La clemenza di Tito

Wolfgang Amadeus Mozart

Opera seria in zwei Akten
Libretto von Caterino Mazzolà nach Pietro Metastasio

Von 26. April 2026 bis 25. Mai 2026

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Preview: 18 Apr 2026

    © Plakatmotiv von Hans Aichinger (Die Lücke im Traum)

Musikalische Leitung:
Marc Minkowski

Marc Minkowski

Marc Minkowski ist künstlerischer Leiter von Les Musiciens du Louvre und des Festivals Ré Majeure. Von 2016 bis Januar 2022 leitete er die Opéra National de Bordeaux und war von 2013 bis 2017 künstlerischer Leiter der Mozartwoche Salzburg. Ausserdem war er von 2018 bis 2022 künstlerischer Berater des Kanazawa Orchesters (Japan). Im Alter von 19 Jahren gründete er Les Musiciens du Louvre, ein Ensemble, das sich aktiv der Wiederbelebung der Barockmusik widmete und mit dem er neben dem französischen Repertoire auch Händel erarbeitete, bevor er sich Mozart, Rossini, Offenbach und Wagner zuwandte. Er ist regelmässiger Gast an den Pariser Bühnen ebenso an der Opéra National de Bordeaux. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. nach Salzburg, Genf, Zürich (Il trionfo del tempo e del disinganno, Giulio Cesare, Agrippina, Les Boréades, Fidelio, La Favorite), Berlin, Amsterdam, Theater an der Wien, Wiener Staatsoper, Aix-en-Provence, Londoner Covent Garden sowie an die Mailänder Scala. Dabei arbeitete er u.a. mit Regisseuren wie Laurent Pelly, Olivier Py, Dmitri Tcherniakov, Bob Wilson, Krzysztof Warlikowski, Bartabas, Klaus Michael Grüber und Vincent Huguet. Marc Minkowski wird für Programme mit klassischem und modernem Repertoire auch regelmässig von den wichtigsten Sinfonieorchestern eingeladen, darunter die Staatskapelle Dresden, Berliner Philharmoniker, Mozarteum Orchester Salzburg, Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Bamberger Symphoniker, Mahler Chamber Orchestra, BBC Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (SWR), Staatskapelle Berlin oder Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino.

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026
Inszenierung:
Damiano Michieletto

Damiano Michieletto

Damiano Michieletto studierte Opern- und Theaterregie in Mailand und Literatur an der Universität seiner Heimatstadt Venedig. 2003 gewann er für seine Inszenierung von Jaromír Weinbergers Oper «Schwanda» beim Wexford Festival den ESB Theatre Award der Irish Times. Es folgten Arbeiten für das Rossini Festival in Pesaro, das Teatro Olimpico in Vicenza sowie u. a. für die Opern in Bologna, Verona, Venedig, Neapel, Turin, Graz, Genf und Leipzig. Für das New National Theatre in Tokio inszenierte er «Così fan tutte» sowie für das Theater an der Wien u. a. «Il trittico» und «Idomeneo». 2012 debütierte er mit «La bohème» bei den Salzburger Festspielen und inszenierte dort in der Folge «Falstaff» und «La Cenerentola». Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Opern in Berlin, Paris, Barcelona, Madrid, London und Moskau sowie zum Glyndebourne Festival. 2022 kreierte er die immersive Installation «Archèus. Labirinto Mozart» für die Biennale in Venedig und zeichnete 2025 für das Programm des Caracalla Festivals am Teatro dell’Opera di Roma verantwortlich. Jüngere Arbeiten umfassen «Messiah» an der Komischen Oper Berlin, «La fille du régiment» an der Bayerischen Staatsoper München sowie die Uraufführungen von Alexander Raskatovs «Animal Farm» in Amsterdam und Francesco Filideis «Il nome della rosa» an der Mailänder Scala. Neben seiner Tätigkeit als Opernregisseur widmet sich Damiano Michieletto auch dem Schauspiel, insbesondere am Teatro Stabile del Veneto und Piccolo Teatro in Mailand. 2025 veröffentlichte er seinen ersten Film «Primavera». Am Opernhaus Zürich inszenierte er «La scala di seta», «Il Corsaro», «Lucia di Lammermoor», «Luisa Miller», «Poliuto» und «La clemenza di Tito».

