Wagner Mozart Elgar

18. Mai 2025

Richard Wagner
Vorspiel zu «Parsifal»

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364

Edward Elgar
Enigma-Variationen op. 36

  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Musikalische Leitung:
Evan Rogister

Evan Rogister

Evan Rogister dirigiert ein vielseitiges Repertoire von Mozart mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment über Wagners «Ring des Nibelungen» in Göteborg bis zu Terence Blanchards Oper «Fire Shut Up in My Bones» an der Metropolitan Opera. Von 2018 bis 2025 war er Chefdirigent der Washington National Opera und des Kennedy Center Opera House Orchestra. Er dirigierte bereits Klangkörper wie das Schwedische Radio-Sinfonieorchester, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Bergen Philharmonic Orchestra, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, das Milwaukee Symphony Orchestra, das Spoleto Festival Orchestra, und das Atlanta Symphony Orchestra. In der Spielzeit 2017/18 gab er an der New Yorker Met sein Debüt mit Mozarts «Zauberflöte». Er leitete ausserdem Opern wie «Tannhäuser» und «Rienzi» an der Deutschen Oper Berlin, «Lohengrin» am Bolschoi Theater Moskau und an der Königlichen Schwedischen Oper, «Elektra» am Kennedy Center, Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» und Schönbergs «Erwartung» in einem Doppelabend an den Opern in Göteborg und Seattle, «Otello» in Berlin und Luxemburg, «Le nozze di Figaro» an der Oper Malmö und Massenets «Cendrillon» an der Opera Australia. 2024 debütierte er mit einem Konzertprogramm beim Festival d’Aix-en-Provence und kehrte im Sommer 2025 dorthin zurück. Die Spielzeit 2025/26 begann er mit seinem Debüt an der Oper Kopenhagen mit George Benjamins «Written on Skin». 2026 wird er «Die Entführung aus dem Serail» in Glyndebourne und «La traviata» an der Atlanta Opera dirigieren.  Sein Debütalbum bei der Deutschen Grammophon, «Follow, Poet» ist 2015 erschienen.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026

Besetzung


Violine Victoria Mullova


Viola Nils Mönkemeyer

Victoria Mullova

Viktoria Mullova schloss ihr Violinstudium in Moskau ab. Sie gewann 1980 den ersten Preis beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki und 1982 die Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb. Seitdem ist sie mit den meisten grossen Orchestern und Dirigent:innen der Welt und bei den wichtigsten internationalen Festivals aufgetreten. Ihr Interesse an einem authentischen Ansatz hat zu einer Zusammenarbeit mit Ensembles für historische Instrumente wie dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Il Giardino Armonico, Venice Baroque und dem Orchestre Révolutionaire et Romantique geführt. Ihre Einspielung von Bach-Konzerten mit der Accademia Bizantina und Ottavio Dantone wurde hoch gelobt, und ihre Aufnahme von Bachs Solosonaten und Partiten stellt einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Karriere dar. 2000 widmete sie sich mit dem Album Through the Looking Glass der zeitgenössischen Musik und setzte diese Entdeckungsreise mit The Peasant Girl (2011) sowie mit Stradivarius in Rio (2014) fort. Ihre Einspielung der Vivaldi-Konzerte mit Il Giardino Armonico und Giovani Antonini wurde mit dem «Diapason d’Or» ausgezeichnet. Sie gab mehrere Werke in Auftrag, u.a. bei Fraser Trainer, Thomas Larcher, Dai Fujikura und Pascal Dusapin. Gemeinsam mit Alasdair Beatson spielt sie alle Beethoven-Sonaten ein – ein Projekt, das 2024/25 abgeschlossen sein wird. Gemeinsam mit ihrem Sohn, dem Bassisten Misha Mullov-Abbado, nahm sie Eigenkompositionen sowie bearbeitete und arrangierte Lieder und Werke auf. Ihr eigens gegründetes Mullova Ensemble war 2023 u.a. mit Schönbergs Verklärte Nacht im Londoner Milton Court zu hören.

Nils Mönkemeyer

Nils Mönkemeyer hat sich als einer der international gefragtesten Bratschisten profiliert. Er arbeitet mit Dirigent*innen wie Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling, Constantinos Carydis, Reinhard Goebel, Pietari Inkinen, Vladimir Jurowski, Joana Mallwitz, Andrew Manze, Cornelius Meister, Mark Minkowski, Kent Nagano, Markus Poschner, Kristiina Poska, Michael Sanderling, Markus Stenz, Mario Venzago oder Simone Young zusammen und konzertiert als Solist mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, den Musiciens du Louvre, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem RSO und dem Konzerthausorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Museumsorchester, den Sinfonieorchester des SWR und MDR, der NDR Radiophilharmonie, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchener Kammerorchester oder den Berliner Barock Solisten. In der Saison 2022/23 bringt er u.a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich Peter Ruzickas «Depart» zur Uraufführung und ist mit dem RSO Wien, dem Sinfonieorchester Basel, dem Orquesta de Valencia, dem Orchestre National de Lille und dem Stuttgarter Kammerorchester zu hören. 2016 hat Nils Mönkemeyer zusammen mit der Caritas Bonn das Kammermusikfestival «Klassik für Alle» ins Leben gerufen. Seit 2011 ist er Professor an der Hochschule für Musik und Theater München. Im Jahr 2022/2023 hält er eine Gastprofessur an der Sibelius Academy of the University of the Arts Helsinki inne. Zuletzt sind Einspielungen von Walton, Bruch und Pärt mit den Bamberger Symphonikern, das kammermusikalische Album «Baroque» sowie ein Album mit Werken von Paganini, Vivaldi und Tartini erschienen. Nils Mönkemeyer spielt auf einer Bratsche von Philipp Augustin.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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