Scylla et Glaucus

Jean-Marie Leclair

Tragédie en musique in einem Prolog und fünf Akten
Libretto von d’Albaret nach Ovids «Metamorphosen»

Von 27. März 2026 bis 2. Mai 2026

  • Sprache:
    In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Im Rahmen von Zürich Barock

    © Plakatmotiv (Ausschnitt) von Huang Ko Wei (Scatter)

Musikalische Leitung:
Emmanuelle Haïm

Emmanuelle Haïm

Die französische Cembalistin und Dirigentin Emmanuelle Haïm ist spezialisiert auf das Repertoire des Barock. Seit 25 Jahren leitet sie ihr eigenes Barockensemble Le Concert d’Astrée. Aktuell verbindet sie darüber hinaus eine künstlerische Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Philharmonic. In letzter Zeit gab Emmanuelle Haïm ihr Debüt beim Concertgebouw-Orchester und kehrte für eine Neuproduktion von Rameaus «Platée» zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und an das Opernhaus Zürich zurück. Regelmässig dirigiert sie die Berliner Philharmoniker. Sie gab ihr Debüt mit dem New York Philharmonic, dem London Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Wiener Philharmonikern, mit Auftritten in Wien und beim Lucerne Festival. Im Jahr 2000 gründete sie Le Concert d'Astrée, das sich schnell einen internationalen Ruf erwarb. 2024/25 führte sie eine Neuproduktion von Händels «Semele» an das Théâtre des Champs-Elysées, eine Wiederaufnahme von Purcells «Dido and Aeneas» an das Grand Théâtre de Genève und eine Konzerttournee nach Spanien. Im Sommer 2025 leitete sie eine Neuproduktion von Händels «Giulio Cesare in Egitto» bei den Salzburger Festspielen. In dieser Saison folgen u.a. Händels «Semele» in Amsterdam und Leclairs «Scylla et Glaucus» am Opernhaus Zürich, neben Aufführungen von Pergolesis «Stabat Mater» in Frankreich und Spanien. Die umfangreiche Diskografie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Victoires de la Musique Classique und der Echo-Deutscher Musikpreis. Ihre jüngsten Veröffentlichungen sind eine CD mit italienischen Kantaten von Händel und eine DVD-Aufzeichnung von «Les Boréades» von Rameau. Emmanuelle Haïm ist Chevalier de l’Ordre national de la Légion d’Honneur, zudem Officier des Arts et des Lettres und Honorary Member of the Royal Academy of Music.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 1. Konzert La Scintilla10 Nov. 2025
Inszenierung:
Claus Guth

Claus Guth

Claus Guth wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität sowie Theater- und Opernregie an der Hochschule für Musik in München. Er inszenierte u. a. bei den Bayreuther Festspielen, am Opernhaus Zürich, der Hamburgischen Staatsoper, den Salzburger Festspielen und der Wiener Staatsoper. Er arbeitet regelmässig an der Oper Frankfurt, wo er u. a. «Pelléas et Mélisande», «Daphne», «Die lustige Witwe» und «Der Rosenkavalier» inszenierte. Neben seinen Wagner- und Strauss-Produktionen gilt er als Spezialist für zeitgenössisches Musiktheater (u. a. Chaya Czernowin, Helmut Oehring, Johannes Maria Staud, Peter Ruzicka) und realisierte eine Reihe von Uraufführungen. Weitere Arbeiten umfassen «Lohengrin» (Teatro alla Scala di Milano), «Die Frau ohne Schatten», (Teatro alla Scala, Royal Opera House, Staatsoper Unter den Linden), «La Bohème» (Opéra national de Paris), «Jephtha» (De Nationale Opera) sowie «Saul» (Theater an der Wien). 2022 inszenierte er die Weltpremiere von «Il Viaggio, Dante» von Pascal Dusapin beim Festival d'Aix-en-Provence und entwickelte 2023 in der Park Avenue Armory «Der Doppelgänger», eine szenische Interpretation von Schuberts «Schwanengesang» mit Jonas Kaufmann. Im Dezember 2023 inszenierte er an der Wiener Staatsoper «Turandot» mit Asmik Grigorian in der Titelrolle. Beim Festival d'Aix-En-Provence schuf er mit dem Dirigenten Raphaël Pichon «Samson», ein neues Werk nach einer verschollenen Oper von Jean-Philippe Rameau und inszenierte 2025 «Die Liebe der Danae» an der Bayerischen Staatsoper.

