Das Opernhaus Zürich feiert die faszinierende Vielfalt der Barockmusik mit einem neuen jährlichen Festival. Ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familien konzerten und Performances lädt sowohl Kenner als auch Neulinge dazu ein, zehn Tage lang in die Welt der Alten Musik einzutauchen. Im Zentrum der ersten Festivalausgabe steht die Premiere der selten gespielten Tragédie «Scylla et Glaucus» des fran zösischen Komponisten Jean-Marie Leclair. Cecilia Bartoli ist in der Titelrolle von Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» zu erleben. Der Countertenor Philippe Jaroussky gibt mit Händels «Aci, Galatea e Polifemo» sein Opernhaus-Debüt als Dirigent. Weitere Konzert-Höhepunkte bilden die beiden grossen Passionen Johann Sebastian Bachs mit dem Orches tra La Scintilla und der Zürcher Sing-Akademie («Johannes Passion») sowie dem Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon («Matthäus-Passion»). Zusammen mit Concerto Köln gestaltet die Sopranistin Jeanine De Bique ein Programm mit Kompositionen von Händel und Zeitgenossen.
Die erste Ausgabe von «Zürich Barock» feierte im März 2026 einen erfolgreichen Auftakt. Zehn Tage lang brachte das Festival für Alte Musik international renommierte Künstler:innen und Ensembles wie Cecilia Bartoli, Philippe Jaroussky, Raphaël Pichon, Emmanuelle Haïm, Le Concert d’Astrée und Ensemble Pygmalion mit dem Orchestra La Scintilla und weiteren Partnern in Zürich zusammen.
Mit Opernproduktionen, Konzerten und vielfältigen Begegnungen mit der Barockmusik etablierte sich «Zürich Barock» als Festival, das historische Aufführungspraxis mit heutigen künstlerischen Perspektiven verbindet.
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Fotos: Gaetan Bally, Monika Rittershaus, Djamila Grossmann, Toni Suter