Beethoven / Wagner

1. Philharmonisches Konzert

10. November 2019

Ludwig van Beethoven
Violinkonzert D-Dur op. 61

Richard Wagner / Henk de Vlieger
The Ring – An Orchestral Adventure

  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Dirigent:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026

Besetzung


Violine Leonidas Kavakos

Leonidas Kavakos

Leonidas Kavakos wurde in Athen geboren. Sein Studium absolvierte er bei Stelios Kafantaris am Konservatorium seiner Heimatstadt und bei Josef Gingold an der Universität von Indiana. 1985 ging Kavakos als Sieger aus dem Sibelius-Wettbewerb in Helsinki hervor, 1988 gewann er die «Naumburg Violin Competition» in New York und den «Premio Paganini» in Genua. Mit der Ersteinspielung des Sibelius-Konzerts in der lange für «unspielbar» gehaltenen Urfassung sorgte er für eine Sensation und wurde 1991 mit dem «Gramophone Concerto of the Year Award» ausgezeichnet. Seitdem tritt Kavakos als Solist mit vielen renommierten Orchestern auf, etwa mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Dresdner Staatskapelle, dem Philadelphia Orchestra und der Filarmonica della Scala, dem Chicago Symphony, dem Los Angeles, dem Israel oder dem New York Philharmonic. Zunehmend widmet sich Kavakos auch selbst dem Dirigieren und leitete das London, das Boston und das Houston Symphony Orchestra, das Budapest Festival Orchestra, das New York und das Rotterdam Philharmonic, die Wiener Symphoniker, das Chamber Orchestra of Europe sowie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. 2018/19 war Leonidas Kavakos «artist-in-residence» beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, im Sommer 2019 «artiste étoile» beim Lucerne Festival. Sein Zyklus aller Beethoven-Sonaten mit Enrico Pace wurde 2013 mit einem «Echo Klassik» ausgezeichnet. 2014 erhielt er den «Gramophone Artist of the Year Award». Zuletzt veröffentlichte er Brahms’ Klaviertrios mit Emanuel Ax und Yo-Yo Ma. Leonidas Kavakos, dem 2017 der Léonie-Sonning-Musikpreis verliehen wurde, spielt die Stradivari «Willemotte» aus dem Jahr 1734.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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Kurzgefasst

Mit Leonidas Kavakos ist einer der renommiertesten Geiger unserer Zeit bei der Philharmonia Zürich zu Gast. Der in Athen geborene Künstler, der weltweit als Solist und Kammermusiker gefeiert wird, war unlängst «artist-in-residence» beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie «artiste étoile» beim Lucerne Festival. In Zürich interpretiert er unter Leitung des Generalmusikdirektors Fabio Luisi das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven.

Anschliessend bringen die MusikerInnen der Philharmonia Zürich die faszinierende Welt von Richard Wagners Ring des Nibelungen zum Klingen. Henk de Vliegers Arrangement The Ring – An Orchestral Adventure (1991) führt in 60 Minuten durch Schlüsselszenen und musikalische Höhepunkte von Wagners monumentaler Tetralogie: Von Gold schmiedenden Nibelungen über den Ritt der Walküren bis hin zu Siegfrieds Rheinfahrt und dem grossen Brand der Götterburg Walhall führt diese orchestrale Reise durch die nordische Mythologie.

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