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Die Zauberflöte

Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto von Emanuel Schikaneder

Musikalische Leitung Fabio Luisi Inszenierung Tatjana Gürbaca Bühnenbild Klaus Grünberg Kostüme Silke Willrett Lichtgestaltung und Video-Design Klaus Grünberg Choreographische Mitarbeit Kinsun Chan Choreinstudierung Jürg Hämmerli Dramaturgie Claus Spahn

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. 30 Min. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 10 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

April 2016

Sa

09

Apr
19.00

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Mozart-Abo, Deutsche Oper-Abo

Di

12

Apr
19.30

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Kombi-Abo, Wahl-Abo

Fr

15

Apr
19.00

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Freitag-Abo B

Do

21

Apr
19.00

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Donnerstag-Abo B

So

24

Apr
20.00

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, AMAG Volksvorstellung

Gut zu wissen

Video 
Trailer «Zauberflöte»

Essay


Welcher Ordnung folgt die Zauberflöte?

Mozart liebte es, die Vorstellungen der Zauberflöte zu besuchen, die nach der Uraufführung am 30. September 1791 Abend für Abend ein grosser Erfolg waren. In einem Brief an seine Frau Constanze schildert er einen solchen Besuch: Er hatte an diesem Abend einen Gast bei sich, der mit der Aufführung nichts anfangen konnte und «alles belachte». Das ging Mozart so auf die Nerven, dass er ihn während der Vorstellung sitzen liess, ihn wütend einen «Papageno» hiess und die Loge wechselte. Dort überkam ihn plötzlich die Lust, das Glockenspiel selbst zu spielen. Er lief hinter die Bühne, setzte sich ans Instrument und spielte ein Arpeggio an einer völlig unpassenden Stelle. Emanuel Schikaneder, der als Papageno auf der Bühne stand, erschrak, schaute in die Kulissen und erkannte Mozart. Als das Glockenspiel dann tatsächlich erklingen sollte, machte Mozart sich den Spass, zu schweigen und brachte Schikane­der dadurch völlig aus dem Konzept. «Nun hielt er und wollte gar nicht mehr weiter. Ich erriet seinen Gedanken und machte wieder einen Akkord. Dann schlug er auf das Glockenspiel und sagte ‹Halts Maul›, alles lachte dann. Ich glaube, dass viele durch diesen Spass das erstemal erfuhren, dass er das Instrument nicht selber schlägt.»

So ging es also zu in den Vorstellungen der Zauberflöte: Mozart erlaubt es sich, seinem Freund und Partner Schikaneder bei offenem Vorhang einen Streich zu spielen. Schikaneder verwandelte die Not in eine schlagfertige Pointe, und alle klopften sich die Schenkel vor Lachen. Diese Briefstelle ist eine der sprechendsten aus Mozarts Korrespondenz im letzten Lebensjahr, weil sie etwas von der Theaterlust und dem Spass erkennen lässt, der rund um die Entstehung der Zauberflöte geherrscht haben muss. Man kann erahnen, wie die beiden Theaterkumpane sich hinterher noch in der Garderobe über die Aktion kaputtgelacht haben – der Kindskopf Mozart, dem ein spontaner Spass mehr bedeutete als die korrekte Wiedergabe seiner eigenen Noten, und das Rampenschwein Schikaneder, das in solchen ungeplanten Momenten zu extragrosser Form auflief.

Die Briefstelle erzählt von Mozarts unbändiger Lust, aus den Bahnen des Vorhersehbaren auszubrechen. Die überkam ihn zeit seines Lebens wie ein Juckreiz, dem er nachgeben musste. Dann gestattete er sich auch mal einen bewusst falschen Einsatz. Wenn Mozart seinem eigenen Notentext eine Nase dreht und gewissermassen Fünf gerade lässt, heisst das freilich nicht, dass er es mit seiner Kunst nicht so genau nimmt. Ihn interessierte, um im Bild zu bleiben, die Fünf als ungerade Zahl sehr wohl, aber mehr noch reizt ihn die Vorstellung von der Fünf als einer geraden Zahl. Beim Alogischen hakte seine Intelligenz erst richtig ein. Er bezog Inspiration aus albernen Verdrehungen, trieb ein absurd komisches und zugleich tiefgründiges Spiel mit Falsifizierungen, überraschenden Abbrüchen, Auslassungen und skurrilen Wendungen. Das gilt für seine Art, Briefe zu verfassen, aber auch für seine Musik: Der geniale Geist hatte eben Strukturen viel zu schnell durchschaut, als dass er Befriedigung darin gefunden hätte, ihnen brav zu folgen. Mozart wurde, gerade weil er im Formenkanon seiner Zeit fest verankert war, zum wilden Denker, störte bewusst die Gleichgewichte, wo das Ebenmass nahelag, experimentierte mit Asymmetrien und schroffen Kontrasten, ertüftelte Täuschungsmanöver, liebte das Vielgestaltige bei hoher Schnelligkeit und Gleichzeitigkeit der Verlaufsformen und schuf sich eigene Balancen jenseits des Vorgegebenen.

Was für seinen Umgang mit den Stilkonventionen seiner Zeit gilt, trifft auch auf sein Verhältnis zu Hierarchien zu. Mozart fügte sich selbstverständlich übergeordneter Autorität, aber in ihm rumorte doch die Lust, sie zu hinterfragen und subversiv zu untergraben. Er hatte – wie Figaro in seiner «Se vuol ballare»­-Arie – Lust, ein Tänzchen mit dem Grafen zu wagen. Natürlich nicht frei von Ambivalenzen, wie sie der Mozart-Biograf Maynard Solomon beschreibt: «Weil in ihm Spannungen zwischen Zorn und Zurückhaltung, Überheblichkeit und Unterwürfigkeit, Zerstörungstrieb und Schicklichkeit herrschen, bedienen sich Mozarts radikale Eingebungen keiner Gemeinplätze und schlagen keine voraussagbaren Bahnen ein. Da er ganz wie sein Vater skeptisch und vorsichtig gegenüber schnellen Lösungen und im Zweifel über die Beweggründe der Menschen ist, schloss er sich nicht kritiklos charismatischen politischen Führern und deren Reformprogrammen an. Seine radikalen Triebkräfte gerieten unter den Einfluss des Spieltriebs, der Kunst, der Sprache, des Rituals, die dadurch die Kanäle für den Ausdruck seines Altruismus und die Ventile für seine Wut öffneten.»

