Philharmonia Zürich

Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. Mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und der Amtszeit von Fabio Luisi (Generalmusikdirektor von 2012 bis 2021) wurde das Orchester zur Philharmonia Zürich. Generalmusikdirektor ist ab 2021 Gianandrea Noseda.

Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters.

Vor Fabio Luisi haben zuletzt u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift Opernwelt weit verbreitete internationale Anerkennung.

Viele renommierte Dirigentenpersönlichkeiten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger, Zubin Metha, Ingo Metzmacher, Georges Prêtre, Nello Santi, Ralf Weikert und viele andere kommen regelmässig, um mit dem Orchester in Oper und/oder Konzert zu arbeiten. Immer wieder stehen auch Auftritte im Ausland auf dem Programm, so u. a. im Wiener Musikverein, in der Alten Oper Frankfurt, der Royal Festival Hall London und in Tokio.

Eine Besonderheit der Philharmonia Zürich ist das Originalklangensemble «Orchestra La Scintilla», das sich aus Musikern der Philharmonia Zürich zusammensetzt und die Zürcher Kulturszene mit Opernaufführungen auf historischen Instrumenten bereichert. Es entstand aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Das «Orchestra La Scintilla» arbeitet mit Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock und Marc Minkowski. Unter der Leitung von Ada Pesch ist es regelmässig in den grossen Konzertsälen der Welt zu erleben und konzertiert mit namhaften Solisten; so begleitete es Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen.

Die Philharmonia Zürich beweist sich immer wieder in der ganzen Bandbreite von der Barockmusik bis zur zeitgenössischen Musik als stilsicherer, engagiert spielender Klangkörper – ob im Orchestergraben oder auf dem Podium.


Geschichte

DIE
GESCHICHTE
DER
PHILHARMONIA
ZÜRICH

1834
Gründung des Aktientheaters Zürich an den Unteren Zäunen; hier dirigiert Richard Wagner in den frühen 1850er Jahren u.a. Aufführungen seiner eigenen Opern Der fliegende Holländer und Tannhäuser. Gründung des Orchestervereins, eines ständigen Berufsensembles mit 31 Musikern, das für die Allgemeine Musikgesellschaft und das Aktientheater spielt.

1868
Gründung des Zürcher Tonhalle-Orchesters, das bis 1944 sowohl Sinfoniekonzerte gibt als auch Opern spielt.

1890
Das Aktientheater brennt ab.

1891
Neubau des Stadttheaters Zürich (ab 1964 Opernhaus Zürich); zu den Dirigenten des Orchesters gehören unter anderem Richard Strauss und Wilhelm Furtwängler.

1895
Neubau der Tonhalle; das Orchester erlebt musikalische Höhepunkte unter der Leitung seines ersten Chefdirigenten Friedrich Hegar und dessen Freund Johannes Brahms; unter dem späteren Tonhalle-Chef Volkmar Andreae arbeitet das Orchester intensiv mit Ferruccio Busoni zusammen.

1944
Die SRG entlässt ihr in Zürich beheimatetes Rundfunkorchester; die Musiker werden in das Tonhalle-Orchester eingegliedert. Das nun aus 142 Musikerinnen und Musikern bestehende Orchester wird in eine Konzert- und eine Theaterformation aufgeteilt und heisst fortan Tonhalle- und Theaterorchester (TTO) Zürich. Höhepunkte in der Geschichte der Theaterformation des TTO sind der Monteverdi- und der Mozart-Zyklus in den 1970er Jahren mit Nikolaus Harnoncourt (musikalische Leitung) und Jean-Pierre Ponnelle (Regie). Dirigenten wie Nello Santi (Musikdirektor von 1958 bis 1969, seither ständiger Gastdirigent) und Ferdinand Leitner (musikalischer Oberleiter am Opernhaus Zürich von 1969 bis 1984) prägen das Orchester.

1985
Ralf Weikert wird Chefdirigent des TTO (bis 1992); unter seiner Leitung wurde das Orchester ständig vergrössert. Trennung des TTO in das Tonhalle-Orchester und das Orchester der Oper Zürich.

1994
Innerhalb des Orchesters bildet sich das Ensemble «La Scintilla», das auf Originalinstrumenten spielt.

1995
Bis 2008 ist Franz Welser-Möst Chefdirigent (ab 2005 als Generalmusikdirektor); Gastdirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Georges Prêtre, Nello Santi, Ralf Weikert und Ivan bzw. Adam Fischer arbeiten regelmässig mit dem Orchester.

2009
Daniele Gatti wird bis 2012 Chefdirigent des Orchesters.

2012
Das Orchester der Oper Zürich erhält mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi einen neuen Namen: Es heisst nun Philharmonia Zürich.

Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist ab der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Gegenwärtig ist er zudem Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen «Victor de Sabata Chair» beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Mitglieder

Generalmusikdirektor
Gianandrea Noseda
Persönliche Assistentin des Generalmusikdirektors Marie Wolfram-Zweig

Orchesterdirektor
Heiner Madl

Orchesterdisponent / Stellvertretender Orchesterdirektor Dominique Ehrenbaum
Orchesterdisponentin / Mitarbeiterin Administration Sara Waegner
Bibliothekarinnen Anja Bühnemann, Sophia Gustorff
Leiter Orchestertechnik Sebastian Lange
Orchestertechniker Thomas Bossart, Mathias Hannus, Andres Martinez, Markus Metzig

Konzertmeister

Bartlomiej Niziol

Bartlomiej Niziol

Bartlomiej Niziol

Bartlomiej Niziol, geboren in Stettin, studierte bei Jadwiga Kaliszewska in Poznan und Pierre Amoyal in Lausanne. 1991 gewann er den Henryk-Wieniawski-Wettbewerb und den Violinwettbewerb in Adelaide. In den Folgejahren wurde er beim Internationalen Musikwettbewerb in Pretoria, beim Eurovision­-Wettbewerb in Brüssel sowie beim «Marguerite Long-Jacques Thibaud»-Wettbewerb in Paris mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Auftritte als Solist folgten u.a. mit dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem NDR-Sinfonieorchester, dem New Japan Philharmonic Orchestra, der Sinfonia Varsovia sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Philharmonia Zürich unter Dirigenten wie Yehudi Menuhin, David Zinman, Marek Janowski, Jan Krenz, Heinrich Schiff, Jacek Kasprzyk, Krzysztof Penderecki und Fabio Luisi. Konzerttourneen führten ihn durch Europa, Asien, Afrika und Südamerika. 2011 debütierte er mit Martha Argerich am Musikfestival «Chopin and his Europe» in Warschau. Niziols Aufnahmen von Wieniawski, Bacewicz und den Sechs Solo-Sonaten Ysaÿes wurden mit dem «Fryderyk Preis» der polnischen Musikkritik ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Klassik-Preis in der Kategorie Kammermusik im 19. Jahrhundert.

Niziol ist Dozent an der Hochschule der Künste in Bern und Jurymitglied des Henryk Wieniawski Violinwettbewerbs sowie beim internationalen Violinwettbewerb «Premio Paganini» in Genua. Im Rahmen seines Projektes «Festival & Master­class» in Polen engagiert er sich für die Förderung junger Talente.

Bartlomiej Niziol ist seit 2003 Erster Konzertmeister der Philharmonia Zürich. Er spielt auf einer Giuseppe Guarnerius del Gesù aus dem Jahre 1727.

Mozart Schostakowitsch26 Sep 2021

Konzertmeisterin

Ada Pesch

Ada Pesch

Ada Pesch

In Cleveland (USA) geboren, begann Ada Pesch im Alter von sechs Jahren mit dem Violinunterricht. Sie studierte u.a. bei Josef Gingold, Arthur Grumiaux und György Sebök. Seit 1990 ist sie Erste Konzertmeisterin des Orchesters der Oper Zürich. Mit Mitgliedern des Orchesters der Oper Zürich hat sie 1996 das «Orchestra La Scintilla» gegründet, das sich ganz auf historische Instrumente spezialisiert hat und zusammen mit Pionieren wie Nikolaus Harnoncourt, William Christie und Marc Minkowski die historische Aufführungspraxis pflegt. Unter der Leitung von Ada Pesch begleitete das «Orchestra La Scintilla» viele Konzerte und Opernaufführungen mit Cecilia Bartoli. 2004 gründete die Geigerin im Schweizer Ferienort Ernen die «Barockmusikwoche Ernen» und ist seither deren künstlerische Leiterin.


Hanna Weinmeister

Hanna Weinmeister

Hanna Weinmeister

Hanna Weinmeister wurde in Salzburg geboren und maturierte dort am Musischen Gymnasium. Anschliessend studierte sie Violine bei Gerhard Schulz in Wien und bei Zachar Bron in Lübeck. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg, des Jacques Thibaud-Wettbewerbs in Paris und des Parkhouse Awards in London.

Von 1995-1997 war sie Assistant Leader im English Chamber Orchestra in London.

Seit 1998 ist Hanna Weinmeister erste Konzertmeisterin am Opernhaus Zürich und auch Mitglied im Orchester La Scintilla. Neben Ihrer Tätigkeit im Orchester ist sie als Solistin und Kammermusikerin gefragt und konzertiert in Europa, Asien und den USA. Sie ist Mitglied des Tetzlaff Quartetts, des Krenek Ensembles, des Ensembles Labyrinth und des Trio Weinmeister und war zu Gast im Wiener Konzerthaus, bei den Salzburger Festspielen, den Ittinger Pfingstkonzerten, der Schubertiade Schwarzenberg, beim Festival «Spannungen» in Heimbach und beim Kunstfest Weimar. Hanna Weinmeister spielt auf der «Bennet» Stradivarius, die grosszügigerweise von der Axa-Winterthur Versicherung zur Verfügung gestellt wird.


Konzertmeister 1b

Keisuke Okazaki

Keisuke Okazaki

Keisuke Okazaki

Keisuke Okazaki wurde 1979 in Fukuoka, Japan, geboren. Mit vier Jahren begann er mit dem Violinunterricht bei seiner Mutter. Als Dreizehnjähriger spielte er Yehudi Menuhin vor und konzertierte bald darauf öffentlich. Es folgten Studien in Tokyo bei Takaya Urakawa und in Europa bei Zakhar Bron (Lübeck, Köln), Igor Ozim (Bern, Salzburg) und an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Keisuke Okazaki gewann mehrere erste Preise an internationalen Wettbewerben, insbesondere am 54. ARD-Wettbewerb in München (2005), am Wieniawski-Wettbewerb in Lublin (1997) und am Concorso «Premio Rodolfo Lipizer» in Gorizia (2001). 2005 gehörte er zu den Finalisten der Queen Elisabeth Competition in Brüssel. Als Solist spielte Keisuke bisher an Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Festival Český Krumlov und dem Zino Francescatti International Music Festival in Aix-en-Provence. Zahlreich sind die Orchester, in welchen er mitwirkte: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, St. Petersburger Philharmoniker, NHK Symphony Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra u.a.m. Beim NHK war er 2014 auch als Gastkonzertmeister tätig. Kammermusik und Rezitale führten ihn in alle Welt mit einem Repertoire von Barock bis zu zeitgenössischen Komponisten wie Toshio Hosokawa. Umfangreich ist seine Diskographie: bei DENON erschien 2000 «Debut! Keisuke Okazaki» und bei FONTEC (J) eine fünfteilige Reihe mit Violinsonaten (Klavier: Kei Itoh) sowie 2011 bei NMC Recordings (GB) eine Einspielung des Violinkonzerts von Morgan Hayes.

Seit der Saison 2010/2011 ist Keisuke Okazaki Konzertmeister 1b bei der Philharmonia Zürich.


Xiaoming Wang

Xiaoming Wang

Xiaoming Wang

Xiaoming Wang wurde 1982 in China geboren. Er studierte Violine bei Xu Lu am Zentral-Konservatorium Peking und bei Gerhard Schulz in Wien. Erste Preise erhielt er bei der «MIDO International Violin Competition» und beim «Stephanie Hohl Wettbewerb» sowie den Sonderpreis beim «Leopold Mozart Wettbewerb» in Augsburg.

Als Solist trat Xiaoming mit bedeutenden Orchestern auf, u.a. mit dem Poznan Phiharmonic, dem Wiener Webern Symphonie Orchester, dem China NCPA Orchester, dem Ensemble Chaarts und dem China Philharmonic Orchestra. Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa, nach Asien, USA und Südamerika. Unter den internationalen Festivals sind zu nennen: Schleswig-Holstein-Musikfestival, Rheingau Festival, Kissinger Sommer, Verbier Festival, Lucerne Festival sowie NCPA Beijing und Shanghai Summer Music Festival.
Seit 2008 ist Xiaoming Wang Konzertmeister 1b bei der Philharmonia Zürich. Als Konzertmeister wirkte er auch beim Verbier Festival Orchester und als regelmässiger Gastkonzertmeister in Deutschland, China und der Schweiz.

