Gesichter

Ein Opern- oder Ballettabend gehört zu den personalintensivsten Veranstaltungen der Kunstwelt. Jeden Abend kommen dutzende gar hunderte Menschen zusammen, um das Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater, Bühne, Kostümen und Licht entstehen zu lassen. Am Opernhaus Zürich arbeiten rund 800 Personen, die dies ermöglichen. Sie stammen aus 38 Nationen und arbeiten in 146 verschiedenen Berufen. Ein Drittel ist künstlerisch im Orchester, im Chor, im Ensemble oder im Ballett tätig. Sie arbeiten durchschnittlich seit 11.6 Jahren am Opernhaus und 50% von ihnen sind weiblich.
Wer sind all diese Menschen?

Bettina Enke

«Bei den Sprüngen bewegte sich das Tutu wie Schaum, atmete Luft und liess den Tanz im Raum nachschwingen»

Wie alt bist Du? 62
Woher kommst Du? Frankfurt am Main
Was machst Du? Damengewandmeisterin und Leiterin Da-Atelier Neuproduktionen
Wie lange schon? Seit 2008
Was ist das Highlight Deiner Karriere? In meinen 34 Berufsjahren habe ich vielfältige Interpretationen des stehenden Tutus entwickelt: als Scheibe (Forsythe), in Tulpenform, zusammenfaltbar, als Blütenblätter (Nussknacker) oder als Flügel (Dornröschen). Als 2016 die historische Schwanensee-Choreographie von A. Ratmansky herauskam, wurde im Vorfeld auf das historische Tutuvorbild von Anna Pawlowa aus dem Jahr 1907 zurückgegriffen. Allerdings haben wir aus dieser eher schweren barocken Form durch Schnitt und Technik eine leichte, kuppelförmige Version entwickelt, die von unten harmonisch abgestufte Tüllschichten zeigte. Bei den Sprüngen bewegte sie sich wie Schaum, atmete Luft und liess den Tanz im Raum nachschwingen. Für mich bei der Generalprobe mit ca. 35 Schwänen auf der Bühne ein wunderbarer Moment!
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Am liebsten eine Kombination aus:
- Kochen für ein Abendessen mit Freunden
- Draussensein zum Wandern, Sonnen...
Lesen, Handarbeiten (Perlenketten fädeln, Stricken, Kartencolagen), Schlafen

Manolo Paradiso

«Ich sage immer: Wir arbeiten hier in der Champions League!»

Wie alt bist Du? 48
Woher kommst Du? Basel (Italomexikaner)
Was machst Du? Metallbauer und Kunstschlosser
Wie lange schon? Ich bin seit 25 Jahren im Theaterbereich tätig, 6 Jahre davon im Opernhaus
Was ist das Highlight deiner Karriere? Die Homoki-Produktion «Iphigénie»: Wir bauen ja oft Bühnenbilder, die sich bewegen, aber hier war alles sehr gross. Damit sich die Wände nach rechts und links öffnen konnten, mussten acht Wagen auseinanderfahren, zuvorderst bis zu einer Portalöffnung von 24 Metern. Alles war verzackt und musste ganz genau stimmen, auch damit kein Licht durchkommt. Und die Bühne hat ja auch noch eine Neigung! Ich sage immer: Wir arbeiten hier in der Champions League.
Drei Dinge, die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest: Meine Jonglierbälle, meine Katze und zu guter Letzt mich selber :D

Alba Sempere

«My favorite moment at the Opera House is really hard to say… Probably the moment when I’m back home after having a great show of something I really liked to dance!»

How old are you? I’ m 37 years old
Where are you from? I come from Barcelona
What do you do? I’ m a ballet dancer
How long have you been doing it? This is my 8th season with Ballett Zürich
What is your favorite memory at Opernhaus? That's really hard to say… Probably the moment when I’m back home after having a great show of something I really liked to dance! But I can’t pick only one ballet, there have been some that I really loved and made me feel great on stage!
What are you actively involved in? Right now I’m involved in many things… I’m studying a Communication degree at the university, while I’m still dancing, I’m the company speaker, and I’m a mother!

Christian Hoffmann

«An meinem ersten Arbeitstag im Opernhaus gab es einen Opernhaus-Ausflug, das war toll, mit allen Abteilungen und bunt gemischt. Ein super Start»

Wie alt bist Du? 41 Jahre alt.
Woher kommst Du? Aus Deutschland, geboren bei Leipzig, aufgewachsen in der Nähe der Ostsee, dann bald Stuttgart und  Karlsruhe, dann Zürich: direkt nach der Lehre als Theatermaler beim SWR in Baden-Baden
Was machst Du? Ich leite die Abteilung Theatermalerei
Wie lange schon? Ich bin seit 7 Jahren Abteilungsleiter, in der Theatermalerei am Opernhaus bin ich aber bereits seit 17 Jahren
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? An meinem ersten Arbeitstag im Opernhaus gab es einen Opernhaus-Ausflug, das war toll, mit allen Abteilungen und bunt gemischt. Ein super Start.
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Wandern, Fischen, Kino und gut essen

Kathrin Brunner

«Anekdoten erzählt man erst, wenn es vorbei ist mit der Karriere... Daher also: alle, die noch kommen werden – Vorhänge, die im falschen Augenblick auf oder zu gehen, Entenfamilien vom Zürichsee, die sich auf die Bühne verirren, eine Salome, die für die erkrankte Tosca einspringt...»

Wie alt bist Du? 45
Woher kommst Du? Zürich
Was machst Du? Dramaturgin
Wie lange schon? Seit über 15 Jahren
Was ist Deine schönste Erinnerung am Haus? Als Kind im Kinderchor bei «Carmen» Agnes Baltsa zu hören, wie sie jeweils in den Zuschauerraum schleuderte: «Où sont mes castagnettes!!», oder Nikolaus Harnoncourt zu erleben, wie er mit seinen Augen dirigierte
Was ist das Highlight deiner Karriere? Benjamin Brittens rätselhafte Oper «The Turn of the Screw» sowie Schönbergs sperriges Werk «Moses und Aron» dramaturgisch zu betreuen
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Anekdoten erzählt man erst, wenn es vorbei ist mit der Karriere... Daher also: alle, die noch kommen werden – Vorhänge, die im falschen Augenblick auf oder zu gehen, Entenfamilien vom Zürichsee, die sich auf die Bühne verirren, eine Salome, die für die erkrankte Tosca einspringt...
Dein erster Gedanke, als Du heute Morgen aufgestanden bist? Ist noch Kaffee da?

 

Glen Borling

«Ein noch andauerndes Highlight für mich ist diese jetzige und meine letzte Saison in der Oper: Ich geniesse jeden Dienst vor der Pensionierung bewusst.»

Wie alt bist Du? 63 Jahre alt
Woher kommst Du? Ich komme aus den USA, ursprünglich Chicago
Was machst Du? Ich bin Solohornist im Orchester
Wie lange schon? Seit 40 Jahren
Was ist das Highlight deiner Karriere? Ganz klar die langjährige Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Auch für meine Frau Marianne, die ebenfalls 40 Jahre im Orchester und oft neben Alice Harnoncourt gespielt hat.
Ein noch andauerndes Highlight für mich ist diese jetzige und meine letzte Saison in der Oper: Ich geniesse jeden Dienst vor der Pensionierung bewusst. Auch bin ich froh, eine Spielzeit mit Maestro Noseda spielen zu können.
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Gehe ich spazieren mit unseren zwei Bernhardinern und unserem Labrador, aber sicher nicht mit allen 3 gleichzeitig!