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Bühnenbild:
Etienne Pluss

Etienne Pluss

Étienne Pluss wurde in Genf geboren, wo er zunächst eine Kunstgalerie leitete, bevor er ein Bühnenbildstudium an der Universität der Künste in Berlin aufnahm. Er begann seine Theaterlaufbahn als Ausstattungsassistent von Achim Freyer und Karl-Ernst Herrmann. Seit 2000 ist erals freischaffender Bühnenbildner tätig und arbeitet seither an zahlreichen renommierten Häusern im Schauspiel und in der Oper. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Claus Guth, für seine Inszenierungen entstanden jüngst die Bühnenbilder zu Beat Furrers Violetter Schnee an der Berliner Staatsoper, wofür er 2019 den Theaterpreis Der Faust erhielt, La bohème an der Pariser Opéra, Die Sache Makropulos an der Staatsoper Berlin, Dusapins Il Viaggio: Dante beim Festival d’Aix-en-Provence, Don Carlo am Teatro San Carlo in Neapel, Salome am Moskauer Bolschoi-Theater in Kooperation mit der New Yorker Met, wie auch Bluthaus an der Bayerischen Staatsoper. Ausserdem schuf er jüngst die Bühne für Weinbergs Die Passagierin an der Oper Graz, wie auch Hamlet an der Komischen Oper in Berlin, beide in der Regie von Nadja Loschky. Er entwarf auch das Bühnenbild für Il trittico bei den Salzburger Festspielen in der Regie von Christof Loy. Mit dem Regisseur Richard Brunel schuf er die Bühnenbilder für Boesmans On purge bébé an der Monnaie in Brüssel, wie auch Escaichs Oper Shirine in Lyon. Mit Evgeny Titoy hatte er zuletzt Premiere mit Richard III. von Shakespeare am Schauspielhaus Düsseldorf. 1998 wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen und erhielt im Jahr darauf die Kainz-Medaille für seine Arbeit zu Thomas Bernhards Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen. In Zürich entwarf er zuletzt das Bühnenbild für Alice.

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Kostüme:
Ursula Kudrna

Ursula Kudrna

Ursula Kudrna wurde in Wien geboren und studierte dort an der Akademie der bildenden Künste. Seit 2003 realisiert sie Kostümbilder für international renommierte Opern- und Schauspielhäuser, u. a. für die Komische Oper Berlin, die Mailänder Scala, das Berliner Ensemble, die Oper Köln, die Wiener Festwochen, die Deutsche Oper Berlin und das Maxim Gorki Theater. Zu ihren Arbeiten gehören Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen und Beat Furrers Violetter Schnee an der Berliner Staatsoper. Für den Regisseur Philipp Stölzl entwarf sie die Kostüme u. a. für Der fliegende Holländer, Il trovatore, Orpheus in der Unterwelt an der Berliner Staatsoper, Faust und Rienzi an der Deutschen Oper Berlin, Die Fledermaus an der Oper Stuttgart und Cavalleria rusticana/Pagliacci bei den Osterfestspielen in Salzburg sowie an der Semperoper in Dresden. Für Lydia Steier entstanden die Kostüme für u.a. Giulio Cesare an der Komischen Oper Berlin, Händels Jephtha für die Potsdamer Winteroper, Turandot an der Oper Köln sowie Karlheinz Stockhausens Donnerstag aus Licht am Theater Basel, welches bei der Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt 2016 zur «Aufführung des Jahres» gewählt wurde. Ausserdem entwarf sie die Kostüme für Jürgen Flimms Inszenierungen von Manon Lescaut am Michailowski-Theater in St. Petersburg, Le nozze di Figaro und Szenen aus Goethes Faust an der Berliner Staatsoper und Otello sowie Ti vedo, ti sento, ti perdo an der Mailänder Scala. Jüngst entstanden Kostüme für Don Carlos am Grand Théâtre de Genève sowie für Turandot an der Wiener Staatsoper. 2019 wurde sie in der Kritikerumfrage der Opernwelt zur «Kostümbildnerin des Jahres» gewählt.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026
Choreografie und Regiemitarbeit:
Sommer Ulrickson
Lichtgestaltung:
Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für «La bohème» und eine Neufassung von Spoerlis «Der Tod und das Mädchen». Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (u. a. «Winterreise», «Nussknacker und Mausekönig», «Messa da Requiem», «Anna Karenina», «Woyzeck», «Der Sandmann», «Leonce und Lena», «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»). Er war ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u. a. «Strings»,«Le Sacre du printemps» und «Faust» in Zürich), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, und Douglas Lee. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend «Sale» und Rossinis «Il viaggio a Reims» in Zürich sowie bei «Lulu» an der Hamburgischen Staatsoper zusammen und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für «Les Huguenots». 2023 gestaltete er das Licht für Spucks Ballett «Bovary» beim Staatsballett Berlin und 2024 Rossinis «Tancredi» an den Bregenzer Festspielen. Ausserdem war er Lichtdesigner bei «Atonement» von Cathy Marston am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Timeframed17 / 18 / 22 / 25 / 30 Jan. / 1 / 4 / 6 / 8 / 11 / 12 Feb. 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Juni / 4 Juli 2026
Choreinstudierung:
Florian Helgath,