In der Zeit, in der Mozart an der Zauberflöte arbeitete (es waren bekanntlich seine letzten Lebensmonate), kam noch etwas anderes hinzu – Rastlosigkeit, gepaart mit extremen Stimmungsschwankungen, über die die Briefe im Sommer 1791 an seine in Baden zur Kur weilende Constanze Auskunft geben. Nach Monaten, in denen sein Schaffensdrang ins Stocken geraten war, kehrte seine Kreativität im Frühling 1791 mit starker Energie zurück. Er schrieb die Zauberflöte, La clemenza di Tito, das Klarinettenkonzert und vieles mehr. Er hatte extrem viel zu tun und arbeitete unter enormem Zeitdruck. In den Briefen erkennt man eine Persönlichkeit, die immer auf dem Sprung ist, unstet, getrieben, hin und her gerissen zwischen anspruchsvollen künstlerischen Aufgaben und einfachen Lebensgenüssen, kreativer Beflügelung und Einsamkeit. Er vermisst seine Frau, erträgt es nicht, alleine essen zu müssen, läuft ins Wirtshaus, wo sein Lieblingskellner «Don Primus» mit den leckeren «Carbonadeln» um die Ecke biegt, schreibt in dieser Zeit aber auch seinen berühmten Depressionsbrief: «…ich kann dir meine Empfindung nicht erklären, es ist eine gewisse Leere, die mir halt wehe tut, ein gewisses Sehnen, welches nie befriedigt wird, folglich nie aufhört, immer fortdauert, ja von Tag zu Tag wächst...»

Man muss das alles vor Augen haben, wenn man über die Zauberflöte nachdenkt. Sie ist das heissgeliebte, alle beglückende Herzenswerk im Opernrepertoire und zugleich ein Rätselstück, über dessen Werkgestalt und höhere Botschaft von jeher nicht minder heiss diskutiert wird. Denn ihre Handlung ist durchzogen von Ungereimtheiten, Brüchen und Widersprüchen. Die beginnen damit, dass die Königin der Nacht als gute, gerechte Herrscherin und Sarastro als böser Tyrann in das Stück eingeführt werden und die Vorzeichen sich im zweiten Teil umzudrehen scheinen, Sarastro als vermeintlich tugendhafter Weisheitslehrer herrscht und die Königin als tempelschänderische, zum Mord anstiftende Unheilsfigur vernichtet wird.

Sie setzen sich fort in der Verschränkung der Formen: Die Zauberflöte ist zugleich naives Märchen und bretterknarrendes Wiener Vorstadt­-Theater, symbolschweres Mysterienritual und leichtes Singspiel. Und sie enden in den vielen Details der Handlung, die nicht zusammen passen wollen: Tamino ist im ersten Akt noch als Retter Paminas im Auftrag der Königin unterwegs und wird im zweiten Akt von einer Szene zur nächsten zum folgsamen Prüfling im Bann des Sarastro­-Kreises. Die drei Knaben werden Tamino von der Königin der Nacht als Schutzengel und Sendboten mit auf den Weg gegeben, mahnen aber später Sarastros Tugenden an. Der Herrscher propagiert Toleranz und Grossmut, ist aber Sklavenhalter, verhängt Prügelstrafen und redet schlecht über Frauen. Die drei Damen scheinen im Quintett im zweiten Akt «Wie? Wie? Wie? An diesem Schreckensort?» unabhängig kämpfend in den Tempel eingedrungen zu sein, um Tamino zu warnen, sind aber zugleich Gegenstand der ersten Prüfung, die Sarastro dem Prinzen auferlegt, also Instrument des Prüfers. Die Liste der Fragwürdigkeiten liesse sich beliebig verlängern.

An Erklärungsversuchen dieser Ungereimtheiten leidet die Interpretationsgeschichte der Zauberflöte nicht: Man hat Emanuel Schikaneder (zu Unrecht) als tumben Urheber des Librettos ausgemacht. Man hat eine Bruchtheorie aufge­stellt, derzufolge Mozart und Schikaneder die Tendenz ihrer Oper mitten im Kompositionsprozess umgekehrt haben, um sich von einem allzu ähnlichen Singspiel abzusetzen, das kurz vor der Zauberflöte in Wien auf die Bühne gekommen war. Papieranalysen der Manuskripte haben diese Theorie widerlegt. Den jüngsten Interpretationsversuch hat mit grossem Aufwand der Ägyptologe Jan Assmann in seinem 2006 veröffentlichten Buch über die Zauberflöte unternommen, in dem er die Oper als ein alle Handlungsebenen und sogar das Publikum miteinbeziehendes freimaurerisches Mysterienspiel deutete, in dem die vermeintlichen dramaturgischen Widersprüche in Wahrheit als raffinierte Täuschungsmanöver und Illusionsstrategien angelegt seien. An der aus der Spur kippenden Ur­-Vitalität der Zauberflöte, an der lustvollen Unordnung, die ihr innewohnt, geht freilich auch Assmanns Theorie völlig vorbei. Mozart und Schikaneder waren eben keine Mysterien­-Spielmeister, die sich am Reissbrett ein hochgerüstetes, in sich stimmiges Ritual ausgedacht. Ihre Oper dreht sich zwei Akte lang als ein herrlich buntscheckiges, alle Sinne betörendes Kaleidoskop, in dem der offene Montagecharakter theatralische Energien freisetzt und das Nichterklärbare als Moment der Freiheit und des Spasses wirkt.

Daran kann auch nichts ändern, dass Sarastro in der Oper das Schlusswort hat und mit dem Finalchor seine Weltsicht scheinbar ins Recht setzt. Aus seinem Blickwinkel wird das Stück bis heute gerne betrachtet. Tief sitzt in den Köpfen der Zauberflöten­-Bewunderer nach wie vor die Sehnsucht, das Stück in seinen Widersprüchen zu glätten, ins Humanistische zu veredeln oder ins rein Märchenhafte abzumildern.

Sarastro liebt die heilige Ordnung. Sein Verstand sagt ihm, dass das Leben besser ist, wenn es nach Regeln geführt wird. Die Vernunft lehrt ihn, dass das Dasein auf Prinzipien beruhen muss. Er findet Ordnung nicht nur notwendig, sondern auch schön und deshalb betätigt er sich als ein Weltbaumeister der geregelten Verhältnisse. Ein Fundament hat er in die Erde eingelassen, das er Tugend nennt, und eine hohe Kuppel darüber errichtet, die er Wahrheit nennt. Viel Zement rührt er in seine Ideale, damit auch ja nichts bröckelt. In Sarastros heiliger Halle des wohlgeordneten Lebens ist alles an seinem Platz: Es gibt Eingeweihte (drinnen) und Nichteingeweihte (draussen), Mann (hoch droben) und Weib (in gebührendem Abstand darunter), Gerechtigkeit und Menschenliebe (auf dem Marmorsockel), Willkürherrschaft, Gewalt und Heuchelei (unter dem Teppich). Es ist ein perfektes Menschheitszuhause. Aber nicht die Welt und die Weltsicht, aus der heraus Mozart seine Zauberflöte geschrieben hat.

