Die Fledermaus

Johann Strauss

Operette in drei Akten
Libretto von Karl Haffner und Richard Genée
Neue Texte im dritten Akt von Patti Basler

Von 29. September 2026 bis 25. Oktober 2026

  • Dauer:
    ca. 3 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min.
  • Sprache:
    In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    © Bild von Ugo Rondinone (Blissful Light, 2023)
    Courtesy Studio Rondinone

Musikalische Leitung:
Jonathan Bloxham

Jonathan Bloxham

Jonathan Bloxham studierte Dirigieren bei Sian Edwards, Michael Seal, Nicolas Pasquet und Paavo Järvi und davor Cello an der Yehudi Menuhin School, am Royal College of Music und an der Guildhall School of Music and Drama in London. 2016 wurde er Assistenzdirigent beim City of Birmingham Symphony Orchestra unter Mirga Gražinytė-Tyla. Seit 2023 ist er Musikdirektor des Luzerner Theaters, wo er Produktionen wie «La bohème», «Idomeneo», «Hänsel und Gretel» und «Peter Grimes» leitete. Seit 2024 ist er Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie und hat seit der Saison 2025/26 die Position des Principal Conductor bei den London Mozart Players inne, denen er seit 2022 als Dirigent und Künstlerischer Berater verbunden ist. 2021 debütierte er mit «Luisa Miller» beim Glyndebourne Festival mit dem London Philharmonic Orchestra und dirigierte zudem «Don Pasquale» bei der Glyndebourne Touring Opera. Er war zu Gast u. a. beim NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Tokyo Symphony, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Hallé Orchestra, dem BBC Symphony, dem Belgischen Nationalorchester, dem Residentie Orkest und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. 2024 veröffentlichte er eine Aufnahme von Bachs Klavierkonzerten mit der Academy of St Martin in the Fields und Tianqi Du, die bei Apple Classical den ersten Platz errang. Dazu spielte er Werke von Bruce Broughton mit dem London Symphony Orchestra sowie zukünftige CDs mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra und den London Mozart Players ein. Ausserdem ist er Künstlerischer Leiter des Northern Chords Festival in Newcastle-upon-Tyne.

Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Inszenierung:
Anna Bernreitner

Anna Bernreitner

Anna Bernreitner studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und gehört heute zu den prägenden Stimmen einer jungen, experimentierfreudigen Opernszene. 2011 gründete sie die Künstler:innen-Gruppe OPER RUND UM, mit der sie neue Wege im Musiktheater öffnete und Oper an ungewöhnliche Orte brachte – dafür erhielt sie den Anerkennungspreis Kultur des Landes Niederösterreich und den Österreichischen Musiktheaterpreis 2019. Ihre Arbeit führte sie u. a. ans Theater an der Wien, wo sie mehrere Produktions für junges Publikum realisierte, sowie an das Theater für Niedersachsen mit Tschaikowskis «Die Pantöffelchen». Sie entwickelte Formate für das Wir sind Wien-Festival, die Jeunesse Wien oder die Philharmonie Luxembourg. Für die Salzburger Festspiele leitete sie Operncamps, für die Wiener Staatsoper gestaltete sie 2021 die szenische Umsetzung des Opern-Tourbuses in Kooperation mit dem Donauinselfest. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte sie Pop-Up-Oper im öffentlichen Raum beim Eröffnungsfest der Saison 2021/22 sowie die Kinderoper «Max und die Superheld:innen». International machte sie u. a. mit ihrer «Zauberflöte» an der Opéra national de Lorraine und der Opéra national Montpellier auf sich aufmerksam. Es folgten «Die Entführung aus dem Serail» am Theater Bielefeld, «Der Goldene Hahn» am Theater Magdeburg sowie Puccinis «Tosca» beim Burgplatz Open Air Braunschweig 2023. Ihre Inszenierung von Rihms «Proserpina» mit der Neuen Oper Wien wurde 2021 mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet. Mit ihrer Neuinszenierung von Johann Strauss’ «Die Fledermaus» arbeitet Anna Bernreitner erstmals am Opernhaus Zürich.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Bühnenbild und Video:
Hannah Oellinger,

Hannah Oellinger

Hannah Rosa Oellinger und Manfred Rainer gestalten Kostüme, Bühnen und Filme. Sie haben Opern in LKWs realisiert, auf Tretbooten im Schwimmbad und in den Schweizer Alpen. Sie lieben Bühnen als Spielplätze und ungewöhnliche räumliche Lösungen. So wird ein Bühnenbild im Orchestergraben versenkt, um mittels Videoüberwachung für das Publikum sichtbar zu sein («Proserpina» Neue Oper Wien, 2021), handgezeichnete Animationen interagieren mit den ProtagonistInnen («Zauberflöte», Opera National de Lorraine, 2021) und ein stillgelegtes Atomkraftwerk wird zum Schauplatz eines dokumentarischen Theaterstücks («Gemeinschaftskernkraftwerk» 2022). Perücken rauchen oder legen Eier, die drei Damen teilen sich eine Krinoline und Häuser fahren ferngesteuert über die Bühne. In den kommenden Saisonen sind die Opernhäuser von Genf, Bayreuth und St. Gallen nicht vor ihren Ideen sicher.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Manfred Rainer

Manfred Rainer

Hannah Rosa Oellinger und Manfred Rainer gestalten Kostüme, Bühnen und Filme. Sie haben Opern in LKWs realisiert, auf Tretbooten im Schwimmbad und in den Schweizer Alpen. Sie lieben Bühnen als Spielplätze und ungewöhnliche räumliche Lösungen. So wird ein Bühnenbild im Orchestergraben versenkt, um mittels Videoüberwachung für das Publikum sichtbar zu sein («Proserpina» Neue Oper Wien, 2021), handgezeichnete Animationen interagieren mit den ProtagonistInnen («Zauberflöte», Opera National de Lorraine, 2021) und ein stillgelegtes Atomkraftwerk wird zum Schauplatz eines dokumentarischen Theaterstücks («Gemeinschaftskernkraftwerk» 2022). Perücken rauchen oder legen Eier, die drei Damen teilen sich eine Krinoline und Häuser fahren ferngesteuert über die Bühne. In den kommenden Saisons sind die Opernhäuser Genf, Bayreuth und St. Gallen nicht vor ihren Ideen sicher.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Kostüme:
Arthur Arbesser

Arthur Arbesser

Arthur Arbesser ist in Wien geboren und aufgewachsen. Nach seinem Abschluss am Londoner Central Saint Martins College zog er nach Mailand, um sieben Jahre lang für Giorgio Armani zu arbeiten. Nachdem er sein eigenes Modelabel gegründet hatte und Finalist des LVMH-Preises 2015 geworden war, wurde er schnell für seine grafische und farbintensive Designsprache bekannt. Neben seinem nach ihm benannten Label ist Arbesser als kreativer Berater tätig und arbeitet bei zahlreichen Kooperationen, die vom Möbel- bis zum Produktdesign reichen. Kostümdesign für Ballett und Oper (wie das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2019 und 2021 oder «Der Rosenkavalier», Staatsoper Unter den Linden, Berlin) vervollständigen sein künstlerisches Schaffen.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Choreografie:
Ramses Sigl