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027
Bühnenbild:
Paolo Fantin

Paolo Fantin

Paolo Fantin stammt aus dem italienischen Castelfranco und studierte Bühnenbild an der Accademia di belle arti in Venedig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Damiano Michieletto, mit dem er 2005 mit «Le nozze di Figaro» Finalist beim Grazer Ring Award war. Mit Michieletto entstanden ausserdem u. a. Brittens Kinderoper «The Little Sweep» in Sizilien, «Don Giovanni», «Le nozze di Figaro» und «Così fan tutte» am Teatro La Fenice in Venedig, «La bohème» in Salzburg und Shanghai, Puccinis «Trittico» in Wien und Kopenhagen, «L’elisir d’amore» in Madrid und Graz, «Un ballo in maschera» und «La scala di seta» in Mailand sowie im Schauspielbereich Gogols «Revisor» in Italien und die «Dreigroschenoper» am Theater an der Wien. 2011 gewann er mit Carla Teti für das Bühnenbild und die Kostüme zu «Sigismondo», «Don Giovanni» und «Madama Butterfly» den renommierten Premio Franco Abbiati. 2012 gab Paolo Fantin mit Michieletto sein Salzburger Festspieldebüt mit «La bohème» und erabeitete mit dem Regisseur dort daraufhin «Falstaff» und «La Cenerentola». Weitere Zusammenarbeiten umfassen «Idomeneo» am Theater an der Wien und in Tokio, «The Rake’s Progress» in Leipzig und Venedig, «Samson et Dalila» und «Don Pasquale» in Paris, «Roméo et Juliette» sowie ein Mozart-/Da Ponte-Zyklus am La Fenice, Martinůs «Greek Passion» in Palermo, «Guillaume Tell» am Royal Opera House Covent Garden, «La damnation de Faust» in Rom, «Oedipus Rex» an der Oper Frankfurt, «Animal Farm» an der Niederländischen Nationaloper und «Madama Butterfly» am Teatro Regio in Turin. Am Opernhaus Zürich sind «Lucia di Lammermoor», «Il corsaro», «Luisa Miller», «Poliuto» und «La scala di seta» entstanden.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027
Kostüme:
Klaus Bruns

Klaus Bruns

Klaus Bruns studierte Bühnenbild und Kostümentwurf am Mozarteum in Salzburg. Seit fast 30 Jahren ist er als Kostümbildner tätig, u. a. an den Schauspielhäusern von Stuttgart, Graz, Frankfurt, Zürich, Köln, Leipzig, dem Burgtheater in Wien, dem Thalia-Theater Hamburg, der Schaubühne und dem Deutschen Theater Berlin sowie dem Residenztheater und den Kammerspielen in München. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Karin Henkel. In der Oper arbeitet er u. a. mit Barrie Kosky, Michael Talke, Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Michael Schulz, Harry Kupfer, Götz Friedrich und Christof Loy, u. a. an den drei Berliner Opernhäusern, der Nürnberger Oper, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Leipzig, dem Teatro Regio Turin, dem Theater an der Wien, den Nationaltheatern in Mannheim und Weimar, dem Rossini Opera Festival in Pesaro und der Oper Amsterdam. Mit Barrie Kosky entstanden u. a. «Der Ring des Nibelungen» an der Staatsoper Hannover, «Rusalka», «Moses und Aron», «Jewgeni Onegin», «Anatevka» und «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» an der Komischen Oper Berlin, «La fanciulla del West», «Macbeth», «Die Gezeichneten», «Jewgeni Onegin», «Boris Godunow» und «Manon Lescaut» am Opernhaus Zürich, «Prinz Igor» an der Opéra Bastille in Paris, «Fiddler on the Roof» an der Lyric Opera of Chicago und «Agrippina» an der Hamburgischen Staatsoper. Für die Kostüme von Koskys Bayreuther Inszenierung von «Die Meistersinger von Nürnberg» wurde Klaus Bruns von der Zeitschrift Opernwelt 2018 zum «Kostümbildner des Jahres» gewählt. 2024 erhielt er den Oper! Award als bester Kostümbildner für die Uraufführung von Alexander Raskatovs «Animal Farm» in Amsterdam.

