Konzerte - Spielplan - Opernhaus Zürich

Konzerte 17/18

Saison 17/18

Unsere Konzertreihe mit der Philharmonia Zürich und dem Orchestra La Scintilla spannt in dieser Spielzeit den musikalischen Bogen über vier Jahrhunderte: Er reicht von italienischer Barockmusik des 17. Jahrhunderts über wichtige Orchesterwerke und Instrumentalkonzerte des 18. und 19. Jahrhunderts von Mozart, Beethoven, Dvořák, Bruckner, Ravel und Strawinsky bis hin zu ausgewählten italienischen Komponisten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Einen Höhepunkt unserer Konzertsaison bildet Mendelssohns grossformatiges Oratorium Elias. Freuen Sie sich auf die Pianistin Hélène Grimaud, die gleich zweimal in Zürich zu Gast ist, auf den Tenor Juan Diego Flórez, der Mozart-Arien interpretiert, auf die Rückkehr der Dirigenten Teodor Currentzis und Alain Altinoglu und natürlich auf unseren Generalmusikdirektor Fabio Luisi, der bei vier Sinfoniekonzerten am Pult der Philharmonia Zürich steht.


Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

Konzerte 17/18

  1. Beethoven / Mozart

    1. La Scintilla-Konzert
    02.10.2017 - 19:30
  2. Liszt / Bartók

    1. Philharmonisches Konzert
    22.10.2017 - 19:30
  3. Juan Diego Flórez

    2. La Scintilla-Konzert
    02.11.2017 - 19:30
  4. Dvořák / Bruckner

    2. Philharmonisches Konzert
    12.11.2017 - 19:30
  5. Beethoven / Tschaikowski

    3. Philharmonisches Konzert
    14.01.2018 - 19:30
  6. Ravel / Strawinsky

    4. Philharmonisches Konzert
    25.01.2018 - 19:30
  7. Galakonzert Edita Gruberova

    Galakonzert zum 50. Bühnenjubiläum
    18.02.2018 - 19:30
  8. Wolf-Ferrari / Dvořák

    5. Philharmonisches Konzert
    25.03.2018 - 19:30
  9. Mozart

    6. Philharmonisches Konzert / 3. La Scintilla-Konzert
    22.04.2018 - 19:30
  10. Opera Nova Konzert Fabio Luisi

    Sonderkonzert mit dem Ensemble Opera Nova
    21.05.2018 - 19:00
  11. Scarlatti

    4. La Scintilla-Konzert
    02.07.2018 - 19:00
  12. Galakonzert des Internationalen Opernstudios

    09.07.2018 - 19:00
  13. Mendelssohn Elias

    7. Philharmonisches Konzert
    15.07.2018 - 11:15
 

Brunch-/Lunchkonzerte 17/18

Auch in dieser Spielzeit präsentieren verschiedenste Ensembleformationen der Philharmonia Zürich Kammermusik in der locker-intimen Reihe unserer Brunch- und Lunchkonzerte. Entdecken Sie gemeinsam mit den Musikern Werk-Trouvaillen, Bekanntes in ungewöhnlichen Arrangements und Hörabenteuer der speziellen Art.

Der Beginn der Brunchkonzerte ist jeweils Sonntags um 11.15 Uhr mit anschliessendem Brunch im Restaurant Belcanto. Konzert und Brunch kosten CHF 6O inkl. Begrüssungs-Cüpli im Restaurant Belcanto (Legi: CHF 52 / Kinder bis 16 Jahre: CHF 32).

 

Die Lunchkonzerte mit dem gleichen Programm finden jeweils am Folgetag um 12.OO Uhr statt und sind nicht an ein kulinarisches Angebot gebunden. Kartenpreis: CHF 2O (Legi: CHF 18)