Ramses Sigl

Ramses Sigl verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jens-Daniel Herzog, es entstanden u. a. «Les Pêcheurs de perles» und «Rinaldo» in Zürich, «Alcina» für die Oper Bonn, «Die Zauberflöte» und «Die Meistersinger von Nürnberg» bei den Salzburger Festspielen, «Der fliegende Holländer» in Dortmund, die Uraufführung «A Harlotʼs Progress» am Theater an der Wien, «Giulio Cesare» für die Semperoper Dresden sowie «Krieg und Frieden», «Orfeo», «Die Dreigroschenoper» und die Uraufführung von «Turing» am Staatstheater Nürnberg. Mit Claus Guth entstanden u. a. der Mozart/da-Ponte-Zyklus für die Salzburger Festspiele, Händels «Messiah» und «Saul» am Theater an der Wien, «Juliette» an der Staatsoper Berlin, «Rosenkavalier», «Die lustige Witwe» und «Dialogues des Carmélites» an der Oper Frankfurt, «Rodelinda» für das Teatro Real Madrid, «La clemenza di Tito» für das Glyndebourne Festival sowie «Bluthaus» und «Semele» für die Bayerische Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen entstand mit Rolando Villazón «Barbiere di Siviglia». Für die Bayerische Staatsoper München «Medusa», für das Opernhaus Zürich Gounods «Faust» und die Uraufführung «Die Stadt der Blinden». Gastspiele führten ihn u. a. an die Opernhäuser Toronto, Amsterdam, Paris, Lyon, Monte Carlo, Hamburg, Tokio. Ramses Sigl arbeitet für Film und Fernsehen (u. a. «Im Winter ein Jahr» von Oscargewinnerin Caroline Link). Als Pädagoge leitete er von 1998 bis 2012 die Tanzausbildung des Studiengangs Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, war Ausbildungslehrer an der Iwanson-Schule in München und war an der Königlichen Schwedischen Ballettakademie engagiert.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Choreinstudierung:
Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027
Lichtgestaltung:
Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für «La bohème» und eine Neufassung von Spoerlis «Der Tod und das Mädchen». Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (u. a. «Winterreise», «Nussknacker und Mausekönig», «Messa da Requiem», «Anna Karenina», «Woyzeck», «Der Sandmann», «Leonce und Lena», «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»). Er war ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u. a. «Strings», «Le Sacre du printemps» und «Faust» in Zürich), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke und Douglas Lee. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend «Sale» und Rossinis «Il viaggio a Reims» in Zürich sowie bei «Lulu» an der Hamburgischen Staatsoper zusammen und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für «Les Huguenots». 2023 gestaltete er das Licht für Spucks Ballett «Bovary» beim Staatsballett Berlin und 2024 Rossinis «Tancredi» an den Bregenzer Festspielen. Ausserdem war er Lichtdesigner bei «Atonement» von Cathy Marston am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Timeframed17 / 18 / 22 / 25 / 30 Jan. / 1 / 4 / 6 / 8 / 11 / 12 Feb. 2026 / 27 Feb. / 6 / 24 März / 1 / 3 / 9 / 18 / 22 / 28 / 30 Apr. / 1 Mai 2027 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Juni / 4 Juli 2026 Ein Sommernachtstraum26 Sept. / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Slow Rush16 / 17 / 22 / 28 / 30 Jan. / 5 / 10 / 13 / 17 / 21 Feb. / 29 / 30 Mai / 3 Juni 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027
Dramaturgie:
Jana Beckmann

Jana Beckmann

Besetzung

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027
Musikalische Einstudierung:
Anna Hauner,

Anna Hauner

Anna Hauner wurde in Aichach, Deutschland geboren. Sie studierte Klavier bei Benedikt Koehlen und Liedgestaltung bei Donald Sulzen am Richard-Strauss-Konservatorium München. Bei Chordirektor Hans-Joachim Willrich am Gärtnerplatztheater München begann sie mit dem Unterricht im Dirigieren. Sie studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München bei Bruno Weil. Anna Hauner besuchte Meisterkurse bei Bernard Ringeissen und Paul Badura-Skoda. Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands debütierte als Dirigentin mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. Bald folgten Konzerte mit der Philharmonie Bad Reichenhall und den Münchner Symphonikern. Als Coach und musikalische Assistentin arbeitete sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und bekam dort 2010 einen Lehrauftrag für Korrepetition. Im Oktober 2009 wurde sie als Korrepetitorin an der Bayerischen Staatsoper engagiert. Regelmässig wurde sie für konzertante Opernaufführungen in der Münchner Philharmonie eingeladen. Seit 2015 ist Anna Hauner Solorepetitorin am Opernhaus Zürich. Dort dirigierte sie mehrere Vorstellungen der Produktion «Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse». Sie wurde als Sprachcoach für die Mozart-CD mit Juan Diego Flórez und als musikalische Assistentin beim Festival Arena Sferisterio Macerata engagiert. Ein Schwerpunkt ihrer Karriere liegt im Begleiten von Sängerinnen und Sängern. Anna Hauner gab mehrere Liederabende und Konzerte in München, Zürich, London, Düsseldorf und Dublin.

Hänsel und Gretel16 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 11 Dez. 2025 / 31 Jan. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026
Yulia Luisi-Levin

Yulia Luisi-Levin

Yulia Levin wurde in Moskau geboren. Nach dem Studium in ihrer Geburtsstadt, in Toronto und in New York war sie mehrere Jahre an der Los Angeles Opera tätig. Im Jahr 2010 wurde sie als Solorepetitorin am Opernhaus Zürich engagiert, wo sie ausserdem als Pianistin bei solistischen Orchesteraufgaben und als Language Coach für Russisch tätig ist. Seit 2017 ist sie ständige Mitarbeiterin der Salzburger Festspiele, zuletzt als Studienleiterin aus persönlicher Einladung von Mariss Jansons und Valery Gergiev, welchen sie bei Opernproduktionen assistierte. Als Language Coach für Russisch wurde sie zuletzt für die Produktion Eugen Onegin am Seiji Ozawa Music Festival in Matsumoto 2019 engagiert. Yulia Levin wird als Liedbegleiterin von vielen SängerInnen geschätzt sowie als Pianistin von Kammermusikensembles. Konzertauftritte führten sie u.a. nach Kanada, in die USA und in verschiedene Städte Europas.

Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026

Besetzung


Gabriel von Eisenstein Bo Skovhus


Rosalinde Camilla Nylund

Adele Kathrin Zukowski


Frank Ruben Drole


Prinz Orlofsky Siena Licht Miller


Alfred Johan Krogius

Dr. Falke Thomas Lehman


Dr. Blind Martin Zysset


Verdandi Melina Pyschny


Urd Barbara Grimm

Bo Skovhus

Bo Skovhus zählt zu den bedeutendsten Baritonen seiner Generation und feiert bald sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Er studierte am Aarhus Music Institute, an der Royal Opera Academy in Kopenhagen sowie in New York. Zu den zentralen Stationen seiner Karriere zählen die Titelrolle in Aribert Reimanns «Lear» an der Opéra national de Paris, Beckmesser in «Die Meistersinger von Nürnberg», Titus in Michael Jarrells «Bérénice» in Paris unter Philippe Jordan sowie Mandryka in «Arabella» an der Semperoper Dresden. Er sang ausserdem unter anderem die Titelpartie in «Wozzeck» an der Deutschen Oper am Rhein, Dr. Schön in «Lulu» an der Wiener Staatsoper, Šiškov in «Aus einem Totenhaus» an der Bayerischen Staatsoper sowie Jean-Charles in «Das Floss der Medusa» in Amsterdam. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Faninal in «Der Rosenkavalier» in Genf und Zürich, «Lear» in Madrid, Jaroslav Prus in «Die Sache Makropulos» in Berlin, konzertante Aufführungen von «Capriccio» bei den Salzburger Festspielen und in Edinburgh, Clov in «Fin de partie» an der Staatsoper Berlin, Dante in «Viaggio Dante» an der Opéra national de Paris sowie Meister Astaroth in der Uraufführung von «Die dunkle Seite des Mondes» in Hamburg. Er wurde als Österreichischer und Bayerischer Kammersänger ausgezeichnet. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Ich in «Leben mit einem Idioten» zu erleben.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026

Camilla Nylund

Die im finnischen Vaasa geborene Camilla Nylund gehört zu den international gefragtesten lyrisch-dramatischen Sopranistinnen. Sie studierte am Mozarteum Salzburg, war von 1995 bis 1999 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und von 1999 bis 2001 Mitglied des Ensembles der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastengagements führten sie unter anderem an das Teatro alla Scala, die Metropolitan Opera, die Staatsopern in Wien, Hamburg, München und Berlin, an das New National Theatre Tokyo, De Nationale Opera in Amsterdam, das Royal Opera House London, die Opéra Bastille, nach Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Elisabeth in «Tannhäuser», Elsa in «Lohengrin», Eva in «Die Meistersinger von Nürnberg», Senta in «Der fliegende Holländer» sowie die Marschallin in «Der Rosenkavalier», Arabella, Salome, die Gräfin in «Capriccio», Ariadne und Chrysothemis in «Elektra». An der Wiener Staatsoper sang sie Marietta/Marie in «Die tote Stadt», an der Deutschen Oper am Rhein Marie in «Wozzeck» und an der Staatsoper Unter den Linden Jenůfa. Neben ihrer Operntätigkeit ist sie regelmässig in den grossen Konzerthäusern zu Gast. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Sächsische und Österreichische Kammersängerin, mit dem Europäischen Kulturpreis, dem Lotte-Lehmann-Gedächtnisring und dem Österreichischen Musiktheaterpreis. Am Opernhaus Zürich gab sie ihre Rollendebüts als Isolde und Brünnhilde in «Die Walküre», «Siegfried» und «Götterdämmerung».

Liederabend Camilla Nylund1 Dez. 2025 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027

Kathrin Zukowski

Nach einem Studium der Instrumentalpädagogik im Fach Gitarre studierte Kathrin Zukowski Gesang an der Hochschule für Musik in Detmold sowie anschliessend Oper und Musiktheater an der Theaterakademie August Everding in München. Von 2018 bis 2020 war sie Mitglied des Opernstudios der Oper Köln und gehört seit der Spielzeit 2020/21 deren Ensemble an. Dort war sie unter anderem als Pamina in «Die Zauberflöte», Susanna in «Le nozze di Figaro», Gretel in «Hänsel und Gretel», Micaëla in «Carmen» sowie als Konstanze in der Studioproduktion von «Die Entführung aus dem Serail» zu erleben. In der Saison 2022/23 debütierte sie als Infantin in «Der Zwerg» und als Cleopatra in «Giulio Cesare in Egitto», 2023/24 folgten weitere Rollendebüts als Adina in «L’elisir d’amore», Ilia in «Idomeneo» sowie als Eurydike in der Uraufführung von Ondřej Adámeks «Ines». Gastengagements führten sie an die Opernhäuser in Bielefeld, Braunschweig, Hannover und Karlsruhe sowie als Arbace in Johann Adolf Hasses «Artaserse» zur Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth. Ausserdem trat sie mit dem Tonkünstler-Orchester unter Alfred Eschwé im Musikverein Wien und in Grafenegg sowie als Grilletta in «Lo speziale» beim Haydn-Festival in Brühl auf. In der Saison 2024/25 gab sie unter anderem Rollendebüts in der Titelpartie von «Lucia di Lammermoor», als Ighino in «Palestrina» an der Wiener Staatsoper und als Beauty in einer konzertanten Aufführung von Händels «The Triumph of Time and Truth» mit dem Bach Consort Wien.

Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 2. Konzert La Scintilla21 Dez. 2026 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Ruben Drole

Ruben Drole, Bassbariton, stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich. 2004 wurde er ins Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u. a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs «Lucio Silla»), Haly («L’italiana in Algeri»), Argante («Rinaldo»), Wurm («Luisa Miller») und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten «Zauberflöte» zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u. a. Kezal («Die verkaufte Braut») und Haydns «Schöpfung» bei der Styriarte Graz, Beethovens «Christus am Ölberg» in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts «Requiem» und Händels «Messiah») sowie Leporello («Don Giovanni») am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo («Così fan tutte»), Figaro («Le nozze di Figaro») und Leporello mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla («Giulio Cesare») und trat dort 2013 in Haydns «Il ritorno di Tobia» und in Walter Braunfels’ «Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna» auf. In Zürich sang er u. a. Papageno («Die Zauberflöte»), Alaskawolfjoe («Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny»), Soldat («Die Geschichte vom Soldaten»), Odysseus («Die Odyssee»), Herzogin/Raupe in «Alice im Wunderland» sowie Frank («Die Fledermaus»). Ausserdem war er jüngst im Ballettabend «Nachtträume» zu erleben.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Juni / 4 Juli 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 21 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 8 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Herr der Diebe27 Feb. / 2 / 4 / 6 / 7 / 9 / 10 / 11 März 2027

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts als Hermia in «A Midsummer Night’s Dream», Zweite Dame in «Die Zauberflöte» und eine der zwei Solopartien in der Uraufführung von «Denis and Katya» von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie die Titelrolle in Ravels «L’Enfant et les sortilèges» unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang. So sang sie bei der Reihe «The Song Continues» in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und ging mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf USA-Tournee. In der Spielzeit 2020/21 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier u. a. in «Maria Stuarda», «Simon Boccanegra», «Viva la mamma», «Salome», «Odyssee», im Ballett «Monteverdi», in «L’italiana in Algeri» sowie Flosshilde in «Das Rheingold». Seit der Spielzeit 2022/23 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie zuletzt u. a. als Lucilla («La scala di seta») und Hänsel («Hänsel und Gretel») zu erleben war.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027