Flavia Lorant

«Wenn dann um 04.00 Uhr morgens der letzte Ton verklungen war und die Ballgäste müde, aber total happy nach Hause gingen, dann wussten wir Mitarbeitenden: YES – wir haben es einmal mehr geschafft! Nun konnte unsere Mitarbeitenden After Hour Party steigen. Wir liessen für uns die Korken knallen und haben bis in die frühen Morgenstunden getanzt, gelacht und gefeiert!»

Wie alt bist Du? 55
Woher kommst Du? Dagmersellen LU
Was machst Du? Lohnbuchhaltung
Wie lange schon? Seit 22 Jahren bin ich für die Lohnbuchhaltung Gäste zuständig. Zudem bin ich seit 14 Jahren Gruppenpräsidentin der Gewerkschaft VPOD Admin/Vorstände Gruppe Opernhaus sowie die Personalvertreterin im Verwaltungsrat. Vor drei Jahren wurde der Personalrat ins Leben gerufen, wo ich ebenfalls Mitglied bin.
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Da gibt es so viele schöne Erinnerungen und Momente mit all den Mitarbeitenden und Gastkünstlern dieses Hauses. Viele Jahre durfte ich im OK Opernball mitwirken und die externen Bands engagieren und betreuen. So manche rauschende Ballnacht ist mir in lebhafter Erinnerung geblieben, auch wenn sie noch so arbeitsintensiv und streng war. Wenn dann um 04.00 Uhr morgens der letzte Ton verklungen war und die Ballgäste müde, aber total happy nach Hause gingen, dann wussten wir Mitarbeitenden: YES – wir haben es einmal mehr geschafft! Nun konnte unsere Mitarbeitenden After Hour Party steigen. Wir liessen für uns die Korken knallen und haben bis in die frühen Morgenstunden getanzt, gelacht und gefeiert!
Wofür engagierst Du Dich? Gerechtigkeit ist mir ein grosses Anliegen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt sich dafür zu engagieren und diese wo nötig einzufordern.

Lucas Valente

«My favourite memory at the Opera is in my first season here, the first time I`ve seen the main stage (and the audience) fully transformed for the Opernball. It was overwhelming! I couldn't believe what my eyes were seeing. How this stage and the chairs of the audience became this huge ball room with tables, chandeliers and thousands of well dressed people. It was surrealistic.»

How old are you? 31years old
Where are you from?​​​​​​​ Brazil
What do you do? Dancer
How long have you been doing it? That`s my 5th season.
What is your favorite memory at Opernhaus? My favourite memory at the Opera is in my first season here, the first time I`ve seen the main stage (and the audience) fully transformed for the Opernball. It was overwhelming! I couldn't believe what my eyes were seeing. How this stage and the chairs of the audience became this huge ball room with tables, chandeliers and thousands of well dressed people. It was surrealistic. The band playing, kids running around... it felt like a 50`s movie. It was amazing.
If I had a superpower, it would be: to become invisible. I would really enjoy to transit to some areas and places without being noticed... Or whenever a party or a situation is boring, I could just simply disappear! Or getting in VIP areas, parties, shows, exhibitions without queing or paying, hahaha, traveling without ticket, and not having to pass in the border controlling would be incredible. Or just sitting and enjoying listening to a conversation I`m not supposed to listen to, also would be very interesting.

Michael Brunner

«Am liebsten steige ich in meinen alten VW-Bus «Mäxli» und fahre alleine oder mit Freunden irgendwohin, wo es uns gerade hintreibt.»

Wie alt bist Du? 40 Jahre alt
Woher kommst Du? Aus dem wunderschönen Luzern
Was machst Du? Ich bin als Maskenbildner tätig
Wie lange schon? Seit 2 Jahren
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Da gibt es viele Anekdoten, die spannend, lustig oder kurios sind, meine liebste ist folgende: Die Kindergärtnerin fragte mein 6-jähriges «Göttimeitli» (Patenkind) was sie gerne mal werden möchte. Ihre Antwort: «BALLETTTÄNZERIN!!! Dann kann mein Götti Michi mich immer schminken, frisieren und hübsch machen und wir können viel Zeit miteinander verbringen!»
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Am liebsten steige ich in meinen alten VW-Bus «Mäxli» und fahre alleine oder mit Freunden irgendwohin, wo es uns gerade hintreibt. Ob nach Biarritz, an ein Festival oder nach Estavayer-le-Lac, einfach dort wo es schön ist und man eine gute Zeit erleben kann.

 

Lilith Gardell

«Ich schreibe Bibeln und entziffere Hieroglyphen»

Wie alt bist Du? Auf dem Papier 47. Gefühlt auch mal 17 und mal 67.
Woher kommst Du? Aus einer Kleinstadt inmitten der Karnevalshochburg am Rhein
Was machst Du? Ich schreibe Bibeln und entziffere Hieroglyphen, nehme auf, was spielt, und wieder raus, was gestorben ist.(Als Assistenz der Leitung Beleuchtung ist das Erstellen der Lichtpläne und die Dokumentation des Lichtdesigns der Hauptteil meiner Aufgaben. Dazu gehört die «Scheinwerferlage» - die Dokumentation der Lage aller konventionellen Scheinwerfer sowie aller Presets der Movinglights, die für die jeweilige Produktion eingeleuchtet bzw. überprüft und angepasst werden müssen. Dieses Herzstück der Dokumentation nennen wir kurz «Bibel». In die Lichtpläne werden nur die Scheinwerfer aufgenommen, die bei der Produktion im Einsatz sind, sprich «spielen». Während der Proben gibt es immer wieder Änderungen. Manche Apparate spielen dann doch nicht mit - sie sind wieder «gestorben». Und, naja, die hastig in Proben notierten Korrekturen der Meister in Bibel und anderen Aufzeichnungen sind nicht immer gut lesbar.)
Wie lange schon? Seit Februar 2015
Was ist das Highlight deiner Karriere? Das verrückteste Highlight meiner Karriere: für die Tanzshow einer befreundeten Tanzlehrerin in einer Schulaula das Lichtdesign erstellen und die Show fahren. Wenig Mittel, Equipment, Zeit und Raum – viel Improvisieren und sehr viel aufgeregte kleine und grössere Tanzmäuse, zum Teil mit noch nervöseren Mamis. Das einzige Top-Licht wurde dort nicht über das kleine analoge 12-Kanal-Lichtpult angesteuert, sondern nur über die Sicherungen auf der Seitenbühne. Also wurden diese zum vertikalen Lichtpult erklärt und per Funk und verlängerter Hand (Danke für die Rettung, Sandra!!) mit eingebaut. Ausserdem musste die Umzieh-Zeit zwischen zwei Choreografien überbrückt werden. Die Lösung: eine kleine Szene mit dem Moderator und mir samt Gesangseinlage. Ich sass also in Kostüm und Maske an Lichtpult und Funke, habe noch die Lichtstimmung für die Szene eingestellt und bin wutschnaubend (in der Rolle) durchs Publikum auf die Bühne gestürmt. Um meinen untreuen Mann (Moderator) mit Wort und Gesang zu beschimpfen, dem Publikum mein Leid zu klagen und dann wieder ebenso stürmisch und tobend an mein Lichtpult zurückzukehren. Multitasking.
Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es: Mit Umarmungen Menschen zu verwandeln. In Wesen, die respektvoll und achtsam mit sich, der Natur und anderen Wesen umgehen und wiederum über Umarmungen Menschen verwandeln. Diese Superkraft wäre also hochansteckend und würde sich im Nullkommanix über den ganzen Globus verbreiten.

