Elektra

Richard Strauss

Tragödie in einem Aufzug
Libretto von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles

Von 22. November 2026 bis 16. Dezember 2026

  • Sprache:
    In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Preview: 14 Nov 2026
    © Plakatmotiv von Boris Eldagsen

Musikalische Leitung:
Lorenzo Viotti

Lorenzo Viotti

Lorenzo Viotti, geboren in Lausanne, studierte Klavier, Gesang und Schlagzeug in Lyon sowie Dirigieren in Wien und Weimar. Von 2018 bis 2021 war er Generalmusikdirektor des Gulbekian-Orchesters in Lissabon und seit der Spielzeit 2021/22 ist er Chefdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er als Gewinner des Internationalen Dirigierwettbewerbs in Cadaqués 2013 sowie des Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2015. 2017 wurde er beim International Opera Award zum Newcomer des Jahres gekürt. Lorenzo Viotti hat bereits zahlreiche bedeutende Orchester dirigiert, darunter das BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, das Royal Liverpool Philharmonic, das Tokyo Symphony Orchestra , das Concertgebouw-Orchester Amsterdam, die Wiener Symphoniker, das Gewandhaus-Orchester Leipzig, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Mahler Chamber Orchestra, das Danish National Radio Symphony Orchestra, das Orchestre de Chambre de Lausanne, die Camerata Salzburg, die Staatskapelle Dresden und die Münchner Philharmoniker. Als Operndirigent leitete er «Carmen» an der Staatsoper Hamburg und an der Opéra Bastille in Paris, Rossinis «La cambiale di matrimonio» am Teatro La Fenice in Venedig, «Werther» und «Die Csárdásfürstin» am Opernhaus Zürich, «Rigoletto» an der Oper Stuttgart und der Semperoper Dresden, Tosca in Frankfurt und am New National Theater Tokyo, «Cavalleria rusticana», «Pagliacci» und «Turandot» an De Nationale Opera Amsterdam, «Roméo et Juliette» an der Mailänder Scala sowie «La bohème» am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Am Opernhaus Zürich dirigierte er zuletzt Erich Wolfgang Korngolds «Die tote Stadt».

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Viotti29 Mai 2027
Inszenierung:
Lydia Steier

Lydia Steier

Lydia Steier wurde in Hartford, Connecticut geboren. Nach einem Gesangsstudium am Oberlin Conservatory of Music in Ohio führte sie ein Fulbright-Stipendium nach Deutschland. Ihre Karriere als Regisseurin begann mit Produktionen u. a. in Los Angeles, Pittsburgh, Bremen und Weimar. Internationale Gastspiele führten sie nach Hong Kong, Dublin und New York. Sie zeigte Produktionen u. a. an der Opéra National de Paris («Salome», «La vestale»), der Oper Frankfurt («Aida», «Oedipus Rex / Iolanta»), dem Theater an der Wien («Candide»), der Semperoper Dresden («Les Troyens»), bei den Salzburger Festspielen («Die Zauberflöte»), an der Komischen Oper Berlin («Giulio Cesare») sowie in Genf, Basel, Tokio und Köln. Ihre Inszenierung von Stockhausens «Donnerstag aus Licht» wurde von der Opernwelt zur «Inszenierung des Jahres 2015/16» gewählt, mehrere Produktionen waren für den FAUST-Theaterpreis nominiert. Von 2020 bis 2023 war sie Operndirektorin am Luzerner Theater. 2024 wurde sie von der Opernwelt als «Regisseurin des Jahres» ausgezeichnet. Jüngst gab sie mit «Tannhäuser» ihr Regiedebüt an der Wiener Staatsoper und führte ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Staatsoper Hannover mit der Uraufführung von «Israel in München» fort. Ab November 2026 übernimmt Lydia Steier die Intendanz der Ruhrtriennale für die Jahre 2027 bis 2029.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027
Regiemitarbeit:
Felix Schrödinger
Bühnenbild:
Paul Zoller