Die Brunch- und Lunchkonzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

Brunch-/Lunchkonzerte 17/18

  1. Oktett

    OKTETT
    05.11.2017 - 11:15
  2. Oktett

    OKTETT
    06.11.2017 - 12:00
  3. From sunrise to sunset

    FROM SUNRISE TO SUNSET
    10.12.2017 - 11:15
  4. From sunrise to sunset

    FROM SUNRISE TO SUNSET
    11.12.2017 - 12:00
  5. Messiaen

    MESSIAEN
    14.01.2018 - 11:15
  6. Messiaen

    MESSIAEN
    15.01.2018 - 12:00
  7. Chansons tristes

    CHANSON TRISTES
    28.01.2018 - 11:15
  8. Chansons tristes

    CHANSON TRISTES
    29.01.2018 - 12:00
  9. Jeunesse

    JEUNESSE
    25.02.2018 - 11:15
  10. Jeunesse

    JEUNESSE
    26.02.2018 - 12:00
  11. Porträtkonzert Holliger

    PORTRÄTKONZERT HOLLIGER II
    04.03.2018 - 11:15
  12. Porträtkonzert Holliger

    PORTRÄTKONZERT HOLLIGER II
    05.03.2018 - 12:00
  13. Belcanto ohne Worte

    BELCANTO OHNE WORTE
    09.04.2018 - 12:00
  14. Dresdner Hofmusik

    DRESDNER HOFMUSIK
    22.04.2018 - 11:15
  15. Dresdner Hofmusik

    DRESDNER HOFMUSIK
    23.04.2018 - 12:00
  16. Volksmelodien

    VOLKSMELODIEN
    27.05.2018 - 11:15
  17. Volksmelodien

    VOLKSMELODIEN
    28.05.2018 - 12:00
 

Liederabende 17/18

Grosse Stimmen im Opernhaus Zürich. Auch in der Saison 17/18 begrüssen wir wieder Zürcher Publikumslieblinge sowie neue Stimmen zu unseren Liederabenden auf der Hauptbühne im Opernhaus.

Unterstützt von   

 

 

Liederabende 17/18

  1. Liederabend Pretty Yende

    25.09.2017 - 19:00
  2. Liederabend Waltraud Meier

    15.11.2017 - 19:00
  3. Liederabend Piotr Beczala

    11.01.2018 - 19:00
  4. Liederabend Diana Damrau

    19.03.2018 - 19:00
  5. Liederabend Michael Volle

    04.04.2018 - 19:00
  6. Liederabend Sonya Yoncheva

    01.05.2018 - 19:00
  7. Liederabend Mauro Peter

    28.05.2018 - 19:00
  8. Liederabend Elena Moșuc

    21.06.2018 - 19:00
 

Philharmonia Records

Die Philharmonia Zürich gründet zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum 2015 ein eigenes Label, über das Live- und Studio-Aufnahmen weltweit online und im Fachhandel vertrieben werden. Erfahren Sie mehr auf der Philharmonia Records-Website.

 

Ein Gespräch mit dem Generalmusikdirektor Fabio Luisi

Herr Luisi, pünktlich zu ihrem dreissigjährigen Jubiläum lanciert die Philharmonia Zürich ein ei­genes Label. Mit welchem Ziel wurde dieses gegründet?
Mit dem Label Philharmonia Records soll unser Orchester eine eigene mediale Plattform erhalten. Und damit verbunden ist der Wunsch, die Identität des Orchesters zu stärken und seine Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Wunsch kommt von den Orchestermusikern selbst. Gemeinsam mit dem Opernhaus und mir haben sie das Projekt ins Leben gerufen. Nun erscheinen die drei ersten Einspielungen, die ich dirigiere. Für die Zukunft wünsche ich mir aber, dass das Orchester auch Aufnahmen mit Gastdirigenten realisiert.

Mit Hector Berlioz’ Symphonie fantastique sowie Vor-­ und Zwischenspielen von Richard Wagner erscheinen als erstes Werke aus dem orchestralen Kernrepertoire. Ist das die Linie, die Sie mit dem Label verfolgen möchten?
Das Kernrepertoire ist wichtig, um uns im Vergleich zu anderen Orchestern zu präsentieren. Daran werden wir gemessen. Aber auch Raritäten sind meiner Meinung nach willkommen, da es noch immer viel zu entdecken gibt! Generell ist es nicht möglich, sich zu stark auf ein spezielles Gebiet einzulassen. Durch den grossen Auf- gabenbereich, den das Orchester in seiner Funktion als Opernorchester abdecken muss, sind uns also, was die Aufnahmen angeht, Grenzen gesetzt; andererseits können wir dadurch aber gerade die künstlerische Flexibilität des Orchesters beweisen.

Heisst das, dass auf den Aufnahmen gewissermassen die Höhepunkte der Philharmonischen Konzert ­ saison festgehalten werden?
Da wir aufgrund des dicht gedrängten Spielplans nur selten die Möglichkeit haben, ein Werk im Ton studio aufzunehmen, sind vorläufig vor allem Live-Mitschnitte der Philharmonischen Konzerte geplant.

Für die Wagner-­Aufnahme ist das Orchester aber für ein paar Tage aus dem Alltagsbetrieb aus­ gestiegen und ins Tonstudio gefahren...
Für diese Aufnahme haben wir vier Tage im Tonstudio verbracht und konnten uns sehr intensiv mit den einzelnen Werken beschäftigen. Das war eine wichtige Erfahrung für die Musiker – eine Art des Arbeitens, die sich sehr von den alltäglichen Aufgaben eines Opernorchesters unterscheidet. Für das Orchester geht es nicht nur um das Endprodukt; auch der Entstehungsprozess ist wichtig, es ist für das Orchesterkollektiv auch ein Prozess der inneren Festigung. Deshalb hoffen wir, dass wir es uns auch in Zukunft wieder leisten können, im Studio aufzunehmen.