Florian Helgath

Florian Helgath hat sich als einer der führenden Chorleiter seiner Generation etabliert. Prägende musikalische Erfahrungen machte er in seiner Heimatstadt Regensburg, wo er Mitglied der Domspatzen war. Sein Studium setzte er an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Er erzielte internationale Erfolge als Preisträger bei Wettbewerben wie dem Eric-Ericson-Preis in Schweden (2006) und dem Internationalen Wettbewerb für junge Chorleiter in Budapest (2007). Von 2009 bis 2015 leitete Florian Helgath den Dänischen Rundfunkchor in Kopenhagen und von 2008 bis 2016 den Via Nova Chor München. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des ChorWerk Ruhr und wurde 2017 zum künstlerischen Leiter der Zürcher Sing-Akademie ernannt. Mit diesen beiden Ensembles widmet er sich der Chormusik aller Epochen, vom A-cappella-Repertoire bis hin zu den grossen Chorwerken des symphonischen Genres. Er tritt regelmässig als Gastdirigent mit vielen führenden Vokalensembles wie dem RIAS Kammerchor, Chor des Bayerischen Rundfunks, Choeur de Radio France, The Norwegian Soloists’ Choir, und Netherlands Radio Choir auf und hat mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, WDR-Funkhausorchester und Zürcher Kammerorchester zusammengearbeitet. Auf den Opernpodest hat er «Earth Diver» mit dem Chorwerk Ruhr und dem Muziektheater Transparant bei der Ruhrtriennale sowie Philip Glass’ «Einstein on the Beach» am Theater Dortmund geleitet. Florian Helgaths Diskografie umfasst eine Reihe preisgekrönter Aufnahmen: Seine Interpretationen wurden u. a. mit dem ICMA und dem ECHO Klassik ausgezeichnet und 2018 für einen Grammy nominiert.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 Johannes-Passion24 März 2026
Alice Lapasin Zorzit

Alice Lapasin Zorzit

Alice Lapasin Zorzit absolvierte ihr Klavierstudium am Conservatorio di Musica Luigi Boccherini in Lucca und setzte ihre Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz fort, wo sie 2018 ihren Bachelor in Chorleitung mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit sammelte sie ihre ersten Erfahrungen in der Opernwelt als Chorrepetitorin am Landestheater Linz. 2017 nahm sie an der Riccardo Muti Italian Opera Academy teil und war während der Spielzeit 2018/19 Korrepetitorin an der Orchesterakademie des Opernhaus Zürich. In der Spielzeit 2019/20 folgte ein Engagement als stellvertretende Kinderchorleiterin und Gastpianistin an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Anschliessend führte sie ihre Tätigkeit an das Staatstheater Darmstadt, wo sie in den Jahren 2020–2022 als stellvertretende Chordirektorin und Kinderchorleiterin wirkte. Parallel zu ihrer beruflichen Entwicklung setzte sie ihre akademische Ausbildung fort: 2021 schloss sie an der Kunstuniversität Graz ihren Master in Dirigieren und Musiktheaterkorrepetition ab, 2022 folgte ein berufsbegleitender Master in Kulturmanagement (EMAA) an der Universität Zürich. Als Kulturmanagerin war sie Stipendiatin der Deutschen Bank Stiftung (AMH) und gründete 2024 die Künstleragentur ArteMIS. Von 2023 bis 2025 war Alice Lapasin Zorzit Chordirektorin mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Coburg und wirkte im Sommer 2025 als Chorassistentin bei den Bayreuther Festspielen mit. Seit Januar 2026 ist sie stellvertretende Chordirektorin am Opernhaus Zürich.

Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026
Dramaturgie:
Roman Reeger,

Roman Reeger

Roman Reeger studierte Historische Musikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Erste Theatererfahrungen sammelte er als Hospitant und Assistent an den Theatern in Oldenburg, Kiel sowie an der Staatsoper und der Schaubühne Berlin. 2013 trat er in die Dramaturgie der Staatsoper Unter den Linden ein. Von 2020 bis 2025 war er als leitender Dramaturg Mitglied der Operndirektion am Theater Basel. Gastengagements führten ihn unter anderem zu den Osterfestspielen Baden-Baden und zur Münchener Biennale für neues Musiktheater. Er arbeitete mit Regisseur:innen wie Christoph Marthaler, Herbert Fritsch, Thom Luz, Benedikt von Peter, Philippe Quesne, Claus Guth, Andreas Kriegenburg, Anna Bergmann, Eva-Maria Höckmayr und Jürgen Flimm zusammen und betreute Uraufführungen von Komponist:innen wie Jörg Widmann, Oscar Strasnoy, Lucia Ronchetti, Manos Tsangaris, Beat Furrer, Hèctor Parra und Herbert Grönemeyer. Als freier Autor veröffentlichte er Beiträge für Fachmagazine, Ausstellungskataloge und CD-Booklets, hält regelmässig Vorträge und lehrte als Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Leitender Dramaturg am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 Wie du warst! Wie du bist!20 / 21 / 25 Sept. / 2 / 3 Okt. 2025 / 4 / 5 / 10 / 11 Juli 2026
Yvonne Gebauer

Yvonne Gebauer

Yvonne Gebauer, geboren in Berlin, studierte Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit 1998 arbeitet sie als Dramaturgin im Schauspiel und vor allem in der Oper. Mehr als zwanzig Jahre arbeitete sie eng mit dem Regisseur Hans Neuenfels zusammen. Andere langjährige Kollaborationen verbinden sie mit Claus Guth, Christof Loy und Nadja Loschky. Sie arbeitete darüber hinaus mit Regisseur:innen wie Kazuko Watanabe, Johan Simons, Frank Hilbrich, Tobias Kratzer, David Hermann und Amélie Niermeyer. Yvonne Gebauer war Dozentin für Dramaturgie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hamburg (Kostümklasse Reinhard von der Thannen), an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien (Bühnenbildklasse Erich Wonder), am Mozarteum in Salzburg (Regieklasse Amélie Niermeyer), an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin (Bühnenbildklasse Stefan Hageneier) und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Von 2001 bis 2008 war sie freie Mitarbeiterin der Süddeutschen Zeitung im Ressort Literatur. Anschliessend arbeitete sie bis 2018 an der Bayerischen Staatsoper München als Bilddramaturgin und war Bildredakteurin des hauseigenen Magazins «Max Joseph». Mit Claus Guth entstanden an diesem Haus «Bluthaus» (2022), «Semele» (2023) und «Die Liebe der Danae» (2025), geplant ist im Mai 2026 die Uraufführung von Brett Deans Oper «Of One Blood». Weitere jüngere Höhepunkte umfassen Gastdramaturgien für «Pique Dame» bei den Salzburger Festspielen, für «Salome» am Bolschoi-Theater, für «Jenůfa» am Royal Opera House in London, für «Die Vögel» an der Oper Köln und für «Die Sache Makropulos» an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.