Paul Zoller

Nach einem Architekturstudium an der Hochschule der bildenden Künste Wien, der University of Michigan und der UDK Berlin gründete der 1966 in Innsbruck geborene Paul Zoller die Architektengruppe «the poor boys enterprise», mit der einige Ausstellungen und performative Architekturprojekte entstanden. Ab 1992 absolvierte er ein Bühnenbildstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Erich Wonder mit Diplom und Förderpreis des Kulturministeriums Österreich und Teilnahme an den internationalen Kursen für Opernregie von Ruth Berghaus. Es folgten Assistenzen bei Heiner Goebbels, The Wooster Group in New York, George Tabori, Achim Freyer und Bernhard Kleber. Seit 1996 ist Paul Zoller als Bühnen- und Kostümbildner tätig, u. a. in Produktionen von Andreas Homoki, David Hermann, Lorenzo Fioroni, Thilo Reinhardt, Jetske Mijnssen und Jan Richard Kehl an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, den Opernhäusern in Zürich, Basel, Leipzig, Essen, Kassel, Weimar, Dortmund, Kiel und Ulm, bei der Münchner Musikbiennale, an der Opéra Comique Paris, am BAM New York, am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Akademietheater Wien, Teatro Real Madrid, am Hebbeltheater Berlin sowie bei den Festivals in Aix-en-Provence und Edinburgh. Neben seiner Tätigkeit als Bühnenbildner arbeitet Paul Zoller als Bildender Künstler und ist Dozent an der TU Berlin. 2012 und 2014 wurde er für den Deutschen Theaterpreis «Der Faust» nominiert. 2024 folgte von den Oper!Awards die Auszeichnung für das «Beste Bühnenbild», u.a. für die Neuproduktion von Jules Massenets Hérodiade an der Deutschen Oper am Rhein.

Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026
Kostüme:
Gianluca Falaschi

Gianluca Falaschi

Gianluca Falaschi wurde in Rom geboren, wo er Architektur und Theaterliteratur studierte. Gleichzeitig absolvierte er ein Kunststudium an der Accademia di Costume e Moda di Roma. Er arbeitete u.a. für das Teatro alla Scala, die Opera di Roma, die Opera di Firenze, das Teatro Municipal di São Paulo, das Sydney Opera House, die Opera di Montecarlo, Les Arts di Valencia, die Semperoper Dresden, die Oper Köln und das Theater Basel, sowie für verschiedene Festivals wie das Rossini Opera Festival in Pesaro. In seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Davide Livermore entwarf er Kostüme für über dreissig Produktionen, darunter drei Premieren am Teatro alla Scala: Attila (2018/19), Tosca (2019/20) und Macbeth (2021/22). Ausserdem entwarf er die Kostüme für verschiedene Rossini-Inszenierungen beim Festival in Pesaro und gewann 2013 für Ciro in Babilonia den Franco Abbiati-Preis als «Bester Kostümbildner». Seine intensive Zusammenarbeit mit Lydia Steier umfasst Produktionen wie Les Troyens an der Semperoper Dresden, Carmen an der Oper Köln sowie Perelà und Armide am Staatstheater Mainz, für die er 2015 und 2017 von der Opernwelt zum «Kostümbildner des Jahres» gewählt wurde. Derzeit unterrichtet er an der Accademia Nazionale di Arte Drammatica Silvio D'Amico in Rom. Seit 2021 erkundet er neue künstlerische Horizonte und wagte sich mit Angelica beim Festival della Valle d'Itria, koproduziert vom Staatstheater Mainz, sowie mit Adriana Lecouvreur in Mainz und Düsseldorf an die Regie. 2022 führte er Regie und entwarf Bühnenbilder sowie Kostüme für Griselda im Teatro La Fenice in Venedig, I Capuleti e i Montecchi in Catania und Chiara e Serafina beim Donizetti Festival.

Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027
Kostümmitarbeit:
Anna Missaglia
Lichtgestaltung:
Elana Siberski

Elana Siberski

Elana Siberski, geboren 1972 in Hannover, entdeckte während des Studiums der Theater- und Musikwissenschaften ihre Faszination für das Medium Licht. Ihre beleuchtungstechnische Ausbildung erhielt sie am Gärtnerplatztheater München und beim Studium der Lichtgestaltung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Nach einigen Jahren am Theater Ulm war Elana Siberski 2008 bis 2023 Stellvertretende Leiterin der Beleuchtungs- und Videoabteilung an der Staatsoper Hannover und gestaltete das Licht bei zahlreichen Opern- und Ballettproduktionen. Als freie Lichtdesignerin arbeitete sie in enger künstlerischer Kooperation bereits mit namhaften Regisseur:innen und Choreograf:innen. So gestaltete sie für Lydia Steier das Licht für «Die Hochzeit des Figaro» (Staatsoper Hannover), «Die Frau ohne Schatten» (Osterfestspiele Baden-Baden) und «Candide» (Theater an der Wien). 2025 folgten u. a. an der Wiener Staatsoper «Tannhäuser» und die Uraufführung «Israel in Munich» an der Staatsoper Hannover. Mit Elisabeth Stöppler erarbeitete sie in Hannover die szenische Aufführung von Verdis Messa da Requiem (Ausstattung: Katja Hass) und Händels « Il trionfo del tempo e del disinganno » in der Ausstattung von Valentin Köhler. Die gemeinsame Produktion «Dora» an der Staatsoper Stuttgart wurde zur «Uraufführung des Jahres» von der Zeitschrift Opernwelt gewählt.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026
KI-Videocontent:
Boris Eldagsen
Video:
Tieni Burkhalter

