Pascal & Noseda

7. November 2026

Dieter Ammann: «Core» für Orchester
Sergej Prokofjew: Sinfonisches Konzert für Violoncello und
Orchester e-Moll op. 125
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 44

  • Dauer:
    1 Std. 55 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    In Kooperation mit dem Tonhalle-Orchester Zürich

    Bitte beachten Sie die Besetzungsänderung: Sol Gabetta musste ihren Auftritt aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Der französische Cellist Aurélien Pascal wird für sie den Solopart in Prokofjews «Sinfonischem Konzert für Violoncello und Orchester» übernehmen.

Musikalische Leitung:
Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist seit der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zudem ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra und Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. 2019 wurde er Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festivals und des georgischen Pan-Caucasian Youth Orchestra. 2007 bis 2018 amtierte Noseda als Generalmusikdirektor des Teatro Regio di Torino und hat das Opernhaus während dieser Zeit künstlerisch neu ausgerichtet. Noseda hat die wichtigsten internationalen Orchester (Berliner Philharmoniker, Chicago Symphony, Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker) sowie an den bedeutendsten Opernhäusern (La Scala, Metropolitan Opera, Royal Opera House) und Festivals (BBC Proms, Edinburgh, Salzburg und Verbier) dirigiert. Er hat leitende Funktionen u. a. beim BBC Philharmonic (Chefdirigent), Israel Philharmonic Orchestra (Erster Gastdirigent), Mariinsky Theater (Erster Gastdirigent) und beim Stresa Festival (Künstlerischer Leiter) innegehabt. Seine Diskografie umfasst mehr als 80 CDs – einen besonderen Platz nimmt das Projekt «Musica Italiana» mit vernachlässigtem italienischem Repertoire des 20. Jahrhunderts ein. Der in Mailand geborene Noseda ist Commendatore al Merito della Repubblica Italiana und erhielt 2024 den Verdienstorden der Stadt Mailand. 2015 wurde er als «Musical America’s Conductor of the Year» geehrt, bei den International Opera Awards 2016 zum «Dirigenten des Jahres» ernannt und erhielt 2023 den Puccini-Preis. Im selben Jahr zeichneten die Oper!Awards Noseda als «Besten Dirigenten» aus, wobei insbesondere seine Interpretationen der ersten beiden «Ring»-Opern am Opernhaus Zürich hervorgehoben wurden.

Rachmaninow – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Pascal & Noseda7 Nov. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Kinderopernorcherster23 / 27 / 31 Mai / 19 / 20 Juni / 4 Juli 2027 Open-Air-Konzert4 Juli 2027

Besetzung


Violoncello Aurélien Pascal

Aurélien Pascal

Der Cellist Aurélien Pascal studierte bei Philippe Muller am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris und bei Frans Helmerson und Gary Hoffman an der Kronberg Academy. Prägend waren auch die Begegnungen mit János Starker und Gautier Capuçon. 2023 wurde er bei den Victoires de la Musique Classique als instrumentale Nachwuchsentdeckung ausgezeichnet. Zudem gewann er 2013 den zweiten Preis beim Internationalen Paulo-Cellowettbewerb in Helsinki, 2014 den ersten Preis und den Publikumspreis beim Emanuel-Feuermann-Wettbewerb in Berlin und 2017 den vierten Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Aurélien Pascal konzertiert unter anderem mit dem Orchestre de Paris, den Philharmonischen Orchestern von Monte-Carlo, Helsinki und Hangzhou, der Hong Kong Sinfonietta, dem Chamber Orchestra of Europe und der Kammerakademie Potsdam und arbeitet mit Dirigenten wie Christoph Poppen, András Schiff, Vladimir Fedoseyev, Lawrence Foster, Stanislav Kochanovsky und Corinna Niemeyer zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Alexandre Kantorow, Liya Petrova, Renaud Capuçon, Augustin Dumay, Tabea Zimmermann, Pavel Kolesnikov, Clara-Jumi Kang und Emmanuel Pahud. Im Trio Pascal spielt er mit dem Geiger Alexandre Pascal und dem Pianisten Denis Pascal. Er gastiert bei Festivals wie La Roque d’Anthéron, dem Osterfestival von Aix-en-Provence, dem Beethovenfest Bonn, La Folle Journée und dem Internationalen Musikfestival von Marvão. Seine Diskografie umfasst u.a. Danzis Cellokonzert mit dem Münchener Kammerorchester unter Howard Griffiths sowie das Album «All’Ungarese» mit der Pianistin Paloma Kouider. Er spielt ein französisches Violoncello von Adolphe Gand aus dem Jahr 1850.

Pascal & Noseda7 Nov. 2026
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Orchester der Oper Zürich

Besetzung

Oiseaux Rebelles11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Ein Sommernachtstraum11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Mutter & González-Granados3 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Romeo und Julia20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Pascal & Noseda7 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027 Trifonov & Järvi16 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Sorita & Lyniv14 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Viotti29 Mai 2027 Rachmaninow – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Benefizkonzert Anne-Sophie Mutter2 Okt. 2026 Open-Air-Konzert4 Juli 2027

Kurzgefasst

Sergej Prokofjew sammelte sein musikalisches Material oft lange, bevor er es in seinen Kompositionen verarbeitete. Für seine Dritte Sinfonie etwa verwendete er zahlreiche Themen aus seiner Oper «Der feurige Engel», die zu seinen Lebzeiten nicht aufgeführt wurde. Die Handlung der Oper spiele für die Sinfonie zwar keine Rolle, betonte Prokofjew. Die düstere Stimmung dieses Dramas um Wahn, Beschwörung und Inquisition, spiegelt sich in der c-Moll-Sinfonie aber dennoch deutlich wider. Auch das Sinfonische Konzert für Violoncello und Orchester basiert auf dem musikalischen Material von Prokofjews früherem Violoncellokonzert, das er auf Anregung des Cellisten Mstislaw Rostropowitsch neu bearbeitete. Im Rahmen unseres Prokofjew-Zyklus interpretiert Aurélien Pascal dieses letzte konzertante Werk von Prokofjew. Gianandrea Noseda dirigiert die Werke von Prokofjew sowie das 2002 entstandene Stück «core» des Schweizer Komponisten Dieter Ammann am Pult des Orchesters der Oper Zürich.

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