Zürich Barock

vom 20. bis 29. März 2026

Das Opernhaus Zürich feiert die faszinierende Vielfalt der Barockmusik mit einem neuen jährlichen Festival. Ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familienkonzerten und Performances lädt Kenner:innen ebenso wie Neulinge dazu ein, zehn Tage lang in die Welt der Alten Musik einzutauchen.

Im Zentrum der ersten Festivalausgabe stand die Premiere der selten gespielten Tragödie «Scylla et Glaucus» des französischen Komponisten Jean-Marie Leclair. Cecilia Bartoli war als Cleopatra in Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» zu erleben. Der Countertenor Philippe Jaroussky gab mit Händels «Aci, Galatea e Polifemo» sein Opernhaus-Debüt als Dirigent.

Weitere Konzerthöhepunkte bildeten die beiden grossen Passionen von Johann Sebastian Bach: die «Johannes-Passion» mit dem Orchestra La Scintilla und der Zürcher Sing-Akademie sowie die «Matthäus-Passion» mit dem gefeierten Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon. Gemeinsam mit Concerto Köln gestaltete die Sopranistin Jeanine De Bique ein Programm mit Werken von Händel und seinen Zeitgenossen.

Im Kunsthaus Zürich erforschten Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Ovids «Metamorphosen»: Vierzehn neue Performances eröffneten ein künstlerisches Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Weitere Konzerte mit dem Zürcher Kammerorchester sowie Musiker:innen des Ensembles Le Concert d’Astrée widmeten sich Kompositionen von Jean-Marie Leclair. Nicht zuletzt machten zwei Kinderkonzerte die Musik Händels und Leclairs auf spielerische Weise erfahrbar.

Das war «Zürich Barock» 2026


Erfolgreiche erste Ausgabe: «Zürich Barock» 2026

Vom 20. bis 29. März 2026 feierte das Opernhaus Zürich die erste Ausgabe seines neuen Festivals für Alte Musik – mit großem Publikumszuspruch und international renommierten Künstler:innen.

Über zehn Tage hinweg stand die Vielfalt der Barockmusik im Mittelpunkt: von der Premiere von Jean-Marie Leclairs «Scylla et Glaucus» in der Inszenierung von Claus Guth und unter der Leitung von Emmanuelle Haïm, über Händels «Giulio Cesare» bis hin zu Konzerten mit den Passionen von Johann Sebastian Bach.

Beteiligt waren unter anderem:
Cecilia Bartoli, Philippe Jaroussky, Raphaël Pichon, Le Concert d'Astrée, Ensemble Pygmalion, das Zürcher Kammerorchester, die Zürcher Sing-Akademie, Partner wie das Kunsthaus Zürich und die ZHdK sowie das hauseigenen Originalklangensemble Orchestra La Scintilla.

Intendant Matthias Schulz:
«Mit ‹Zürich Barock› ist es uns gelungen, die künstlerische Identität unseres Hauses in verdichteter Form sichtbar zu machen, als Ort, an dem historische Aufführungspraxis und heutige Perspektiven in lebendiger Wechselwirkung aufeinandertreffen.»

Hier kommen Sie zu allen Best-of-Fotos der ersten Ausgabe «Zürich Barock»
Fotos: Gaetan Bally, Monika Rittershaus, Djamila Grossmann, Toni Suter