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Walking Mad

Walking Mad

Choreografie Johan Inger Musikalische Leitung Victorien Vanoosten Musik Maurice Ravel, Arvo Pärt Bühnenbild und Kostüme Johan Inger Lichtgestaltung Erik Berglund

Kleines Requiem

Walking Mad

Choreografie Hans van Manen Musikalische Leitung Victorien Vanoosten Musik Henryk Mikolaj Górecki Bühnenbild und Kostüme Keso Dekker Lichtgestaltung Joop Caboort

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 25 Apr 2021.

Partner Ballett Zürich      

Termine & Tickets

Mai 2021

Sa

01

Mai
19.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen, Premiere
Preise E
Premieren-Abo A

Fr

07

Mai
19.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Premieren-Abo B

So

09

Mai
14.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Ballett-Abo Gross

So

16

Mai
20.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Sonntag-Abo C, Wahl-Abo

Fr

21

Mai
19.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Freitag-Abo B

Juni 2021

Di

01

Jun
19.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Dienstag-Abo A

Mi

02

Jun
19.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Mittwoch-Abo B

Sa

05

Jun
19.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Samstag-Abo

So

13

Jun
20.00

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise H
AMAG Volksvorstellung

Mi

16

Jun
19.30

Walking Mad

Choreografien von Johan Inger und Hans van Manen
Preise D
Ballett-Abo Klein

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Walking Mad

Kurzgefasst

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Biografien


Hans van Manen, Choreografie

Hans van Manen

Hans van Manen, geboren 1932 in den Niederlanden, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen. Seine Karriere begann 1951 als Mitglied der Sonia Gaskell Compagnie. Nach ersten Engagements beim Nederlands Opera Ballet, wo seine erste Choreografie entstand (Feestgericht, 1957), und bei der Roland Petit Compagnie in Paris schloss er sich 1960 dem Nederlands Dans Theater an, zunächst als Tänzer (bis 1963), dann als Choreograf und schliesslich als Künstlerischer Leiter (1961-71). 1973 wechselte er zum Nationalen Ballett Amsterdam. 1988-2003 kehrte Hans van Manen als Hauschoreograf zum Nederlands Dans Theater zurück, 2003 übernahm er die gleiche Funktion beim Königlichen Dänischen Ballett. Hans van Manens Werk umfasst über 120 Ballette, von denen jedes einzelne seine unverwechselbare Handschrift trägt: strukturelle Klarheit und raffinierte Einfachheit sind die zentralen Elemente seiner Choreografien, was ihm den Beinamen «Mondrian des Tanzes» eingetragen hat. Ausserhalb der Niederlande haben Compagnien wie das Ballett Zürich, das Stuttgarter Ballett, das Bayerische Staatsballett München, das Staatsballett Berlin, das Houston Ballet, das National Ballet of Cana­da, das Pennsylvania Ballet, das English Royal Ballet, das Royal Danish Ballet, das Staatsopernballett Wien, das Tanzforum Köln, die Compaña Nacional de Danza und die Alvin Ailey Dance Company seine Choreografien getanzt. Hans van Manen wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. 1991 erhielt er den Sonia Gaskell Preis für sein Gesamtwerk und den Preis für Choreografie des Dänischen Theaters, seit 1992 ist er Offizier des Ritterordens von Oranien-Nassau. 1992 erhielt er den Deutschen Tanzpreis, 1996 ehrte ihn die holländische C.O.C. mit der Bob Angelo Medaille. 1997 erhielt Hans van Manen den Gino Tani International Prize in der Kategorie Tanz. 1998 veranstaltete das Edinburgh International Festival Scotland eine Retrospektive der Werke van Manens; sein Gesamtwerk wurde mit dem Archangel, dem Kritikerpreis des Edinburgh Festivals, ausgezeichnet. 2000 kam zu seinen zahlreichen Auszeichnungen der Erasmus-Preis für seine Verdienste um den niederländischen Tanz dazu, 2004 der Musikpreis der Stadt Duisburg, 2005 der Prix Benois de la Danse für sein Lebenswerk. Neben seinem choreografischen Schaffen erlangte er ein hohes Renommee als Fotograf.

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Johan Inger, Choreografie / Bühnenbild und Kostüme

Johan Inger

Johan Inger wurde 1967 in Stockholm geboren und absolvierte seine Ausbildung an der Royal Swedish Ballet School und an der National Ballet School in Kanada. Von 1985 bis 1990 tanzte er am Royal Swedish Ballet in Stockholm. Fasziniert von den Arbeiten von Jiří Kylián, wechselte er 1990 nach Den Haag zum Nederlands Dans Theater und blieb der Compagnie bis 2002 als Tänzer erhalten. Mit Jiří Kylián als Mentor, der früh sein Talent fürs Kreieren entdeckte, realisierte Johan Inger im Jahre 1995 seine erste Choreografie Mellantid für das NDT 2. Diese wurde am Holland Dance Festival gezeigt und entpuppte sich rasch als grosser Erfolg. Nach seinem Debüt entwickelte Inger zahlreiche Kreationen für das Nederlands Dans Theater, welche mehrere namhafte Preise erhielten. 2003 verliess Inger Holland und übernahm die künstlerische Leitung des Cullberg Balletts in Schweden. Diese Funktion hatte er bis 2008 inne. Seit 2009 ist er als freischaffender Choreograf auf der ganzen Welt unterwegs. Seine Stücke werden rund um den Globus einstudiert und gezeigt, unter anderem am Nederlands Dans Theater, Cullberg Ballet, GöteborgsOperans Danskompani, Royal Swedish Ballet, Ballet Basel, The Norwegian National Ballet, Compania Nacional de Danza, Les Ballets de Monte Carlo, Aterbaletto, Ballet Staatstheater Nürnberg, Ballett des Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Staatsoper Hannover, Ballet du Rhin, Hungarian National Ballet, Semperoper Dresden, Aalto Ballett Essen, Hessisches Staatstheater Ballett, Finnish National Ballet, Hubbard Street Dance, Cedar Lake, National Dance Company Wales, Icelandic Dance Company, am Staatstheater Mainz und beim Ballett des Capitole de Toulouse.