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Besetzung


Circé Chiara Skerath


Scylla Elsa Benoit


Glaucus Anthony Gregory


Témire Gwendoline Blondeel


Dorine Jehanne Amzal

Chiara Skerath

Die Schweizerin Chiara Skerath studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie hat sich insbesondere als Interpretin von Mozartrollen einen Namen gemacht, darunter Zerlina («Don Giovanni») an der Opéra de Versailles und beim Drottningholm-Festival, Despina («Così fan tutte») an der Oper Frankfurt und am Konzert Theater Bern, Servilia («La clemenza di Tito») an der Opéra du Rhin, Pamina («Die Zauberflöte») an der Opéra de Saint-Étienne und Ninetta in einer konzertanten Aufführung von «La finta semplice» in der Queen Elizabeth Hall in London, Susanna in «Le nozze di Figaro» bei den Opernklosterneuburg Festspielen, Ilia in «Idomeneo» für die Opera Avignon, Pamina in «Die Zauberflöte» an der Opéra de Saint-Etienne und Cinna in «Lucio Silla» am Theater an der Wien sowie an der Seine Musicale Paris, Opéra de Versailles und der Philharmonie de Paris. Zu ihrem weiteren Repertoire gehören die Titelrolle in Monteverdis «L'Incoronazione di Poppea» an der Opera Anger-Nantes, Rosalinde in «Die Fledermaus» an der Opéra Comique, Megacle in Vivaldis «L'Olimpiade» sowie die Erste Dame in «Die Zauberflöte» und Clothilde in Francesconis «Trompe-la-Mort» an der Opéra national de Paris. Zuletzt sang sie Micaëla in «Carmen» an der Opéra Royal de Versailles, Mélisande beim Festival in Aix-en-Provence, gab ihre Debüts als Armida in Händels «Rinaldo» beim Festival d'Opéra Baroque de Beaune sowie als Donna Elvira an der Opéra de Lille unter der Leitung von Emmanuelle Haïm. Ferner war sie als Almirena in Händels «Rinaldo» in Barcelona und Madrid sowie in Mendelssohns «Vom Himmel Hoch» mit Laurence Equilbey an der Opéra de Rouen zu erleben.

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Elsa Benoit

Die französische Sopranistin Elsa Benoit war von 2015 bis 2016 war Ensemblemitglied des Stadttheaters in Klagenfurt, wo sie Partien wie Tytania in Brittens «A Midsummer Night's Dream», Giulietta in Bellinis «I Capuleti e i Montecchi», Micaëla in «Carmen» (für die sie den Österreichischen Musiktheaterpreis erhielt) und Despina in «Così fan tutte» sang. Anschliessend wechselte sie ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper, wo sie eine Vielzahl von Rollen verkörperte, darunter den Hirten im «Tannhäuser», Oscar («Un ballo in maschera»), Adina («L'elisir d'amore»), Gretel («Hänsel und Gretel»), Musetta («La bohème»), Zerlina («Don Giovanni»), Emilie («Les indes galantes») und Poppea in Händels «Agrippina». Diese Rolle sang sie auch in der für einen 2019 für einen Grammy als Best Opera Recording nominierten Aufnahme von Warner Classics. Seit 2021 ist Benoit freiberuflich tätig an Häusern wie der Opéra comique in Paris, der Komische Oper Berlin, dem Glyndebourne Festival und den Salzburger Festspielen. Ihre Engagements reichen dabei vom barocken Repertoire bis hin zu zeitgenössischen Partien: Bellezza in Händels «Il trionfo del tempo e del disinganno» und Semele im gleichnamigen Oratorium, Micaëla («Carmen»), Sophie («Werther»), Thérèse («Les Mamelles de Tirésias»), Anne Truelove («The Rake’s Progress»), Betty in Philippe Hersants «Les Eclairs» und Arthur Honeggers «Jeanne d'Arc au bûcher».