Stellen wir uns vor, der kleine Mann im rotem Rock mit den hervorstehenden Augen käme in Sarastros Reich zu Besuch. Gegensätzlichere Charaktere kann man sich kaum vorstellen: Hier der gesetzte Machtmensch und dort die personifizierte Unruhe. Hier der salbungsvolle Redner, der alles zweimal sagt, und dort das sprunghafte Genie, das seinem Gegenüber immer fünf Gedankengänge voraus ist. Der eine ein humorfreier Tugendwächter und Prinzipienreiter, der andere ein Luftikus. In ihrer Beziehung zur Aussenwelt unterscheiden sie sich diametral. Sarastro pflegt ein Verhältnis zur Welt, das auf Exklusion basiert. Er spaltete ab und schliesst aus, was nicht zu seinen Prinzipien passt und seine Ordnung stört. Mozarts Kreativität demgegenüber ist inklusiv, sie öffnet sich der Welt und nimmt als Kraftquelle alles wahr und in sich auf. Wahrscheinlich würden sie sich nicht sehr gut verstehen und sich gehörig auf die Nerven gehen. Womöglich würde Sarastro diesen Mozart, wie es seine Art ist, kuzerhand vor die Tür setzen. Aber zum Glück ist ja Mozart der Komponist der Oper und Sarastro nur eine Figur, die am Ende des ersten Akts die Bühne betritt.

Das Aufgeräumte steht gegen das kreative Chaos, das Geradlinige gegen das lustvoll Gezackte, die geschlossene Kuppel einer idealistisch geformten Welt gegen den offenen Sternenhimmel der Natur. Darum geht es in der Zauberflöte. Und wir kommen ihr näher, wenn wir versuchen, sie mit Mozarts Augen zu betrachten.


Ein Essay von Claus Spahn.
Dieser Artikel ist erschienen in MAG 24, November 2014.
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Fotogalerie

 

Szenenbilder «Die Zauberflöte»

Dies Bildnis ist bezaubernd schön

Tamino, 1. Akt

Videos 

Ein Gespräch mit Tatjana Gürbaca und Claus Spahn


Die geniale Stelle


Verwandlung

Eine Regieanweisung in Mozarts «Zauberflöte»

Im Libretto von Mozarts Zauberflöte findet sich im Übergang zur letzten Szene eine seltsame Regieanweisung. In der vorletzten Szene hat die Königin der Nacht versucht, mit ihren Helfershelfern heimlich in den Tempel einzudringen, den Siebenfachen Sonnenkreis zu stehlen und so den Machtkampf mit Sarastro für sich zu entscheiden. Dieser Raubversuch wird (vermutlich durch den Einsatz dieser Wunderwaffe) vereitelt, und die Mächte der Finsternis sind vernichtend geschlagen. Dann heisst es im Text: «Sogleich verwandelt sich das ganze Theater in eine Sonne.»

Selbst wenn man berücksichtigt, dass mit dem Wort «Theater» hier natürlich nicht das gesamte Gebäude einschliesslich des Zuschauerraums gemeint ist, sondern nur der sichtbare Bereich der Bühne, bleibt der Eindruck, dass der Autor hier jedes Mass verloren hat und die Möglichkeiten des Theaters vollkommen überschätzt. Das erscheint umso rätselhafter, wenn man bedenkt, dass Emanuel Schikaneder einer der erfolgreichsten und erfahrensten Theatermänner seiner Zeit war, also ein Mann, der sehr wohl wusste, was die Maschinerie des Theaters zu leisten imstande ist und wo ihre Grenzen liegen. Wie ist eine solche Fehlleistung möglich, und warum wurde der offensichtliche Irrtum nicht wenigstens nachträglich korrigiert?

Die Sache wird nicht besser, wenn man sich klarmacht, dass Schikaneder nicht der einzige Theaterautor ist, der dem Theater offensichtlich unlösbare Aufgaben stellt. Verglichen mit dem gigantischen Untergangs- und Wiedergeburtsspektakel, das Richard Wagner für den Schluss der Götterdämmerung vorgeschrieben hat, nimmt sich dieser Fall geradezu bescheiden aus. Es ist darum auch nur folgerichtig, dass Wagner, mit der Dürftigkeit der Bühnenverwirklichung seiner Visionen konfrontiert, auf den Gedanken kam, das «unsichtbare Theater» zu erfinden, das dem Zuschauer die Vision des Dramatikers unmittelbar vor das innere Auge stellen kann, und nicht Pappe und bemalte Leinwand vor das äussere.

Aber dem mit allen Wassern gewaschenen Theater- und Geschäftsmann Schikaneder dürften solche hochgestochenen Gedanken an ein Theater jenseits des Theaters vollkommen fremd gewesen sein. Er schrieb für das ganz diesseitige, ganz sichtbare Theater, und in diesem wollte er seinem Publikum etwas bieten, womit er ganz diesseitiges Geld verdienen konnte. Freilich wusste er als erfahrener Theatermann auch sehr genau, dass es nicht die Aufgabe des Autors ist, die technische Realisierung der Vorgänge zu bedenken. Was er verfasst, die dramatische Vorlage (der Text und/oder die Komposition) ist nicht die Blaupause der Inszenierung, die das Theater nur noch nachzuzeichnen hätte. Ja, sein Werk ist nicht einmal Theater, sondern Dichtung, ein poetischer Text, der dem Theater übergeben wird, damit dieses sein Eigenes daraus macht: das eigenständige, einzigartige, unwiederholbare und nicht konservierbare Theaterkunstwerk.