Xiaoming ist Primarius des Stradivari Quartetts, welches jährlich 40 Konzerte spielt. CDs mit Quartetten von Mozart, Schumann und Schubert sind bisher erschienen.
Leidenschaftlich fördert Xiaoming  junge Talente, seit September 2016 als Dozent an der Kalaidos Musik Hochschule. Als Gastdozent wirkt er am Central Conservatory of Music Bejing und an Meisterkursen in Pila (Polen) und in Seoul.

Xiaoming Wang spielt eine Violine von Alessandro Gagliano 1706, eine Leihgabe des Kantons Zürich.


Konzertmeisterin 2b

Vera Lopatina

Vera Lopatina

Vera Lopatina

Vera Lopatina wurde 1989 in Sankt Petersburg geboren. Sie begann mit dem Geigenspiel im Alter von 5 Jahren, bei Tatjana Liberova. Ihre Ausbildung führte sie weiter bei Vladimir Ivanov in Moskau und bei Régis Pasquier am Conservatoire National Supérieur de Paris (CNSMDP), wo sie 2012 das Masterdiplom erhielt. Vera Lopatina ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. des «Concorso Andrea Postacchini» in Fermo (Italien), des Internationalen Wettbewerbs für Violine in Kloster Schöntal (Deutschland) und der Canetti International Violin Competition 2004 in Cremona (Italien). Sie tritt in den renommiertesten Konzertsälen von Sankt Petersburg und Moskau auf, daneben auch in Frankreich, Belgien, Italien, Polen, Schweden, Deutschland, China usw. Vera Lopatina hat an zahlreichen internationalen Festivals teilgenommen, etwa den «Rencontres Musicales Internationales des Graves», dem «Festival de la Roque d’Anthéron», dem «Cully Classique» (Schweiz), dem Festival «Die Sterne» am Baikalsee (Irkutsk) und dem Festival «Junge Solisten des 21. Jahrhunderts» (Sankt Petersburg). Einen grossen Teil ihrer Zeit widmet Vera der Kammermusik: 2006 erhielt sie den ersten Preis am Internationalen Kammermusikwettbewerb «Concertino» in Prag. Ihr 2013 gegründetes Klaviertrio 2013 mit der Pianistin Olga Kirpicheva und dem Cellisten Jeremy Genet wurde 2015 am Joseph Haydn Kammermusik-Wettbewerb in Wien mit dem 2. Preis und im selben Jahr mit dem 2. Preis am Internationalen Kammermusik-Wettbewerb von Melbourne (Australien) ausgezeichnet.

Seit 2017 ist Vera Lopatina 2. Konzertmeisterin bei der Philharmonia Zürich.


1. Violine

Jonathan Allen

Jonathan Allen

Jonathan Allen

Der australische Geiger Jonathan Allen hat seinen Bachelor of Music Honours in Hobart, Tasmanien, als Schüler von Jan Sedivka abgeschlossen. Schon während seiner Ausbildung trat er in ganz Australien als Solist und Kammermusiker auf, u.a. als Primgeiger des Petra-Streichquartetts. Ein Stipendium ermöglichte ihm ab 1987 weitere Studien in Kanada und Europa bei Zoltan Szekely, Lorand Fenyves, Max Rostal und Sandor Végh, ergänzt von zahlreichen Meisterkursen.

Jonathan spielte u.a. als Konzertmeister des Konzertensembles Salzburg, des Klangforums Wien und als Stimmführer der zweiten Geigen im Luzerner Sinfonieorchester. Als Gastkonzertmeister wirkte er in verschiedenen Orchestern in Australien, Neu Zealand, Malaysia und der Schweiz. Regelmässig spielt er im Australian World Orchestra und bei den Lucerne Festival Strings. Jonathan Allen widmet sich auch der Interpretation von Alter Musik und ist Mitglied des Orchesters «La Scintilla».

Seine kammermusikalischen Aktivitäten konzentrierten sich seit 2005 vor allem auf das Klaviertrio und Ensemble «Il Trittico». Regelmässig gibt er Konzerte im In- und Ausland und wirkt bei Radio– und CD- Aufnahmen mit. Die weltweit erste Gesamtaufnahme der vier Klaviertrios von Joachim Raff mit «Il Trittico» (Arte Nova) wurde 2002 von Zeitschriften wie «The Strad» und «Musik und Theater» mit hervorragenden Kritiken ausgezeichnet. Bei Divox sind weitere Aufnahmen der Quintette von Raff und Goetz erschienen sowie als weitere Weltpremiere die Aufnahme von Joachim Raff’s Klavierquartetten.

Seit 1991 ist Jonathan Allen Mitglied der Philharmonia Zürich.


Josiane Clematide

Josiane Clematide

Josiane Clematide

Josiane Clematide Heugen ist in Romanshorn am Bodensee aufgewachsen. Sie wurde als Jungstudentin in die Meisterklasse von Aida Stucki Piraccini am Konservatorium Winterthur aufgenommen, wo sie ihr Studium nacheinander mit dem Lehr-, Konzertreife- und Solistendiplom abschloss. Weitere Impulse erhielt sie von Franco Gulli, Gérard Poulet und Valery Gradow.
Als Konzertmeisterin leitete sie das Ripieno Kammerorchester, spielte in verschiedenen Kammermusikfomationen und erhielt diverse Preise.
Seit 1993 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich und spielt auch in der Barockformation «La Scintilla» der Oper Zürich. Josiane Clematide lebt mit ihrer Familie in Meilen.


Franziska Eichenberger

Franziska Eichenberger

Franziska Eichenberger

Nach der Matura und dem Abschluss zur Primarlehrerin begann Franziska Eichenberger ihre Studien an den Konservatorien Winterthur und Zürich, wo sie bei Thomas Füri mit dem Orchester- und Lehrdiplom und später bei Aida Piraccini-Stucki mit dem Konzertreifediplom mit Auszeichnung abschloss. Es folgten Kammermusik- und Meisterkurse in England und der Schweiz bei Raymund Cohen, dem Macnaghten Quartett, Ana Chumachenco, Peter Rybar und Wolfgang Hock.

Franziska spielte in verschiedenen Kammermusikformationen wie den Zuger Kammersolisten, dem Ensemble La Partita und den Strings of Zürich. Sie ist Gründungsmitglied des Barockensembles «La Scintilla». Tourneen mit der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli führten sie in die wichtigsten Konzertsäle Europas und der USA.

Als Weiterbildung studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste ZHDK Barockvioline und Historische Aufführungspraxis und schloss mit zwei CAS ab.

Seit 1986 ist Franziska Eichenberger Mitglied der Philharmonia Zürich.

«All the world’s a stage. And all the men and women, merely players; They have their exits and their entrances.»  William Shakespeare


Juliana Georgieva

Juliana Georgieva

Juliana Georgieva

Die aus Sofia stammende Geigerin Juliana Georgieva begann ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt an der Musikschule Ljubomir Pipkov. Sie vervollkommnete ihr Studium mit dem «Bachelor» und «Master of Music» bei Kevork Mardirossian an den Universitäten von Central Arkansas und Louisiana State, sowie dem «Postgraduate Diploma» an der Guildhall School in London bei Yfrah Neaman. Seit 2004 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich, wo sie auch ihr Interesse an historischer Aufführungspraxis durch «La Scintilla» entdeckte. Ab 2015 studierte sie Barockvioline bei Monika Baer an der ZHdK und schloss 2018 mit Auszeichnung ein DAS ab.

Während all der Jahre spielte sie als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Formationen in Konzertsälen wie Bolshoi Theater Moskau, Barbican Centre London, Weill Recital Hall New York, Herkulessaal München, Musikvereinsaal Wien, Concertgebouw Amsterdam sowie in der Berliner Philharmonie.


Lisa Gustafson

Lisa Gustafson

Lisa Gustafson

Am Mississippi, in Moline (Illinois, USA), wurde Lisa Gustafson geboren. Während der Primarschule kam sie durch das damalige «Musical Enrichment Program» zum Geigenspiel. Ab 13 Jahren spielte sie in verschiedenen kleinen Orchestern. Nach der High School erwarb Lisa den Bachelor of Music an der University of Iowa bei Leopold La Fosse. Weitere viereinhalb Studienjahre bis zum Diplomabschluss verbrachte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien, als Studentin von Klaus Maetzl, dem Gründer des Alban Berg Quartetts.

Während ihrer Wiener Jahre hatte sie auch Unterricht in historischer Instrumentalpraxis bei Eduard Melkus. Weitere Impulse bekam sie in Zürich durch den Zyklus der Mozart-Opern mit Nikolaus Harnoncourt. Es folgten Studien in Barockvioline an den Sommerkursen in Urbino (Italien) bei Enrico Gatti. Lisa besucht regelmässig Kurse in historischer Aufführungspraxis an der Werkstatt für Alte Musik Zürich.

Lisa Gustafson kam 1985 zur Philharmonia Zürich. Sie ist auch Gründungsmitglied des «Orchestra La Scintilla».


Ulrike Jacoby

Ulrike Jacoby

Ulrike Jacoby

Ulrike Jacoby wurde in Zürich geboren und wuchs in Detmold (D) auf. Dort studierte sie bei Ernst Mayer Schierning und später in Basel bei Thomas Füri, wo sie das Lehr- und Konzertdiplom erwarb. Sie erhielt mehrere Kammermusik-Preise bei Jugend Musiziert, ist seit 1991 Mitglied des Ensembles Pyramide und hatte Engagements u.a. am Landestheater Detmold, bei den deutschen Bachsolisten, der Camerata Bern und dem Collegium Novum Zürich.

Seit 1996 ist sie Mitglied des Orchesters der Oper Zürich. Ulrike Jacoby ist auch Gründungsmitglied von La Scintilla.


Judit Morvay

Judit Morvay

Judit Morvay

Judit Morvay wurde in Budapest geboren. Ihre Eltern, welche zwar keine Musiker, aber leidenschaftliche Musikliebhaber sind, haben sie früh gefördert.  Bereits im Alter von sieben Jahren begann Judit Morvay mit dem Geigenspielen. Nach ihrem Studium an der Ferenc-Liszt-Musikakademie (Budapest) setzte sie ihr Studium bei György Pauk in Winterthur fort und schloss mit dem Solistendiplom ab.  Anschliessend erwarb sie das renommierte Meisterklassendiplom bei Grigori Zhislin in Würzburg.

Im Sommer 2000 spielte Judit Morvay im Verbier Festival Orchester. Bevor sie 2005 Mitglied der Philharmonia Zürich wurde, war sie drei Jahre lang als Stimmführerin der zweiten Violinen im Antwerp Symphony Orchestra (Belgien) engagiert.


Jakub Nitsche

Jakub Nitsche

Jakub Nitsche

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2021


Tatjana Pak

Tatjana Pak

Tatjana Pak

Tatiana Pak ist in Almaty (Kasachstan) geboren und spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Geige. In ihrer Heimatstadt schloss sie im Jahr 1996 die Sondermusikschule am Staatlichen Konservatorium mit Erfolg ab.

Im selben Jahr setzte sie ihr Hauptstudium am Tschaikowski Konservatorium in Moskau bei Maya Glezarova fort. An der Zürcher Hochschule der Künste ZHDK absolvierte sie im Jahr 2005 das Aufbaustudium bei Zakhar Bron.

Tatiana Pak ist  Preisträgerin des Internationalen Abram Jampolski Wettbewerbs in Dubna, (Russland) und des Henryk Wieniawski Jugend-Wettbewerbs in Lublin. (Polen).

Von 1999 bis 2001 war Tatiana Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester. Im Russischen National Orchester unter der Leitung von Mikhail Pletnev spielte sie von 2002 bis 2003.

Seit 2004 ist Tatiana in der Philharmonia Zürich engagiert.


Seraina Pfenninger

Seraina Pfenninger

Seraina Pfenninger

Seraina Pfenninger, 1987 in Zürich geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren. Von 2004 bis 2011 studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Zakhar Bron und seiner Assistentin Nadezhda Korshakova. Im Januar 2011 schloss sie ihr Studium an der ZHdK mit dem Master Performance Schwerpunkt Orchester mit Auszeichnung ab. Danach studierte sie als Nachdiplomstudentin bei Nora Chastain.

Seit 2005 ist Seraina Mitglied des Belenus Quartetts, mit dem sie eine rege Konzerttätigkeit pflegt. 2015 gewann das Belenus Quartett am 9. internationalen Wettbewerb «Franz Schubert und die Musik der Moderne» den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Wichtige künstlerische Impulse erhält das Quartett von Rainer Schmidt (Hagen Quartett) an der School of Excellence der Musik Akademie Basel.

Seraina Pfenninger ist seit der Saison 11/12 Mitglied der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper).