Freya Apffelstaedt

«Anstatt die Vorstellung abzusagen, wurde damit eine herrlich kreative Lösung gefunden, und die lockere und unterstützende Atmosphäre hinter und auf der Bühne empfand ich als wahnsinnig bereichernd.»

Wie alt bist Du? 29
Woher kommst Du? Geboren und aufgewachsen in Kapstadt, Südafrika, seit 2009 wohne ich aber in Deutschland und nun auch in Zürich.
Was machst Du? Ich bin Mezzosopranistin im IOS.
Wie lange schon? Seit Anfang der Spielzeit 2021/22.
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Eine mit einem zugegeben eher unschönen Hintergrund: Die letzte Vorstellung von «Le Comte Ory» haben wir mit 5 (!) Solo-Einspringer:innen gesungen, da so viele wegen Covid ausfielen. Einer der Einspringer war unser Studienleiter Michael Richter, der Pianist und Dirigent ist und die Partien mit den Sänger:innen einstudiert hat. Anstatt die Vorstellung abzusagen, wurde damit eine herrlich kreative Lösung gefunden, und die lockere und unterstützende Atmosphäre hinter und auf der Bühne empfand ich als wahnsinnig bereichernd.
Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es: Alle Sprachen der Welt sprechen und verstehen zu können.

Christopher Hux

«In «Der Fliegende Holländer», the chorus calls out to the crew of the ghost ship ( «Wachet auf ! Wachet auf !» ) , and then pauses for a response in the silence : when there is no reply, they call out again ( «Wachet auf !» ). However the second call is only one phrase : I sang a second «Wachet auf !» at the top of my range and volume, and in the silence that followed I heard my solo voice echo through the theater and saw my colleagues and the conductor trying to stifle their laughs. I thought that my career at Opernhaus Zürich was over as soon as it had begun.»

How old are you? 64
Where are you from? Fairfax,Virginia USA
What do you do? Chorus, 1st tenor
How long have you been doing it? 24 years (since Feb 1998)
What is your favorite anecdote? The day ( Feb 1 1998 ) that I arrived from the USA to start my job ( with one suitcase, and no German ), I attended the morning chorus rehearsal, had to meet my new boss that evening to sing the tenor chorus part of the rare opera ( «Oberon» ) to prove I had learned it, and then was put in costume ( with a mask that blinded me ) and took part in the performance that evening, led by hand by a colleague. Truly a baptism by fire.
What was your biggest crisis moment? In «Der Fliegende Holländer», the chorus calls out to the crew of the ghost ship ( «Wachet auf ! Wachet auf !» ) , and then pauses for a response in the silence : when there is no reply, they call out again ( «Wachet auf !» ). However the second call is only one phrase : I sang a second «Wachet auf !» at the top of my range and volume, and in the silence that followed I heard my solo voice echo through the theater and saw my colleagues and the conductor trying to stifle their laughs. I thought that my career at Opernhaus Zürich was over as soon as it had begun. When I found my chorus director and apologized profusely, his response was «Wo gehobelt wird, da fallen Späne».
On a free day/weekend you: My favourite leisure activities include travelling up into the Alps to enjoy the views and a meal ( and occasional Rodelbahn ), relaxing in the many thermal baths around the country, visiting cities and museums, and attending the cinema as often as possible, as well as getting to my second home in Italy.

Anna Ribaut

«Eine etwas peinliche, aber auch witzige Situation erlebte ich an einem meiner ersten Tage am Bühneneingang. Es kam ein freundlicher Herr zu uns und meinte, er wolle auch noch die neue Kollegin begrüssen. Ich stellte mich vor und fragte, wie er heisse? Meine Kollegin sah mich erschrocken an und mir war es dann auch eher unangenehm, als er antwortete: «Andreas Homoki.»»

Wie alt bist Du? 31
Woher kommst Du? Zürich
Was machst Du? Ich arbeite im Opernhaus am Bühneneingang und mache eine Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin.
Wie lange schon? Beides seit 2019
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Eine etwas peinliche, aber auch witzige Situation erlebte ich an einem meiner ersten Tage am Bühneneingang. Es kam ein freundlicher Herr zu uns und meinte, er wolle auch noch die neue Kollegin begrüssen. Ich stellte mich vor und fragte, wie er heisse? Meine Kollegin sah mich erschrocken an und mir war es dann auch eher unangenehm, als er antwortete: «Andreas Homoki.» Solche Momente erlebte ich in der Anfangszeit immer wieder. Es kamen jedoch meist sehr verständnisvolle und wohlwollende Reaktionen zurück. Ich schätze diesen familiären Umgang am Opernhaus bis heute sehr.
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Gehe ich gerne alleine spazieren oder verbringe Zeit mit meinen Liebsten.

 

Dino Strucken

«Über all die Jahre, in denen ich weg war, war die Sehnsucht nach dem Theater sehr gross.»

Wie alt bist Du? 52 Jahre
Woher kommst Du? Ich bin in Zürich geboren und lebe auch hier. Ich bin also en waschechte Züri Schnurri
Was machst Du? Ich bin ausgebildeter Elektriker und «Meister für Veranstaltungstechnik». Hier am Opernhaus Zürich arbeite ich als Beleuchtungsmeister
Wie lange schon? Ich arbeite seit 1993 am Opernhaus Zürich, jedoch mit einem 7-jährigen Unterbruch. Ich arbeitete in verschieden Funktionen wie Beleuchter, Lightoperator und Teamleiter. In meinem 7-jährigen Unterbruch zwischen 2005 - 2012 arbeitete ich beim Schweizer Fernsehen. Ich war zuständig für das Programmieren von Lichtshows bei Formaten wie «Happy Day», «Deal or no Deal» oder «Einstein». In der gleichen Zeit gründete ich meine kleine Firma und bot meine Dienste auf dem freien Markt an. In dieser Zeit sammelte ich viele wertvolle Erfahrungen an unzähligen Theatern, Konzerten, Events, ect. Als Freischaffender durfte ich unter anderem als Lightoperator mit dem «Heinz Spoerli Ballett» an vielen tollen Gastspielen auf der ganzen Welt mitarbeiten. Zwischen 2007 und 2009 absolvierte ich auch meine Ausbildung zum «Meister für Veranstaltungstechnik». 2012 kriegte ich das Angebot vom Opernhaus Zürich als Beleuchtungsmeister zu arbeiten. Ich habe das Angebot natürlich sehr gerne angenommen. Denn über all die Jahre, in denen ich weg war, war die Sehnsucht nach dem Theater sehr gross. So bin ich jetzt schon wieder 10 Jahre im Opernhaus Zürich
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Als ich hier als ganz junger Beleuchter angefangen habe zu arbeiten, kam ein Beleuchter, der schon lange im Opernhaus arbeitete, und sagte zum Spass zu mir: «Alles was Du als Beleuchter wissen musst ist: Der Scheinwerfer ist hinten heiss und vorne hell:-)!» Über alle die Jahre ist mir dieser Spruch in den Ohren geblieben. Wahrscheinlich auch, weil ich mich tatsächlich das eine oder andere mal an einem Scheinwerfer verbrannt habe.
Das würde ich tun, wenn ich nicht Beleuchtungsmeister geworden wäre: Mein Traumberuf war immer Pilot. Leider wurde daraus nichts. Aber die Leidenschaft für das Fliegen blieb bestehen.