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Victorien Vanoosten, Musikalische Leitung

Victorien Vanoosten

Victorien Vanoosten ist Pianist und Dirigent und seit 2019 Künstlerischer Leiter des Ensemble Symphonique Neuchâtel. Daneben führt er seine Arbeit als Chefdirigent des Orchestre Symphonique du Pays Basque im französischen Bayonne sowie bei DEMOS fort, einem sozialen Orchesterprojekt, vergleichbar mit «El Sistema», das im Auftrag der Philharmonie de Paris entstanden ist. Victorien Vanoosten, der im französischen Lille aufwuchs, studierte Klavier bei Michel Béroff am Pariser Konservatorium sowie Dirigieren in Paris und Helsinki bei Esa-Pekka-Salonen, Alain Altinoglu, Leif Segerstam, David Zinman, Peter Eötvös und Pierre Boulez. In der Saison 2018/19 war er als Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin tätig, wo er u.a. Médéé und Les Pêcheurs de perles dirigierte. Zuvor assistierte er bereits seit 2014 dem Musikdirektor Lawrence Foster der Opéra de Marseille und dirigierte dort Le Portrait de Manon, Madame Chrysanthème und Hérodiade. In der Spielzeit 2019/20 leitet er Sinfoniekonzerte des Orchestre National de l’Île-de-France in der Pariser Philharmonie, ebenso Neuproduktionen von Gounods La Reine de Saba und Carmen an der Opéra de Marseille sowie von La traviata im französischen St. Etienne. Auf Einladung der Brüsseler Philharmonie dirigierte er die Neujahrskonzertreihe – auf dem Programm stand unter anderem die Rosenkavalier-Suite von Richard Strauss. Als Pianist war er zuletzt mit Ravels Klavierkonzert in G-Dur – im Play/Conduct-Modus – zu erleben. 2015 legte er seine erste Solo-CD mit eigenen Transkriptionen von Orchesterwerken von Debussy, Strawinsky, Duruflé, Saint-Saëns und Ravel vor.

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Keso Dekker, Bühnenbild und Kostüme

Keso Dekker

Keso Dekker, auf der holländischen Insel Ysselmonde geboren, studierte Kunstgeschichte, Niederländische sowie Klassische Sprachen und Literatur, bevor er sich der Malerei zuwandte. Nachdem der Choreograf Eric Hampton ihn 1976 erstmals als Bühnen- und Kostümbildner engagierte, begann die intensive Zusammenarbeit mit Hans van Manen, die seither zu mehr als 60 gemeinsamen Kreationen führte. Über 400 Bühnen- und Kostümarbeiten entstanden für zahlreiche Theater- und Tanzmacher in Europa und den USA, darunter Choreografen wie Renato Zanella, Bernd Bienert, Nils Christe und Heinz Spoerli (Ein Sommernachtstraum, Goldberg-Variationen). Er kreierte TV-Programme, leitete Workshops, schrieb Bücher, gestaltete Innen- und Aussenräume sowie Ausstellungen wie 1986 La Mode und 1994 The Art of Devotion 1300–1500 im Rijksmuseum Amsterdam. 2002 erhielt er den niederländischen Preis für Formgebung sowie den Grossen Preis der holländischen Tanzwelt. Mit Martin Schläpfer arbeitete Keso Dekker bei den Uraufführungen Musica ricercata, Tanzsuite und Pathétique für ballettmainz, Streichquartett und Lontano für Het Nationale Ballet Amsterdam und Forellenquintett für das Ballett am Rhein zusammen. 2013 folgte die gemeinsame Uraufführung Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2. Für die Feiern zum 50-jährigen Jubiläum von Het Nationale Ballet entwarf er einen Ballettmara­thon mit neun Uraufführungen von u.a. Hans van Manen, Christopher Wheeldon und Alexei Ratmansky. Beim American Ballet Theater kam 2012 Symphony No 9 von Ratmansky in Dekkers Design heraus, gefolgt von der Neugestaltung von Massines Choreartium beim Bayerischen Staatsballett. Darüber hinaus arbeitete Keso Dekker 2016 an der Design-Konzeption für die Ausstellung 500 Jahre Hieronymus Bosch in den Niederlanden mit.

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Joop Caboort, Lichtgestaltung

Joop Caboort

Joop Caboort stammt aus Den Haag. Seit seinem 21. Lebensjahr ist er dem Nederlands Dans Theater (NDT) verbunden, wo er sämtliche Stationen der technischen Abteilung durchlief. 1970 wurde er Technischer Direktor des NDT und noch im gleichen Jahr wurde zum Haus-Lichtdesigner ernannt. Er entwarf das Lichtdesign für mehr als 200 Tanzproduktionen von Choreographen wie Hans van Manen, Jennifer Muller, Louis Falco, Glen Tetley, Nacho Duato und vor allem Jirí Kylián. Er arbeitete mit Bühnenbildnern wie Jean-Paul Vroom, William Katz, Walter Nobbe, Nadine Baylis, John Macfarlane und Michael Simon zusammen.

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