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026
Choreinstudierung:
Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie Chordirigieren am Salzburger Mozarteum. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wechselte er als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen ca. 150 Premieren und unzählige Wiederaufnahmen betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Marco Armiliato, Riccardo Chailly, Teodor Currentzis, Christoph von Dohnányi, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Gianandrea Noseda und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Ab dem Sommer 2012 begann zusätzlich eine 10 Jahre dauernde Tätigkeit als Chordirektor der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen. Hier kam es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit u. a. mit Riccardo Muti, Mariss Jansons und Sir Simon Rattle. Nachdem Ernst Raffelsberger diese Arbeit mit dem Festspielsommer 2021 beendete, ist er seit 2025 auf Wunsch von Maestro Muti wieder für die Choreinstudierung zu dessen Festspielkonzerten in Salzburg verantwortlich. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit in Zürich wie in Salzburg.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026
Lichtgestaltung:
Alessandro Carletti
Dramaturgie:
Kathrin Brunner

Kathrin Brunner

Kathrin Brunner wurde in Zürich geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik, Musikwissenschaft und Französisch. Nach diversen Regiehospitanzen (u. a. «Die Dreigroschenoper» am Luzerner Theater; Regie: Vera Nemirova) und Dramaturgiehospitanzen ist sie seit 2008 Dramaturgin am Opernhaus Zürich. Hier arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Achim Freyer («Moses und Aron»), Harry Kupfer («Die Meistersinger von Nürnberg», «Tannhäuser»), Stephan Müller, Guy Joosten, Damiano Michieletto, Christof Loy («La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale», «La rondine»), Willy Decker («Il ritorno d'Ulisse in patria», «The Turn of the Screw»), Andreas Homoki («Wozzeck», «Das Land des Lächelns», «La forza del destino»), Christoph Marthaler («Il viaggio a Reims», «Orphée et Euridice»), Barrie Kosky («Die Gezeichneten», «Boris Godunow»), Nadja Loschky, Nina Russi, Jan Essinger und Jetske Mijnssen («Idomeneo», «Hippolyte et Aricie», «Platée»). Bei den Salzburger Festspielen 2012 erarbeitete sie «La bohème» mit Damiano Michieletto. Während der Corona-Pandemie war sie Co-Gründerin der Konzertreihe «Altchemie live» in der Alten Chemie Uetikon. 2025 betreute sie als Dramaturgin Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Besetzung


Tito Vespasiano Pene Pati


Vitellia Margaux Poguet


Servilia Yewon Han


Sesto Lea Desandre


Annio Siena Licht Miller


Publio Andrew Moore

Pene Pati

Pene Pati wurde in Samoa geboren und wuchs in Neuseeland auf. Er studierte an der University of Auckland und an der Wales International Academy of Voice in Cardiff unter Dennis O’Neill. 2012 gewann er den Bel Canto Award, weitere Auszeichnungen folgten. Nach seiner musikalischen Weiterbildung im San Francisco Opera’s Merola Programme wurde er 2017 im Adler Fellowship aufgenommen. Sein Repertoire umfasst Rollen von Mozart bis Massenet, Donizetti, Gounod, Puccini und Verdi. Engagements führten ihn u. a. als Des Grieux (Manon) an die Staatsoper Hamburg und das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, als Percy (Anna Bolena) an die Staatsoper Wien, als Edgardo (Lucia di Lammermoor) an das Teatro San Carlo in Neapel, in der Titelpartie von Mitridate, Re di Ponto an die Staatsoper Unter den Linden oder als Tito in La clemenza di Tito ans Festival von Aix-en-Provence. 2024/25 debütierte er als Gounods Faust an der Opéra national de Paris. Zudem gab er sein Hausdebüt an der New Yorker Met als Duca und am Londoner Covent Garden als Rodolfo in La bohème  sowie sein konzertantes Rollendebüt als Werther in Genf. Als Rodolfo war er in dieser Spielzeit auch an der Bayerischen Staatsoper zu hören. Im Sommer 2025 singt er u.a. Rodolfo in San Franciso, Nadir (Les Pêcheurs de perles) beim Festival in Aix-en-Provence, Duca in Verona und Mozarts Mitridate bei den Salzburger Festspielen. Sein Debütalbum mit italienischen und französischen Arien brachte ihm den Opus Klassik Newcomer of the Year Award, den Best Male Singer bei den Opera Critics' Awards und den Opera Magazine Readers' Award bei den International Opera Awards ein. Sein zweites Album, Nessun Dorma, wurde im September 2024 veröffentlicht.