So schrieb Schikaneder nieder, was ihm der treffendste Ausdruck für den Vorgang schien: Die Mächte der Finsternis sind vernichtet, das strahlende Licht der (für ihn selbstverständlich männlichen) Weisheit und der (für ihn ebenso selbstverständlich männlichen) Humanität herrscht unumschränkt – auf eine knappe Formel gebracht: «Das ganze Theater verwandelt sich in eine Sonne.» Die Frage, wie das zu realisieren sei, hat der Librettist Schikaneder dem Theaterdirektor Schikaneder überlassen: Der Dichter träumt das Unmögliche, das vielleicht doch nur das vorläufig Unmögliche ist. Wer weiss denn, ob es nicht einmal möglich sein wird, das ganze Theater in eine Sonne zu verwandeln? Und vielleicht ist es dann ja doch das ganze Gebäude, das sich in eine gewaltige Lichtquelle verwandelt, von der ein Leuchten ausgeht, das weit hinausreicht in die Welt ausserhalb der «fensterlosen Häuser» (wie Bertolt Brecht die Theater genannt hat) und sie erleuchtet und verwandelt. Die Kunst, daran scheint uns Schikaneders unrealisierbare Regieanweisung zu gemahnen, ist der Raum des Traums vom Unmöglichen, von der unmöglichen Bühnenverwandlung ebenso wie vom endgültigen Sieg des Guten in der Welt.


Text Werner Hintze.
Dieser Artikel ist erschienen in MAG 24, Dezember 2014.
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Videos 

Der Opernführer von SRF Kultur

«Die Zauberflöte» in 7:45 Minuten erklärt.


Wie machen Sie das, Herr Bogatu?


Kein Poulet

Ein Blick hinter die Kulissen und in die Welt der Bühnentechnik von «Die Zauberflöte». Der technische Direktor am Opernhaus Zürich, Sebastian Bogatu, gibt Auskunft über falsche Fenster, echte Hühner und ein Feuer, das in Wirklichkeit Wasser ist.

Das Bühnenbild der Zauberflöte: Auf der Drehscheibe stehen in einem Karree vier über Eck gestellte, vollkommen identische Hausfassaden mit je einer Tür in der Mitte, einem Fenster links und einem rechts. Darüber in zwei weiteren Geschossen vier weitere Fenster. Wobei «Fenster» der falsche Begriff ist: Es sind tote Fensterhöhlen, die in den Zuschauerraum starren – denn hinter den Öffnungen ist das Nichts. Unser technischer Projektleiter Moritz Noll hatte die Aufgabe, die Wände so zu konstruieren, dass sie sich nur gegenseitig abstützen. Keine Stützen, keine Zwischenböden und kein Dach dürfen den Lichteinfall von oben in das Haus beeinträchtigen. Und solange die Regisseurin Tatjana Gürbaca die Rollos, die hinter jedem Fenster versteckt in den Fassaden untergebracht sind, nicht schliessen lässt, fällt dieses Licht durch die Fensteröffnungen wieder auf die Bühne – und trifft dort auf Hühner, die neben einem Baum und einem lodernden Lagerfeuer picken und scharren.

Bei dem Baum handelt es sich um ein realistisch nachgebautes Skelett einer Buche, das bis in schwindelnde Höhen beklettert werden kann. Dazu ist es aus zahlreichen gebogenen und geraden, unterschiedlich dicken Stahlrohren zusammengeschweisst und anschliessend durch eine plastische dicke Rinde und entsprechende Farbe in eine Buche verwandelt worden. Sobald die Scheibe dreht, erkennt der Zuschauer, dass vor jeder Fassade ein vollkommen identischer Baum steht. Im Gegensatz zu den Bäumen könnten zwei der Hühner echt sein. Diese sind im Spätsommer geschlüpft und wurden von klein auf von einem Tiertrainer auf ihre Rolle in dieser Inszenierung einstudiert. Die restlichen Hühner hat die Theaterplastik so realistisch nachgebaut, dass es dem Zuschauer erst nach einer Weile auffallen wird, dass es sich nicht um lebendige Tiere handelt. Wenn sich nun aber während der Proben herausstellen sollte, dass die echten Hühner trotz allem Training dazu neigen, suizidal in die Lagerfeuer oder in den Orchestergraben zu springen, werden diese durch weniger eigenwillige Hühnerroboter ersetzt, damit die echten noch ein langes, erfülltes Leben abseits des Rampenlichtes haben.

Der Sprung ins Lagerfeuer würde ihnen allerdings gar nicht schaden, da das Feuer in Wirklichkeit Wasser ist: In jedem Lagerfeuer hat die Requisite mehrere ferngesteuerte Ultraschallvernebler eingebaut, die Wasser in einen sehr feinen Nebel verwandeln. Dieser Nebel wird von unten rot­gelblich beleuchtet und hochgeblasen. Da die feinen Wassertropfen in der Luft schnell verdunsten, entsteht der Eindruck von züngelnden Flammen – Flammen allerdings, die nicht in der Lage sind, Hühner in Poulet zu verwandeln.


Text von Sebastian Bogatu.
Illustration von Anita Allemann.
Dieser Artikel ist erschienen in
 MAG 24, Dezember 2014.
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Audio-Einführung

  1. Audio-Einführung zu «Die Zauberflöte»
    Unser Chefdramaturg Claus Spahn gibt einen Einblick in die Produktion «Die Zauberflöte». Live-Einführungen finden jeweils 45 Minuten vor der Vorstellung im Opernhaus statt.

Programmbuch

Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Synopsis

Die Zauberflöte

Synopsis

Die Zauberflöte

Biografien


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra, Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino und designierter Music Director des Dallas Symphony Orchestra ab 2020. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy), die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck) und Das Land des Lächelns (Regie: Andreas Homoki).

Wozzeck16, 19, 22, 25, 29 Sep; 06 Okt 2015 Falstaff 18, 20, 24, 27 Sep 2015 Bruckner27 Sep 2015 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Gedenkkonzert Nikolaus Harnoncourt17 Apr 2016 I puritani22, 25, 29 Jun; 03, 07, 10 Jul 2016 Tosca28 Jun; 02, 06, 09 Jul 2016 Galakonzert Internationales Opernstudio04 Jul 2016 Rimski-Korsakow / Adolphe10 Jul 2016


Tatjana Gürbaca, Inszenierung

Tatjana Gürbaca

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim Internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht vom Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin, Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, die Oper Köln, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo, das Theater an der Wien und ans Lucerne Festival. 2011–2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos Macbeth, Un ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera, Macbeth am Staatstheater Mainz sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Strauss’ Capriccio sowie ein dreiteiliges Ring-Projekt am Theater an der Wien, Lohengrin in Essen und Der fliegende Holländer in Antwerpen/Gent. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie zuletzt Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15), Werther (2016/17) und La finta giardiniera (2017/18).