Johan Krogius

Johan Krogius begann seine musikalische Ausbildung im Knabenchor der Domkantorei Cantores Minores in Helsinki. Er studierte später in Helsinki und Stockholm, gewann 2021 den Timo-Mustakallio-Gesangswettbewerb und wurde im selben Jahr beim Helsinki-Liedwettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Im Opernbereich sang er Partien wie Jaquino («Fidelio») und Pong («Turandot») in Helsinki, First Man und Juhana in «The Last Temptations» an der Oper in Jyväskylä, Don Ottavio («Don Giovanni») an der Finnischen Nationaloper, Kuska («Chowanschtschina») mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen in Helsinki und Stockholm sowie Tamino («Die Zauberflöte») an der Oper in Tampere und beim Savonlinna Opera Festival, wo er 2024 auch als Don Ottavio und Ismaele («Nabucco») und 2025 als Macduff («Macbeth») zu hören war. Von 2022 bis 2024 gehörte er dem Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper an. Dort verkörperte er u. a. Leukippos (Strauss’ «Daphne»), Tamino, Erster Geharnischter und Erster Priester («Die Zauberflöte»), Wirt und Haushofmeister bei Faninal («Der Rosenkavalier»), Trojaner («Idomeneo»), Parpignol («La bohème») und Borsa («Rigoletto»). Als Gast kehrte er u. a. als Tybalt («Roméo et Juliette») an die Berliner Staatsoper zurück. Auf der Konzertbühne trat er u. a. mit der Jyväskylä Sinfonia, dem Helsinki Baroque Orchestra, der Tapiola Sinfonietta und dem Turku Philharmonic Orchestra auf und debütierte 2024 mit Mozarts «Requiem» in der Berliner Philharmonie. Seit 2025/26 ist er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er im «Rosenkavalier», in «Tosca» und «Carmen» zu hören war.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Johannes-Passion24 März 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Alice im Wunderland15 / 19 Nov. / 6 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Thomas Lehman

Besetzung

Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich und gleichzeitig Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991 fest engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u. a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile («Andrea Chénier»), Jaquino, Kudrjasch («Káťa Kabanová»), Alfred («Die Fledermaus»), Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in der «Weissen Rose» von Udo Zimmermann. Er verkörperte Simplicius in der gleichnamigen Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der «Zauberflöte», «Le nozze di Figaro», «Fidelio» und «Tannhäuser» nach San Diego. Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette «Paganini» aufgenommen. In Zürich sang er zuletzt u. a. Don Basilio («Le nozze di Figaro»), Tschekalinski («Pique Dame»), Triquet («Jewgeni Onegin»), den Obereunuchen («Das Land des Lächelns»), Goro («Madama Butterfly»), Spoletta («Tosca»), Dormont («La scala di seta»), den weissen Minister («Le Grand Macabre»), den Teufel/Erzähler («Die Geschichte vom Soldaten»), den Dritten Juden («Salome»), Schmidt («Werther»), Feri («Die Csárdásfürstin») und Don Curzio («Le nozze di Figaro»).

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027

Melina Pyschny

Melina Pyschny wurde 1988 in Stuttgart geboren. 2008 bis 2014 studierte sie Theaterwissenschaft in München und hospitierte am Residenztheater. Von 2013-2018 folgte ein Bachelor in Schauspiel und Master in Expanded Theater an der Hochschule der Künste Bern, sowie Festengagements am Theater Aachen und am Theater Neumarkt in Zürich. Eigenarbeiten am Theater Aachen sind u. a. die late-night-show «Melinas Nacht», das musikalische Manifest «Cyborg 2020» gemeinsam mit der Musiker:in Olan! sowie mit Marlina Mitterhofer und Alexander Wanat das Stück  «Sein oder Nichtsein oder the director is not present« (Einladung zum Shakespeare-Festival Neuss 2023). Am Theater Neumarkt entstanden u. a. Arbeiten mit Mateja Meded, Thomas Köck, Yana Eva Thönnes, Piet Baumgartner und Lena Reißner. Lehrtätigkeit an der Hochschule der Künste Bern im Bachelor Schauspiel. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Melina Pyschny Ensemblemitglied am Theater Freiburg.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026

Barbara Grimm

Barbara Grimm wurde in Bern geboren und absolvierte dort auch die Schauspielschule. 1980 erhielt sie vom Kanton Bern ein Stipendium für 6 Monate in New York (Gesang und Tap Dance). Es folgten zahlreiche Engagements in Deutschland u. a. am Theater Kaiserslautern, am Theater Ulm, am Theater Essen, am Staatstheater Stuttgart und am Schauspiel Kiel. 1986/87 war sie Teilnehmerin des Musical Studios München (Schirmherrschaft: August Everding). Von 2002 bis 2021 war sie festes Ensemblemitglied am TOBS (Theater Orchester Biel Solothurn), wo sie auch als Regisseurin tätig war. Zu ihren grössten Rollen gehörten u. a. Lady Milford («Kabale und Liebe»), Königin Elisabeth («Maria Stuart»), Ranjewskaja («Der Kirschgarten»), Maria Callas («Masterclass»), die alte Dame («Der Besuch der alten Dame»), Florence Foster Jenkins («Souvenir») und Patricia Highsmith («Switzerland»). Barbara Grimm ist auch Dozentin für Rollenarbeit und Improvisation sowie Sprecherin für Radio und TV. 2021 spielte sie die Rolle der Charlotte Tanner in der 4. Staffel der TV-Serie «Wilder». 2011 erhielt sie den Auszeichnungspreis für Schauspiel des Kantons Solothurn.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027
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Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Orchester der Oper Zürich

Besetzung

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tugan Sokhiev12 Juli 2026 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Capuçon & Bihlmaier4 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Ehnes & Noseda23 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept. 2025 Altstaedt & Chan11 Jan. 2026 Jussen & Rustioni8 Feb. 2026 Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert22 Feb. 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Open-Air-Konzert28 Juni 2026 / 4 Juli 2027 Europa-Tournee 2026 «Mühlemann & Noseda»21 / 28 März / 1 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Ein Sommernachtstraum26 Sept. / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Mutter & González-Granados3 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Gabetta & Noseda7 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027 Trifonov & Järvi16 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Sorita & Lyniv14 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Viotti29 Mai 2027 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Benefiz «amiamusica»2 Okt. 2026

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Kurzgefasst

Für eine Nacht jemand anders sein? Davon träumt nicht nur Rosalinde, die viel lieber Künstlerin geworden wäre. Zu- sammen mit dem soeben zum Gefängnis verurteilten Gabriel von Eisenstein, der Bediensteten Adele und dem auf Rache sinnenden Dr. Falke begibt sie sich auf die berüchtigte Party des Prinzen Orlofsky in eine Welt, in der alles erlaubt ist. Camilla Nylund singt Rosalinde in der Inszenierung von Anna Bernreitner mit Kostümen des Modedesigners Arthur Arbesser

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Trailer «Die Fledermaus»


Fotogalerie «Die Fledermaus»


Pressestimmen «Die Fledermaus»

«Ein Abend voller Fantasie»

Kurier, 08.12.2025

«Ein Champagnerfest mit Operettenlaune»

Kurier, 08.12.2025

«Unbedingt hingehen! Es ist eine herrlich-schräggebürstete Fledermaus!»