Tieni Burkhalter

Tieni Burkhalter studierte Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er sich auf Video und Videoinstallation spezialisierte. Nachdem seine Werke vorwiegend in Galerien und an Experimentalfilmfestivals gezeigt wurden, arbeitet er seit 2009 für die Bühne. Als Videoproduzent ist er eng mit dem Opernhaus Zürich verbunden. Seine Bühnenarbeit führte ihn ausserdem zu Theatern in Berlin, Hamburg, Paris, Moskau, Oslo und Savonlinna. Am Opernhaus Zürich arbeitete er mit Andreas Homoki («Der fliegende Holländer», «Das Land des Lächelns», «Das Rheingold», «Siegfried» und «Die Walküre»), Evgeny Titov («Lessons in Love and Violence» und «L’Orfeo»), Jan Philipp Gloger («Die Csárdásfürstin» und «Le nozze di Figaro»), Adele Thomas («Il trovatore»), Rainer Holzapfel («Die Odyssee»), Nina Russi («Coraline») und Kai Anne Schuhmacher («Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer»). Für das Ballett Zürich produzierte er Videos für Christian Spuck («Anna Karenina» und «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»), Marcos Morau («Nachtträume»), Edward Clug («Faust») und Douglas Lee («A-Life»). Er war ferner am Opernfestival Savonlinna mit Philipp Himmelmann für «Aida» tätig, in Berlin mit Christian Spuck für «Madame Bovary» und wirkt seit vielen Jahren bei Dmitri Tcherniakovs Inszenierungen mit: «Pelléas et Mélisande» und «Die Sache Makropulos» am Opernhaus Zürich, «Senza Sangue/Herzog Blaubarts Burg», «Elektra» und «Salome» an der Staatsoper Hamburg, «La Fille de Neige» und «Les Troyens» an der Opéra National de Paris und «Tristan und Isolde» an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.

Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Juni / 4 Juli 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Siegfried12 März 2027 Götterdämmerung14 März 2027
Choreinstudierung:
Alice Lapasin Zorzit

Alice Lapasin Zorzit

Alice Lapasin Zorzit absolvierte ihr Klavierstudium am Conservatorio di Musica Luigi Boccherini in Lucca und setzte ihre Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz fort, wo sie 2018 ihren Bachelor in Chorleitung mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit sammelte sie ihre ersten Erfahrungen in der Opernwelt als Chorrepetitorin am Landestheater Linz. 2017 nahm sie an der Riccardo Muti Italian Opera Academy teil und war während der Spielzeit 2018/19 Korrepetitorin an der Orchesterakademie des Opernhaus Zürich. In der Spielzeit 2019/20 folgte ein Engagement als stellvertretende Kinderchorleiterin und Gastpianistin an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Anschliessend führte sie ihre Tätigkeit an das Staatstheater Darmstadt, wo sie in den Jahren 2020–2022 als stellvertretende Chordirektorin und Kinderchorleiterin wirkte. Parallel zu ihrer beruflichen Entwicklung setzte sie ihre akademische Ausbildung fort: 2021 schloss sie an der Kunstuniversität Graz ihren Master in Dirigieren und Musiktheaterkorrepetition ab, 2022 folgte ein berufsbegleitender Master in Kulturmanagement (EMAA) an der Universität Zürich. Als Kulturmanagerin war sie Stipendiatin der Deutschen Bank Stiftung (AMH) und gründete 2024 die Künstleragentur ArteMIS. Von 2023 bis 2025 war Alice Lapasin Zorzit Chordirektorin mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Coburg und wirkte im Sommer 2025 als Chorassistentin bei den Bayreuther Festspielen mit. Seit Januar 2026 ist sie stellvertretende Chordirektorin am Opernhaus Zürich.

Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Herr der Diebe27 Feb. / 2 / 4 / 6 / 7 / 9 / 10 / 11 März 2027
Dramaturgie:
Kathrin Brunner

Kathrin Brunner

Kathrin Brunner wurde in Zürich geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik, Musikwissenschaft und Französisch. Nach diversen Regiehospitanzen (u. a. «Die Dreigroschenoper» am Luzerner Theater; Regie: Vera Nemirova) und Dramaturgiehospitanzen ist sie seit 2008 Dramaturgin am Opernhaus Zürich. Hier arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Achim Freyer («Moses und Aron»), Harry Kupfer («Die Meistersinger von Nürnberg», «Tannhäuser»), Stephan Müller, Guy Joosten, Damiano Michieletto, Christof Loy («La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale», «La rondine»), Willy Decker («Il ritorno d'Ulisse in patria», «The Turn of the Screw»), Andreas Homoki («Wozzeck», «Das Land des Lächelns», «La forza del destino»), Christoph Marthaler («Il viaggio a Reims», «Orphée et Euridice»), Barrie Kosky («Die Gezeichneten», «Boris Godunow»), Nadja Loschky, Nina Russi, Jan Essinger und Jetske Mijnssen («Idomeneo», «Hippolyte et Aricie», «Platée»). Bei den Salzburger Festspielen 2012 erarbeitete sie «La bohème» mit Damiano Michieletto. Während der Corona-Pandemie war sie Co-Gründerin der Konzertreihe «Altchemie live» in der Alten Chemie Uetikon. 2025 betreute sie als Dramaturgin Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Besetzung


Klytämnestra Tanja Ariane Baumgartner


Elektra Miina-Liisa Värelä


Chrysothemis Sara Jakubiak


Aegisth John Daszak


Orest Gábor Bretz


Der Pfleger des Orest Brent Michael Smith

Die Vertraute Mariam Suleiman

Die Schleppträgerin Hannah McKay


Ein junger Diener Nathan Haller


Ein alter Diener Valeriy Murga

Die Aufseherin Melanie Diener


Die erste Magd Dominika Stefańska


Die zweite Magd Cashlin Oostindië


Die dritte Magd Irène Friedli


Die vierte Magd Natália Tuznik

Die fünfte Magd Sonja Herranen

Tanja Ariane Baumgartner

Tanja Ariane Baumgartner studierte zunächst Violine in Freiburg und danach Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia. Seit 2009/10 gehört sie zum Ensemble der Oper Frankfurt. Dort war sie in Partien wie Carmen, Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Eboli (Don Carlo), Gora in der deutschen Erstaufführung von Reimanns Medea (auf CD bei OehmsClassics erschienen), Amme (Die Frau ohne Schatten), Fremde Fürstin (Rusalka), Iocaste (Oedipe), Tigrana (Puccinis Edgar), Charlotte (Werther), Gaea (Daphne) und in der Titelpartie von Othmar Schoecks Penthesilea zu hören. Die Mezzosopranistin debütierte 2010 bei den Salzburger Festspielen als Gräfin Geschwitz in Lulu und kehrte 2012 als Charlotte in Zimmermanns Soldaten nach Salzburg zurück. 2013 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House in London als Clairon in Strauss’ Capriccio und gastierte beim Festival in Edinburgh als Judith in Herzog Blaubarts Burg. In der Spielzeit 2016/17 gab sie in Santiago de Chile ihr Rollendebüt als Küsterin in Jenůfa. Bei den Bayreuther Festspielen 2017 war sie als Fricka (Rheingold / Walküre) zu hören und kurz darauf in der gleichen Rolle an der Lyric Opera in Chicago. In der Spielzeit 2017/18 sang sie zudem Kundry (Parsifal) an der Vlaamse Opera Antwerpen, Azucena (Il trovatore), Clairon (Capriccio) und Fricka in Frankfurt sowie Agave/Venus (Henzes The Bassarids) unter der Leitung von Kent Nagano bei den Salzburger Festspielen.

Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold9 März 2027 Die Walküre10 März 2027

Miina-Liisa Värelä

Die aus Finnland stammende Miina-Liisa Värelä absolvierte ihre Ausbildung an der Sibelius-Akademie und ist Preisträgerin u. a. der Wettbewerbe von Lappeenranta und Belvedere. Die Sopranistin hat sich ein ausgeprägtes Profil im deutschen dramatischen Repertoire erarbeitet und gilt als gefragte Interpretin der Färberin («Die Frau ohne Schatten»). Diese Partie sang sie zuletzt u. a. in Neuproduktionen im Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko sowie an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann. Im Wagner-Fach war sie als Isolde («Tristan und Isolde») mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Gustavo Dudamel sowie bei der Glyndebourne Festival Opera und den BBC Proms unter Robin Ticciati zu erleben. 2025 debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen als Ortrud («Lohengrin»). Zu ihren Engagements der vergangenen Spielzeiten zählen u. a. Leonore («Fidelio») an der Canadian Opera Company, Ariadne («Ariadne auf Naxos») und Ortrud («Lohengrin») am Gran Teatre del Liceu, Elektra am Landestheater Linz sowie die Färberin an der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt und beim Verbier Festival. An der Finnischen Nationaloper debütierte sie als Turandot und übernahm ihre erste Tosca bei den Savonlinna-Festspielen. 2025/26 sang sie erstmals konzertant die Partie der Brünnhilde («Die Walküre») mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Daniel Harding in Rom sowie Sieglinde («Die Walküre») mit dem Orchestre de Paris ebenfalls unter Daniel Harding. An der Oper Frankfurt singt sie Isolde, in München Brünnhilde im «Ring»-Zyklus in der Inszenierung von Tobias Kratzer und unter Vladimir Jurowski sowie bei den Bayreuther Festspielen Kundry («Parsifal») unter Pablo Heras-Casado. 

Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Sara Jakubiak

Sara Jakubiak studierte Gesang an der Yale University und am Cleveland Institute of Music. 2007 erhielt sie den von der Santa Fe Opera verliehenen Judith Raskin Memorial Award. Von 2014 bis 2018 war sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. 2018 sang sie Heliane in Christof Loys Inszenierung von Korngolds «Das Wunder der Heliane» an der Deutschen Oper Berlin. Gastengagements führten sie ausserdem u. a. an die Semperoper Dresden, die Staatsoper Hamburg, die Oper Graz, die Wiener Staatsoper, De Nationale Opera in Amsterdam, den Palau des Arts in Valencia, das Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra de Lyon, die English National Opera und die New York City Opera sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Elsa von Brabant («Lohengrin»), Agathe («Der Freischütz»), Polina («Der Spieler»), Alice Ford («Falstaff»), Marie («Wozzeck»), Tatjana («Eugen Onegin»), Die Kaiserin («Die Frau ohne Schatten»), Marie/Marietta («Die tote Stadt»), Rosalinde («Die Fledermaus»), Ellen Orford («Peter Grimes»), Marta («Die Passagierin») sowie die Titelpartien in «Ariadne auf Naxos», «Daphne» und «Francesca da Rimini». 2025/26 debütierte sie an der Mailänder Scala anlässlich der dortigen Spielzeiteröffnung als Lady Macbeth von Mzensk unter Riccardo Chailly. Zu weiteren wichtigen Engagements dieser Spielzeit gehören u. a. Elsa an der Oper Frankfurt, ihre ersten «Wesendonck-Lieder» unter Fabio Luisi und dem Danish Symphony Orchestra sowie ihr Debüt als Isolde unter Antonio Pappano und dem London Symphony Orchestra.

Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

John Daszak

Der britische Tenor John Daszak gab sein Bühnendebüt an der English National Opera als Števa (Jenůfa) nach seinen Studien an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, dem Royal Northern College of Music in Manchester und der Accademia d’Arte Lirica in Osimo. Neben seinem Bayreuther Festspieldebüt 2015 als Loge (Das Rheingold) unter Kirill Petrenko, gab er in vergangener Zeit einige wichtige Rollendebüts; er sang Captain Veres (Billy Budd) an der New Yorker Met, die Titelrolle in Zemlinskys Der Zwerg an der Bayerischen Staatsoper in München, Herodes (Salome) am Royal Opera House Covent Garden unter Henrik Nanasi, den Hauptmann in Wozzeck am Theater an der Wien sowie den Tambourmajor (Wozzeck) an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim und bei seinem Salzburger Festspieldebüt unter Vladimir Jurowski. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Aron (Moses und Aron) an der Wiener Staatsoper und der Komischen Oper Berlin, Herodes bei den Salzburger Festspielen, Kaufmann in Jakob Lenz beim Festival d’Aix-en-Provence, Tambourmajor am Opera House Sydney und an der Opéra National de Paris sowie Aegisth (Elektra) an der Bayerischen Staatsoper. Konzertant war er mit der NDR Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock in Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher zu erleben. Auf DVD ist John Daszak u.a. in Pfitzners Palestrina unter Simone Young (Bayerische Staatsoper) und in der Inszenierung von La Fura dels Baus von Das Rheingold unter Zubin Mehta (Palau de les Arts in Valencia) zu sehen. In Zürich sang er zuletzt 2018 Alviano Salvago in Die Gezeichneten und 2020 Schuiski in Boris Godunow.

Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Gábor Bretz

Seit seinem Abschluss an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest tritt der Bassbariton Gábor Bretz regelmässig an der Ungarischen Staatsoper auf, wo er die wichtigsten Rollen seines Fachs singt. Zu seinen Höhepunkte zählen ausserdem Don Quichotte (Pariser Opéra, Bregenzer Festspiele), Heinrich der Vogler in «Lohengrin» (Staatsoper Unter den Linden, La Monnaie/De Munt, Londoner Covent Garden), Grigoris in Martinus «Greek Passion» (Salzburger Festspiele), Jochanaan (Salzburger Festspiele, Festival d'Aix-en-Provence), Don Pizarro (Theater an der Wien, Opéra Comique in Paris), Scarpia (Theater an der Wien, Teatro Comunale di Bologna), Escamillo (Metropolitan Opera, Royal Opera House Covent Garden, Bayerische Staatsoper u.a.), Sarastro (La Monnaie/De Munt), Ferrando in «Il trovatore» (Royal Opera House, Covent Garden), Philipp II. in «Don Carlos» (Staatsoper Hamburg) und die vier Bösewichte in «Les Contes d'Hoffmann» (La Monnaie). Als Blaubart trat er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Rundfunk, London Symphony und dem Concertgebouw Orchestra auf. 2024-2025 kehrte er als Wanderer in Pierre Audis Neuproduktion von «Siegfried» unter A. Altinoglu nach Brüssel zurück, nachdem er dort Wotan in Castelluccis Neuproduktionen von «Das Rheingold» und «Die Walküre» den Wotan verkörpert hatte. Weitere Projekte in dieser Spielzeit waren u.a. Wassermann in Tcherniakovs Neuproduktion von «Rusalka» am Teatro San Carlo, Mundruczós Neuproduktion von «Salome» in Genf sowie Gurnemanz, Filippo II., Méphistophélès und die Titelrolle in «Blaubarts Burg» an der Ungarischen Staatsoper. Gábor Bretz ist Professor für Gesang an der Franz-Liszt-Akademie für Musik in Budapest.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Brent Michael Smith

Brent Michael Smith stammt aus den USA. Er studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und an der University of Northern Iowa sowie Klavier am Hope College in Michigan. Er war Finalist bei der Queen Sonja International Music Competition (2021) sowie Halbfinalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions (2020) und ging als Preisträger bei internationalen Gesangswettbewerben hervor. Ausserdem erhielt er Stipendien der Loren L. Zachary Society und der Young Patronesses of the Opera Competition in Miami. In den USA sang er u. a. Zuniga («Carmen»), Friedrich Bhaer (Mark Adamos «Little Women») und Ashby («La fanciulla del West») an der Michigan Opera, Antonio («Le nozze di Figaro») an der Toledo Opera, Ariodante («Xerxes») beim Glimmerglass Festival, Lakai («Ariadne auf Naxos») an der Santa Fe Opera sowie Celio (Prokofjews «Die Liebe zu den drei Orangen») und Peter Quince («A Midsummer Night’s Dream») an der Opera Philadelphia. 2020/21 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich und wurde hier in der darauffolgenden Spielzeit in das Ensemble aufgenommen. Am Opernhaus Zürich war er seither u. a. als Sparafucile («Rigoletto»), Raimondo («Lucia di Lammermoor»), Fürst Gremin («Jewgeni Onegin»), Frère Laurent («Roméo et Juliette»), Fafner («Das Rheingold»), Cesare Angelotti («Tosca») und in «Cardillac» zu hören.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte18 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u. a. Tamino («Die Zauberflöte»), Romeo («Romeo und Julia») und Oronte («Alcina») sang. 2016 gastierte er u. a. als Belmonte («Die Entführung aus dem Serail») am Akko Opera Festival in Israel und  2017/18 als François in Leonard Bernsteins «A Quiet Place» an der Neuen Oper Wien. Weitere Engagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper in München, das Teatro Massimo di Palermo, die Wiener Volksoper, die Oper in Malmö und an die Deutsche Oper am Rhein. Auf der Konzertbühne war er u. a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall sowie in Händels «La Resurrezione» mit William Christie zu hören. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2018 in Schrekers «Die Gezeichneten» und kehrte im Jahr darauf als Albazar («Il turco in Italia») sowie später in der Hauptrolle von Mitterers «Tapferen Schneiderlein» hierher zurück. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller dem Ensemble des Opernhaus Zürich an. Hier sang er in jüngerer Zeit u. a. Mercure in Rameaus «Platée», Gobin/Un giovane/Adolfo in Puccinis «Rondine», Boni («Die Csárdásfürstin»), Pong («Turandot»), Ein Tanzmeister («Ariadne auf Naxos»), u. a. die Partie des Andrès in «Les Contes d'Hoffmann», Erster Jude («Salome»), Victorin («Die tote Stadt»), Raoul de St. Brioche («Die lustige Witwe»), Goro («Madama Butterfly»), Valzacchi («Der Rosenkavalier») und Dr. Blind («Die Fledermaus»).