Rigoletto05, 09, 12, 14, 18 Feb 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Klaus Grünberg, Bühnenbild / Lichtgestaltung und Video-Design

Klaus Grünberg

Klaus Grünberg stammt aus Hamburg, studierte Bühnenbild bei Erich Wonder in Wien und ist seitdem als freier Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa sowie in Kuwait und Buenos Aires tätig. Seit vielen Jahren arbeitet er mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels sowie den RegisseurInnen Tatjana Gürbaca und Barrie Kosky zusammen. Seine letzten Arbeiten waren Arnold Schönbergs Moses und Aron und Debussys Pelléas et Mélisande an der Komischen Oper Berlin, Dmitri Schostakowitschs Die Nase am Royal Opera House London und der Komischen Oper Berlin, Die Zauberflöte, Macbeth und Werther am Zürcher Opernhaus sowie Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus am Theater Bremen. 1999 eröffnete Klaus Grünberg das MOMOLMA (museum of more or less modern art). Weitere Informationen und Bilder auf www.klausgruenberg.de

Rigoletto05, 09, 12, 14, 18 Feb 2016 Macbeth06, 10, 13, 17, 19, 23, 28 Apr; 05, 07 Mai 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Silke Willrett, Kostüme

Silke Willrett

Silke Willrett studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose und Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1999 schloss sie ihr Staatsexamen in Kunstgeschichte ab. Seit 2003 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, häufig in Zusammenarbeit mit Marc Weeger. 2004 und 2007 wurde sie gemeinsam mit Marc Weeger als beste Bühnen- und Kostümbildnerin in «Die Deutsche Bühne» nominiert. Zu den RegisseurInnen, mit denen sie zusammenarbeitet, zählen unter anderem Andrea Breth (Eugen Onegin, Salzburger Festspiele 2007, Katja Kabanova in Brüssel, Wozzeck an der Staatsoper Berlin, Prokofjews Der Spieler an der Niederländischen Oper in Amsterdam), Christof Nel (Simplicius Simplicissimus von Karl Amadeus Hartmann in Stuttgart und Frankfurt, Die Bakchen am Schauspielhaus Frankfurt, Kurzopern von Hans Werner Henze am Prinzregententheater München sowie Moses und Aron von Arnold Schönberg an der Deutschen Oper am Rhein), Tatjana Gürbaca (u.a. Rigoletto an der Oper Graz, Le Grand Macabre am Theater Bremen, Werther, Manon und Un ballo in maschera am Staatstheater Mainz, Der fliegende Holländer an der Deutschen Oper Berlin, Tschaikowskis Mazeppa, Eugen Onegin und Tsjarodejka an der Vlaamse Opera Antwerpen, Carmen an der Oper Leipzig, Salome an der Deutschen Oper am Rhein, Rigoletto, Aida, Die Zauberflöte und Werther am Opernhaus Zürich) und Sergio Morabito (Pilotprojekt Wunderzaichen von Marc André in Stuttgart) sowie Monique Wagemakers und Johannes Erath. Als Setdesignerin und Kostüm­bildnerin ist Silke Willrett zudem für Filmproduktionen in Stuttgart und Berlin tätig.

Rigoletto05, 09, 12, 14, 18 Feb 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Kinsun Chan, Choreographische Mitarbeit

Kinsun Chan

Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz in den USA. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und Ed Wubbe zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für die Reihe «Junge Choreografen» des Balletts Zürich sowie im Rahmen der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Ballett Akademie München, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hong Kong Ballet, wurde zum Jacobs Pillow Dance Festival (USA) und zum Festival des Arts de Saint Sauveur (Kanada) eingeladen. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Tanz und Opern tätig. Zu den OpernregisseurInnen mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Dominique Mentha, Bernd Mottl, Frank Hilbrich, Tatjana Gürbaca und Sebastian Baumgarten. Kinsun Chan ist ab 2019/20 neuer Leiter der Tanzkompanie am Theater St. Gallen.

Die Hamletmaschine29, 31 Jan; 02, 07, 11, 14 Feb 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Jürg Hämmerli, Choreinstudierung

Jürg Hämmerli

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­­hochschule in Zürich. Sei­­­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wur­de er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eige­­nen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/ 94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opern­hau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­ge­fähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rund­funk­chor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satz­chors so­wie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

La clemenza di Tito03, 05, 08 Jul 2016 Wozzeck16, 19, 22, 25, 29 Sep; 06 Okt 2015 Les Pêcheurs de perles28, 31 Okt; 06, 08 Nov 2015 Das verzauberte Schwein22, 29 Nov; 05, 16, 17, 26, 29 Dez 2015; 02, 08, 10, 17 Jan; 13 Mär; 02 Apr 2016 Turandot15, 19, 22, 26, 30 Dez 2015 Die Hamletmaschine29, 31 Jan; 02, 07, 11, 14 Feb 2016 Le Comte Ory09, 12, 17, 19 Mär 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Pelléas et Mélisande11, 14, 19, 21, 25, 27, 29 Mai 2016 Così fan tutte01, 03, 05, 10 Jun 2016 Pique Dame14, 18, 23 Jun 2016


Mauro Peter, Tamino

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat, gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si, Constantinos Carydis und James Gaffigan. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. In dieser Saison 2018/19 singt Mauro Peter die Titelrolle in Webers Oberon am Theater an der Wien. Liederabende führen ihn u.a. nach Wien, Graz, München, Salzburg und Prag.

Wozzeck16, 19, 22, 25, 29 Sep; 06 Okt 2015 Liederabend Mauro Peter04 Feb 2016 King Arthur01, 03, 11, 16, 18, 20, 28 Mär; 01 Apr 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Così fan tutte01, 03, 05, 10 Jun 2016


Georg Zeppenfeld, Sarastro

Georg Zeppenfeld

Georg Zeppenfeld stammt aus Westfalen und studierte in Köln. Seit 2001 ist die Sächsische Staatsoper Dresden seine künstlerische Heimat. Darüber hinaus gastiert er an den grossen Opernhäusern Europas und der USA. Im Zentrum seines Schaffens stehen Partien wie Kaspar (Freischütz), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Banco (Macbeth), Padre Guardiano (La forza del destino), Filippo II (Don Carlo), Daland (Der fliegende Holländer), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde), Veit Pogner (Meistersinger) und Gurnemanz (Parsifal), aber auch Figaro und Bartolo (Le nozze di Figaro), Don Alfonso (Così fan tutte), Rocco (Fidelio), Wassermann (Rusalka) und Pimen (Boris Godunow). Eine Schlüsselrolle ist Sarastro (Die Zauberflöte), den er unter Claudio Abbado in Baden-Baden sowie in San Francisco, an der New Yorker Met, der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen (unter Harnoncourt) und am Royal Opera House in London gesungen hat. Seit 2010 ist er u.a. als Gurnemanz, Marke, Landgraf und König Heinrich regelmässig bei den Bayreuther Festspielen zu Gast. Mit besonderer Vorliebe widmet er sich dem Konzert- und Liedgesang. Er arbeitete mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Lorin Maazel, Marc Minkowski, Antonio Pappano, Christian Thielemann u.a. 2015 wurde ihm von der Semperoper Dresden der Kammersängertitel verliehen. Bei den Osterfestspielen Salzburg 2019 debütierte er als Hans Sachs (Meistersinger). In dieser Saison ist er an seinem Dresdner Stammhaus als Lord Sydney (Il viaggio a Reims), Raimondo, Graf Hermann und Hans Sachs zu erleben. In Zürich war er zuletzt als Zaccaria in Nabucco hören. Geplant sind Rocco am Royal Opera House Covent Garden, Gurnemanz in München und Veit Pogner in Bayreuth.

Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Gedenkkonzert Nikolaus Harnoncourt17 Apr 2016


Mari Eriksmoen, Pamina

Mari Eriksmoen

Mari Eriksmoen stammt aus Norwegen. Sie studierte an der Norwegischen Akademie für Musik in Oslo, am Conservatoire National Supérieur in Paris und an der Opernakademie in Kopenhagen. Kurz nach ihrem Studium machte sie mit ihrer Interpretation der Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) am Theater an der Wien (2010/11) international auf sich aufmerksam. Es folgten u.a. Engagements als Blonde (Die Entführung aus dem Serail) und Fiakermilli (Arabella) in Frankfurt, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) und Euridice (L’Orfeo) am Theater an der Wien sowie als Papagena (Die Zauberflöte) am Lucerne Festival. In letzter Zeit war sie u.a. als La Folie (Platée) an der Pariser Opéra-Comique unter William Christie, als Blonde in Amsterdam, Brüssel, Glyndebourne und München und als Waldvogel (Siegfried) mit Daniel Barenboim an der Mailänder Scala zu erleben, gab ihr Debüt als Pamina in Aix-en-Provence, sang Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und Brüssel, Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni) und Fiordiligi (Così fan tutte) jeweils unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien und sang Die Fee (Massenets Cendrillon) an der Komischen Oper in Berlin. Zudem tritt Mari Eriksmoen regelmässig in Konzerthäusern und an Festivals in Europa, Nord- und Südamerika mit einem brei­ten Konzertrepertoire auf. Zu ihren zukünftigen Engagements gehört u.a. Mélisande (Pelléas et Mélisande) an der Opera Vlaanderen und am Grand Théâtre de Luxembourg.

Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Sen Guo, Königin der Nacht

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi (China) geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium und am Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/ 02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bo­hème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit 2002/03 war sie u.a. als Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda zu erleben. In jüngerer Zeit sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht, Nanetta (Falstaff), Clorinda (La cenerentola), Oscar und Madame Herz (Der Schauspieldirektor) und war in der Kinderoper Das verzauberte Schwein, in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk sowie in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu hören. Zudem sang sie Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg im Sommer 2016 und Clorinda in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles.

Falstaff 18 Sep 2015 Das verzauberte Schwein22, 29 Nov; 05, 16, 17, 26, 29 Dez 2015; 02, 08, 10, 17 Jan; 13 Mär; 02 Apr 2016 La bohème25 Nov 2015 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Ruben Drole, Papageno

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser und als Guru in der Uraufführung Last Call zu sehen.

Das verzauberte Schwein22, 29 Nov; 05, 16, 17, 26, 29 Dez 2015; 02, 08, 10, 17 Jan 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Così fan tutte01, 03, 05, 10 Jun 2016


Deanna Breiwick, Papagena

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Danach verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater, sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich stand Deanna Breiwick in der Spielzeit 2013/14 u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Seither war sie u.a. an der Met als La Charmeuse in Massenets Thaïs und als Blumenmädchen (Parsifal) zu hören, sang Nannetta (Falstaff) an der De Moines Metro Opera und Gilda (Rigoletto) an der Palm Beach Opera. Sie gab Konzerte mit der Seattle Symphony und sang in Mendelssohns Judas Maccabeus bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen. In Zürich war sie zuletzt als Dorothy in Der Zauberer von Oz und als Drusila in L’incoronazione di Poppea zu erleben. 2018/19 sang sie u.a. Shadow in Nico Muhlys Marnie an der Met, gab ihr Debüt am Michigan Opera Theatre als Gretel (Hänsel und Gretel) sowie ihr Rollendebüt als Adina (L’elisir d’amore) an der Opera Omaha.

Orlando16, 20, 22, 24 Mai 2016 Das verzauberte Schwein22 Nov; 05, 16, 17, 26, 29 Dez 2015; 02, 08, 10, 17 Jan; 13 Mär; 02 Apr 2016 King Arthur01, 03, 11, 16, 18, 20, 28 Mär; 01 Apr 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Die Gänsemagd07 Feb 2016 Der Schauspieldirektor29 Okt 2015


Mélissa Petit, 1. Dame

Mélissa Petit

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren und studierte am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialo­gues des Carmélites von Poulenc zu erleben. Ausserdem sang sie dort Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Ab der Spielzeit 2015/16 gehörte Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Philidel (King Arthur), Servilia (La clemenza di Tito), Ännchen (Der Freischütz), Sophie (Werther), Créuse (Médée), Eurilla (Haydns Orlando paladino), Marzelline (Fidelio) und Johanna Barker (Sweeney Todd) zu erleben. In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking. Unlängst sprang sie als Juliette in Düsseldorf ein.

Elektra26 Sep; 04 Okt 2015 King Arthur01, 03, 11, 16, 18, 20 Mär; 01 Apr 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 La clemenza di Tito03, 05, 08 Jul 2016 Der Schauspieldirektor12 Sep 2015


Alexandra Tarniceru, 1. Dame

Alexandra Tarniceru

Alexandra Tarniceru, Sopran, wurde in Rumänien geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Elena Botez an der Musikhochschule «V. Brauner» in Piatra Neamt und bei Claudia Codreanu an der National University of Music in Bukarest. Zu ihrem Repertoire gehören Opernpartien wie Con­tessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Micaëla (Carmen), Mimì (La bohème) und Liù (Turandot) sowie die Solopartien in Werken wie Bachs Matthäuspassion und Magnificat, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, in den Requien von Mozart, Verdi, Fauré und Brahms sowie in Rossinis Stabat mater. Bei internationalen Wettbewerben wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie konzertierte auf vielen Bühnen ihrer Heimat sowie in Österreich, Griechenland und Deutschland. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und war in Zürich u.a. als Magd (Jenůfa), Mascha (Pique Dame), Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), 1. Dame (Die Zauberflöte) und Echo (Ariadne auf Naxos) sowie in Die Frau ohne Schatten, Elektra und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. 2015 gewann sie den zweiten Preis beim Anneliese Rothenberger-Wettbewerb.