SRF, 08.12.2025

«Die vielleicht aussergewöhnlichste Produktion dieses Dauerbrenners»

Tages-Anzeiger, 08.12.2025


Das Plakatmotiv «Die Fledermaus» © Ugo Rondinone


Gut zu wissen

Ein Text von Patti Basler

Patti Basler, Satirikerin, Autorin, Kabarettistin und schnellste Instant-Protokollantin der Schweiz, ist bekannt dafür, sprachliche und politische Widersprüche treffsicher offenzulegen. Für die Neuinszenierung «Die Fledermaus» erhielt sie vom Opernhaus Zürich den Auftrag, Texte neu zu schreiben. Sie wurde ausgezeichnet unter anderem mit dem Swiss Comedy Award 2024, als Kolumnistin des Jahres der Schweiz 2022 und dem Salzburger Stier 2019.

Ein Text von Patti Basler

Wer an einen Frosch im Märchen denkt, hat meist einen verzauberten Prinzen vor Augen. Dies lässt sich auf den «Froschkönig» der Gebrüder Grimm zurückführen. Dort bettelt der verzauberte Prinz die Königstochter an, ihn in die höfische Gesellschaft zurückzuführen. Er, der einer Zauberin ins Netz gegangen ist, ist tief gesunken, bis auf den Boden des Schlossbrunnens. Nun ist er verdammt zur Froschperspektive. Hilflos, ohne Waffe, ohne Hofstaat, und ohne Überblick.
Würde es sich beim Märchen um einen Zürcher Party-Prinzen handeln, könnte man ihn in den Aargau schicken, über den Nordring der Nibelungen. Dort wäre ihm beim Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat, beim sogenannten Wasserschloss eine provinzielle Erniedrigung beschert: Statt zu feiern in Zürich, am Nabel der Welt, müsste er ohne Weitblick durch die aargauischen Feuchtgebiete waten, im Nebel der Welt. Im Märchen wird nicht klar, weshalb der Froschkönig fallen musste und wer ihn verzaubert hat. Ob es die drei nordischgermanischen Nornen waren, die Töchter der Erdmutter? Diese sitzen am Urdbrunnen, weben das Schicksal und spinnen den Erzählfaden. «Sollen wir dem arroganten Königssohn eine kleine Laufmasche in sein allzu dichtes Auffangnetz weben um ihm eine Lektion in Demut zu erteilen?», könnte die eine gefragt haben. «Lassen wir ihn etwas zappeln an der Schnur, bis die losen Enden der Geschichte wieder zusammengefügt sind», lachte möglicherweise die zweite. «Wir schicken ihm dann eine Strickleiter in Form einer Königstocher, damit er sich zurückverwandeln kann!», hätte vielleicht die dritte angemerkt.
Im Fachjargon spricht man von Anabasis, Abstieg ins Leid und Katabasis, Aufstieg ins Licht – ein oft bemühtes Motiv. Die bekannteste Erzählung ist das Neue Testament, der Messias, der als Mensch auf die Erde hinabsteigt, und nach dem Tod am Kreuz aufersteht. Die Schweiz kennt Heidi, welche in Frankfurt beinahe stirbt vor Heimweh, um danach gewandelt und des Lesens kundig wieder auf die Alp zu steigen. Opern und Operetten bespielen dieses Prinzip unter anderem in Beethovens «Fidelio», dort rettet Leonore ihren unschuldig eingesperrten Florestan. In «Die Fledermaus» sorgt Ehefrau Rosalinde zum Schluss dafür, dass ihrem untreuen Ehemann Eisenstein ein Spiegel vorgehalten wird und er zumindest die Möglichkeit zur Reue hätte.
Der Erzählstrang der Strauss-Operette «Die Fledermaus» bedient Perspektiven und greift verschiedene Tiermotive auf. Da ist zum einen der Herr Falke, welcher einst als Fledermaus verkleidet, vor aller Welt gedemütigt wurde und sich nun rächen möchte. In post-pandemischen Zeiten denkt man hier gerne an Corona: «Die Rache der Fledermaus – ein viraler Hit aus Wuhan!» Zudem erscheint die Hauptfigur verkleidet als schlauer Fuchs, als Renard, welchen wir aus Tierfabeln kennen. Am Schluss soll ein Anwalt alles entwirren. Dieser heisst allerdings nicht nur «Blind», sondern scheint es auch zu sein. Selbst Justitia mit verbundenen Augen hat mehr Durchblick.
Hier soll es aber um den Frosch gehen, um seine Verwandlung und seine Perspektive auf die Welt. In der «Fledermaus»-Operette taucht dieses Amphibium ebenfalls auf. Zumindest namentlich. Der «Herr Frosch» ist ein betrunkener Gerichtsdiener. Er sorgt mit benebelten Sprüchen, mit satirischem Seitenblick und verworrenen Witzen für Unterhaltung. Wie ein Hofnarr tritt er genau dann auf, als alle Erzählstränge zusammenlaufen. Als einzige Figur darf er Aktualitäten und Politisches aufgreifen.
Im modernen Zürich allerdings hat die Froschperspektive eines österreichischen Gerichtsmitarbeiters längst ausgedient. Das erscheint uns im Land der Freiheit als alter Hut, und alte österreichische Hüte begrüssen wir nicht mehr seit 1291. Gerade im Umfeld des Opernhauses, im Herzen der Schweizer Presselandschaft, wirft man einen anderen Blick auf die Welt. Oder in den Briefkasten. Die gleichnamige Zeitung bemüht den Blick auf Augenhöhe eines Durchschnittsmenschen. Denn dieser muss genauso mit dem täglichen Druck umgehen, dann und wann Press(e)wehen aushalten und die Welt verstehen. Der Blick in den Boulevard, 1.70 m ab Boden, erhebt sich aus der Froschperspektive. Höher noch steigt ein Raubvogel, seine Anflugschneise heisst passenderweise Falkenstrasse. Da wird die Welt von oben herab scharf beäugt. Die sogenannte alte Tante, die NZZ, die Neu-Zeitliche Zugvogelperspektive, träumt von Freiheit ohne Ketten und ohne eng geschnürte Korsetts. Zudem dürfen wir den Blick der Fledermaus nicht vergessen, sie kann all das erkennen, was dem menschlichen Auge im Schatten der Nacht verborgen bleibt.
Nur der Frosch kommt in unserer aktuellen Inszenierung nicht vor. Verwandelt und passenderweise ersetzt durch die drei Schicksalsweberinnen. Wer könnte besser jede satirische Perspektive bedienen als jene, welche die Fäden in der Hand haben?
Im Nebel der aargauischen Provinz höre ich sie im Kopf, die Stimmen der Weberinnen. Sie erzählen vom Sein, vom Werden, vom Geworden, die drei Nornen aus dem Norden.