Fabrizio Marseglia

«Ich engagiere mich für die Wiederverwertung und Aufwertung von alter PC-Hardware. Es muss nicht immer das Allerneuste sein»

Wie alt bist Du? 40
Woher kommst Du? Horgen ZH (am schönen Zürichsee)
Was machst Du? Informatik Support / Ticketsystem Support
Wie lange schon? Ca. 4 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Als ich nach fast 3 Jahren Praktikum eine Festanstellung bekommen hatte
Wofür engagierst Du Dich? Wiederverwertung / Aufwertung von alter PC-Hardware. Es muss nicht immer das Allerneuste sein

Julie Rothenfluh

«Es ist Pause; auf der Bühne muss geputzt und poliert werden, die Farbe am Spiegel muss weg, die verschmierten Wände sollten für die folgende Szene wieder sauber sein, sowie auch der Boden, wo es nebst Geschmiere auch noch Scherben gibt…..und dann, neiiiiin, mein Piepser gibt Alarm, im Zuschauerbereich ist jemand gestürzt und es ist Blut auf der Treppe!!!»

Wie alt bist Du? Ich bin in 1.5 Monaten 63 Jahre alt
Woher kommst Du? Ich komme aus Zürich-Witikon, geniesse einen kurzen Arbeitsweg und den herrlichen Standort vom Opernhaus….so nah am See.
Was machst Du?  In der Abteilung ‚Hausdienst‘, wo ich arbeite, obliegt mir die Bühnenreinigung und die Kontrolle der Zuschauerbereiche während den Vorstellungsabenden. Dies kann manchmal ganz gemütlich sein ….oder aber auch ganz fürchterlich stressig:)!
Ein Beispiel: Cosi fan tutte.
Es ist Pause; auf der Bühne muss geputzt und poliert werden, die Farbe am Spiegel muss weg, die verschmierten Wände sollten für die folgende Szene wieder sauber sein, sowie auch der Boden, wo es nebst Geschmiere auch noch Scherben gibt…..und dann, neiiiiin, mein Piepser gibt Alarm, im Zuschauerbereich ist jemand gestürzt und es ist Blut auf der Treppe!!! Zum Glück gibts solch' geballte Situationen selten…worüber meine Arbeitskollegin und ich sehr froh sind. Unseren Job teilen wir uns zu je 50% und hätten noch viele Geschichten zu erzählen…aber das sprengt definitiv diesen Rahmen:))!
Wie lange schon? Ich arbeite seit 17 Jahren am Opernhaus Zürich
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Eine der schönsten Erinnerung ist der frühere Opernball. Wo er noch vor Opulenz aus allen Nähten platzte:)!
Hast Du kürzlich ein Kompliment erhalten? Für was? Vor Kurzem und auch immer wieder bekomme ich Komplimente betreffend meiner Oberarme! Ich finde das toll und geniesse es in vollen Zügen:)!

Susan Klimmer

«Die Bühne war komplett dunkel und ich suchte verzweifelt nach einem «Lichtschalter» auf der Bühne, schaltete aber statt dem Licht die Befeuchtungsanlage ein.»

Wie alt bist Du? 39
Woher kommst Du? Dresden
Was machst Du? Technische Projektleitung
Wie lange schon? 14 Jahre
Was war dein grösster Krisenmoment? Ich sollte an einem proben- und vorstellungsfreien Tag einem Fernsehtechniker die Bühne zeigen. Die Bühne war komplett dunkel und ich suchte verzweifelt nach einem «Lichtschalter» auf der Bühne, schaltete aber statt dem Licht die Befeuchtungsanlage ein. Ich höre nur ein Rauschen und das Licht war immer noch aus… Ein Glück sind die Tage, an denen die Bühne dunkel ist, sehr selten!
Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es: Unsichtbarkeit

 

Simon Gerber

«Mein Highlight ist es, Menschen aus aller Welt kennengelernt zu haben»

Wie alt bist Du? 52
Woher kommst Du? Thun/BE
Was machst Du? Requisiteur
Wie lange schon? 20 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Viele wertvolle, tolle Menschen aus aller Welt kennengelernt zu haben
Drei Dinge, die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest: Meine Familie, Musik und meine Fliegenrute. Weil: Wo Insel, da Wasser und wo Wasser, da Fische.

Chatrina Mathieu

«An einem Sonntagnachmittag trat eine beliebte Opernsängerin auf. Während der Pause sprach mich dann eine ältere Dame an, welche in der Mitte der ersten Reihe sass. Sie fragte mich, ob man den Verstärker dieser Sängerin nicht etwas leiser stellen könnte. Für ihre Ohren sei es zu laut und es scheppere. Diskret wies ich die Dame darauf hin, dass man die Sängerin nicht leiser stellen könne und sie nicht verstärkt sei. Die Dame bedankte sich für das Gespräch und ging daraufhin nach Hause.»

Wie alt bist du? 64 Jahre und nun pensioniert. Ich freue mich darüber, dass ich auch nach meiner Pensionierung noch im Opernhaus arbeiten kann.
Woher kommst du? Ursprünglich komme ich aus dem schönen Unterengadin. Nun wohne ich seit 30 Jahren mit meiner Familie im Zürcher Oberland.
Was machst du? Ich arbeite an der Türe im Parkett links. In der Pause helfe ich auch gerne im Gastrobereich aus. Und grundsätzlich helfe ich gerne da wo man mich braucht und es mir Spass bereitet. Vor der Zeit im Opernhaus habe ich viele Jahre als selbständige Hebamme gearbeitet. Bei der Arbeit im Opernhause wie auch als Hebamme braucht man aus meiner Sicht ähnliche Eigenschaften: aufmerksam, diskret, bestimmt sein und Fingerspitzengefühl.
Wie lange schon? 8 Jahre
Was ist deine Lieblingsanekdote? An einem Sonntagnachmittag trat eine beliebte Opernsängerin auf. Während der Pause sprach mich dann eine ältere Dame an, welche in der Mitte der ersten Reihe sass. Sie fragte mich, ob man den Verstärker dieser Sängerin nicht etwas leiser stellen könnte. Für ihre Ohren sei es zu laut und es scheppere. Diskret wies ich die Dame darauf hin, dass man die Sängerin nicht leiser stellen könne und sie nicht verstärkt sei. Die Dame bedankte sich für das Gespräch und ging daraufhin nach Hause.
Wofür engagierst du dich? Im Moment engagiere ich mich sehr für meine betagte 94-jährige Mutter welche im Engadin lebt. Da sie ihren letzten Lebensabschnitt gerne zuhause verbringen möchte, organisiere ich die ganze Betreuung. Deshalb bin ich froh, dass ich jede zweite Woche frei habe, um meine Mutter zu besuchen. Zudem hüte ich meine zwei Enkel und bekoche sie 1-3 Mal die Woche. Daneben gehe ich meinen Hobbies, Nähen meiner Garderobe, stricken mit der Strickmaschine, Natur und Garten, nach.