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Anthony Gregory

Der Brite Anthony Gregory war Mitglied der Verbier Festival Academy, des National Opera Studio sowie ein Young Artist des Glyndebourne Festivals. An der English National Opera sang er als Harewood Artist Partien wie Nanki-poo («The Mikado»), Junger Matrose («Julietta»), 1. Geharnischter («Die Zauberflöte»), Borsa («Rigoletto») und Haemon («Julien Andersons Thebans»). Mit Partien wie Mercurio («La concordia de' pianeti»), Damon («Acis and Galatea»), Cégeste (Philip Glass’ «Orphée»), der Titelpartie in «Candide», Flute («A Midsummer Night’s Dream»), Don Ottavio («Don Giovanni»), Oronte («Alcina») und Ferrando («Così fan tutte») war er in Glyndebourne, an der De Norske Opera, an der English National Opera, am Teatro Real, an der Opéra de Limoges, am Theater an der Wien und mit Orchestern wie La Cetra Barockorchester Basel, dem Dunedin Consort und La Nuova Musica zu erleben. Weitere Auftritte führten ihn an die Bayerische Staatsoper als Pane («La Calisto»), ans Opernhaus Zürich für Christian Spucks Ballett «Monteverdi», an das Teatro Real Madrid und zum Festival de Aix-en-Provence. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehörten seine Debüts als Ferrando in «Cosi Fan Tutte» am Royal Opera House sowie als Lépreux in Messiaens «Saint François d'Assise» an der Elbphilharmonie Hamburg, Almaviva («Il barbiere di Siviglia») an der Scottish Opera, Achilles in «Iphigenie en Aulide» an der Griechischen Nationaloper, Oronte in Händels «Alcina» an der Opera di Roma sowie die Titelrolle in «Mitridate, Re di Ponto» an der Staatsoper Hamburg.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026

Gwendoline Blondeel

Gwendoline Blondeel, Sopran, kam nach ihrem Studium am Institut Royal Supérieur de Musique et de Pédagogie in Namur (Belgien) und an der Académie du Théâtre de La Monnaie in Brüssel ins Nachwuchsensemble des Grand Théâtre de Genève. 2019 gewann sie den ersten Preis beim Wettbewerb von Froville und wurde 2021 als Aurore in Mondonvilles Oper «Tuton et l’Aurore» an der Opéra-Comique in Paris von William Christie entdeckt. Seither ist sie eine gefragte Interpretin für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Ihr Repertoire umfasst u. a. die Partien der französischen Barockmusik wie Sangaride in Lullys «Atys», Jonathas in Charpentiers «David et Jonathas» und Alphise in Rameaus «Les Boréades» sowie Rollen in grossen italienischen Barockopern wie La Musica («L’Orfeo»), Almirena («Rinaldo»), Dalinda («Ariodante») und Morgana («Alcina»). Ausserdem sang sie u. a. Blonde in Mozarts «Entführung aus dem Serail», Frasquita in Bizets «Carmen», Marie in Donizettis «La fille du régiment», Clorinde in Rossinis «Cenerentola» sowie die Sopranpartie in Mendelssohns «Lobgesang». Auftritte führten sie u. a. an die Opéra Royal de Versailles, das Théâtre des Champs-Élysées, Théâtre du Capitole von Toulouse, Festival von Beaune, Teatro Real von Madrid, Opernhaus Zürich, in den Concertgebouw von Amsterdam sowie nach Brügge und Wien. Dabei arbeitete sie mit Dirigent:innen wie Leonardo García Alarcón, Stéphane Fuget, Christophe Rousset, Diego Fasolis, Philippe Herreweghe, Sébastien Daucé, Thomas Hengelbrock, Emmanuelle Haïm und Kazushi Ono zusammen.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 Brückenschlagkonzert8 März 2026

Jehanne Amzal

Die französische Sopranistin Jehanne Amzal absolvierte ihr Gesangsstudium am Royal Northern College of Music und in Paris sowie an der Schola Cantorum Basiliensis. 2018 war sie Preisträgerin beim Concours International de Chant Léopold Bellan und 2019 Halbfinalistin beim Concours Corneille. Sie arbeitete mit führenden Barockensembles wie dem Freiburger Barockorchester, Les Arts Florissants, Le Concert Spirituel, Les Surprises, A Nocte Temporis, Les Ambassadeurs, Le Concert de la Loge und Les Paladins. Auftritte führten sie u. a. in den Concertgebouw Amsterdam, an die Opéra de Lyon, Opéra de Lille, das Musiikkitalo Helsinki, Théâtre des Champs-Élysées, Müpa Budapest, die Opéra Royal de Versailles, und in die Notre-Dame-Kathedrale in Paris. Sie sang Cléone und L’Amour in Charpentiers «Médée» an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, am Gran Teatre del Liceu und an der Elbphilharmonie Hamburg unter Sir Simon Rattle sowie an der Opéra de Paris unter William Christie. Weitere Höhepunkte waren Norvégienne in Philidors «Ernelinde» an der Oper in Oslo unter der Leitung von Martin Wåhlberg sowie im Sommer 2025 Werke von Telemann und Rameau bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci. Ihre Diskografie umfasst u. a. Einspielungen von «Médée» (2024) und «Iphigénie en Tauride» (2025), beide mit Le Concert Spirituel und bei Alpha Classics, sowie eine Aufnahme von «Scylla et Glaucus» mit dem Orfeo Orchestra.