Janet van Hasselt

Janet van Hasselt

Janet van Hasselt

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2002


Michal Bielenia

Michal Bielenia

Michał Kajetan Bielenia wurde 1990 in Polen geboren. 2014 schloss er seine Studien an der Hochschule für Musik in Warschau bei Julia Jakowicz und Jakub Jakowicz mit Auszeichnung ab. Am Conservatoire Royal de Bruxelles erwarb Michał bei Philippe Graffin das Master-Diplom Magna Cum Laude. Im März 2015 wurde er Gewinner des 5. Internationalen Tadeusz-Wroński-Wettbewerbs für Geige Solo und erhielt dazu den Sonderpreis. Er trat bei vielen Musikfestspielen in Europa auf, u.a. Festival de Musique de Chambre à Giverny (Frankreich), Rencontres Musicales Internationales d’Enghien (Belgien), Festival Jong Talent Schiermonnikoog (Niederlande), Royal Łazienki Music Festival, Warschau (Polen), Princess Daisy International Festival of Chamber Music, Fürstenstein (Polen). 2016 – 2018 war er Mitglied der Orchester-Akademie der Philharmonia Zürich. Als Zuzüger war er regelmässig zu Gast im Zürcher Kammerorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem Sinfonieorchester St.Gallen.

Seit September 2018 ist Michał Kajetan Bielenia Mitglied der Philharmonia Zürich.


Dmitry Serebrennikov

Dmitry Serebrennikov

Dmitry Serebrennikov

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2017


Stimmführung 2. Violine

Anahit Kurtikyan

Anahit Kurtikyan

Anahit Kurtikyan

Die armenische Geigerin Anahit Kurtikyan ist Stimmführerin der zweiten Violinen in der Philharmonia Zürich. Sie ist zudem Mitglied des Gringolts Quartett, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Ilya Gringolts gründete, zuvor war sie Mitglied des Amati Quartetts. Anahit Kurtikyan arbeitete darüber hinaus mit Kammermusikpartnern wie Rudolph Buchbinder, Dietrich Fischer-Dieskau, Jörg Widmann, Steven Isserlis, David Geringas, Malin Hartelius, Christian Poltéra und Eduard Brunner zusammen. Mit dem Gringolts Quartett, das für seine CD-Aufnahmen u.a. mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde, trat sie u.a. bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, Edinburgh Festival, Verbier Festival oder beim Gstaad Menuhin Festival auf und spielte in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie Luxembourg, im Festspielhaus Baden-Baden oder der St. Petersburger Philharmonie. Anahit Kurtikyan studierte in der Schweiz bei Tibor Varga sowie in Armenien bei Petros Haykazyan und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Sie spielt eine Geige von Camillo Camilli, Mantua, aus dem Jahr 1733.


Maya Kadosh

Maya Kadosh

Maya Kadosh

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2018


Stv. Stimmführung 2. Violine

Yuko Arakaki-Krachler

Yuko Arakaki-Krachler

Yuko Arakaki-Krachler

Yuko Arakaki, geboren in Japan, studierte Violine an der Toho Gakuen School of Music in Tokyo und am Konservatorium in Wien.

Sie ist Preisträgerin der Japan Music Competition in Tokyo (1995), des Concours Long-Thibaud in Paris (1996) und des Concours Maria Canals in Barcelona (1999). 2001 gewann sie den ersten Preis für Streichquartett beim Concours International du Forum de Normandie.

Konzertreisen als Solistin und Kammermusikerin führten sie nach Japan, China, Österreich, Spanien, Deutschland, Neuseeland und Australien.

Seit 2003 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich.


Michael Salm

Michael Salm

Michael Salm

Michael Salm studierte in seiner Heimatstadt Berlin und an der New Yorker Manhattan School of Music. Seit 1998 ist er als stellvertretender Stimmführer in der Philharmonia Zürich engagiert. Von 2013 bis 2014 war er in gleicher Position bei der Staatskapelle Berlin tätig. Seit 2003 ist er ausserdem Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters sowie seit 2013 Stimmführer beim Gstaad Festival Orchestra.

2005/2006 war Michael Salm Konzertmeister des Korean Symphony Orchestra in Seoul, Südkorea. Neben Verpflichtungen als Solist, u.a. mit dem Korean Symphony Orchestra, Ulsan Philharmonic Orchestra und dem International String Festival Daejon gab er seine Erfahrungen auch in zahlreichen Meisterkursen weiter.

Michael Salm war als Solist u.a. mit dem Orchester der Oper Zürich, dem Deutschen Kammerorchester in Peking, dem New Philharmonic of New Jersey und in New York in Carnegie’s Weill Recital Hall zu hören. Mit den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin sowie als Konzertmeister verschiedener Kammerorchester trat er in zahlreichen Ländern Europas, Israel, China, Japan, Kanada, der Karibik und in den USA auf.

Gastverpflichtungen als Stimmführer führten ihn zu renommierten Orchestern wie Gewandhausorchester Leipzig, NDR-Sinfonieorchester Hamburg, SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, Hamburger Philharmoniker, Frankfurter Museumsorchester, Camerata Salzburg, Bergen Philharmonic und dem Orchestre de la Suisse Romande; als Konzertmeister gastierte er u.a. beim Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo.

Michael Salm wirkt als Coach bei verschiedenen Jugendorchestern. Ausserdem leitet er seit 2015 das Orchester Stäfa-Ürikon als Dirigent.


2. Violine

Andrea Bossow

Andrea Bossow

Andrea Bossow

Andrea Bossow wurde in Hannover geboren. Sie wuchs in Wesel am Niederrhein auf, wo sie auch ihre musikalische Grundausbildung erhielt. Preise gewann sie bei "Jugend musiziert“. Ihr Musikstudium absolvierte sie in Freiburg, Violine bei Rainer Kussmaul, später bei Emanuel Hurwitz in London. In der Philharmonie Zürich spielt sie seit 1986. Andrea Bossow macht auch gerne Kammermusik und widmet sich neben der Tonkunst auch der Heilkunst. Sie ist Gründungsmitglied von La Scintilla.


Cornelia Brandis

Cornelia Brandis

Cornelia Brandis

Cornelia Brandis wurde in Berlin geboren. Vor dem Abitur war sie Jungstudentin der HdK Berlin bei Hans Maile, nachher studierte sie bei David Takeno an der Guildhall School in London und abschliessend bei ihrem Vater, Thomas Brandis, an der HdK Berlin. Sie war Stipendiatin der Herbert von Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Nach einer Interimsposition im Sinfonieorchester des WDR Köln ist sie seit 1994 Mitglied der Philharmonia Zürich.

Sie gewann mehrere Preise für Kammermusik (Streichquartett). Tourneen mit verschiedenen Ensembles führten sie nach Japan, Südamerika, in die USA und nach Europa. Cornelia Brandis ist Mitglied des Barockensembles Orchestra La Scintilla.

Berufsbegleitend hat sie Literatur studiert und interessiert sich ausserdem für Kunst und Naturwissenschaften.


Regine Guthauser

Regine Guthauser

Regine Guthauser

Regine Guthauser wurde 1970 in Basel geboren. Nach ihrem Abschluss in Genf (Lehrdiplom und Recital de perfectionnement) bei Corrado Romano studierte sie weiter an der Hochschule der Künste Berlin bei Thomas Brandis. Sie gewann einen Studienpreis Musik des Migros-Genossenschafts-Bundes. Regine Guthauser schloss auch eine Diplomausbildung für Musikschulleitung ab. Sie interessiert sich ausserdem für historische Aufführungspraxis.

Orchestererfahrung sammelte sie als Mitglied des Collegium academicum Genf und des Ensemles Oriol Berlin und als Aushilfe beim Orchestre de la Suisse Romande, der Deutschen Kammerphilharmonie und den Berliner Philharmonikern.

Seit 1993 ist sie festes Mitglied der Philharmonia Zürich.

Regine Guthauser spielt eine italienische Violine im Stil der Bologneser Schule ca. 1730 und eine Barockgeige Leopold Widhalm 1778 (Nürnberg).

Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich.


Daniel Kagerer

Daniel Kagerer

Daniel Kagerer

Daniel Kagerer ist seit 2003 Mitglied in der Philharmonia Zürich. Er begann mit 16 Jahren sein Studium als Jungstudent in der Berufsklasse von Monika Urbaniak in Bern, welches er mit dem Lehrdiplom mit Prädikat „sehr gut“ abschloss. Bei Igor Ozim, ebenfalls in Bern, erwarb er das Konzertdiplom mit der Bestnote „mit Auszeichnung“. Neben seiner Arbeit im Opernhaus Zürich spielte Daniel Kagerer fast alle grossen Violinkonzerte (Bruch, Mozart, Glazunov, Sibelius, Mendelssohn, Beethoven und Brahms) mit dem AOV München und dem Ingolstädter Kammerorchester in Deutschland und in der Schweiz. Mit seinem Orchester "le buisson prospérant" auch alle Bachkonzerte mit Barockinstrumenten. Meisterkurse besuchte Daniel Kagerer bei Ana Chumachenko, Thomas Brandis, Tabea Zimmermann, Walter Levin und dem Alban Berg Quartett. Daniel Kagerer ist auch Mitglied im Barockorchester La Scintilla, welches mit Koryphäen wie Nikolaus Harnoncourt, Cecilia Bartoli und Riccardo Minasi zusammenarbeitet.


Anne-Frédérique Léchaire

Anne-Frédérique Léchaire

Anne-Frédérique  Léchaire

Anne-Frédérique Léchaire beginnt den Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren bei Anne-Marie Gründer in Lausanne. Sie wird in die Berufsklasse von Patrick Genet am Konservatorium Freiburg (CH) aufgenommen, wo sie 1995 ihr Lehrdiplom mit Auszeichnung erhält. Für ihre Weiterbildung besucht sie ein Jahr die Folkwang-Musikhochschule in Essen und schliesst dann ihr Studium mit dem Solistendiplom „magna cum laude“ bei Gyula Stuller in Freiburg ab. 1997 gewinnt sie mit dem Trio Arpeggio den ersten Preis des „Hans Schaeuble“-Wettbewerbs und 2000 einen Stipendium-Preis der Kiefer-Hablitzel Stiftung.

Seit 2000 unterrichtet Anne-Frédérique Léchaire am Konservatorium Freiburg und drei Jahre später wird sie festes Mitglied der Philharmonia Zürich. Neben ihrer Orchestertätigkeit konzertiert sie regelmässig mit verschiedenen Kammermusikensembles, dem Aoidequartett und dem Ensemble Helvetica.


Sibylle Matzinger-Franzke

Sibylle Matzinger-Franzke

Sibylle Matzinger-Franzke

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2001


Ursula Meienberg

Ursula Meienberg

Ursula Meienberg

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.1992


Marina Yakovleva-Häfliger

Marina Yakovleva-Häfliger

Marina Yakovleva-Häfliger

Marina Yakovleva wurde in St. Petersburg geboren. Nach Abschluss ihres Studiums am Konservatorium von St. Petersburg erwirbt sie 2001 an der Musikhochschule von Sitten als Assistentin von Tibor Varga das Konzertdiplom mit Auszeichnung. Am Konservatorium Lausanne erhält sie 2004 als Schülerin von Pierre Amoyal das Solistendiplom. Im gleichen Zeitraum wird Marina Yakovleva als Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u. a. beim Allrussischen Wettbewerb der Russischen Föderation in Moskau und am Festival Tibor Varga ausgezeichnet. Als Solistin hat sie mit bedeutenden Orchestern wie der St. Petersburger Philharmonie, dem Tschaikovsky Symphonie Orchester und dem Orchestre de Chambre de Lausanne konzertiert. Mit grossem Erfolg hat sie die Violinkonzerte von Tschaikovsky, Prokofiev und Paganini in der Philharmonie St. Petersburg interpretiert. Einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit bildet die Kammermusik. Ihre Aufnahme des Schubert Klavier Trios op. 100 bei Solo Musica erhielt 2011 den Pizzicato Supersonic Award. Seit 2018 spielt sie mit ihrem Bruder Mischa Yakovlev und dem Cellisten Lev Sivkov im von ihr gegründeten Amani Trio.

Seit 2005 ist Marina Yakovleva Mitglied der Philharmonia Zürich.


Chen Yu

Chen Yu

Chen Yu

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.01.2010


Mikolaj Tomaszewski

Mikolaj Tomaszewski

Mikolaj Tomaszewski

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.03.2015


Martina Goldmann

Martina Goldmann


Nadezda Korshakova

Nadezda Korshakova

Nadezda Korshakova

Nadezhda Korshakova stammt aus St. Petersburg, wo sie an der Spezial-Musikschule des Rimsky Korsakov-Konservatoriums bei Lev Ivaschenko Violine studierte und 1995 mit Auszeichnung abschloss. Weitere Studienabschlüsse erhielt sie bei Irina Bochkova in Moskau und bei Zakhar Bron in Madrid und Zürich. Erste Preise gewann sie 1989 beim Violinwettbewerb „J. Kocian“ in Tschechien und 1992 beim Nationalen Russischen Musikwettbewerb in Moskau. Am Internationalen Wettbewerb „Prager Frühling“ 2003 wurde sie mit dem zweiten Preis und dem Preis für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Antonin Dvorák ausgezeichnet, ebenso mit dem Spezialpreis des Bärenreiter-Verlags. Als beste Interpretin von Sergej Prokovievs Sonate in D-Dur ging sie aus dem Internationalen Wettbewerb „David Oistrach“ 2004 in Odessa hervor, nebst einem vierten Preis in der Gesamtwertung. Ihr solistisches Wirken ist auf vier CD’s dokumentiert.