Anahit Kurtikyan

«Meine ersten Gedanken, als ich heute Morgen aufgestanden bin: Es ist Krieg! Und: Meine Tochter hat Gymiprüfung.»

Wie alt bist Du? Ich bin 46 Jahre alt
Woher kommst Du? Komme aus Armenien
Was machst Du? Ich bin Stimmführerin 2. Violine im Orchester
Wie lange schon? Das mache ich seit 20 Jahren
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? «Ulisse» von Monteverdi unter Harnoncourt
Dein erster Gedanke, als Du heute Morgen aufgestanden bist? 2 Gedanken- es ist Krieg! Meine Tochter hat Gymiprüfung.

Ramon Neeser

«Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es unsichtbar zu sein. Dann kann ich immer sagen, ich war da, hast mich nur nicht gesehen.»

Wie alt bist Du? 43 Jahre
Woher kommst Du? Vom Circus, lebe jetzt aber in Hinwil.
Was machst Du? Teamleiter Bühnentechnik
Wie lange schon? 24 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? 24 Jahre im Opernhaus zu sein, das Arbeiten mit so vielen unterschiedlichen Menschen, ob Handwerker/in, Schneider/in, Ankleider/in, Maske, Sänger/in, Statisterie oder Büro ist für mich mein Highlight. Alle arbeiten für das gleiche Ziel, das Opernpublikum zu unterhalten.
Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es: Unsichtbar zu sein. Dann kann ich immer sagen, ich war da, hast mich nur nicht gesehen.

Nikqi Jeton

«Auf eine einsame Insel würde ich einen Rucksack, ein Schiff und meinen Sohn mitnehmen.»

Wie alt bist Du? 49 Jahre alt
Woher kommst Du? Kosovo
Was machst Du? Opernhausgastronomie
Wie lange schon? 21 Jahre lang
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? FIFA-Anlass und der erste Opernball.
Drei Dinge, die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest: Rucksack, Schiff und meinen Sohn.

Claire Singher

«Momentan habe ich eine ukrainische Dame bei mir aufgenommen und versuche, die ukrainischen Familien in unserem Quartier so weit es geht zu integrieren und zu unterstützen.»

Wie alt bist Du? 48
Woher kommst Du? In den Niederlanden geboren, in Deutschland aufgewachsen, Amerikanerin (immer hin und her gependelt)
Was machst Du? Sopranistin im Opernchor
Wie lange schon? Dies ist meine 14. Spielzeit
Was war dein grösster Krisenmoment? Es gab für mich schon viele wunderbare und erstaunliche Bühnenerlebnisse seitdem ich hier bin und es ist schwer ein einziges herauszuheben. Wenn man auf der Bühne steht und musikalisch und szenisch plötzlich alles zusammenkommt entsteht manchmal schon eine ganz besondere Energie. Oder wenn man über die Jahre mit unglaublichen Sängern oder Dirigenten eng zusammenarbeiten darf, die das gemeinsame Darstellen auf der Bühne zu einem besonderen Erlebnis werden lassen und man selber auf der Bühne fast zum Publikum wird. Für diese Erfahrungen bin ich unendlich dankbar.
Umso schwieriger und mit Abstand die grösste Herausforderung war die Corona-Krise. Diese hat plötzlich alles in Frage gestellt. Ich muss gestehen, dass es erholsam war, die ersten Wochen aus unserem teilweise sehr anstrengenden Hamsterrad-Chor-Alltag herauszutreten und auch mal «andere Dinge» tun zu können. Schnell jedoch merkte man, wie wichtig es ist auf der Bühne zu stehen, zu musizieren, die Kollegen zu umarmen, die Energie des Publikums zu spüren und seiner Passion beruflich nachgehen zu dürfen. Die Ungewissheit darüber wie es weiter geht, war manchmal sehr belastend.
Wofür engagierst Du Dich? Momentan habe ich eine ukrainische Dame bei mir aufgenommen und versuche, die ukrainischen Familien in unserem Quartier so weit es geht zu integrieren und zu unterstützen.
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Mit meinem Hund und VW Camper in die Natur fahren!

Jessica Beardsell

«I couldn’t believe after so many years of training I was actually dancing a piece by a famous choreographer with a professional company in a beautiful theatre. The feeling of everyone’s energy on stage was amazing.»

How old are you? 23
Where are you from? Australia
What do you do? I’m a dancer in Ballet Zurich
How long have you been doing it? I joined the junior company in 2018 and joined the main company in 2020.
What is your favorite memory at Opernhaus? The first time I danced on the Opera house stage. It was a show of Emergence by Crystal Pite. I couldn’t believe after so many years of training I was actually dancing a piece by a famous choreographer with a professional company in a beautiful theatre. The feeling of everyone’s energy on stage was amazing.
On a free day/weekend you: do something outside. Whether that’s a walk around the city, hiking in the mountains or a swim or paddle board in the lake: I love to be around nature. That’s one of my favourite things about living in Zurich, that the most beautiful nature is only a short train ride away.

 

Rahel Krüger

«Ich vergass Thomas Hampson im richtigen Moment das Messer zu reichen, er musste sofort wieder auftreten und seinen Kontrahenten anstatt zu erstechen erwürgen»

Wie alt bist Du? 50
Woher kommst Du? Züri
Was machst Du? Schneidere zu 50% in der Repertoireschneiderei und arbeite abends im Ankleidedienst im Herrensolo
Wie lange schon? Meinen ersten Vertrag am Haus bekam ich 1995
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Meine Lieblingsanekdote und mein bangster Moment am Opernhaus war, als ich vor langer Zeit vergass Thomas Hampson, in weiss auch nicht mehr welcher Oper, im richtigen Moment das Messer zu reichen, er sofort wieder auftreten musste und seinen Kontrahenten anstatt erstechen erwürgen musste… peinlich! Es gab dann hinterher zu Recht ein grosses Donnerwetter!!!
Das würde ich tun, wenn ich nicht Schneiderin geworden wäre: Inspizientin

Eric Müller

«An meine Engagements beim Bernhard Theater als Mowgli im Dschungelbuch oder als Gondelbahnvereinspräsident Hanspeter im Musical «Ewigi Liebi» erinnere ich mich gerne zurück.»