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Valeriy Murga

Der Bass Valeriy Murga studierte an der Nationalen Musikakademie der Ukraine in Kiew. Sowohl beim 41. Internationalen Gesangswettbewerb in Toulouse (1996) als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona (1998) gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und nahm 1999 am Cardiff Singer of the World-Wettbewerb teil. Von 1997 bis 1999 war er Solist an der Ukrainischen Nationaloper in Kiew, wo er u. a. die Rollen Figaro («Le nozze di Figaro»), Escamillo («Carmen»), Schaunard («La bohème») und die Titelpartien in «Jewgeni Onegin», «Don Giovanni» und «Fürst Igor» verkörperte. Sein Repertoire umfasst ausserdem u. a. die Partien des Marchese di Posa («Don Carlo») und Schaklowity («Chowanschtschina»). Am Opernhaus Zürich war Valeriy Murga zunächst Mitglied des Internationalen Opernstudios und trat in dieser Zeit u. a. als Sciarrone und Schliesser («Tosca») sowie als Monterone («Rigoletto») auf. Seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und war hier seither u. a. als Fürst Jelezki («Pique Dame»), Moralès («Carmen»), Zweiter Soldat («Salome»), Alessio («La sonnambula»), Ali («L’italiana in Algeri»), Wagner («Faust»), Mesner («Tosca»), Butler («La rondine») und Bogdanowitsch («Die lustige Witwe») sowie in Familienopern wie u. a. «Das Gespenst von Canterville», «Robin Hood», «Das verzauberte Schwein», «Jim Knopf» und «Wir pfeifen auf den Gurkenkönig» zu hören. Ausserdem gastierte er in Eugen d’Alberts «Tiefland» am Liceu in Barcelona und in «L’italiana in Algeri» an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 28 Nov. 2026 / 2 / 8 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Herr der Diebe27 Feb. / 2 / 4 / 6 / 7 / 9 / 10 / 11 März 2027

Dominika Stefańska

Die Mezzosopranistin Dominika Stefańska studierte in Łódź und war Mitglied in der Akademie der Oper Warschau. Bei der der Ada Sari International Vocal Artistry Competition 2021 ging sie als Finalistin hervor. An der Oper Łódź sang sie die Partien Volpino («Lo speziale») und Frau Reich («Die lustigen Weiber von Windsor»), sowie eine Nymphe(«Rusalka») an der Oper Poznan. Als Mitglied im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich war sie u. a. als Hippolyta in «A Midsummer Night’s Dream» sowie in «Jim Knopf» und «Sweeney Todd» zu erleben. Ab der Spielzeit 2026/27 wird Dominika Stefańska festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. 