An zahlreichen Festivals wie Verbier, Santander, Ishikawa, Cesky Krumlov u.v.m. trat sie als Solistin, Orchester- und Kammermusikerin auf, zusammen mit renommierten MusikerInnen und Dirigenten.

Nadezhda Korshakova ist eine engagierte Pädagogin und hat viele erfolgreiche GeigerInnen ausgebildet. Sie wirkte über ein Jahrzehnt als Dozentin und Assistentin von Zakhar Bron an der ZHdK Zürich und an dessen privater Musikschule. Selber erteilt sie auch Privatunterricht an besonders begabte StudentInnen aus aller Welt.

Seit 2007 ist Nadezhda Korshakova Mitglied der Philharmonia Zürich und wirkt auch in den Produktionen von La Scintilla mit. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.


Solo-Viola

Karen Forster

Karen Forster

Karen Forster

Karen Forster, geboren in Edmonton, Kanada, ist Solobratschistin der Philharmonia Zürich.

Nach ihrem Bachelor Studium in Vancouver vervollständigte sie ihre Ausbildung mit dem Master an der renommierten Juillard School in bei Karen Tuttle.

In New York kam es auch zum Solodebüt mit dem Bratschenkonzert von William Walton unter Alan Kay im weltberühmten Lincoln Center. Anschliessend beendete Karen Forster ihr Studium mit dem Solistendiplom bei Hatto Beyerle in Hannover.

Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben gab es unter anderem beim Lionel Tertis Wettbewerb. Nach vier Jahren als Solobratschistin des Sinfonieorchesters Basel wurde Karen Forster an das Opernhaus Zürich an die gleiche Position bei der Philharmonia Zürich geholt.

In Zürich ist sie nicht nur als Solistin, sondern auch als sehr geschätzte und gefragte Kammermusikerin tätig. Ebenso gilt ihre grosse Leidenschaft der historischen Aufführungspraxis, welche sie als Solistin und Orchestermitglied bei La Scintilla zum Ausdruck bringt. Ergänzend zu ihrer Tätigkeit als Solistin und Orchestermusikerin unterrichtete Karen Forster an der Musikhochschule Luzern und jetzt an der Orchesterakademie der Philharmonia Zürich.


Valérie Szlávik

Valérie Szlávik

Valérie Szlávik

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.01.1997


Stv. Solo-Viola

Sebastian Eyb

Sebastian Eyb

Sebastian Eyb

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 29.08.2011


Rumjana Schamlieva

Rumjana Schamlieva

Rumjana Schamlieva

Die Bulgarin Rumjana Schamlieva wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihren ersten Unterricht bekam sie bei ihrem Vater. Nach einem erfolgreichen Abschluss an der Folkwang-Musikhochschule Essen, wo sie in der Klasse von Vladimir Mendelssohn studierte, führte sie ihr berufliches Leben weiter zu den Essener Philharmonikern. Seit 1998 ist sie stv. Solo-Bratschistin am Opernhaus Zürich.
Neben ihrer Orchestertätigkeit ist sie auch eine begehrte Kammermusikerin. In verschiedenen Formationen spielt sie regelmässig in der Kammermusikreihe des Opernhauses Zürich. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Interpreten wie Karl Leister, Heinz Holliger, Ina Dimitrova, Bartlomiej Niziol, um nur einige zu erwähnen. Im Rahmen des Festivals Sofia Music Weeks war sie auch als Solistin neben Ina Dimitrova mit Mozarts Sinfonia Concertante zu hören. Rumjana Schamlieva spielt eine Bratsche von Antonio Gragnani 1778.


Viola

Florian Mohr

Florian Mohr

Florian Mohr

Florian Mohr studierte in München bei Franz Beyer und in Freiburg im Breisgau bei Ulrich Koch. Er war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. 1981-1982 spielte er als Solobratschist im Hongkong Philharmonic Orchestra. Seit 1987 ist er Mitglied der Philharmonia Zürich. Als Mitglied des Ensembles Opera Nova Zürich, als Solist und zusammen mit anderen Kammermusikensembles konzertierte er in zahlreichen Ländern, u.a. bei Festivals in Wien, Moskau, Rom, Hongkong, Caracas, Sao Paolo und Buenos Aires. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit historischer Aufführungspraxis. Er wirkt regelmässig bei Opernaufführungen und Konzerten des auf historischen Instrumenten spielenden Orchestra La Scintilla mit. Ausserdem spielte er in der Capella Coloniensis und dem Freiburger Barockorchester. Als Viola d'amore-Solist spielt Florian Mohr sowohl Soli des Opernrepertoires am Opernhaus Zürich als auch Konzerte mit zeitgenössischen und alten Kompositionen für dieses Instrument. Mehrere neue Werke für Viola d’amore sind auf seine Anregung hin entstanden und wurden von ihm uraufgeführt.


Louis Chaintreuil

Louis Chaintreuil

Louis Chaintreuil

Louis Chaintreuil stammt aus Nancy (Frankreich). Er studierte Bratsche am Conservatoire National de la Region de Strasbourg bei Claude Ducrocq. Gleichzeitig absolvierte er ein Studium der Musikwissenschaft an der Universität in Strassburg.

Von 2004 bis 2009 studierte er Bratsche an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau bei Prof. Wolfram Christ, wo er seine Ausbildung mit Auszeichnung abschloss.

Er ist regelmässig Gast beim Orchestre Philharmonique de Strasbourg und beim Orchestre National des Pays de la Loire. 2006 war er Mitglied des Nationaal Jeugd Orkest (Niederlanden). Nach weiterer Tätigkeit beim Stuttgarter Kammerorchester, beim Gewandhausorchester in Leipzig (Zeitvertrag) und bei den Bremer Philharmonikern als Vorspieler, ist er seit 2010 Mitglied der Philharmonia Zürich.


Maria Clément

Maria Clément

Maria Clément

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.02.2013

Märchenerzählungen

Daniel Hess

Daniel Hess

Daniel Hess

Daniel Hess wurde 1965 in Zürich geboren. Er studierte Viola bei Christoph Schiller an der Musikhochschule Zürich, bei Ottavio Corti in Luzern und bei Avi Abramovic an der Rubin Music Academy Jerusalem. Kompositionsstudien betrieb er an der Musikhochschule Luzern bei Caspar Diethelm, sowie in weiteren Kontakten mit Rudolf Kelterborn und Josef Haselbach. Vom ersten Kompositionspreis 1986 (für das 1.Streichquartett) bis heute entstanden mehrere Werke für unterschiedlichste Besetzungen, vom Solostück mit Elektronik und Bildanimation über Kammermusik, Kinderstücke (erschienen bei Breitkopf & Härtel), Solokonzerte und Symphonien bis zur Oper. Seine Werke, oft Kompositionsaufträge, sind inzwischen weiter herumgekommen als er selber: Aufführungen fanden statt in der Schweiz, der Ukraine, in Argentinien, Südkorea, Deutschland und in Israel. Seit 2000 spielt Daniel Hess am Opernhaus in der Philharmonia Zürich.


Natalia Mosca

Natalia Mosca

Natalia Mosca

Natalia Mosca, im sibirischem Novosibirsk geboren, studierte an der dortigen Spezial-Musikschule für begabte Kinder bei Youri Mazchenko. Nach dem Abschluss setzte sie ihr Studium in Basel fort bei Hatto Beyerle, den sie während der Teilnahme am Goslar Festival kennenlernte. Parallel zum Studium in Basel, war sie für zwei Jahre Akademistin am Opernhaus Zürich. Das Studium in Basel schloss sie mit dem Solistendiplom ab. Seit 2006 ist sie festes Mitglied der Philharmonia Zürich. Natalia Mosca lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Zürich.


Solo-Violoncello

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann wurde 1967 in Mannheim geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas.

Seit 1992 ist er Solocellist in der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst.

2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen.

Claudius Herrmann ist seit 2009 Cellist des Gringolts Quartetts, mit dem er mehrere Preise, u.a. den ECHO Klassik Preis gewann. Vorher war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist.

Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Strauss Don Quixote unter Franz Welser-Möst) zu erleben.

Neben über 20 Kammermusik CD Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht.a


Lev Sivkov

Lev Sivkov

Lev Sivkov

Lev Sivkov, 1990 in Russland geboren, begann seine musikalische Ausbildung in der frühen Kindheit mit seinen Eltern. Im Alter von fünf Jahren besuchte er die Musikschule in Nowosibirsk. Von 2006 bis 2009 studierte er an der Musikakademie Basel bei Ivan Monighetti. 2009-2013 setzte er sein Studium fort an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Conradin Brotbek. Im Sommer 2010 hat er an der ‘‘Summer Music Academy‘‘ bei Janos Starker, Indiana University, USA, teilgenommen.

Er studiert zurzeit bei Jean-Guihen Queyras an der Musikhochschule in Freiburg.

2016 wirkte er al Solocellist der Dänischen Königlichen Oper in Kopenhagen.

Seit Saison 2017 ist Lev Solocellist der Philharmonia Zürich.

Lev Sivkov ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: Erste Preise gewann er an der "W. Naumburg International Music Competition 2015" in New York, am "Concours International des Cordes 2015" in Gerardmer, Frankreich, am "Julio Cardona International String Instruments Competition 2015" in Covilha, Portugal (auch zwei Publikumspreise), am „Cello Domnick Preis 2009“ in Stuttgart und an der „International Valery Gavrilin International Competition 2005“ in Vologda, Russland.

Zahlreich sind auch seine zweiten Preise an Wettbewerben in Russland, Tschechien, Polen, Schweden, Portugal und Südkorea.

Lev Sivkov spielt ein Cello von Vincenzo Postiglione (1894) gestiftet von der Landessammlung für Streichinstrumente Baden Württemberg.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021 Mozart Schostakowitsch26 Sep 2021

Stv. Solo-Violoncello

Xavier Pignat

Xavier Pignat

Xavier Pignat

Xavier Pignat wurde 1979 in Saint-Maurice (CH) geboren. Er studierte zunächst am Konservatorium in Lausanne. Sein weiterer Weg führte ihn zu Raphael Wallfisch, sowie zu Thomas Grossenbacher an die Musikhochschule Winterthur/Zürich, wo er 2003 zuerst das Konzertdiplom mit Auszeichnung, danach das Solistendiplom erfolgreich absolvierte. Xavier Pignat spielte im Tonhalle-Orchester Zürich und ist seit Oktober 2006 Mitglied der Philharmonia Zürich, seit 2012 als stellvertretender Solo-Cellist. Als Cellist des Trio Nota Bene gewann Xavier Pignat im Juli 2004 den internationalen Kammermusikwettbewerb von Hellevoets in den Niederlanden, und in Februar 2008 den Kammermusikwettbewerb Geraldine Whitaker von Neuenburg. Er steht mit seinem Trio beim Label Claves unter Vertrag. Xavier Pignat konzertiert an Kammermusikfestivals in der Schweiz, Österreich, Türkei, Israël, Griechenland, Südafrika, Südamerika und Costa Rica, mit Kammermusikpartnern wie Shmuel Ashkenasi, Ana Chumachenco, Ilya Gringolts, Nobuko Imai und Gérard Caussé. Seit 2016 ist er auch Mitglied bei La Scintilla.


Christine Theus

Christine Theus

Christine Theus

Christine Theus studierte in Basel, Freiburg i.Br. und Berlin. Sie entfaltet eine intensive kammermusikalische Tätigkeit, insbesondere im Bereich zeitgenössischer Musik. An zahlreichen Ur- und Erstaufführungen wirkte sie mit. Auftritte als Solistin hatte sie u.a an der Biennale Venedig, am Festival d’Automne de Paris und am Festival Wien Modern. 1994 gründete sie das Ensemble opera nova. Seit 1985 ist Christine Theus stellvertretende Solocellistin im Orchester der Oper Zürich.


Violoncello

Alexander Gropper

Alexander Gropper

Alexander Gropper

Alexander Gropper, 1986 in Cottbus geboren, studierte in den Klassen von Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck und Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Zudem erhielt er Unterricht in den Fächern Barockvioloncello und Historische Aufführungspraxis und besuchte Meisterkurse u.a. bei David Geringas, Ana Chumachenco und dem Artemis Quartett.
Nach Abschluss seiner Orchesterakademie an der Hamburgischen Staatsoper erhielt er Engagements u.a. an der Bayrischen Staatsoper München und dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. In der Philharmonia Zürich ist er seit 2014 engagiert und wurde inzwischen auch Mitglied des Ensembles La Scintilla. Kammermusikalische und solistische Auftritte ergänzen seine musikalische Arbeit.
2016 wurde er zum festen Mitglied des Orchesters der Bayreuther Festspiele ernannt.