Urd, das Wurde, die Erzählerin des Vergangenen, flüstert: «Was wäre, wenn du stricken, häkeln, weben könntest? Schade, wolltest du die Handarbeit nicht lernen, bloss weil dies nur für Mädchen obligatorisch war! Die Jungs konnten derweil für die prüfungsrelevanten Naturwissenschaften lernen. Nun kannst du beides nicht!»
Das Jetzt, das im Augenblick Werdende, Verdandi, erzählt mir meine Biografie aus der Vogelperspektive.
Skuld, das Geschuldete, das Versprechen der Zukunft, zieht am Lebensfaden und fragt immer wieder: «Willst du das wirklich? Nein heisst Nein. Egal, ob du den Körper oder den Geist zur Verfügung stellen sollst. Oder deine Organe nach dem Ableben.»
Nicht immer sind sich die drei Stimmen einig. Die Fäden verwirren sich für mich und es bedarf einiger Arbeit, sie zu erkennen und zu entwirren. Früher nannte man dies Spinnereien, heute gibt es dafür eine Diagnose. Der Vorteil der Verknüpfung von Gehirnwindungen ist ein assoziatives, fantasievolles und vernetztes Denken. Betroffen sind insbesondere Menschen mit ADHS, Linkshändige und Frauen. Ich gehe davon aus, dass die Schicksalsweberinnen alle drei Kriterien erfüllen. Genau wie ich. Deshalb verweben sie ihre Gesellschaftskritik mit mehr Weitblick als ein Frosch. Es fragt sich einfach, ob es gleich drei Frauen braucht, um einen Mann aufzuwiegen. Wir sind ohnehin gewohnt, dass Männer uns die Welt erklären. Das nennt sich dann wohl Mens-Plaining. Selbst Gewebe an unserem Körper, Mode und Kleiderregelungen werden vornehmlich aus männlicher Sicht bestimmt. Schleierhaft. Ein Grund wohl, dass Frauen die sogenannte «gläserne Decke» gar nicht durchbrechen wollen, sonst eröffnet sich der Froschperspektive ein Blick unter den Rock. Bis heute verstehe ich aus diesem Grunde architektonische Spielereien wie gläserne Treppen nicht wirklich. Da wäre mir Lohntransparenz lieber.
Wir haben alle unsere Maschen, Frauen wie Männer. Wenn wir sie gemeinsam verweben, entsteht ein dichtes Netz, in welchem wir alle auffangen können. Gerade in Zeiten wie diesen erscheint dies unabdingbar. Wer allzu hoch aufsteigen möchte, sollte etwas zurückgebunden werden, wer zu tief sinkt, bedarf einer Rettungsleine. Das Band der Ehe sollte nicht einfach eine Kette sein, die vom Schlafzimmer bis zur Küche reicht. Wenn alle verbunden sind, können sich auch die verschiedenen Perspektiven vereinen. Nicht umsonst benötigen wir Netzhaut und Bindehaut, um klar zu sehen und alle Farben des Regenbogens zu erkennen.
In der heutigen Zeit dürfen sich auch Protagonistinnen einer Operette weiter entwickeln als nur immer in Verbindung und in Abhängigkeit zu einem Mann. Nehmen wir also die Fäden in die Hand. Wenn wir ein enges Netz weben, fangen wir nicht nur alle auf. Wir werden auch verbunden und verbindlich. Denn ein guter Verband war immer heilsamer als Pflästerlipolitik. Wir sind es uns und unserer Zukunft schuldig.
Der Frosch wird übrigens nur in der Disney-Version geküsst, um sich zum Prinzen zu verwandeln. Im Original wird er an die Wand geknallt. Diese Version gefällt mir besser. Falls also ein Zürcher Frosch hier mitliest, darf er mich gerne besuchen. Ich warte am Urdbrunnen beim Wasserschloss, kurz vor der Götterdämmerung, zur Stunde der Fledermaus.

 



Patti Basler ist Satirikerin, Autorin, Kabarettistin und schnellste Instant-Protokollantin der Schweiz. Sie «bringt die sprachlichen und politischen Widersprüche unserer Zeit zuverlässig und mit fauststarker Direktheit auf den Punkt» (Jury Salzburger Stier). Für die Neuinszenierung «Die Fledermaus» (Regie: Anna Bernreitner, Premiere 7. Dezember 2025) erhielt sie vom Opernhaus Zürich den Auftrag, Texte neu zu schreiben. Sie wurde ausgezeichnet u. a. mit dem Swiss Comedy Award Hauptpreis 2024, als Kolumnistin des Jahres der Schweiz 2022 und dem Salzburger Stier 2019, der höchsten Kabarett-Auszeichnung im deutschsprachigen Raum.

«Mein Job ist es, Fragen zu stellen»

Die Sopranistin Golda Schultz widersetzt sich als Interpretin einem System, das die Arbeit von Frauen, Schwarzen und People of Color über Jahrhunderte unsichtbar gemacht hat. Stattdessen eignet sie sich Geschichten an und schafft Gegenerzählungen. In Zürich gibt sie in der Neuproduktion von «Die Fledermaus» ihr Rollendebüt als Rosalinde. Ein Porträt von Hannah Schmidt.

Eigentlich wollte Golda Schultz Journalistin werden. Ein perfekter Beruf für eine neugierige Person wie sie, die gerne liest, die sich recherchierend in Themen und Biografien einarbeitet, die das Reisen liebt, Menschen und die Interaktion mit ihnen. «Journalismus war eine einfache Entscheidung», sagt sie im Gespräch, «ich versuche immer, meiner Neugier zu folgen.» Bis kurz vors Diplom hat sie damals ihr Studium an der Rhodes University in der Stadt Makhanda in der südafrikanischen Provinz Ostkap gebracht, als die Zweifel kommen: «Es war das letzte Jahr vor meinem Diplom, und ich habe mich in meinem WG-Zimmer umgeschaut», erzählt die Sopranistin. «Da waren so viele Bücher über Sängerinnen und Oper, über die Idee und Philosophie von Musiktheater, über Dirigenten und Komponisten – so viele Informationen darüber und gar keine Zeitungen, kein Magazin, nichts Journalistisches. Ausser natürlich das, was ich für das nächste Seminar lesen musste.» Ihr ist schlagartig klar: «Du hast entweder gar keine Lust darauf oder dich interessiert eigentlich etwas anderes.»

Einen eigentlich fest eingeschlagenen Weg zu verlassen, erfordert Mut. Heute bezeichnet sie die Entscheidung, statt Journalistin Opernsängerin zu werden, als «zufällig» – als habe es sie halb gezogen, als sei sie halb hingesunken: Als Golda Schultz ihre Sachen packt, um aus dem WG-Zimmer auszuziehen, ahnt sie noch nicht, wie diese Entscheidung ihr gesamtes Leben umkrempeln wird. Erst zieht sie aus der Provinz Richtung Grossstadt – Kapstadt –, dann raus in die Welt: an die Juilliard School in New York, an die Bayerische Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen, an die Mailänder Scala, zurück an die Metropolitan Opera. Sie hat sich schnell einen Namen gemacht, aber nicht nur durch ihre makellose Technik, ihre ästhetische Wandlungsfähigkeit, ihre atemberaubende Stimme – Golda Schultz steht herausragend für ihren reflexiven interpre tatorischen Umgang mit den Rollen, die sie verkörpert.

