Hotel Hunger

Sophie Hunger

Fantasie in einem Akt
Libretto von Sophie Hunger nach einem
Szenario des Lebens

Von 14. Juni 2027 bis 20. Juni 2027


Besetzung

Gitarren, Piano & Gesang Sophie Hunger

Sophie Hunger

Sophie Hunger (*1983 in Bern) ist eine Schweizer Musikerin, Singer-Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Filmkomponistin und Autorin. Sie wuchs in der Schweiz, Deutschland und England auf und lebt in Berlin. Ihr internationales Debüt «Monday’s Ghost» (2008) erreichte Platz 1 der Schweizer Albumcharts. Es folgten die Alben «1983» (2010), «The Danger of Light» (2012), das Livealbum «The Rules of Fire» (2013), «Supermoon» (2015), «Molecules» (2018) sowie «Halluzinationen» (2020), aufgenommen in den Abbey Road Studios und geprägt von einer radikal direkten Live-Aufnahmepraxis. Sophie Hunger trat als erste Schweizer Künstlerin beim Glastonbury Festival auf und spielte international auf renommierten Bühnen und Festivals. Für ihr musikalisches Werk erhielt sie unter anderem den Swiss Award sowie den Prix de la Création Musicale. Als Filmkomponistin wurde sie für den Soundtrack zum Oscar-nominierten Animationsfilm «Ma Vie de Courgette» für einen César Award nominiert. 2025 veröffentlichte sie ihren Debütroman «Walzer für Niemand» bei Kiepenheuer & Witsch, für den sie 2026 mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Mit über 250.000 verkauften Tonträgern und einem mehrsprachigen, stilistisch offenen Werk zählt Sophie Hunger zu den prägenden Künstlerinnen der europäischen Gegenwart.

Hotel Hunger14 / 20 Juni 2027
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Ensemble Ensemble

Kurzgefasst

Cantautrice – Singer-Songwriterin – Liedermacherei: sie alle wollen es beschreiben, jenes Zwitterwesen zwischen Musik und Dichtung. Aber ist es ein Wesen? Oder ist es ein Ort? In Sophie Hungers musikalischer Fantasie «Rise and Fall at Hotel Hunger» werden wir dorthin entführt, wir blühen auf und zerfallen in einem Leben zwischen Musik und Wort, Körper und Geist, Rausch und Sinnen. In einer einzigen Nacht, vom Abendrot bis zum Morgengrauen, wandelt Sophie Hunger mit ihrem vielstimmigen Ensemble durch Räume, Zeitzonen und Identitäten auf der Suche nach dem neuen Morgen. Dabei vereint die Cantautrice, was die Oper trennt: Komposition, Libretto und Interpretation. Auch ihr Ensemble verschmilzt die Zeitund Klassenzonen, Traversflöten, Synthesizer, Westerngitarre und Celesta geben den gespaltenen Zungen unserer Brust ihre Stimme. Sophie Hunger debütiert an diesem Abend an der Oper Zürich – und mit ihr die Liedkunst der Moderne.

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