Barbara Uta Oehm

Barbara Uta Oehm

Barbara Uta Oehm

Barbara Oehm, geboren 1982 in Westfalen, wurde im Alter von 16 Jahren an der Musikhochschule Detmold in die Klasse von Gotthard Popp als Jungstudentin aufgenommen. An der Zürcher Hochschule der Künste absolvierte sie in der Klasse von Thomas Grossenbacher ihr Konzertdiplom. Während ihres Studiums spielte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Gustav Mahler Jugendorchester. Parallel zu den letzten beiden Studienjahren war sie Orchesterakademistin im Opernhaus Zürich, bevor sie 2009 ihre feste Stelle gewann und seitdem Mitglied der Philharmonia Zürich ist.

In den Jahren 2012/2013 spielte sie im Orchester der Bayreuther Festspiele und 2018 bei Teodor Currentzis‘ MusicAeterna (Perm).
Ihre Leidenschaft für Barockmusik entwickelte Barbara Oehm schon zu Zeiten ihres Studiums an der ZHdK. Dort studierte sie bei Martin Zeller Barockvioloncello. Sie ist Mitglied des Barockorchesters La Scintilla.

Besondere musikalische Erlebnisse sammelte sie unter den Dirigenten Mstislav Rostropovich, Bernhard Haitink, Nikolaus Harnoncourt und bei der Kammermusik. Momentan absolviert sie an der Universität Zürich das berufsbegleitende Kulturmanagement-Studium „Executive Master of Arts Administration“, welches 2004 auf Initiative von Alexander Pereira eingerichtet wurde.


Christof Mohr

Christof Mohr

Christof Mohr

Christof Mohr stammt aus Baden bei Zürich. Er studierte nach der Maturität Violoncello bei Claude Starck in Zürich, wo er 1986 mit dem Lehr-, dem Orchester- und dem Konzertdiplom abschloss. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Philharmonia Zürich. Weitere Ausbildung erhielt er beim französischen Meistercellisten Paul Tortelier. Auszeichnungen bekam er von der Kiefer Hablitzel Stiftung und vom Aargauer Kuratorium. Von 2001 bis 2003 folgte das Studium des Barockvioloncellos bei Christophe Coin in Basel und die Ausbildung auf der Viola da Gamba durch Brian Franklin. Christof Mohr war Gründungsmitglied von La Scintilla und widmet einen guten Teil seiner Tätigkeit der Alten Musik. Zusammen mit der japanischen Gambistin Rei Yorita leitet er zudem regelmässig Gambenconsortgruppen in Japan. Seine Konzerttätigkeit in Mitteleuropa und Japan auf dem modernen Violoncello umfasst Programme aus 400 Jahren Musikgeschichte, und ein besonderer Schwerpunkt ist das Erarbeiten von Musik für zwei Violoncelli zusammen mit der Cellistin Akiko Kanamaru. Eine besonders ehrenvolle Einladung zum Konzertieren erhielt er unlängst von einem der ältesten Zenklöster Japans, dem Shogenji in der Präfektur Gifu. In der Schweiz wurde er einer breiteren Öffentlichkeit bekannt im Rahmen des 600 Jahr Gedenkens an Niklaus von Flüe mit zahlreichen Aufführungen eines Musiktheaters für vier Schauspieler, vier Sänger und Violoncello.


Andreas Plattner

Andreas Plattner

Andreas Plattner

Andreas Plattner wurde in den USA geboren und ist im Kanton Baselland aufgewachsen. Er studierte bei Radu Aldulescu und Heinrich Schiff an der Musikhochschule Basel. Als Stipendiat des Migros Genossenschaftsbund und der Hubert Bloch Stiftung setze er sein Studium in New York bei Peter Wiley an der Manhattan School of Music fort. Andreas Plattner ist seit 1995 Mitglied der Philharmonia Zürich und konzertiert mit unterschiedlichen Formationen wie der auf alte Instrumente spezialisierten La Scintilla und verschiedenen Kammermusikensembles des Opernhauses.


Seiji Yokota

Seiji Yokota

Seiji Yokota

Seiji Yokota wurde 1991 in Tokio geboren und erhielt bereits im Alter von sieben Jahren ersten Violoncello-Unterricht. Ab 2010 studierte er an der Toho Gakuen Hochschule für Musik in Tokyo, ab 2014 bei Martina Schucan an der Zürcher Hochschule der Künste. Weitere musikalische Ausbildung erhielt er bei Hirohumi Kanno, Sumiko Kurata, Claudius Herrmann, Martin Zeller( Barockvioloncello) und an Meisterkursen, u.a. bei Miklos Perenyi. Seiji Yokota konzertierte als Solist wie auch als Kammermusiker in Japan und der Schweiz. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe in Japan sowie Mitglied des Seiji Ozawa Academy Orchesters (von 2009 bis 2011) und des Lucerne Festival Academy Orchesters. An zahlreichen Musik-Festspielen in Japan ist er bisher aufgetreten, u.a. am Saito-Kinen Music Festival, Kirishima International Music Festival, Beppu- Argerich Festival. Er erhielt einen 2. Preis beim Kiwanis Kammermusik Wettbewerb 2017. Von 2015 bis 2017 war er Akademist und seit Saison 2018/19 ist Seiji Yokota Mitglied der Philharmonia Zürich.


Solo-Kontrabass

Viorel Alexandru

Viorel Alexandru

Viorel Alexandru

Geboren in Braila, Rumänien, studierte Viorel Alexandru am Musiklyceum in Bukarest Kontrabass. Schon mit siebzehn Jahren ging er als Preisträger aus verschiedenen Wettbewerben hervor. Während seiner Ausbildungszeit bei I. Tetel spielte er Solokonzerte und nahm an mehreren Aufnahmen des Radiosymphonie-Orchesters teil.

Im Jahre 1980 erlaubte ihm das damalige Regime, als Solokontrabassist nach Stendal in das Theater der Altmark – damals noch DDR – zu ziehen, wo ihm 1982 die Flucht nach Westberlin gelang.

Schon bald bekam er dort die Aushilfsstelle als Kontrabassist beim Symphonischen Orchester Berlin. Zwei Monate nach seiner Flucht war er Preisträger der Karajan-Akademie und studierte bei Rainer Zepperitz. In den folgenden zweieinhalb Jahren hatte er die Möglichkeit, mit den Berliner Philharmonikern in allen Konzerten mitzuwirken. Auch die Reise nach Fernost (Japan u. Korea) und eine Europa-Tournee gaben ihm die Möglichkeit, internationales Niveau zu erreichen.

Neben seiner Tätigkeit als Solokontrabassist (seit 1985) in der Philharmonia Zürich wirkt Viorel Alexandru als engagierter Musiker  in verschiedenen Kammermusikensembles mit. Seine Tätigkeit umfasst Konzerte, CD- und Rundfunkaufnahmen im In– und Ausland.


Dariusz Mizera

Dariusz Mizera

Dariusz Mizera

Dariusz Mizera, geboren 1967 in Bytom (Polen), studierte Kontrabass an der Akademischen Musikhochschule in Warschau bei Tadeusz Pelczar. Schon während des Studiums war er stellvertretender Solo-Bassist beim Warschauer Rundfunk Orchester, von 1995-2002 erster Solo-Bassist der Danish Radio Sinfonietta in Kopenhagen und seit 2002 Solo-Bassist bei der Philharmonia Zürich sowie beim Gstaad Festival Orchestra.

Als Solist und Kammermusiker ist Dariusz Mizera regelmässiger Gast bei Festivals in Polen, Dänemark, Schweden, Deutschland, Spanien, der Schweiz und in Süd-Korea. Von 2005 bis 2009 hatte er eine Professur für Kontrabass am Conservatoire de Neuchâtel inne.

Bei verschiedenen Wettbewerben gewann er erste Preise, u.a. 1992 bei der Yamaha Foundation of Europe und 2002 beim Joseph Prunner Kontrabasswettbewerb in Bukarest.

Regelmässige Gastengagements verbinden ihn mit dem Mahler Chamber Orchestra sowie mit Orchestern in Polen, Dänemark, Schweden und der Schweiz.

Auf CDs sind Solo- Aufnahmen von Werken Giovanni Bottesinis (Kontrapunkt, CD-Nr. 32281) erschienen sowie Arrangements der Opern Don Giovanni und Carmen für Instrumental-Trio und Sänger, bearbeitet und gespielt von Dariusz Mizera (Universal Music). Weitere Aufnahmen liegen u. a. vor bei Rondo und Virgin Classics.


Stv. Solo-Kontrabass

Ruslan Lutsyk

Ruslan Lutsyk

Ruslan Lutsyk

Ruslan Lutsyk wurde in Lviv, Ukraine, geboren. Seine Liebe zur Musik begann in jungen Jahren - er sang als kleines Kind in einem Chor, war Mitglied der Capella Dudaryk und erhielt Violoncello- und Klavierunterricht. Sein Studium auf dem Kontrabass begann er an der Musikschule  S. Kruschelnyts’ka in Lviv und anschliessend an der Nationalen Musik Akademie Lviv, wo er 1998 cum laude abschloss.

Seine Nachdiplomstudien an der Hochschule für Musik und Theater in München unter der Leitung von Klaus Trumpf schloss er mit Auszeichnung ab. Nach diesem Abschluss wurde Ruslan Lutsyk Assistent bei Klaus Trumpf. Im Jahre 2002 wechselte zur Philharmonia Zürich, wo er 2004 als stellvertretender Solokontrabassist engagiert wurde.

Seit 2008 ist Ruslan Lutsyk Professor für Kontrabass an der Hochschule der Künste Bern.

Ruslan Lutsyk hat als Solist mit Orchestern in Deutschland, der Ukraine sowie in der Schweiz konzertiert. Zudem gibt er regelmässig Meisterkurse in der Schweiz, in Polen, der Slowakei sowie in den USA. Im Jahre 2013 gründete er "The Golden Bass International Double-Bass Competition", den ersten internationalen Kontrabass-Wettbewerb in der Ukraine. Dieser Wettbewerb, welcher international grosse Aufmerksamkeit erhalten hat, wurde unter dem Patronat von Maestro Valery Gergiev durchgeführt.


Roman Patkoló

Roman Patkoló

Roman Patkoló

Roman Patkolo wurde 1982 in Sillein, Slowakei, geboren. Er erhielt seinen ersten Kontrabass-Unterricht mit 13 Jahren bei Jan Krigovsky. Mit 14 begann seine Berufsausbildung, die er 2005 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Klaus Trumpf mit dem Meisterklassen-Diplom abschloss. 1999-2011 genoss er den Stipendiaten-Status der Anne-Sophie Mutter-Stiftung. 2001 erhielt er den Europäischen Kulturförderpreis in Berlin.

Roman Patkolo gewann zahlreiche Wettbewerbe in den USA, in Kanada und in Deutschland. Als 24-Jähriger erhielt er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München. Nach zwei Jahren wechselte er an die Hochschule für Musik in Basel.

Roman Patkolo trat solistisch und im Duo mit Anne-Sophie Mutter in Europa, Asien, USA und Kanada auf, begleitet von bedeutenden Orchestern wie SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, London Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra u.v.m., in Konzertsälen wie Carnegie Hall, Musikvereinssaal Wien, Kennedy Center...

TV-Sendungen zeigten Roman Patkolo u.a. im Duo mit Maxim Vengerov. Auf die Initiative von Anne-Sophie Mutter entstehen neue zeitgenössische Kompositionen für Violine und Kontrabass von Sir Andre Previn, Sebastian Currier, Wolfgang Rihm und Krzystof Penderecki. 2007 fand die Uraufführung des Doppelkonzertes von Sir Andre Previn in Boston statt, mit Anne-Sophie Mutter und Roman Patkolo unter der Leitung des Komponisten.


Kontrabass

Dieter Lange

Dieter Lange

Dieter Lange

Dieter Lange wurde 1958 in Wuppertal geboren und wuchs in Konstanz auf. Nach der Ausbildung zum Kontrabassisten in Basel und Turin war er mehrere Jahre Mitglied der Festival Strings Lucerne. Es folgte ein Studium in Dirigieren bei Ralf Weikert und in Komposition bei Caspar Diethelm. Inspiriert von der Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt, beschäftigte er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis.

Dieter Lange ist Dozent für Kontrabass an der Hochschule Luzern und Mitglied der Philharmonia Zürich. Er war Mitbegründer und langjähriger Präsident des Orchestra La Scintilla. Mit diesem Ensemble tritt er mit namhaften Künstlern in allen grossen Konzertsälen Europas und Nordamerikas auf.

Als Dirigent leitete er diverse Opernprojekte in Luzern (u. a. Henzes Pollicino, Mozarts Zauberflöte, Pergolesis Serva Padrona). 2017 folgte das von ihm zusammengestellte barocke Opern-Pasticcio-Projekt „ Ariadne, eine Frau sieht rot“, inszeniert von der jungen Regisseurin Gisela Nyfeler. Anlässlich dieser Projekte gründete er das auf alten Instrumenten spielende Ensemble Opera Amata. Dieter Lange ist am Opernhaus Zürich Betreuer der Orchesterakademie.  Mit dem Orchester Santa Maria, Luzern, führte er von 2002 bis 2008 Konzerte im In- und Ausland auf. Überzeugt von der Wichtigkeit der Arbeit mit Laienmusikern, dirigiert er das Orchester Emmen. Mit seiner Familie lebt Dieter Lange in Kriens.

