Strings

Choreografien von Edward Clug, William Forsythe und Christian Spuck

URAUFFÜHRUNG

Choreografie Edward Clug
Musik Milko Lazar
Bühnenbild Marko Japelj
Kostüme Leo Kulaš
Lichtgestaltung Martin Gebhardt
Dramaturgie Michael Küster


workwithinwork

Choreografie, Bühne und Lichtgestaltung William Forsythe
Musik Luciano Berio
Kostüme Stephen Galloway
Uraufführung 16. September 1998,
Ballett Frankfurt,
Frankfurt
  Schweizerische Erstaufführung

das siebte blau

Choreografie und Bühnenbild Christian Spuck
Musik Franz Schubert, György Kurtág, Dieter Fenchel
Kostüme Miro Paternostro
Lichtgestaltung Andreas Rinkes
 Uraufführung 2. April 2000,
Stuttgarter Ballett,
Stuttgart
  Schweizerische Erstaufführung



Ballett Zürich
Junior Ballett
Mitglieder der Philharmonia Zürich

 

GASTSPIELE

25./27./28. Februar 2015: Winterthur, Theater Winterthur


Exklusiver Partner
Ballett Zürich

Rahmenprogramm

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn
Einführungsmatinee 11 Jan 2015

Termine

17 Jan 2015, 19:00
Premiere
Preise C: 169, 152, 130, 56, 20 CHF

21 Jan 2015, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

23 Jan 2015, 19:30
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

08 Feb 2015, 14:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

13 Feb 2015, 19:30
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

25 Feb 2015, 19:30

27 Feb 2015, 19:30

28 Feb 2015, 19:30

10 Mär 2015, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

12 Mär 2015, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

08 Apr 2015, 19:00
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

05 Jun 2015, 19:00
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

19 Jun 2015, 20:00
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Preise B: 141, 126, 113, 56, 20 CHF

Ort

Hauptbühne Opernhaus

 

Strings

Musik von Milko Lazar, Luciano Berio,
Franz Schubert, György Kurtág und Dieter Fenchel

Drei choreografische Handschriften vereint der zweite Ballettabend dieser Saison, der Arbeiten von William Forsythe und Christian Spuck mit einer neuen Kreation von Edward Clug verbindet und seinen musikalischen Reiz aus live musizierten Kompositionen für verschiedene Streicherbesetzungen entfaltet.

Nach seiner begeistert aufgenommenen Winter-Fantasie Hill Harper’s Dream arbeitet Edward Clug zum zweiten Mal mit dem Ballett Zürich und präsentiert erneut eine Uraufführung. Der Chef des Slowenischen Nationalballetts ist heute international einer der gefragtesten Choreografen. In seinen Arbeiten überrascht er mit minimalistischen Bewegungen sowie dem Ineinander-Verhaken und -Verschlingen der Tänzergliedmassen. Schieflagen und Gleichgewichtsverlust der Tänzerinnen und Tänzer erscheinen bei Clug in einer unerwarteten Schönheit.

William Forsythe wird weltweit als einer der kreativsten und intelligentesten Erneuerer der Tanz-Tradition geschätzt. Immer wieder erkundet und überschreitet er in seinen Arbeiten die Grenzen der Kunstform Tanz. Den menschlichen Körper befreit Forsythe vollends aus dem traditionellen Schema des klassischen Balletts und kippt, dreht und beschleunigt ihn in alle Richtungen. Die noch in seiner Frankfurter Zeit entstandene Choreografie workwithinwork aus dem Jahr 1998 ist das letzte seiner «Ballette über das Ballett». Zur Musik der Duetti per due violine von Luciano Berio gelingt Forsythe eine komplexe Abrechnung mit den Spielregeln des klassischen Tanzes.

Franz Schuberts Streichquartett Der Tod und das Mädchen liefert die musikalische Folie für Christian Spucks Choreografie das siebte blau. In feinsinnigen Bewegungstableaux voller Geschwindigkeit und Synchronität spürt der Zürcher Ballettdirektor hier der Musik nach, ohne das Thema der Schubertschen Komposition je aus den Augen zu verlieren.