Konzerte - Spielplan - Opernhaus Zürich

Philharmonische Konzerte

RUSSLAND

Grosse Komponistennamen aus dem Russland des 19. und 20. Jahrhunderts bilden den Schwerpunkt der Philharmonischen Konzerte in dieser Spielzeit. Er vereint Zentralwerke des Repertoires wie Tschaikowskis Violinkonzert oder dessen Sinfonie Nr. 5 mit selten zu hörenden Meisterwerken wie Dmitri Schostakowitschs grossformatiger 10. Sinfonie. Die Konzerte, die allesamt im Opernhaus stattfinden, präsentieren neben unserem Generalmusikdirektor Fabio Luisi, der drei der sieben Abende leiten wird, junge Dirigenten und Instrumentalsolisten, die auf dem Weg zu ganz grossen Künstlerkarrieren sind. So zählt etwa der Venezuelaner Rafael Payare zu den gegenwärtigen Shootingstars der Dirigentenszene, und die in Hamburg lebende russische Pianistin Anna Vinnitskaya hat nach ihrem Sieg beim rennommierten Musikwettbewerb «Reine Elisabeth» in Brüssel vor fünf Jahren den Sprung auf die internationalen Konzertpodien geschafft.


Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

15/16

  1. Bruckner

    1. Philharmonisches Konzert
    27.09.2015 - 20:00
  2. Brahms / Schostakowitsch

    2. Philharmonisches Konzert
    29.11.2015 - 18:00
  3. Strawinsky / Tschaikowsky / Prokofjew

    3. Philharmonisches Konzert
    13.12.2015 - 20:00
  4. Haydn / Mozart / Beethoven

    4. Philharmonisches Konzert / 1. La Scintilla-Konzert
    20.12.2015 - 11:15
  5. Prokofjew / Rachmaninow

    5. Philharmonisches Konzert
    21.02.2016 - 20:00
  6. Schumann / Tschaikowski

    6. Philharmonisches Konzert
    17.04.2016 - 11:15
  7. Rimski-Korsakow / Adolphe

    7. Philharmonisches Konzert
    10.07.2016 - 11:15
 

Konzertreihe La Scintilla

Keine andere Opernbühne der Welt kann sich glücklich schätzen, ein hauseigenes und so traditionsreiches Ensemble für Musik in historisch informierter Aufführungspraxis zu besitzen wie das Opernhaus Zürich mit seinem Orchestra La Scintilla. Dieser Besonderheit, auf die wir sehr stolz sind,  werden wir ab dieser Spielzeit mit einer eigenen Konzertreihe Rechnung tragen, die ausschliesslich von unseren La-Scintilla-Musikern bestritten wird. Denn nicht nur im klassischen und barocken Opernrepertoire öffnet das Spiel auf Originalinstrumenten den Werken einen neuen interpretatorischen Horizont, auch das sinfonische Repertoire und die Kammermusik profitieren von der virtuos energiedurchpulsten historischen Aufführungspraxis. Die vier Konzerte bieten ein breit aufgefächertes Repertoire von einem Abend mit Arien, die für den berühmten Kastraten Senesino komponiert wurden, über Mozarts Haffner-Sinfonie bis zu Bachs Instrumentalkonzerten.

15/16

  1. Haydn / Mozart / Beethoven

    20.12.2015 - 11:15
  2. Bach

    21.03.2016 - 19:00
  3. Senesino

    25.04.2016 - 19:00
  4. Mozart

    27.06.2016 - 19:00
 

Brunchkonzerte

Auch in dieser Spielzeit präsentieren verschiedenste Ensembleformationen der Philharmonia Zürich Kammermusik in der locker-intimen Reihe unserer Brunch- und Lunchkonzerte. Entdecken sie gemeinsam mit den Musikern Werk-Trouvaillen, Bekanntes in ungewöhnlichen Arrangements und Hörabenteuer der speziellen Art.

An zehn Sonntagen können Sie das Konzert mit einem Brunch kombinieren. Am darauffolgenden Montag werden die Programme jeweils als Lunchkonzert wiederholt.

Der Beginn der Brunchkonzerte ist jeweils Sonntags um 11.15 Uhr, mit anschliessendem Brunch im Restaurant Belcanto. Unsere Foyer-Bar ist aber bereits ab 1O.15 Uhr geöffnet.