Kinderkonzert «Der Nussknacker für Kinder»

Hayk Khachatryan

Hayk Khachatryan

Hayk Khachatryan

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2002


Wolfgang Hessler

Wolfgang Hessler

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.1989


Bruno Peier

Bruno Peier

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 10.01.1987


Solo-Flöte

Maurice Heugen

Maurice Heugen

Maurice Heugen

Maurice Heugen wurde in Vlissingen NL geboren und schloss sein Studium 1993 am Sweelinck Conservatorium Amsterdam bei Koos Verheul mit Auszeichnung ab. Sein Debut machte er im Alter von 11 Jahren als Solist mit dem Rundfunkorchester Hilversum im Amsterdamer Concertgebouw. Er erhielt den „Förderpreis für die Künste und Wissenschaften‘‘ der Provinz Zeeland und ist erster Preisträger von verschiedenen Wettbewerben. Er erschien mehrmals als Solist im Rundfunk und Fernsehen. Seit 1993 ist Maurice Heugen Soloflötist der Philharmonia Zürich. Neben seiner Orchestertätigkeit widmet er sich vor allem der Kammermusik. Davon sind auch verschiedene CD’s erschienen. Er ist verheiratet mit der Geigerin Josiane Clematide. Zusammen haben sie drei Kinder und leben in Meilen.


Stv. Solo-Flöte

Rute Daniela Pereira Fernandes

Rute Daniela Pereira Fernandes

Rute Daniela Pereira Fernandes

In Guimarães, Portugal, geboren, studierte Rute Fernandes an der Escola Profissional e Artística do Vale do Ave bei Joaquina Mota und Elisa Trigo. Als Stipendiatin der Calouste Gulbenkian Foundation absolvierte sie ihr Studium an der Haute École de Musique de Genève bei Michel Bellavance und schloss ein Masterstudium an der Hochschule Luzern bei Sarah Rumer mit höchster Auszeichnung ab.

Rute ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, wie dem 53. Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, dem Edwin-Fischer Wettbewerb, dem Concours National d'Éxécution Musicale de Riddes, der International Flute Competition Jastrzebie-Zdrój und des National Contest for Winds „Terras de la Salette". Mit dem „Made in Trio“ gewann sie verschiedene internationale Preise und trat an Festivals in der Schweiz, Portugal, Italien und Kanada auf.

Als Orchestermusikerin spielte sie beim Verbier Festival Chamber Orchester, am Schleswig-Holstein Musik Festival und im Orquestra XXI. Gastverpflichtungen führten sie zu allen grossen Orchestern der Schweiz. Rute ist „Haynes Artist“ (traditionsreiche Flötenmanufaktur aus Boston) und spielt eine Custom 14k Flöte. Seit September 2015 ist Rute Fernandes stellvertetende Solo-Flötistin der Philharmonia Zürich.


Flöte & Piccolo

Andrea Kollé

Andrea Kollé

Andrea Kollé

Moderne Flöte, Traverso und klassische Flöte spielt Andrea Kollé; entsprechend breit ist ihr Repertoire. Sei es als Soloflötistin in Sinfonie-, Opern- oder Kammerorchestern, sei es in den verschiedensten Kammermusikformationen, im Duo mit Klavier und Harfe oder Solo, die in Amsterdam geborene Musikerin fühlt sich überall zu Hause.

Sie studierte in Holland bei Abbie de Quant und in Basel bei Aurèle Nicolet. Seit 1990 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich und spielt im Barockorchester La Scintilla. Ihre Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, die USA und Kanada und zu wichtigen Festivals wie Davos Young Artists in Concert, Lucerne Festival, Berliner Festspiele und die Rüttihubeliade. Sie ist Mitglied des Zürcher Bläser Quintetts und des Ensembles ZURICH WINDS. Besonders am Herzen liegt ihr die zeitgenössische Musik. So spielte sie zahlreiche Uraufführungen u.a. von Jürg Wyttenbach, Thomas Demenga, Phillipe Racine und Edward Rushton. Sie ist künstlerische Leiterin der Konzertreihe Bläserserenaden Zürich und des Sommerfestivals Luberon en Musique (Frankreich).

Von der Flötistin Andrea Kollé liegen einige CD-Einspielungen vor, u.a. eine Solo-CD mit Werken von Bach, Yun, Firsowa, Karg-Elert, Jolivet und Wildberger und einige Aufnahmen mit dem Zürcher Bläser Quintett.


Pamela Stahel

Pamela Stahel

Pamela Stahel

Pamela Stahel wurde in den USA geboren, wo sie in verschiedenen amerikanischen Orchestern spielte, bis sie in der Schweiz Wohnsitz nahm. Seit 1992 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich. Als leidenschaftliche Pädagogin unterrichtet Pamela Piccolo und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie wird zu internationalen Festivals eingeladen wie dem International Piccolo Festival (Italien), der Rheinau Sommerakademie (Schweiz), der NFA Flute Convention (USA) und dem Porto Flute Festival (Portugal).


Solo-Oboe

Philipp Mahrenholz

Philipp Mahrenholz

Philipp Mahrenholz

Philipp Mahrenholz studierte bei Thomas Indermühle an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe, am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris bei Jean-Louis Capezzali und Jacques Tys, sowie bei Maurice Bourgue in Genf.
Er war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters sowie Preisträger verschiedener Wettbewerbe.
Er widmet sich in besonderem Masse der solistischen und kammermusikalischen Arbeit, vor allem auch auf dem Gebiet der historisch informierten Aufführungspraxis. Dies führte ihn sowohl zur Gründung der Harmoniemusik „La Scintilla dei Fiati“ am Opernhaus Zürich als auch zur Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, Giovanni Antonini, Ton Koopman und zu Konzerten mit dem Balthasar Neumann Ensemble (Thomas Hengelbrock), Les Musiciens du Louvre (Mark Minkowski), Les Arts Florissants (William Christie) und anderen.

Philipp Mahrenholz ist seit 2006 Solooboist der Philharmonia Zürich und des Orchestra La Scintilla.


Bernhard Heinrichs

Bernhard Heinrichs

Bernhard Heinrichs

Bernhard Heinrichs sang bereits mit sieben Jahren im Knabenchor von Bamberg und erhielt später Oboenunterricht bei Otto Winter. An der Musikhochschule München schloss er die Meisterklasse von Günther Passin mit Auszeichnung ab. 1987 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis für Kultur, 1989 folgte ein zweiter Preis beim ARD-Wettbewerb München und 1990 ein erster Preis am Internationalen Musikwettbewerb in Tokyo. Mit dem Arcis Quintett gewann Bernhard Heinrichs ebenfalls internationale Wettbewerbe.

Als Solist trat er mit bekannten Orchestern wie der Academy of St. Martin in the Fields und den Münchner Bachsolisten auf, als Kammermusiker wirkte er als Partner von Sabine Meyer, Elisabeth Wallfisch, Iona Brown, Christian Tetzlaff, Alexander Lonquich, Christoph Eschenbach u.a.m.

Seine Konzertreisen führten ihn an wichtige Festivals in Würzburg, Schleswig-Holstein, Risør (Norwegen), Carmel (Kalifornien) und Salzburg. 1997 spielte er als Gast bei den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink im Musikverein Wien und auf einer Japan-Tournee.

Seine Lehrtätigkeit führte ihn an die Juilliard School, an die University of Berkeley und nach Sapporo. Als ehemaliges Mitglied ist er heute Dozent für Holzbläser des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Seit 1991 ist Bernhard Heinrichs Solooboist in der Philharmonia Zürich.

Auch als bildender Künstler ist er international erfolgreich mit Ausstellungen in Zürich, Oslo, Wien, Miami, München und Stockholm.


Martin Danek

Martin Danek


Solo-Englischhorn

Clément Noël

Clément Noël

Clément Noël

Clément Noël wurde in Nancy geboren. Er studierte Oboe am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon bei Jérôme Guichard und bei Jean-Louis Capezzali, bei letzterem auch an der Haute École de Musique de Lausanne.
Seit 2010 ist er Mitglied der Philharmonia Zürich.
2014 gründete er zusammen mit KollegInnen aus dem Orchester das Labyrinth Ensemble, welches bisher mit Künstlern wie Alain Altinoglu, Julie Fuchs, Anna Stéphany und Benjamin Bernheim konzertiert hat. Regelmässig spielt er beim Budapest Festival Orchestra und beim Mahler Chamber Orchestra.
Clément Noël unterrichtet am Conservatorio della Svizzera Italiana als Assistent von Fabien Thouand.


Oboe

Maria Alba Carmona Tobella

Maria Alba Carmona Tobella

Maria Alba Carmona Tobella

Maria Alba Carmona wurde 1986 als Kind katalanischer Eltern in Frankreich geboren. Sie studierte in der Oboenklasse von Juan Manuel G. Lumbreras an der Musikhochschule des Baskenlandes und später bei Emmanuel Abbühl an der Hochschule für Musik Basel.

Ihre ersten Orchestererfahrungen sammelte sie im Jungen Orchester Katalonien, im Spanischen Nationalen Jugendorchester, im Britten-Pears Orchestra, im Lucerne Festival Academy Orchestra (Leitung: Pierre Boulez) und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2011 spielt María Alba Carmona 2. Oboe und Englischhorn in der Philharmonia Zürich, wo sie sich auch im “Orchestra La Scintilla” leidenschaftlich mit historischen Instrumenten beschäftigt.

Maria Alba Carmona ist Mitbegründerin des Azahar Ensemble, das 2014 mit dem 2. Preis und Publikumspreis beim 63. ARD-Wettbewerb in München ausgezeichnet wurde. Das Ensemble konzertierte in renommierten Sälen wie Musikverein Wien, Berliner Philharmonie, Prinzregententheater München, Philharmonie Essen, Mozarteum Salzburg u.a. Zahlreiche Konzerte wurden von Rundfunkanstalten in ganz Europa mitgeschnitten. 2010 wurden die Musiker mit einem Stipendium der “Fundación JONDE-BBVA” ausgezeichnet, das ihnen ein Kammermusikstudium beim Fagottisten Sergio Azzolini in Basel ermöglichte.

Seit 2010 ist Maria Alba Carmona Mitglied des Projekts „Spira Mirabilis“, welches ihre musikalische Entwicklung sehr prägt.


Solo-Klarinette

Rita Karin Meier

Rita Karin Meier

Rita Karin Meier

Die Schweizer Klarinettistin Rita Karin Meier wurde nach der Matura von Hansjürg Leuthold an der Musikhochschule Zürich, von Hans Rudolf Stalder an der Musikakademie Basel, von Prof. Hans Deinzer in Hannover und von Prof. Karl Leister an der Musikhochschule “Hanns Eisler” in Berlin ausgebildet. Sie schloss ihre Studien sowohl mit dem Orchester- und dem Solistendiplom der Musikakademie Basel als auch mit dem Konzertexamen der Musikhochschule “Hanns Eisler“ Berlin ab. Noch während ihres Studiums wurde sie im Sinfonieorchester St. Gallen als Soloklarinettistin engagiert. Sie war Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters und des Gustav Mahler Jugendorchesters Wien (Chefdirigent: Claudio Abbado) und spielte ebenfalls im Mahler Chamber Orchestra.

Seit der Spielzeit 1994/1995 ist sie Soloklarinettistin in der Philharmonia Zürich.

Von 2009-2011 bildete sie sich an der Musikhochschule Zürich weiter zum "Master of Arts" in Pädagogik für Klarinette.

Rita Karin Meier ist Trägerin zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen und Mitglied im Orchester "La Scintilla" auf historischen Instrumenten.

Sie unterrichtet an den Kantonsschulen Enge, Freudenberg und Liceo Artistico in Zürich, an der Orchesterakademie der Oper Zürich sowie als Gastdozentin für Orchesterstellen- und Probespieltraining an der Musikhochschule Basel.

CD-Aufnahmen erschienen beim Label MDG (Detmold).


Robert Pickup

Robert Pickup

Robert Pickup

Der Klarinettist Robert Pickup wurde in Grossbritannien geboren und übersiedelte im Alter von neun Jahren mit seinen Eltern nach Südafrika. Dort studierte er Klarinette bei Herbert Klein und Mario Trinchero und erwarb neben dem Klarinettendiplom auch den „Bachelor of Music“ (Musikwissenschaft) an der Universität von Südafrika. Er war stellvertretender Solo-Klarinettist des Sinfonieorchesters der South African Broadcasting Corporation und Tenor im SABC Kammerchor und trat 1994 als Klarinettist und Sänger bei Nelson Mandelas Einführung auf. Weitere Studien führten ihn zu Thomas Friedli nach Genf, wo ihm 1998 am Conservatoire de Musique ein erster Preis und das Solisten-Diplom verliehen wurden. Er ist mehrfacher Preisträger von Musikwettbewerben und gewann 1995 den Young Artist Award der International Clarinet Society und 1997 den ersten Preis im Swiss Concours National d’Exécution Musicale. Robert Pickup war stellvertretender Solo-Klarinettist des Brabants Orkest Eindhoven, bevor er 1999 als Solo-Klarinettist ins Orchester der Oper Zürich engagiert wurde. Als Gast hat er u.a. mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Koninklijk Concertgebouworkest und dem Concentus Musicus Wien gespielt. Er widmet sich mit Begeisterung der Kammermusik mit La Scintilla dei Fiati und dem Labyrinth Ensemble.