«Die Interpretation ist nie nur eine musikalische, sondern immer auch eine menschliche», sagt sie im Gespräch. «Es geht am Ende in meiner Arbeit darum, Lebenserfahrungen von Frauen anzuschauen. Das eine ist der Text. Das andere ist das, was dahinter steht: Warum machst du, was du machst, Adina, Clara, Dido? Warum sagst du, was du sagst, Pamina, Anna, Almaviva?» Dass diese Geschichten von weissen Männern geschrieben wurden, die damit ihr Verständnis von der Welt und ihrer patriarchalen und rassistischen Ordnung reproduziert haben, «können wir nicht ändern», sagt Schultz: «Aber wie wir damit weiterhin umgehen, das können wir beeinflussen. Wie schaffe ich es zum Beispiel, wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin, meinen Widerstand in meine Interpretation zu mischen, um etwas Interessantes dabei herauszukitzeln? Wie spiele und singe ich meine eigenen Ideen von einer Rolle?»

Problematische Frauenrollen gibt es in der Oper zuhauf. «Carmen, Vi olet ta, Pamina, Aida und die an deren zeigen vor allem, dass Frauen selten in ihrer Komplexität, ihrer Unabhängigkeit, ihrem Können, also selten jenseits von Geschlechterstereotypen dargestellt werden», schreibt die Journalistin und Musikwissenschaftlerin Aliette de Laleu. Dazu werden sie von den Komponisten ermordet: «In der Oper sterben die Frauen. Ihnen wird Gewalt angetan, sie werden ange griffen, geschändet, in den Selbstmord getrieben, umgebracht.» Sie entsprechen «einem übermäch tigen und gewalttätigen männlichen Blick». Doch, schreibt de Laleu: «Manchmal kann ein subtiles Detail in einer Inszenierung alles verändern.»

Exemplarisch dafür steht vielleicht Schultz’ Debütalbum «This be her verse» – «Das hier sei ihr Vers» –, das sie im Frühjahr 2022 veröffentlicht hat, genau wie die Konzertprogramme, mit denen sie tourt. Die Sopranistin Golda Schultz widersetzt sich als Interpretin einem System, das die Arbeit von Frauen, Schwarzen und People of Color über Jahrhunderte unsichtbar gemacht hat. Stattdessen eignet sie sich Geschichten an und schafft Gegenerzählungen: In Clara Schumanns Ver tonung der Heine’schen «Loreley» etwa erschafft Golda Schultz in ihrem Album eine Protagonistin, die eben nicht böse und verführerisch Männer in den Abgrund zieht, sondern im Gegenteil eine Frau, die ganz bei sich ist, die sich in aller Ruhe die Haare kämmt und gedankenverloren vor sich hin singt. Dass der Mann im Boot von den Wellen «verschlungen» wird, ist in der Folge einzig und allein seine Schuld: Er denkt, die Frau auf dem Felsen existiere für ihn und seinen Blick, geifert sie «mit wildem Weh» an. Der anklagende Schluss: «Das hat mit ihrem Singen / die Lore-Ley getan», klingt in Schultz’ Version auch eher nach den letzten Worten des Untergehenden, der in gewohnter Manier einer Frau die Schuld für sein eigenes Versagen gibt. Hier wird klar: Schultz’ Loreley bekommt von all dem noch nicht einmal etwas mit.

Wenn man so will, ist Golda Schultz’ Ansatz ein journalistischer: Sie geht kritisch an die Texte heran, schaut auf die Probleme und all die komplizierten Implikationen, sie analysiert die Musik, sie stellt Fragen – und verbindet ihre Erkenntnisse mit den Tönen und Worten, die sie singt. «Meine Lieb lings frage als Kind war immer ‹warum?› – und das bleibt auch meine Lieblingsfrage als Frau», sagt sie. «Wenn jemand sagt, etwas sei Tradition, frage ich: Warum? Warum ist Tradition wichtiger als im Moment zu sein, warum ist Tradition wichtiger als Weitergehen? Wenn jemand es mir gut erklärt, mache ich das gern.»

Dabei endet die Analyse für sie allerdings nicht bei der Feststellung, dass viele der von Männern geschaffenen Frauenfiguren problematische Stereo type verkörpern: «Wie wäre es, wenn wir die Frage anders stellen? Sind die Männer in den Geschichten nicht genauso problematisch?» Bizet, Verdi, Strauss, sie alle haben für Schultz Archetypen von Männern geschrieben, die «scary» sind. «Viele Komponisten haben komplett gruselige Welten für Frauen erschaffen.» Sie wechselt vom Deutschen ins Englische, wenn sie diesen Gedanken formuliert: «Bei den Männerfiguren führen wir diesen Diskurs darum nicht.» Man müsse die Werke in diesem Aspekt beim Wort nehmen: «Wenn man das einfach so spielen würde, also die Männerfiguren so scary zeigen würde, wie sie geschrie ben sind, würden wir auf ein ganz anderes Niveau im kritischen Gespräch darüber kommen.»

In Zürich singt sie jetzt die Rolle der Rosalinde aus Johann Strauss’ Operette «Die Fledermaus»: «Ich finde, sie ist sehr klug, sehr lustig, aber auch ein bisschen rachsüchtig», sagt Golda Schultz. «Aber genau im richtigen Mass, nicht zu stark, nicht zu wenig. Das gibt der Figur eine schöne Würze, was ich toll finde.» Die Rolle studierte sie in den vergangenen Monaten mit grosser Konzentration – für die Mozart-Sängerin Schultz ist die Rosalinde nämlich ein Debüt: «Ich musste mir die Rolle sehr langsam und Schritt für Schritt erarbeiten», erzählt sie. «Es war fast wie damals im Konservatorium: Ich habe meine Stimme in dieser Rolle ganz neu kennengelernt. Wie funktioniert meine Stimme in Strauss’ musikalischer Welt? Was schafft sie, was schafft sie nicht? Wo sind die grossen Herausforderungen, wo muss ich mich ranhalten, wo kann ich lockerlassen? Und nach und nach kommt die Leichtigkeit.» Allein: Den «Wiener-Walzer-Schmalz» in den Körper zu kriegen, sei eine Herausforderung gewesen, wie sie lachend erzählt: «Das war mir sehr wichtig, aber ob ich das erreicht habe, weiss ich noch nicht.»

In ihrer Erarbeitung der Rosalinde, sagt Golda Schultz, habe sie besonders das Verhältnis von Identität und Maskerade interessiert: «Es gibt diese Szene, in der Rosalinde bei einem Csardas beim Orlofsky-Fest, ver kleidet, ihr Temperament feiert», sagt Schultz. «Da hat sie die Chance, jemand anders zu sein. Aber ist sie wirklich die Frau hinter der Maske? Wer sind wir hinter unseren Masken – wir tragen sie ja tagtäglich –, und helfen uns Masken nicht auch dabei, wirklich ehrlich zu sein?»

