Opernhaus Zürich

Verehrtes Publikum,

wenn sich am 24. Oktober 2021 der Vorhang zur Premiere von Giuseppe Verdis Oper «Il trovatore» hebt, ist das ein besonderer Moment für das Opernhaus Zürich: Gianandrea Noseda tritt sein Amt als neuer Generalmusikdirektor des Hauses an und dirigiert seine erste Neuproduktion in dieser Funktion. Das Opernhaus ist sehr glücklich darüber, einen so temperamentsprühenden wie souverän-integren Dirigenten als Nachfolger für Fabio Luisi gefunden zu haben. Gianandrea Noseda ist schon in der Vorbereitung auf seine erste Spielzeit zu einem engen künstlerischen Partner der Direktion von Andreas Homoki geworden und hat zuletzt Anfang des Jahres 2021 tiefe musikalische Eindrücke hinterlassen, als er eine bewegende TV-Aufführung des «Deutschen Requiems» von Johannes Brahms im leeren, wegen der Coronakrise geschlossenen Opernhaus leitete.

Generalmusikdirektoren formen den Klang ihrer Orchester, prägen den musikalischen Ton des Hauses und stecken künstlerische Horizonte ab. Diese sind bei Gianandrea Noseda weitgespannt. In der Opernkultur seiner italienischen Heimat ist er tief verwurzelt, in St. Petersburg, wo er für ihn wichtige Lehrjahre verbrachte, hat er seine Liebe zur russischen und slawischen Musikliteratur genährt, und am Opernhaus Zürich wird er nun im deutschen Repertoire einen starken Akzent setzen: Gemeinsam mit Andreas Homoki als Regisseur leitet er die Neuproduktion von Richard Wagners Ring des Nibelungen, die in der Spielzeit 2021/22 mit der Premiere von Rheingold beginnt.

Bis zur Götterdämmerung im November 2023 wird das Opernhaus Zürich im Zeichen dieses neuen Rings stehen mit all den spannenden Fragen nach Grossform, Orchesterklang, Stimmenzauber, Stück- und Weltdeutung, die sich um eine Neuproduktion von Richard Wagners vierteiligem Mammutwerk stellen. In unserer Spielplangestaltung bleiben wir aber trotzdem dem Anspruch treu, unserem Publikum eine grösstmögliche programmatische Vielfalt an Stücken, Besetzungen und Interpretationen in unvermindert zwölf Premieren anzubieten. Das Saison-Paket, das wir für 2021/22 geschnürt haben, umfasst Neuinszenierungen im Kernrepertoire wie Mozarts Le nozze di Figaro, Stückentdeckungen wie Francis Poulencs Dialogues des Carmélites und eine Opern-Uraufführung. Im Ballett steht Christian Spucks spartenübergreifende Auseinandersetzung mit dem Komponisten Claudio Monteverdi ebenso im Fokus wie die europäische Erstaufführung von Crystal Pites neuem Ballett Angels’ Atlas. Wer sich für grosse Stimmen interessiert, wird ebenfalls reich beschenkt mit Auftritten von Cecilia Bartoli, Diana Damrau, Julie Fuchs, Elīna Garanča, Anna Netrebko, Benjamin Bernheim oder Bryn Terfel.

Und Corona? Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Saisonbuchs sind wir vom Optimismus erfüllt, dass die fatalen Auswirkungen der Pandemie auf unser Opernhaus in der Spielzeit 2021/22 hinter uns liegen werden und Sie, verehrtes Publikum, in unseren nunmehr seit eineinhalb Jahren verwaisten Zuschauerraum zurückkehren können. Die Kultur und inbesondere auch unser Opernhaus haben unter der Coronakrise schwer gelitten, für die Künstlerinnen und Künstler und alle Mitarbeitenden des Theaters war das mitunter kaum auszuhalten. Aber jetzt schauen wir nach vorne. Unsere Antwort auf alle Zumutungen der Coronakrise ist Kunst in der ganzen überwältigenden Sinnlichkeit, wie sie nur Oper und Ballett zu bieten haben.

Wir danken dem Kanton Zürich sowie den zahlreichen Sponsoren, Gönnern und Förderern und unseren Partnern Credit Suisse, Rolex und UBS dafür, dass sie uns in einer der schwierigsten Phasen in der Geschichte des Opernhauses zur Seite gestanden haben und weiterhin stehen werden.

Andreas Homoki, Intendant
Gianandrea Noseda, Generalmusikdirektor
Christian Spuck, Ballettdirektor
Christian Berner, Kaufmännischer Direktor


Intendanz

Direktorium des Opernhauses Zürich
Intendant Andreas Homoki
Kaufmännischer Direktor Christian Berner
Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda
Ballettdirektor Christian Spuck
Operndirektorin Annette Weber
Direktorin für Marketing, PR & Sales Sabine Turner
Chefdramaturg Claus Spahn
Technischer Direktor Sebastian Bogatu

Intendanz
Intendant Andreas Homoki
Persönliche Assistentin des Intendanten Marissa Domeisen

Operndirektion

Operndirektion
Operndirektorin Annette Weber
Chefdisponent Adrian Gosteli
Stv. Operndirektorin/ Casting-Referentin Natascha Ursuliak
Assistentin der Operndirektion Schu-Han Yang
Künstlerisches Betriebsbüro Chantal Moser, Katharina Heller

Musikalische Einstudierung
Studienleiter Michael Richter
Stv. Studienleiterin und Solo-Korrepetitorin Ann-Katrin Stöcker
Solo-Korrepetitor:innen Enrico Maria Cacciari, Andrea Del Bianco, Anna Hauner, Yulia Levin, Marie-Ève Scarfone
Solokorrepetitor mit Vepflichtung zum Maestro suggeritore Esteban Dominguez Gonzalvo
Maestri suggeritori Heike Behrens, Vladimir Junyent, Matthew Ottenlips

Szenische Einstudierung
Regieassistenz und Spielleitung Claudia Blersch, Sylvie Döring, Arturo Gama, Stephanie Lenzen, Nina Russi, Jodok Schweizer, Ulrich Senn
Inspizienz Felix Bierich, Nikolas Botthof, Katharina Kühnel, Peter Warthmann
Lichtinspizienz Manuela Dominguez-Cadisch, Pascal Schmid
Übertitel-Projektion Silva Christoff

Dramaturgie

Dramaturgie
Chefdramaturg Claus Spahn
Dramaturg:innen Beate Breidenbach, Kathrin Brunner, Fabio Dietsche, Michael Küster
Leiter Musiktheaterpädagogik Roger Lämmli
Musiktheaterpädagogin Felicitas Erb
Ballettvermittlung / Tanzpädagogin Bettina Holzhausen

Marketing

Marketing, PR & Sales
Direktorin für Marketing, PR & Sales Sabine Turner
Onlineredakteurin Rebekka Bräm
Grafik und Medien-Design Giorgia Tschanz
Grafikerinnen Carole Bolli, Corina Farkas
Pressereferentin Bettina Auge
Pressereferent Ballett Michael Krüger
Referentinnen Sponsoring Linda Fiasconaro, Cornelia Tschirky-Müller
Eventmanagerin Meret Roth
Referentin Marketing / Social Media Marie Kirschning
Referentin CRM Monika Gugganig
Referent Marketing / CRM Alex Baumgartner
Anzeigeakquisation Linda Fiasconaro
Geschäftsstelle Freundeskreise Katherine Waldvogel, Rebecca Zöller
Projektleitung Kulturwandel / Fundraising Martina Büchi
Führungen Rebecca Zöller

Dirigent:innen

Marco Armiliato

Marco Armiliato

Marco Armiliato

Marco Armiliato studierte Klavier am Pagani­ni-­Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. Seit seinem Debüt mit La bohème an der San Fran­cisco Opera und seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti ist er ständiger Gast an den namhaften Opern­­häusern der Welt. Ei­ne enge Zusammenarbeit ver­bindet ihn mit der Metro­politan Opera in New York, wo er seit seinem Debüt 1998 schon über 360 Aufführungen geleitet hat, darunter Il trovatore, La bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, Rigoletto, Cyrano de Bergerac, La Fille du régiment, La rondine und Lucia di Lammermoor. In San Francisco dirigierte er La bohème, Madama Butterfly, Turandot, La tra­via­ta, Tosca, Aida, La favorita, Il trovatore und Cavalleria rusticana. Ausserdem dirigierte er an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, in der Arena di Verona, an der Pariser Opéra, am Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin und leitete Sinfoniekonzerte in Europa, den USA und Japan. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in den vergangenen Jahren Tosca, La fanciulla del West, La traviata, Otello, La bohème und Manon. Für die Einspielung Verismo Arias mit Renée Fleming, Jonas Kaufmann und dem Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi» wurde Marco Armiliato mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte er 2016 Manon Lescaut und 2019 Adriana Lecouvreur jeweils mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Ebenfalls im Sommer 2019 La traviata in der Arena von Verona. Die Spielzeit 2020/21 führte ihn nach Florenz für La rondine, nach Wien für Don Pasquale und Pagliacci, nach Madrid für Norma und erneut in die Arena von Verona für Cavalleria rusticana / Pagliacci, ausserdem dirigierte er in Florenz ein Konzert mit Anna Netrebko.

Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021

Thomas Barthel

Thomas Barthel

Thomas Barthel

Thomas Barthel ist stellvertretender Leiter des Internationalen Opernstudios (IOS). Seine Ausbildung erwarb er am Hope College und an der Yale University, wo er bei Donald Currier, Claude Frank und Adele Marcus Klavier studierte. Die Ausbildung zum Dirigenten erhielt er bei Otto-Werner Müller. Nach drei Jahren als Mitglied des IOS wirkte er von 1994 bis 2003 als Solokorrepetitor am Opernhaus Zürich. Als Dirigent stand er in Zürich beim Ballettabend Concertante/Alte Kinder, bei Brittens Wir machen eine Oper und Albert Herring, bei Humperdincks Hänsel und Gretel, bei der Zauberflöte für Kinder und beim Kinderfüchslein am Pult. Er war musikalischer Leiter der IOS-Produktionen La Pietra del Paragone, Der Konsul, Die Heirat/Les Mamelles de Tiresias, Die Bettleroper, La Didone, Die lustigen Nibelungen, A Midsummer Night’s Dream, Trouble in Tahiti sowie Zweimal Alexander. Zuletzt dirigierte er am Opernhaus Die Gänsemagd von Iris Ter Schiphorst und Der Schauspieldirektor.

Das tapfere Schneiderlein18, 19, 25, 26 Sep; 14, 20, 21 Nov 2021

Joseph Bastian

Joseph Bastian

Joseph Bastian

Joseph Bastian stammt aus Frankreich und war als Bassposaunist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und als Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters tätig. 2016 sprang er als Dirigent beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein. Kurze Zeit darauf gewann er den Neeme Järvi Preis des Gstaad Menuhin Festivals und wurde eingeladen, das Gstaad Festival Orchestra auf Tournee mit den Pianistinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili zu dirigieren. Seither dirigierte er u.a. die Bamberger Symphoniker, die Dresdner Philharmonie, die Düsseldorfer Symphoniker, das Sinfonieorchester Basel, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, das Orchestre Philharmonique Royal de Liège, das Barcelona Symphony Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. Er dirigierte Die Bernauerin beim Orff Festival, Le nozze di Figaro an der Staatsoper Bourgas, arbeitete mit der Kammeroper München zusammen und dirigierte Christian Josts Kammeroper Death knocks mit dem Symphonieorchester des BR. Als Assistent arbeitete er eng mit Mariss Jansons, Daniel Harding und Vladimir Jurowski zusammen. Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten zählen Auftritte mit dem Bayerischen Staatsorchester, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Orchestre national d’Île-de-France und dem SWR Symphonieorchester. Joseph Bastian wurde 2019 mit dem Eugen Jochum Preis ausgezeichnet. Er ist Principal Conductor des Asian Youth Orchestra und ab der Saison 2022/2023 Chefdirigent des Orchestre Dijon Bourgogne.

Il mondo della luna05, 07, 11, 13, 15 Mai 2022

Kristian Bezuidenhout

Kristian Bezuidenhout

Kristian Bezuidenhout

Kristian Bezuidenhout ist einer der bemerkenswertesten Pianisten der Gegenwart, der auf dem Hammerklavier, dem Cembalo und dem modernen Konzertflügel gleichermassen versiert ist. Er wurde 1979 in Südafrika geboren, studierte in Australien sowie an der Eastman School of Music in New York und lebt heute in London. Im Alter von 21 Jahren erregte er international Aufsehen, als er den Ersten Preis und den Publikumspreis beim renommierten Brügger Fortepiano-Wettbewerb gewann. Kristian Bezuidenhout ist Künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters und Erster Gastdirigent des English Concert. Zudem gastiert er mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles wie Les Arts Florissants, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestre des Champs-Élysées, dem Concertgebouworkest, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. Vom Instrument aus leitete er das Orchestra of the Eighteenth Century, Concerto Copenhagen, das Alte-Musik-Ensemble Tafelmusik, Collegium Vocale Gent, Juilliard415 sowie die Potsdamer Kammerakademie und brachte mit dem Dunedin Consort Bachs Matthäus-Passion zur Aufführung. Darüber hinaus trat Kristian Bezuidenhout mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, William Christie, Frans Brüggen, Trevor Pinnock, Giovanni Antonini, Jean-Guihen Queyras, Isabelle Faust, Alina Ibragimova, Carolyn Sampson, Anne Sofie von Otter, Mark Padmore und Matthias Goerne auf. Kristian Bezuidenhouts Diskografie umfasst Einspielungen der gesamten Klaviermusik von Mozart sowie u.a. Schuberts Winterreise mit Mark Padmore, Bachs Sonaten für Violine und Cembalo mit Isabelle Faust und eine Aufnahme von Haydns Klaviersonaten.


Fabio Biondi

Fabio Biondi

Fabio Biondi

Fabio Biondi stammt aus Palermo und ist Violinist und Dirigent. 1990 gründete er das Ensemble Europa Galante, welches heute zu den wichtigsten Barockensembles zählt. Auftritte führten ihn mit dem Ensemble u.a. in den Pierre Boulez Saal in Berlin, an die Elbphilharmonie Hamburg, ins Wiener Konzerthaus sowie zum Edinburgh International Festival. Als Geiger trat er zudem für Konzerte in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, im Auditorio Nacional de Música Madrid und in der Cité de la Musique auf. Von 2005 bis 2016 war er künstlerischer Leiter für Barockmusik beim Stavanger Symphony Orchestra und von 2015 bis 2018 musikalischer Leiter am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia. Als Gastdirigent leitete er Klangkörper wie das Orchestre Philharmonique de France, das Chicago Symphony Orchestra, das Mozarteum Orchester Salzburg, das Mahler Chamber Orchestra und das Zürcher Kammerorchester. Jüngst dirigierte er die Neuproduktion von Die Entführung aus dem Serail in der Regie von Luk Perceval am Théâtre de Genève, Il trionfo del tempo e del disinganno in Parma und im Herbst 2020 drei Konzerte am Teatro dell’Opera di Roma. 2011 wurde er in die Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom aufgenommen und 2015 wurde ihm vom französischen Kulturministerium der „Ordre des Arts et des Lettres“ verliehen. Seine umfangreiche Diskographie wurde mehrfach ausgezeichnet, seine jüngste Aufnahme der Paganini-Sonaten für Violine und Gitarre wurde von Gramophone und dem BBC Music Magazine als Editor's Choice geehrt.

I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano studierte Orgel, Komposition und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand sowie historische Aufführungspraxis an der Civica Scuola di Musica ebenfalls in Mailand. 2015 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Händels Orlando, 2016 am Opernhaus Zürich mit Haydns Orlando paladino. Ebenfalls 2016 dirigierte er Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle zur Eröffnung des Edinburgh Festival, gefolgt von Aufführungen in Paris und Baden-Baden. 2017 erfolgte eine Europatournee von La Cenerentola mit Cecilia Bartoli. In jüngerer Zeit dirigierte er u.a. Ariodante, La donna del lago, La morte d’Abel und Alcina bei den Salzburger Festspielen, Cimarosas Il matrimonio segreto und Händels Il trionfo del tempo e del disinganno an der Oper Köln, das Weihnachtsoratorium an der Staatsoper Hamburg, Ariodante in Monte Carlo, Orfeo ed Euridice am Teatro dell’Opera in Rom, Il matrimonio segreto in Amsterdam, Guillaume Tell bei den Chorégies d’Orange, Il barbiere di Siviglia in Palermo, Mozarts Requiem in Bari, L’elisir d’amore am Teatro Real in Madrid sowie La finta giardiniera, La Cenerentola und Iphigénie en Tauride in Zürich. 2021 folgten u.a. Händels Il trionfo del tempo e del disinganno sowie Mozarts La clemenza di Tito in Salzburg, sein Debüt am Bolschoi-Theater mit Ariodante sowie an der Bayerischen Staatsoper mit Il turco in Italia. Seit 2019 ist er Chefdirigent von Les Musiciens du Prince – Monaco, mit denen er ein Manuel García gewidmetes Album mit Javier Camarena aufnahm sowie eine CD mit Varduhi Abrahamyan. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022 La Cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mär 2023

Paolo Carignani

Paolo Carignani

Paolo Carignani

Paolo Carignani wurde in Mailand geboren. Er studierte am dortigen Giuseppe Verdi-Konservatorium Komposition, Orgel und Klavier, später Dirigieren bei Alceo Galliera. Seine Engagements haben ihn an zahlreiche italienische Opernhäuser geführt sowie u. a. an die Staatsopern in Wien, Berlin und München, die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera in Amsterdam, das Royal Opera House in London, die Opéra Bastille in Paris, das Teatre del Liceu in Barcelona, die Metropolitan Opera in New York und das Amsterdamer Concertgebouw, ausserdem nach Oslo, Brüssel, Antwerpen, Glyndebourne, Salzburg und Spoleto, zum Schleswig-Holstein und zum Rheingau Musik Festival sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro. Im Konzertbereich dirigierte er u.a. die Münchner Philharmoniker, die Symphonieorchester des NDR, WDR und ORF, die Göteborger Symphoniker, das Detroit Symphony Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Von 1999 bis 2008 war Paolo Carignani Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und künstlerischer Leiter des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 2018/19 gab er sein Debüt an der Scala in Mailand mit Ali Baba e i 40 ladroni sowie am Bolschoi in Moskau mit Un ballo in maschera. In der Spielzeit 2020/21 dirigierte er am Maggio Musicale in Florenz Nabucco, am Royal Danish Opera House Simon Boccanegra sowie Don Carlo am Bolschoi in Moskau. 2021/22 übernahm er ausserdem die musikalische Leitung von u.a. Tosca und Cavalleria rusticana / Pagliacci am Opernhaus Zürich, von La bohème und Un ballo in maschera an der Royal Danish Opera und von Nabucco an der Wiener Staatsoper.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Okt 2021 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Okt 2022

Tito Ceccherini

Tito Ceccherini

Tito Ceccherini

Tito Ceccherini wurde in Mailand geboren. Er hat sich insbesondere mit Werken des frühen 20. Jahrhunderts und mit zeitgenössischem Repertoire einen Namen gemacht. 2012 debütierte er mit dem Klangforum Wien und den Neuen Vokalsolisten beim Lucerne Festival und eröffnete das neue Festspielhaus in Erl mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg. Zu den Uraufführungen unter seinem Dirigat zählen u. a. Fénelons La Cerisaie (Opéra National de Paris, Bolschoi-Theater Moskau) sowie Sciarrinos Da gelo a gelo (Schwetzinger Festspiele, Klangforum Wien, Opéra National in Paris und Grand Théâtre de Genève) und Superflumina (Nationaltheater Mannheim). Nach Erfolgen mit Křeneks Cefalo e Procri und Battistellis Riccardo III, leitete er Sciarrinos Luci mie traditrici am Teatro La Fenice in Venedig. Weitere Engagements der jüngeren Zeit führten ihn für Béatrice et Bénédict und Die Entführung aus dem Serail an das Théâtre du Capitole in Toulouse, wo er zuvor auch Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Dallapiccolas Il prigioniero leitete. Ausserdem dirigierte er Le Grand Macabre am Teatro Argentino La Plata in Buenos Aires sowie The Rake’s Progress, Aus einem Totenhaus und I puritani an der Oper Frankfurt. Er konzertierte u. a. mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France Paris, dem BBC Symphony Orchestra, London Philharmonia, Orchester des Teatro dell’ Opera di Roma, Filarmonica della Scala sowie dem Ensemble Inter­Contemporain, dem Ensemble Modern, dem hr-Sinfonieorchester, dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem SWR Stuttgart und dem Orchestre de Chambre de Genève. Am Opernhaus Zürich dirigierte er 2018/19 Le Grand Macabre.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022

Karel Mark Chichon

Karel Mark Chichon

Karel Mark Chichon

Karel Mark Chichon wurde in London geboren und studierte an der Royal Academy of Music. Von 2011 bis 2017 war er Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Kaiserslautern, mit welcher er u.a. das Orchestergesamtwerk von Dvořák einspielte. Seit 2017 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchesta Filarmónica de Gran Canaria. Gastengagements führten ihn ausserdem an die Wiener Staatsoper, an die Deutsche Oper Berlin, an die Bayerische Staatsoper München, an die Opéra National de Paris, an die Opern in Rom, Bologna, Madrid und Barcelona sowie zu Orchestern wie dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem London Symphony Orchestra, dem English Chamber Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Wiener Symphoniker, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Sinfonica Nazionale della RAI und dem Russian National Orchestra. Er dirigierte Konzerte in der Berlin Philharmonie, dem Musikverein Wien, der Royal Festival Hall London, dem Théâtre des Champs-Élysées Paris, der Alten Oper Frankfurt, dem Auditorio Nacional de Musica Madrid und dem Seoul Arts Center. 2016 gab er mit Madama Butterfly sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York. Von 2006 bis 2010 war er Musikalischer Leiter der Konzerte “Christmas in Vienna”, welche jährlich im Wiener Konzerthaus stattfinden und deren Fernsehaufzeichnung weltweit übertragen wird. 2012 wurde er von der Königin Elizabeth II. zum „Officer of the Most Excellent Order of the British Empire“ (OBE) erhoben, 2016 wurde er zum Fellow der Royal Academy of Music ernannt.


Ottavio Dantone

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von La verità in cimento, Messiah, La clemenza di Tito, La scala di seta, L’incoronazione di Poppea, Le nozze di Figaro und Così fan tutte zu erleben.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022

Jordan de Souza

Jordan de Souza

Jordan de Souza

Jordan de Souza wurde in Toronto geboren und studierte an der McGill University in Montreal Dirigieren und Orgel. Er war „Resident Artist“ des renommierten Banff Centre in Alberta (Kanada) sowie des Franz-Schubert-Instituts in Baden bei Wien. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Dort hat er Wiederaufnahmen von Eugen Onegin, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Petruschka/L’Enfant et les sortilèges, Il barbiere di Siviglia und Der Jahrmarkt von Sorotschinzy sowie die Neuproduktionen von Pelléas et Mélisande, Candide und La traviata dirigiert. Seit 2016 dirigiert er regelmässig bei den Bregenzer Festspielen (Bastien und Bastienne, Carmen, Rigoletto). Darüber hinaus gastierte er bei der Canadian Opera Company, der Opéra de Montréal, dem Orchestre Métropolitain und beim National Ballet of Canada in Toronto. Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Houston Grand Opera, zum National Arts Centre Orchestra in Ottawa, an das Centre for Opera Studies in Italien und an die Accademia Filarmonica in Rom. 2019 dirigierte er die Tournee von Barrie Koskys Inszenierung der Zauberflöte in Neuseeland und Australien mit dem Auckland Philharmonia Orchestra, dem West Australian Symphony und dem Adelaide Symphony Orchestra. In der Saison 2019/20 gab er sein Debüt an der Staatsoper Hannover mit La bohème, in der Spielzeit 2021/21 an der Bayerischen Staatsoper mit Die Zauberflöte.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022

Manfred Honeck

Manfred Honeck

Manfred Honeck

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/09 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Gastspiele führen das Orchester regelmässig in die bedeutenden Metropolen Europas und der USA sowie zu den grossen internationalen Musikfestivals. Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine Dirigentenlaufbahn begann er als Assistent von Claudio Abbado in Wien sowie als Leiter des Jeunesses Musicales Orchesters Wien. Anschliessend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Von 2007 bis 2011 war er Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn u.a. an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin und zu den Salzburger Festspielen. Als Gastdirigent stand Manfred Honeck am Pult zahlreicher führender internationaler Klangkörper, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom sowie den Wiener Philharmonikern. Seine Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Einspielungen umfassend dokumentiert. Die Aufnahme von Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 wurde 2018 mit einem Grammy als «Best Orchestral Performance» ausgezeichnet. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er 2016 mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als «Artist of the Year» aus.

Mozart Mahler06 Feb 2022

Adrian Kelly

Adrian Kelly

Adrian Kelly

Adrian Kelly wurde nach seinem Studium an der Universität Cambridge Mitglied des Young Artists Programme am ROH Covent Garden. Danach war er Solorepetitor an der Staatsoper Hamburg. Er arbeitet regelmässig für die Salzburger Festspiele, wo er u.a. Ingo Metzmacher bei Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore und Wolfgang Rihms Dionysos assistierte. Darüber hinaus arbeitete er mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Mark Elder, Peter Schneider, Nicola Luisotti, Philippe Jordan und Simone Young. Seit Sommer 2015 ist er Musikalischer Leiter des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Gastengagements führten ihn ans Teatro Colón in Buenos Aires und in die Vereinigten Staaten, wo er das Barock-Pasticcio The Infernal Comedy mit dem Schauspieler John Malkovich auf Tournee dirigierte. Von 2010 bis 2017 war Adrian Kelly Erster Kapellmeister am Salzburger Landestheater. Er arbeitete dort regelmässig mit dem Mozarteumorchester Salzburg und übernahm die musikalische Leitung u.a. von Les Contes d’Hoffmann, Le nozze di Figaro, Ernst Kreneks Jonny spielt auf, Hänsel und Gretel in der Felsenreitschule, La bohème im Haus für Mozart sowie der österreichischen Erstaufführung von Charles Wuorinens Brokeback Mountain. In der Spielzeit 2018/19 leitete er am Landestheater Manon sowie einen Zyklus der Mozart-Da Ponte-Opern. Seit Juni 2018 ist er Künstlerischer Leiter des Buxton Festivals, wo er die Neuproduktion von Eugen Onegin dirigierte. In der Saison 2019/20 kehrte er als erster ständiger Gastdirigent ans Salzburger Landestheater zurück und dirigiert beim Buxton Festival La donna del lago. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Leiter des Internationalen Opernstudio Zürich.

Galakonzert Internationales Opernstudio04 Jul 2022 Viva la mamma14, 16, 21, 23 Apr 2023 Galakonzert Internationales Opernstudio03 Jul 2023 Jakob Lenz22 Nov 2022

Iván López-Reynoso

Iván López-Reynoso

Iván López-Reynoso

Iván López-Reynoso ist musikalischer Direktor des Palacio de Bellas Artes in Mexico City sowie Erster Gastdirigent der Oviedo Filarmonia in Spanien. Am Staatstheater Braunschweig war er von 2017 bis 2019 Erster Kapellmeister. Sein Repertoire umfasst Werke von Puccini, Rossini, Mozart, Humperdinck, Wagner, Schostakowitsch und Weill. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Rossini Opera Festival in Pesaro, wo er als jüngster Dirigent mit nur 23 Jahren Il viaggio a Reims dirigierte. 2017 kehre er nach Pesaro zurück für ein Konzert mit Ildar Abdrazakov. Zudem leitete er die Produktion La scala di seta in der Regie von Damiano Michieletto. Iván López-Reynoso arbeitet regelmässig mit den wichtigsten Orchestern in Mexico zusammen, u.a. mit dem National Symphony Orchestra, dem Mexikanischen Staatsorchester oder dem Jalisco Philharmonic Orchestra und dirigierte dabei u.a. Strauss’ Alpensinfonie, Ravels Daphins et Chloé, sämtliche Sinfonien von Beethoven, Rossinis Stabat Mater sowie Sinfonien von Schostakowitsch, Rachmaninow und Brahms. Jüngst gab er mit Javier Camarena ein Konzert am Teatro Real de Madrid mit Werken von Donizetti, Rossini und Offenbach und leitete Il viaggio a Reims und Fidelio an der Ópera de Bellas Artes in Mexico City.

Il pirata01, 06, 10 Jun 2022

Nicola Luisotti

Nicola Luisotti

Nicola Luisotti

Nicola Luisotti wurde in Viareggio (Italien) geboren und studierte in Lucca Klavier, Trompete, Komposition und Dirigieren. Er arbeitete als Assistent von Lorin Maazel und Riccardo Muti am Teatro alla Scala in Mailand und als Chordirektor am Teatro La Fenice Venedig. Er ist erster Gastdirigent am Teatro Real Madrid, wo er zuletzt Turandot, Don Carlos und La traviata dirigierte. Von 2009 bis 2018 war er Musikdirektor an der San Francisco Opera und leitete dort über 40 Opernproduktionen. 2007 gab er sein Debüt am Royal Opera House London mit Il trovatore und kehrt seither regelmässig an das Haus zurück. Weitere Gastengagements führten ihn an die Opéra National de Paris, an die Wiener Staatsoper, ans La Fenice in Venedig und an die Bayerische Staatsoper. 2011 gab er mit Attila sein Debüt an der Scala in Mailand und dirigierte dort zuletzt 2020 die Neuproduktion von Il trovatore in der Regie von Alvis Hermanis. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit der Metropolitan Opera in New York (u.a. Rigoletto, La traviata, Aida). Auf der Konzertbühne arbeitete Nicola Luisotti mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de Paris, dem Cleveland Orchestra und der Staatskapelle Dresden. Er dirigierte zudem zahlreiche auf DVD festgehaltene Opernproduktionen; u.a. La bohème und La fanciulla del West von der Met New York sowie die ROH Produktionen von Don Giovanni und Nabucco.

Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mär; 01 Apr 2022

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola ist seit 2019/20 General­mu­sik­direktor der Lyric Opera of Chicago so­wie Erster ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Von 2012 bis 2019 war er Musik­direktor des Orchestre Na­tional d’Île-de-France. 2018 wurde er in Frankreich zum «Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Wichtige Engagements der jüngeren Zeit führten ihn u.a. zu den Salzburger Festspielen (Orphée aux enfers), an die Wiener Staatsoper (Don Pasquale), an die Metropo­litan Opera (La Fille du régiment), ans Opernhaus Zürich (Don Pasquale, Maria Stuarda, Il turco in Italia, Il barbiere di Siviglia, I Puritani), zu den Bregenzer Festspielen (Rigoletto, Mosè in Egitto) und zum Glyndebourne Festival (Luisa Miller, Il barbiere di Siviglia) sowie zu Konzerten mit dem Orchestre Nationale du Capitole de Toulouse, dem Philharmonia Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchestra of the Age of Englightenment und dem Oslo Philharmonic. Ausserdem dirigierte er beim Rossini Opera Festival, am Moskauer Bolschoitheater, beim Maggio Musicale Fiorentino, an der Scala di Milano, am New National Theatre in Tokio, beim Festival d’Aix-en-Provence, beim Wexford Opera Festival, an der Opéra du Rhin und bei den Münchner Opernfestspielen. Auf Enrique Mazzolas Programm dieser Saison stehen u. a. Macbeth, L’elisir d’amore und die Kammeroper Proving up in Chicago, Les Vêpres siciliennes an der Deutschen Oper Berlin, Anna Bolena in Amsterdam, Madama Butterfly bei den Bregenzer Festspielen und eine Operngala mit Renée Fleming beim London Philharmonic Orchestra.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05 Jan 2022 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mär 2023

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Seit 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. 2022 wurde er zum Künstlerischen Leiter des Orchestra La Scintilla ernannt, mit dem er bisher Opern wie Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail, das Musiktheater Monteverdi sowie zahlreiche Konzertprogramme, das Album Mozart mit Juan Diego Flórez und eine CD mit Vivaldis und Verdis Vier Jahreszeiten realisiert hat. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn ausserdem mit dem Hamburger Ensemble Resonanz. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des von ihm mitbegründeten Ensembles Il pomo d’oro. Riccardo Minasi hat u.a. Aufnahmen mit Joyce DiDonato, Ann Hallenberg und Philippe Jaroussky eingespielt. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter Haydn-Konzerte sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er u.a. die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und gab zusammen mit Maurizio Biondi die kritische Ausgabe von Bellinis Norma bei Bärenreiter heraus. Als Dirigent leitete er u.a. das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Concertgebouw Orchester, die Staatskapelle Dresden sowie zahlreiche Opernorchester. Als Solist und Konzertmeister tritt er u.a. mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations auf. Ausserdem arbeitet er mit Musiker:innen wie Veronika Eberle, Bryn Terfel, Franco Fagioli, Jean-Guihen Queyras, Viktoria Mullova, Reinhard Goebel, Luca Pianca, Christophe Coin und Albrecht Mayer zusammen.