Kartenpreis für Konzert und Brunch
CHF 6O inkl. Begrüssungs-Cüpli im Restaurant Belcanto (mit Legi: CHF 52 / Kinder bis 16 Jahre: CHF 32).

Die Brunchkonzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

15/16

  1. Brunchkonzert

    WIEN UM 1900
    01.11.2015 - 11:15
  2. Brunchkonzert

    STREICHTRIOS
    22.11.2015 - 11:15
  3. Brunchkonzert

    SCHUBERT-OKTETT
    06.12.2015 - 11:15
  4. Brunchkonzert

    METAMORPHOSEN
    27.12.2015 - 11:15
  5. Brunchkonzert

    WOLFGANG RIHM
    17.01.2016 - 11:15
  6. Brunchkonzert

    LISE DE LA SALLE
    24.01.2016 - 11:15
  7. Brunchkonzert

    HÄNDEL / BACH
    13.03.2016 - 11:15
  8. Brunchkonzert

    BRITTEN / KORNGOLD
    03.04.2016 - 11:15
  9. Brunchkonzert

    FRANZÖSISCHE KAMMERMUSIK
    08.05.2016 - 11:15
  10. Brunchkonzert

    SHAKESPEARES SEHNSUCHT
    19.06.2016 - 11:15
 

Lunchkonzerte

Die Musikerinnen und Musiker der Philharmonia Zürich widmen sich auch in dieser Spielzeit wieder der Kammermusik. An zehn Sonntagen können Sie das Konzert mit einem Brunch kombinieren. Am darauffolgenden Montag werden die Programme jeweils als Lunchkonzert wiederholt. 

Beginn: 12.OO Uhr
Preis: CHF 2O / Legi CHF 18
Ort: Spiegelsaal

Die Lunchkonzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

15/16

  1. Lunchkonzert

    WIEN UM 1900
    02.11.2015 - 12:00
  2. Lunchkonzert

    23.11.2015 - 12:00
  3. Lunchkonzert

    SCHUBERT-OKTETT
    07.12.2015 - 12:00
  4. Lunchkonzert

    METAMORPHOSEN
    28.12.2015 - 12:00
  5. Lunchkonzert

    WOLFGANG RIHM
    18.01.2016 - 12:00
  6. Lunchkonzert

    LISE DE LA SALLE
    25.01.2016 - 12:00
  7. Lunchkonzert

    HÄNDEL / BACH
    14.03.2016 - 12:00
  8. Lunchkonzert

    BRITTEN / KORNGOLD
    04.04.2016 - 12:00
  9. Lunchkonzert

    FRANZÖSISCHE KAMMERMUSIK
    09.05.2016 - 12:00
  10. Lunchkonzert

    SHAKESPEARES SEHNSUCHT
    20.06.2016 - 12:00
 

Liederabende

Grosse Stimmen im Opernhaus Zürich. In der Saison 15/16 begrüssen wir wieder Zürcher Publikumslieblinge sowie neue Stimmen zu unseren Liederabenden auf der Hauptbühne im Opernhaus.

Unterstützt von   

 

 

15/16

  1. Liederabend Anne Schwanewilms

    26.10.2015 - 19:00
  2. Liederabend Nina Stemme

    03.12.2015 - 19:00
  3. Liederabend Piotr Beczala

    21.12.2015 - 19:00
  4. Liederabend Edita Gruberova

    15.01.2016 - 19:00
  5. Liederabend Mauro Peter

    04.02.2016 - 19:00
  6. Liederabend Michael Volle

    24.02.2016 - 19:00
  7. Liederabend Krassimira Stoyanova

    30.03.2016 - 19:00
  8. Liederabend Anna Stéphany

    04.04.2016 - 19:00
  9. Liederabend Diana Damrau

    09.05.2016 - 19:00
  10. Liederabend Christian Gerhaher

    15.06.2016 - 19:00
  11. Liederabend Juan Diego Flórez

    21.06.2016 - 19:00
  12. Gala-Konzert des Internationalen Opernstudios

    04.07.2016 - 19:00
 

Wolfgang Rihm

Am 24. Januar 2016 feiert mit Die Hamletmaschine von Wolfgang Rihm ein kapitales Musiktheaterwerk für Sänger und Schauspieler, Live-Chöre und Chöre vom Band, grosses Orchester, Geräusche und im Aufführungsraum positionierte Perkussionisten Premiere im Opernhaus Zürich. Wolfgang Rihms Hamletmaschine ist ein vergessenes Grosswerk der Moderne und zuletzt 1990, vier Jahre nach seiner Uraufführung, auf die Bühne gekommen. Die Komposition ist szenisch und musikalisch in Anspruch und Herausforderungen durchaus mit den Soldaten von Bernd Alois Zimmermann vergleichbar, die vor zwei Jahren am Opernhaus Zürich spektakulär zu erleben waren.