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026

Margaux Poguet

Margaux Poguet studierte am Konservatorium von Bourges Fagott, Theater und Gesang. Anschliessend absolvierte sie ihre Ausbildung am DSJC/Jeune chœur de Paris und am CNSMD in Paris. 2024/2025 debütierte sie mit mehreren Mozart-Rollen, darunter Elvira («Don Giovanni»), Fiordiligi («Così fan tutte«) und Vitellia («La clemenza di Tito») an Opernhäusern wie dem Pariser Théâtre de l'Athénée, Opéra de Reims, in Massy, Tourcoing oder Compiègne. Unter der Leitung von Marc Minkowski und Musiciens du Louvre gab sie in Chantilly im Rahmen der Reihe «Coups de coeur» ein Konzert mit Mozart-Arien. 2025/26 sang sie u.a. Donna Elvira auf einer Tournee mit Concert de la Loge sowie Fiordiligi, Eurydice (Glucks «Orphée et Eurydice») mit dem Ensemble Miroirs Étendus und das Mozart-Requiem in Compiègne. Sie gab ausserdem ihr Debüt am Théâtre des Champs-Élysées mit Concert de la Loge in Cherubinis «Médée». Als Leonore («Fidelio») wird sie beim Festival de Saint-Céré zu hören sein, interpretiert beim 30-jährigen Jubiläum des Festivals de Pâques de Deauville Bergs «Sieben frühe Lieder» sowie den Sopranpart in Mahlers Sinfonie Nr. 4 unter Gabriel Durliat. Margaux Poguet arbeitet regelmässig mit jungen Komponist:innen und wirkte zudem bei Musicalprojekten mit. Sie ist Preisträgerin der Fondation Royaumont, der Académie du Festival Ravel und der Académie Musicale Villecroze. Für ihre erste CD «Dans notre nuit» nahm sie Alban Bergs «Sieben frühe Lieder» auf, Lieder von Kurt Weill sowie Werke von Viktor Ullmann. Margaux Pouguet hat zudem einen Master-Abschluss in Philosophie der Universität Paris Panthéon-Sorbonne.

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026

Yewon Han

Yewon Han ist eine südkoreanische Sopranistin. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium an der Seoul National University und setzte ihre Ausbildung im Young Artist Program des Korea National Opera Studio sowie 2022 bis 2024 im Internationalen Opernstudio Zürich fort. Sie hat eine Vielzahl von Rollen in Korea und Europa interpretiert, darunter Lauretta in «Gianni Schicchi», Papagena in «Die Zauberflöte», Adele in «Die Fledermaus», Romilda in «Serse», Li Si in «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», Titania in «A Midsummer Night’s Dream» sowie Najade in «Ariadne auf Naxos». 2025 war sie als Ophelia in «Hamlet» beim Buxton International Festival zu erleben. Sie wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der erste Preis beim 60. Concurso Tenor Viñas (2023), der dritte Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Neue Stimmen (2022) sowie mehrere erste Preise bei bedeutenden Gesangswettbewerben in Südkorea. Seit 2025/26 ist sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und war hier jüngst in «Hänsel und Gretel», «Manon» und «Carmen» zu erleben und wird als Servilia in «La clemenza di Tito» zu hören sein.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 4 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026

Lea Desandre

Lea Desandre, Mezzosopranistin, studierte in Venedig und nahm 2015 an William Christies Le Jardin des Voix teil. 2017 wurde sie zur «Vocal Discovery» und 2021 zur «Lyrical Artist of the Year» an den Victoires de la Musique Awards ernannt. 2017 gab sie ihr Debüt in der Titelrolle von Alcione an der Opéra Comique. 2018 debütierte sie an den Salzburger Festspielen als Amore/Valletto (L’incoronazione di Poppea). Dort sang sie ausserdem Vénus (Orphée aux Enfers), Despina (Così fan tutte), Abel (La morte d’Abel) sowie Annio (La clemenza di Tito). An der Pariser Opéra Comique war sie in der One-Woman-Show Et in Arcadia ego mit Musik von Rameau zu erleben. Ausserdem gab sie 2021 ihr Rollendebüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) in Aix-en-Provence. Zu ihrem Repertoire gehören zudem Rosina (Il barbiere di Siviglia), Idamante (Idomeneo), Messaggera (L’Orfeo) und Amour (Orphée). Konzerte und Liederabende führten sie u.a. in die Wigmore Hall und die Carnegie Hall, den Wiener Musikverein, das Théâtre Champs-Élysées, die Philharmonie de Paris, die Opéra National de Bordeaux, das Sydney Opera House, die Tschaikowsky Konzerthalle in Moskau und die Shanghai Symphony Hall. Sie hat mit renommierten Dirigent:innen zusammengearbeitet wie Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Jordi Savall, Emmanuelle Haïm und mit Regisseur:innen wie Barrie Kosky, Christof Loy, Lotte de Beer und Jossi Wieler. Ihre Diskografie umfasst u.a. ihr erstes Soloalbum Amazone, welches mit einem Gramophone «Editor’s Choice Award» ausgezeichnet wurde.