Wie alt bist Du? 53
Woher kommst Du? Aus Weinfelden
Was machst Du? Stellvertretender Leiter Empfang / Telefonzentrale am Bühneneingang
Wie lange schon? 7 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Spontan denke ich an den Abend, als ich mit den «Weather Girls» im Hallenstadion getanzt habe. An meine Engagements beim Bernhard Theater als Mowgli im Dschungelbuch oder als Gondelbahnvereinspräsident Hanspeter im Musical «Ewigi Liebi» erinnere ich mich gerne zurück. Auch meine Zeit als Tänzer in diversen Operninszenierungen des Opernhauses Zürich bleiben mir in bester Erinnerung.
Dinge, die Du sammelst: Pflanzen und Erfahrungen

Sebastian Lange

«Das Orchester spielte mir in der Philharmonie Essen «Happy Birthday» und nach dem Konzert wurde in der Ampütte bis in die Nacht auf meinen 30sten angestossen.»

Wie alt bist Du? 34
Woher kommst Du? Unterentfelden, Aargau
Was machst Du? Leiter Orchestertechnik
Wie lange schon? Bald 8 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Da gibt es sehr viele. Jedoch ein unvergessliches Highlight war 2017 auf der Deutschland-Tournée. Das Orchester spielte mir in der Philharmonie Essen «Happy Birthday» und nach dem Konzert wurde in der Ampütte bis in die Nacht auf meinen 30sten angestossen.
Das würde ich tun, wenn ich nicht Orchestertechniker geworden wäre: Koch

Marissa Domeisen

«Es ist für mich immer wieder sehr eindrücklich zu erleben, wie am Opernhaus alle an einem Strick ziehen, sämtliche Hürden meistern und alles daran geben, dass solch fantastische Kunst auf der Bühne zu sehen ist.»

Wie alt bist Du? 33
Woher kommst Du? Rapperswil SG
Was machst Du? Assistentin des Intendanten, Co-Projektleiterin Kulturwandel
Wie lange schon? 3.5 Jahre
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Es ist für mich immer wieder sehr eindrücklich zu erleben, wie am Opernhaus alle an einem Strick ziehen, sämtliche Hürden meistern und alles daran geben, dass solch fantastische Kunst auf der Bühne zu sehen ist.
Wofür bist Du im Moment am dankbarsten? Für meine Familie. Wie bereichernd, die Welt durch die Augen meiner neugierigen, fröhlichen Tochter neu zu entdecken!

Isai Anderfuhren

«Ich sammle alte Kawasaki-Motorräder»

Wie alt bist Du? 33 Jahre
Woher kommst Du? Winterthur ZH
Was machst Du? Leiter der Schreinerei
Wie lange schon? 6 Jahre
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Die Fertigstellung und Generalprobe von «Iphigénie». Die Herstellung dieser Produktion stellte eine grosse Herausforderung dar und das Endresultat war für mich überwältigend.
Dinge, die Du sammelst: alte Kawasaki-Motorräder

George Moudouris

«Für meine Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit bekomme ich oft Komplimente.»

Wie alt bist Du? 50 Jahre alt.
Woher kommst Du? Griechenland.
Was machst Du? Post, Archiv u. Büromaterial.
Wie lange schon? Am 01.06.2022 sind es 6 Jahre.
Was ist das Highlight Deiner Karriere? Meine Anstellung am Opernhaus Zürich.
Hast Du kürzlich ein Kompliment erhalten? Für was? Höre immer wieder, dass ich fröhlich bin, und immer mit einem Lachen im Gesicht. Für meine Hilfsbereitschaft, und Freundlichkeit.

Andrea del Bianco

«Einmal habe ich eine musikalische Probe für M° Nello Santi gespielt. Am Anfang war ich wirklich im Stress, weil es meine erste Probe mit dieser Legende war. In der Pause aber hat er mich zu einem Kaffee in unserer Kantine eingeladen.»

Wie alt bist Du? 43
Woher kommst Du? Italien, Macerata
Was machst Du? Korrepetitor und Pianist
Wie lange schon? 8.5 Jahre
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Es gibt viele wunderbare Momente, an die ich mich gerne erinnere. Einmal habe ich eine musikalische Probe für M° Nello Santi gespielt. Es war die Oper «Andrea Chénier», meine erste Spielzeit hier am Opernhaus. Am Anfang war ich wirklich im Stress, weil es meine erste Probe mit dieser Legende war. In der Pause aber hat er mich zu einem Kaffee in unserer Kantine eingeladen. Er hat mir viele Geschichten erzählt, freundlich und respektvoll. Der zweite Teil der Probe war ein bisschen weinger stressig...
Drei Dinge, die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest: ein Schachbrett, eine Partitur von J.S.Bach, ein Teleskop

 

Chantal Moser

«Sonntags widme ich mich meinen Pflanzen und entspanne gerne mit Schirach, Dostojewski oder Sapkowski in der Badewanne.»

Wie alt bist Du? 31
Woher kommst Du? Wettingen AG
Was machst Du? Künstlerisches Betriebsbüro
Wie lange schon? Bald ein Jahr :)
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Das ist nicht bloss eine Erinnerung, sondern ein wahres Erinnerungs-Potpourri: nämlich die zahlreichen ersten Male, die ich in so kurzer Zeit bereits erleben durfte! Sei es das erste Tänzer-Casting für «Il trovatore» zu organisieren, die erste Premiere mit «Salome» zu erleben, das erste Mal die Atmosphäre hinter der Bühne bei einer Vorstellung zu spüren, aber auch die vielen tollen kleinen Momente mit Kolleg*innen im Arbeitsalltag, der schöne Kontakt mit den Künstler*innen und und und.
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Das Wochenende beginne ich gerne mit viel Kaffee und einer guten Zeitung im Bett. Danach gehe ich gerne ins Kampfsporttraining, arbeite lästige «Hausarbeit» ab und nehme mir danach genügend Zeit, mich meiner Viola hinzugeben und zu üben. Ich liebe es, den Abend in guter Gesellschaft mit Kulinarik, Musik, Kultur und anregenden Gesprächen zu verbringen. Sonntags widme ich mich meinen Pflanzen (ich habe tatsächlich einen grünen Daumen!) und entspanne gerne mit Schirach, Dostojewski oder Sapkowski in der Badewanne.

Nina Balzer

«Die richtig interessanten Anekdoten kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber ich mag mich an einen sehr exzentrischen Sänger erinnern, der stets mit seinem Dackel anreiste und darauf bestand, diesen bei seinen Auftritten bis zur Bühne mitzunehmen...»

Wie alt bist Du? 39
Woher kommst Du? Düsseldorf
Was machst Du? Co-Leiterin des Kostümfundus
Wie lange schon? Etwas mehr als 2 Jahre
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Da gibt es ganz viele! Man müsste das eigentlich alles mal aufschreiben, weil man es sonst selbst nicht mehr glaubt! Halt all die schrägen, verrückten Momente die geschehen, wenn kreative Menschen aufeinander treffen. Die richtig interessanten Anekdoten kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber ich mag mich an einen sehr exzentrischen Sänger erinnern, der stets mit seinem Dackel anreiste, und darauf bestand, diesen bei seinen Auftritten bis zur Bühne mitzunehmen. Der ebenso exzentrische Dackel entschied sich dann spontan zu einem ungeplanten Auftritt während der Vorstellung.
Wofür bist Du im Moment am dankbarsten? Wie das Opernhaus die Corona-Situation bisher überstanden hat. Ich bekomme natürlich mit, wie die Situation an den anderen Opernhäusern an denen ich vorher gearbeitet habe, ist. Gerade für Freunde und ehemalige Arbeitskollegen, die freischaffend in der Opernwelt unterwegs sind, war und ist das eine schwierige Zeit.