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Zürcher Sing-Akademie

Die Zürcher Sing-Akademie ist seit ihrer Gründung im Jahr 2011 gleichermassen im sinfonischen wie im A-capella-Repertoire zu Hause. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Florian Helgath ihr Chefdirigent und künstlerischer Leiter. Neben der langjährigen Partnerschaft mit dem Tonhalle-Orchester Zürich erarbeitet der Chor regelmässig grosse chorsinfonische Werke mit Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Kammerorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur, der Hofkapelle München oder dem Barockorchester La Scintilla der Oper Zürich und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Pablo Heras-Casado, René Jacobs, Paavo Järvi, Kent Nagano, Sir Roger Norrington und Jonathan Nott zusammen. An der Oper Zürich ist der Chor regelmässig an Musiktheater-Produktionen beteiligt. Die Zürcher Sing-Akademie präsentiert ausserdem A-cappella–Programme; ein Schwerpunkt liegt dabei auf Werken von Schweizer Komponist:innen. Tourneen führten den Chor nach Deutschland, Italien, Israel, in die Niederlande, in den Libanon, nach Taiwan und China sowie in viele Hauptstädte Europas.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 Johannes-Passion24 März 2026

Le Concert d'Astrée

Le Concert d’Astrée ist ein von Emmanuelle Haïm geleitetes Instrumental- und Vokalensemble, das sich der Barockmusik widmet. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 entwickelte sich das Ensemble rasch zu einem der führenden Klangkörper im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis. 2003 wurde es Residenzensemble an der Opéra de Lille. Seit über zehn Jahren residiert Le Concert d’Astrée ausserdem am College Miriam Makeba in Lille und spielt dort Vermittlungsprojekte für ein breites Publikum. Zahlreiche Tourneen brachten das Ensemble auf die grossen internationalen Konzertbühnen. Unter der Leitung von Emmanuelle Haïm realisierte Le Concert d’Astrée zudem zahlreiche szenische Opernprojekte. Es gewann dabei namhafte Preise und war an Aufzeichnungen einer Vielzahl von Werken von Monteverdi bis Mozart beteiligt. Unter den Einspielungen befinden sich Mozarts «Mitridate, re di Ponto», die den Grand Prix de l’Académie Charles Cors gewann und für den International Classical Music Award nominiert wurde, sowie die an der Opéra de Lille aufgenommene «Rodelinda» von Händel, die 2020 den Opus Klassik für die «beste Operneinspielung des Jahres» in der Kategorie Alte Musik erhielt. 2021 feierte das Ensemble sein 20-jähriges Bestehen mit Konzerten an der Staatsoper Berlin und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Glucks «Iphigénie en Tauride» beim Festival d’Aix-en-Provence wurde 2024 bei den International Opera Awards als «beste Produktion des Jahres» ausgezeichnet. 2025 eröffnete das Ensemble mit «Giulio Cesare» die Salzburger Festspiele. Bis 2027 ist das Ensemble mit dem ersten Barockmusikfestival in Los Angeles verbunden, dessen künstlerische Leitung Emmanuelle Haïm innehat.

Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

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Kurzgefasst

Scylla lebt zurückgezogen in sich selbst – wie in einem Winterschlaf der Gefühle. In ihrem Kosmos herrschen Vernunft, Ruhe und Harmonie. Als Glaucus in ihr Leben tritt, ändert sich alles: Sie erfährt die Liebe, in all ihren Farben und Facetten – und erkennt sich selbst nicht wieder. Die Oper beschreibt alle Lust, Wildheit, Panik und Verzweiflung, die die junge Frau durchlebt, als sie die Welt neu für sich entdeckt. Am Schluss wird sie eine andere sein. Jean-Marie Leclairs selten aufgeführte einzige Oper ist eine musikalische Entdeckung. Regisseur Claus Guth kehrt mit dieser Neuinszenierung zurück ans Opernhaus Zürich. Emmanuelle Haïm leitet ihr Ensemble Le Concert d’Astrée, das zu den profiliertesten Spezialensembles für Alte Musik zählt.

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