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts als Hermia in «A Midsummer Night’s Dream», Zweite Dame in «Die Zauberflöte» und eine der zwei Solopartien in der Uraufführung von «Denis and Katya» von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie die Titelrolle in Ravels «L’Enfant et les sortilèges» unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang. So sang sie bei der Reihe «The Song Continues» in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und ging mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf USA-Tournee. In der Spielzeit 2020/21 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier u. a. in «Maria Stuarda», «Simon Boccanegra», «Viva la mamma», «Salome», «Odyssee», im Ballett «Monteverdi», in «L’italiana in Algeri» sowie Flosshilde in «Das Rheingold». Seit der Spielzeit 2022/23 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie zuletzt u. a. als Lucilla («La scala di seta») und Hänsel («Hänsel und Gretel) zu erleben war

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Götterdämmerung14 März 2027

Andrew Moore

Andrew Moore, amerikanischer Bassbariton aus New Jersey, erhielt seine Ausbildung an der Rutgers University (Mason Gross School of the Arts) sowie am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2019 erreichte er das New England Region Finale der Metropolitan Opera National Council Auditions und wurde dort mit dem Susan Eastman Encouragement Award ausgezeichnet. Weitere wichtige künstlerische Stationen waren das Merola Opera Program in San Francisco sowie die Santa Fe Opera, wo er als Apprentice Singer u. a. in «La bohème», «Così fan tutte» und «Jenůfa» auftrat. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde er in das Ensemble des Hauses übernommen, dem er seit der Spielzeit 2022/23 angehört. Hier war er seither u. a. als Figaro («Le nozze di Figaro»), Paolo Albiani («Simon Boccanegra»), Don Fernando («Fidelio»), De Brétigny («Manon»), Marullo («Rigoletto»), Paris («Roméo et Juliette»), Marchese d’Obigny («La traviata»), Pritschitsch («Die lustige Witwe»), Johann («Werther») sowie Fix («In 80 Tagen um die Welt») zu erleben. Zu den jüngsten internationalen Engagements zählen sein Debüt bei der Warsaw Philharmonic als Basssolist in Beethovens 9. Sinfonie sowie sein Salzburg-Debüt als Marchese d’Obigny («La traviata»). Im Sommer 2026 wird er bei den Salzburger Festspielen als Johann («Werther») zu erleben sein. Zu seinem Repertoire zählen ausserdem Partien wie Leporello («Don Giovanni»), Publio («La clemenza di Tito»), Guglielmo («Così fan tutte») und Rocco («Fidelio»).

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Alice im Wunderland21 / 26 Nov. / 6 Dez. 2026 / 7 / 10 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027
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Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 2. Konzert La Scintilla15 Dez. 2025 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 3. Konzert La Scintilla18 Mai 2026 Bezuidenhout & Minasi15 März 2026 Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 März 2026 Johannes-Passion24 März 2026 1. Konzert La Scintilla19 Okt. 2026 2. Konzert La Scintilla21 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 3. Konzert La Scintilla26 Apr. 2027 c-Moll-Messe17 März 2027 Gringolts & Corti & Fischer11 Juli 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Götterdämmerung14 März 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Kurzgefasst

Ein Putschversuch und der beste Freund ein Verschwörer – doch Tito will lieber auf sein Herrscheramt verzichten, als seine Macht auf Furcht und Schrecken zu gründen. «La clemenza di Tito» ist ein Werk, das die zeitlosen Fragen nach dem Umgang mit der Macht stellt, nach Schuld und Verzeihen. Wolfgang Amadeus Mozarts späte Opera seria enthält einige seiner schönsten Arien und Ensembles. Dirigent Marc Minkowski kehrt mit dieser Neuproduktion zurück ans Opernhaus Zürich, ebenso der italienische Regisseur Damiano Michieletto.

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