Jodok Schweizer

«Dann kam die grosse Arie des abwesenden Sängers. Was würde ich tun? Ich kannte die Arie gut, aber würde ich sie tatsächlich singen müssen?»

Wie alt bist Du? 25 Jahre
Woher kommst Du? Schweiz
Was machst Du? Spielleiter und Regieassistent
Wie lange schon? Seit 5 Jahren
Was war dein grösster Krisenmoment? Als ich einem Sänger, dessen Auftritt erst gegen Ende der Oper war, noch viel Erfolg wünschen wollte, merkte ich, dass da gar niemand in der Garderobe sitzt. Er hatte den zeitlichen Beginn der Vorstellungen durcheinander gebracht. Nun machte er sich per Taxi schnellstmöglich auf den Weg ins Opernhaus. Ich hatte jedoch so meine Zweifel, ob er das noch rechtzeitig schaffen würde. Es war zu spät, den Vorstellungsbeginn zu verzögern oder dem Dirigenten Bescheid zu geben, dass vielleicht niemand auf der Bühne stehen wird, um die Bass-Arie zu singen. Also liess ich mir das Kostüm des Sängers anziehen (es war viel zu weit geschnitten für mich) und begab mich auf Auftrittsposition. Den ersten stummen Auftritt spielte ich auf der Bühne, wobei mich die SängerInnen verwundert ansahen. Dem Publikum schien hingegen nichts aufzufallen. Dann kam die grosse Arie des abwesenden Sängers. Was würde ich tun? Ich kannte die Arie gut, aber würde ich sie tatsächlich singen müssen? Ich bin kein richtiger Sänger, aber wir wollten ja auch nicht einfach die Vorstellung abbrechen... Ungefähr zwanzig Sekunden vor dem Arien-Auftritt erschien dann der schweissüberströmte und keuchende Sänger neben mir, er war wegen einem langen Stau durch die halbe Stadt gerannt. Ich warf ihm sofort den Kostüm-Umhang um, blickte ihm in die Augen und sagte: «Das wird super!». Dann kam auch schon das Auftrittszeichen und ich schubste ihn sanft auf die Bühne. Er sang und spielte an dem Abend übrigens besonders ergreifend.
Drei Dinge, die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest: Mein Cello, einen Roman von Michail Bulgakow und meine Taucherausrüstung.

 

Tina Salzmann

«Mich begeistert es, wenn Oper und Ballett zusammen auf der Bühne wirken können»

Wie alt bist Du? Ich bin 42 Jahre
Woher kommst Du? Komme aus Zürich
Was machst Du? Maskenbildnerin
Wie lange schon? Seit 2003
Was ist Deine schönste Erinnerungen am Haus? Ich hatte viele schöne Erinnerungen, das reicht von «La Traviata» 2008 im Hauptbahnhof Zürich, das live im Schweizer Fernsehen übertragen wurde, «Turandot» von Puccini mit so viel Chor, Statisterie und einem riesen Kostüm- und Maskenaufwand, bis zu «Messa da Requiem» vom Ballett Zürich. Mich begeistert es, wenn Oper und Ballett zusammen auf der Bühne wirken können. Und zu guter Letzt, mein erster Opernball:-)
Wofür bist Du im Moment am dankbarsten? Dass ich in einem so wunderschönen Haus mit spannenden Leuten und Kollegen arbeiten darf. Die Lage ist perfekt, direkt am Bellevue und See, wo man auch gerne Pause macht. Meine Arbeit ist sehr vielfältig als Maskenbildnerin. Es gibt mir einfach immer wieder ein gutes Gefühl, dass ich hier am richtigen Ort bin.

Moritz Noll

«Ich habe mal eine Praktikantin auf unsere Studiobühne geführt. Sie war völlig begeistert, dass wir für das Personal sogar eine eigene Turnhalle im Keller haben. Dabei war es einfach nur eine sehr gut gebaute Dekoration.»

Wie alt bist Du? 40 Jahre
Woher kommst Du? Ich komme aus Berlin
Was machst Du? Ich bin Technischer Projektleiter und Konstrukteur
Wie lange schon? Seit 10 Jahren
Was ist Deine Lieblingsanekdote? Ich habe mal eine Praktikantin auf unsere Studiobühne geführt. Sie war völlig begeistert, dass wir für das Personal sogar eine eigene Turnhalle im Keller haben. Dabei war es einfach nur eine sehr gut gebaute Dekoration für die Produktion «Fälle».
Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es: Ich träume sehr oft, dass ich fliegen kann und ein bisschen über dem Boden schwebe, das wäre schon ziemlich toll.

Barbara Mens

«Es gab unzählige Produktionen, die unter die Haut gingen, die mich berührten, die in Erinnerung bleiben.»

Wie alt bist Du? 63 Jahre
Woher kommst Du? Vom Zollikerberg bei Zürich
Was machst Du? Leiterin/Gewandmeisterin des Repertoires
Wie lange schon? Seit 2014
Was ist Deine schönste Erinnerung am Haus? Ja, da gibt es unzählige wirklich einmalige Erinnerungen. Produktionen, die unter die Haut gingen, die mich berührten, die in Erinnerung bleiben. Highlights waren für mich die Händeloper «Il trionfo del Tempo e del Disinganno», inszeniert von Jürgen Flimm mit der wunderbaren Cecilia Bartoli und Isabel Rey sowie mit Mijanovic Marijana. Die wunderbare «Norma» inszeniert von Robert Wilson. Das Requiem von Verdi choreografiert von Christian Spuck. «Schwanensee» in der Choreographie von Alexei Ratmansky. Und der unvergessliche «Wozzeck» inszeniert von Andreas Homoki.
Wofür bist Du im Moment am dankbarsten? Dass wir trotz Corona spielen können und unsere Arbeit des Repertoireteams hier am Haus geschätzt wird. Und dankbar bin ich auch meinem allerliebsten Freundeskreis.

 

Ulf Fietsch

«An einem freien Tag fahre ich mit dem Motorrad durch die Schweizer Alpen und geniesse die Freiheit»

Wie alt bist Du? 50 Jahre
Woher kommst Du? Vor 15 Jahren bin ich aus Berlin nach Zürich gezogen
Was machst Du? Ich bin als Herrengewandmeister tätig
Wie lange schon? Seit 15 Jahren am Opernhaus Zürich
Was ist das Highlight deiner Karriere? Die Verleihung der Goldmedaille am Bundeskongress des deutschen Massschneiderhandwerks 2006
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Gern fahre ich bei schönem Wetter mit dem Motorrad durch die Schweizer Alpen und geniesse die Freiheit

Franziska Kindler Barreto

«Wir hauchen den Kostümen die gewünschte Wirkung ein, mittels malen, färben, kleben und vielem mehr.»

