Beethoven / Tschaikowski

14. Januar 2018

Ludwig van Beethoven
4. Klavierkonzert G-Dur op. 58

Pjotr Tschaikowski
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Dirigent:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026

Besetzung


Klavier Hélène Grimaud

Hélène Grimaud

Hélène Grimaud studierte Klavier in ihrer Heimatstadt Aix-en-Provence, in Marseille bei Pierre Barbizet und, ab dem Alter von 13 Jahren, am Konservatorium in Paris bei Jacques Rouvier, György Sándor und Leon Fleischer. Zu den Meilensteinen ihrer glanzvollen Karriere gehören die Debüts mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado (1995) und den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur (1999). In den letzten Jahren sind zwei Projekte mit dem Turner-Preisträger Douglas Gordon entstanden: tears become… streams become… in der New Yorker Park Avenue Armory sowie Neck of the Woods für das Manchester International Festival. In der Saison 2016/17 trat Grimaud u.a. mit Yannick Nézet-Séguin und den Rotterdamer Philharmonikern auf; sie spielte Konzerte von Brahms und Ravel in den USA und Australien, Recitals in Deutschland und der Schweiz mit der Cellistin Sol Gabetta sowie Musik aus ihrem Album Water in den USA, in Europa, Südkorea und China. Nach Auftritten beim Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Klavierfestival Ruhr führt die Saison 2017/18 u.a. nach Göteborg, Zürich und Wien. Beethovens Klavierkonzert Nr.4 spielt sie u.a. mit den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev sowie dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. In Luzern, Ludwigshafen und Paris wirkt sie in dem Multimedia-Projekt Woodlands and beyond... mit, das Klavierwerke von Komponisten der Romantik und des Impressionismus mit Bildern ihres Partners, des Fotografen Mat Hennek, verbindet. Das Projekt wurde erstmals im April 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie vorgestellt. Auch als Kammermusikerin tritt Grimaud bei den renommiertesten Festivals auf. Zu ihren musikalischen Partnern zählen u.a. Sol Gabetta, Rolando Villazón, Jan Vogler, Truls Mørk, Clemens Hagen und die Gebrüder Capuçon. Hélène Grimaud ist seit 2002 Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon. Zu ihren jüngsten Alben gehören Perspectives mit einer persönlichen Auswahl von Höhepunkten ihrer DG-Diskografie und Water mit Werken von Berio, Takemitsu, Fauré, Ravel, Albéniz, Liszt, Janáček, Debussy und Nitin Sawhney. Ausserdem hat sie die Klavierkonzerte von Johannes Brahms aufgenommen, das erste mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das zweite mit den Wiener Philharmonikern, jeweils unter Leitung von Andris Nelsons. Das Album Duo mit der Cellistin Sol Gabetta erhielt den ECHO Klassik 2013 in der Kategorie «Kammermusik-Einspielung des Jahres». Weitere Aufnahmen umfassen Klavierkonzerte von Mozart, das Solo-Album Resonances mit Werken von Mozart, Berg, Liszt und Bartók, ein Album mit Solowerken und Konzerten von Bach mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, ein Beethoven-Album mit der Staatskapelle Dresden und Vladimir Jurowski, sowie ein Album mit Sonaten von Chopin und Rachmaninow und eine Bartók-CD, auf der Grimaud das Dritte Klavierkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Pierre Boulez spielt. Auf DVD erschien Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 mit dem Lucerne Festival Orchestra und Claudio Abbado. Ihre Aufnahmen wurden u.a. mit den Cannes Classical Recording of the Year, Choc du Monde de la musique, Diapason d’or, Grand Prix du disque, Record Academy Prize (Tokio), Midem Classic Award und ECHO Klassik ausgezeichnet. 2016 wurde Hélène Grimaud mit dem Titel «Chevalier de la Légion d’honneur» der höchste Verdienstorden Frankreichs verliehen.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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Kurzgefasst

Hélène Grimaud gehört zu den brillantesten Pianistinnen der Gegenwart und ist eine faszinierend vielseitige Künstlerin. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Fabio Luisi und der Philharmonia Zürich tritt sie im Opernhaus und auf Tournee mit Ludwig van Beethovens Viertem Klavierkonzert auf. Es ist das zarteste und ausgewogenste unter Beethovens Klavierkonzerten. Mit seinem lyrischen Charakter und den überraschenden harmonischen Wendungen mutet das 1805 komponierte Werk schon fast romantisch an.

Mit lyrischen Klängen hebt auch die Fünfte Sinfonie von Pjotr Tschaikowski aus dem Jahr 1888 an. Doch der treibende Motor ist, wie so oft bei Tschaikowski, eine drängende Unruhe. Das zarte Anfangsmotiv entpuppt sich bald als drohendes «Schicksalsthema», welches die vier Sätze der Sinfonie verbindet und programmatisch durchzieht.

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Gut zu wissen

Beethoven 4.Klavierkonzert G-Dur: Fabio Luisi, Hélène Grimaud, Philharmonia Zürich