Bach Händel19 Dez 2021 Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 10, 12, 20, 26 Feb 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mär 2022 A night at the opera-pit07 Mär 2022 Johann Christian Bach04 Apr 2022 Bach11 Sep 2022 Neapolitanische Zeitreise30 Okt 2022 Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dez 2022 Brahms Dvořák19 Jun 2023

Stefano Montanari

Stefano Montanari

Stefano Montanari

Stefano Montanari studierte Geige und Klavier bei Pier Narciso Masi in Florenz und bei Carlo Chiarappa in Lugano und ist als Barockgeiger und Dirigent tätig. Von 1995 bis 2012 war er Erster Konzertmeister des Ensembles für Alte Musik Accademia Bizantina di Ravenna. Montanari unterrichtet Barock-Violine an der Accademia internazionale della musica „Claudio Abbado“ in Mailand und veröffentlichte ein Buch mit dem Titel Metodo di violino barocco. Zudem ist er Musikalischer Leiter des Jungen Musikpodiums Dresden-Venedig. Er ist regelmässig als Dirigent am Teatro La Fenice in Venedig tätig, wo er Don Giovanni, Die lustige Witwe und Il barbiere di Siviglia dirigierte. Gastengagements führten ihn an die Opernhäuser in London (Così fan tutte), Lyon (Alceste, La Cenerentola), Rom (Il viaggio a Reims, Le nozze di Figaro, La Cenerentola), Napoli (Mosè in Egitto), Toronto, Amsterdam, Verona und Moskau. Häufig begleitet er als Dirigent auch am Cembalo und Hammerflügel. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Jazz-Saxophonisten, Klarinettisten und Komponisten Gianluigi Trovesi. Jüngst gastierte Stefano Montanari u.a. an der Staatsoper Stuttgart (Juditha Triumphans, Platée), am Grand-Théâtre de Genève (La Cenerentola), an der Opéra de Lyon (Le nozze di Figaro) sowie am Teatro dell’Opera di Roma (Il barbiere di Siviglia, Die lustige Witwe), am ROH in London (Rigoletto), an der Wiener Staatsoper (Il barbiere di Siviglia) und an der Bayerischen Staatsoper (Die Entführung aus dem Serail, Agrippina). Am Opernhaus Zürich dirigierte er zuletzt in der Spielzeit 2020/21 Orphée et Euridice.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022 Orphée et Euridice07, 11, 14, 19, 23 Mai 2023

Christopher Moulds

Christopher Moulds

Christopher Moulds

Christopher Moulds stammt aus England und begann seine Karriere an der English National Opera. Von 1994 bis 1998 war er Chordirektor in Glyndebourne. Als erfahrener und vielseitiger Dirigent ist er heute europaweit gefragt. Er dirigierte an der English National Opera, am Essener Aalto Theater, an der Nederlandse Opera, an der Opéra National de Lyon, an der Opera North und an der Semperoper Dresden. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Staatsoper Berlin und der Bayerischen Staatsoper in München, wo er mit einem Repertoire von Monteverdi, Händel und Mozart bis zu zeitgenössischen Werken wie Birtwistles Punch and Judy zu erleben war. Christopher Moulds besonderes Interesse gilt dem Barockrepertoire. Auf dem Konzertpodium dirigierte Christopher Moulds so renommierte Orchester wie die Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, das London Philharmonic Orchestra, das Mozarteumorchester Salzburg, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und das Radiosinfonieorchester Wien. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Dido and Aeneas am Bolshoi Theater Moskau, Alcina am der Staatsoper Hamburg, Die Entführung aus dem Serail an der Bayerischen Staatsoper sowie ein dreiteiliger Händel-Zyklus (Rodelinda, Tamerlano und Giulio Cesare in Egitto) mit dem Moskauer Philharmonischen Orchester in der Tchaikovsky Concert Hall.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist seit der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zudem ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D. C.) und Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. 2019 wurde er Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festivals und des Pan-Caucasian Youth Orchestra in Tsinandali, Georgien. 2007-2018 amtierte Noseda als Generalmusikdirektor des Teatro Regio di Torino; es gelang ihm, dieses Opernhaus künstlerisch neu auszurichten, was zu international gefeierten Produktionen, Tourneen und Aufnahmen führte. Noseda hat die wichtigsten internationalen Orchester (Berliner Philharmoniker, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker) sowie an den bedeutendsten Opernhäusern (La Scala, Metropolitan Opera und Royal Opera House, Covent Garden) und Festivals (BBC Proms, Edinburgh, Salzburg und Verbier) dirigiert. Er hat leitende Funktionen beim BBC Philharmonic (Chefdirigent), Israel Philharmonic Orchestra (Erster Gastdirigent), Pittsburgh Symphony Orchestra (Victor de Sabata Chair), Rotterdam Philharmonic (Erster Gastdirigent) sowie beim Stresa Festival (Künstlerischer Leiter) innegehabt. Nosedas Diskografie umfasst mehr als 70 CDs; einen besonderen Platz nimmt das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er vernachlässig­tes italienisches Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Commendatore al Merito della Repubblica Italiana. 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und 2016 bei den International Opera Awards zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Brahms Dvořák30 Okt 2021 Prokofjew Dvořák27 Mär 2022 Tschaikowski Bruckner15 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Neujahrskonzert01, 02 Jan 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Okt 2022 Tosca15, 17, 20, 29 Dez 2022; 01, 04 Jan 2023 Rihm Brahms18 Dez 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Rachmaninow zum 150. Geburtstag12 Feb 2023 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023 Schumann Brahms02 Jul 2023

Markus Poschner

Markus Poschner

Markus Poschner

Markus Poschner wurde in München geboren. Seit 2017 ist er Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz, und wurde in diesem Zusammenhang 2020 in Österreich zum «Dirigent des Jahres» ausgezeichnet. Seit 2015 ist er Chefdirigent des Orchestra della Svizzera italiana in Lugano. Seine Einspielung der Brahms-Sinfonien mit diesem Orchester wurde mit dem ICMA 2018 ausgezeichnet. Zudem ist er Erster Gastdirigent des Deutschen Kammerorchesters Berlin. Nach dem Studium in München und Assistenzen bei Sir Roger Norrington sowie Sir Colin Davis wurde Poschner 2004 mit dem Deutschen Dirigentenpreis ausgezeichnet und wirkte ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. 2007 bis 2017 war er Generalmusikdirektor in Bremen, wo er 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft ernannt wurde. 2020 ernannte ihn die Anton-Bruckner-Universität in Linz ebenfalls zum Honorarprofessor. Gastdirigate führten ihn u.a. zur Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, Dresdner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, den Wiener Symphonikern, dem Konzerthaus Berlin, Netherlands Philharmonic und zum NHK Symphony Orchestra sowie an die Opernhäuser von Hamburg, Berlin, Stuttgart, Frankfurt und Paris. Mit dem Orchestre National de France wurde er für seine Produktion von Offenbachs Maître Péronilla mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021 ausgezeichnet. 2019 dirigierte er erstmals das Bayreuther Festspielorchester beim Gastspiel in Abu-Dhabi mit Wagners Walküre. Am Opernhaus Zürich dirigierte er Fidelio, Der fliegende Holländer, Hänsel und Gretel sowie ein Philharmonisches Konzert.

Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022

Peter Rundel

Peter Rundel

Peter Rundel

Peter Rundel wurde in Friedrichshafen geboren und studierte Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Von 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, mit dem er auch als Dirigent auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblickt. Regelmässig ist er beim Klangforum Wien, dem Ensemble Musikfabrik, dem Collegium Novum Zürich, beim Ensemble intercontemporain Paris oder dem Asko|Schönberg Ensemble zu Gast. Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto. Regelmässig gastiert er ausserdem beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR, des Saarländischen Rundfunks und des SWR. Internationale Gastengagements führten ihn zuletzt u.a. zum Orchestre Philharmonique de Radio France, Brussels Philharmonic, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Teatro dell’Opera Roma und zu den Wiener Symphonikern. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire als auch Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters; so leitete er Uraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, am Gran Teatre del Liceu, den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger Festspielen. Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, eine Grammy-Nominierung und einen Echo Klassik.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022

Andrea Sanguineti

Andrea Sanguineti

Andrea Sanguineti

Andrea Sanguineti studierte Klavier und Komposition am Konservatorium in Genua, Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie am Mailänder Konservatorium Giuseppe Verdi. Anschliessend wurde er als Korrepetitor an die Opéra national du Rhin nach Strassburg engagiert. Sein Debüt gab er am Pult des Staatsorchesters Hannover und war seitdem mit Neuproduktionen, Wiederaufnahmen und Konzerten in vielen Städten verpflichtet, u.a. an der Oper Köln, Deutschen Oper am Rhein, Oper Leipzig, Aalto Theater Essen, Teatro Nacional Sao Carlos in Lissabon, Oper Graz, Oper Chemnitz, Landestheater Innsbruck, Teatro Massimo Bellini Catania, Teatro Carlo Felice Genova sowie beim Radio Symphonie Orchester Wien und beim Bejing Music Festival in China. Er war bis Ende der Spielzeit 2018 Generalmusikdirektor der Neuen Lausitzer Philharmonie und des Theaters Görlitz, wo er in seiner 5-jährigen Tätigkeit zahlreiche Premieren und Konzertserien dirigierte. Sein Repertoire reicht von den italienischen Belcanto-Opern über Verdi und Puccini bis zu den deutschen Musikdramen, darunter Tannhäuser, Der Fliegende Holländer und Tristan und Isolde. Dabei hat er mit renommierten KünstlerInnen gearbeitet, u.a. mit Maria Agresta, Annette Dasch, Bryan Hymel, Michael Spyres, Quinn Kelsey, Lucio Gallo, Franco Farina, Fabio Armiliato und Alexander Vinogradov. Er ist ebenso auf der Konzertbühne zuhause und hat sich ein breitgefächertes Repertoire von den Sinfonien von Beethoven bis Brahms über Messiaens Turangalîla-Sinfonie, Skrjabins Prométhée. Le Poème du feu oder das Concerto for Orchestra «Marco Polo» von Tan Dun erarbeitet.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022

Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker, geboren in Koblenz, studierte Klavier, Solorepetition sowie Dirigieren in Frankfurt und ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium der Korrepetition, Liedbegleitung und Kammermusik am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom. Künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem in Meisterkursen mit Helmut Deutsch, Leon Fleisher, Krzysztof Penderecki, Lothar Zagrosek und Kurt Moll. Ann-Katrin Stöcker ist mehrfach ausgezeichnete Bundespreisträgerin des Wettbewerbs «Jugend musiziert» und erhielt den Förderpreis für junge Musiker des Lions-Clubs. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und wurde von Yehudi Menuhins «Live Music Now» gefördert. Neben einer regen Konzerttätigkeit als Solokünstlerin, Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin war sie bereits während ihres Studiums als Solorepetitorin am Theater Augsburg, dem Staatstheater Braunschweig und der Oper Frankfurt engagiert. Von 2012 bis 2014 war sie am Staatstheater Braunschweig als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung und Assistentin des Generalmusikdirektors Alexander Joel tätig.
Ihr Debüt als Dirigentin gab sie 2013 mit Mozarts Die Zauberflöte und der künstlerischen Leitung der Kinder- und Jugendkonzerte am Staatstheater Braunschweig.
Dem Opernhaus Zürich ist sie seit 2014 als Solorepetitorin und stellvertretende Studienleiterin verbunden.
Sie arbeitet regelmässig als Assistentin von Simone Young bei Projekten mit dem Orchestre de chambre de Lausanne und wurde für die Bayreuther Festspiele im Sommer 2021 als musikalische Assistentin eingeladen. Zuletzt hatte Ann-Katrin Stöcker am Opernhaus Zürich die musikalische Leitung von Gold! (2016/2017), Konrad (2018/2019) und die Schweizer Erstaufführung von Marc-Anthony Turnages Coraline (2019/2020) inne.

Das tapfere Schneiderlein18, 19, 25, 26 Sep; 14, 20, 21 Nov 2021 Die Odyssee08, 16 Jan 2022

Eduardo Strausser

Eduardo Strausser

Eduardo Strausser

Eduardo Strausser wurde 1985 in São Paulo geboren und studierte an die Zürcher Hochschule der Künste Dirigieren. 2008 nahm er am Internationalen Forum für Dirigenten bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik teil, wo er die Möglichkeit hatte, mit György Kurtág und Brian Ferneyhough zu arbeiten. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen mit Bernard Haitink, David Zinman und Kurt Masur teil. Erste Engagements führten ihn u.a. zu der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, zum Kammerorchester Festival Strings Lucerne, dem Kurpfälzischen Kammerorchesters Mannheim, dem Berner Symphonieorchesters, der Berliner Camerata und dem Philharmonischen Orchester Luxemburg. Es folgten Konzerte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester. Von 2014 bis 2016 war er Gastdirigent am Theatro Municipal de São Paulo, wo er Lohengrin, Elektra, Gomes’ Fosca, das Ballett Der Nussknacker sowie verschiedene Sinfoniekonzerte dirigierte. 2016 leitete er La bohème am Theatro Municipal in Rio de Janeiro, wenig später war er am Pult des Teatro La Fenice in Venedig zu erleben sowie am Teatro Verdi di Padova für La bohème. 2019/20 leitete er am Staatstheater Hannover Tosca, Die Zauberflöte, Hänsel und Gretel und Il barbiere di Siviglia. In der Saison 2020/21 debütierte er mit dem Royal Philharmonic Orchestra und kehrte zum Antwerp Symphony Orchester zurück, welches er 2019 zum ersten Mal dirigierte. Ausserdem gab er für Live-Streams Konzerte mit dem Detroit Symphony Orchestra und Collegium Musicum Basel.

Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 07, 11, 15, 16, 26 Dez 2021

Krzysztof Urbański

Krzysztof Urbański

Krzysztof Urbański

Krzysztof Urbański ist Musikdirektor des Indianapolis Symphony Orchestra und Erster Gastdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Daneben ist er international gefragter Gastdirigent bei Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Orchestra dell’Academia Nazionale di Santa Cecilia, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Chicago Symphony Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra , der Los Angeles Philharmonic und dem National Symphony Orchestra Washington. In der jüngeren Vergangenheit feierte er seine Debüts beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Orchestre de Paris und beim Chamber Orchestra of Europe. Von 2010 bis 2017 war er Chef des Trondheim Symphony Orchestra, das ihn daraufhin zum Ehrendirigenten ernannte. Ausserdem wirkte er ab 2012 vier Spielzeiten lang als Erster Gastdirigent des Tokyo Symphony Orchestra. Im Juni 2015 erhielt er den renommierten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Urbański als erstem Dirigenten überhaupt zuteil wurde. Die Zusammenarbeit mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester ist auf mittlerweile sieben CDs mit Werken von Lutosławski, Dvořák, Chopin, Rachmaninow, Strawinsky, Schostakowitsch und Strauss dokumentiert. Daneben umfasst Urbańskis Diskografie u.a. eine Aufnahme von Martinůs Cellokonzert Nr. 1 mit den Berliner Philharmonikern und Sol Gabetta.

Mozart Schostakowitsch26 Sep 2021

Victorien Vanoosten

Victorien Vanoosten

Victorien Vanoosten

Victorien Vanoosten ist Pianist und Dirigent und seit 2019 Künstlerischer Leiter des Ensemble Symphonique Neuchâtel. Daneben führt er seine Arbeit als Chefdirigent des Orchestre Symphonique du Pays Basque im französischen Bayonne sowie bei DEMOS fort, einem sozialen Orchesterprojekt, vergleichbar mit «El Sistema», das im Auftrag der Philharmonie de Paris entstanden ist. Victorien Vanoosten, der im französischen Lille aufwuchs, studierte Klavier bei Michel Béroff am Pariser Konservatorium sowie Dirigieren in Paris und Helsinki bei Esa-Pekka-Salonen, Alain Altinoglu, Leif Segerstam, David Zinman, Peter Eötvös und Pierre Boulez. In der Saison 2018/19 war er als Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin tätig, wo er u.a. Médéé und Les Pêcheurs de perles dirigierte. Zuvor assistierte er bereits seit 2014 dem Musikdirektor Lawrence Foster der Opéra de Marseille und dirigierte dort Le Portrait de Manon, Madame Chrysanthème und Hérodiade. In der Spielzeit 2019/20 leitet er Sinfoniekonzerte des Orchestre National de l’Île-de-France in der Pariser Philharmonie, ebenso Neuproduktionen von Carmen an der Opéra de Marseille und von La traviata im französischen St. Etienne. Im Sommer 2021 dirigierte er Les Pêcheurs de perles an der Staatsoper Berlin und unter dem Titel La folle soirée de l’Opéra drei Konzerte im Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Als Pianist war er zuletzt mit Ravels Klavierkonzert in G-Dur – im Play/Conduct-Modus – zu erleben. 2015 legte er seine erste Solo-CD mit eigenen Transkriptionen von Orchesterwerken von Debussy, Strawinsky, Duruflé, Saint-Saëns und Ravel vor.

Le Comte Ory31 Dez 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Peer Gynt21, 24, 26, 27, 29 Mai; 02, 03, 16, 17, 18, 24 Jun 2022

Simone Young

Simone Young

Simone Young

Simone Young war von 2005 bis 2015 Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Hier dirigierte sie ein breites musikalisches Spektrum von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis zu Hindemith, Britten und Henze. Seit 2017/18 ist sie erste Gastdirigentin des Orchestre Chambre de Lausanne. Als Wagner- und Strauss-Dirigentin hat sich Simone Young schon früh einen Namen gemacht: Sie leitete komplette Ring-Zyklen an der Wiener und der Berliner Staatsoper sowie ihren eigenen Ring in Hamburg. An der Bayerischen Staatsoper dirigierte sie u.a. Elektra, Salome, Frau ohne Schatten, Ariadne auf Naxos, Die Meistersinger von Nürnberg und Die Walküre. Engagements führten die in Sydney geborene Dirigentin an weitere führende Opernhäuser der Welt, u.a. an die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Metropolitan Opera New York. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit ist Simone Young auch auf dem Konzertpodium international präsent. Sie arbeitete mit allen führenden Orchestern zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker und das London Philharmonic Orchestra. Von 1999 bis 2002 leitete sie als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra, von 2001 bis 2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Ab 2022 wird sie Chefdirigentin des Sydney Symphony Orchestra sein. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Simone Young liegen vor, darunter acht Bruckner-Sinfonien in der Urfassung mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Nebst vielen anderen Auszeichnungen wurde sie für ihre erste Opernsaison in Hamburg als «Dirigentin des Jahres» geehrt und ist Trägerin des Ordens «Chevalier des Arts et des Lettres» und der Goethe-Medaille.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Strauss Bartók Mahler22 Jan 2023

Sängerinnen

Alina Adamski

Alina Adamski

Alina Adamski

Alina Adamski stammt aus Polen und studierte an der Musikakademie Łódź sowie am Konservatorium in Rovigo. Sie war Mitglied der Opernakademie an der Oper Warschau. Als Teilnehmerin des Young Singers Project sang sie bei den Salzburger Festspielen 2017 Frau Silberklang in Der Schauspieldirektor für Kinder. Von 2017 bis 2019 war Alina Adamski Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Hier war sie u.a. als Atala (Häuptling Abendwind), Sandrina (La finta giardiniera), Maria Bellacanta (Hexe Hillary geht in die Oper), Rumpelwicht (Ronja Räubertochter), Amanda (Le Grand Macabre) und in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel zu erleben. Bei den Salzburger Festspielen 2019 sang sie in Adriana Lecouvreur an der Seite von Anna Netrebko. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) interpretierte sie in Poznan und Warschau. Jüngst war sie ausserdem als Lise in Paradiese von Gerd Kühr an der Oper in Leipzig zu erleben, als die Königin und erste Frauenstimme in Verurteilung des Lukullus an der Staatsoper in Stuttgart, als Gilda (Rigoletto) an der Oper Halle und als die Stimme des Waldvogels (Siegfried) an der Oper Leipzig.

Hexe Hillary geht in die Oper24, 25, 28 Sep; 01 Okt; 08, 09, 12, 13, 14 Nov; 20, 21, 22 Dez 2022

Laura Aikin

Laura Aikin

Laura Aikin

Laura Aikin begann ihre Laufbahn als Mitglied des Ensembles der Staatsoper Berlin, wo sie in mehr als 300 Aufführungen Partien wie Lulu, die Königin der Nacht, Zerbinetta, Adele sowie die Titelrolle in Zaide sang. Als regelmässiger Gast an den weltweit führenden Opernhäusern tritt sie an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der Nederlandse Opera, der Opéra National de Paris, der Semperoper Dresden, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, der Oper Frankfurt, der Chicago Lyric Opera, der San Francisco Opera sowie der Metropolitan Opera New York auf. 1995 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und war dort seither u.a. als Königin der Nacht, als Badi’aet in der Uraufführung von Henzes L’Upupa und als Blondchen in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Als Konzertsängerin tritt Laura Aikin weltweit mit Orchestern wie den Berliner, Münchner und Wiener Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem WDR und SWR Sinfonieorchester sowie dem Ensemble Intercontemporain und Les Arts Florissants auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, William Christie, Christoph von Dohnányi, Iván Fischer, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Fabio Luisi, Kent Nagano, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Donald Runnicles und Franz Welser-Möst zusammen. Zuletzt war sie u.a. als Cantatrice (Ti vedo, ti sento, mi perdo) an der Mailänder Scala, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Hamburg, als Donna Anna an der Deutschen Oper Berlin sowie als Rosalinde (Die Fledermaus), Helena (Orest) und Emilia Marty (Die Sache Makropulos) an der Wiener Staatsoper zu hören.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022

Uliana Alexyuk

Uliana Alexyuk

Uliana Alexyuk

Uliana Alexyuk wurde in der Ukraine geboren und war von 2009 bis 2011 Mitglied im Opernstudio des Moskauer Bolschoi-Theater, wo sie 2010 als Erste Dame in der Zauberflöte debütierte. Es folgten Auftritte als Brigitta in Tschaikowskis Iolanta, Frasquita in Carmen, Marfa in Rimski-Korsakows Zarenbraut, Prinzessin/Feuer/Nachtigall in L’Enfant et les sortilèges, Adele in Die Fledermaus sowie die Titelpartien in Glinkas Ruslan und Ludmilla in der Regie von Dmitri Tcherniakov und Bellinis La Sonnambula. Anschliessend ging sie 2013/14 als Opernstudio-Mitglied an die Houston Grand Oper. Dort sang sie Gilda in Rigoletto, Mrs. Nordström in Sondheims A Little Night Music und Ivette in Weinbergs Passagierin. Gastengagements führten sie anschliessend an die Pariser Opéra, zum Glyndebourne-Festival (Zerbinetta in Ariadne auf Naxos), an die Semperoper Dresden und ans Lincoln Center Festival in New York. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört sie zum Ensemble des Staatstheater Karlsruhe, wo sie u.a. als Musetta, Nanetta (Falstaff), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Blonde, Frasquita, Adina (L’elisir d’amore), Iris (Semele), Waldvogel (Siegfried), in den Titelrollen von Roméo et Juliette und Das schlaue Füchslein sowie zuletzt als Violetta (La traviata) und als Lauretta (Gianni Schicchi) zu erleben war. Neben ihren Verpflichtungen an ihrem Stammhaus in Karlsruhe sang sie in der Spielzeit 2019/20 Frasquita mit dem Kammerorchester Basel beim Gstaad Menuhin Festival, in der Saison 2018/19 den Waldvogel am Grand Théâtre de Genève und gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Kiril Karabits in Mendelssohns Ein Sommernachtstraum im Wiener Musikverein.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022

Louise Alder

Louise Alder

Louise Alder

Louise Alder, in London geboren, studierte an der University of Edinburgh und am Royal College of Music. 2014 bis 2019 war sie Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt, wo sie u.a. Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Musetta (La bohème), Despina (Così fan tutte), Clorinda (La Cenerentola), Lisa (La sonnambula) und Sophie (Werther) sang. Gastspiele führten sie als Lucia (The Rape of Lucretia) nach Glyndebourne, als Ilia (Idomeneo) an die Garsington Opera, als Marzelline (Fidelio) mit dem BBC Philharmonic an die BBC Proms und in der Titelrolle von L’incoronazione di Poppea an das Enescu Festival in Bukarest. Jüngst sang sie Susanna (Le nozze di Figaro) an der Wiener Staatsoper, Bayerischen Staatsoper, Oper Frankfurt und der ENO, Sophie (Der Rosenkavalier) an der Wiener Staatsoper, Glyndebourne, Oper Frankfurt und der Welsh National Opera, Cordelia (King Lear) am Grange Festival, Zerlina (Don Giovanni) am ROH, Teatro Real Madrid und Glyndebourne, Gretel (Hänsel und Gretel) und Marzelline (Fidelio) an der Bayerischen Staatsoper sowie die Titelrolle von La Calisto am Teatro Real Madrid. Konzerthöhepunkte beinhalten u.a. Messiah mit den New York Philharmonikern, Szenen aus Goethes Faust am Concertgebouw und die Titelrolle von Semele unter John Eliot Gardiner an der Scala. Sie trat an Liederabenden u.a. in der Wigmore Hall und an der Oper Frankfurt auf. Louise Alder hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter «Best Young Singer» an den Critics’ Circle Music Awards 2019 und den International Opera Awards 2017. Sie repräsentierte England an der BBC Cardiff Singer of the World Competition 2017 und gewann dort den Dame Joan Sutherland Audience Prize.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022

Patricia Bardon

Patricia Bardon

Patricia Bardon

Patricia Bardon aus Irland hat ein breit gefächertes Repertoire, das von Monteverdi bis Wagner und von Sariaaho bis Adams reicht. Höhepunkte ihrer Auftritte waren Erda (Der Ring des Nibelungen) an der Metropolitan Opera, die Titelrolle in Carmen an der Los An­geles Opera und der Staatsoper Hamburg; Ježibaba (Rusalka) in Glyndebourne, Baba the Turk (Rake’s Progress) am Covent Garden, Azucena (Il trovatore) an der Welsh National Opera, Lady Penelope Rich (Gloriana) am Covent Garden. Sie sang die Adriana in der Uraufführung von Kaija Saariahos Adriana Mater an der Opéra Nationale de Paris und die Titelrolle in John Adams’ The Gospel according to the other Mary an der ENO. Im Barock-Repertoire sang sie Cornelia (Giulio Cesare) an der Met, beim Glyndebourne Festival, an der Münchner Staatsoper, dem Theater an der Wien, der Lyric Opera Chicago und der ENO, die Titelrolle in Orlando an der Opéra de Paris, in New York und Moskau; die Titelrolle in Giulio Cesare in Barcelona, die Titelrolle in Agrippina am Theater an der Wien, Bradamante in Alcina in Drottningholm und an der Opéra de Paris, Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Maggio Musicale Florenz, der Berliner Staats­oper und in Amsterdam, Ruggiero (Alcina) in Montpellier und Triest, Zenobia (Radamisto) am Theater an der Wien, Amastris (Serse) in München, Dresden, Montpellier. Im Belcanto-Repertoire sang sie die Titelrolle in Tancredi in Moskau und am La Fenice, Arsace (Semiramide) am La Fenice, Malcolm (La donna del lago) beim Edinburgh Festival, Edwige (Guillaume Tell) am Covent Garden, Angelina (La Cenerentola) am La Monnaie und Smeton in Anna Bolena in San Francisco.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Okt 2022

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli ist als herausragende Künstlerin und Sängerin mittlerweile Vorbild für eine gesamte Generation junger Musikerinnen und Musiker geworden. Die gebürtige Römerin und Tochter der Gesangspädagogin Silvana Bazzoni gab ihr Debüt 1987 als Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia in Rom. Kurz danach wurden Daniel Barenboim, Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt auf sie aufmerksam. Seither nahm sie Einladungen u.a. der Salzburger Festspiele, der Metropolitan Opera New York, des Royal Opera House Covent Garden London sowie von Konzertveranstaltern aus ganz Europa, aus den USA, Asien und Australien wahr. Seit über 30 Jahren tritt sie regelmässig am Opernhaus Zürich auf, zuletzt u.a. als Händels Alcina, Rossinis Cenerentola sowie als Comtesse Adèle (Comte Ory) und Glucks Iphigénie. Das Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonie de Paris, der Musikverein Wien, die Elbphilharmonie Hamburg und die Philharmonie Berlin zählen zu den Stationen ihrer jährlichen Konzerttourneen. Ihr Vivaldi-Album von 1999 war das Ergebnis einer faszinierenden Expedition durch Vivaldis damals noch unbekannte Opern. Es folgten thematisch durchdachte Konzeptalben, die Themen aus dem Barock und der Ära des Belcanto neu beleuchteten, wie zum Beispiel Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission, St. Petersburg und Farinelli. 2021 erschien das neue Album Unreleased. Die mehr als 12 Millionen verkauften Bild- und Tonträger machen sie zu der erfolgreichsten Klassik-Künstlerin der Gegenwart. Cecilia Bartoli ist seit 2012 künstlerische Leiterin der Salzburger Festspiele Pfingsten, wo ihr Vertrag bis 2026 verlängert wurde. In Salzburg markierte ihr Debüt als Norma 2013 einen Meilenstein in ihrer Karriere. 2019 verkörperte sie dort die Titelrolle in Händels Alcina, 2021 stand unter dem Motto «Roma Aeterna» mit einer szenischen Neuproduktion von Händels Oratorium Il trionfo del tempo e del disinganno. 2022 steht unter dem Motto «Sevilla» mit einer szenischen Neuproduktion von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seit vielen Jahren engagiert sich Cecilia Bartoli für die historische Aufführungspraxis. Seit 2016 tritt sie regelmässig mit «Les Musiciens du Prince – Monaco» auf, deren Gründerin und künstlerische Leiterin sie ist. 2018 initiierte die Cecilia Bartoli-Music Foundation das neue Label «Mentored by Bartoli», mit der ersten CD Contrabandista des mexikanischen Tenors Javier Camarena. Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, klassische Musik einem breiten Publikum nahezubringen und mit jungen, talentierten Musikern zusammenzuarbeiten. Cecilia Bartoli ist designierte Direktorin der Opéra de Monte-Carlo und tritt diese Position ab Januar 2023 an – als erste Frau in der Geschichte des Opernhauses. Fünf Grammys, mehr als ein Dutzend Echos und Brit Awards, der Polar Music Prize, der Swiss Award für Kultur, der Léonie-Sonning-Musikpreis, der Herbert-von-Karajan-Preis und viele weitere Ehrungen und Auszeichnungen zeugen von Cecilia Bartolis Bedeutung für die Musikgeschichte.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20 Mär 2022 La Cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mär 2023

Ekaterina Bakanova

Ekaterina Bakanova

Ekaterina Bakanova

Ekaterina Bakanova wuchs in Russland auf und studierte Gesang, Klavier und Akkordeon am Gnessin-Institut in Moskau. Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe; so wurde sie beim Hans Gabor Belvedere Wettbewerb und den Wettbewerben in Riva del Garda und Bilbao ausgezeichnet; 2016 erhielt sie den International Opera Award. Ekaterina Bakanova trat bisher u. a. am Royal Opera House London, am Théâtre des Champs-Elysées Paris, dem NCPA in Beijing, am Teatro La Fenice Venedig und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Nello Santi, Stefano Ranzani, Marc Minkowski, Alain Altinoglu, Daniele Rustioni und Jean-Christophe Spinosi. 2015 sprang sie kurzfristig als Violetta in La traviata am ROH London. Die Rolle der Violetta sang sie seither u. a. am Teatro La Fenice in Venedig, an der Semperoper Dresden, am Maggio Musicale in Florenz, am Teatro Real de Madrid, in Cagliari und Tokyo sowie in der Arena von Verona. Dort war sie ausserdem als Donna Anna (Don Giovanni), Pamina, Micaëla und Susanna (Le nozze di Figaro) zu erleben. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Almirena (Rinaldo) an der Opéra Versaille, in der Tschaikowsky Concert Hall Moskau und am Theater an der Wien, Léïla (Les Pêcheurs de perles) in Barcelona und Oviedo, Vagaus in Juditha Triumphans am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie Liù (Turandot) und Antonia / Stella (Les Contes d’Hoffmann) am NCPA in Beijing. Ausserdem sang sie die Titelrollen in Manon an der Israeli Opera in Tel Aviv sowie von Maria Stuarda am Teatro Nacional in Lissabon. In Zürich war sie bereits als Antonia zu sehen.

Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Les Pêcheurs de perles23, 25, 29 Jun; 05, 07, 09 Jul 2023

Anna Bonitatibus

Anna Bonitatibus

Anna Bonitatibus

Anna Bonitatibus, geboren in Süditalien, debütierte 1999 an der Scala in Mailand als Donna Elvira (Don Giovanni) und sang darauf am Teatro di San Carlo in Neapel Adalgisa (Norma). Seitdem gastierte sie u.a. am Royal Opera House in London, dem La Monnaie in Brüssel, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real de Madrid, der Bayerischen Staatsoper sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Salzburg und den Händel-Festspielen in Karlsruhe. Vor allem ihre Interpretationen der wichtigsten und bekanntesten Opern von Mozart und Rossini haben ihr Einladungen an die bedeutendsten Theater Europas und in die wichtigsten Konzertsäle der Welt eingebracht. So sang sie Angelina in La Cenerentola an der Bayerischen Staatsoper München, am Teatro dell‘ Opera in Rom, am Opernhaus Zürich und an der Opéra de Lyon, Cherubino in Le nozze di Figaro am Royal Opera House in London, am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie am Teatro Regio Turin und Agrippina an der Staatsoper Hamburg. Im Zuge ihrer regen Tätigkeit auf Opernbühnen und im Konzertsaal hat Anna Bonitatibus unter der Leitung zahlreicher berühmter Dirigenten gesungen. So arbeitete sie u.a. mit Sir Charles Mackerras, Riccardo Muti, Sir Antonio Pappano, René Jacobs, William Christie, Ivor Bolton, Myung Whun Chung, Alan Curtis, Ottavio Dantone und Marc Minkowski zusammen. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen und 2015 wurde die CD Semiramide – La Signora regale mit einem International Opera Award ausgezeichnet. 2016 war sie zudem für den International Opera Award als beste Sängerin nominiert.