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. / 10 März 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Götterdämmerung14 März 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Cashlin Oostindië

Cashlin Oostindië ist eine niederländische Mezzosopranistin. Sie erhielt ihre Ausbildung am Amsterdamer Konservatorium und in Athen sowie privat bei Lauren Athey-Janka und Eva-Maria Westbroek. Während ihres Studiums war sie Mitglied der Young Opera Noord Holland, sang Marcellina («Le nozze di Figaro»), war Teil des Chors in Poulencs «Dialogues des Carmélites» und Solistin beim Lefkas Music Week Festival in Griechenland. Im Konzert sang sie die Alt-Partien in Bruckners «Requiem» und Rossinis «Petite Messe solennelle». Mit der Pianistin Florence van der Does gibt sie in den Niederlanden regelmässig Liederabende. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Der Rosenkavalier26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Irène Friedli

Irène Friedli ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen und schloss ihr Studium an der Musik-Akademie Basel mit dem Solistendiplom ab. Die Altistin ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier sang sie u. a. Zweite und Dritte Dame («Die Zauberflöte»), Mercédès («Carmen»), die Titelrolle in Ravels «L’Enfant et les sortilèges», Elsbeth in «Schlafes Bruder», Lily in «Harley», Annina und Flora («La traviata»), Flosshilde («Das Rheingold», «Götterdämmerung»), Marcellina («Le nozze di Figaro»), Emilia («Otello»), Lucia («Cavalleria rusticana»), Olga in Peter Eötvös’ «Drei Schwestern», Marthe in Gounods «Faust», Margret («Wozzeck»), Lovis in «Ronja Räubertochter» von Jörn Arnecke, Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe («Parsifal»), Gertrud/Knusperhexe («Hänsel und Gretel»), Clotilde («Norma»), Mutter/Andermutter («Coraline»), Kartenaufschlägerin («Arabella») und Amme («Boris Godunow»). In der Uraufführung der Familienoper «Odyssee» verkörperte sie Eurykleia/Mutter und in «Girl with a Pearl Earring» Tanneke. 2012 gastierte sie an der Opéra Bastille in Paris. Zuletzt trat sie in Zürich u. a. als Herzkönigin in «Alice im Wunderland», Filipjewna in «Jewgeni Onegin», Tisbe in «La Cenerentola», Miss Bentson in «Lakmé», Frau Waas/Frau Mahlzahn in «Jim Knopf», Die Oberköchin in «Amerika», Ninetta in «I vespri siciliani», Annina im «Rosenkavalier» und Gertrud/Knusperhexe in «Hänsel und Gretel» auf.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 4 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Herr der Diebe27 Feb. / 7 / 9 / 11 März 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Natália Tuznik

Natália Tuznik, Sopran, wurde in Budapest geboren und schloss ihr Gesangsstudium an der dortigen Franz-Liszt-Musikakademie ab. Sie wurde mit dem Junior Prima-Preis ausgezeichnet. 2023 war sie Mitglied der Opernakademie am Teatr Wielki in Warschau und im Jahr darauf Teil des von Hedwig Fassbender gegründeten «exzellenz labor oper». Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und arbeitete u. a. mit Künstler:innen wie Éva Marton, Claudio Di Segni, Anatoli Goussev, Izabela Kłosińska, Fausto Nardi, Katelan Trần Terrell, Michał Biel und René Massis. 2022 gab sie ihr Debüt als Wellgunde («Götterdämmerung») an der Ungarischen Staatsoper und sang auf einer Japan-Tournee die Erste Dame («Die Zauberflöte»). An der Ungarischen Staatsoper sang sie ausserdem die Titelrolle in Glucks «Iphigenie auf Tauris», Donna Anna in «Don Giovanni», Alice Ford in «Falstaff» und zuletzt Gräfin Almaviva in «Le nozze di Figaro». Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. / 10 März 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026
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Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. / 10 März 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Götterdämmerung14 März 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Kurzgefasst

Unablässig beschwört Elektra die Vergangenheit, ihr Trauma, den brennenden Wunsch nach Rache: Ihr Vater Agamemnon, kaum aus dem Trojanischen Krieg zurückgekehrt, ist tot, im Bad erschlagen durch die Mutter Klytämnestra und deren Liebhaber Aegisth. Richard Strauss schrieb eine Musik von schneidender Wucht, abgründig und unerbittlich, die bis zum ekstatischen Schlusstanz Elektras für keine der Figuren Erlösung gewährt. Regisseurin Lydia Steier widmet sich nach ihrem bildmächtigen «Rosenkavalier» am Opernhaus Zürich nun Strauss’ düsterem Gegenstück. Am Pult steht der in Lausanne geborene Dirigent und designierte Zürcher Generalmusikdirektor Lorenzo Viotti. In der alle Kräfte fordernden Titelpartie gibt die finnische Sopranistin Miina-Liisa Värelä ihr Zürcher Debüt.

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