Stv. Solo-Klarinette

Nina Sara Höhn

Nina Sara Höhn

Nina Sara  Höhn

Nina Höhn wurde in Zürich geboren. Mit acht Jahren begann sie mit dem Klarinettenunterricht. Sie gewann den Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb mit Auszeichnung und ist solistisch mit verschiedenen Orchestern, wie dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffith, dem Trondheim Symphonieorchester unter Terje Boye Hansen und dem Orchestre de la Suisse Romande unter Laurent Gay aufgetreten. Während des Gymnasiums begann sie ihr Klarinettenstudium bei Harald Strebel über den SMPV. Das Solistendiplom bei Thomas Friedli erlangte sie 2005 in Genf. Nina Höhn war Mitglied der Orchesterakademie des Opernhauses Zürich und wurde unterstützt durch die Friedl Wald-Stiftung und den Migros-Genossenschafts-Bund/Kulturprozent. Ein Nachdiplom-Studium führte sie 2005 nach Helsinki an die Sibelius-Akademie zu den Professoren Kari Kriikku, Osmo Linkola und Harri Mäki. Dafür erhielt sie das Nico Kaufmann-Stipendium der Stadt Zürich. Seit 2006 ist Nina Höhn stellvertretende Soloklarinettistin und Bassklarinettistin am Opernhaus Zürich. Daneben spielt sie Kammermusik in verschiedenen Formationen.

In ihrer Freizeit engagiert sie sich aktiv für den Tierschutz.


Solo-Bassklarinette

Filipa Margarida Sacramento Nunes

Filipa Margarida Sacramento Nunes

Filipa Margarida Sacramento Nunes

Filipa Nunes ist seit 2013 Solo-Bassklarinettistin in der Philharmonia Zürich. Sie unterrichtet Bassklarinette am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano und ist Mitglied des Quintetts "Reeds in Motion“. Ihre Klarinettenausbildung begann sie im Alter von elf Jahren. 2002 wurde sie am Konservatorium Escola das Artes (Madeira) aufgenommen, wo sie ihre Studien mit Auszeichnung abschloss. 2006 bewarb sie sich erfolgreich an der Nationalen Orchester Akademie Lissabon, wo sie bei Etiènne Lamaison und Nuno Silva studierte. Im gleichen Jahr gewann sie die Praktikantenstelle im Metropolitan Orchester Lissabon und 2007 die Stelle als 2. Klarinettistin im Portugiesischen Kammerorchester Lissabon. In beiden Orchestern wirkte sie bis 2010. Seitdem hat sie mit vielen weiteren Orchestern gearbeitet, z.B. Gustav Mahler Jugend Orchester, Schleswig-Holstein Musik Festival, Orchestra of Europe (Mahler Alumni), Sinfonieorchester Basel, Orchestre Symphonique du Jura, Bayerische Philharmonie u. v. m.

Ab 2010 studierte sie an der Musikakademie Basel bei François Benda und schloss den Master of Arts in Music Performance mit Auszeichnung ab. Sie wurde bei diversen Wettbewerben ausgezeichnet: 3. Preis „Marco Fiorindo International Competition“ Torino (Italien) 2010, Special Prize „ORPHEUS Kammermusikwettbewerb“ u. a. m.

Seit 2019 studiert Filipa historische Klarinette an der Schola Cantorum Basel.


Solo-Fagott

Urs Dengler

Urs Dengler

Urs Dengler

Urs Dengler wurde in Donaueschingen geboren. Seine Studien führten ihn an die Musikhochschulen Trossingen zu Kurt Etzold und Freiburg i. Br. zu Karl-Otto Hartmann. 1989 war er Mitglied des Schleswig-Holstein Festivalorchesters unter Leonard Bernstein. Seine Laufbahn als Orchestermusiker begann er bei den Osnabrücker Sinfonikern, wurde dann 1991 als Solo-Fagottist im Orchestre National de Lyon engagiert und spielt seit 1992 in gleicher Funktion in der Philharmonia Zürich. Im renommierten Festspielorchester von Bayreuth spielte er 1994 und 95. Mit den Ensembles "Zürcher Bläserquintett", "Gran Partita", "Schweizer Bläserensemble" und "Scintilla dei Fiati" erschienen mehrere CD-Aufnahmen mit bedeutenden Bläserwerken von der Klassik bis zur Moderne. Solo-Konzerte und Kammermusik führen ihn regelmässig ins nahe und ferne Ausland. Im Orchester "La Scintilla" spielt er historische Fagotte aus allen Epochen. 2013 war er für die Produktion „Fidelio“ im Theater an der Wien mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt eingeladen. 2014 spielte er mit dem Concentus bei den Salzburger Festspielen. Urs Dengler hat einen Lehrauftrag an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtet an der Orchester-Akademie des Opernhauses Zürich.


Anne Gerstenberger

Anne Gerstenberger

Anne Gerstenberger

Anne Gerstenberger ist seit dem Jahr 2000 Solofagottistin der Philharmonia Zürich. Ihre grosse Leidenschaft gilt dem Spiel historischer Instrumente. Als Mitglied des Orchestra La Scintilla musizierte sie unter anderem mit Nikolaus Harnoncourt, William Christie und Giovanni Antonini. Ihr musikalischer Weg begann als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes in der Fagottklasse von Klaus Thunmann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Weitere musikalische Erfahrungen sammelte sie als Mitglied des Jeunesses Musicales World Orchestra, des European Union Youth Orchestras und als Akademistin des Gewandhausorchesters Leipzig. Ihre vielfältigen musikalischen Erfahrungen gibt sie seit mehreren Jahren als Dozentin der Orchesterakademie der Oper Zürich an ihre AkademistInnen weiter.


Stv. Solo-Fagott

Artan Hürsever

Artan Hürsever

Artan Hürsever

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.11.2003


Fagott & Kontrafagott

Marc Jacot

Marc Jacot

Marc Jacot

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2000


Elisabeth Göring

Elisabeth Göring

Elisabeth Göring

Elisabeth Göring wuchs in Berlin auf und erhielt ihren ersten Fagottunterricht im Alter von 11 Jahren. Sie besuchte das musische Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium und war dort Jungstudentin von Fritz Finsch an der Hochschule für Musik „Hans Eisler“. Nach dem Abitur studierte sie bei Dag Jensen an der HMT Hannover und vervollständigte ihre Studien nach dem Diplom mit dem Aufbaustudiengang Soloklasse. Sie war u.a. Stipendiatin der „Studienstiftung des deutschen Volkes“. 2005 wurde sie in die Orchesterakademie des Opernhauses Zürich aufgenommen. Seit 2007 ist sie festes Mitglied der Philharmonia Zürich.

Als Solofagottistin gastierte sie zudem im Tonhalle-Orchester Zürich, im Mozarteumorchester Salzburg und im Berner Symphonieorchester. Ausserdem wurde sie als Aushilfe bei Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und dem DSO Berlin engagiert. Von 2009 bis 2012 wirkte sie, auf Einladung von Claudio Abbado, als Solofagottistin im „Orchestra Mozart“ Bologna.

Seit 2009 unterrichtet Elisabeth Göring am Konservatorium für Klassik und Jazz in Zürich.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielte sie unter anderem am Lucerne Festival, den Schwetzinger Festspielen und am Davos Festival. Rundfunkmitschnitte und CD-Produktionen dokumentieren ihr kammermusikalisches Schaffen.

Seit 2016 ist Elisabeth Göring Mitglied im Ensemble La Scintilla und spielt dort regelmässig auf klassischem und Barockfagott.


Solo-Horn

Glen Borling

Glen Borling

Glen Borling

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.1981


Làszlò Szlàvik

Làszlò Szlàvik

Làszlò Szlàvik

Der Hornist Laszlo Szlavik erhielt 1990 sein Diplom an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest. Im selben Jahr gewann er den zweiten Preis am Internationalen Hornwettbewerb in Porcia (Italien). Anschliessend absolvierte er ein Aufbaustudium an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg i.Br. in der Hornklasse von Ifor James.

Er ist seit 1992 Solo-Hornist in der Philharmonia Zürich und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Sir John Eliot Gardiner und Zubin Metha.

Als Mitglied des Zürcher Bläserquintetts wirkte er in zahlreichen Konzerten und CD-Einspielungen mit. Er spielt regelmässig in der Kammermusik-Formation Camerata Variabile. Mit deren Mitgliedern hat er u.a. die Horn-Trios von Brahms und Ligeti aufgeführt.

Laszlo Szlavik unterrichtet an der Orchester-Akademie des Opernhauses Zürich und gibt Meisterkurse.


Stv. Solo-Horn

Tomas Gallart

Tomas Gallart

Tomas Gallart

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.1997


Horn

Hanna Rasche

Hanna Rasche

Hanna Rasche

Die gebürtige Bad Cannstatterin startete ihre Reise in den Süden direkt nach der Geburt. Sie wuchs in einem Gebiet auf, wo Mercedes Schichtarbeit bedeutet und Daimler heisst. Studiert hat sie bei Francis Orval in der einzigen deutschen Hochschule, die einen Misthaufen in unmittelbarer Nachbarschaft hat und berühmt für ihre Akkordeonfabrik ist. Es folgte ein Jahr am wunderbaren nebligen Bodensee in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz bevor sie im Jahr 2000 als Hornistin in Zürich am Opernhaus engagiert wurde. Wohnen tut sie jedoch weiter südlich und weitestgehend nebelfrei.


Lionel Pointet

Lionel Pointet

Lionel Pointet

Der 1992 in Neuchâtel geborene Schweizer Hornist Lionel Pointet hat sein Musikstudium in La Chaux-de-Fonds bei Claudio Pontiggia begonnen. Von 2009 bis 2014 erwarb er seinen Bachelor und Master in der Klasse von Bruno Schneider an der Haute Ecole de Musique de Genève.
Lionel gewann mehrere Preise bei schweizerischen Musikwettbewerben.

Seit 2014 ist er Mitglied der Philharmonia Zurich. Er spielte auch in anderen Orchestern , z.B: Verbier Festival Orchestras (seit 2013), Gustav Mahler Jugendorchester, Berner Sinfonieorchester, Sinfonieorchester St. Gallen, European Philharmonic of Switzerland, English Chamber Orchestra, Le Concert Olympique, Camerata Zürich, Zürcher Kammerorchester, Tonhalle-Orchester Zürich, Lucerne Festival Orchestra, Münchner Philharmoniker und Mahler Chamber Orchestra. Dazu hat sich Lionel auf Natur- und Barockhorn spezialisiert und ist bei verschiedenen Barockensembles zu Gast wie Orfeo 55 (N. Stuzmann), Pygmalion (R.Pichon), Les Siècles (F.-X. Roth), Les Passions de l’Âme, Académie Européenne Baroque Ambronay, Orchestra La Scintilla, I Barocchisti, Gli Angeli, l’Arpa Festante, Café Zimmermann, Bach Stiftung St. Gallen und Bach Collegium Japan (M. Suzuki).


Andrea Siri

Andrea Siri

Andrea Siri

Andrea Siri, geboren 1967 in Santa Margherita Ligure, erhielt sein Diplom 1987 am Konservatorium Niccolò Paganini in Genua. Er hat mit den wichtigsten italienischen Orchestern wie RAI, Torino und dem Orchestra della Scala di Milano gespielt. In der Klasse von Bruno Schneider am Conservatoire von Genf erwarb er 1990/91 das „Diplôme de Perfectionnement Musical" und den "Prix de Virtuosité". Erfolgreich war er auch an Wettbewerben: 3. Preis am Concorso Internazionale di Porcia, 2. Preis am Wettbewerb von am Riddes (VS) und 1. Preis am Mozart Kammermusik Wettbewerb.

Seit 1992 ist Andrea Siri Hornist bei der Philharmonia Zürich. Als Gast spielte er bei den bekanntesten Orchestern der Schweiz wie OSR, OCL, Tonhalle-Orchester, Lucerne Festival Orchestra (unter der Leitung von Claudio Abbado). Im Sommer 2012 wirkte er am Salzburger Kammermusik Festival mit. Andrea Siri widmet sich ausserdem dem Spiel auf dem Naturhorn. Er ist Mitglied des Orchesters "La Scintilla", welches Cecilia Bartoli auf zahlreichen Tourneen begleitete.