L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022

Michelle Breedt

Michelle Breedt

Michelle Breedt

Michelle Breedt stammt aus Südafrika und studierte an der Guildhall School in London. Vom Opernstudio in Köln wurde sie ans Staatstheater Braunschweig engagiert, wo sie zahlreiche Rollen des Mozart- und Belcanto-Repertoires, aber auch Partien wie Diana/Giove (La Calisto), Anna (Die sieben Todsünden) und Mélisande (Pelléas und Mélisande) sang. Bald gastierte sie an den Opernhäusern von Dresden, Hamburg, Berlin, Paris, Amsterdam, Lissabon, Ferrara und Modena sowie in Tokio und Hongkong. 2000 debütierte sie als Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann und sang dort in der Folgezeit Fricka und Brangäne. Seit 2000 verbindet sie zudem eine enge Beziehung mit der Wiener Staatsoper, wo sie Cherubino, Stephano (Roméo et Juliette), Octavian und Brangäne sang und mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet wurde. Seit 2004 ist sie freischaffend tätig und war regelmässig in Zürich zu Gast mit u.a. dem Komponisten (Ariadne auf Naxos), Brangäne (Tristan und Isolde), Octavian (Der Rosenkavalier), der fremden Fürstin (Rusalka) und Baba the Turk (The Rakes Progress). Konzerte und Liederabende führten sie in die Londoner Wigmore Hall, die Carnegie Hall New York, in die Berliner Philharmonie und das Berliner Konzerthaus sowie in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Jeffrey Tate und Franz Welser-Möst. In den vergangenen Spielzeiten sang sie u.a. Venus (Tannhäuser) in Dresden und Bayreuth, Mère Marie (Dialogues des Carmélites) in Amsterdam, Brangäne in München und am Théatre des Champs-Elysées sowie Fricka in Bari.

Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Danach verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater, sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich stand sie in der Spielzeit 2013/14 u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Seither war sie u.a. an der Met als La Charmeuse in Massenets Thaïs und als Blumenmädchen (Parsifal) zu hören, sang Nannetta (Falstaff) an der De Moines Metro Opera und Gilda (Rigoletto) an der Palm Beach Opera. Sie gab Konzerte mit der Seattle Symphony und sang in Mendelssohns Judas Maccabeus bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen. In Zürich war sie zuletzt als Dorothy in Der Zauberer von Oz zu erleben. 2021-2022 ist sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Nannetta in Falstaff, Oscar in Un ballo in maschera, Jasmin in Georg Friedrich Haas’ Koma und als Italienische Sängerin in Capriccio auftreten wird.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021

Sarah Castle

Sarah Castle

Sarah Castle

Sarah Castle, Mezzosopran, wurde in Neuseeland geboren und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Royal Opera House in London, wo sie 2001 als Tisbe (La Cenerentola) debütierte. Dort war sie auch als Flosshilde und Siegrune (Der Ring des Nibelungen), als Dryade (Ariadne auf Naxos), als Page (Salome), als Mademoiselle Dangeville (Adriana Lecouvreur) und als Flora (La traviata) zu hören. Als Wagnerinterpretin gastiert sie weltweit an den bedeutendsten Häusern und Festivals. Bei den Bayreuther Festspielen war sie als Wellgunde und Grimgerde im Ring des Nibelungen zu erleben, an der Bayerischen Staatsoper als Flosshilde, als Siegrune in Florenz unter der Leitung von Zubin Mehta sowie konzertant bei den BBC Proms. Weitere Gastengangements führten sie an die Oper Amsterdam, die Israeli Opera, die San Francisco Opera, die Seattle Opera, die San Diego Opera, die Staatsoper Stuttgart, an das Opernhaus in Sydney, ans Teatro Real in Madrid, ans Spoleto Festival USA und ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Nerone (L’incoronazione di Poppea), die Titelrolle in Händels Teseo, Teseo (Arianna in Creta), Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Juno und Ino (Semele), Idamante (Idomeneo), Annio (La clemenza di Tito), Smeton (Anna Bolena), Siébel (Faust), Nicklausse (Les contes d’Hoffmann) sowie die Titelrollen in La Cenerentola und Carmen. Manfred Trojahn hat die Partie der Elektra in Orest für sie geschrieben.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022

Alice Coote

Alice Coote

Alice Coote

Alice Coote wurde im Norden Englands geboren. Sowohl auf der Opern- als auch auf der Konzertbühne zuhause, tritt sie regelmässig an international renommierten Häusern und Konzertsälen auf: u.a. in der Wigmore Hall, BBC Proms, Concertgebouw, Wiener Konzerthaus, Lincoln Center und in der Carnegie Hall mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment, The English Concert oder der Kammerphilharmonie Bremen. Die Mezzosopranistin sang die Rollen ihres Faches wie Dejanira in Hercules, Leonore in La Favorite, Carmen, Charlotte in Werther, Dorabella, Lucretia in The Rape of Lucretia, Marguerite in La Damnation de Faust, Penelope in Il ritorno d’ Ulisse in patria, Octavian in Der Rosenkavalier, Komponist in Ariadne auf Naxos, Orfeo in Orfeo ed Euridice, Idamante, Poppea/ Nerone in L’incoronazione di Poppea, Hänsel, Sesto/ Vitelia in La clemenza di Tito, Sesto in Giulio Cesare, Maffio Orsini in Lucrezia Borgia, Le Prince Charmant in Cendrillon, Ruggiero in Alcina sowie Ariodante. Dabei trat sie an allen grossen Bühnen auf, darunter in Glyndebourne, Royal Opera House, Opéra de Paris, Théâtre des Champs-Elysées, Dutch National Opera, Grand Théâtre de Genève, Bayerische Staatsoper, Oper Frankfurt, Salzburger Festspiele, Lyric Opera of Chicago, Seattle Opera, LA Opera, San Francisco Opera, Canadian Opera Company sowie an der New Yorker Met. 2018 wurde sie mit dem Orden des British Empire geehrt für ihre Verdienste im Bereich der Musik.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022

Lina Dambrauskaité

Lina Dambrauskaité

Lina Dambrauskaité

Lina Dambrauskaité stammt aus Litauen und hat ihre Gesangsaubildung bei Sigute Stonyte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie abgeschlossen. Aktuell belegt sie Kurse bei Lillian Watson und Jonathan Papp an der Royal Academy Opera, wo sie 2017 ihr Londoner Debüt als Zerlina in Mozarts Don Giovanni gab. Zuvor debütierte sie 2015 als Barbarina in Mozart’s Le Nozze di Figaro am Litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett. Zu ihrem Repertoire gehören Thais in Händels Das Alexanderfest, Yniold in Debussys Pelléas et Mélisande sowie die Titelpartie in Händels Semele. Zudem hat sie an der Weltaustellung «Expo 2015» in Mailand Litauen repräsentiert und diverse Solopartien in Konzerten gesungen. Im Frühjahr 2019 hat Lina Dambrauskaité die Titelrolle in Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein an der Royal Academy Opera gesungen und im Herbst 2019 Cunigonde (Candide) am Litauischen Nationaltheater. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher in Belshazzar, Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse, der Zauberflöte und Iphigénie en Tauride zu hören.

Bach Händel19 Dez 2021 Alice im Wunderland20 Nov; 06, 09 Dez 2022; 02, 08 Jan 2023

Diana Damrau

Diana Damrau

Diana Damrau

Diana Damrau ist ständiger Gast auf den Büh­nen der international führenden Opern- und Konzerthäuser. Ihr umfangreiches Repertoire liegt im lyrischen und Koloraturfach und beinhaltet u. a. die Titelrollen in Donizettis Lucia di Lam­mer­moor, Massenets Manon sowie die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Regelmässig ist sie an den bedeutendsten Häusern wie etwa der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York und der Mailänder Scala zu erleben. Speziell für sie komponiert wurden die Iain Bells Oper A Harlot’s Progress (Theater an der Wien, 2013) und Lorin Maazels 1984 (Royal Opera House, 2005). Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics/Erato hat sie zahlreiche preisge­krön­te CD- und DVD-Aufnahmen veröffentlicht. Diana Damrau ist eine der wichtigsten Liedinterpretinnen unserer Zeit. Sie tritt regelmässig in renommierten Konzertsälen wie der Londoner Wigmore Hall, der Carnegie Hall in New York und der Berliner Philharmonie auf. Enge künstlerische Partnerschaften verbinden sie mit dem Pianisten Helmut Deutsch und dem Harfenisten Xavier de Maistre. 2022 wird sie in den wichtigsten Konzertsälen Europas zusammen mit Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch ein Programm mit Liebesliedern von Brahms und Schumann präsentieren. Auf der Opernbühne singt sie in dieser Saison noch Anna Bolena an der Wiener Staatsoper und gibt ihr Rollendebüt als Gräfin in Strauss’ Capriccio an der Bayerischen Staatsoper. Diana Damrau ist Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper, Trägerin des Bayerischen Maximilians­ordens für Wissenschaft und Kunst sowie des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022

Anna Danik

Anna Danik

Anna Danik

Anna Danik, Mezzosopran, stammt aus Russland und studierte an der Royal Danish Academy of Music sowie an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Ihre Karriere begann sie als Sopran mit verschiedenen Partien an der Finnischen Nationaloper, am Rialto Theater in Kopenhagen sowie bei den Opernfestspielen in Savonlinna, den Musikfestspielen Turku und beim Baltic Sea Festival in Bergwaldhallen. 2013 wechselte sie ins Mezzosopran-Fach und debütierte als Eboli in Don Carlos an der Oper in Chemnitz. 2016 gab sie ihr Debüt als Wellgunde in Rheingold und Götterdämmerung sowie als Schwertleite in Walküre an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Anschliessend sang sie Amneris in Aida am Theater Ulm. Ausserdem widmet sich Anna Danik regelmässig dem Konzertrepertoire. Sie sang Bergs Sieben frühe Lieder mit dem Turku Philharmonic und gab ihr China-Debüt mit Mahlers Rückert-Liedern mit dem Beijing Philharmonic Orchestra. In jüngerer Zeit war sie u. a. als Emilia in Otello bei den Opernfestspielen in Savonlinna und am Bolschoi Theater in Moskau zu erleben, als Klytämnestra (Elektra) an der Scala in Mailand und am Badischen Staatstheater Karlsruhe, als Amneris (Aida) und als Margret (Wozzeck) an der Finnischen Nationaloper sowie 2021 in der Uraufführung von Ehrenfellners Kain und Abel als Eva am Theater Nordhausen.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023

Emily D'Angelo

Emily D'Angelo

Emily D'Angelo

Emily D’Angelo wurde in Toronto geboren und ist Absolventin des Canadian Opera Company Ensemble Studios sowie des Metropolitan Opera Lindemann Young Artist Development Programms. Sie gewann erste Preise bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, darunter beim Metropolitan Opera Wettbewerb in New York und bei Plácido Domingos Operalia, wo sie den Ersten Preis, den Zarzuela Preis, den Birgit Nilsson Preis und auch den Publikumspreis gewann. Sie gab ihr Debüt als Cherubino in Le nozze di Figaro beim Spoleto Festival dei Due Mondi. In der Saison 2017/2018 war D’Angelo erstmals als Rosina (Il barbiere di Siviglia) beim Glimmerglass Festival zu hören und sang Auszüge aus Mozarts Zauberflöte mit der Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel. Zu den Höhepunkten der vergangenen Saisons gehören ihre Gastengagements an der Metropolitan Opera in New York, wo sie 2019 als Annio in La clemenza di Tito, als Zweite Dame in Die Zauberflöte und als Sœur Mathilde in Dialogues des Carmélites auf der Bühne stand. Weitere Engagements führten sie als Dorabella (Così fan tutte) an die Canadian Opera Company und an die Santa Fe Opera sowie als Cherubino an die Berliner Staatsoper. 2020 sang sie in ein Konzert am Bolschoi-Theater in Moskau zusammen mit Anna Netrebko, Pretty Yende und Piotr Beczała. 2021 war sie Dorabella an der Scala in Mailand sowie Sesto (La clemenza di Tito) am Royal Opera House in London und sang Idamante (Idomeneo) an der Bayerischen Staatsoper. Geplant ist u.a. Cherubino in München.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021

Lise Davidsen

Lise Davidsen

Lise Davidsen

Die junge Norwegerin Lise Davidsen findet seit ihrem Doppelgewinn des Operalia-Gesangswettbewerbs in London und des norwegischen Königin-Sonja-Musikwettbewerbs 2015 internationale Beachtung. Ab 2010 studierte sie Gesang an der Grieg Academy of Music in Bergen und an der Opera Academy in Kopenhagen. Dort war sie seit 2012/13 am Königlichen Opernhaus u.a. als Dackel / Eule (Das schlaue Füchslein), Emilia (Otello) und Rosalinde (Die Fledermaus) zu erleben. Die dramatische Sopranistin begann die Spielzeit 2015/16 mit einem konzertanten Engagement als Freia (Das Rheingold) mit dem Odense Symphony Orchestra unter Alexander Vedernikov und ihrem Debüt als Ortlinde (Die Walküre) an der Bayerischen Staatsoper in München. Konzerte führten Lise Davidsen u.a. für Verdis Requiem an die Berliner Philharmonie, mit dem Norwegischen Radio Orchester an die Kirsten Flagstad Hall sowie für Vier letzte Lieder an die Filarmonia George Enescu in Bukarest. Im Mai 2016 gab sie an der Seite von Helmut Deutsch einen Liederabend in Bergen und anschliessend ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt als Freia und Dritte Norn. Beim Glyndebourne Festival, in Aix-en-Provence und an der Wiener Staatsoper sang sie jüngst die Titelpartie in Ariadne auf Naxos. Am Royal Opera House in London war sie 2018 als Freia, Ortlinde, 3. Norn und als Solistin in Verdis Requiem zu hören und in Zürich war sie zuletzt als Agathe in Der Freischütz zu erleben.

Abgesagt: Liederabend Lise Davidsen13 Dez 2021

Lea Desandre

Lea Desandre

Lea Desandre

Lea Desandre, Mezzosopranistin, studierte in Venedig und nahm 2015 an William Christies Le Jardin des Voix teil. 2017 wurde sie zur «Vocal Discovery» und 2021 zur «Lyrical Artist of the Year» an den Victoires de la Musique Awards ernannt. 2017 gab sie ihr Debüt in der Titelrolle von Alcione an der Opéra Comique. 2018 debütierte sie an den Salzburger Festspielen als Amore/Valletto (L’incoronazione di Poppea). Dort sang sie ausserdem Vénus (Orphée aux Enfers), Despina (Così fan tutte), Abel (La morte d’Abel) sowie Annio (La clemenza di Tito). An der Pariser Opéra Comique war sie in der One-Woman-Show Et in Arcadia ego mit Musik von Rameau zu erleben. Ausserdem gab sie 2021 ihr Rollendebüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) in Aix-en-Provence. Zu ihrem Repertoire gehören zudem Rosina (Il barbiere di Siviglia), Idamante (Idomeneo), Messaggera (L’Orfeo) und Amour (Orphée). Konzerte und Liederabende führten sie u.a. in die Wigmore Hall und die Carnegie Hall, den Wiener Musikverein, das Théâtre Champs-Élysées, die Philharmonie de Paris, die Opéra National de Bordeaux, das Sydney Opera House, die Tschaikowsky Konzerthalle in Moskau und die Shanghai Symphony Hall. Sie hat mit renommierten Dirigent:innen zusammengearbeitet wie Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Jordi Savall, Emmanuelle Haïm und mit Regisseur:innen wie Barrie Kosky, Christof Loy, Lotte de Beer und Jossi Wieler. Ihre Diskografie umfasst u.a. ihr erstes Soloalbum Amazone, welches mit einem Gramophone «Editor’s Choice Award» ausgezeichnet wurde.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 25 Sep; 07, 15 Okt 2022

Karine Deshayes

Karine Deshayes

Karine Deshayes

Karine Deshayes wurde nach ihrer musikalischen Ausbildung bei Mireille Alcantara und Régine Crespin Mitglied der Opéra National de Lyon, wo sie u.a. als Rosina (Il barbiere di Siviglia) und als Cherubino (Le nozze di Figaro) zu hören war. Regel­mässig gastiert sie an der Opéra national de Paris und sang dort bisher u. a. die Titel­partie in Monteverdis L’in­coronazione di Poppea, Sesto (Giulio Cesare), Romeo (I Capuleti e I Montecchi) Cherubino, Dorabella (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Angelina (La Cenerentola) und Elena (La donna del Lago). Ausserdem gab sie an dem Haus ihre Rollendebüts als Carmen und als Charlotte in Werther. Sie gastierte an der San Francisco Opera als Angelina (La Cenerentola), an der New Yorker Met als Siebel in Faust, als Isolier in Le Comte Ory, als Nicklausse in Les Contes d’Hoffmann und als Stephano in Roméo et Juliette, bei den Salzburger Festspielen als Erste Dame in Die Zauberflöte, am Teatro Real de Madrid als Adalgisa (Norma) und als Angelina, in Marseille als Romeo, in Brüssel als Marie de l’Incarnation (Dialogues des Carmélites) und beim Festival de Radio France als Elvira (I Puritani). In der Spielzeit 2019/20 sang sie Adalgisa am Théâtre du Capitole in Toulou­se, Angelina in Liège, Marguerite in einer konzertanten Aufführung von La Damnation de Faust in der Cité de la Musique in Paris, gab einem Liederabend an der Opéra National de Bordeaux und sang die Titelrolle in Elisabetta, regina d’Inghilterra beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Bereits zum dritten Mal wurde Karine Deshayes 2020 bei den Victoires de la Musique Awards als Lyric Artist of the Year ausgezeichnet.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022

Veronika Dzhioeva

Veronika Dzhioeva

Veronika Dzhioeva

Veronika Dzhioeva studierte Gesang am St. Petersburger Konservatorium bei Tamara Novichenko. Sie hat zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen und erhielt für ihr Debüt als Fiordiligi in Così fan tutte unter der Leitung von Teodor Currentzis in Moskau viel Aufmerksamkeit. Seither ist sie auf den drei grossen russischen Opernbühnen (Bolschoi, Mariinski und Nowosibirsk) regelmässiger Gast. Zu ihrem Repertoire gehören Rollen wie Aida, Tosca, Maria Stuarda, Thaïs, Gräfin (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Tatjana (Eugen Onegin), Micaëla (Carmen), Violetta Valéry (La traviata), Elisabetta (Don Carlo), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Il trovatore), Mimì und Musetta (La bohème) sowie Liù und Turandot. Ausserhalb Russlands ist sie u.a. als Tatjana in Eugen Onegin in München und beim Lucerne Festival zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk unter der Leitung von Mariss Jansons aufgetreten. Dieser hat sie daraufhin wiederholt zu verschiedenen Projekten eingeladen; darunter Mahlers 2. Sinfonie in Amsterdam und Hamburg. Ausserdem gehören die 9. Sinfonie von Beethoven, die Grosse c-Moll Messe von Mozart und Verdis Requiem zu ihrem Repertoire. Ihr US-Debüt gab sie 2013 an der Houston Grand Opera als Donna Elvira in Don Giovanni, eine Rolle, die sie bereits 2010 im Bolschoi-Theater in einer neuen Produktion von Dmitri Tcherniakov sang. Engagements in jüngster Zeit waren u.a. Leonora (Il trovatore) an der Helsinki Opera und Aufführungen von Un ballo in maschera in Bari, Prag, Nowosibirsk und am Bolschoi-Theater, wo sie auch Violetta in La traviata interpretierte.

Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mär; 01 Apr 2022

Lauren Fagan

Lauren Fagan

Lauren Fagan

Lauren Fagan stammt aus Australien und studierte in London an der Guildhall School of Music and Drama. 2019 vertrat sie Australien beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World» und war Mitglied des Jette Parker Young Artist Program. Sie gab Rollendebüts als Händels Al­cina bei den Händel-­Festspielen in Karlsruhe, als Violetta (La traviata) an der Opera Hol­land Park in London und als Mimì (La bohème) an der Opera North. Ausserdem war sie als Wog­lin­de (Der Ring des Nibelungen) am Royal Opera House Covent Garden unter Antonio Pappano, als Roxana (Krol Roger) an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano und als Donna Elvira (Don Gio­van­ni) beim NHK Symphony Orchestra unter Paavo Järvi zu erleben. Die Spielzeit 2020/21 führte sie für 7 Deaths of Maria Callas von Marina Abramovic an die Bayerische Staatsoper, als Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) ans Opernhaus Zürich und erneut als Violetta an die Opera Holland Park. In dieser Saison debütiert sie an der Opéra de Paris in 7 Deaths of Maria Callas, als Magda (La rondine) an der National Opera in Australien sowie beim Glyndebourne Festival in The Wreckers von Ethel Smyth. Zu den jüngsten Konzerterfolgen gehören Beethovens Ah! Perfido mit dem Sydney Symphony Orchestra unter Simone Young und Barbers Knoxville: Summer of 1915 mit dem Adelaide Symphony Orchestra, Vier letzte Lieder von Richard Strauss in Malmö, Agnès in George Benjamins Written on Skin in London und St. Petersburg sowie Beethovens 9. Sinfonie mit den Hamburger Sinfonikern und dem Oslo Philharmonic.

Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022

Ying Fang

Ying Fang

Ying Fang

Ying Fang, in Ningbo (China) geboren, studierte Gesang an der Juilliard School in New York und war Mitglied des Lindemann Young Artist Development Program der Metropolitan Opera. Ihr Debüt an der Met gab sie in der Spielzeit 2013/14 als Tochter der Podtotschina in Schostakowitschs Die Nase und kehrte seither regelmässig dorthin zurück, u.a. als Ilia (Idomeneo), Elvira (L’italiana in Algeri), Jano (Jenůfa), Giannetta (L’elisir d’amore) und Pamina (Die Zauberflöte). Weitere wichtige Engagements waren ihr Debüt am Verbier Festival als Nannetta (Falstaff) neben Bryn Terfel, die Rolle der Bellezza (Il trionfo del tempo e del disinganno) unter Emmanuelle Haïm an der Opéra de Lille und am Théâtre de Caen und ihr Debüt an den Salzburger Festspielen mit Ilia (Idomeneo) in der Regie von Peter Sellars. Höhepunkte im Konzertbereich waren Mahlers Zweite Sinfonie am Ravinia Festival unter James Levine, eine Europatournee mit der Mediterranean Youth Symphony und Mahlers Vierter Sinfonie unter Carlo Rizzi und Rezitals mit dem Pianisten Ken Noda in der Carnegie Hall und im Kennedy Center. Sie gewann mehrere Preise, darunter den China Golden Bell Award of Music, den Martin E. Segal Award und den ersten Preis bei der Gerda Lissner International Vocal Competition. In der laufenden Spielzeit gibt Ying Fang ihr Hausdebüt an der Opéra National de Paris mit Susanna (Le nozze di Figaro) unter der Leitung von Gustavo Dudamel. Ausserdem interpretiert sie Pamina in Chicago, Ännchen (Der Freischütz) an der Dutch National Opera, Morgana (Alcina) am Glyndebourne Festival sowie Oscar (Un ballo in maschera) unter der Leitung von Gianandrea Noseda am Verbier Festival.


Rosa Feola

Rosa Feola

Rosa Feola

Rosa Feola absolvierte ein Gesangs- und ein Klavierstudium am Conservatorio Statale Giuseppe Martucci in Salerno. 2008 wurde sie ans Opernstudio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei Renata Scotto aufgenommen. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrem zweiten Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2010, wo ihr auch der Zarzuela-Preis sowie der Publikumspreis verliehen wurden. Seither interpretierte sie zahlreiche Rollen, u.a. Corinna (Il viaggio a Reims) im Auditorium Parco della Musica sowie Adina (L’elisir d’amore) und Norina (Don Pasquale) am Teatro dell’Opera in Rom und an der Mailänder Scala, Susanna (Le nozze di Figaro) in Venedig, Zerlina (Don Giovanni) in Valencia und Turin, Musetta (La bohème) und Serafina (Donizettis Il campanello di notte) in Neapel, Gilda in Ravenna, Nannetta (Falstaff) in Bari, Micaëla (Carmen) an der Deutschen Oper Berlin und Inès (Mercadantes I due Figaro) bei den Salzburger Festspielen, in Madrid sowie in Buenos Aires. Dabei hat sie mit Dirigenten wie Kent Nagano, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Bruno Campanella und Christopher Hogwood zusammengearbeitet. In jüngerer Zeit debütiert sie als Gilda an der Metropolitan Opera New York und als Dircé (Cherubinis Médée) bei den Salzburger Festspielen, sang in Puccinis Trittico und La bohème an der Bayerischen Staatsoper, die Titelrolle von Lucia di Lammermoor am Theater Basel sowie Adina und Norina an der Wiener Staatsoper. 2020 gastierte sie als Gilda an der Oper in Rom und beim Galakonzert A rivedere le stelle an der Scala in Mailand. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Léïla in Les Pêcheurs de perles, als Gilda und als Corinna (Il viaggio a Reims) sowie als Fiorilla in Il turco in Italia zu erleben.

I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023

Julie Fuchs

Julie Fuchs

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. 2021 wurde sie bei Victoires de la Musique zur Opernsängerin des Jahres gekürt, nach weiteren wichtigen Preisen in den Jahren 2012 und 2014. Von 2013 bis 2015 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und kehrt seither immer wieder nach Zürich zurück. Hier sang sie u.a. Morgana (Alcina), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims), Poppea, Fiorilla (Il turco in Italia) sowie zuletzt Norina (Don Pasquale). In jüngster Zeit war sie als Marie in La Fille du régiment an der Wiener Staatsoper zu hören, als Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées, als Comtesse Adèle in Le Comte Ory an der Opéra comique, als Giunia in Lucio Silla am Teatro Real Madrid, als Musetta in La bohème in München, als Pamina in Die Zauberflöte, la Folie in Platée und Nannetta in Falstaff an der Opéra national de Paris sowie als Susanna in Le nozze di Figaro beim Festival in Aix-en-Provence. Im Konzert trat sie u.a. bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und den Chorégies d’Orange auf. 2015 erschien ihre Solo-CD Yes, die der französischen Operette gewidmet ist sowie 2019 die Belcanto-CD Mademoiselle. Ausserdem erhältlich sind eine Poulenc-CD mit dem Pianisten Alphonse Cémin, eine Live-Aufnahme von Les Pêcheurs de perles sowie ab Herbst 2021 eine Studioproduktion von Mozarts Mitridate. Geplant sind u.a. Rollendebüts als Juliette in Gounods Roméo et Juliette an der Opéra comique sowie als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande in Barcelona, Susanna in Madrid und erneut la Folie (Platée) in Paris. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023 Don Pasquale29 Mai; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023

Irène Friedli

Irène Friedli

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La Cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier, als Clotilde in Norma, als Mutter / Andermutter in Coraline, als Kartenaufschlägerin in Arabella und als Amme in Boris Godunow zu hören. In der Uraufführung der Familienoper Odyssee sang sie Eurykleia/Mutter und in Girl with a Pearl Earring Tanneke.

Die Odyssee13 Nov; 04, 07, 11, 16 Dez 2021; 16 Jan 2022 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022 Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Alice im Wunderland12, 27 Nov; 15 Dez 2022; 01, 02, 19 Jan 2023 La traviata23, 26, 31 Dez 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023

Anett Fritsch

Anett Fritsch

Anett Fritsch

Anett Fritsch, in Sachsen geboren, studierte an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bar­tholdy in Leipzig. 2001 gewann sie den ersten Preis beim Johann Sebastian Bach Wettbewerb Leipzig sowie 2006 und 2007 den internationalen Wettbewerb der Kammer­oper Schloss Rheinsberg, wo sie die Partien der Despina (Così fan tutte) und der Adina (L’elisir d’amore) sang. 2009 bis 2015 gehörte sie zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und interpretierte dort u.a. Pamina, Blanche (Dialogues des Carmélites), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und Marie (La Fille du régiment). Am Glyndebourne Festival debütierte sie als Al­mirena (Rinaldo), am Theater an der Wien als Merione (Telemaco), an der Bayerischen Staats­oper als Susanna (Le nozze di Figaro), an der Scala als Donna Elvira (Don Giovanni) und 2014 ebenfalls als Donna Elvira bei den Salzburger Festspielen, wohin sie als Contessa (Le nozze di Figaro) zurückkehrte. Zudem gab sie ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) in der Inszenierung von Michael Haneke am Teatro Real Madrid; in dieser Inszenierung war sie ebenfalls am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und an den Wiener Festwochen zu hören. Die Contessa (Le nozze di Figaro) sang sie aus­serdem in Madrid und am Theater an der Wien, Marzelline (Fidelio) und Ilia (Idomeneo) in Madrid, Pamina am Theater an der Wien und an der Volksoper in Wien, Ginevra (Ariodante) und Donna Elvira in Amsterdam sowie Susanna (Le nozze di Figaro) in Toulouse. Eine Tournee führte sie als Cherubino (Le nozze di Figaro) unter der Leitung von René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester durch ganz Europa.

Arabella08, 13, 15 Mai 2022

Delphine Galou

Delphine Galou

Delphine Galou

Delphine Galou stammt aus Paris und studierte Philosophie an der Sorbonne wie auch Gesang und Klavier. Nach dem Beginn ihrer Karriere als Ensemblemitglied der «Jeunes Voix du Rhin» an der Opéra National du Rhin in Strasbourg spezialisierte sie sich auf Barockmusik. Seither arbeitet sie regelmässig mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Christophe Rousset, Jean-Christophe Spinosi, Marc Minkowski und Emmanuelle Haïm zusammen. 2004 wurde sie von der Französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler als «Entdeckung des Jahres» ausgezeichnet. In den letzten Jahren trat Delphine Galou u.a. in Vivaldis Orlando furioso am Théâtre des Champs-Elysées, an der Oper Frankfurt sowie am Theater Basel auf, interpretierte Disinganno (Händels Il trionfo del tempo e del disinganno) an der Staatsoper Berlin sowie Bradamante (Alcina) in Basel, Lausanne, Bremen, Monte-Carlo und Versaille. Sie sang Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Theater an der Wien, die Titelpartie in Rinaldo in Reggio Emilia und Ferrara, Berenice in Vivaldis Il farnace am Maggio Musicale in Florenz, Speranza/Proserpina (Monteverdis L’Orfeo) an der Opéra de Lausanne, Andronico (Tamerlano) am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel sowie an De Nationale Opera in Amsterdam und Argene in Vivaldis L’incoronazione di Dario am Teatro Regio in Turin. Im Konzertfach ist sie u.a. Stammgast beim Festival de Beaune. Am Opernhaus Zürich war sie als Damira in Vivaldis La verità in cimento und als Ottone in L’incoronazione di Poppea zu erleben. 2017 erschien ihr erstes Solo-Album Agitata mit der Accademia Bizzantina unter Ottavio Dantone, das von der Kritik gefeiert wurde.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022

Elīna Garanča

Elīna Garanča

Elīna Garanča

Elīna Garanča wurde in Riga geboren und studierte an der Lettischen Musikakademie. Sie gewann 1999 den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb und war 2001 Finalistin im BBC Cardiff Singer of the World-Wettbewerb. Nach Stationen in Meiningen und Frankfurt etablierte sie sich mit Auftritten an renommierten Opern- und Konzerthäusern rasch als eine der international führenden Mezzosopranistinnen. Sie gastierte u.a. an der Wiener Staatsoper, den Salzburger Festspielen, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Bayerischen und der Berliner Staatsoper sowie an der Opéra national de Paris. 2003 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo ihr 2013 der Titel der Österreichischen Kammersängerin verliehen wurde. Ihre zahlreichen Auszeichnungen umfassen u.a. mehrere Echo-Preise und mehrfache Prämierungen als Sängerin des Jahres. Zu einem Höhepunkt ihrer Karriere zählt 2009 ihr Debüt am Royal Opera House in London als Carmen und Auftritte in derselben Partie in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera, die weltweit in über 1000 Kinos übertragen wurde. Als Carmen war sie ausserdem an der Scala in Mailand, an der Wiener Staatsoper und am Opernhaus Zürich zu erleben. Jüngst gastierte sie als Dalila (Samson et Dalila) an der Met in New York und an der Berliner Staatsoper, als Marguerite (La Damnation de Faust) an der Met und bei den Salzburger Festspielen, als Santuzza (Cavalleria rusticana) am ROH London und an der Wiener Staatsoper sowie als Kundry (Parsifal) an der Wiener Staatsoper. Auf der Konzertbühne sang sie 2020 in Mahlers 3. Sinfonie mit den Berliner Philharmonikern sowie in Verdis Messa da Requiem in Florenz und an der Scala in Mailand. 2021 folgte ein Soloabend mit Mahlers Rückert-Liedern bei den Salzburger Festspielen und beim Lucerne Festival.

Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022

Vivica Genaux

Vivica Genaux

Vivica Genaux

Vivica Genaux, Mezzosopran, stammt aus Alaska und ist Preisträgerin des Hasse-Preises 2019 der Johann Adolf Hasse-Stiftung und des Händel-Preises 2017 der Stadt Halle. Ihre Karriere führte sie an die weltweit wichtigsten Opernhäuser und Konzertsäle, darunter das National Center for Performing Arts in Peking, das Barbican Centre in London, die Met, das Teatro Real de Madrid, das Bolschoi-Theater und die Wiener Staatsoper. Neben dem Repertoire des Belcanto widmet sie sich vor allem dem Barockrepertoire, insbesondere den Kompositionen Johann Adolf Hasses, etwa als Piramo in konzertanten Aufführungen von Piramo e Tisbe mit Europa Galante unter Fabio Biondi in Budapest, Wien und Valencia. Mit Europa Galante war sie 2017 in Wien auch erstmals als Lepido in Händels Lucio Silla zu hören. In der Saison 2018/19 konzertierte sie u.a. mit Les Musiciens du Louvre in Poissy und Bilbao sowie mit Il Pomo d’Oro am Théâtre des Champs-Elysées, am Theater an der Wien und an der Opéra Royal Versailles. In der Spielzeit 2019/20 war sie in der Titelrolle von Rinaldo an der Ópera de Oviedo zu erleben sowie konzertant am Theater an der Wien als Trasimede (Merope von Broschi) und in den Titelrollen von Rodrigo und Irene. Im September 2020 sang sie in einem Solokonzert beim Bayreuth Baroque Opera Festival Arien von Johann Adolf Hasse. Ihr Engagement für die Musik von Hasse hat erfolgreich dazu beigetragen, das Interesse an diesem Komponisten wiederzubeleben. Jüngst debütierte sie Disinganno in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno in Linz. Ihre Aufnahme mit Farinelli-Arien mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs stand 2002 sieben Wochen an der Spitze der Klassikcharts.

L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022

Anna Goryachova

Anna Goryachova

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg und studierte am Konservatorium in St. Petersburg sowie an der der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Ihre Karriere begann sie als Solistin der St. Petersburger Kammeroper, worauf bald schon Gastauftritte folgten, u.a. als Melibea in Il viaggio a Reims unter Alberto Zedda in Antwerpen und Gent. Von 2012-2017 gehörte Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Melibea), Orlando Paladino (Alcina), La verità in cimento (Zelim) und Norma (Adalgisa) zu hören war. Wichtige Stationen der jüngeren Vergangenheit waren La Clemenza di Tito und La Cenerentola in Genf, Eugen Onegin in Wien, Dulcinée in Don Quichote bei den Bregenzer Festspielen, Rosina am Bolschoi-Theater in Moskau und beim Festival d’Opéra Baroque in Beaune, Dido in Moskau, Adalgisa in Triest und in Neapel, ihre Debüts in der Arena di Verona, am ROH London und am Teatro Real in Madrid in der Titelpartie von Carmen, Melibea (Il viaggio a Reims) in Rom, Kopenhagen, Amsterdam und Antwerpen, Polina (Pique Dame) in Amsterdam und London, Ruggero (Alcina) im Pariser Palais Garnier, Isabella (L’italiana in Algeri) in Pesaro und Alcina (Orlando Paladino) am Théâtre du Châtelet in Paris. Als Konzertsängerin gastierte sie u.a. in Rom mit Strawinskis Les Noces und beim Rossini Festival in Pesaro mit Rossinis Stabat mater.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui, französisch-amerikanische Sopranistin, studierte am Konservatorium San Francisco und an der Juilliard School of Music in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe; u.a. war sie Finalistin bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und gewann jeweils den ersten Preis bei den New England Regional Finals, beim West Bay Opera League Wettbewerb und beim Mary Trueman Gesangswettbewerb. Zudem war sie Stipendiatin der Opera Foundation, der Schuyler Foundation und vom Henry & Maria Holt Memorial Fund. Noch während ihrer Studienzeit sang sie die Titelpartie von Gounods Roméo et Juliette mit dem Canadian Vocal Arts Institute und Adina in L’elisir d’amore mit dem San Francisco Conservatory of Music am Kennedy Center. In der Spielzeit 2017/18 war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin, wo sie u.a. Annina (La traviata), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Die Vertraute (Elektra) und Pamina sang. Im Sommer 2018 gastierte sie am Verbier Festival, wo sie in Adriana Lecouvreur und in Rigoletto zu hören war. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt an der Opéra de Dijon in Schuberts Stabat Mater sowie in Zürich als Gretel in Hänsel und Gretel. In der Spielzeit 2019/20 war sie in Zürich in der Titelrolle von Coraline von Mark Anthony Turnage zu hören. Zuletzt sang sie Lisa (La sonnambula) am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie Fortuna/Damigella (L’incoronazione di Poppea) und Gilda (Rigoletto) am Opernhaus Zürich, zu dessen Ensemble sie gehört. In Dialogues des Carmélites ebenfalls in Zürich gab sie ihr Rollendebüt als Sœur Constance de St.-Denis.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Le nozze di Figaro23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022 Alice im Wunderland12, 27 Nov; 15, 31 Dez 2022; 01, 19 Jan 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023

Malin Hartelius

Malin Hartelius

Malin Hartelius

Malin Hartelius, in Schweden geboren, studierte in Wien, war dort Mitglied des Opernstudios und gehörte in der Spielzeit 1990/91 dem Ensemble der Wiener Staatsoper an. Von 1991 bis 2012 war sie Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie eine Vielzahl von Rollen gesungen hat, u.a. Sophie (Der Rosenkavalier), Estrella (Alfonso und Estrella), Adina (L’elisir d’amore), Leïla (Les Pêcheurs de perles), Fiordiligi (Così fan tutte), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Elvira, Pamina, Elisa (Il re pastore) sowie Tatjana (Eugen Onegin). Gastspiele führten Malin Hartelius zu den Festivals in Aix-en-Provence und Salzburg, wo sie 1992 als Barbarina (Le nozze di Figaro) debütierte und seither als Blonde, Dircé (Cherubinis Médée), Adele, Rosina (La finta semplice) und als Pamina in von Winters Labyrinth zu erleben war. Ausserdem gastierte sie u.a. in Frankfurt, Berlin, Paris, Hamburg und München. Im Konzertbereich arbeitete Malin Hartelius mit William Christie, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner sowie den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Cleveland Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London Symphony Orchestra. Zu wichtigen Engagements zählen Mozarts c-Moll-Messe sowie Haydns Jahreszeiten unter Franz Welser-Möst, Haydns Schöpfung unter Adam Fischer, Beethovens Neunte unter Riccardo Chailly sowie ein Mozartprogramm unter Martin Haselböck im Wiener Musikverein. Malin Hartelius wurde 2010 in Stockholm vom schwedischen König mit dem Orden für Wissenschaft und Kunst «Litteris et Artibus» ausgezeichnet. Sie ist Dozentin an der Hochschule der Künste in Bern.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022

Anja Harteros

Anja Harteros

Anja Harteros

Anja Harteros ist eine der gefragtesten Sopranistinnen unserer Zeit. Ihre internationale Karriere führte sie u.a. an die Met, die Scala, das ROH London, die Staatsopern in München, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokyo sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst Partien von Händel (Alcina), Mozart (Contessa, Fiordiligi, Donna Anna, Elettra), Weber (Agathe) sowie hauptsächlich von Verdi, Puccini, Wagner und Richard Strauss. Anja Harteros arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Antonio Pappano, Kirill Petrenko und Christian Thielemann zusammen. 1999 gewann sie den ersten Platz des Wettbewerbs BBC Cardiff Singer of the World. 2007 wurde ihr der Titel der «Bayerischen Kammersängerin» verliehen. Ihre Diskographie umfasst u.a. die Grammy-nominierte Traviata unter Zubin Mehta, La forza del destino und Lohengrin aus München sowie Aida aus Rom unter Antonio Pappano. Ihre Lieder-CD Von ewiger Liebe mit Wolfram Rieger wurde mit dem «Orphée d’Or» ausgezeichnet. Jüngst sang sie u.a. Tosca, Donna Leonora (La forza del destino), Kundry (Parsifal), Desdemona (Otello) und Isolde (Tristan und Isolde) an der Bayerischen Staatsoper sowie Kundry (Parsifal) und Maddalena di Coigny (Andrea Chénier) an der Deutschen Oper Berlin. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Opernwelt» wurde sie zur Sängerin des Jahres 2017 gewählt. In Zürich war sie zuletzt als Tosca, Elisabetta (Don Carlo) und Donna Leonora (La forza del destino) zu erleben.

Abgesagt: Liederabend Anja Harteros09 Feb 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Okt 2022

Anita Hartig

Anita Hartig

Anita Hartig

Anita Hartig, geboren in Rumänien, studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Ihr Bühnendebüt gab sie als Mimì (La bohème) am dortigen Opernhaus. Von 2009 bis 2014 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. als Musetta und Mimì, Zerlina (Don Giovanni), Despina (Così fan tutte), Micaëla (Carmen), Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro) und Zdenka (Arabella) zu erleben war. Die Partie der Mimì interpretierte Anita Hartig zudem am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, in Cardiff, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, an der Metropolitan Opera, der Opéra National de Paris, an der Bayerischen Staatsoper in München und an der Semperoper Dresden. Weitere Gastengagements führten sie u.a. an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Violetta (La traviata), an das Théâtre du Capitole in Toulouse und an die Staatsoper Hamburg in der Rolle der Marguerite (Faust) sowie erneut nach München (Susanna, Liù) und New York (Micaëla, Liù, Susanna). Jüngst gab sie ihr Debüt an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin als Mimì, sang Mimì, Antonia / Stella (Les Contes d’Hoffmann), Violetta und die Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Met in New York und Liú in einer Neuproduktion von Turandot am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Ausserdem sang sie in der Spielzeit 2021/22 Mimì an der Met und beim Lincoln Center Festival in New York sowie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Donna Elvira am Opernhaus Zürich und an der Semperoper Dresden und die Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) ebenfalls in Zürich.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022 Faust29 Okt; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023

Joélle Harvey

Joélle Harvey

Joélle Harvey

Joélle Harvey stammt aus New York und studierte am Cincinnati College-Conservatory of Music. Sie war 2007 Mitglied des Glimmerglass Opera Young American Artists Program und 2008 beim San Francisco Merola Opera Program. 2011 gab sie als Galatea (Acis and Galatea) ihr Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence, wohin sie 2013 als Zerlina (Don Giovanni) in der Produktion von Dmitri Tcherniakov zurückkehrte. Sie ist mittlerweile an zahlreichen renommierten Häusern in Europa und den USA zu hören. So sang sie Galatea im Teatro la Fenice in Venedig, Susanna (Le nozze di Figaro), Cleopatra (Giulio Cesare), Servilia (La clemenza di Tito) und Adina (L’elisir d’amore) beim Glyndebourne Festival, Sicle in Ormindo und Susanna (Le nozze di Figaro) am Royal Opera House in London. 2019 gab sie zudem ihr Debüt als Pamina (Die Zauberflöte) an der Met in New York. Zu ihren Konzert-Highlights zählen Händels Messiah und Mozarts Requiem in der Boston Symphony Hall, Dalinda in einer konzertanten Aufführung von Ariodante am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, Almirena in Rinaldo am Teatro de la Maestranza in Sevilla, Händels Saul im Barbican Center London, ein Rezital in der Carnegie Hall, Mahlers 2. Sinfonie mit dem Cleveland Orchestra, Mahlers Das klagende Lied mit dem San Francisco Symphony Orchestra, Pat Nixon in Nixon in China mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und Messiah mit dem New York Philharmonic Orchestra.

L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022

Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Es folgten Engagements in Saarbrücken und Karlsruhe. 1997 debütierte sie an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Leonore (Fidelio). In Dresden erarbeitete sie sich viele grosse Partien ihres Fachs wie Jenůfa, Elisabeth / Venus (Tannhäuser), Sieglinde (Die Walküre), Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung), Kundry, Lady Macbeth von Mzensk und Jeanne (Die Teufel von Loudun). Sie gastierte u. a. an der Staatsoper Wien (Leonore, Isolde), an der Deutschen Oper Berlin (Ring-Zyklus, Elisabeth / Venus), De Nederlandse Opera Amsterdam (Färberin), Deutsche Staatsoper Berlin (Salome) und am Teatro alla Scala di Milano (Wozzeck / Marie, Lohengrin / Ortrud). Ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab sie 2002 mit Brünnhilde und wurde erneut für den Ring-Zyklus 2003 und 2004, für Kundry 2006 und 2007 und für Isolde 2015 eingeladen. Elektra sang sie u. a. in Zürich, Berlin, München, Barcelona und Wien. Sie arbeitete mit Dirigenten und Regisseuren wie Sir Georg Solti, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti, Adam Fischer, Christian Thielemann, Fabio Luisi, Kent Nagano, Pierre Boulez, Sebastian Weigle, Simone Young, Franz Welser-Möst, Daniel Barenboim, Ingo Metzmacher, Willy Decker, Jürgen Flimm, Andreas Homoki, Harry Kupfer, Christof Loy, Peter Mussbach, Hans Neuenfels und Christoph Schlingensief zusammen. 2002 wurde sie zur Kammersängerin ernannt. Sie ist Trägerin des «Christel-Goltz-Preises» (1999) und des Deutschen Theaterpreises «Faust» (2006 und 2014). In Zürich war sie zuletzt als Elektra und als Emilia Marty in Die Sache Makropulos zu sehen.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022

Kiandra Howarth

Kiandra Howarth

Kiandra Howarth

Kiandra Howarth studierte am Queensland Konservatorium der Griffith University in ihrem Heimatland Australien und war Mitglied des Young Artist Program der Opera Australia sowie des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London. Dort war sie u. a. als Adina und Gianetta in L’elisir d’amore, als Soeur Constance in Les Dialogues des Carmélites, als Echo in Ariadne auf Naxos sowie als ein Blumenmädchen in Parsifal zu erleben. Des Weiteren gastierte sie als Pamina am Teatro dell’Opera di Roma, als Erste Dame (Die Zauberflöte) am Royal Opera House London, als Donna Anna in Don Giovanni am Theater Basel, als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail beim The Grange Festival, als Fiordiligi in Così fan tutte an der West Green Opera und der Opera Belfast, als Mimì in La bohème am Theater Klagenfurt sowie als Freia und Woglinde in Das Rheingold beim Grimeborn Festival. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Kiandra Howarth Teil des Ensembles der Staatsoper Hannover und sang dort bisher Fiordiligi (Così fan tutte), La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro) und Desdemona (Otello).

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022

Inga Kalna

Inga Kalna

Inga Kalna

Inga Kalna wurde in Riga geboren und studierte Gesang und Musikwissenschaften an der Lettischen Musikakademie Jāzeps Vītols. Nach ersten Engagements an der Lettischen Nationaloper setzte sie ihr Studium an der Royal Academy of Music in London fort. An der Staatsoper Hamburg wurde sie 1999 ins Internationale Opernstudio aufgenommen und war von 2001 bis 2007 festes Ensemblemitglied. Weitere Engagements führten sie u. a. an De Nationale Opera Amsterdam, die Vlaamse Opera Antwerpen, die Opéra de Lausanne, das Théâtre du Capitole in Toulouse, das Bolschoi-Theater Moskau, das Grand Teatre del Liceu Barcelona, das Teatro Real in Madrid, die Canadian Opera Company, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin und zu den Salzburger Festspielen. 2007 debütierte sie an der Pariser Oper in der Titelrolle von Händels Alcina, gefolgt von ihrem Debüt an der Mailänder Scala in derselben Rolle 2009. Sie arbeitet regelmässig mit Marc Minkowski zusammen, u. a. für Projekte wie Alcina an der Wiener Staatsoper, Il trionfo del Tempo e del Disinganno an der Berliner Staatsoper und Lucio Silla bei der Salzburger Mozartwoche sowie mit René Jacobs, etwa bei den Dresdner Musikfestspielen, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Berliner Staatsoper und beim Festival d’Aix-en-Provence. Jüngst sang sie Vitellia (La clemenza di Tito) am Pfalztheater Kaiserslautern, Vagaus (Juditha Triumphans) an der Griechischen Nationaloper, Eva (Cain, ovvero Il primo omicidio) bei den Salzburger Festspielen und an der Opéra National de Montpellier sowie die Titelrolle in Tosca am Theater Dortmund.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mär 2023

Nadezhda Karyazina

Nadezhda Karyazina

Nadezhda Karyazina

Nadezhda Karyazina studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau. Sie hat diverse Preise gewonnen, u.a. beim Ope­ralia-Wettbewerb, beim Internationalen Wettbewerb der Savonlinna-Opernfestspiele sowie den Österreichi­schen Musiktheaterpreis als beste Nachwuchskünstle­rin. Ab 2010 absolvierte sie zahl­reiche Meisterklassen als Mitglied des Programms Junger Künstler am Bolschoi-Theater und nahm am Jette Parker Young Artists Programme am Royal Opera House Covent Garden in London teil, wo sie als Maddalena (Rigoletto) debütierte. Von 2015 bis 2020 war sie Ensemblemitglied der Ham­bur­­gischen Staatsoper und war dort u.a. in Partien wie Suzuki (Madama Butterfly), Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hänsel (Hänsel und Gretel), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Emilia (Otello), Maddalena (Rigoletto), Olga (Eugen Onegin), Fenena (Na­bucco), Mrs. Quickly (Falstaff) sowie in der Titelpartie von Carmen zu erleben. Flosshilde (Götter­dämmerung) sang sie beim Edinburgh International Fes­tival und La Marchesa Melibea (Il viaggio a Reims) am Bolschoi-Theater. Sie wirkte im Opernprojekt 7 Deaths of Maria Callas von Marina Abramović an der Bayerischen Staatsoper mit. Ausserdem sang sie die Rolle des Orphée (Orphée et Eurydice) und des Smeton (Anna Bolena) am Opernhaus Zürich sowie Federica (Luisa Miller) beim Glyndebourne Festival und Mrs Quickly (Falstaff) an der Hamburgischen Staatsoper. In dieser Spielzeit wird sie ausserdem noch Emilia (Otello) und Ninon (Die Teufel von Loudun) an der Bayerischen Staatsoper singen.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 L'italiana in Algeri25, 31 Mär; 05 Apr 2022 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dez 2022; 02, 07 Jan 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Orphée et Euridice07, 11, 14, 19, 23 Mai 2023

Louise Kemény

Louise Kemény

Louise Kemény

Louise Kemény stammt aus Grossbritannien und studierte am Königlichen Konservatorium von Schottland Gesang. Sie nahm an diversen Stipendiaten-Programmen teil, u.a. das Britten-Pears Young Artist Programme. Von 2018 bis 2020 war sie Ensemblemitglied am Theater Bonn und sang dort u.a. Romilda (Serse), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Sophie (Der Rosenkavalier), Susanna (Le nozze di Figaro) und Marzelline (Fidelio). Gastengagements führten sie an die Nationale Opera Amsterdam als Barbarina (Le nozze di Figaro), an die English Touring Opera als Teofane (Ottone), an die Scottish Opera als Jano (Jenůfa), zu den Karlsruher Händelfestspielen 2020 als Seleuce (Tolomeo)und zuletzt ans Theater Bonn in der Titelpartie von Händels Agrippina. Als Konzertsolistin war sie bisher u.a. in Mendelssohns Elias und Brahms’ Ein deutsches Requiem, beides mit dem Sinfonieorchester Basel, in Bachs Weihnachtsoratorium mit Concerto Köln, in Bachs Matthäuspassion mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, in Rossinis Stabat Mater bei den Kasseler Musiktagen, in Beethovens Missa Solemnis in der King’s College Chapel in Cambridge und in Orffs Carmina Burana in der Cadogan Hall zu erleben. Daneben hat sie u.a. Strawinskys Les Noces mit dem Royal Scottish National Orchestra und ein Programm mit Werken von Schönberg, Ravel und Strawinsky in der Londoner Conway Hall aufgeführt. Ausserdem gab sie Liederabende beim Würzburger Mozartfest, beim Bath Festival und beim Oxford Liederfestival mit Malcolm Martineau.

Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022; 26, 29, 31 Mai; 03, 09, 11, 25 Jun 2023

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Brigitte Fassbaender, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei der «Queen Sonja Competition». Sie war als Mimì (La bohème) und als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 Konzerte mit dem Norwegian Radio Orchestra und dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore), Giannetta (L’elisir d’amo­re) und An­nina (La traviata) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaëla (Carmen) an der Oper Oslo und sang im Sommer 2017 Mimì (La bohème) an der Oper Hede­land in Dänemark. 2016-2019 war sie Ensemblemitglied in Zürich, wo sie u.a. als Dama (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Erste Dame (Die Zauberflöte), in der Uraufführung von Xavier Dayers Der Traum von Dir, als Blumenmädchen (Parsifal), Anna Kennedy (Maria Stuarda), als La Virtù (L’in­coronazione di Poppea), als Gretel und Sandmännchen (Hänsel und Gretel) sowie als Diane (Hippolyte et Aricie) auf der Bühne stand. Dabei arbeitete sie mit DirigentenInnen wie Gianandrea Noseda, Emmanuelle Haïm, Ottavio Dantone, Nello Santi, Laurence Cummings, Enrique Mazzola und Simone Young.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021

Aleksandra Kubas-Kruk

Aleksandra Kubas-Kruk

Aleksandra Kubas-Kruk

Aleksandra Kubas-Kruk stammt aus Polen. Die Sopranistin studierte in Breslau und Wien und gewann internationale Preise in Toulouse, Warschau, Lodz, Lviv, Treviso, Malmö und Breslau. Ihr polnisches Operndebüt gab sie als Gilda (Rigoletto) in Breslau, ihr internationales als Kunigunde (Bernsteins Candide) in Lucca, Ravenna, Livorno und Pisa. Als Ensemblemitglied der Oper Breslau sang sie u.a. die Titelrolle in Lucia di Lammermoor, Adina (L’elisir d’amore), Nanetta (Falstaff), Oscar (Un ballo in maschera), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Sophie (Der Rosenkavalier) und Violetta (La traviata). Am Moskauer Bolschoi debütierte sie als Königin von Schemacha (Der Goldene Hahn von Rimsky-Korsakow), gefolgt von Engagements als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und Le feu, La princesse, Le rossignol (L’Enfant et les sortilèges). An der Oper Bonn gastierte sie als Lakmé, bei den Händel-Festspielen Karlsruhe als Sigismondo (Arminio) und Morgana (Alcina), in Triest als Gilda und Amina (La sonnambula) und in Toulon als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail). In den vergangenen Spielzeiten war sie u.a. als Lucia (Lucia di Lammermoor) in Trieste, als Violetta (La traviata) in Neapel und als Gilda in Novara zu hören, am Teatr Wielki in Warschau, in Sassari sowie am Staatstheater Wiesbaden, als Primislao (Vincis Gismondo) am Theater an der Wien, als Norina (Don Pasquale) am Teatr Wielki, in der Sopranpartie in Carmina Burana in Sassari und als Morgana (Alcina) am Staatstheater Karlsruhe. In Zürich gastierte sie zuletzt im März 2020 als Fiakermilli in Arabella.

Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022

Olga Kulchynska

Olga Kulchynska

Olga Kulchynska

Olga Kulchynska wurde in Riwne (Ukraine) geboren. Sie studierte an der Tschaikowsky Musikakademie in Kiew bei Maria Stefiuk. Im dortigen Opernstudio sang sie Giannetta (L’elisir d’amore) und Contessa (Le nozze di Figaro). Olga Kulchynska ist Absolventin mehrerer Meisterkurse und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u.a. des interna­tio­nalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs. 2015 gewann sie den renommierten Gesangswettbewerb Francesco Viñas in Barce­lo­na. In der Spielzeit 2013/14 war sie Mitglied im Young Artist Program des Bolschoi-Theaters und debütierte 2014 am Bolschoi-Theater als Marfa in der Neuproduktion von Rimsky-Korsakows Die Zarenbraut. Im Rahmen einer Tournee sang sie die Produktion auch in kon­zer­tanten Aufführungen am Theater an der Wien und in der Avery Fisher Hall (Lincoln Center Festival). Als Ensemblemitglied ist sie am Bolschoi-Theater ab 2014 u.a. als Musetta (La bohème), Susanna (Le nozze di Figaro) und Gilda (Rigoletto) aufgetreten. Ebenfalls als Musetta war sie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, in Amsterdam und in Rom zu hören. Am Opernhaus Zürich war sie bisher als Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Adina (L’elisir d’amore), Zerlina (Don Giovanni), Gretel und Leïla (Les Pêcheurs de perles) zu sehen. In den vergangenen Spielzeiten debütierte sie als Rosina an der Opéra Bastille, als Susanna an der Bayerischen Staatsoper, als Leïla in Barcelona und beim Festival Castell de Peralada als Pamina und sang Musetta an der Met, Pamina an der Bayerischen Staatsoper und Adina in Glyndebourne. 2021 war sie u.a. als Ilia (Idomeneo) an den Münchner Opernfestspielen und in Calixto Bieitos Inszenierung von Carmen als Micaëla zu sehen.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dez 2022

Irina Lungu

Irina Lungu

Irina Lungu

Die russische Sopranistin Irina Lungu lernte zunächst Klavier und Chorleitung, bevor sie sich dem Gesang widmete. Sie ist Preisträgerin mehrerer bedeutender internationaler Wettbewerbe, darunter Plácido Domingos Operalia Wettbewerb und der Belvedere Wettbewerb in Wien. 2003 bis 2005 war sie Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand, wo sie die Spielzeit 2003/04 als Anaïs in Moïse et Pharaon unter Riccardo Muti eröffnete. Seitdem verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Haus, an dem sie u.a. als Adina (L'elisir d’amore), Maria Stuarda, Marguerite (Faust), Nanetta (Falstaff) und in der Titelpartie von Sancta Susanna zu erleben war. 2007 gab sie ebendort ihr Rollendebüt als Violetta in La traviata unter der Leitung von Lorin Maazel. Als eine ihrer wichtigsten Partien interpretierte sie diese seither u.a. an der Deutschen sowie der Staatsoper Berlin, in Aix-en-Provence, an der Wiener Staatsoper, am Bolschoi in Moskau, an Venedigs La Fenice, am Teatro Real Madrid, an der Hamburger Staatoper und im Sommer 2019 in der Arena von Verona. Mit der Rolle der Gilda (Rigoletto) gab Irina Lungu ihr Debüt an der Metropolitan Opera, als Musetta (La bohème) debütierte sie in Covent Garden und als Donna Anna (Don Giovanni) in der Arena di Verona, wo sie ausserdem Micaëla (Carmen), Juliette (Roméo et Juliette) und Anna Bolena sang. Das Rollendebüt der Titelrolle von Massenets Manon gab sie an der ABAO Bilbao. Jüngst war sie zudem u.a. in der Titelrolle von Lucia di Lammermoor am Opernhaus Zürich und am New National Theatre Tokyo zu hören, als Gilda (Rigoletto) an der Opéra National de Paris und als Marguerite (Faust) an der Greek National Opera.

Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan stammt aus Armenien und wurde am Staatlichen Konservatorium Jerewan, an der Accademia di Belcanto von Mirella Freni in Modena sowie in der Klasse von Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt ausgebildet. 2013 gewann sie den Concorso Toti Dal Monte in Treviso mit ihrer Interpretation der Musetta (La bohème) – eine Rolle, mit der sie anschliessend an mehreren italienischen Opernhäusern gastierte. Zudem war sie u.a. als Servilia (La clemenza di Tito) in Modena und als Echo (Ariadne auf Naxos) im Konzerhaus Berlin unter der Leitung von Ivan Fischer zu erleben. Von 2014 bis 2016 war Ruzan Mantashyan Mitglied des Atelier Lyrique an der Pariser Oper. Seither war sie als Echo in der Opéra Bastille, in Glyndebourne und an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben, sang in Johanna Lees The Way Back Home an der Pariser Opéra und gab ihr Debüt als Mimì (La bohème) am Grand Théâtre de Genève. Als Fiordiligi (Così fan tutte) debütierte sie 2015 in der Maison des Arts de Créteil (Mac) in Paris und sang diese Rolle in der Spielzeit 2017/18 erneut an der Opéra de Lille, in Seoul sowie an der Bayerischen Staatsoper. Zudem gastierte sie an der Komischen Oper Berlin als L’Enfant in L’Enfant et les sortilèges, am Grand Théâtre de Genève als Marguerite in Gounods Faust und als Micaëla (Carmen) an der Opéra National de Montpellier. Jüngst war sie an der Pariser Opéra als Xenia in Boris Godunow, als Tatiana (Eugen Onegin) und Micaëla an der Staatsoper Hamburg, als Mimì an der Bayerischen Staatsoper München, als Mahamaya in Händels Poro an der Komischen Oper in Berlin und als Fiordiligi in Zürich zu erleben.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021

Dagmar Manzel

Dagmar Manzel

Dagmar Manzel

Dagmar Manzel studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Feste Engagements führten sie ans Staatsschauspiel Dresden und ans Deutsche Theater Berlin, wo sie mit Regisseuren wie Thomas Langhoff, Heiner Müller und Frank Castorf zusammenarbeitete. Sie gewann zahlreiche Preise, wie etwa den Goldenen Vorhang (Publikumspreis des Berliner Theaterclubs) für Eine Frau, die weiss, was sie will! und für Die Perlen der Cleopatra an der Komischen Oper Berlin sowie für Glückliche Tage am Deutschen Theater Berlin, den Adolf-Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis, den Preis als Schauspielerin des Jahres 2002 der Fachzeitschrift «Theater heute», den Deutschen Fernsehpreis, den Deutschen Filmpreis, den Faust 2014 und den Deutschen Hörbuchpreis 2014. 2002 übernahm sie die Titelrolle in Thomas Schulte-Michels Inszenierung von Jacques Offenbachs Operette Die Grossherzogin von Gerolstein am Deutschen Theater Berlin, 2008 spielte sie die Hauptrolle in Schulte-Michels’ Inszenierung von Offenbachs Operette La Périchole am Berliner Ensemble. An der Komischen Oper war sie in Sweeney Todd (Mrs. Lovett), Im Weissen Rössel, Sieben Songs/Die sieben Todsünden, MENSCHENsKIND, Kiss me, Kate, Anatevka und Ball im Savoy zu erleben. Seit 2015 spielt sie im Franken-Tatort die Hauptkommissarin Paula Ringelhahn. Dagmar Manzel hat zudem zahlreiche Hörspiele eingesprochen. 2017 erschien ihr Buch Menschenskind. Eine Autobiographie in Gesprächen mit Knut Elstermann beim Aufbau Verlag.

Liederabend Dagmar Manzel - Sehnsucht10 Nov 2021

Roswitha Christina Müller

Roswitha Christina Müller

Roswitha Christina Müller

Roswitha Christina Müller studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und am Mozarteum Salzburg Gesang und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Feste Engagements führten sie anschliessend an das Landestheater Salzburg und an das Theater Lübeck. Zudem gastierte sie u.a. an der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staatsoper, den Staatstheatern Saarbrücken, Karlsruhe und Stuttgart, dem Nationaltheater Weimar, der Deutschen Oper Berlin, der Oper Köln, am Tschechischen Nationaltheater Prag, dem Nationaltheater Taipeh, dem Teatro Comunale in Ferrara sowie mehrfach an der Deutschen Oper am Rhein. 2011 wechselte sie ins dramatische Fach und wurde ab 2012 Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Als Prinzessin Eboli (Don Carlos), Amneris (Aida) und Azucena (Il trovatore) erarbeitete sie sich die wichtigsten Verdi-Mezzopartien. Es folgten Judith in Herzog Blaubarts Burg, Fremde Fürstin in Rusalka, Adelaide in Arabella, Herodias in Salome, Marguerite in La Damnation de Faust, die Titelpartie in Carmen, Cassandre in Les Troyens, Brangäne in Tristan und Isolde, Fricka in Rheingold und Walküre sowie Waltraute in Götterdämmerung. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Kent Nagano, Gábor Káli und mit RegisseurInnen wie Christoph Loy, Calixto Bieito und Nadja Loschky zusammen. 2019 gastierte sie am Grand-Théâtre de Genève als Rossweisse (Die Walküre) und 2. Norn (Götterdämmerung), als Wellgunde (Das Rheingold) an der Deutschen Oper am Rhein, als Gräfin (Pique Dame) bei den Opernfestspielen Heidenheim und als Rossweisse in einer konzertanten Aufführung von Die Walküre am Concertgebouw in Amsterdam.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022 Alice im Wunderland20 Nov; 06, 09, 31 Dez 2022; 08 Jan 2023

Anna Netrebko

Anna Netrebko

Anna Netrebko

Anna Netrebko ist eine der prominentesten Sängerinnen der Gegenwart. Ausgebildet in St. Petersburg, wurde sie bereits kurz nach ihrem Sieg beim Moskauer «Glinka-Wettbewerb» (1993) ans St. Petersburger Mariinski-Theater engagiert. 1995 gab sie als Ljudmila (Ruslan und Ljudmila) ihr Debüt an der San Francisco Opera. Seither ist sie an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern der Welt zu hören, u.a. am Bolschoi-Theater, in der Carnegie Hall, am Royal Opera House, in Mailand, Paris und Baden-Baden. 2002 debütierte sie als Natascha (Prokofjews Krieg und Frieden) an der Met, wo sie seither regelmässig zu Gast ist, und gab ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Donna Anna (Don Giovanni). In Wien sang sie erstmals die Titelrolle in Donizettis Anna Bolena und ihre erste Tatjana (Eugen Onegin) und an der Bayerischen Staatsoper erstmals die Titelrolle von Turandot. Zu ihrem Repertoire gehören ausserdem u.a. die Titelrollen von Tosca, Lucia di Lammermoor und Tschaikowskis Iolanta, Lady Macbeth (Macbeth), Adina (L’elisir d’amore), Manon (Manon Lescaut) und Musetta/Mimì (La bohème) und andere. Ihre umfangreiche Diskographie umfasst Opern, Konzertrepertoire, zahlreiche Bestseller-Soloalben und eine Aufnahme von Liebesduetten mit ihrem Ehemann, dem aserbaidschanischen Tenor Yusif Eyvazov. Für ihre künstlerischen Verdienste wurde sie u.a. mit dem Russischen Staatspreis ausgezeichnet, erhielt elf Mal den ECHO Klassik und wurde von Musical America zur Musikerin des Jahres 2008 gewählt. 2017 wurde ihr in Wien der Titel «Kammersängerin» verliehen, bei den International Opera Awards wurde sie zur «Sängerin des Jahres» gekürt, und 2020 gewann sie den «Stanislawski-Preis» sowie den «Polar Music Prize». Als erste Opernsängerin überhaupt wurde sie 2007 in die TIME 100-Liste («The World’s Most Influential People») aufgenommen. Anna Netrebko ist seit 2002 Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon.


Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977 im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. 2000 wählte sie die Opernwelt zur Besten Nachwuchssängerin des Jahres. Ihr Repertoire beinhaltet über 90 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München, Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. 2021 feierte sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum am Opernhaus Zürich.

Die Odyssee21, 28 Nov; 15, 26 Dez 2021; 08 Jan 2022 Le Comte Ory31 Dez 2021; 07, 09, 14, 16 Jan 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022 Faust29 Okt; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 La Cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mär 2023

Camilla Nylund

Camilla Nylund

Camilla Nylund

Camilla Nylund, im finnischen Vaasa geboren, gehört zu den international gefragtesten lyrisch-dramatischen Sopranistinnen. Sie studierte am Salzburger Mozarteum, war 1995–1999 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999–2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin ernannt, 2019 zur Wiener Kammersängerin. Gastengagements führten sie seither u.a. an die Mailänder Scala, die Met, die Staatsopern von Wien, Hamburg, München und Berlin, an das New National Theatre in Tokio, die Vlaamse und die Nederlandse Opera, die Deutsche Oper Berlin, das ROH, die Opéra Bastille nach Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Zu ihren wichtigsten Partien gehören Richard Wagners Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Sieglinde (Die Walküre) und Senta (Der fliegende Holländer) sowie Richard Strauss’ Marschallin (Der Rosenkavalier), Arabella, Salome, Gräfin (Capriccio), Kaiserin (Frau ohne Schatten), Ariadne (Ariadne auf Naxos) und Chrysothemis (Elektra). An der Wiener Staatsoper sang sie Marietta/Marie (Die tote Stadt), in Bayreuth Elisabeth, Elsa, Sieglinde und Eva sowie Marie (Wozzeck) an der Deutschen Oper am Rhein. 2021 gab sie an der Berliner Staatsoper ihr Rollendebüt von Jenufa. In ihrer Konzerttätigkeit war sie u.a. im Konzerthaus und der Philharmonie Berlin zu hören, im Herkulessaal München, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein und Konzerthaus, Elbphilharmonie Hamburg und an den BBC Proms. Sie arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Vladimir Jurowski, Gianandrea Noseda und Riccardo Muti.

Liederabend Camilla Nylund19 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 06, 09 Jul 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Okt 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie ausserdem als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Mi in Das Land des Lächelns, als Zaida in Il turco in Italia und als Komtesse Stasi in Die Csárdásfürstin zu hören. 2017/18 war sie in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinda (La Cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’italiana in Algeri) zu sehen. In der laufenden Spielzeit interpretiert sie u.a. Isolier (Le Comte Ory) an der Opéra de Monte-Carlo, Clorinda (La Cenerentola) an der Wiener Staatsoper und singt am Galakonzert Carmencita & Friends an den Salzburger Festspielen.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021 Le Comte Ory31 Dez 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023 La Cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mär 2023

Lisette Oropesa

Lisette Oropesa

Lisette Oropesa

Lisette Oropesa wurde in New Orleans, Louisiana, geboren und studierte Gesang an der Louisiana State University. Nachdem sie die Opera National Council Auditions der Met in New York gewonnen hatte, wurde sie ins Lindemann Young Artist Development Programm der Metropolitan Opera aufgenommen und gab dort im Alter von 22 Jahren ihr Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro. Bald wurde sie regelmässig an die wichtigsten Opernhäuser der Welt eingeladen. Zu ihrem Repertoire gehören Violetta (Met, Teatro Real, Grand Teatre del Liceu, Teatro dell’Opera di Roma, Arena di Verona), Lucia di Lammermoor, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Manon, Rodelinda und Marguerite (Les Huguenots). An der Met trat sie als Manon, Nannetta (Falstaff), Gretel (Hänsel und Gretel) und Susanna (Le nozze di Figaro) auf, an der Bayerischen Staatsoper und in Paris als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) sowie als Gilda (Rigoletto) an der Dutch National Opera, dem Teatro dell’Opera di Roma, der Los Angeles Opera, der Met, der Opéra National de Paris und dem Teatro Real. Am Glyndebourne Festival war sie als Norina (Don Pasquale) und am ROH in London in der Titelrolle von Lucia di Lammermoor zu erleben. Im Konzertbereich ist sie u.a. mit dem Concertgebouw Orchester, dem Philadelphia Orchestra und dem Chicago Symphony Orchestra aufgetreten, unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniele Gatti, Fabio Luisi und William Christie. In der Spielzeit 2021/22 singt sie u.a. Händels Theodora im Rahmen einer europaweiten Tournée, Gilda am ROH in London, Giulietta (I Capuleti e i Montecchi) an der Scala sowie Konstanze und Lucia di Lammermoor an der Wiener Staatsoper.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04 Jun 2022

Niamh O'Sullivan

Niamh O'Sullivan

Niamh O'Sullivan

Niamh O’Sullivan studierte an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den Marion Ratledge Vocal Scholar Award, und war 2016 Viertelfinalistin der Veronica Dunne International Singing Competition. In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und sang dort Partien wie Dirne (Aus einem Totenhaus), Brigitte (Der zerbrochene Krug), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Kate Pinkerton (Madama Butterfly). Mit letzterer Partie sowie als Tisbe (La Cenerentola), Mercédès (Carmen) und Asteria (Bajazet) gastierte sie zudem an der Irish National Opera in Dublin. Auf der Konzertbühne trat sie in Elgars Sea Pictures im Prinzregententheater auf und sang in Mozarts Requiem und in Händels Messiah mit der Münchner Hofkantorei. In der Spielzeit 2021/22 war sie u.a. als Alva in der Uraufführung von Dennehys The First Child und als Mercédès (Carmen) an der Irish National Opera, als Paulina in Goldmarks Wintermärchen beim Wexford Opera Festival und als Wellgunde (Das Rheingold) am Opernhaus Zürich zu erleben.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022

Felicity Palmer

Felicity Palmer

Felicity Palmer

Felicity Palmer begann ihre langjährige Karriere als Konzertsopranistin und war ab den 1980er-Jahren als Mezzosopranistin vor allem im Opernbereich präsent. Ihre frühen Engagements umfassen ein breites Repertoire von Barockmusik (mit Roger Norrington, John Eliot Gardiner sowie Konzerte und Einspielungen mit Nikolaus Harnoncourt) bis zu zeitgenössischen Kompositionen (mit der London Sinfonietta unter David Atherton, dem BBC Symphony Orchestra unter Pierre Boulez sowie dem Los Angeles Philharmonic unter Zubin Mehta). Sie trat an zahlreichen internationalen Opernhäuser und -festivals auf, u.a. regelmässig in Glyndebourne, am Royal Opera House Covent Garden (u.a. Sweeney Todd, Elektra), an der Metropolitan Opera in New York, wo sie in Wagners Ring mit James Levine debütierte, an der Bayerischen Staatsoper (Das Rheingold und Die Walküre mit Zubin Metha), an der Scala in Mailand und den Opernhäuser in Amsterdam, Rom, Chicago, San Francisco, Paris und München. In jüngerer Zeit war sie als Klytämnestra in Elektra unter Paul Daniel in Bordeaux zu erleben, sang ein Rezital mit Simon Lepper an der Wigmore Hall und die Gräfin in Pique Dame am Royal Opera House in London unter Antonio Pappano. 2011 wurde Felicity Palmer vom britischen Königshaus mit einem Ritterschlag geehrt und trägt seitdem den Titel «Dame».


Olga Peretyatko

Olga Peretyatko

Olga Peretyatko

Olga Peretyatko, geboren in St. Petersburg, studierte Gesang an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin und gehörte danach dem Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an. 2007 war sie Preisträgerin bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Es folgten Engagements an der Komischen Oper und der Deutschen Oper Berlin, den Staatsopern in München, Dresden und Berlin, an der Scala, dem ROH London, dem Bolschoi-Theater, der Met, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Wiener Staatsoper, am Aix-en-Provence und dem Rossini Opera Festival. Sie arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Kirill Petrenko, Zubin Mehta, Valery Gergiev und Alberto Zedda zusammen. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie 2009 als Nachtigall in Robert Lepages gefeierter Inszenierung von Strawinskys Le Rossignol, die in Toronto sowie in Aix-en-Provence, an der New York City Opera und in Amsterdam zu sehen war. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Lucia di Lammermoor, Alcina, Matilde di Shabran, Elvira (I puritani), Violetta (La traviata) und Donna Anna. Sie hat sechs Alben veröffentlich und mehrere Preise gewonnen, darunter den OPUS Klassik (2018), den ECHO Klassik für «das beste Soloalbum» (2015) und den Premio Franco Abbiati della Critica Musicale Italiana. Jüngst war sie u.a. in Les Contes d’Hoffmann an der Staatsoper Hamburg mit allen vier Frauenpartien, als Maria (Mazeppa) bei den Festspielen Baden-Baden, als Gilda (Rigoletto) am Gran Teatre del Liceu, als Fiorilla (Il turco in Italia) am Opernhaus Zürich, als Adina (L’elisir d’amore), Liù (Turandot) und Leila (Les Pêcheurs de perles) an der Staatsoper Unter den Linden und als Maria Stuarda am Sydney Opera House zu hören.

Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mär 2022 Liederabend Olga Peretyatko17 Okt 2022

Marianna Pizzolato

Marianna Pizzolato

Marianna Pizzolato

Marianna Pizzolato studierte am Bellini Konservatorium in Palermo und gab 2002 ihr Debüt in der Titelrolle von Rossinis Tancredi unter Marco Zambelli. Am Rossini Opera Festival debütierte sie 2003 als Marchesa Melibea (Il viaggio a Reims) und kehrte seither regelmässig dorthin zurück, u.a. als Isabella (L’italiana in Algeri) unter Donato Renzetti, Andromaca (Ermione) unter Roberto Abbado, Angelina (La Cenerentola) und als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Zu ihren Höhepunkten zählen Farnace (Mitridate, re di Ponto) an der Welsh National Opera, Dorabella (Così fan tutte) am Teatro San Carlo und auf einer Tournee in Chile, die Titelrolle von Ascanio in Alba in Bologna, Suzuki (Madama Butterfly) in Valencia sowie Elisabetta (Maria Stuarda) in Liège und Barcelona unter Maurizio Benini. 2017 interpretierte sie Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) und Ottavia (L’incoronazione di Poppea) unter John Eliot Gardiner in Bristol, Venedig, Salzburg, Edinburgh, Luzern, Berlin, Paris, Chicago und New York. In ihrer Konzerttätigkeit trat sie u.a. mit Cherubinis Missa Solemnis und Mozarts Vesperae Solemnes de Confessore unter Riccardo Muti auf, mit Beethovens Neunter Sinfonie in München und Montecarlo, mit Rossinis Stabat Mater in Edinburgh unter Antonio Pappano und in Tanglewood unter Charles Dutoit sowie mit Pergolesis Stabat Mater am Festspielhaus Baden-Baden. Zudem arbeitete sie mit Dirigenten wie Alberto Zedda, Riccardo Muti, Daniele Gatti, Nello Santi und Carlo Rizzi und mit Regisseuren wie Dario Fo, Robert Wilson und Luca Ronconi. Es sind zahlreiche Aufnahmen von ihr erschienen, u.a Pergolesis Stabat Mater unter Antonio Pappano.

Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022

Anita Rachvelishvili

Anita Rachvelishvili


Brenda Rae

Brenda Rae

Brenda Rae

Die amerikanische Sopranistin Brenda Rae studierte an der University of Wisconsin-Madison und an der Juilliard School of Music in New York. 2008 bis 2017 war sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Berlin, Wien, Hamburg, Paris, London, München und Seattle sowie zum Glyndebourne Festival. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina und Königin der Nacht, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Olympia und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Violetta (La traviata), Musetta (La bohème) und Governess (The Turn of the Screw). Ausserdem feierte sie grosse Erfolge mit den Titelpartien von Donizettis Lucia di Lammermoor und Maria Stuarda sowie Bergs Lulu. Konzertant war sie u.a. als Polissena (Radamisto) mit The English Concert und Harry Bicket sowie in Rezitals an den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg zu erleben. Auf DVD ist Brenda Rae als Armida in Händels Rinaldo in einer Produktion aus Glyndebourne zu sehen und unter ihren CD-Aufnahmen findet sich Ariadne auf Naxos (Live-Aufzeichnung der Oper Frankfurt). Zu ihren Höhepunkten zählen u.a. ihr Debüt an der Mailänder Scala in einem Weihnachtskonzert unter Giovanni Antonini, Gilda (Rigoletto) und Elvira (I puritani) an der Oper Frankfurt, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper und Donna Anna in Madrid. Jüngst sang sie Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) beim Festival in Edinburgh und an der Met, die Königin der Nacht am ROH London, Norina (Don Pasquale) an der Wiener Staatsoper, La comtesse Adèle (Le Comte Ory) in Zürich, Aminta (Die schweigsame Frau) an der Bayerischen Staatsoper sowie Ophelia (Hamlet) an der Met.

Le Comte Ory31 Dez 2021; 07, 09, 14, 16 Jan 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022

Marina Rebeka

Marina Rebeka

Marina Rebeka

Marina Rebeka begann ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt Riga und schloss ihr Studium am Conservatorio Santa Cecilia in Rom ab. 2007 gewann sie den Wettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh. Seit ihrem internationalen Durchbruch – 2009 bei den Salzburger Festspielen unter Riccardo Muti – ist sie regelmässig an den führenden Opernhäusern und Festivals zu Gast, u.a. an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera und Carnegie Hall New York, dem Royal Opera House Covent Garden London, dem Concertgebouw Amsterdam, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich oder der Lyric Opera Chicago. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Antonio Pappano, Fabio Luisi, Yannick Nézet-Séguin und Daniele Gatti zusammen. In jüngster Zeit sang sie Amelia (Simon Boccanegra) bei den Salzburger Festspielen und in Wien, Norma in Toulouse und Hamburg sowie Marguerite (Faust) und Violetta (La traviata) in Madrid. Die Spielzeit 2020/21 führte sie als Violetta und für ein Rezital an die Scala in Mailand, als Desdemona (Otello) nach Florenz, als Thaïs nach Monaco, als Nedda (Pagliacci) in die Arena von Verona und als Lucrezia Contarini (I due Foscari) zum Festival d’Aix-en-Provence. Auf CD ist sie u.a. mit Arien von Mozart-, Rossini- und Belcanto-Arien sowie in Aufnahmen von Luisa Miller, La clemenza di Tito und La traviata zu hören.

Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021

Jennifer Rowley

Jennifer Rowley

Jennifer Rowley

Jennifer Rowley studierte am Baldwin Wallace College Conservatory of Music, an der Indiana University School of Music und am Instituto Superior de Arte, Teatro Colón. Sie war Mitglied der Scuola dell' Opera Italiana am Teatro Comunale in Bologna, wo sie 2009 als Magda in La rondine debütierte. Sie ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Gesangswettbewerbe, darunter u.a. der Richard Tucker Career Grant sowie der Licia Albanese Puccini Foundation Preis. Ihre internationale Karriere begann, als sie 2010 kurzfristig beim Caramoor International Music Festival in der Titelpartie von Donizettis Maria di Rohan einsprang. Seither singt sie regelmässig auf den grossen internationalen Opernbühnen der Welt. Sie gastierte u.a. als Donna Anna (Don Giovanni) und Violetta (La traviata) beim Savonlinna Opernfestival, als Musetta (La bohème) an der Norwegian National Opera sowie als Anna in Puccinis Le Villi und als Carmela in Giordanos Mese mariano beim Spoleto Festival in den USA. Mit Verdis Requiem debütierte sie 2012 in der Carnegie Hall in New York und im März 2014 gab sie mit der Partie der Musetta ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York. Dort war sie seither u.a. als Leonora (Il trovatore), als Floria Tosca und als Adriana Lecouvreur zu erleben. Jüngst sang sie zudem Leonora an der Opéra Bastille in Paris und am Maggio Musicale in Florenz, Tosca am Seoul Arts Center und an der Opera San Antonio, Valentine (Les Huguenots) an der Semperoper Dresden, Amelia (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Prag und Aida am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021

Judith Schmid

Judith Schmid

Judith Schmid

Judith Schmid, Schweizer Mezzosopranistin, studierte Musik und Bewegung an der Hochschule der Künste Bern sowie Gesang an der Guildhall School of Music and Drama. Sie legt ihren Schwerpunkt auf die Opern- und Konzertbühne, widmet sich jedoch auch dem Lied (insbesondere Mahler), dem Oratorium und der zeitgenössischen experimentellen Musik. Als versierte Sängerin ist sie an renommierten Opernhäusern engagiert u.a. in Zürich, wo sie langjähriges Ensemblemitglied war. Zu ihrem Repertoire gehören Hosenrollen wie Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), aber auch Suzuki (Madama Butterfly), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Emilia (Otello). In der Spielzeit 2016/17 war Judith Schmid als Solistin sowohl in Zürich als auch am Staatstheater Nürnberg zu erleben, wo sie als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) sowie Erste Norn und Flosshilde (Götterdämmerung) debütierte. Im Konzertbereich trat sie mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Opern- und dem Tonhalleorchester Zürich unter Dirigenten wie Plácido Domingo, Mariss Jansons, Daniele Gatti, Franz Welser-Möst, Nello Santi, Marc Minkowski, Adam Fischer, Marcello Viotti oder Heinz Holliger auf. Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern. Neben zahlreichen Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen hat Judith Schmid auch CDs veröffentlicht. Das Album Rosenblätter mit dem Pianisten Oliver Schnyder und Werken von Grieg, Hefti und Ravel wurde 2008 vom Schweizer Radio SRF 2 Kultur zu den besten CDs gewählt.

Arabella08, 13, 15 Mai 2022 Anna Karenina19, 23, 25 Mär; 01, 02, 05, 06 Apr 2023

Tatjana Schneider

Tatjana Schneider

Tatjana Schneider

Tatjana Schneider, Sopran, kommt aus Omsk/Russland und studierte Gesang an der Universität der Künste in Omsk und an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Nebenbei besuchte sie Meisterkurse bei Francisco Poyato und Robert Dean Smith. Sie ist Preisträgerin des Marie-Bieshu-Wettbewerbs in Moldawien, war Semifinalistin beim Voci Verdiani-Wettbewerb in Busseto und beim Riccardo Zandonai-Wettbewerb in Riva del Garda. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Ensemblemitglied am Theater St.Gallen, wo sie u.a. als Susanna (Le nozze di Figaro), Euridice (Orfeo ed Euridice), Marzelline (Fidelio), Adina (L’elisir d’amore), Marguerite (Faust), Parthénis (La Belle Hélène), Marie (Cendrillon), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto) und Rosalba (Florencia en el Amazonas von Catán) zu erleben war.

Die Odyssee28 Nov; 04, 07, 11 Dez 2021; 08, 16 Jan 2022

Michaela Schuster

Michaela Schuster

Michaela Schuster

Michaela Schuster wurde in Fürth/Bayern geboren und erhielt ihre Ausbildung am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule der Künste Berlin. Zahlreiche Gastspiele führten sie seither u.a. an die Scala in Mailand, ans Royal Opera House London, ans Teatro Real Madrid, ans Gran Teatro del Liceu Barcelona, an die Staatsoper Hamburg, zu den Salzburger Festspielen, an die Lyric Opera Chicago und ans La Monnaie in Brüssel. Dabei sang sie zahlreiche grosse Partien sowohl im deutschen, italienischen als auch französischen Fach. So war sie als Sieglinde (Die Walküre), Kundry (Parsifal), Brangäne (Tristan und Isolde), Venus (Tannhäuser) und als Amme (Die Frau ohne Schatten) an der Staatsoper Berlin zu erleben, als Fricka (Die Walküre) und Waltraute (Götterdämmerung) an der Met in New York, als Zita (Gianni Schicchi) und als La Zia Principessa (Suor Angelica) an der Bayerischen Staatsoper, als Klytämnestra (Elektra) an der Oper Frankfurt und der Wiener Staatsoper, als Herodias (Salome) an der Oper Köln und dem Theater an der Wien sowie als Amme am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Konzerte sang sie zudem u.a. in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, im Radio France Paris, an der Opéra Bastille in Paris, im Concertgebouw Amsterdam, in der Chicago Symphony Hall, in der Laeiszhalle Hamburg und im Musikverein Wien. Einen Schwerpunkt bildet dabei Gustav Mahler mit den Kindertotenliedern, Rückertliedern, Lieder eines fahrenden Gesellen, Des Knaben Wunderhorn, Lied von der Erde und der 2. und 3. Sinfonie.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021

Albina Shagimuratova

Albina Shagimuratova


Lauren Snouffer

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer, amerikanische Sopranistin, studierte an der Rice University und der New Yorker Juilliard School. Anschliessend gehörte sie dem Houston Grand Opera Studio an. Ihr breites Repertoire reicht von Claudio Monteverdi und Johann Sebastian Bach bis Missy Mazzoli und George Benjamin. Im zeitgenössischen Repertoire war sie u.a. als Agnès in Benjamins Written on Skin beim Tanglewood Festival of Contemporary Music, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Opera Philadelphia zu erleben. Mit dem Aspen Contemporary Ensemble sang sie Teile aus Ligetis Le Grand Macabre und mit dem New York Philharmonic die Titelrolle in HK Grubers Gloria – A Pig Tale. Im Barockrepertoire war sie in Händels Serse bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, Hasses Siroe an der Opéra Royal de Versailles, Glucks Orphée et Eurydice an der Lyric Opera of Chicago sowie in Händels Aci, Galatea e Polifemo mit dem Philharmonia Baroque Orchestra zu erleben. Die Titelpartie in Bergs Lulu hat sie am Teatro Municipal de Santiago gesungen. In der Spielzeit 2021/22 debütierte sie an der Opéra du Rhin als Gerda in Hans Abrahamsens Die Schneekönigin und sang Constance (Dialogues des Carmélites) an der Houston Grand Opera. Als Mabel (The Pirates of Penzance) wird sie an der Cincinnati Opera debütieren, ausserdem sind Konzerte mit den Sinfonieorchestern von Cincinnati und Pittsburgh, der Handel & Haydn Society und dem Orchestra of St. Luke’s geplant. Am Opernhaus Zürich war sie 2022 bereits in Pergolesis L’Olimpiade zu hören.

L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 Mai 2023

Anna Stéphany

Anna Stéphany

Anna Stéphany

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater, an der Königlichen Oper Stockholm und in Covent Garden, Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Im Sommer 2017 debütierte sie in Glyndebourne als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito. Konzerte gab sie u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Balthasar Neumann Ensemble und Thomas Hengelbrock, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. Von 2012 bis 2015 gehörte Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Siébel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) und Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria) sowie in jüngerer Zeit als Venus (King Arthur), Sesto, Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Charlotte (Werther), Idamante (Idomeneo) und Octavian zu erleben. In der Spielzeit 2019/20 singt sie neben Hänsel in Zürich, die Mezzosopran-Partie in Mendelssohns Elias am Théâtre de Champs-Elysées und Ruggiero (Alcina) in Glyndbourne.


Elena Stikhina

Elena Stikhina

Elena Stikhina

Elena Stikhina schloss ihr Gesangsstudium 2012 am Staatlichen Konservatorium Moskau ab. Sie gewann 2014 den ersten Preis bei der Competizione dell’Opera in Linz und 2016 den Publikumspreis sowie den Culturarte-Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Seither führten sie Gastengagements an zahlreiche renommierte Häuser weltweit. So sang sie in der Saison 2017/18 Mimì (La bohème) und Tosca an der Berliner Staatsoper, Leonora (Il trovatore) an der Deutschen Oper Berlin, Senta (Der fliegende Holländer) an der Bayerischen Staatsoper in München und im Festspielhaus Baden-Baden, Tatjana (Eugen Onegin) an der Pariser Opéra und Tosca an der Boston Lyric Opera. In der Spielzeit 2018/19 gastierte sie als Leonora (La forza del destino) an der Semperoper Dresden, in der Titelrolle in Suor Angelica an der Metropolitan Opera in New York sowie als Brünnhilde (Siegfried) und Gutrune (Götterdämmerung) in konzertanten Aufführungen in Paris. Zu weiteren Engagements der Saison zählten ihr Debüt an der Niederländischen Nationaloper als Cio-Cio-San (Madama Butterfly) und Auftritte als Leonora an der Pariser Opéra. Als Médée gab sie im Sommer 2019 ihr Salzburger Festspieldebüt. In der Saison 2019/20 kehrte sie als Jaroslawna in einer Neuproduktion von Fürst Igor an die Pariser Opéra zurück, debütierte in Genf als Aida und war als Tosca, Salome, Donna Leonora und Senta am Mariinski-Theater in St. Petersburg zu erleben. Dort trat sie zudem 2020/21 u.a. als Renata (Der feurige Engel), Aida, Cio-Cio-San, Tosca, Donna Elvira und Rosalinda (Die Fledermaus) auf. Im Februar 2021 sang sie Salome an der Scala in Mailand.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Rachmaninow zum 150. Geburtstag12 Feb 2023

Tuuli Takala

Tuuli Takala

Tuuli Takala

Tuuli Takala studierte Gesang, Violine und Musikpädagogik an der Sibelius-Akademie ihrer Heimatstadt Helsinki. Zu den Preisen, mit denen sie ausgezeichnet wurde, gehören u.a. der Arnold-Schönberg-Center-Preis beim Hilde-Zadek-Wettbewerb Wien 2013 sowie Preise beim Belvedere-Wettbewerb 2015. Von der finnischen Pro Musica Stiftung wurde sie 2014 zur «Jungen Musikerin des Jahres» gekürt, 2018 folgte an der Semperoper Dresden der Curt Taucher Förderpreis. 2013 debütierte sie an der Finnischen Nationaloper als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und 2014 folgte Susanna (Le nozze di Figaro). Seit 2015 ist sie Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie u.a. als Königin der Nacht, Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Marzelline (Fidelio), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Gilda (Rigoletto), Waldvogel (Siegfried), Sophie (Der Rosenkavalier), Echo (Ariadne auf Naxos) und Valencienne (Die lustige Witwe) zu erleben war. Gastauftritte führten Tuuli Takala zu den Opernfestspielen Savonlinna, an die drei Berliner Opernhäuser, die Volksoper Wien, das Aalto Theater Essen, die Opéra de Toulon und die Tampere Opera. 2019/20 debütierte sie als Königin der Nacht am Royal Opera House London, sang Lucia di Lammermoor und Pamina in Dresden, La Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) am Bolschoitheater Moskau sowie Violetta (La traviata) an der Opéra de Metz. 2021 gastierte sie bei den Bayreuther Festspielen in Parsifal als Klingsors Zaubermädchen und an der Staatsoper Hamburg als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022

Lisa Tatin

Lisa Tatin

Lisa Tatin

Lisa Tatin wurde zunächst in zeitgenössischem Tanz und an einer Zirkusschule ausgebildet. Anschliessend studierte sie Gesang an der Musikhochschule in Lyon, an der HEMU in Fribourg/Lausanne und an der Zürcher Hochschule der Künste. Die vielseitige Sängerin hat zahlreiche Mozart-Partien (Serpetta, Blondchen, Despina) sowie Adele (Die Fledermaus) und Serpina (Pergolesis La serva padrona) gesungen. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich für zeitgenössische Musik und die Suche nach alternativen Opernformen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Künstlerin Julie Beauvais, mit der sie Sunbathing In My Tears (Ferme-Asile de Sion) kreierte, ausserdem hat sie mit Leo Dick (Kreation Davos Festival) und Aleksander Gabrys (Gare du Nord, Basel) zusammengearbeitet. 2016 gründete sie die Schoß Company, eine Plattform für zeitgenössische Theaterforschung im Grenzbereich zwischen Musik und Multimedia-Kunst, die von Simona Gallo geleitet wird. 2019 entstanden MY :RNINEREST, 2021 LAB_21, mon corps n’obéit plus (Performance für Sopran und Live-Elektronik) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten André Décosterd und dem Autor Yoann Thommerel, sowie J’ai plié ma langue für Stimme und Multidrum in Zusammenarbeit mit der Dichterin Laura Vazquez. Lisa Tatin ist Preisträgerin des Migros-Kulturprozent 2014/15, gewann den 1. Preis des Wettbewerbs für zeitgenössische Musik (ZHdK) 2015 und ist Finalistin des Nicati-Wettbewerbs 2017. Demnächst wird sie als Antigone in Tommaso Traettas gleichnamiger Oper in Zusammenarbeit mit LUX :NM und Agora (Berlin/Basel) zu hören sein.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022

Deniz Uzun

Deniz Uzun

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim und Izmir/Türkei. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie der Indiana University in Bloomington. Während ihres Studiums war sie als jüngste Teilnehmerin Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2012 sowie Finalistin der Metropolitan Opera Competition 2015. Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und des Richard Wagner Verbandes. Noch während des Studiums gastierte sie am Nationaltheater Mannheim sowie bei den Oster­­festspielen Baden-Baden. 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lam­­mermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von J. Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta, Zelim in La verità in cimento, Ino in Semele (Dirigent: William Christie), Hänsel in Hänsel und Gretel, Rosette in Manon,  Krista in Die Sache Makropulos sowie mit russi­schen und georgischen Liedern im Ballett Anna Karenina zu hören. Gastauftritte führten sie u.a. nach Baden-Baden, an die Münchner Opern­festspiele, zur Stiftung Mozarteum in Salzburg sowie nach Tel-Aviv mit dem Ballett Zürich. 2018 war sie Preisträgerin am Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerb in Jūrmala/Lettland und wurde zum Jūrmala Festival 2019 ein­geladen, wo sie ein Gala­konzert sowie Lola (Ca­valleria rusticana) sang. Gastengagements führten sie 2019/20 u.a. zum Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi und als dritte Magd (Elektra) zu den Salzburger Festspielen.

Viva la mamma14, 16, 21, 23 Apr 2023

Oksana Volkova

Oksana Volkova

Oksana Volkova

Oksana Volkova wuchs in Minsk auf und absolvierte ihre Gesangsausbildung bei Lidia Galushkina an der Staatlichen Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Dort wurde sie bereits 2002, in ihrem dritten Studienjahr, an die Weissrussische Bolschoi-Oper verpflichtet. 2007 gewann sie den Internationalen Glinka-Wettbewerb und wurde 2009 in das «Young Singers Program» des Moskauer Bolschoi-Theaters aufgenommen. Mittlerweile gastiert sie an führenden Opernhäusern auf der ganzen Welt. So sang sie an der Met in New York Maddalena (Rigoletto), Olga (Jewgeni Onegin), Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk) und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) an der Scala in Mailand, Santuzza (Cavalleria rusticana) am Royal Opera House London. Am Teatro Real Madrid war sie als Olga zu erleben und an der Oper Tel Aviv als Preziosilla (La forza del destino). Die Titelrolle der Carmen sang sie in Litauen, Riga, Tallin, Buenos Aires und am Bolschoi-Theater in Moskau. Dem Bolschoi ist sie seit vielen Jahren eng verbunden und interpretierte dort neben Carmen u. a. Laura (Der steinerne Gast von Dargomyzhsky), Polina (Pique Dame), Fenena (Nabucco) und Ljubascha (Die Zarenbraut). Jüngst sang sie u.a. Olga an der Staatsoper Hamburg, Santuzza am Grand-Théâtre de Genève, Polina bei den Salzburger Festspielen, Sonjetka an der Opéra National de Paris, Prinzessin Eboli (Don Carlo) an der Oper Graz sowie im Sommer 2019 in Verdis Requiem beim Tanglewood Festival mit dem Boston Symphony Orchestra. In Zürich war sie als Marina in Boris Godunow zu hören.


