Telemann Bach

16. Dezember 2024

Georg Philipp Telemann
Sonate in D-Dur TWV 44:1 für Trompete

Johann Sebastian Bach
Weichet nur, betrübte Schatten BWV 202
Concerto für Violine und Oboe BWV 1060R
Jauchzet Gott in allen Landen BWV 51

  • Dauer:
    1 Std. 30 Min. Inkl. Pause nach ca. 35 Min.

Musikalische Leitung:
Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi ist Erster Gastdirigent des Ensemble Resonanz, das in der Hamburger Elbphilharmonie beheimatet ist, sowie künstlerischer Leiter des Orchesters La Scintilla an der Oper Zürich, Positionen, die er seit 2022 innehat. Zuvor war er von 2011 bis 2016 Mitbegründer und Dirigent von Il Pomo d’Oro, von 2017 bis 2022 Chefdirigent des Salzburger Mozarteumorchesters und von 2022 bis 2025 Musikdirektor des Teatro Carlo Felice in Genua. Als Dirigent leitete er zahlreiche renommierte Orchester weltweit, darunter das Tokyo Metropolitan Orchestra, die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Concertgebouw-Orchester Amsterdam, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Münchner Philharmoniker und das SWR Symphonieorchester Stuttgart. Engagements als musikalischer Leiter diverser Opernproduktionen führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele, das Opernhaus Zürich, an die Staatsoper Hamburg und die Dutch National Opera. Darüber hinaus war er musikhistorischer Berater des Orchestre Symphonique de Montréal und gab mit Maurizio Biondi die kritische Ausgabe von Bellinis «Norma» bei Bärenreiter heraus. Als Solist trat Ricardo Minasi mit den bedeutendsten Ensembles der Alten-Musik-Szene auf, darunter Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations. Zu Minasis reicher Diskografie gehören Aufnahmen mit Künstlern wie Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez und Philippe Jaroussky. Vier seiner Alben haben den renommierten ECHO Klassik Award gewonnen. Zu den Einspielungen gehören Haydns «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze» und C.P.E. Bachs Violoncellokonzerte mit Jean-Guihen Queyras beim Label Harmonia Mundi.

Bezuidenhout & Minasi15 März 2026
Musikalische Leitung und Violine:
Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi ist Erster Gastdirigent des Ensemble Resonanz, das in der Hamburger Elbphilharmonie beheimatet ist, sowie künstlerischer Leiter des Orchesters La Scintilla an der Oper Zürich, Positionen, die er seit 2022 innehat. Zuvor war er von 2011 bis 2016 Mitbegründer und Dirigent von Il Pomo d’Oro, von 2017 bis 2022 Chefdirigent des Salzburger Mozarteumorchesters und von 2022 bis 2025 Musikdirektor des Teatro Carlo Felice in Genua. Als Dirigent leitete er zahlreiche renommierte Orchester weltweit, darunter das Tokyo Metropolitan Orchestra, die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Concertgebouw-Orchester Amsterdam, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Münchner Philharmoniker und das SWR Symphonieorchester Stuttgart. Engagements als musikalischer Leiter diverser Opernproduktionen führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele, das Opernhaus Zürich, an die Staatsoper Hamburg und die Dutch National Opera. Darüber hinaus war er musikhistorischer Berater des Orchestre Symphonique de Montréal und gab mit Maurizio Biondi die kritische Ausgabe von Bellinis «Norma» bei Bärenreiter heraus. Als Solist trat Ricardo Minasi mit den bedeutendsten Ensembles der Alten-Musik-Szene auf, darunter Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations. Zu Minasis reicher Diskografie gehören Aufnahmen mit Künstlern wie Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez und Philippe Jaroussky. Vier seiner Alben haben den renommierten ECHO Klassik Award gewonnen. Zu den Einspielungen gehören Haydns «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze» und C.P.E. Bachs Violoncellokonzerte mit Jean-Guihen Queyras beim Label Harmonia Mundi.

Bezuidenhout & Minasi15 März 2026

Besetzung


Sopran Carolyn Sampson


Violine Hanna Weinmeister


Oboe Philipp Mahrenholz


Trompete Balázs Nemes

Carolyn Sampson

Carolyn Sampson ist sowohl auf Konzert- als auch auf Opernbühnen zu Hause. 2024 wurde sie im Rahmen der King’s New Year Honours mit einem OBE ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music ernannt. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Harry Bicket, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Jonathan Cohen, Andris Nelsons, Yannick Nezet-Seguin, Trevor Pinnock, Donald Runnicles und Ludovic Morlot. Regelmässig tritt sie an der Wigmore Hall auf und war mit Rezitalen u.a. im Concertgebouw in Amsterdam, bei den Festivals von Oxford, Aldeburgh und Leeds Lieder, beim Festival de Saintes, in der Carnegie Hall sowie in San Francisco, Berlin, Wien, Barcelona und in Japan zu erleben. Auf der Opernbühne verkörperte sie u.a. Semele und Pamina an der ENO, verschiedene Rollen in Purcells The Fairy Queen in Glyndebourne (auf DVD veröffentlicht) sowie Anne Truelove in The Rake's Progress und Mélisande in Pelléas et Mélisande in Sir David McVicars Produktionen an der Scottish Opera. In der Spielzeit 21/22 sang sie Cleopatra in Händels Giulio Cesare im Palau de la Musica in Barcelona. Im Konzert war sie jüngst u.a. Mozarts Requiem unter Thomas Hengelbrock in Baden-Baden zu hören, in Haydns Schöpfung mit dem Orchestre de Chambre de Paris unter Masaaki Suzuki in der Pariser Philharmonie sowie in Mahlers Achte unter Semyon Bychkov. Carolyn Sampson kann eine umfangreiche Diskografie vorweisen. Ihr Debütalbum Fleurs, das 2015 erschien, wurde in der Kategorie Gesangssolo bei den Gramophone Awards nominiert, ebenso ihr jüngstes Album But I Like to Sing. Ihre Aufnahme mit Bach-Kantaten für Sopran mit dem Freiburger Barockorchester erhielt einen Diapason d’Or. 