Ihr Job, sagt Golda Schultz, sei nicht, einfach nur schön zu singen, sondern das Publikum zum Denken und Reflektieren anzuregen, ihm im wahrsten Wortsinn etwas Interessantes zu zeigen, ihre eigene Geschichte und Lebensrealität in die Interpretation einzubringen: «Sonst sind wir alle Gesangsmaschinen, dann braucht es keine echten Menschen auf der Bühne», sagt sie. «Aber diese Kunst existiert mit echten Leuten auf der Bühne, weil wir unterschiedlich sind, weil wir diverse Realitäten und Perspektiven mitbringen. Wir kommen aus der ganzen Welt, aus Russland, Amerika, Malta, Südafrika, Nigeria, Portugal, Spanien, wir sind alle Teil dieser Gegenwart und Geschichte. Wie schaffen wir es, miteinander umzu gehen, ohne zu explodieren, mit unseren unterschiedlichen Meinungen und Blickwinkeln?» So betrachtet, wird die Opernbühne auf einmal zum politisch utopischen Ort. Zu einem Raum, in dem alle ohne Angst verschieden sein können. Zu einem Bollwerk gegen die Polarisierung, auf deren Rücken autoritäre Kräfte momentan stärker und stärker werden. Gegen spaltende Projektionen hilft ein empathischer und offener Blick, schreibt die Journalistin Gilda Sahebi – und benennt damit das, was Golda Schultz in ihrer Arbeit verkörpert: «Mir geht es nicht darum, einen Kommentar abzuliefern, ich bin keine Politikerin», sagt sie im Gespräch. «Mein Job ist es, Fragen zu stellen, wie eine Archäologin zu kratzen, zu kratzen und weiter zu kratzen. Ich stelle eine Frage, und die Welt antwortet mir.»


Hannah Schmidt ist freiberufliche Musikjournalistin. Sie schreibt unter anderem für DIE ZEIT, das VAN-Magazin, WDR3, SWR2, Die Deutsche Bühne und Deutschlandfunk.

Synopsis

Entdecken Sie das Kernstück jeder Geschichte: Unsere Synopsen geben Orientierung zur Handlung des Stückes und Konflikten, die seine Charakteren bewegen.

Erster Akt

 

Gabriel von Eisenstein muss eine Haftstrafe antreten. Nach einem Streit mit dem Advokaten Dr. Blind, trifft er nun Vorbereitungen für die Haft. Sein Freund Dr. Falke überredet ihn, die Nacht zuvor noch auf die berüchtigt spektakuläre Party des Prinzen Orlofsky zu gehen. Rosalinde verabschiedet sich von ihrem Mann. Sie glaubt, er gehe ins Gefängnis. Dr. Falke plant, sich an Eisenstein zu rächen. Die Bedienstete Adele gibt vor, sich um ihre kranke Tante kümmern zu müssen. In Wirklichkeit möchte auch sie zur Party von Orlofsky, zu der sie unverhofft eine Einladung erhalten hat. Kaum hat Eisenstein das Haus verlassen, erscheint Rosalindes Verehrer Alfred, der nur auf diesen Augenblick gewartet hat. Er beginnt seine Charmeoffensive und erinnert Rosalinde an die Zeit ihrer rauschenden Auftritte mit der gemeinsamen Band. Zufällig sei er wieder auf der Suche nach einer Sängerin. Gelangweilt von ihrer Lebenssituation und angeödet von ihrer Ehe mit Eisenstein, wird sich Rosalinde bewusst, wie sehr sie sich nach einem anderen Lebensentwurf sehnt. Als Gefängnisdirektor Frank eintrifft, hält er Alfred für Eisenstein und führt ihn ab.

 

Zweiter Akt

 

Auf der opulenten Party des Prinzen Orlofsky feiern die verkleideten Gäste hemmungslos und geben sich dem Rausch hin. Heute ist alles erlaubt. Falke stellt Eisenstein unter dem Namen «Marquis Renard» vor. Orlofsky fordert ihn auf, mit ihm zu trinken. Adele wird von ihrer Schwester als Sängerin eingeführt. Gefängnisdirektor Frank ist unter dem Namen «Chevalier Chagrin» ebenfalls eingetroffen und befreundet sich bestens mit dem ihm nicht persönlich bekannten Eisenstein. Letztlich trifft, von Dr. Falke bestellt, auch Rosalinde als berühmte Sängerin verkleidet, ein. Mit Erstaunen muss sie feststellen, dass ihr Mann nicht im Gefängnis sitzt, sondern sich hier bestens amüsiert. Eisenstein findet Gefallen an der Sängerin und flirtet mit ihr, ohne zu merken, dass sich hinter der Maske seine Frau verbirgt. Ihr gelingt es, seine Uhr als Beweis für sein Verhalten zu erlangen. Mit zunehmendem Verlauf der Party bröckeln die Fassaden und die menschlichen Abgründe kommen zum Vorschein. Eisenstein gibt prahlend zum Besten, dass er seinen Freund Dr. Falke damals als Fledermaus verkleidet, dem Spott ausgesetzt habe. Als der Morgen graut, brechen Frank und Eisenstein auf. Frank muss seinen Dienst im Gefängnis antreten, und Eisenstein sollte eigentlich schon bei ihm in der Zelle sitzen.

 

Dritter Akt

 

Auftritt der drei Nornen Verdandi (das Sein), Skuld (das Werden) und Urd (das Geworden). Sie haben das Schicksal der Figuren in der Hand und kommentieren Hoffnungen, verpasste Chancen und ungelebte Sehnsüchte.

Im Gefängnis kommt die Wahrheit ans Licht. Frank und Eisenstein geben einan der ihre wahre Identität zu erkennen. Eisenstein wird daraufhin plötzlich nüchtern: Wer war der Mann, den Frank gestern bei ihm zuhause in seinem Schlafrock verhaftet hat? Auch Eisensteins Bedienstete Adele erscheint mit ihrer Schwester Ida. Sie will «Chevalier Chagrin» beweisen, dass sie Talent hat und ihn bitten, ihre Ausbildung zu finanzieren. Dieser möchte die Situation nicht «unausgenützt» lassen. Advokat Dr. Blind trifft ein, um für den noch immer im Gefängnis sitzenden falschen Eisenstein zu intervenieren. Dieser drängt Dr. Blind hinaus und verkleidet sich als Advokat. Auch Rosalinde ist im Gefängnis angekommen. Zusammen mit dem vorgeführten Alfred gibt sie zu Protokoll wie sich die fälschliche Festnahme ereignet hat. Von Eifersucht getrieben gibt sich Eisenstein zu erkennen. Falke erklärt, dass er alles nur inszeniert habe, um seine damalige Blamage zu rächen. Alle stimmen ein: «Schuld war nur der Champagner». Prinz Orlofsky will sich um Adeles Karriere kümmern und Eisenstein bittet Rosalinde um Verzeihung. Wie lange lassen sich Lebenslügen in Champagner ertränken? Rosalinde lässt Eisenstein zurück. Ihre Zukunft will sie nicht verschwenden.