Sonya Yoncheva

Sonya Yoncheva

Sonya Yoncheva

Sonya Yoncheva stammt aus Bulgarien und studierte Klavier und Gesang in ihrer Heimatstadt Plovdiv sowie am Genfer Konservatorium. Zu ihren zahlreichen internationalen Auszeichnungen gehört der erste Preis von Placido Domingos Operalia-Wettbewerb, den sie 2010 gewann. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Partien des Barock ebenso wie Opern von Mozart, Verdi und Puccini. In kurzer Zeit eroberte sich Sonya Yoncheva einen festen Platz auf den wichtigsten Bühnen der Welt wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, der Bayerischen Staatsoper München, den Staatsopern in Berlin und Wien sowie der Opéra de Paris. Sie sang Gilda (Rigoletto), Tosca, Luisa Miller und Mimì (La bohème) an der Metropolitan Opera, Violetta (La traviata) an der Staatsoper Berlin, dem Palau de les Arts in Valencia, in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper München, Mimí an der Mailänder Scala, Marguerite (Faust) an der Staatsoper Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden und am Royal Opera House Covent Garden sowie Norma und Antonia (Les Contes d’Hoffmann) ebenfalls am ROH London. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren u.a Poppea in L'incoronazione di Poppea bei den Salzburger Festspielen, die Titelpartie von Médée und Tosca an der Staatsoper Berlin, Desdemona (Otello) und Iolanta an der Met in New York und Imogene (Il pirata) am Teatro Real de Madrid. 2020 sang sie beim Konzert A riverder le stelle an der Mailänder Scala zusammen mit zahlreichen namhaften Künstlerinnen. In der Spielzeit 2020/21 gab sie Galakonzerte und Rezitale in New York, Valencia, Madrid, Paris, Baden-Baden, München und Salzburg und sang im Sommer 2021 in der Arena von Verona Violetta.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Okt 2021

Sänger

Ildar Abdrazakov

Ildar Abdrazakov

Ildar Abdrazakov

Ildar Abdrazakov, in Ufa (Russland) geboren, debütierte 2001, nach dem Studium in seiner Heimatstadt und zahlreichen gewonnenen Wettbewerben, an der Scala in Mailand. Als international gefragter Bass ist er sowohl in international renommierten Opernhäusern wie der Met, der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House und dem Bolschoi-Theater, als auch in Konzert wie den BBC Proms in London und in der Carnegie Hall in New York aufgetreten. An der Met hat er zahlreiche Rollen interpretiert, u.a. Masetto und Leporello (Don Giovanni), Figaro (Le nozze di Figaro), Fürst Igor, Henry VIII (Anna Bolena), Escamillo (Carmen), Attila, Dosifey (Chowanschtschina) und Méphistophélès (La Damnation de Faust). Zu seinem Repertoire gehören auch Don Giovanni, Oroveso (Norma), Selim (Il turco in Italia), Walter (Luisa Miller) und Boris Godunow. Auch an den Salzburger Festspielen ist Ildar Abdrazakov häufig zu hören, u.a. als Mustafà (L’italiana in Algeri), Méphistophélès (Faust) und im letzten Sommer mit den Wiener Philharmonikern und Riccardo Muti mit Beethovens Missa solemnis. Jüngst hat er Don Giovanni am Bolschoi-Theater, Banco (Macbeth) in Mailand und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener Staatsoper gesungen. In Konzerten trat er u.a. mit den Wiener Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra auf und hat mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Valery Gergiev, Gianandrea Noseda, Sir Antonio Pappano und Riccardo Chailly zusammengearbeitet. Es sind mehrere CDs von Ildar Abdrazakov erschienen. Seine Aufnahme von Verdis Messa da Requiem mit Riccardo Muti und dem Chicago Symphony Orchestra wurden mit einem Grammy Award ausgezeichnet.

Macbeth09 Mär 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 13, 15, 17 Mär 2022

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, geboren in Zell am See (Land Salzburg), studierte an der Wiener Musikhochschule bei Kurt Equiluz und Gerhard Kahry. 1997 debütierte er an der Opéra national de Paris, wo er u.a. als Monostatos (Die Zauberflöte), Capito in Hindemiths Mathis der Maler und als Mime (Der Ring des Nibelungen) zu erleben war. Diese Partie sang er u.a. auch an der Bayerischen Staatsoper, Berliner Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro La Fenice, Teatro Real, Théatre du Capitole de Toulouse, Canadian Opera Company und De Nationale Opera in Amsterdam. 1999 debütierte er beim Glyndebourne Festival, wo er seither mehr als 130 Vorstellungen gesungen hat (u.a. Hexe in Hänsel und Gretel, Tanzmeister in Ariadne auf Naxos und Podestà in La finta giardiniera). Er gastierte ausserdem bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence und debütierte 2012 bei den Salzburger Festspielen als Pirzel in Zimmermanns Die Soldaten. Weitere wichtige Stationen waren 2013 sein Debüt an der New Yorker Met als Valzacchi (Der Rosenkavalier) und 2016 an der Royal Opera Covent Garden als Iwan in Schostakowitschs Die Nase. Jüngst sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Blaubart und Pluto (Orpheus in der Unterwelt) an der Komischen Oper Berlin, Aegisth (Elektra) und Herodes (Salome) an der Wiener Staatsoper, die Premieren von Die verkaufte Braut (Wenzel) und Kreneks Karl V. (Franz I.) und Salome (Herodes) an der Bayerischen Staatsoper, den Schäbigen (Lady Macbeth von Mszenk) an der Opéra Bastille in Paris, den Hauptmann (Wozzeck) und Herodes

in Zürich, Monostatos und Valzacchi in München sowie Herodes am Bolshoi-Theater und Hauptmann in Toulouse. 2021 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt, 2022 zum Chevalier des Arts et des Lettres von Frankreich.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023

Nicola Alaimo

Nicola Alaimo

Nicola Alaimo

Nicola Alaimo, in Palermo geboren, gewann in seiner Jugend den «Giuseppe di Stefano» Wettbewerb und debütierte als Dandini (La Cenerentola) in Trapani. Der italienische Bariton war bereits in zahlreichen Opernhäusern und auf vielen Festivals zu hören, so zum Beispiel an der Met, der Scala in Mailand, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro di San Carlo und dem Rossini Opera Festival. Beim Ravenna Festival und einer anschliessenden Tournee in Europa und Russland sang er Don Pasquale. In Rom ist er als Pharaon (Moïse et Pharaon) aufgetreten, als Guillaume Tell u.a. in der Dutch National Opera, am Rossini Opera Festival, an der Opéra Monte-Carlo, am Théâtre des Champs-Elysées und als Falstaff an der Met, an der Scala in Mailand und in Marseille. Zu seinem Repertoire gehören ausserdem Sir Riccardo Forth (I puritani), Raimbaud (Le Comte Ory), Belcore und Dulcamara (L’elisir d’amore), Giorgio Germont (La traviata), Fra Melitone (La forza del destino) und Bartolo (Il barbiere di Siviglia). In der Spielzeit 2021/22 hat er bis jetzt u.a. Don Pasquale und Michonnet (Adriana Lecouvreur) an der Wiener Staatsoper, Falstaff in Luzern und Florenz, Dandini (La Cenerentola) in Bologna und Don Geronio (Il turco in Italia) an der Opéra de Monte-Carlo interpretiert. An den kommenden Salzburger Festspielen wird er Figaro unter der musikalischen Leitung von Gianluca Capuano singen.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022

Marcelo Alvarez

Marcelo Alvarez

Marcelo Alvarez

Marcelo Álvarez stammt aus Argentinien. 1995 gab er sein Operndebüt am Teatro La Fenice in La sonnambula und gastierte danach in kurzer Folge an zahlreichen grossen Opernbühnen, darunter am ROH Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala sowie den Opernhäusern von Florenz, Paris, Verona, Barcelona, Madrid, Wien, Berlin, Turin und Rom. An der New Yorker Metropolitan Opera debütierte er 1998 in einer Neuproduktion von La traviata unter James Levine (Regie: Franco Zeffirelli) und kehrt seither regelmässig an das Haus zurück. In jüngster Zeit war er dort in den Neuproduktionen von Un ballo in maschera, Cavalleria rusticana und Pagliacci zu erleben. Ebenfalls ein enges Verhältnis verbindet ihn mit der Mailänder Scala, wo er zuletzt in Luisa Miller, Der Rosenkavalier, Il trovatore, Un ballo in maschera und als Cavaradossi in Tosca zu erleben war. In der Spielzeit 2015/16 gab Marcelo Álvarez sein Rollendebüt als Calaf (Turandot) an der Met, sang Manrico (Il trovatore) in Paris, Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Mailänder Scala und war als Cavaradossi in Monte Carlo, Zürich und Buenos Aires zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war er als Cavaradossi in
Buenos Aires und in Paris zu Gast, sang Calaf an der Wiener Staatsoper und war als Cavaliere des Grieux (Manon Lescaut) sowie als Don José (Carmen) an der Met zu sehen. In Zürich sang er zuletzt Cavaradossi und Manrico. Zahlreiche Einspielungen dokumentieren Marcelo Álvarez’ Arbeit: Bei Sony ist u.a. ein Tango-Album und eine Aufnahme mit französischen Arien erschienen, eine Verdi-Gesamteinspielung bei Decca und erst kürzlich 20 Years on the Opera Stage bei Delos Music.

Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022

Carlo Allemano

Carlo Allemano

Carlo Allemano

Carlo Allemano stammt aus der norditalienischen Stadt Ivrea. Der Tenor studierte in Turin Gesang und gewann 1989 den Toti dal Monte Gesangswettbewerb in Treviso und 1990 den Mozart-Wettbewerb an der Wiener Staatsoper. Seither ist er an den grossen Häusern wie der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, an der Bayerischen Staatsoper, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Neuen Israelischen Oper, dem Maggio Musicale in Florenz, beim Festival in Glyndebourne, den Pergolesi-Festspielen in Jesi und im Barbican Center in London zu Gast. Allemano arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Claudio Abbado, Alessandro De Marchi und Fabio Biondi zusammen. Die barocken Opern bildeten schon früh einen Schwerpunkt in seinem Repertoire, welches u.a. die Tenorpartien in Opern von Vivaldi, Pergolesi und Hasse umfasst. Er sang die Titelrolle in Orfeo unter René Jacobs beim Barbican Festival in London, in Aix-en-Provence, im Théâtre des Champs-Élysées und im La Monnaie in Brüssel. Zudem gehören die Mozart-Tenorpartien Ferrando, Don Ottavio, Belmonte und Tito zu seinem Repertoire. Allemano ist auf zahlreichen CD-Einspielungen zu hören, so in Claudio Abbados Aufnahme von Mozarts Le nozze di Figaro und auf DVD in Turandot unter Zubin Mehta. Jüngst sang er Giove (Giovanni Legrenzis La divisione del mondo) an der Opéra National in Rhin, in Nancy sowie an der Opéra Royal de Versailles, Aufidio (Lucio Silla) in Brüssel und Polifonte in einer konzertanten Aufführung in Riccardo Broschis Merope am Theater an der Wien sowie Macduff (Macbeth) an der Opéra de Dijon.

L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022

Jake Arditti

Jake Arditti

Jake Arditti

Der britische Countertenor Jake Arditti studierte an der Guildhall School of Music and Drama und am Royal College of Music. 2012 wurde er beim Internationalen Antonio-Cesti-Wettbewerb für Barockmusik in Innsbruck mit einem Son­der­preis ausgezeichnet. Seither gastiert er europaweit mit einem Opern- und Konzertrepertoire, das Schwerpunkte einerseits auf Alte Musik und andererseits auf moderne und zeitgenössische Partien legt. So war er u.a. in der Titelrolle von Händels Rinaldo am Bolschoi-Theater Moskau, als Nerone (Agrippina) mit der English Touring Opera, in der Titelrolle von Serse in Longborough, als Othniel in Händels Joshua mit der Opera North sowie in Cavallis Elena in Aix-en Provence, Lille und Lissabon zu erleben. Jake Arditti sang Hänsel (Hänsel und Gretel) an der Wiener Kammeroper, Fürst Gogo (Le Grand Macabre) am Aalto-Theater Essen, die Premiere von Hilda Paredes’ Canciones Lunáticas für Countertenor und Streichquartett beim Edinburgh Festival sowie die Premiere von Salvatore Sciarrinos Cosa resta mit dem Arditti Quartett im Münchner Herkulessaal. Die Saison 2017/ 18 führte ihn an die Oper Stuttgart für Brittens Tod in Venedig (Stimme des Apollon), an die Pinchgut Opera in Sydney für L’incoronazione di Poppea (Nerone) und ans Theater an der Wien mit Händels Saul (David). 2018/19 sang er L’Amore / 1. Famigliare (L’incoronazione di Poppea) in Zürich, Ernesto in Vincis Gismondo am Theater an der Wien, Apollo (La divisione del mondo) an den Opernhäusern in Strassbourg, Nancy und Versaille, Sesto (Giulio Cesare in Egitto) bei den Händel-Festspielen Halle sowie die Titelrolle in Rinaldo beim Glyndebourne Festival.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021

Liparit Avetisyan

Liparit Avetisyan

Liparit Avetisyan

Liparit Avetisyan stammt aus Armenien und studierte von 2008 bis 2011 am Staatlichen Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und am Staatlichen Konservatorium von Jerewan. 2016 debütierte er an der Oper Köln als Fenton in Falstaff. Es folgten Debüts als Rodolfo in La bohème an der Oper Frankfurt und als Alfredo in La traviata am Royal Opera House in London. Diese Rolle sang er zudem an der Oper in Sydney, am Opernhaus in Jerewan, an der Semperoper in Dresden, den Staatsopern in Hamburg und Berlin, an der Oper Köln, der Stanislawsky Oper in Moskau, der Bayerischen Staatsoper und am Bolschoi-Theater. Als Nemorino (L’elisir d’amore) war er in London und in Dresden zu erleben, wo er auch Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor) und den Duca di Mantova (Rigoletto) sang. Regelmässig gastiert er an der Stanislawsky Oper in Moskau; dort sang er, neben Alfredo, den Prinzen in Die Liebe zu den drei Orangen, Des Grieux (Manon) und Nemorino. Gemeinsam mit der Staatlichen Armenischen Philharmonie trat er als Duca di Mantova und als Rodolfo auf und übernahm die Tenorpartien im Verdi- und im Mozart-Requiem. Seine Konzertaktivitäten führten ihn nach Russland, Estland, Frankreich und in die USA. Er arbeitete mit Dirigenten wie Constantin Orbelian, Anton Orlov, Vahan Martirosyan, Lior Shambadal, Michael Güttler und Vladimir Jurowski. In den vergangenen Spielzeiten debütierte er als Lenski (Eugen Onegin) an der Opéra National du Rhin, als Tamino beim Festival Castell de Peralada und als Duca di Mantova in Melbourne und Seattle und sang u.a. Duca di Mantova an der Wiener Staatsoper und sein Rollendebüt von Vaudémont (Iolanta) unter der Leitung von Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022

Piotr Beczała

Piotr Beczała

Piotr Beczała

Piotr Beczała zählt zu den gefragtesten Tenören unserer Zeit. Seit seinem Debüt an der Met als Duca (Rigoletto) 2006, sang er dort ausserdem Lenski (Jewgeni Onegin), den Prinzen (Rusalka), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont (Iolanta), Riccardo, Gounods Roméo, Faust, Maurizio (Adriana Lecouvreur) und Werther sowie 2012 seinen ersten Des Grieux (Manon). Seine Interpretation des Duca brachte ihm 2014 den Echo Klassik als Sänger des Jahres ein. An der Scala in Mailand sang er Duca, Rodolfo und Alfredo (La traviata). Bei den Salzburger Festspielen, wo er 1997 als Tamino debütierte, feierte er als Roméo, Prinz, Rodolfo und als Faust sowie in konzertanten Aufführungen von Iolanta und Werther Erfolge. Auch als Konzert- und Liedsänger ist er weltweit gefragt. Piotr Beczała, der aus Polen stammt und seit 2012 Schweizer ist, studierte an der Musikakademie in Katowice. Er war langjähriges Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Neben einer Reihe von DVDs u.a. aus dem Opernhaus Zürich umfasst seine Diskographie Soloalben wie Mein ganzes Herz, The French Collection, Salut, Verdi und Slavic. Unlängst wurde er bei den International Opera Awards 2018 zum Sänger des Jahres ausgezeichnet. Im Mai 2016 debütierte er mit Lohengrin an der Seite von Anna Netrebko an der Semperoper Dresden und sang die Rolle erneut 2017 in Zürich, im Sommer 2018 bei den Bayreuther Festspielen sowie im Januar 2020 an der Wiener Staatsoper. In Zürich war er zuletzt als Prinz Sou-Chong in Das Land des Lächelns, als Werther, als Chevalier des Grieux in Manon, mit einem Liederabend und bei einer Operettengala zu erleben.

Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023

Henri Bernard

Henri Bernard

Henri Bernard

Henri Bernard stammt aus Armenien. Er absolvierte sein Gesangsstudium am Conservatoire d’Avignon und bildete sich später u.a. bei Antonino Tagliareni in Mailand und bei Liliana Nikiteanu in Zürich weiter. Nach Engagements an verschiedenen Theatern in Südfrankreich (Avignon, Marseille, Toulon, Nizza, u.a.) sowie in Heidelberg wurde Henri Bernard Mitglied im Chor des Bayreuther Festspielhauses wie auch im Chor des Opernhauses Zürich, wo er mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Andris Nelsons, Nello Santi, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Michel Plasson, Jean-Yves Ossonce und Christian Thielemann zusammen arbeitete. Zudem war er u.a. als Arzt (Macbeth) an der Opéra de Tours, als schauspielerisches Rigoletto-Double an der Opéra Bastille (Regie: Claus Guth) sowie in Nebenrollen in TV- und Filmproduktionen mit Alain Delon, Gérard Dépardieu und Jeanne Moreau zu erleben.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Le Comte Ory31 Dez 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim, französischer Tenor, studierte am Konservatorium Lausanne und war Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. Er ist regelmässiger Gast an den renommiertesten Bühnen Europas, u.a. an der Pariser Opéra, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Bordeaux und dem ROH Covent Garden mit den grossen Tenorpartien des romantischen Repertoires. 2020 wurde er bei den Victoires de la Musique classique als «Opernsänger des Jahres», vom französischen Kritikerverband als «Musikerpersönlichkeit des Jahres», vom Opus Klassik als «Nachwuchskünstler des Jahres» und von dem Magazin Oper! als «Sänger des Jahres» ausgezeichnet. 2021 wurde ihm der Titel «Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres» verliehen. Weitere Höhepunkte waren u.a. Rodolfo an der Pariser Opéra, in Zürich, am ROH, an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Des Grieux an der Pariser Opéra und in Bordeaux, Duca (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper und an der Gran Teatro Liceu, Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo an der Scala, am ROH, in Zürich, an der Semperoper Dresden, an der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, Faust in Chicago, am Théâtre des Champs-Élysées sowie Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper. Auf der Konzertbühne war er in Rezitals u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Opéra national de Bordeaux, am Opernhaus Zürich und im Rahmen der Reihe L’Instant lyrique in Paris zu hören. Benjamin Bernheim ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Sein Debütalbum wurde 2020 mit einem «Diapason d’Or» und einem «Choc de Classica» ausgezeichnet und sein zweites Album ist im April 2022 erschienen.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022 Macbeth23, 26, 29 Mär; 01 Apr 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023

Bogusław Bidziński

Bogusław Bidziński

Bogusław Bidziński

Bogusław Bidziński studierte an der Warschauer Fryderyk-Chopin-Musikuniversität und gehörte zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Sein Bühnendebüt gab er bereits 1998 als Graf René (Der Graf von Luxemburg) in Szczecin. Es folgten Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Tamino am Teatr Wielki in Poznan und Lenski an der Nationaloper Warschau. In Zürich war er u.a. als Florindo (Le donne curiose), Pedrillo, Nathanael (Les Contes d’Hoffmann), Francesco (Benvenuto Cellini), Edmondo (Manon Lescaut), Victorin (Die tote Stadt), Aufidio (Lucio Silla), Normanno (Lucia di Lammermoor), Don Polidoro (La finta semplice), Joe (La fanciulla del West) und Altoum (Nabucco) unter Dirigenten wie Nello Santi, Marcello Viotti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Philippe Jordan, Ralf Weikert, Franz Welser-Möst, Patrick Fournillier, Marc Minkowski, Adam Fischer, Paolo Carignani, Vladimir Fedoseyev und Marco Armiliato zu hören. Er arbeitete mit Regisseuren wie Götz Friedrich, Robert Wilson, Jürgen Flimm, Sven-Eric Bechtolf, Nikolaus Lehnhoff, David Pountney, Jens-Daniel Herzog, Klaus Michael Grüber und Nicolas Brieger. Auf DVD ist er in folgenden Produktionen aus dem Opernhaus Zürich zu sehen: Die Entführung aus dem Serail, Fidelio, Die Meistersinger von Nürnberg, Fierrabras, Rigoletto, Parsifal, La traviata und Die lustige Witwe.


Pavol Breslik

Pavol Breslik

Pavol Breslik

Pavol Bresliks Karriere begann 2005, als er von der Zeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gekürt wurde. Im Jahr 2000 hat er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. 2003 bis 2006 gehörte er dem Ensemble der Berliner Staatsoper an. Seither tritt er an den bedeutendsten Opernhäusern und Konzertsälen weltweit auf. Mit 21 Jahren sang er Don Ottavio (Don Giovanni) bei seinem professionellen Debüt in Prag. Bis heute ist Don Ottavio, wie auch Tamino, fester Bestandteil seines Repertoires. 2006 gab er als Tamino in München sein Hausdebüt und ist mit dem Haus bis heute eng verbunden. Er gab dort wichtige Rollendebüts, wie Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. In jüngster Zeit sang er dort zudem Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (Salome) und Macduff. 2013 bis 2018 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Števa (Jenůfa), die Titelpartie in Gounods Faust, Don Ottavio, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte, Nemorino, Lenski, Leicester (Maria Stuarda) und zuletzt Edwin (Die Csárdásfürstin). Auch auf den Konzertpodien ist Pavol Breslik ein gern gesehener Gast, so bei den BBC Proms, dem Edinburgh Festival, den Salzburger Festspielen, den Osterfestspielen Baden-Baden, beim Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Boston Symphony Orchestra. Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock sang Pavol Breslik beim Eröffnungskonzert der Hamburger Elbphilharmonie. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch der Liedgesang; so nehmen Liederabende einen festen Platz in seinem Schaffen ein.

Arabella08, 13, 15 Mai 2022

Lawrence Brownlee

Lawrence Brownlee

Lawrence Brownlee

Lawrence Brownlee, in Youngstown (Ohio) geboren, ist ein gefragter Belcanto-Spezialist und Mozartinterpret. 2017 wurde er sowohl bei den International Opera Awards als auch bei den Bachtrack Opera Awards zum «Sänger des Jahres» ernannt. 2001/02 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Almaviva in Il barbiere di Siviglia. Mit dieser Rolle gastierte er auch an der Met, der Berliner und Wiener Staatsoper, in Madrid und Paris. Wichtige Engagements waren ausserdem Ramiro (La Cenerentola) in Wien, München, Mailand, Houston, Chicago, Paris, Amsterdam und an der Met, Arturo (I puritani) in Washington, New York und Kopenhagen, die Titelrolle in Le Comte Ory in Wien, Seattle und Dortmund und die Uraufführung von Lorin Maazels 1984 in London. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren sein Rollendebüt als Don Ottavio (Don Giovanni) in Seattle, die eigens für ihn geschriebene Titelrolle in der Uraufführung von Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird in Philadelphia, Ernesto (Don Pasquale) an der Opéra National de Paris, Idreno (Semiramide) am ROH London, Nadir (Les Pêcheurs de perles) und Fernand (La favorite) in Houston, Elvino an der Deutschen Oper Berlin, sein Rollendebüt als Edgardo (Lucia di Lammermoor) am New National Theatre Tokyo sowie das Konzert Come home: A Celebration of Return an der Washington National Opera. In Zürich war er bereits als Arturo, als Ramiro, in der Titelrolle von Le Comte Ory und als Elvino in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu hören. Aufnahmen umfassen u.a. L’italiana in Algeri unter Alberto Zedda, die CDs Virtuoso Rossini Arias, Stabat Mater, Carmina Burana (unter Simon Rattle) sowie eine DVD von La Cenerentola aus der Met.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022

Nicholas Brownlee

Nicholas Brownlee

Nicholas Brownlee

Nicholas Brownlee, Bass-Bariton, stammt aus den USA und studierte an der Rice University Houston. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Stipendien und Gesangswettbewerbe, darunter die Metropolitan Opera National Council Auditions 2015, der Hans Gabor Belvedere-Wettbewerb 2016 und im gleichen Jahr der Zarzuela Preis des Operalia Wettbewerbs. Sein Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra gab er mit Beethovens Chorfantasie unter Gustavo Dudamel sowie mit Unsuk Chins Alice in Wonderland unter Susanna Mälkki, mit der er auch am Londoner Barbican Center debütierte. 2016/17 gastierte er als Erster Soldat (Salome) an der New Yorker Met sowie als Escamillo (Carmen) am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon. Mit Tosca, Salome und Les Contes d’Hoffmann sowie als Sprecher (Die Zauberflöte), Onkel Bonze (Madama Butterfly), Captain Gardiner (Moby Dick) und Nourabad (Les Pêcheurs de perles) kehrte er an die Los Angeles Opera zurück. Dort und in Dallas sang er 2019 ausserdem Colline in La bohème. Seit 2017/18 ist Nicholas Brownlee Ensemblemitglied des Staatstheaters Karlsruhe, wo er bisher als Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Melisso (Alcina), Enrico VII (Anna Bolena), Lindorf/Coppélius (Hoffmanns Erzählungen), Kaspar (Freischütz), Leporello und Méphistophélès (Faust) zu sehen war. Im Sommer 2021 sang er die Titelpartie in Le nozze di Figaro an der Santa Fe Opera und in einem Galakonzert mit Plácido Dominco im Auditorio Nacional de Música in Madrid.

Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021

Flurin Caduff

Flurin Caduff

Flurin Caduff

Flurin Caduff wuchs in Graubünden auf und studierte Gesang bei Armin Caduff sowie Musiktheorie an der Musikakademie St. Gallen. Bei Hilde Zadek in Wien bildete er sich weiter. 2005 gewann er den Embassy-Preis der Senzaltro Stiftung, woraus eine enge Zusammenarbeit mit dem Sänger und Pädagogen Dietmar Grimm in Luzern entstand. 2011 erhielt Flurin Caduff den Förderpreis des Kantons Graubünden. Neben zahlreichen Konzerten mit dem Ensemble «La Compagnia Rossini» wirkte er bei verschiedenen Opernproduktionen von Haldenstein, Opera St. Moritz und Opera Viva mit. Von 2007 bis 2016 gehörte er zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo er unter anderem als Don Pasquale, Schaunard (La bohème), Alidoro (La Cenerentola), Oroveso (Norma) und Richter Turpini (Sweeney Todd) zu erleben war. Sein Repertoire umfasst neben Opernpartien auch Oratorien, darunter Giuseppe Verdis Messa da Requiem (KKL Luzern), Gioachino Rossinis Messe solennelle und Charles Gounods Cäcilienmesse (Tonhalle Zürich). Jüngst war Flurin Caduff in den Hauptrollen von Bellinis Bianca e Fernando, Martinůs Les Larmes du couteau, Donizettis Il campanello und Lortzings Der Wildschütz auf Bühnen in St. Moritz, Basel und Langenthal zu erleben. Am Luzerner Theater gastierte er regelmässig in den vergangenen Jahren, u.a. als Graf Paris (Roméo et Juliette), Masetto (Don Giovanni), Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia) und Dachs (Das schlaue Füchslein). Am Opernhaus Zürich sang er in der Spielzeit 2019/20 Egon / Frau Rusika in Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021

Joseph Calleja

Joseph Calleja

Joseph Calleja

Joseph Calleja wurde auf Malta geboren, wo er auch seine Gesangsausbildung absolvierte. Sein Debüt gab er 1997 am dortigen Astra Theatre als Macduff (Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (Maria Stuarda) an der Nationalen Reisopera in Holland. Ebenfalls 1997 war er Preisträger des Belvedere-Gesangswettbewerbs, ein Jahr später gewann er den Caruso-Wettbewerb und danach Placido Domingos Operalia. Mittlerweile gilt er als einer der wichtigsten Tenöre seiner Generation. Gastengagements führten ihn u.a. ans Royal Opera House Covent Garden in London, an die Staatsopern in Wien, München, Hamburg und Dresden, an die Lyric Opera Chicago, zu den Salzburger Festspielen und an die Festivals in Spoleto und Pesaro. An der Met, wo er regelmässig gastiert, war er zuletzt in der Titelpartie von Faust, als Mario Cavaradossi (Tosca) und Rodolfo (La bohème) sowie in einem Konzert zusammen mit Diana Damrau zu erleben. Jüngst sang er ausserdem an der Staatsoper Hamburg Rodolfo (Luisa Miller), an der Deutschen Oper Berlin Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor), an der Bayerischen Staatsoper Don José (Carmen), an der Wiener Staatsoper den Herzog von Mantua (Rigoletto) und Cavaradossi, eine Partie mit der er zudem beim Festival d’Aix en Provence und in Gran Teatre del Liceu Barcelona gastierte. Liederabende und Konzerte führten ihn 2020/21 an die Opera Australia in Sydney, ans Opera Naples Festival in Florida und an die Deutsche Oper Berlin.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Okt 2021

Javier Camarena

Javier Camarena

Javier Camarena

Javier Camarena wurde in Veracruz (Mexiko) geboren. Nach seinem Studium in Guanajuato gewann er 2004 den Gesangswettbewerb «Carlo Morelli» in Mexiko und 2005 den Sonderpreis «Juan Oncina» des Wettbewerbs «Francisco Viñas». 2007 wurde er Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo er in zahlreichen Produktionen zu hören war. An der Metropolitan Opera gab er 2011 sein Debüt als Almaviva (Il barbiere di Siviglia), eine seiner Paraderollen. Als Ernesto (Don Pasquale) war er der zweite Sänger in der Geschichte der Met, der Zugaben in mehreren Vorstellungen gab. Gleichermassen gefeiert wurde er für seine Auftritte an der San Francisco Opera, dem Royal Opera House, der Opéra de Paris, Gran Teatre del Liceu, Teatro Real Madrid, Dresdner Semperoper, der Wiener und Bayerischen Staatsoper unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Zubin Mehta oder Franz Welser-Möst. In den vergangenen Spielzeiten war er u.a. als Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor) am Gran Teatre del Liceu und an der Bayerischen Staatsoper und als Lord Arturo Talbot (I puritani) an der Opéra Bastille sowie als Tonio (La Fille du régiment) an der Wiener Staatsoper zu hören. Seine Diskografie beinhaltet Solo-CDs wie Recitales, Serenata und Contrabandista sowie DVD-Aufnahmen wie Le Comte Ory, Otello, Così fan tutte und Falstaff aus dem Opernhaus Zürich. Javier Camarena hat zahlreiche Preise erhalten, u.a. 2021 den International Opera Award für «Male Singer of the Year» und 2020 den Opera News Award.

Liederabend Javier Camarena01 Feb 2023 Les Pêcheurs de perles23, 25, 29 Jun; 05, 07, 09 Jul 2023

Nicolas Cavallier

Nicolas Cavallier

Nicolas Cavallier

Nicolas Cavallier stammt aus Frankreich und studierte an der Royal Academy of Music in London und dem National Opera Studio London. Er startete seine Karriere beim Glyndebourne Festival als Sarastro (Die Zauberflöte) und Don Fernando (Fidelio). Danach trat er regelmässig in wichtigen Mozart-Partien auf: Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello, Don Giovanni sowie Don Alfonso (Così fan tutte). Ebenso sang er die Titelpartien in Don Quichotte, Il turco in Italia und Der fliegende Holländer. Darüber hinaus spezialisierte er sich auf die Bösewichte in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann, Gounods Faust, Berlioz’ La Damnation de Faust oder Strawinskys The Rake’s Progress. Er gastierte regelmässig an den grossen Opernhäusern in Paris, Wien, Mailand, Berlin, Brüssel, Marseille, Monte Carlo, Lyon, Bologna und Turin und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Marc Minkowski, William Christie, Alberto Zedda, Ingo Metzmacher, Sir Colin Davies und Sir John Eliot Gardiner. Engagements der jüngeren Zeit umfassen Blaubart (Herzog Blaubarts Burg) in Marseille, Dämon (Rubinsteins Der Dämon) in Bordeaux, Don Quichotte in Tours, Don Alfonso an der Opéra National du Rhin, Don Balthazar / Saint Nicolas / Frère Léon (Dalbavies Le Soulier de Satin), Phorbas (Enescus Oedipe) an der Opéra national de Paris, Le Grand Prêtre de Dagon (Samson et Dalila) an der Opéra de Monte-Carlo sowie ein Galakonzert an der Opéra de Lausanne.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022

Massimo Cavalletti

Massimo Cavalletti

Massimo Cavalletti

Massimo Cavalletti studierte in seiner Geburtsstadt Lucca und bildete sich danach an der Accademia della Scala weiter. Seit 2005 pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala, wo er u.a. als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Schaunard und Marcello (La bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Don Parmenione (Rossinis L’occasione fa il ladro) und Rodrigo (Don Carlo), Ford (Falstaff) und Escamillo (Carmen) zu erleben war. Von 2007 bis 2012 war Massimo Cavalletti Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und war hier u.a. als Marcello (La bohème), Ruggiero (Halévys La Juive), Le Roi (Massenets Le Cid), Escamillo (Carmen), Paolo Albiani, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Ford (Falstaff), Rodrigo und Severo (Poliuto) zu erleben. Ausserdem interpretierte er Marcello am Royal Opera House Covent Garden, Schaunard, Marcello, Escamillo und Lescaut in einer neuen Produktion von Manon Lescaut, die in Kinos in aller Welt übertragen wurde, an der Metropolitan Opera New York, Escamillo an der Wiener Staatsoper und am Gran Teatre del Liceu di Barcelona, Marcello und Ford (Falstaff) bei den Salzburger Festspielen, Ford und Marcello an der Oper Amsterdam, Enrico in Tokyo, Dresden und Hamburg, Belcore (L’elisir d’amore) beim Glyndebourne Festival, Lescaut (Manon Lescaut) an der Deutschen Oper Berlin und Paolo an der Staatsoper Berlin. Seine Diskographie umfasst DVDs von Produktionen aus Salzburg (La bohème), Zürich (Falstaff) und Mailand (Simon Boccanegra). Zu seinen jüngsten Auftritten gehören Sharpless (Madama Butterfly) an der Opéra de Monte-Carlo und David (L’amico Fritz) am Teatro del Maggio in Florenz.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022

Yi-An Chen

Yi-An Chen


Stephen Costello

Stephen Costello

Stephen Costello

Stephen Costello stammt aus Philadelphia und studierte an der Academy of Vocal Arts in seiner Heimatstadt. 2007 debütierte er mit gerade 26 Jahren bei der Saisoneröffnung der Metropolitan Opera. 2009 gewann er den Richard Tucker Award. 2010 sang er die Rolle des Greenhorn in der Uraufführung von Jake Heggies Oper Moby Dick. Seither ist er an bedeutenden Opernhäusern und Festivals aufgetreten. Er sang u.a Alfredo (La traviata) in Hamburg, an der Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper sowie am Bolschoi-Theater, in der Arena di Verona und an den Münchner Opernfestspielen, Fernand (La Favorite) am Liceu Barcelona, Don José (Carmen) in Dallas, Rodolfo (La bohème) in Dresden, Hamburg, Madrid und Los Angeles, Pinkerton (Madama Butterfly) am New National Theatre in Tokio, Duca di Mantua (Rigoletto) an der Dresdner Semperoper, in Hannover, Bregenz, an der Met, an der Deutschen Oper Berlin und bei der Canadian Opera Company, Lord Percy (Anna Bolena) an der Met, Cassio (Otello) in Salzburg, Prinz (Rusalka) in Strasbourg und Des Grieux (Manon) an der Opéra de Paris. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt in Messa da Requiem zu hören. In der laufenden Spielzeit interpretiert er Alfredo (La traviata) am Royal Opera House in London, Rodolfo (La bohème) am Teatro di San Carlo, die Titelrolle von Faust an der Wiener Staatsoper und Duca di Mantua (Rigoletto) an der Met.