Anlässlich dieser Premiere beschäftigen wir uns in einem Rahmenprogramm aus Konzerten und Gesprächen mit dem Werk Wolfgang Rihms. Die vollständige Übersicht der Veranstaltungen finden Sie hier.

  1. Gesprächskonzert

    21.01.2016 - 19:00
  2. Lass mich dein Herz essen, Ophelia

    23.01.2016 - 15:00
  3. Liederabend Mauro Peter

    04.02.2016 - 19:00
 

Philharmonia Records

Die Philharmonia Zürich gründet zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum 2015 ein eigenes Label, über das Live- und Studio-Aufnahmen weltweit online und im Fachhandel vertrieben werden. Erfahren Sie mehr auf der Philharmonia Records-Website.

 

Ein Gespräch mit dem Generalmusikdirektor Fabio Luisi

Herr Luisi, pünktlich zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum lanciert die Philharmonia Zürich ein ei­genes Label. Mit welchem Ziel wurde dieses gegründet?
Mit dem Label Philharmonia Records soll unser Orchester eine eigene mediale Plattform erhalten. Und damit verbunden ist der Wunsch, die Identität des Orchesters zu stärken und seine Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Wunsch kommt von den Orchestermusikern selbst. Gemeinsam mit dem Opernhaus und mir haben sie das Projekt ins Leben gerufen. Nun erscheinen die drei ersten Einspielungen, die ich dirigiere. Für die Zukunft wünsche ich mir aber, dass das Orchester auch Aufnahmen mit Gastdirigenten realisiert.

Mit Hector Berlioz’ Symphonie fantastique sowie Vor-­ und Zwischenspielen von Richard Wagner erscheinen als erstes Werke aus dem orchestralen Kernrepertoire. Ist das die Linie, die Sie mit dem Label verfolgen möchten?
Das Kernrepertoire ist wichtig, um uns im Vergleich zu anderen Orchestern zu präsentieren. Daran werden wir gemessen. Aber auch Raritäten sind meiner Meinung nach willkommen, da es noch immer viel zu entdecken gibt! Generell ist es nicht möglich, sich zu stark auf ein spezielles Gebiet einzulassen. Durch den grossen Auf- gabenbereich, den das Orchester in seiner Funktion als Opernorchester abdecken muss, sind uns also, was die Aufnahmen angeht, Grenzen gesetzt; andererseits können wir dadurch aber gerade die künstlerische Flexibilität des Orchesters beweisen.

Heisst das, dass auf den Aufnahmen gewissermassen die Höhepunkte der Philharmonischen Konzert ­ saison festgehalten werden?
Da wir aufgrund des dicht gedrängten Spielplans nur selten die Möglichkeit haben, ein Werk im Ton studio aufzunehmen, sind vorläufig vor allem Live-Mitschnitte der Philharmonischen Konzerte geplant.

Für die Wagner-­Aufnahme ist das Orchester aber für ein paar Tage aus dem Alltagsbetrieb aus­ gestiegen und ins Tonstudio gefahren...
Für diese Aufnahme haben wir vier Tage im Tonstudio verbracht und konnten uns sehr intensiv mit den einzelnen Werken beschäftigen. Das war eine wichtige Erfahrung für die Musiker – eine Art des Arbeitens, die sich sehr von den alltäglichen Aufgaben eines Opernorchesters unterscheidet. Für das Orchester geht es nicht nur um das Endprodukt; auch der Entstehungsprozess ist wichtig, es ist für das Orchesterkollektiv auch ein Prozess der inneren Festigung. Deshalb hoffen wir, dass wir es uns auch in Zukunft wieder leisten können, im Studio aufzunehmen.