Hanna Weinmeister

Hanna Weinmeister wurde in Salzburg geboren und maturierte dort am Musischen Gymnasium. Anschliessend studierte sie Violine bei Gerhard Schulz in Wien und bei Zachar Bron in Lübeck. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg, des Jacques Thibaud-Wettbewerbs in Paris und des Parkhouse Awards in London.

Von 1995-1997 war sie Assistant Leader im English Chamber Orchestra in London.

Seit 1998 ist Hanna Weinmeister erste Konzertmeisterin am Opernhaus Zürich und auch Mitglied im Orchester La Scintilla. Neben Ihrer Tätigkeit im Orchester ist sie als Solistin und Kammermusikerin gefragt und konzertiert in Europa, Asien und den USA. Sie ist Mitglied des Tetzlaff Quartetts, des Krenek Ensembles, des Ensembles Labyrinth und des Trio Weinmeister und war zu Gast im Wiener Konzerthaus, bei den Salzburger Festspielen, den Ittinger Pfingstkonzerten, der Schubertiade Schwarzenberg, beim Festival «Spannungen» in Heimbach und beim Kunstfest Weimar. Hanna Weinmeister spielt auf der «Bennet» Stradivarius, die grosszügigerweise von der Axa-Winterthur Versicherung zur Verfügung gestellt wird.

Philipp Mahrenholz

Philipp Mahrenholz studierte bei Thomas Indermühle an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe, am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris bei Jean-Louis Capezzali und Jacques Tys, sowie bei Maurice Bourgue in Genf.
Er war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters sowie Preisträger verschiedener Wettbewerbe.
Er widmet sich in besonderem Masse der solistischen und kammermusikalischen Arbeit, vor allem auch auf dem Gebiet der historisch informierten Aufführungspraxis. Dies führte ihn sowohl zur Gründung der Harmoniemusik „La Scintilla dei Fiati“ am Opernhaus Zürich als auch zur Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, Giovanni Antonini, Ton Koopman und zu Konzerten mit dem Balthasar Neumann Ensemble (Thomas Hengelbrock), Les Musiciens du Louvre (Mark Minkowski), Les Arts Florissants (William Christie) und anderen.

Philipp Mahrenholz ist seit 2006 Solooboist der Philharmonia Zürich und des Orchestra La Scintilla.

Balázs Nemes

Balázs Nemes, 1976 in Budapest geboren, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit elf Jahren bei Éva Nagyiván. Ihr Unterricht war prägend für seine ganze Musikerkarriere. Balázs studierte weiter bei Guy Touvron in Paris, Ray Mase und Marc Gould an der Juilliard School New York.

Als Solotrompeter spielte er in vielen der renommiertesten Orchester wie Chicago Symphony Orchestra, Metroplitan Opera, Concertgebouw Orkest Amsterdam, Berliner Philharmoniker und im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
In derselben Funktion wirkte Balázs Nemes während 21 Jahren im hr-Sinfonieorchester Frankfurt a. Main, bis er 2020 Solotrompeter der Philharmonia Zürich wurde.

Seine rege Tätigkeit als Solist und Kammermusiker führte ihn an Festivals wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und Kuhmo Chamber Music Festival.
Dazu widmet er sich seit einigen Jahren dem Dirigieren.

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Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 2. Konzert La Scintilla15 Dez. 2025 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 3. Konzert La Scintilla18 Mai 2026 Bezuidenhout & Minasi15 März 2026 Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 März 2026 Johannes-Passion24 März 2026

Kurzgefasst

Mit der Kantate Jauchzet Gott in allen Landen werden im 1. La Scintilla-Konzert festliche Töne angeschlagen. J. S. Bach stellte der Solo-Sopranistin in den beiden Ecksätzen dieser Kantate eine Trompete an die Seite – beide Stimmen verlangen den Interpreten grosse Virtuosität ab. Kontrastiert wird diese ganz auf das Lob Gottes ausgerichtete Kantate mit der weltlichen Kantate Weichet nur, betrübte Schatten, die Bach anlässlich einer Trauungszeremonie geschrieben hat. In beiden Werken ist die englische Sopranistin Carolyn Sampson zu hören, die als Bach-Interpretin mit den bedeutendsten Ensembles und Dirgenten der historischen Aufführungspraxis gearbeitet hat. Riccardo Minasi leitet Solisten und Mitglieder des Orchestra La Scintilla ausserdem in zwei Solokonzerten von Bach und G. P. Telemann.

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