 

Turandot15, 19, 22, 26, 30 Dez 2015 Die Zauberflöte


Julia Riley, 2. Dame

Julia Riley

Julia Riley, britische Mezzosopranistin, studierte an der Royal Academy of Music und beim National Opera Studio in London. Sie ist Gewinnerin der Mozart Singing Competition. Seit ihrem Debüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro bei der Glyndebourne Touring Opera war sie u.a. als Nancy in Albert Herring an der Opéra Comique in Paris, in der Titelrolle von Händels Xerxes, als Donna Elvira (Don Giovanni), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena) mit der English Touring Opera, als Dorabella in Così fan tutte mit der Opera Holland Park sowie in I puritani und L’italiana in Algeri an der Scottish Opera zu hören. Auf dem Konzertpodium trat sie unter anderem bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davies auf, beim London Bach Festival, im Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon), beim Glyndebourne Festival, in der Royal Albert Hall mit dem London Philharmonic Orchestra (Verdis Requiem), beim Leeds Lieder Festival, in der Londoner Barbican Hall, der Birmingham Symphony Hall (Beethovens Neunte Sinfonie) und im Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie in der Londoner Cadogan Hall mit der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Julia Riley zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo sie u.a. als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti, Giovanna (Rigoletto), Charlotte (Die Soldaten), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Zweite Magd (Elektra) und Flora (Das verzauberte Schwein) zu erleben war. In Zukunft ist Charlotte (Die Soldaten) am Teatro Colon in Buenos Aires geplant.

 

Elektra26 Sep; 04 Okt 2015 Das verzauberte Schwein22, 29 Nov; 05, 16, 17, 26, 29 Dez 2015; 02, 08, 10, 17 Jan; 13 Mär; 02 Apr 2016 Rigoletto05, 09, 12, 14, 18 Feb 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Judit Kutasi, 3. Dame

Judit Kutasi

Judit Kutasi wurde in Rumänien geboren. Sie studierte an der Universität Oradea bei Lavinia Chereches sowie an der Musikakademie «Gheorghe Dima» in Cluj Napoca bei Marius Vlad Budoiu. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Orfeo (Glucks Orfeo ed Euridice), Marcellina (Le nozze di Figaro), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Berta (Il barbiere di Siviglia), Lola (Cavalleria rusticana), Fenena (Nabucco), Maddalena (Rigoletto), Ulrica (Un ballo in maschera) und Erda (Das Rheingold). Sie ist bereits auf vielen europäischen Bühnen aufgetreten und wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. In der Spielzeit 2013/14 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und am Opernhaus Zürich u.a. als Wowkle in La fanciulla del West zu erleben. Seit der Spielzeit 2014/15 gehört Judit Kutasi zum festen Ensemble des Opernhauses und war bereits als Dritte Dame in Die Zauberflöte, in Die Frau ohne Schatten, in Martinůs Juliette sowie als Alisa (Lucia di Lammermoor) zu hören. In dieser Spielzeit ist sie als Mary (Der fliegende Holländer) sowie als Mrs Quickly (Falstaff), als Gouvernante (Pique Dame) sowie in der Familienoper Das verzauberte Schwein zu erleben.

Falstaff 18, 20, 24, 27 Sep 2015 Das verzauberte Schwein22 Nov 2015; 02, 08, 10, 17 Jan; 02 Apr 2016 Der fliegende Holländer20 Feb 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Pique Dame14, 18, 23 Jun 2016


Michael Laurenz, Monostatos

Michael Laurenz

Michael Laurenz begann seine Gesangskarriere als Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue und Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen. 2010 wurde er ans Opernhaus Zürich engagiert und war hier u.a. als Arbace (Idomeneo), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra), Monostatos (Die Zauberflöte), Pirzel (Die Soldaten) und in der Titelrolle von Robin Hood zu hören. Michael Laurenz gastiert regelmässig an den grossen Opernhäusern und Festivals Europas, darunter die Bregenzer Festspiele (Mieczysław Weinbergs Das Porträt, Aida, HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald), die Pariser Oper (Brighella in Ariadne auf Naxos, Pedrillo und Monostatos), die Salzburger Festspiele (Scaramuccio in Ariadne, Cauchon in Braunfels’ Jeanne d’Arc), die Bayerische Staatsoper (Pedrillo, Dr. Blind in Die Fledermaus) und das Stuttgarter Musikfest (Ullmanns Der Kaiser von Atlantis). Höhepunkte der letzten Zeit waren Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, Andres (Wozzeck) an der Mailänder Scala, Meckie Messer beim Kurt Weill-Fest in Dessau, Aegisth (Elektra) sowie Albert Gregor (Die Sache Makropulos) an der Vlaamse Opera, Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) in Glyndebourne, Willy (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) in Zürich und Basilio (Le nozze di Figaro) an der Oper Köln.

Elektra26 Sep; 04 Okt 2015 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Andri Björn Róbertsson, Sprecher / 2. Priester

Andri Björn Róbertsson

Andri Björn Róbertsson, Bassbariton, absolvierte ein Sprach- und Gesangsstudium in seiner Heimatstadt Reykjavik und studierte anschliessend an der Royal Academy of Music und am National Opera Studio in London. Er ist HSCBC Lauréat de Festivals d’Aix-en-Provence und English National Opera Harewood Artist. Zu hören war er als Sarastro an der Garsington Opera und am Bath International Music Festival, als Don Villotto (La vera costanza) mit der Royal Academy (Trevor Pinnock), als Arthur in Maxwell Davies’ The Lighthouse mit der Royal Academy, als Gremin (Eugen Onegin) sowie in Francisco Colls Café Kafka und Elspeth Brookes The Commision am Royal Opera House Covent Garden, als Cappadocier und Jude (Salome), in einem Rezital mit Dame Kiri Te Kanawa in Reykjavík und in Mozarts Requiem mit der Brandenburg Sinfonia in der Kirche St. Martin in the Fields in London. 2014/15 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich, wo er als Sprecher/2. Priester (Die Zauberflöte), König (Die Gänsemagd), 3. Edler (Lohengrin) und Pronin (Fälle von Oscar Strasnoy) zu sehen war. Er besuchte Meisterklassen bei Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen, José Carreras, Roger Vignoles und Angelika Kirchschlager. Er gewann u.a. die Mozart Singing Competition in London und war Halbfinalist beim Queen Sonja Wettbewerb in Oslo. Nächste Spielzeit wird er u.a. als Angelotti in Tosca und Ceprano in Rigoletto an der English National Opera in London zu erleben sein.