Liederabend Stephen Costello02 Mär 2022 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mär 2023

Edwin Crossley-Mercer

Edwin Crossley-Mercer

Edwin Crossley-Mercer

Edwin Crossley-Mercer studierte zunächst Klarinette und Kirchenmusik in Versailles, bevor er in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Gesang studierte. 2006 gab er sein Debüt als Don Giovanni in Berlin. 2009 war er am Festival in Aix-en-Provence als Guglielmo (Così fan tutte) zu hören und 2010 an der Opéra Bastille als Harlekin in Ariadne auf Naxos. Darauf sang er in La Juive in Amsterdam, Dandini (La Cenerentola) an der Opéra National du Rhin und Pollux (Castor et Pollux) am Théâtre des Champs-Elysées. In Berlin war er u.a. in La bohème (Schaunard), Der Freischütz und Doktor Faustus unter Daniel Barenboim zu erleben. 2017/18 sang er Schaunard in Baden-Baden und war u.a. als Guglielmo an der Opéra de Paris, als Alcide (Lullys Alceste) an der Opéra Royal de Versailles und als Rodomonte in Orlando paladino an der Bayerischen Staatsoper zu hören. Jüngst gastierte er am Theater an der Wien in Guillaume Tell (Walter Fürst) sowie in Les Boréades unter Emmanuelle Haïm in Dijon, in Les Indes galantes in Paris, als Don Fernando (Fidelio), Dandini, Don Alfonso (Così fan tutte) sowie als König von Frankreich in Reimanns Lear an der Bayerischen Staatsoper und als Jupiter in einer konzertanten Vorstellung von Platée unter William Christie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Er ist zudem regelmässig auf Konzertbühnen zu Gast; so sang er u.a. in der Carnegie Hall, beim Festival de Colmar und mit dem Orchestre National de France am Théâtre des Champs-Elysées (Berlioz’ L’Enfance du Christ). Am Opernhaus Zürich war er in der Spielzeit 2018/19 als Thésée in Hippolyte et Aricie zu erleben.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des IOS. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello, Schaunard und Benoît (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten), Chang (Das Land des Lächelns), als Le Bailli in Massenets Werther, Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Jonas Fogg (Sweeney Todd) und als Eurylochos (Die Odyssee) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad und Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Die Odyssee21 Nov; 04, 11, 16 Dez 2021; 08 Jan 2022 Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und sowie regelmässig an der Pariser Oper. Er interpretierte u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Colline und Masetto am Royal Opera House, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Jüngst hat er u.a. Pilatus (Johannes Passion) in der Inszenierung von Calixto Bieito, Leporello (Don Giovanni) am Bolschoi-Theater und Caronte/Pastore (L’Orfeo) an der Opéra de Tours gesungen. Im Konzertbereich trat er bereits mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf und war mit dem Orchestre National de Paris unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti und mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy zu erleben. Am Opernhaus Zürich war er als Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Créon (Médée), Selim (Il turco in Italia) und Seneca (L’incoronazione di Poppea) sowie in Il viaggio a Reims, King Arthur, Le Comte Ory und Semele zu hören.

Don Giovanni05 Feb 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mär 2022

Jordan de Souza

Jordan de Souza

Jordan de Souza

Jordan de Souza wurde in Toronto geboren und studierte an der McGill University in Montreal Dirigieren und Orgel. Er war „Resident Artist“ des renommierten Banff Centre in Alberta (Kanada) sowie des Franz-Schubert-Instituts in Baden bei Wien. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Dort hat er Wiederaufnahmen von Eugen Onegin, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Petruschka/L’Enfant et les sortilèges, Il barbiere di Siviglia und Der Jahrmarkt von Sorotschinzy sowie die Neuproduktionen von Pelléas et Mélisande, Candide und La traviata dirigiert. Seit 2016 dirigiert er regelmässig bei den Bregenzer Festspielen (Bastien und Bastienne, Carmen, Rigoletto). Darüber hinaus gastierte er bei der Canadian Opera Company, der Opéra de Montréal, dem Orchestre Métropolitain und beim National Ballet of Canada in Toronto. Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Houston Grand Opera, zum National Arts Centre Orchestra in Ottawa, an das Centre for Opera Studies in Italien und an die Accademia Filarmonica in Rom. 2019 dirigierte er die Tournee von Barrie Koskys Inszenierung der Zauberflöte in Neuseeland und Australien mit dem Auckland Philharmonia Orchestra, dem West Australian Symphony und dem Adelaide Symphony Orchestra. In der Saison 2019/20 gab er sein Debüt an der Staatsoper Hannover mit La bohème, in der Spielzeit 2021/21 an der Bayerischen Staatsoper mit Die Zauberflöte.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022

Fabio Dorizzi

Fabio Dorizzi

Fabio Dorizzi

Fabio Dorizzi ist ein Schweizer Tenor mit italienischen Wurzeln. Er absolvierte am Konservatorium Winterthur das Vorstudium und studiert derzeit an der Kalaidos Musikhochschule Zürich bei David Thorner. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. Fabio Dorizzi gibt regelmässig Konzerte und gewann den Schweizerpreis des Kertész Musikwettbewerbs. Mit dem Improvisations-Trio «Elastomikarusch» trat er u.a. im Medienzentrum des Bundeshauses und beim 50-jährigen Jubiläum des Konservatoriums Winterthur auf.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023

Cyrille Dubois

Cyrille Dubois

Cyrille Dubois

Cyrille Dubois studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2010 wurde er ins Atelier Lyrique der Pariser Oper aufgenommen, wo er u.a. als Gonzalve in L’Heure espagnole und als Belfiore in La finta giardiniera zu erleben war. Dorthin kehrte er u.a. als Brighella (Ariadne auf Naxos), als Lucien in Luca Francesconis Trompe-la-mort, als Tavannes (Les Huguenots), als Ferrando (Così fan tutte) und als Iopas (Les Troyens) zurück. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren Nathanaël in Les Contes d’Hoffmann an der Mailänder Scala, Azor in der Uraufführung von Merniers La Dispute am La Monnaie in Brüssel, Gonzalve in Glyndebourne und eine Konzert-Tournée (Castor et Pollux) mit dem Ensemble Pygmalion und Raphaël Pichon. Unter Sir Roger Norrington sang er Almaviva (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre des Champs-Elysées, wo er seither regelmässig gastiert; zuletzt als Pâris (Offenbachs La belle Hélène), als Nemorino (L’elisir d’amore) und als Ferrando (Così fan tutte). In den vergangenen Spielzeiten war er u.a. als Horace in Le Domino Noir an der Oper Liège und an der Pariser Opéra Comique zu hören und gastierte in der Titelrolle von Salieris Tarare an der Opéra Royal de Versaille und am Theater an der Wien sowie als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) an der Oper Monte-Carlo und als Ernesto (Don Pasquale) an der Wiener Staatsoper. 2015 wurde er bei den Victoires de la Musique zur «Révélation Lyrique» ernannt. Auch mit seiner Kammermusikformation «Duo Contraste» erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Zu seinen CD-Einspielungen zählen u.a. Antonio Sacchinnis Renaud und Rameaus Pygmalion, beide mit Les Talens Lyriques und Christophe Rousset.

Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022

Ruben Drole

Ruben Drole

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins IOS und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), als Peter in Hänsel und Gretel, Biterolf in Tannhäuser, Guru in der Uraufführung Last Call, Theatermaschinist in Die Sache Makropulos, Soldat in Die Geschichte vom Soldaten und als Odysseus in Die Odyssee zu sehen.

Das tapfere Schneiderlein19, 26 Sep; 20 Nov 2021 Die Odyssee13 Nov; 07, 16, 26 Dez 2021; 16 Jan 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022 Alice im Wunderland12, 27 Nov; 15, 31 Dez 2022; 01, 19 Jan 2023 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 Mai 2023

Thomas Erlank

Thomas Erlank

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podestà (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodante. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier 2018/19 den Tenorpart in der Ballettproduktion Winterreise von Christian Spuck, Borsa in Rigoletto, Ambrogio in der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur sowie den Conférencier in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel. In der Spielzeit 2019/2020 war er in Belshazzar, in der Zauberflöte und in Fidelio zu hören. Seit der Spielzeit 2020/21 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang jüngst in Idomeneo, L’incoronazione di Poppea, Die Odyssee sowie in Dialogues des Carmélites und in L’Olimpiade.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Die Odyssee13, 28 Nov; 07, 11, 15, 26 Dez 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022 La traviata23, 26, 31 Dez 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Monteverdi26, 29, 31 Mai; 03, 09, 11, 25 Jun 2023 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 Mai 2023 Il pirata06, 10 Jun 2022 Eröffnungsfest Spielzeit 22/2310 Sep 2022

Christof Fischesser

Christof Fischesser

Christof Fischesser

Christof Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Er gastierte ausserdem an der Wiener Staatsoper, am ROH London, an der Opéra Bastille Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie den Opernhäusern von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breitgefächertes Repertoire umfasst u.a. Rollen wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro), Rocco (Fidelio), Banquo (Macbeth), Mephisto (Faust) und Baron Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier). Zahlreiche CDs und DVDs dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, so z.B. Beethovens Fidelio unter Claudio Abbado (mit Nina Stemme und Jonas Kaufmann), Massenets Manon unter Daniel Barenboim (mit Anna Netrebko und Rolando Villazon) oder Wagners Lohengrin unter Kent Nagano (mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich, Rocco, Orest (Elektra), Kaspar, Daland, Fürst Gremin, Gurnemanz (Parsifal), Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano in La forza del destino, als Kaspar (Der Freischütz) und als Jacopo Fiesco (Simon Boccanegra) zu erleben.

Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Okt 2022

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez gehört zu den führenden Tenören weltweit. 1973 in Lima geboren, widmete er sich schon früh dem Singen sowie der peruanischen Volks- und Popmusik. Im Alter von 17 Jahren begann er sein Studium im peruanischen National Conservatory und gewann drei Jähre später ein Stipendium für ein Gesangsstudium am Curtis Institut of Music in Philadelphia. 1996 debütierte er beim Rossini Opera Festival in Pesaro, als er in letzter Minute als Corradino in Matilde di Shabran einsprang. Dieses Debüt markierte den Beginn einer eindrucksvollen Gesangskarriere. Drei Monate später gab er sein Debüt – im Alter von nur 23 Jahren – an der Mailänder Scala in der Eröffnungsvorstellung der Saison 1996/1997 unter der Leitung von Riccardo Muti. Seither ist Juan Diego Flórez regelmässiger Gast an allen grossen internationalen Opernhäusern und arbeitet mit den weltweit führenden Dirigenten. 2007 schrieb Juan Diego Flórez Geschichte an der Mailänder Scala, als er eine jahrzehntelange Tradition brach und mit der Arie «Ah, mes amis» aus Donizettis La fille du régiment, die für ihre neun hohen Cs berühmt ist, erstmals seit 1933 eine Zugabe sang. Für eine ähnliche Sensation sorgte er 2008 an der New Yorker Metropolitan Opera. Juan Diego Flórez hat zahlreiche Solo-Alben und Operngesamtaufnahmen auf CD und DVD aufgenommen. Die BBC bezeichnete ihn als einen der besten Tenöre aller Zeiten. Er erhielt etliche Auszeichnungen und Preise, darunter mit dem «Gran Cruz de la Orden del Sol» die grösste Ehrung des Staates Peru. 2012 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt, 2018 gewann er den «Opus Klassik» als Sänger des Jahres. 2011 gründete Juan Diego Flórez in seiner peruanischen Heimat das Projekt «Sinfonía por el Perú», ein umfassendes Sozialprojekt nach dem Vorbild von Venezuelas El Sistema, mit dem Ziel, die persönliche und künstlerische Entwicklung benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu fördern. In Anerkennung seines Engagements wurde er 2012 zum UNESCO Goodwill Ambassador ernannt und erhielt zudem 2014 beim World Economic Forum den Crystal Award.

Neujahrskonzert01, 02 Jan 2022 Liederabend Juan Diego Floréz05 Dez 2022

Martin Gantner

Martin Gantner

Martin Gantner

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Lo sdegno del mare und bei den Salzburger Festspielen in Salome. 1993 bis 2007 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Papageno, Guglielmo, Figaro, Dandini, Dr. Malatesta, Dr. Falke und Marcello sang und 2005 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. Seither gab er u.a seine Rollendebüts als Albert (Massenets Werther) in Wien sowie als Wolfram (Tannhäuser) in München unter Zubin Mehta und sang ebenfalls in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos unter Kent Nagano. Weitere wichtige Partien in Neuinszenierungen und Rollendebüts waren Amfortas, Kurwenal, Telramund, Faninal, Jochanaan, Don Pizarro, Posa und Eisenstein in München, Dresden, Amsterdam, Zürich, Paris, Chicago, San Francisco, an der Met, in Los Angeles, Toronto und Tokio. Jüngst war er u.a. in der Titelrolle von Cardillac in Florenz, als Beckmesser an den Bayreuther Festspielen, als Musiklehrer (Ariadne auf Naxos) am Edinburgh International Festival, als Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Met sowie als Telramund an der Deutschen Oper Berlin und am Bolschoi-Theater zu erleben. In Zürich sang er u.a. Telramund (Lohengrin), Pizarro und Beckmesser.

Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher besuchte an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort mit seinem Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang. Mit ihm setzte er Massstäbe in der Liedinterpretation: Ihre Aufnahmen wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet. Im September 2021 ist ein Grossprojekt der Gesamtaufnahme aller Schumann-Lieder erschienen. Für das erste Album dieser Gesamtaufnahme wurde Gerhaher mit dem «Opus Klassik Preis 2019» als Sänger des Jahres ausgezeichnet. Zu den Dirigenten mit denen er zusammenarbeitete, gehören u.a. Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Harding und Bernard Haitink. Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Mahlers brachte ihn mit Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Pierre Boulez zusammen. Gerhaher ist immer wieder in ausgewählten Opernproduktionen zu erleben; als Wolfram (Tannhäuser) war er z. B. in Madrid, Wien, Berlin, München und London, wofür ihm 2011 der Laurence Olivier Award verliehen wurde. 2015 gab er sein Rollendebüt als Wozzeck am Opernhaus Zürich und sang die Rolle auch an der Bayerischen Staatsoper sowie jüngst an der Wiener Staatsoper. 2018 war er wieder in Zürich als Lenau in der Uraufführung von Lunea zu erleben. 2013 wurde ihm «Der Faust» für seine Darstellung des Pelléas in Claus Guths Inszenierung Pelléas et Mélisande verliehen sowie 2014 der Ehrenpreis «Nachtigall 2014» der deutschen Schallplattenkritik. Viele Uraufführungen sind ihm gewidmet, darunter Jörg Widmanns Das heisse Herz sowie Goethes Harzreise im Winter von Wolfgang Rihm. Christian Gerhaher ist Honorarprofessor der Münchner Musikhochschule und Bayerischer Kammersänger.

Liederabend Christian Gerhaher26 Apr 2022

Renato Girolami

Renato Girolami

Renato Girolami

Renato Girolami, Bariton, stammt aus Umbrien und studierte in Rom und an der Münchner Musikhochschule sowie in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Zunächst Mitglied der Volksoper Wien, war er von 1991 bis 1996 im Ensemble der Wiener Staatsoper. Gastengagements als freischaffender Künstler führten ihn seither u.a. nach Tokio, Santiago de Chile, Tel Aviv, Zürich, Marseille, Barcelona, Venedig, Mailand, Berlin, Stockholm sowie zu den Festspielen in Salzburg und Schwetzingen. Als Bartolo (Il barbiere di Siviglia) trat Renato Girolami u.a. in München, Wien, Hamburg und Berlin auf. An der Staatsoper Dresden debütierte er mit Don Magnifico (La Cenerentola), und am Theater St. Gallen war er als Figaro und als Giorgio Germont zu hören. Ausserdem gehören zu seinem Repertoire Partien wie Raimondo/Enrico (Lucia di Lammermoor), Mustafa (L’italiana in Algeri), Don Alfonso (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Dulcamara (L’elisir d’amore), Falstaff, Melitone (La forza del destino), Osmin (Zaide), Schaunard (La bohème) und Sharpless (Madama Butterfly). Unter Renato Girolamis jüngsten Verpflichtungen waren Gastspiele als Don Bartolo an der Oper Köln, der Staatsoper Unter den Linden und an den Festtagen Berlin und am Teatro Real in Madrid als Don Magnifico, den er auch an der Bayerischen Staatsoper singen wird. In Zürich war er bisher als Bartolo, Geronimo (Il matrimonio segreto), Dulcamara (L’elisir d’amore), Don Geronio (Il turco in Italia) und Fra Melitone (La forza del destino) zu erleben.

Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mär 2022

Emiliano Gonzalez Toro

Emiliano Gonzalez Toro

Emiliano Gonzalez Toro

Emiliano Gonzalez Toro wurde als Sohn chilenischer Eltern in Genf geboren. Nach einem Studium der Oboe in Genf und Lausanne wandte er sich dem Gesang zu und liess sich u.a. von Marga Liskutin (Genf), Anthony Rolfe-Johnson (London) und Ruben Amoretti (Neuchâtel) ausbilden. Er debütierte in Werken wie Mozarts Requiem, Händels Messias und Monteverdis Vêpres mit dem Vocal Ensemble Lausanne. Auf der Opernbühne sang er u.a. Rollen wie Platée (Rameau) an der Opéra National du Rhin, Linfea (La Calisto) an der Bayerischen Staatsoper München, Arnalta (L’incoronazione di Poppea) in Oslo, Lille, Dijon, Farnace am Théatre des Champs Elysées, an der Opéra National du Rhin, Amsterdam und Lausanne und Eumene (Xerxes) in Lille, Caen und Wien. Weitere Engagements waren sein Debüt an der Opéra de Paris als Lenia (Eliogabalo), eine Europatournee mit Mozarts Il re pastore unter der Leitung von William Christie sowie die Titelrolle in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria beim Monteverdi Festival in Cremona. Er ist regelmässig beim Festival de Beaune zu Gast und sang in jüngerer Zeit verschiedenen Programmen mit Les Talent Lyriques (u.a. Lullys Alceste und Charpentiers Noël). Mit einer konzertanten Vorstellung von L’Orfeo, bei welcher er sowohl die Titelrolle sang, als auch das Dirigat übernahm, trat er am Théâtre des Champs-Elysées und am Théâtre du Capitole in Toulouse auf. Zuletzt war als Basilio / Don Cruzio (Le nozze di Figaro) 2021 am Teatro Real de Madrid und beim Festival d’Aix-en-Provence zu erleben. Zudem gründete er sein eigenes Ensemble I Gemelli, das sich auf Musik des 17. Jahrhunderts spezialisiert.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021

Anthony Gregory

Anthony Gregory

Anthony Gregory

Anthony Gregory, Tenor, stammt aus Grossbritannien. Er studierte am Royal College of Music in London und war anschliessend Mitglied des renommierten National Opera Studio sowie 2010 des Jewood Young Artist Program beim Glyndebourne Festival. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Ian Feming Award und des Lies Askonas Stipendiums. In jüngerer Zeit war er in der Titelrolle in Bernsteins Candide an der Oper Bergen zu erleben, als Flute (A Midsummer Night’s Dream) beim Glyndebourne Festival, als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Norske Opera in Oslo, als Oronte (Alcina) am Teatro Real Madrid und beim Festival d’Aix-en-Provence, als Odoardo (Ariodante) mit Les Arts Florissants auf einer Tournee in Spanien, in der Titelrolle von Rameaus Dardanus, als Florizel in der Uraufführung von Ryan Wigglesworths Winter’s Tale und als Cégeste (Glass’ Orphée) an der English National Opera, als 2. Pastore (L’Orfeo) am ROH London sowie als Vasco in der Uraufführung von Anthropocene von Stuart MacRae an der Scottish Opera. Beim Verbier Festival gastierte er als Agenore (Il re pastore) und in Beethovens Chorfantasie. Auf der Konzertbühne sang er 2019 beim London Händel Festival in Athalia unter Laurence Cummings, in Bachs b-Moll Messe beim Edinburgh International Festival, in Mozarts Requiem mit dem Royal Philharmonic Orchestra und auf einer Europatournee in der Johannes Passion mit Les Arts Florissant unter William Christie.

Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022; 26, 29, 31 Mai; 03, 09, 11, 25 Jun 2023

Thomas Hampson

Thomas Hampson

Thomas Hampson

Thomas Hampson zählt zu den gefragtesten Opern-, Konzert- und Liedsängern der Gegenwart. Er ist regelmässig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast. Breite Anerkennung geniesst er darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und aussergewöhnlich zusammengestellten Lied-Programme sowie für seine Lehrtätigkeit. Der in Spokane, Washington, aufgewachsene Bariton ist Mitglied der American Society of Arts and Sciences, Distinguished Visiting Artist of Voice an der University of Michigan und Honorarprofessor der Universität Heidelberg. Er ist Träger mehrerer Ehrendoktortitel (Manhattan School of Music, New England Conservatory, Whithworth College, San Francisco College) und Ehrenmitglied der Londoner Royal Academy of Music. Er ist «Kammersänger» der Wiener Staatsoper, «Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres» der Republik Frankreich sowie Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Kunst und Wissenschaft. Ihm wurden ein «Living Legend Award» der Library of Congress, der «Edison Life Achievement Award» und, gemeinsam mit Wolfram Rieger, die Hugo-Wolf-Medaille verliehen. Seine aussergewöhnliche stilistische Spannweite spiegelt sich in knapp 200 Aufnahmen wider, von denen zahlreiche mit renommierten Preisen wie dem Grammy Award, dem Grand Prix du Disque oder dem Edison Award ausgezeichnet wurden. Am Opernhaus Zürich war Hampson u.a. als Don Giovanni, als Jago in Verdis Otello, als Wolfram in Tannhäuser, in der Titelpartie von Hindemiths Mathis der Maler sowie mit zahlreichen Liederabenden zu erleben.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022

Nathan Haller

Nathan Haller

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer bei der Inter­na­tio­nalen Meistersinger Akademie. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u.a. als Tamino (Die Zauberflöte), als Romeo in Blachers Romeo und Julia, in der Uraufführung Melancholia von Sebastian Nübling und Ives Thuwis, als Enoch Snow (Carousel) und als Oronte in Alcina zu erleben war. 2016 sang er Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) am Akko Opera Festival in Israel. Auf der Konzertbühne war er u.a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall, mit dem russischen Kammerorchester St. Petersburg, in La Resurrezione unter William Christie und mit Masaaki Suzuki in Boston, New York, Leipzig und London zu hören. 2017/18 gastierte er an der Neuen Oper Wien als François in Leonard Bernsteins A Quiet Place, 2018/19 sang er Graf Albert (Die tote Stadt) mit der Nederlandse Reis­opera und gastierte in Die Gezeichneten sowie als Albazar in Il turco in Italia am Opernhaus Zürich, wo er 2020/21 auch in der Haupt­­rolle von Mitterers Tapferem Schneiderlein zu sehen war. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Telemachos in der Uraufführung Die Odyssee, als Sir Hervey (Anna Bolena), Graf Elemer (Arabella) und Bardolfo (Falstaff) zu hören. Ausserdem sang er 2021 Lysander (A Midsummer Night’s Dream) an der Oper Malmö.

Die Odyssee21 Nov; 04, 07, 11, 26 Dez 2021; 08, 16 Jan 2022 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dez 2022 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023

David Hansen

David Hansen

David Hansen

David Hansen, geboren in Sydney, studierte am dortigen Conservatory of Music sowie bei James Bowman, David Harper und Graham Pushee. Der internationale Durchbruch gelang dem Countertenor 2004 beim Festival in Aix-en-Provence in Purcells Dido and Aeneas. Kurz darauf debütierte er in Grossbritannien konzertant mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Emmanuelle Haïm und in der Titelpartie von Händels Fernando mit Il Complesso Barocco unter der Leitung von Alan Curtis. Händels Giulio Cesare in Egitto führte ihn an das Theater an der Wien und an die Den Norske Opera Oslo. Weitere Engagements erhielt er u. a. an der Staatsoper Unter den Linden Berlin mit Monteverdis L’Orfeo und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel als Athamas in Händels Semele. Als Konzertsänger war David Hansen u.a. in Orffs Carmina Burana mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle, in Händels Oratorium Solomon mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und René Jacobs und mit Händels Saul im Wiener Musikverein unter Nikolaus Harnoncourt zu erleben. Sein erstes Soloalbum Arias for Farinelli & Co. ist 2013 erschienen. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren u.a. die Rückkehr an die Den Norske Opera in der Titelrolle von Glucks Orfeo ed Euridice, Händels Theodora (Didymus) bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, Ruggiero (Alcina) am Bolschoi-Theater in Moskau und am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Sesto (La clemenza di Tito) am Theater an der Wien sowie die Titelrolle in Ariodante im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia. Am Opernhaus Zürich gastierte er zuletzt als Nerone in L’incoronazione di Poppea und als Fürst Gogo in Le Grand Macabre.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dez 2022; 02, 07 Jan 2023

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er in Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion von Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot), Wassermann (Rusalka) sowie als La Roche (Capriccio) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). In Zürich, wo er in der Spielzeit 2017/18 Mitglied des Ensembles war, interpretierte er u.a. Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole), Bartolo (Le nozze di Figaro), Cuno (Freischütz) und Littore, 3. Famigliare (L’incoronazione di Poppea). Auch im Konzertbereich ist er inzwischen regelmässig zu erleben, zu seinem Repertoire gehören die Bass-Partien in Verdis Requiem, Rossinis Petite Messe solenelle, Beethovens Missa Solemnis und in Dvořáks Stabat Mater. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia.

Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022 Der Freischütz28 Jun; 01, 06, 09 Jul 2023

Evan Hughes

Evan Hughes

Evan Hughes

Evan Hughes, Bass-Bariton, besuchte das Curtis Institute of Music in Philadelphia und ist Absolvent des Lindemann Young Artist Development Program der Metropolitan Opera. Unter der Leitung von James Levine wirkte er bei Elliott Carters Syringa mit dem Metropolitan Chamber Ensemble in der Zankel Hall (Carnegie) und beim Tanglewood Music Festival mit. Engagements führten ihn u.a. mit der Partie des Starveling (A Midsummer Nightʼs Dream) an die Metropolitan Opera New York, als Protector in George Benjamins Written on Skin zum Tanglewood Music Festival und als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) unter Lorin Maazel ans Teatro Petruzzelli in Bari. In der Saison 2015/16 gab er als Leporello sein Debüt an der Komischen Oper Berlin und kehrte seither als Somnus (Semele), Le baron Puck (Die Grossherzogin von Gerolstein) und Papageno dorthin zurück. Von 2013 bis 2015 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden, von 2015 bis 2018 festes Ensemblemitglied des Hauses. Dort war er u.a. in der Titelrolle von Le nozze di Figaro, als Masetto, Don Alfonso, Pietro (Simon Boccanegra), Guglielmo, Leporello und als Satyr in Platée zu erleben. In jüngerer Zeit sang er mit dem Mahler Chamber Orchestra den Protector in Written on skin an der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg, den Theseus in A Midsummer Night’s Dream in Philadelphia sowie die Titelrolle in Le nozze di Figaro in San Diego. Die Spielzeit 2021/22 führte ihn als King (Lessons in Love und Violence von George Benjamin) ans Théâtre du Châtelet Paris und als Garibaldo (Rodelinda) an die Philharmonie in Moskau. In Zürich war er 2019 als Gobrias in Belshazzar zu erleben.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia stammt aus Georgien. Er studierte Gesang am Konservatorium in Tiflis und be­suchte Meisterkurse von Renato Bruson und Edda Moser. In der Spielzeit 2016/17 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und war da als Malcolm (Macbeth), Gustavo III / Giudice (Un ballo in maschera) und als Conte di Lerma (Don Carlo) zu erleben. An der Oper Tiflis sang er Partien wie Don Alvaro (La forza del destino) und Don José (Carmen), im Konzertsaal von Tiflis war er als Duca (Rigoletto) und Lenski (Eugen Onegin) zu hören. 2014 debütierte er als Alfredo (La traviata) am Teatro Giuseppe Verdi in Busseto und am Teatro Regio di Parma. Ein Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war das Debüt am Mariinski-Theater, wo er 2016 an der Seite von Plácido Domingo die Partie des Gabriele Adorno in Verdis Simon Boccanegra sang. 2017 gab er sein Debüt am Bolshoi Theater in Moskau als Alfredo und sang 2018 am Opernhaus in Sidney Don José. Die Spielzeit 2019/20 führte ihn dann zurück nach Zürich, wo er Ismaele in Nabucco sang, ans Mariinsky Theater St. Petersburg als Gabriele Adorno (Simon Boccanegra), Ricard und für das Verdi-Requiem, nach Sydney als Don José und ans Théâtre du Capitole Toulouse als Nemorino (L’elisir d’amore). In der Spielzeit 2020/21 gastierte er in der Titelpartie von Don Carlos und als Mario Cavaradossi (Tosca) am Mariinsky Theater und als Riccardo (Un ballo in maschera) und Alfredo am Bolshoi Theater in Moskau.

Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey stammt aus Hawaii. 2005 vertrat er die USA bei der «BBC Singer of the World Competition» in Cardiff und ist inzwischen ein gefragter Gast an Häusern wie der Met New York, San Francisco Opera, am ROH London, ENO London, am Opernhaus Zürich und an der Pariser Opéra. 2015 wurde er mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera ausgezeichnet. In vergangenen Spielzeiten gab Quinn Kelsey u.a. Rollendebüts als Conte di Luna in Verdis Il trovatore in San Francisco und in Dresden, in Das schlaue Füchslein in Florenz, als Sharpless in Madama Butterfly an der New York City Opera, als Amonasro in Aida bei den Bregenzer Festspielen, als Ezio in Verdis Attila in San Francisco sowie als Paolo in Simon Boccanegra in Rom. In der Titelrolle von Verdis Rigoletto war Quinn Kelsey in Zürich, London (ENO), Frankfurt, San Francisco, an der Opéra National de Paris und an der Wiener Staatsoper zu erleben, als Giorgio Germont gastierte er in Seoul, Chicago, San Francisco, am ROH London und in Zürich. Jüngst war er als Peter (Hänsel und Gretel), als Enrico (Lucia di Lammermoor), als Conte di Luna, als Amonasro, Giorgio Germont und als Rigoletto an der Met, mit seinem Rollendebüt als Posa (Don Carlo) an der Washington National Opera, als Ford in Falstaff an der Dallas Opera, als Miller (Luisa Miller) in Chicago, als Duke of Nottingham (Roberto Devereux) an der Los Angeles Opera, als Scarpia (Tosca) beim 2021 Summer Festival in Cincinnati und als Conte di Luna (Il trovatore) am Opernhaus Zürich zu erleben. Er sang ausserdem an der Seite von Anna Netrebko bei der «New Years Eve Gala 2020» an der Met New York unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008 bis 2013 von David Thorner am Kon­servatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in «Die Gröss­ten Schweizer Hits». Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thor­ner-Menge­doht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehr­buben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Ab 2014 studierte er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Ab 2017/18 war er Mitglied im IOS und war u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er einen Gardes in Manon, Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie den Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier zuletzt als Abdallo in Nabucco, als Nathanaël in Les Contes d’Hoffmann, als Macduff in Macbeth, als Froh in Das Rheingold sowie in Il trovatore und in I Capuleti e i Montecchi zu erleben.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Macbeth09, 18, 20 Mär 2022 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 26 Nov 2021 Cavalleria rusticana / Pagliacci30 Jan 2022 Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Okt 2022 Alice im Wunderland12, 27 Nov; 31 Dez 2022; 01, 08, 19 Jan 2023 La traviata26 Dez 2022; 15 Jan 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023

Matthias Klink

Matthias Klink

Matthias Klink

Matthias Klink war 1996 bis 1998 Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Köln und von 2006 bis 2010 Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Gastengagements führten ihn u.a. nach Hamburg, Dresden, Frankfurt, an die drei grossen Berliner Opernhäuser und an die Mailänder Scala. Seit seinem Salzburger Debüt 1999 bei der Uraufführung von Berios Cronaca del luogo ist Matthias Klink dort regelmässig zu Gast und sang 2010 Ein Gast/Apollon in der Uraufführung von Wolfgang Rihms Dionysos. Als Tamino (Die Zauberflöte) war er u.a. an der Wiener Staatsoper, am Festspielhaus Baden-Baden, bei den Salzburger Festspielen, in Aix-en-Provence, an der Ruhrtriennale und an der Metropolitan Opera zu erleben. Des Weiteren zählen Partien wie Don José, Alfredo (La traviata), Tom Rakewell (The Rake’s Progress) und Hoffmann zu seinem Repertoire. 2014/15 wurde Matthias Klink erneut Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Für seine darstellerische und sängerische Leistung als Gustav von Aschenbach in Der Tod in Venedig wurde er 2017 von der Zeitschrift „Opernwelt“ zum Sänger des Jahres gekürt und erhielt 2018 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Zuletzt sang er im Sommer 2021 Edmund in Reimanns Lear an der Bayerischen Staatsoper, gab einen Liederabend an der Staatoper Stuttgart und sang Loge in Das Rheingold, ebenfalls in Stuttgart. Neben seinem Opernengagement ist Matthias Klink auch regelmässig als Konzert- und Liedsänger zu erleben. Auftritte führten ihn u.a. in die Avery Fisher Hall in New York, in den Salle Pleyel Paris, an die Alte Oper Frankfurt, die Kölner Philharmonie, ins Festspielhaus Baden-Baden, zu den Osterfestspielen Salzburg, zum Musikverein Wien und in die Liederhalle Stuttgart. 2018 wurde er in Stuttgart zum Kammersänger ernannt.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022

Sebastian Kohlhepp

Sebastian Kohlhepp

Sebastian Kohlhepp

Sebastian Kohlhepp wurde in Limburg an der Lahn geboren und studierte bei Hedwig Fassbender in Frankfurt/Main. Es folgten Festengagements am Staatstheater Karlsruhe, an der Wiener Staatsoper und der Oper Stuttgart. Seit der Saison 2017/18 ist er freischaffend tätig. Zu einem Höhepunkt seiner bisherigen Karriere gehört sein Debüt als David in Die Meistersinger von Nürnberg bei den Osterfestspielen Salzburg 2019 unter Christian Thielemann. Die gleiche Partie sang er anschliessend 2020 an der Dresdner Semperoper. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. zum Theater an der Wien (Tamino), an die Dutch National Opera Amsterdam (Ferrando in Così fan tutte), zur Mozartwoche Salzburg (Belmonte in Die Entführung aus dem Serail), an die Oper Köln (Don Ottavio in Don Giovanni) und ans Theater Basel (Tamino). 2021 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München als Kronprinz Georg in Lehárs Schön ist die Welt, er stand als Tamino auf der Bühne der Semperoper Dresden, sang den Evangelisten in einer Inszenierung von Bachs Matthäus-Passion an der Deutschen Oper Berlin sowie in Zenders Winterreise unter Teodor Currentzis in einer audiovisuellen Produktion. Auch als Konzertsänger gab er im Sommer 2018 sein Debüt bei den Salzburger Festspielen in Beethovens 9. Sinfonie unter Teodor Currentzis und war beim Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden (musikalische Leitung Christian Thielemann) in einer konzertanten Fassung von Lehárs Das Land des Lächelns live im ZDF zu erleben. 2021 gastierte er in Mozarts Requiem bei den Salzburger Osterfestspielen sowie in Romeo Castelluccis Inszenierung desselben Werkes beim Festival d’Aix-en-Provence.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 18 Feb 2022

Tomasz Konieczny

Tomasz Konieczny

Tomasz Konieczny

Tomasz Konieczny wurde in Polen geboren und studierte an der dortigen Filmakademie zunächst Schauspiel. Er wirkte als Schauspieler im Theater und war an verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Sein Gesangsstudium begann er an der Fryderyk-Chopin-Akademie in Warschau und setzte es an der Hochschule für Musik in Dresden fort. Tomasz Konieczny ist regelmässiger Gast an zahlreichen renommierten Häusern weltweit; er sang u.a. am Teatro Real Madrid, an der Semperoper Dresden, an der Opéra National de Paris, an der Met in New York, der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger und den Bayreuther Festspielen und an der Scala in Mailand. Von 2006-2014 gehörte er zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, wo er u.a. Golaud (Pelléas et Mélisande) Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan und Isolde), Holländer, Barak (Die Frau ohne Schatten), Balstrode (Peter Grimes), Alberich (Der Ring des Nibelungen), Selim (Il turco in Italia), Falstaff und Escamillo gesungen hat. Seit 2009 ist die Wiener Staatsoper seine künstlerische Heimat. Dort war er bisher in Partien wie Alberich, Wotan, Telramund, Amfortas, Jochanaan und Holländer zu erleben. Seit 2019 ist er Kammersänger der Wiener Staatsoper. Darüber hinaus ist Tomasz Konieczny auch im Konzertfach aktiv. Sein Repertoire umfasst u.a. Bachs Matthäus-Passion und das Weihnachts-Oratorium, Händels Messias und Mendelssohns Elias, Mozarts, Verdis und Dvořáks Requiem, Beethovens 9. Symphonie, Dvořáks Stabat Mater sowie Lieder von Strauss, Rachmaninow, Twardowski, Penderecki, Beethoven, Moniuszko, Schubert, Mahler und Mussorgski.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Okt 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023

Vitalij Kowaljow

Vitalij Kowaljow

Vitalij Kowaljow

Vitalij Kowaljow, Bass, hat sich als führender Interpret von über 40 Rollen seines Faches etabliert und trat an renommierten Häusern wie der Metropolitan Opera New York, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper sowie der San Francisco Opera auf. 2010 feierte er sein Debüt als Wotan und Wanderer in einer Neuproduktion des Rings in Los Angeles, worauf er ein Jahr später von Daniel Barenboim für die Walküre an die Mailänder Scala eingeladen wurde. Er war überdies als Filippo II (Don Carlo), Jacopo Fiesco (Simon Boccanegra), Banco (Macbeth), Zaccaria (Nabucco), Ramphis (Aida), Kaspar (Der Freischütz), Méphistophélès (Faust) und Sarastro (Die Zauberflöte) zu erleben sowie im russischen Repertoire als Fürst Igor, Pimen (Boris Godunow) und Gremin (Eugen Onegin). An den Salzburger Osterfestspielen war er bereits in Die Meistersinger von Nürnberg (Veit Pogner) unter Christian Thielemann zu hören, im Palau de Les Arts in Valencia sowie der New Yorker Met in Iolanta, an der Semperoper Dresden in La forza del destino, in der Arena di Verona sowie an der Mailänder Scala in Aida und ebenfalls an der New Yorker Met in Lucia di Lammermoor. Jüngst sang er u.a. Zaccaria in Nabucco in Dresden, Filippo II in Don Carlo in Paris, Zürich und Dresden sowie Créon bei den Salzburger Festspielen in der Neuproduktion von Cherubinis Médée, Rui Gomez de Silva in Ernani am Sydney Opera House, Timur in Turandot in Paris, Conte di Walter in Luisa Miller in Hamburg und Pimen in Boris Godunow an der Wiener Staatsoper.

Lucia di Lammermoor22, 26 Mai 2022 Macbeth18, 20, 23 Mär; 01 Apr 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb 2023 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 Mai 2023

Maxim Kuzmin-Karavaev

Maxim Kuzmin-Karavaev

Maxim Kuzmin-Karavaev

Maxim Kuzmin-Karavaev studierte am Moskauer Konservatorium und am Galina Wischnewskaja Opernzentrum. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Riccardo Muti und Mirella Freni. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Melisso (Alcina), Uberto (Pergolesis La serva padrone), Masetto (Don Giovanni), Figaro (Le nozze di Figaro), Monterone (Rigoletto), Méphistophélès (Faust), Gremin (Eugen Onegin) und Ramfis (Aida). Als Solist ist er regelmässig am Bolschoi-Theater in Moskau zu Gast, wo er jüngst Colline (La bohème) sang. Weitere Engagements führten ihn an die Ópera de Oviedo als Arkel in Pelléas et Mélisande, an die Ópera Nacional de Chile als Padre Guardiano in La forza del destino, ans Teatro Real de Madrid als Vodnik in Rusalka und ans Theater St. Gallen als Oroveso in Norma. Auf dem Konzertpodium sang Maxim Kuzmin-Karavaev die Basspartien in Haydns Stabat Mater, in Mozarts Requiem und in Faurés Requiem sowie in Rossinis Petite messe solennelle.

I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021

Andrejs Krutojs

Andrejs Krutojs

Andrejs Krutojs

Andrejs Krutojs, Tenor, wurde in Riga geboren und studierte an der Zürcher Hochschule der Künste, an der Estonian Academy of Music and Theatre, an der Sibelius Academy in Helsinki sowie am Conservatorio Santa Cecilia in Rom. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er darüber hinaus in Meisterkursen u.a. von Montserrat Caballé, Emilio Pons, Karan Armstrong, Jorma Hynninen, Bruno Pola und dem Regisseur Peter Konwitschny. Er gab im Alter von 22 Jahren sein Operndebüt an der Estnischen Nationaloper Tallinn in Cimarosas Il matrimonio segreto. In der Folge war er international u.a. in Lettland, Finnland, Deutschland, Belgien, der Schweiz, China und Russland zu hören. Bei der Biennale Venedig ist er 2021 in Pasticcio Corporis (UA) von Jannik Giger zu erleben. Andrejs Krutojs unterrichtet seit 2019 Gesang am Konservatorium in Lausanne.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023

Spencer Lang

Spencer Lang

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute/Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier zunächst als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier seitdem u.a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), Jaquino (Fidelio), Mister Bobo / Ander-Bobo (Coraline), Tobias Ragg in der Musical-Neuproduktion Sweeney Todd, den Tisiphone / Seconde Parque in Hippolyte et Aricie und Graf Boni (Die Csárdásfürstin) sowie zuletzt Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio in Les Contes d’Hoffmann.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022

Mingjie Lei

Mingjie Lei

Mingjie Lei

Mingjie Lei, geboren im chinesischen Hengyang, studierte am Central Conservatory in Beijing, an der New Yorker Manhattan School of Music und am Curtis Institute in Philadelphia. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Mitglied des Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago. 2016 absolvierte er das «Young Singers Project» der Salzburger Festspiele. Seit 2018 ist er Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart, wo er u.a. als Ernesto (Don Pasquale), Tamino (Die Zauberflöte) und Pylade (Iphigénie en Tauride) zu hören war. Ausserdem gastierte er 2020 als Fenton (Falstaff) an der Deutschen Oper Berlin und an der Opera Colorado, als Egeo (Medea in Corinto) am Teatro Nuovo in New York und als Ernesto am Opernhaus Zürich. An der Oper in Amsterdam gab er 2021 in einer szenischen Produktion von Haydns Missa in tempore belli sein Debut; diese Aufführung war später auch an den Salzburger Festspielen zu sehen. 2019 gastierte er als Ferrando in konzertanten Aufführungen von Così fan tutte mit dem Ensemble MusicAeterna unter Teodor Currentzis in St. Petersburg, Wien, Bremen und sang auch ein Konzert neben Cecilia Bartoli in Luzern. Ausserdem führte ihn seine Konzerttätigkeit u.a. in die Carnegie Hall New York, nach Antwerpen und San Francisco; dabei arbeitete er mit Sir Andrew Davis, Ari Pelto, Jordi Savall und Mark Shapiro zusammen. Mingjie Lei ist Preisträger des Gesangswettbewerbs «Neue Stimmen» (2017), des ARD-Musikwettbewerbs in München (2018) sowie Gewinner in der Liedkategorie des Wettbewerbes «Cardiff Singer of the World» (2019). Für seine Interpretation des Pylade am Festival d’Aix-en-Provence wurde er mit dem «Prix des Amis du Festival» ausgezeichnet.

Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mär 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Don Pasquale29 Mai; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023

Philipp Mayer

Philipp Mayer


Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer absolvierte seine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt Moll. Nach einem vielbeachteten Don Giovanni am Theater Basel sang er 2004 seinen ersten Wotan (Der Ring des Nibelungen) in Karlsruhe – eine Partie, die er seither an den grossen internationalen Opernhäusern verkörperte: De Nederlands Opera Amsterdam, Deutsche Oper Berlin, Berliner Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München, Opéra National de Paris, Wiener Staatsoper, Bayreuther Festspiele und in Tokio. Zu seinem Repertoire gehören nicht nur die grossen Wagner- und Strausspartien wie Barak (Die Frau ohne Schatten), Jochanaan, Mandryka (Arabella), Amfortas (Parsifal), Telramund (Lohengrin), und die Titelrolle in Der fliegende Holländer, sondern auch Partien des italienischen Fachs sowie Moses in Schönbergs Moses und Aron, Thoas in Glucks Iphigénie en Tauride, Mizguir in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen und die Titelpartie in Alban Bergs Wozzeck. In der Spielzeit 2020/21 sang er Kurwenal (Tristan und Isolde) bei den Weinviertler Festspielen in Tschechien, Don Pizarro (Fidelio) an der Oper Kopenhagen, Telramund und den Holländer an der Deutschen Oper Berlin sowie Jochanaan (Salome) am Bolschoi Theater in Moskau.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Okt 2021

Alastair Miles

Alastair Miles

Alastair Miles

Alastair Miles stammt aus Grossbritannien und studierte an der Londoner Guildhall School of Music und im National Opera Studio. Seine internationale Karriere begann, als er 1986 den Decca Kathleen Ferrier Prize in der Londoner Wigmore Hall gewann. Engagements führten ihn seither u.a. an die New Yorker Met (I puritani, Lucia di Lammermoor), an die Wiener Staatsoper (La Juive, I puritani, La forza del destino, Linda di Chamounix, Nabucco, Ernani, Don Carlo), an die Mailänder Scala (Il viaggio a Reims, Alcina), an die Bayerische Staatsoper (Saul, Pelléas et Mélisande, I puritani, Turandot, Orlando und kürzlich Die Gezeichneten), an die Vlaamse Opera (Don Giovanni), De Nederlandse Opera in Amsterdam (Le nozze di Figaro, Lucia di Lammermoor, La Juive, Les Troyens), nach Glyndebourne (Die Meistersinger von Nürnberg, Don Giovanni, Simon Boccanegra, Die Zauberflöte) und immer wieder ans Royal Opera House Covent Garden, wo er u.a. als Colline (La bohème), Rodolfo (La sonnambula), Elmiro (Rossinis Otello), Banquo (Macbeth) und als Comte Des Grieux (Manon) zu erleben war. Im Konzertbereich arbeitete er u.a. mit dem London Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem Leipziger Gewandhausorchester. Unter seinen zahlreichen Aufzeichnungen findet sich das Rezital-Album Lieder by Wolf and Brahms, preisgekrönte Aufnahmen von Beethovens Missa solemnis und Verdis Requiem mit John Eliot Gardiner, Berlioz’ Roméo et Juliette mit Robin Ticciati und dem Swedish Radio Symphony Orchestra u.v.m. 2021 gastierte er als Pontius Pilatus (Der Meister und Margarita) an der Oper Köln, als Pistola (Falstaff) an der Santa Fe Opera und beim Edinburgh International Festival und als Stromminger (Catalanis La Wally) am Theater an der Wien.


Iain Milne

Iain Milne

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Orlando (Haydns Orlando paladino), als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims, Le Comte Ory und Der Zauberer von Oz zu hören. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Normanno in Lucia di Lammermoor, Roderigo in Otello, Jakob Glock in Prokofjews Der feurige Engel, Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline, Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und Misail in Boris Godunov. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda. In der kommenden Spielzeit wird er u.a. den Herodes in Salome singen.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023

Edgaras Montvidas

Edgaras Montvidas

Edgaras Montvidas

Edgaras Montvidas wurde in Litauen geboren, studierte an der Musik- und Theaterakademie Vilnius und sammelte erste Bühnenerfahrungen an der Litauischen Nationaloper. Nach seinem Studium war er Mitglied des Royal Opera House Covent Garden Young Artists Programme und sang dort u. a. Alfredo Germont (La traviata) und Fenton (Falstaff). Gastengagements führten ihn in jüngerer Zeit u. a. in der Titelrolle von Werther an die Opéra Nationale de Lorraine in Nancy und nach Bergen, als Anatol in Barbers Vanessa zum Glyndebourne Festival, als Alfred (Die Fledermaus) an die Bayerische Staatsoper, als Don Ottavio (Don Giovanni) und als Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor) an die Semperoper Dresden, in der Titelrolle von Faust, als Lensky (Jewgeni Onegin), Alfredo (La traviata) und Pinkerton (Madama Butterfly) nach Vilnius, als Conrad in Saint-Saëns Le Timbre d’argent an die Opéra Comique in Paris und als Pastore in einer konzertanten Aufführung von Szymanowskis Re Ruggero zur Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unter der Leitung von Antonio Pappano. In der Spielzeit 2019/20 war er als Pinkerton in Nancy, als Boris Grigorjewitsch (Katja Kabanova) an der Staatsoper Hamburg und in der Titelrolle der Uraufführung Egmont von Christian Jost am Theater an der Wien zu erleben. Auch auf der Konzertbühne ist Edgaras Montvidas zu Hause; er konzertierte u.a. als Fischer (Le Rossignol) mit den Berliner Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez, mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Dutoit (Król Roger und L’Enfant et les sortilèges) sowie für Radio France mit Benjamin Godards Dante und Éduard Lalos La Jacquerie. Jüngst sang er zudem Faust an der Vilnius City Opera, Pinkerton und Alfredo an der Litauischen Nationaloper, Tito (La clemenza di Tito) am ROH London und Lensky an der Norske Opera Oslo. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2020 als Grigori Otrepjew/Prätendent in Boris Godunov.

Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022

Valeriy Murga

Valeriy Murga

Valeriy Murga

Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997 bis 1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. in Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone), L’italiana in Algeri (Ali), Faust (Wagner) und in Familienopern wie u.a. Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Mesner), in Salome (Soldat), in Die Odyssee (Eurylochos) und als Le Geôlier in Dialogues des Carmélites zu erleben.

ToscaVorstellung am 03, 06, 09, 12, 17 Okt 2021; 15, 17, 20, 29 Dez 2022; 01, 04 Jan 2023 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Die Odyssee13, 28 Nov; 07, 15, 26 Dez 2021; 16 Jan 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Alice im Wunderland12 Nov; 06, 31 Dez 2022; 02, 08, 19 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dez 2022 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov studierte an der Galina Wisch­newskaja-Schule und am Gnessin-Institut in Moskau. Bereits als Student gewann er meh­re­re Gesangswettbewer­be. 2012 erhielt er ein Stipendium der Russischen National­philharmonie, und 2015 nahm er an der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence teil. 2010 debü­tier­te er mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov, der ihn zum Internationalen Musikfestival nach Colmar einlud. 2013 wurde er Ensemblemitglied der Neuen Oper Moskau (Novaya Opera), wo er u. a. Lensky (Jewgeni Onegin), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Zar Barendej (Schneeflöckchen), Alfredo (La tra­­­viata) und Narraboth (Salome) sang. 2014 feierte er sein Debüt am Bolschoitheater in Mos­kau als Ferrando in Così fan tutte. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe debütierte er 2017 und Nemorino (L’elisir d’amore). Am selben Haus folgten Rollendebüts als Tamino (Die Zauberflöte), Oronte (Alcina) und Percy (Anna Bolena). Auserdem sang er Alfredo (La traviata) an der Deutschen Oper am Rhein als Alfredo, Lensky, Belfiore (Il viaggio a Reims) am Moskauer Bolschoitheater sowie Nemorino (L’elisir d’amore) am Theater St. Gallen und bei den Bregenzer Festspielen. Wichtige Engagements der jüngsten Zeit waren Ferrando (Così fan tutte) am Opernhaus Zürich und beim Glyndebourne Festival, Alfredo an der Komischen Oper Berlin, Indischer Kaufmann (Sadko) und Lensky am Bol­schoi­theater sowie Lensky unter Leitung von Lorenzo Viotti bei der Gulbenkian-Stiftung in Lissabon.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022

Manuel Nuñez Camelino

Manuel Nuñez Camelino

Manuel Nuñez Camelino

Der argentinische Tenor Manuel Núñez Camelino studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón. Ab 2006 besuchte er das CNIPAL in Marseille und wurde 2008 Mitglied des Atelier Lyrique der Opéra National de Paris. Seither sang er u.a. La Théière/
l’Arithmétique (L’Enfant et les sortilèges) im Amphithéâtre der Opéra Bastille, Don Ramiro (La cenerentola) an der Opéra d’Avignon, war als Tonio (La Fille du régiment) an der Opéra de Montpellier und als Gastone (La traviata) neben Natalie Dessay beim Festival in Aix-en-Provence zu erleben. Unter der Leitung von Mark Minkowski sang er Calisis (Les Boréades) in Aix-en-Provence und Versailles sowie Evandro (Alceste) an der Pariser Oper. Dort war er zudem als Mercure (Hippolyte et Aricie), Arnalta (L’incoronazione di Poppea) sowie als italienischer Tenor in Strauss’ Capriccio zu hören. Diese Rolle interpretierte er auch an der Semperoper Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. 2016/17 sang Manuel Núñez Camelino u.a. in der Uraufführung von Arthur Lavandiers Le Premiere Meutre an der Opéra de Lille, gastierte als Nadir (Les Pêcheurs de perles) am Theater Biel Solothurn und als Agenore in Mozarts Il re pastore an der Opéra de chambre de Genève. Konzertant trat er in Mozarts Requiem am Dialoge Festival in Salzburg und in der Rolle des Astérion (Rameaus Naïs) im Müpa Budapest auf. In jüngster Zeit trat er u.a. als Idreno (Semiramide) an der Opéra de Saint-Etienne und als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) am Theater Biel Solothurn auf. Geplant ist u.a der Tanzmeister in Ariadne auf Naxos am Théâtre du Capitole de Toulouse.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021

Aryeh Nussbaum Cohen

Aryeh Nussbaum Cohen

Aryeh Nussbaum Cohen

Aryeh Nussbaum Cohen stammt aus New York und studierte an der Princeton University. 2017 gewann er die Metropolitan Opera Na­tio­­nal Council Auditions. Ausserdem gewann er den Houston Grand Opera Eleanor McCollum Wettbewerb, den William Matheus Sullivan Award und 2019 den dritten Preis bei Placido Domingos Operalia-Wett­be­werb. In der Spielzeit 2017/18 war er Mitglied im Opernstudio der Houston Grand Opera, wo er in Giulio Cesare und in Elektra zu hören war. In der Spielzeit 2018/19 war er Teil des Adler Fellowship der San Francisco Opera und gab dort sein Hausdebüt als Medoro (Orlando) unter Christopher Moulds. Ausserdem sang er David (Saul) in der Regie von Barrie Kosky) an der Houston Grand Opera, Ottone (L’incoronazione di Poppea) an der Cincinnati Opera und Werke von Händel in einem Ballett von Yuri Possakhov mit dem San Francisco Ballet. In der Spielzeit 2020/21 gab er sein Rollendebüt als Oberon (A Midsummer Night’s Dream) beim Adelaide Festival in Australien. Auf der Konzertbühne war er mit dem Philharmonia Baroque Orchestra und der San Francisco Symphony zu erleben. Mit den American Bach Soloists spielte er sein erstes Soloalbum mit Werken von Gluck, Händel und Vivaldi ein, 2019 gewann die Einspielung von Kenneth Fuchs’ Poems of Life mit dem London Symphony Orchestra einen Grammy. In dieser Saison debütiert er an der Metropolitan Opera als Rosenkrantz in Brett Deans Hamlet. Ausserdem gibt er Rollendebüts als Händels Giulio Cesare mit dem Moscow Chamber Orchestra und als Prinz Go-Go (Le Grand Macabre) im Amsterdamer Concertgebouw.

Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022

Daniel Okulitch

Daniel Okulitch

Daniel Okulitch

Daniel Okulitch studierte am Oberlin Conservatory of Music in Ohio und am Cincinnati Conservatory of Music. Sein Repertoire reicht von Mozarts Don Giovanni, Almaviva und Figaro bis zur zeitgenössischen Musik mit Ennis del Mar (Charles Wuorinens Brokeback Mountain), Mark Rutland (Nico Muhlys Marnie), Seth Brundle (Howard Shores The Fly), Willy Wonka (Peter Ashs The Golden Ticket), LBJ (JFK) und Herman Broder (Ben Moores Enemies, A Love Story). Höhepunkte waren Schaunard in Baz Luhrmanns La bohème, sein Debüt an der Scala in Mailand als Theseus in A Midsummer Night’s Dream, sein Debüt an der Washington National Opera als Swallow in Peter Grimes, sein Auftritt als General Groves in Doctor Atomic an der Santa Fe Opera, Creonte (Médée) an der Genfer Oper, Joseph De Rocher (Dead Man Walking) an der Vancouver Opera und sein Rollendebüt von Leporello (Don Giovanni) an der Opéra de Montréal. In der Spielzeit 2021/22 debütierte er als Don Giovanni am Bolschoi-Theater. Seine Diskografie umfasst u.a. Chaussons Le Roi Arthus mit dem BBC Symphony Orchestra sowie sein erstes Solo-Album The New American Art Song mit Interpretationen von Ricky Ian Gordon, Jake Heggie, Lowell Liebermann und Glen Roven. Er gewann zahlreiche Preise, darunter die ersten Preise der George London Foundation, der Joyce Dutka Arts Foundation und der Sullivan Foundation sowie einen Andrew White Memorial Award und einen Corbett Award.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022

Andrew Owens

Andrew Owens

Andrew Owens

Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u.a. in La bohème, La Cenerentola, Fidelio, Attila, Mathis der Maler und in La clemenza di Tito zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks Peer Gynt, als Snout in A Midsummer Night’s Dream und als 4. Jude in Salome ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von Don Carlos an der Kammeroper Wien. 2016/17 sang er beim Caramoor Festival in Rossinis Aureliano in Palmira und Jacquino in Fidelio und gab als Barbarigo in Verdis I due Foscari sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 sang er an der Seattle Opera den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sowie Bénédict in Béatrice et Bénédict und Lucano in L’incoronazione di Poppea an der Cincinnati Opera. Jüngst war er ausserdem u.a. als Arturo in Lucia di Lammermoor an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in La Cenerentola an der Irish National Opera, in Schumanns Szenen aus Goethes Faust mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns Die Jahreszeiten sowie in einer konzertanten Aufführung von Le Rossignol bei den Salzburger Festspielen und als Aménophis in Moïse et Pharaon am Rossini Opera Festival. Seit 2021 gehört Andrew Owens zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Die Odyssee13, 28 Nov; 15, 16 Dez 2021 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26 Jan 2022 Girl with a Pearl Earring08 Mai 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mär 2023 Viva la mamma14, 16, 21, 23 Apr 2023 Eröffnungsfest Spielzeit 22/2310 Sep 2022

Morgan Pearse

Morgan Pearse

Morgan Pearse

Morgan Pearse wurde in Australien geboren und studierte an der Royal College of Music’s International Opera School. In der Spielzeit 2014/15 zählte er zum Opernstudio der Houston Grand Opera, wo er u.a. Papageno, Yamadori (Madama Butterfly) und Anthony (Sweeney Todd) sang. In jüngerer Zeit sang er Rollen wie Apoll in Monteverdis Orfeo auf einer Tournee des Australian Brandenburg Orchestra, die Bariton-Partien in Purcells Dioclesian, mehrere Händel-Partien beim London Handel Festival, Figaro (Il barbiere di Siviglia) an der English National Opera sowie die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Papageno am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Als Konzertsänger war er in Schuberts Winterreise, in Faurés Requiem und in Händels Messias an der Oper Sydney zu hören, trat mit dem Russian National Orchestra unter Michail Pletnev auf, sang Brittens War Requiem in Polen und Mozarts Requiem mit dem English Chamber Orchestra. Er konzertierte u.a. in der Londoner Wigmore Hall, dem Purcell Room, der Melbourne Recital Hall, im Konserthuset Kopenhagen, in der Royal Festival Hall, der Queen Elizabeth Hall und beim Edinburgh Fringe Festival. 2019 war er u.a. als Escamillo (Carmen) an der State Opera South Australia sowie als Figaro (Il barbiere di Siviglia) und als Masetto (Don Giovanni) an der New Zealand Opera zu erleben. Auf der Opernbühne sang er zudem in der Spielzeit 2021/22 Araspe (Tolomeo, re d’egitto) am Badischen Staatstheater Karlsruhe und Farasmane (Radamisto) mit dem Philharmonia Baroque Orchestra & Chorale in der Bing Concert Hall in Stanford.

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022

George Petean

George Petean

George Petean

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila / Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’Opera di Roma in La bohème. Von 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper (u. a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor). Zudem war er an so bedeutenden Häusern wie dem ROH London, der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der New Yorker Met, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, dem Teatro Real in Madrid, der Deutschen Oper- und Staatsoper Berlin oder er Semperoper Dresden zu hören. 2018/ 19 war er u.a. als Nabucco an der Deutschen Oper Berlin, als Rigoletto in Palermo, als Ezio (Attila) an der Mailänder Scala, als Conte di Luna (Il trovatore) in Chicago, als Enrico (Lucia di Lammermoor), Tonio (Pagliacci) und Macbeth an der Wiener Staatsoper, als Jago (Otello) an der Opéra de Monte-Carlo sowie als Renato und Enrico an der Bayerischen Staatsoper München zu erleben. Die Spielzeit 2019/20 führte ihn als Escamillo (Carmen) ans Royal Opera House Muscat, als Giorgio Germont (La traviata) nach Zürich und ans ROH London, als Ernesto (Il pirata) nach Madrid und als Nabucco nach Amsterdam. Jüngst war er als Giorgio Germont an der Scala in Mailand, als Renato (Un ballo in maschera) in Madrid sowie als Simon Boccanegra in Zürich zu hören.

Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mär; 01 Apr 2022 Simon Boccanegra22, 26, 30 Dez 2021 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21 Jan 2022 La traviata23, 26, 31 Dez 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023

Mauro Peter

Mauro Peter

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si und Laurence Cummings. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. Zuletzt sang Mauro Peter u.a. Tamino in Zürich und bei den Salzburger Festspielen, die Titelrollen in Oberon am Theater an der Wien und in Belshazzar in Zürich, einen Liederabend am Opernhaus Zürich sowie Don Ottavio am Teatro Real in Madrid.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021 Don Giovanni05 Feb 2022 Liederabend Mauro Peter07 Nov 2022

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni, aufgewachsen in Busseto / Italien, studierte am Verdi-Konservatorium in Mai­land. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und Nikolaus Harnoncourt ist er auf zahlreichen grossen Opern und Konzertbühnen sowie bei renommierten Festivals weltweit aufgetreten, darun­ter die Opernhäuser von Wien, San Francisco, New York, Madrid, Berlin, Mailand und Paris, die Festspiele in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence sowie der Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, Carnegie Hall in New York und die Wigmore Hall in London. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro (Le nozze di Figaro), Guglielmo (Così fan tutte), Giorgio (I Puritani), Papageno (Die Zauberflöte), Golaud (Pelléas et Mélisande), Méphistophélès (La Damna­tion de Faust), Maometto (Maometto II), Conte Rodolfo (La sonnambula). Luca Pisaroni gastiert weltweit mit den grossen Partien seines Fachs: am Teatro Real Madrid als Méphistophélès (Faust), am Liceu Barcelona als Mustafà (L’italiana in Algeri) und an der Houston Grand Opera als Lorenzo da Ponte in der Uraufführung von O’Regans The Phoenix. An der Metropolitan Opera gastierte er erstmals in der Titelpartie von Don Giovanni und debütierte als Escamillo (Carmen) am Royal Opera House in London. Zu den Engagements der letzten Saison gehören Leporello (Don Giovanni) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Don Rodrigue in Dalbavies Uraufführung Le Soulier de Satin an der Opéra National de Paris, Il Re di Scozia (Ariodante) am Bolschoitheater in Moskau und zuletzt die Vier Bösewichte (Les Contes d’Hoffmann) an der Staatsoper Hamburg.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022

Robert Pomakov

Robert Pomakov

Robert Pomakov

Robert Pomakov stammt aus Kanada und studierte am Curtis Institute of Music Gesang. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, u.a. des Königin Elisabeth Wettbewerbs in Belgien, des Belvedere Gesangswettbewerbs Wien und von Placido Domingos Operalia. Sein professionelles Debüt gab er an der Metropolitan Opera in New York als Monterone in Rigoletto und kehrte seither als Mathieu (Andrea Chénier), als Bartolo (Le nozze di Figaro), als Gastwirt (Manon) und als Mönch (Don Carlo) an das Haus zurück. Mit der Canadian Opera Company sang er Alberich in Götterdämmerung, Bartolo, Hobson in Peter Grimes und den Kammerherrn in Le Rossignol. Ausserdem gastierte er an der Houston Grand Opera als Monterone, Benoît (La bohème) und Haly (L’italiana in Algeri), an der Washington Opera als Leporello, an der Oper Frankfurt als Gremin (Eugen Onegin) und am La Monnaie in Brüssel als Varlaam (Boris Godunow). Jüngst debütierte er an der Opéra national de Paris als Bonze in Madama Butterfly, als Gremin an der Norske Opera in Oslo und kehrte an die Oper Frankfurt als König René (Iolanta) zurück. Auf dem Konzertpodium sang er die Basspartie in Beethovens Missa Solemnis mit dem Calgary Philharmonic Orchestra, König Heinrich (Lohengrin) mit dem Victoria Symphony Orchestra und die Basspartie in Verdis Requiem mit dem New Mexico Philharmonic Orchestra.

Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021; 17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Okt 2022

Christopher Purves

Christopher Purves

Christopher Purves

Der britische Bariton Christopher Purves war Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers. Heute tr