Der Medienmarkt erlebt gerade die «Verflüssigung» seiner Medien. Bereits heute beschafft sich die Mehr­ heit ihre Musik über das Internet. Ist es da nicht etwas unzeitgemäss, ein neues CD­-Label zu gründen?
Philharmonia Records ist für uns nicht die Gründung eines CD-Labels, sondern einer Marke. Diese wird nicht nur auf CDs und DVDs präsent sein; wir werden die Einspielungen selbstverständlich auch zum Streaming und Downloaden anbieten. Es geht uns um eine mediale Präsenz, und wir versuchen uns dabei flexibel zu den Anforderungen des Marktes zu verhalten.

Die Aufnahmen werden weltweit vertrieben. Für welchen Markt sind sie gedacht?
Wir möchten diejenigen ansprechen, die unser Orchester noch nicht kennen. Bis jetzt ist die Philharmonia Zürich fast nur im lokalen Bereich aufgetreten; jetzt wollen wir uns international öffnen. Wichtige Märkte sind weite Teile Asiens, die amerikanischen Kontinente und Europa.

Warum eignet sich Ihrer Meinung nach ein Opern­ orchester für Aufnahmen des sinfonischen Repertoires?
Ich glaube, dass ein erstklassiges Opernorchester auch ein sehr gutes Sinfonieorchester sein kann, denn etwas können diese Musiker besonders gut, nämlich zuhören! Sie müssen in der Oper immer auf die Sänger hören, mit denen sie musizieren, und deshalb hören sie sich auch selbst besser zu. Dadurch hat das Orchester eine sehr hohe Flexibilität; die Musiker sind sehr «wach» und können agil auf den Dirigenten und die Solisten reagieren.

Welche Qualitäten der Philharmonia Zürich schätzen Sie ganz besonders?
Die Musiker haben ein sehr hohes Arbeitsethos und einen grossen Willen zur Perfektion – das ist nicht bei allen Opernorchestern der Fall. Diese Punkte sind mir sehr wichtig, und ich erlebe sie hier wie in kaum einem anderen Orchester. Die Musiker der Philharmonia Zürich glauben an ihre Fähigkeiten und wollen immer Qualität anbieten.

Nun feiern wir das 30­-jährige Orchesterjubiläum. Das heisst, die Philharmonia Zürich ist vergleichsweise jung. Viele der berühmten traditionellen Orchester haben bereits ihr 100­-jähriges Jubiläum hinter sich...
Das ist richtig, aber gerade diese Traditionsorchester sehen sich zurzeit vor das Problem gestellt, dass sie ihre Tradition erneuern müssen. Denn diese kommt noch aus einem älteren Verständnis des Musizierens und auch der Präsentation von Musik. Die Philharmonia Zürich hat dieses Problem nicht, weil sie eben noch ein junges Orchester ist! So ist es beispielsweise das erste Orchester überhaupt, das sich mit «La Scintilla» ein eigenes professionelles Ensemble für Alte Musik geschaffen hat. Ein Traditionsorchester zu sein, ist also nicht in jeder Hinsicht ein Vorteil.

Was würden Sie spontan auf eine Glückwunschkarte an die Philharmonia Zürich schreiben?
«Ich vermisse Euch!» – Das ist wirklich so! Wenn ich woanders bin, vermisse ich die Musiker des Orchesters.

Das Gespräch führten Claus Spahn und Fabio Dietsche

 

Musikalischer Adventskalender

Einer der grössten Weihnachtsmärkte der Stadt Zürich findet in diesem Jahr direkt vor dem Opernhaus auf dem Sechseläutenplatz statt. Das Zürcher «Wienachtsdorf» für Gross und Klein lockt mit rund 100 Marktständen zum Bummeln und zum Glühwein-Plausch.

Aber nicht nur vor dem Opernhaus, auch im Opernhaus können Sie sich auf Weihnachten einstimmen: Täglich um 17.20 Uhr, also 10 Minuten vor Konzertbeginn, öffnen wir vom 1.-23. Dezember* bei freiem Eintritt unsere Türen zum «musikalischen Adventskalender». Musiker der Philharmonia Zürich lassen in dem wunderschönen Foyer des Hauses in fünfzehnminütigen Konzerten wohlbekannte und unerhörte Töne erklingen.

Kommen Sie ganz unkompliziert und spontan vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Das Programm wird jeweils kurzfristig hier und auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht.

Folgen Sie uns auf Facebook und verpassen Sie keinen Termin!

 

Täglich*, 17.30 Uhr
Im Foyer des Opernhaus Zürich
Eintritt frei


* am 20. Dezember findet wegen einer Premiere kein Adventskonzert statt.