La forza del destino

Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten
Libretto von Francesco Maria Piave

  • Dauer:
    3 Std. 25 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 20 Min.
  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    © Plakatmotiv von Axel Groß (Untitled)

Gut zu wissen

Synopsis

Entdecken Sie das Kernstück jeder Geschichte: Unsere Synopsen geben Orientierung zur Handlung des Stückes und Konflikten, die seine Charakteren bewegen.

Erster Akt

Leonora di Vargas liebt Alvaro. Ihr Vater, der Marchese di Calatrava, akzeptiert die Verbindung aufgrund dessen fremder Herkunft nicht. Er überrascht die Liebenden während ihrer Flucht. Als sich Alvaro ergeben will, löst sich ein Schuss und verletzt Leonoras Vater tödlich. Im Sterben verflucht er seine Tochter.

Zweiter Akt

Leonora und Alvaro haben sich auf der Flucht verloren. Leonora ist heimatlos. Als Mann verkleidet, versucht sie sich vor ihrem Bruder Carlo zu verbergen, der sich für den Mord an seinem Vater rächen will. Carlo trifft auf Preziosilla, die Soldaten für den Krieg anwirbt und gibt sich als Student aus. Er erkundigt sich nach einem Fremden, der ihm aufgefallen ist. Es ist Leonora. Sie entkommt, noch bevor ihr Bruder sie entdecken kann.

Leonora will sich in eine selbstgewählte Einsamkeit zurückziehen und Gott widmen. Nach anfänglichem Zögern gewährt ihr Padre Guardiano diese Bitte. Mit einem religiösen Ritual wird Leonora in ihr zukünftiges Dasein verabschiedet. Ein Fluch soll denjenigen treffen, der sich ihr nähert.

Dritter Akt

Alvaro ist unter falschem Namen in den Krieg gezogen. Er rettet einem Offizier das Leben – es ist Carlo, der seinerseits unter falschem Namen kämpft. Die beiden schwören sich ewige Freundschaft. Als Alvaro im Kampf verwundet wird, findet Carlo das Porträt seiner Schwester Leonora in dessen Besitz. Er schwört Rache.

Alvaro ist wieder genesen. Carlo gibt sich zu erkennen und fordert ihn zum Duell auf. Doch die Kämpfenden werden von ihren Kameraden getrennt. Alvaro will Frieden in der Einsamkeit eines Klosters suchen.

Die Gesellschaft feiert besinnungslos den Krieg. Bruder Melitone geisselt dieses Betragen: Solange es auf der Welt so zugehe, dürfe man keinen Frieden erwarten.

Vierter Akt

Die Bevölkerung leidet Hunger.

Carlo hat die Suche nie aufgegeben und spürt Alvaro im Kloster auf, um ihn erneut zum Kampf herauszufordern.

Leonora bittet um Frieden. Sie liebt Alvaro noch immer. Als er unerwartet bei ihr erscheint, muss sie erfahren, dass er Carlo soeben im Kampf tödlich verwundet hat. Leonora eilt zum sterbenden Bruder, der sich auch noch im Tode unversöhnlich zeigt und sie tötet. Alvaro bleibt allein zurück.