Wie alt bist Du? Im besten Alter ;) 46.
Woher kommst Du? Aus dem malerischen Emmental, unweit der Hauptstadt.
Was machst Du? Seit 2020, ich leite ein kleines, feines Team, welches für die Bearbeitung der Kostüme zuständig ist. Wir hauchen den Kostümen die gewünschte Wirkung ein, mittels malen, färben, kleben und vielem mehr.
Wie lange schon? Seit 2009 bin ich am Opernhaus festangestellt.
Was ist das Highlight deiner Karriere? Die Endproben der Ballette und Opern. Wenn sich alle Puzzleteile einer Produktion zu einem Ganzen fügen und der Zauber des Zusammenspiels sichtbar wird.
Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre es: Das Beamen - so könnte ich den Arbeitsweg und so manche Reise verkürzen.

Susan Rytz

«Immer wenn wir zu Beginn einer Vorstellung hinter der Bühne warten müssen, hört man wie das Orchester sich einstimmt. Diesen Moment empfinde ich als ausgesprochen emotional und habe ihn wahnsinnig vermisst, in der Zeit als wir keine Vorstellungen im Haus hatten.»

Wie alt bist Du? 43
Woher kommst Du? Lufingen
Was machst Du? Ankleidedienst
Wie lange schon? Seit etwas mehr als sieben Jahren arbeite ich im Ankleidedienst.
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Immer wenn wir zu Beginn einer Vorstellung hinter der Bühne warten müssen, hört man wie das Orchester sich einstimmt. Diesen Moment empfinde ich als ausgesprochen emotional und habe ihn wahnsinnig vermisst, in der Zeit als wir keine Vorstellungen im Haus hatten.
Das würde ich tun, wenn ich nicht ein Ankleiderin geworden wäre: Ich wäre gerne Archäologin geworden.

Marko Grgic

«Besucher nehme ich meistens auf die Terrasse des Restaurants Bernadette mit, um die schöne Aussicht und es Käffeli zu geniessen.»

Wie alt bist Du? 46
Woher kommst Du? Bülach ZH
Was machst Du? Stellvertretender Leiter Transport
Wie lange schon? 25 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Dass ich seit 25 Jahren die Geschehnisse am und im Opernhaus begleiten darf und dass ich seit 5 Jahren als Stellvertretender Leiter der Abteilung Transport tätig bin.
Lieblingsort in Zürich, an den Du Besucher mitnimmst: Am liebsten bin ich um das Opernhaus auf dem Sechseläutenplatz und um den Zürichsee unterwegs. Besucher nehme ich meistens auf die Terrasse des Restaurants Bernadette mit, um die schöne Aussicht und es Käffeli zu geniessen.

Friedrike Fischer

«Ich sammle blaue Flecken beim Boxen.»

Wie alt bist Du? 37 Jahre
Woher kommst Du? Dresden, Deutschland
Was machst Du? Technische Projektleiterin, AVOR Projektleiterin Schreinerei
Wie lange schon? 5.5 Jahre
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Als ich dem Junior Ballett das Rollschuhfahren für «Nussknacker und Mäusekönig» beibringen durfte.
Dinge, die Du sammelst: Blaue Flecken beim Boxen.

Moises Bürgin

«Sie waren gerade dabei eine Sau mit Silikon abformen für die Oper «Faust». Und das Höllentor wurde auch gerade nachmodelliert - es gab echt viel zu sehen in der Werkstatt. Ein toller Anblick dieser Arbeitsort»

Wie alt bist Du? 48
Woher kommst Du? Gelterkinden Baselland
Was machst Du? Theaterplastiker
Wie lange schon? Seit 1.1.2009
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Glaube es war in den Sommerferien 2008 als ich mein Vorstellungsgespräch hatte für ein Praktikum in der Theaterplastik. Sie waren gerade dabei eine Sau mit Silikon abformen für die Oper «Faust». Und das Höllentor wurde auch gerade nachmodelliert - es gab echt viel zu sehen in der Werkstatt. Ein toller Anblick dieser Arbeitsort.
An einem freien Tag/Wochenende machst Du: Spiele ich Gitarre mit meinen Bands. Habe ich meine 3 Kids zu Besuch, gehe ich gerne wandern, arbeite zuhause an meine Kreaturen und bilde mich weiter mit diversen Tutorials zum Thema 3D Modellieren am PC mit Z'Brush, zeichnen mit Photoshop und noch vieles mehr

 

Roman Furrer

«Wir mussten die Deko mit einem kurzfristig gemieteten Kran durch das Fenster hineinbringen.»

Wie alt bist Du? ....ich werde 60, im April
Woher kommst Du? ..ich komme aus Biel
Was machst Du? ..arbeite in der Probebühne
Wie lange schon? ..arbeite seit 30 Jahren am Opernhaus
Was war dein grösster Krisenmoment? Dekoration war zu gross... resp. die Eingangstüre zu klein bei einem Gastspiel ...mussten Deko mit kurzfristig gemieteten Kran durch Fenster hineinbringen
Wofür bist Du im Moment am dankbarsten? Dass ich gesund bin und hoffentlich bleibe ..

Daniel Grossenbacher

«Die fliegende Schiffschraube von «Odyssee» war das Highlight meiner Karriere. Vom Entwurf bis zur Abgabe an die Bühnentechnik mit sämtlichen Transport- und Auf/Abbau-Vorrichtungen durfte ich diese selbstständig bauen.»

Wie alt bist Du? 56
Woher kommst Du? Männedorf
Was machst Du? Stellvertretender Leiter Metallwerkstatt
Wie lange schon? 11 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Die fliegende Schiffschraube von «Odyssee». Vom Entwurf bis zur Abgabe an die Bühnentechnik mit sämtlichen Transport- und Auf/Abbau-Vorrichtungen durfte ich diese selbstständig bauen.
Wofür bist Du im Moment am dankbarsten? Für die Wertschätzung meiner Erfahrungen.

Alain Pauli

«Schön sind immer die Momente nach einer Premiere von einem Stück, bei dem man viel mitgewirkt hat. Wenn es dann noch Lob bei der Premierenfeier gibt, tut das sehr gut!»

Wie alt bist Du? 38 Jahre
Woher kommst Du? Zürich 
Was machst Du? Tontechniker 
Wie lange schon? 10 Jahre
Was ist deine schönste Erinnerung am Haus? Da gibt es viele! Schön sind immer die Momente nach einer Premiere von einem Stück, bei dem man viel mitgewirkt hat. Wenn es dann noch Lob bei der Premierenfeier gibt, tut das sehr gut!
Dein erster Gedanke, als Du heute Morgen aufgestanden bist? Dass meine kleine Tochter noch 10 Minuten weiterschläft und ich ihr in Ruhe das Frühstück vorbereiten kann. :)

Melinda Kádár

«Ich engagiere mich für Gleichberechtigung in möglichst allen Bereichen.»

Wie alt bist Du? 25 Jahre alt
Woher kommst Du? Geboren in Budapest, aufgewachsen in Ungarn und der Schweiz.
Was machst Du? Bühnentechnikerin
Wie lange schon? 4.5 Jahre
Was ist das Highlight deiner Karriere? Ich bin dieses Jahr zur ersten weiblichen Teamleiter- Stellvertretung der Bühnentechnik vom Opernhaus Zürich ernannt worden.
Wofür engagierst Du Dich? Für Gleichberechtigung in möglichst allen Bereichen, für die Abschaffung von Speziesismus.

Bleiben Sie nicht zu lange weg!

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