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims), Fiorilla (Il turco in Italia), Norina (Don Pasquale) sowie die Titelrolle in L’incoronazione di Poppea. Sie wurde dreimal bei den Victoires de la Musique ausgezeichnet und ist Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres. In jüngster Zeit war sie als Marie (La Fille du régiment) in Wien zu hören, als Fiorilla in Neapel, als Cleopatra (Giulio Cesare) in Amsterdam, als Leïla (Les Pêcheurs de perles) am Théâtre des Champs-Élysées, als Giunia (Lucio Silla) und Gilda (Rigoletto) in Madrid, als Musetta (La bohème) in Münchenals La Folie (Platée), Pamina (Die Zauberflöte), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi) und Nannetta (Falstaff) an der Opéra de Paris, als Susanna beim Festival d’Aix-en-Provence, als Mélisande und Poppea in Barcelona, als Partenope in San Francisco, als Micaëla (Carmen) in Gstaad, als Adèle (Le comte Ory) an der Opéra Comique, in Versailles und in Pesaro sowie auf Tournee mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre als Aspasia (Mitridate). 2024/25 kehrt sie als Marie an die Opéra de Paris und als Susanna an die Bayerische Staatsoper zurück. Ausserdem singt sie La Stronatrilla (L’Opera Seria) an der Mailänder Scala und Cleopatra am Liceu in Barcelona. Ihr drittes Soloalbum, Amadè, ist 2022 bei Sony erschienen.

Liederabend Julie Fuchs31 Mai 2027 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium in Lausanne und war Mitglied des Internationalen Opernstudios sowie des Ensembles am Opernhaus Zürich. Der französische Tenor gastiert heute an den renommiertesten Bühnen, darunter die Opéra national de Paris, die Metropolitan Opera New York, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden, das Teatro alla Scala und das Royal Opera House Covent Garden. Zu seinen zentralen Partien zählen Rodolfo («La bohème»), Des Grieux («Manon»), Edgardo («Lucia di Lammermoor»), Roméo («Roméo et Juliette»), Lenski («Eugen Onegin») sowie die Titelrollen in «Faust», «Werther» und «Les contes d’Hoffmann». In der Saison 2025/26 kehrte er als Des Grieux in «Manon» nach Zürich zurück und war als Faust in «La Damnation de Faust» am Théâtre des Champs-Élysées sowie als Hoffmann in «Les contes d’Hoffmann» an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben. 2024 trat er bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele in Paris und bei der Wiedereröffnung von Notre-Dame auf. 2025 wurde er mit dem Opus Klassik als Sänger des Jahres ausgezeichnet. Sein aktuelles Repertoire ergänzt er zudem durch Liederabende und Konzertauftritte. 2026/27 kehrt Bernheim als Ruggero in Puccinis «La rondine» an das Opernhaus Zürich zurück.

La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026

Sebastian Knauer

Besetzung

Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

Ganze Besetzung anzeigen Weniger anzeigen