Der Medienmarkt erlebt gerade die «Verflüssigung» seiner Medien. Bereits heute beschafft sich die Mehr­ heit ihre Musik über das Internet. Ist es da nicht etwas unzeitgemäss, ein neues CD­-Label zu gründen?
Philharmonia Records ist für uns nicht die Gründung eines CD-Labels, sondern einer Marke. Diese wird nicht nur auf CDs und DVDs präsent sein; wir werden die Einspielungen selbstverständlich auch zum Streaming und Downloaden anbieten. Es geht uns um eine mediale Präsenz, und wir versuchen uns dabei flexibel zu den Anforderungen des Marktes zu verhalten.

Die Aufnahmen werden weltweit vertrieben. Für welchen Markt sind sie gedacht?
Wir möchten diejenigen ansprechen, die unser Orchester noch nicht kennen. Bis jetzt ist die Philharmonia Zürich fast nur im lokalen Bereich aufgetreten; jetzt wollen wir uns international öffnen. Wichtige Märkte sind weite Teile Asiens, die amerikanischen Kontinente und Europa.

Warum eignet sich Ihrer Meinung nach ein Opern­ orchester für Aufnahmen des sinfonischen Repertoires?
Ich glaube, dass ein erstklassiges Opernorchester auch ein sehr gutes Sinfonieorchester sein kann, denn etwas können diese Musiker besonders gut, nämlich zuhören! Sie müssen in der Oper immer auf die Sänger hören, mit denen sie musizieren, und deshalb hören sie sich auch selbst besser zu. Dadurch hat das Orchester eine sehr hohe Flexibilität; die Musiker sind sehr «wach» und können agil auf den Dirigenten und die Solisten reagieren.

Welche Qualitäten der Philharmonia Zürich schätzen Sie ganz besonders?
Die Musiker haben ein sehr hohes Arbeitsethos und einen grossen Willen zur Perfektion – das ist nicht bei allen Opernorchestern der Fall. Diese Punkte sind mir sehr wichtig, und ich erlebe sie hier wie in kaum einem anderen Orchester. Die Musiker der Philharmonia Zürich glauben an ihre Fähigkeiten und wollen immer Qualität anbieten.

Nun feiern wir das 30­-jährige Orchesterjubiläum. Das heisst, die Philharmonia Zürich ist vergleichsweise jung. Viele der berühmten traditionellen Orchester haben bereits ihr 100­-jähriges Jubiläum hinter sich...
Das ist richtig, aber gerade diese Traditionsorchester sehen sich zurzeit vor das Problem gestellt, dass sie ihre Tradition erneuern müssen. Denn diese kommt noch aus einem älteren Verständnis des Musizierens und auch der Präsentation von Musik. Die Philharmonia Zürich hat dieses Problem nicht, weil sie eben noch ein junges Orchester ist! So ist es beispielsweise das erste Orchester überhaupt, das sich mit «La Scintilla» ein eigenes professionelles Ensemble für Alte Musik geschaffen hat. Ein Traditionsorchester zu sein, ist also nicht in jeder Hinsicht ein Vorteil.

Was würden Sie spontan auf eine Glückwunschkarte an die Philharmonia Zürich schreiben?
«Ich vermisse Euch!» – Das ist wirklich so! Wenn ich woanders bin, vermisse ich die Musiker des Orchesters.

Das Gespräch führten Claus Spahn und Fabio Dietsche

 

Musikalischer Adventskalender

Alle Jahre wieder! Der musikalische Adventskalender versüsst Ihnen die Adventszeit

Im Foyer des Opernhauses können Sie sich auch in diesem Jahr erneut mit unserem musikalischen Adventskalender auf Weihnachten freuen. Vom 1. bis zum 23. Dezember finden täglich um 17.3O Uhr und bei freiem Eintritt kleine Konzerte statt, um Ihnen die Weihnachtszeit zu verschönern. Musikerinnen und Musiker der Philharmonia Zürich sowie Sängerinnen und Sänger unseres Ensembles und aus dem Internationalen Opernstudio haben sich dafür ein stimmungsvolles Programm ausgedacht. Kommen Sie vorbei, halten Sie kurz inne im weihnachtlichen Trubel und lassen Sie den Tag musikalisch ausklingen. Die kurzen Konzertprogramme dauern fünfzehn bis zwanzig Minuten und werden jeweils kurzfristig auf unserer Facebook-Seite und auf www.opernhaus.ch/advent veröffentlicht.

IM FOYER DES OPERNHAUSES
1. BIS 23. DEZEMBER 2O17
TÄGLICH UM 17.3O UHR / TÜREN ÖFFNEN UM 17.20 UHR
EINTRITT FREI

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