 

King Arthur01, 03, 11, 16, 18, 20, 28 Mär; 01 Apr 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016


Iain Milne, 1. Priester

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd und Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Elektra26 Sep; 04 Okt 2015 Il viaggio a Reims11, 13, 16, 18, 23, 27 Dez 2015; 01, 03, 05, 07, 09 Jan 2016 Le Comte Ory09, 12, 17, 19 Mär 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Pique Dame14, 18, 23 Jun 2016 Orlando paladino10, 18, 20, 22 Mai 2016


Pavel Petrov, 1. Geharnischter

Pavel Petrov

Pavel Petrov, Tenor, wurde in Weissrussland geboren. Er studierte an der Staatlichen Musikakademie in Minsk und gewann bereits zahlreiche Wettbewerbe, darunter 2013 den 2. Preis bei der Moniuszko Vocal Competition und den 1. Preis bei der Bieshu Vocal Competition sowie 2014 jeweils den 2. Preis bei der Magomaev Vocal Competition und bei der Competizione dell’Opera. Von 2009 bis 2012 war er Chormitglied an der Oper Minsk. Seit 2012 ist er dort als Solist engagiert und interpretierte bisher Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Junger Zigeuner (Aleko), Beppo (Pagliacci) und Lykov (Die Zarenbraut). 2015 sang er zudem Lenski an den Opernhäusern in Kiel und Bukarest sowie Alfredo am Michailovsky Theater, St. Petersburg und Junger Zigeuner (Aleko) am Brüsseler Opernhaus La Monnaie. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich, wo er u.a. in La traviata, Turandot, Le Comte Ory und Orlando Paladino zu erleben ist.

 

La traviata13, 15, 18, 21, 27 Nov 2015 Turandot15, 19, 22, 26, 30 Dez 2015 Le Comte Ory09, 12, 17, 19 Mär 2016 Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Orlando paladino10, 18, 20, 22 Mai 2016


Bastian Thomas Kohl, 2. Geharnischter

Bastian Thomas Kohl

Bastian Thomas Kohl, Bass, absolvierte sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» Leipzig sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Anton Scharinger und Karlheinz Hanser. Nach frühen Bühnenerfahrungen im Opernchor Leipzig sowie auf einer Europatournee mit Riccardo Chailly und dem Gewandhausorchester Leipzig (Ravels Daphnis et Chloé) gab er unter Nikolaus Harnoncourt sein Konzertdebut im Grossen Saal des Wiener Musikvereins in G.F. Händels Oratorium Saul (Samuel) sowie Papst Leo III. (Opern-Collage David mit Musik von Edward Rushton, Carlo Gesualdo) und in Kaiser im Bad beim Origen Festival Cultural 2014 in der Schweiz. Er war Teilnehmer der Internationalen Meistersinger Akademie Neumarkt (Bayern) unter dem Patronat von Kurt Masur, war Stipendiat des DAAD und ist Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbes «Fortress Munot Schaffhausen», wo er beim 1. Opernfestival als Zuniga (Carmen) zu hören sein wird. Zudem gibt er in der Spielzeit 2015/16 sein Debut als Masetto (Don Giovanni) an der Opéra Nantes-Angers in Frankreich. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Bastian Thomas Kohl Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war bisher u.a. in Lohengrin, Die Gänsemagd, Elektra, Fälle von Oscar Strasnoy und La bohème zu erleben. Zudem wird er in dieser Spielzeit als Narumov in Pique Dame zu hören sein.

 

Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Pique Dame14, 18, 23 Jun 2016 Die Gänsemagd19, 26 Dez 2015; 18, 31 Jan; 03 Feb 2016


Tölzer Knabenchor, Drei Knaben

Tölzer Knabenchor

Die Wurzeln des Tölzer Knabenchores reichen zurück bis zur nach dem Krieg gegründeten Tölzer Pfadfindergruppe, in der bei gemeinsamen Unternehmungen gerne diverse Volks- und Wanderlieder angestimmt wurden. Als sich diese Gruppe im Januar 1956 auf- löste, übernahm der 18-jährige Gymnasiast Gerhard Schmidt-Gaden die Leitung der Sing- gruppe und legte damit den Grundstein für die einzigartige Erfolgsgeschichte des Tölzer Knabenchores Seit 1971 probt der Chor in der Landeshauptstadt München. Dort werden etwa 200 Knaben in vier Ausbildungsstufen vom Künstlerischen Leiter Ralf Ludewig sowie sieben weiteren Gesangspädagogen, beraten und unterstützt durch den Chorgründer Gerhard Schmidt-Gaden, unterrichtet und nach dem Stimmbruch im eigenen Männerchor weiter betreut. Basis der Arbeit sind die Freude am Singen, Kreativität, Spontaneität und Selbstdisziplin der Knaben. Im Konzertchor singen diese jährlich bei bis zu 250 Konzerten und Opernaufführungen weltweit mit Musik vom Mittelalter bis in die Moderne. Einen der Schwerpunkte bildet die Kirchenmusik aus Barock und Klassik. Berühmtheit erlangten die Solisten des Tölzer Knabenchores mit den Partien der „Drei Knaben“ in Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, die auf mittlerweile 12 CD- und DVD-Produktionen in der Besetzung mit Tölzer Knaben zu hören ist. Neben zahlreichen Auftritten im Inland gastiert der Tölzer Knabenchores in fast allen Ländern Europas sowie in Israel, China, Japan, Korea und den USA. Namhafte Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Sergiu Celibidache, John Eliot Gardiner, Enoch zu Guttenberg, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Herbert von Karajan, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Metha, Riccardo Muti, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Georg Solti und Christian Thielemann haben bereits mit dem Tölzer Knabenchor gearbeitet. Der Chor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Einspielungen, u.a. Sonderpreise für das „Orff-Schulwerk“, den Deutschen Schallplattenpreis für Bachs „Weihnachtsoratorium“, den französischen Schallplattenpreis für Mozarts Oper „Apollo et Hyacinthus“, den französischen Diapason d’Or sowie den Preis ECHO KLASSIK der Deutschen Phono-Akademie Berlin für die „Bußpsalmen Davids“ von Orlando di Lasso. Der Tölzer Knabenchor wird durch den Freistaat Bayern, den Bezirk Oberbayern, die Stadt Bad Tölz und die Bayerische Volksstiftung gefördert.

Die Zauberflöte12, 15, 21, 24 Apr 2016 Pelléas et Mélisande11, 14, 19, 21, 25, 27, 29 Mai 2016