Solo-Trompete

Laurent Tinguely

Laurent Tinguely

Laurent Tinguely

Der Freiburger Trompeter Laurent Tinguely ist 1967 in Marly (CH) geboren. Mit neun Jahren erhielt er seinen ersten Trompetenunterricht bei seinem Vater. Er studierte am Konservatorium Freiburg (CH) in den Klassen von Philippe Baud und Jean-François Michel. Seit 1987 musiziert er als Solo-Trompeter in der Philharmonia Zürich. Ausserdem gastiert er regelmässig in den meisten professionellen Orchestern der Schweiz, unter anderen beim Zürcher Kammerorchester, beim Tonhalle-Orchester Zürich und beim Sinfonieorchester Basel. Als Kammermusiker tritt Laurent Tinguely in verschiedenen Ensembles an internationalen Festivals auf und er ist als Mitglied des erfolgreichen Quintetts Philharmonie Brass Luzern Preisträger beim Migros Kammermusikwettbewerb sowie beim internationalen Blechbläserwettbewerb in Passau. Laurent Tinguely ist auch Professor für Trompete an der Zürcher Hochschule der Künste. Regelmässig wird er ferner zu Meisterklassen und Workshops im In- und Ausland eingeladen.


Stv. Solo-Trompete

Evgeny Ruzin

Evgeny Ruzin

Evgeny Ruzin

Evgeny Ruzin stammt aus einer Musikerfamilie. Er ist 1982 in St. Petersburg geboren und spielt seit dem neunten Lebensjahr Trompete. In seiner Heimatstadt schloss er im Jahr 2000 die Sondermusikschule am Staatlichen Konservatorium mit Erfolg ab. Seit Sommersemester 2001 studierte Evgeny bei Wolfgang Bauer an der Musikhochschule Stuttgart.
Als Solist ist er in Deutschland, Japan und der Türkei aufgetreten.
Seit September 2004 ist Evgeny als stellvertretender Solotrompeter in der Philharmonia Zürich engagiert. Unter anderen spielt er regelmässig als Gast im Zürcher Kammerorchester, Sinfonieorchester Basel, Berner Sinfonieorchester, Tonhalle-Orchester Zürich und Sinfonieorchester Luzern. Ausserdem wirkt er als Trompetenlehrer an der Musikschule Pfannenstiel.


Trompete

Albert Benz

Albert Benz

Albert Benz

Albert Benz ist in Marbach, Luzern geboren. Er studierte Trompete bei Claude Rippas in Winterthur und bei Henri Adelbrecht in Zürich.

Albert Benz kam 1991 als 2. Trompeter ins Orchester der Oper Zürich, heute Philharmonia Zürich.


Paul Muff

Paul Muff

Paul  Muff

Paul Muff ist in Neuenkirch LU geboren und aufgewachsen. 1986–91 studierte er am Konservatorium in Luzern bei Jörg Conrad und schloss das Lehrdiplom für Trompete mit Auszeichnung ab. Danach folgte ein Studienaufenthalt am Tanglewood Institut der Universität Boston. 1986–2004 war er Mitglied des Philharmonic Brass Quintetts Luzern, ebenso war er langjähriges Mitglied der Brass Band Bürgermusik Luzern und des Swiss Brass Consort. Seit 1991 ist er Trompeter in der Philharmonia Zürich. Ebenso spielt er als Zuzüger beim Tonhalle-Orchester Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester sowie beim Zürcher Kammerochester. Kammermusikalische und solistische Auftritte runden sein Wirken ab.


Solo-Posaune

David Garcia

David Garcia

David Garcia

David Garcia wurde in San Antonio, Texas, geboren. Er studierte an der University of Texas in Austin bei Donald Knaub und an der Juilliard School bei Joseph Alessi. Später wurde er Solo-Posaunist am Maggio Musicale Fiorentino und beim Hartford Symphony Orchestra (Connecticut, USA). 2007 wurde er als Solo-Posaunist bei der Philharmonia Zürich engagiert. Als Gast spielte er weltweit Alt-, Tenor- und Bassposaune, Basstrompete sowie historische Posaunen. Unter den zahlreichen Orchestern, in welchen er mitwirkte, sind das New York Philharmonic, das Chicago Symphony Orchestra, das Gürzenich Orchester Köln, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orquestra Sinfonica de Galicia und das Malaysian Philharmonic Orchestra. Als Solist spielte er mit der Hartford Symphony und der Brass Band der Oper Zürich. David Garcia unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste und gibt Solo-Konzerte und Meisterkurse in Europa, den USA und Mexico.


Sergio Zordan

Sergio Zordan

Sergio Zordan

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.1985


Stv. Solo-Posaune

Tobias Lang

Tobias Lang

Tobias Lang

Tobias Lang wurde 1991 in der Schweiz geboren und ist seit 2015 stellvertretender Soloposaunist in der Philharmonia Zürich. Im Frühling 2011 schloss er sein Bachelorstudium mit Hauptfach klassische Posaune bei Branimir Slokar mit Auszeichnung ab. Ebenfalls mit Auszeichnung erhielt er darauf 2014 den Master in Performance an derselben Schule. 2016 folgte der Master in Pedagogy mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Künste bei David Bruchez.

2009 wurde Tobias Lang Preisträger der „Lions European Musical Competition“ in Tampere (Finnland). Im selben Jahr gewann er den Stiftungspreis der Friedl Wald Stiftung. 2015 feierte er seinen bislang grössten internationalen Erfolg mit dem 1. Preis an der ITA Competition in Valencia.

Als Kammermusiker spielt Tobias Lang im Aruba Trio (Posaune, Gitarre und Perkussion) und dem Slobone Posaunenquartett, mit welchem er 2014 in Passau (Deutschland) und 2017 in Szentendre (Ungarn) internationale Preise gewonnen hat.

Als Solist hatte er Auftritte mit Orchestern wie dem Zürcher Kammerorchester, der Danish Concert Band, dem Aulos-Blasorchester sowie der Harmonie Shostakovich. 2010 erschien seine erste Solo-CD mit dem Namen „Crossways“. Darauf folgte eine Einladung für ein Rezital in London (November 2012). Tobias Lang ist seit 2013 offizieller Artist der Firma S.E. Shires.


Posaune & Bassposaune

René Meister

René Meister

René  Meister

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.01.1989


Solo-Pauke

Norbert Himstedt

Norbert Himstedt

Norbert Himstedt

Norbert Himstedt wurde 1968 in Stuttgart geboren. Ersten Klavier- und Schlagzeugunterricht erhielt er von seinem Vater. Sein Berufsstudium in den Fächern Pauke und Schlagzeug absolvierte er von 1987-1990 in Stuttgart und von 1990 -1993 in Leipzig bei Karl Mehlig. Von 1993-1996 war er Solopauker im Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen und von 1996-2001 in derselben Position im Gewandhausorchester Leipzig.

Seit August 2001 ist Norbert Himstedt Solopauker in der Philharmonia Zürich.


Renata Walczyna

Renata Walczyna

Renata Walczyna

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.2000


Solo-Schlagzeug

Hans-Peter Achberger

Hans-Peter Achberger

Hans-Peter Achberger

Hans-Peter Achberger studierte Schlagzeug und Dirigieren am Konservatorium Feldkirch und der Musikhochschule Zürich sowie Philosophie und Musikwissenschaften an den Universitäten Freiburg i.B. und Zürich. Seit 1995 ist er Solo-Schlagzeuger der Philharmonia Zürich. Als Dirigent, insbesondere der neueren Musik, führten ihn Konzertreisen bis nach Süd­amerika und Japan. Am Opernhaus diri­gier­te er zuletzt Gustav Mahlers Lied von der Erde in der Fassung von Arnold Schönberg. Zudem widmet er sich dort dem Wiederaufbau des Ensembles Opera Nova – zuletzt mit einem Abend zu Kompositionen von Iannis Xenakis (Ich will den Weg des grössten Unheils gehen).

Kassandra25 Nov 2021

Michael Guntern

Michael Guntern

Michael Guntern

Mitglied der Philharmonia Zürich seit 01.09.1981


Dominic Hermann

Dominic Hermann

Dominic Hermann

Dominic Herrmann wurde am 12.11.1981 in Lichtenfels DE geboren und begann im Alter von 9 Jahren mit dem Schlagzeugspiel. Er war mehrfach 1. Bundespreisträger bei „Jugend Musiziert“ und studierte von 2002 bis 2009 bei Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er mit dem Künstlerischen Diplom im Hauptfach Pauke/Schlagzeug sehr erfolgreich abschloss.

Seit August 2006 ist Dominic Herrmann Soloschlagzeuger im Orchester der Oper Zürich und ist regelmässig in verschiedenen Kammermusikbesetzungen aktiv.


Didier Chevallier

Didier Chevallier

Didier Chevallier

Didier Chevallier wurde in Unterbäch VS geboren, studierte an der Hochschule der Künste in Bern bei Harald Glamsch und Hansjürg Wahlich klassisches Schlagzeug und erlangte dort das Orchesterdiplom mit Auszeichnung. Zusätzlichen Unterricht an der Pauke erhielt er bei Rainer Seegers in Zürich und am Drumset bei Jan Fabricky an der Swiss Jazz School in Bern. Es folgte ein Studium in der Meisterklasse von Peter Sadlo und Franz Bach an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er 2010 das Meisterklassendiplom erhielt.

Seit der Spielzeit 08/09 ist Didier Chevallier Solo-Schlagzeuger am Opernhaus Zürich. Er spielt zudem regelmässig im Tonhalle-Orchester Zürich, in den Sinfonieorchestern von Bern und Luzern und war Pauker und Schlagzeuger im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester.


Solo-Harfe

Julie Palloc

Julie Palloc

Julie Palloc

Julie Palloc begann ihre Ausbildung am Conservatoire ihrer Heimatstadt Nizza und führte ihr Studium am Conservatoire Supérieur de Lyon fort. Anschliessend war sie Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Es folgten feste Engagements als Solo-Harfenistin bei der Staatskapelle Weimar und an der Wiener Staatsoper. Julie Palloc spielt Solokonzerte und Kammermusik in Europa und Japan und ist Gast bei verschiedenen Musikfestivals.

Sie ist seit 2003 Solo-Harfenistin der Philharmonia Zürich.


Una Prelle

Una Prelle

Una Prelle

Una Prelle wuchs in einer Musikerfamilie auf und begann mit sieben Jahren Harfe zu spielen. Da es weder Fernseher noch Radio gab, wurde im Elternhaus fleissig musiziert...

Sie studierte bei Chantal Mathieu in Lausanne und schloss ihre Ausbildung bei Han-an Liu in Köln mit dem Solistendiplom ab. In den Jahren darauf gewann sie beim Salvi-Wettbewerb 1993 und beim Deutschen Musikwettbewerb 1994 jeweils den ersten Preis und es erschien eine Solo-CD beim Platten-Label „Prima-Vera“. Neben der Konzertharfe gilt ihr Interesse auch der keltischen Harfe (selbstgebaut bei Rüdiger Oppermann) und der klassischen Harfe (Louis XVI-Harfe, gebaut von Beat Wolf). Seit 1996 ist sie Solo-Harfenistin der Philharmonia Zürich und als Solistin sowie in verschiedenen Kammermusikformationen tätig.


Orchester-Akademie

Seit der Spielzeit 1997 / 1998 gibt es die Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich, die herausragenden jungen Musikerinnen und Musikern aus der Schweiz und aus dem Ausland die Möglichkeit gibt, während zwei Jahren erste Erfahrungen in einem professionellen Orchesterbetrieb zu sammeln. Die Akademistinnen und Akademisten sind aktiv in den Betrieb der Philharmonia Zürich eingegliedert, bereiten sich unter Anleitung ihrer MentorInnen, StimmführerInnen und SolistInnen aus dem Orchester, auf die jeweiligen Stücke vor, werden fachspezifisch auf Probespiele vorbereitet und haben die Möglichkeit, Kammermusik in den vielfältigsten Zusammensetzungen zu spielen. Viele ehemalige AkademistInnen haben bereits den Sprung in beste Orchester geschafft.

Mehr Informationen

Falls es Vakanzen in der Orchester-Akademie gibt, finden Sie diese unter Stellen.

Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opernhaus Zürich seit vielen Jahrzehnten Tradition. So formierte sich aus dem Orchester der Oper, der heutigen Philharmonia Zürich, ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf schaffen konnte. Der Funke, der die Begeisterung für neue Alte Musik entfachte, gab dem 1998 gegründetem Ensemble schliesslich seinen Namen: La Scintilla – Der Funke.

Mehr Informationen

Gastspiele der Philharmonia Zürich 2021/22

Brahms/Dvořák

So 31 Okt 2021 19:30 Stadtcasino, Basel
Mo 1 Nov 2021 19:30 Casino, Bern


Gianandrea Noseda, Dirigent
Daniil Trifonov, Klavier
Philharmonia Zürich

Programm
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 1 op. 15 d-moll
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Philharmonia Records

Die Philharmonia Zürich gründete zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum 2015 ein eigenes Label, über das Live- und Studio-Aufnahmen weltweit online und im Fachhandel vertrieben werden. Erfahren Sie mehr auf der Philharmonia Records-Website.

Fotogalerie

 

Philharmonia Zürich Musikerportraits