La traviata

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave
nach «La Dame aux camélias» von Alexandre Dumas fils

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Preview: 12 Dez 2026
    © Plakatmotiv von Cristóbal Balenciaga

Musikalische Leitung:
Joana Mallwitz

Joana Mallwitz

Joana Mallwitz ist seit Beginn der Saison 2023/24 Chefdirigentin und Künstlerische Leiterin des Konzerthausorchesters Berlin und damit die erste Frau an der Spitze eines der grossen Berliner Orchester. 2020 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts «Così fan tutte». Grosse Erfolge feierte Joana Mallwitz auch an der Metropolitan Opera New York, der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, am Royal Opera House Covent Garden, der Oper Frankfurt und dem Königlichen Opernhaus Kopenhagen. Sie ist bei den bedeutendsten Klangkörpern zu Gast, darunter die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Royal Concertgebouw Orkest, die Los Angeles Philharmonic, das Boston Symphony Orchestra, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Philharmonia Orchestra London, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre National de France das Orchestre de Paris und die Bamberger Symphoniker. Mit ihrem Antritt am Theater Erfurt in der Spielzeit 2014/15 war sie die jüngste Generalmusikdirektorin in Europa. 2018 wechselte sie in gleicher Funktion ans Staatstheater Nürnberg und wurde ein Jahr später als «Dirigentin des Jahres» ausgezeichnet. 2024 erschien über sie der Dokumentarfilm «Joana Mallwitz – Momentum» von Günter Atteln. In Hildesheim geboren, studierte Joana Mallwitz an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie ist Trägerin des Bayerischen Verfassungsordens. Für Ihre langjährige Arbeit im Bereich der Musikvermittlung und Nachwuchsförderung wurde ihr 2023 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Am Opernhaus Zürich dirigierte sie 2025 den «Rosenkavalier».

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027
Inszenierung:
Christof Loy

Christof Loy

Christof Loy studierte Musiktheaterregie in Essen sowie Philosophie, Kunstgeschichte und Italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur. Regelmässig inszeniert er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Oper Stockholm, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Oper Amsterdam und am Teatro Real in Madrid sowie bei den Festspielen in Glyndebourne und Salzburg. In Amsterdam zeichnete er 2019 bei «Tannhäuser» auch zum ersten Mal als Choreograf verantwortlich. Am Opernhaus Zürich entstanden «La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale» und «La rondine». 2017 und 2024 wurde er bei den International Opera Awards zum Regisseur des Jahres gekürt, nachdem er dort bereits 2016 den Preis für die beste Neuproduktion für Brittens «Peter Grimes» am Theater an der Wien gewonnen hatte. Für drei Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper, «Saul» (2003), «Roberto Devereux» (2004) und «Die Bassariden» (2008) wurde er von der Zeitschrift «Opernwelt» jeweils zum Regisseur des Jahres gekürt. 2024/25 gab er mit «Werther» sein Debüt am Teatro alla Scala in Mailand. Seither inszenierte er u.a. «Elektra» am Royal Opera House London, «Eugen Onegin» am Teatro Real Madrid, «Turandot» am Theater Basel, «Il trittico» an der Opéra de Paris und Charpentiers «Louise» beim Festival d’Aix-en Provence. Eines seiner wichtigsten künstlerischen Anliegen heute ist die Wiederentdeckung der Zarzuela. Zu seinen jüngsten Regiearbeiten zählen die Zarzuelas «Benamor» am Theater an der Wien, «El gato montés» am Teatro de la Zarzuela in Madrid sowie «El barberillo de Lavapiés» am Theater Basel.

La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027
Bühnenbild:
Manuel La Casta

Manuel La Casta

Besetzung

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027
Kostüme:
Barbara Drosihn

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn, in Hamburg geboren, studierte nach einer Ausbildung zur Schneiderin Kostümdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in ihrer Heimatstadt. Seither arbeitet sie als freischaffende Kostümbildnerin u. a. am Thalia Theater, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Bochum, am Staatsschauspiel Dresden und am Schauspiel Köln. Dabei entstanden Arbeiten für Regisseur:innen wie Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Nicolas Stemann, Andreas Kriegenburg und Stefan Bachmann. Ihre erste Oper stattete sie 2009 mit «Lucrezia Borgia» für Christof Loy an der Bayerischen Staatsoper München aus. Es folgten u. a. «Der Rosenkavalier» und «Der ferne Klang» an der Königlichen Oper Stockholm, «Das Wunder der Heliane» an der Deutschen Oper Berlin, «Così fan tutte» bei den Salzburger Festspielen sowie «Don Pasquale» am Opernhaus Zürich. Hier entwarf sie zudem die Kostüme für Andreas Homokis Inszenierungen von «I puritani» und «Fidelio». Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit Tatjana Gürbaca. Für sie schuf sie u. a. die Kostüme zu «Parsifal» und «Der fliegende Holländer» in Antwerpen, zu «La traviata» in Oslo, zu «Capriccio» und der «Ring»-Trilogie am Theater an der Wien sowie zu «La finta giardiniera» und «Le Grand Macabre» am Opernhaus Zürich. In den letzten Spielzeiten entwarf sie die Kostüme zu «Der Schatzgräber» an der Deutschen Oper Berlin, «Káťa Kabanová» an der Deutschen Oper am Rhein, «Il trittico» bei den Salzburger Festspielen, «Die Königskinder» in Amsterdam, «Herzog Blaubarts Burg» / «Der wunderbare Mandarin» in Basel, «Rusalka» in Hannover sowie zu «La Voix humaine» / «Erwartung» am Teatro Real in Madrid.

Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027
Choreinstudierung:
Alice Lapasin Zorzit

Alice Lapasin Zorzit

Alice Lapasin Zorzit absolvierte ihr Klavierstudium am Conservatorio di Musica Luigi Boccherini in Lucca und setzte ihre Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz fort, wo sie 2018 ihren Bachelor in Chorleitung mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit sammelte sie ihre ersten Erfahrungen in der Opernwelt als Chorrepetitorin am Landestheater Linz. 2017 nahm sie an der Riccardo Muti Italian Opera Academy teil und war während der Spielzeit 2018/19 Korrepetitorin an der Orchesterakademie des Opernhaus Zürich. In der Spielzeit 2019/20 folgte ein Engagement als stellvertretende Kinderchorleiterin und Gastpianistin an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Anschliessend führte sie ihre Tätigkeit an das Staatstheater Darmstadt, wo sie in den Jahren 2020–2022 als stellvertretende Chordirektorin und Kinderchorleiterin wirkte. Parallel zu ihrer beruflichen Entwicklung setzte sie ihre akademische Ausbildung fort: 2021 schloss sie an der Kunstuniversität Graz ihren Master in Dirigieren und Musiktheaterkorrepetition ab, 2022 folgte ein berufsbegleitender Master in Kulturmanagement (EMAA) an der Universität Zürich. Als Kulturmanagerin war sie Stipendiatin der Deutschen Bank Stiftung (AMH) und gründete 2024 die Künstleragentur ArteMIS. Von 2023 bis 2025 war Alice Lapasin Zorzit Chordirektorin mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Coburg und wirkte im Sommer 2025 als Chorassistentin bei den Bayreuther Festspielen mit. Seit Januar 2026 ist sie stellvertretende Chordirektorin am Opernhaus Zürich.

Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Herr der Diebe27 Feb. / 2 / 4 / 6 / 7 / 9 / 10 / 11 März 2027 Kinderopernorchester25 Mai / 1 / 13 / 18 / 21 Juni 2026
Choreografie:
Javier Pérez

Javier Pérez

Besetzung

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027
Lichtgestaltung:
Valerio Tiberi

Valerio Tiberi

Besetzung

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027
Dramaturgie:
Fabio Dietsche

Fabio Dietsche

Fabio Dietsche studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Querflöte bei Maria Goldschmidt in Zürich und bei Karl-Heinz Schütz in Wien. Erste Erfahrungen als Dramaturg sammelte er 2012/13 bei Xavier Zuber am Konzert Theater Bern, wo er u.a. Matthias Rebstocks Inszenierung von neither (Beckett/Feldman) in der Berner Reithalle begleitete. Seit 2013 ist er Dramaturg am Opernhaus Zürich, wo er sein Studium mit der Produktionsdramaturgie von Puccinis La bohème abschloss. Hier wirkte er u.a. bei den Uraufführungen von Stefan Wirths Girl with a Pearl Earring und Leonard Evers Odyssee, an der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und an der Schweizerischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest mit. Er arbeitete u.a. mit Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Kai Anne Schuhmacher zusammen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Kulturmanagement an der Universität Zürich.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Monster's Paradise12 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Rinaldo22 / 24 / 26 / 28 Feb. / 14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Besetzung

Violetta Valéry Marina Monzó


Alfredo Germont Bekhzod Davronov


Giorgio Germont Roman Burdenko


Flora Bervoix Siena Licht Miller


Annina Liliana Nikiteanu


Gastone Anthony León


Baron Douphol Evan Gray


Marchese d'Obigny Stanislav Vorobyov

Doktor Grenvil Mikayel Sargsyan


Giuseppe Martin Zysset

Marina Monzó

Marina Monzó wurde in Valencia geboren und studierte dort Flöte und Gesang. 2016 debütierte sie in der Titelpartie von «La sonnambula» an der Oper Bilbao und wurde Mitglied der Accademia Rossiniana. Seither war sie regelmässig beim Rossini Opera Festival zu erleben. Sie sang u.a. Gilda («Rigoletto») und Oscar («Un ballo in maschera») am Teatro di San Carlo in Nepael, Königin der Nacht («Die Zauberflöte») an der Bayerischen Staatsoper München, Gilda und Contessa Folleville («Il viaggio a Reims») an der Deutschen Oper Berlin, Zerlina («Don Giovanni»), Dircé («Medea») und Ismene («Mitridate») am Teatro Real in Madrid, Norina («Don Pasquale») und Giulietta («I Capuleti e i Montecchi») am Teatro Massimo di Palermo, Giulia («La scala di seta») und Berenice («L’occasione fa il ladro») am Royal Opera House Muscat, Norina und Adina («L’elisir d’amore») am Maggio Musicale Fiorentino, Despina («Così fan tutte»), Musetta («La bohème»), Oscar und Lauretta («Gianni Schicchi») am Palau de Les Arts in Valencia, Gräfin Almaviva («Le nozze di Figaro») an der Santa Fe Opera sowie am Teatro de la Zarzuela in «Doña Francisquita» und in «Marina». In der Spielzeit 2025/26 ist sie u.a. in der Titelpartie von «Benamor» am Theater an der Wien, als Cleopatra («Giulio Cesare») am Palau de les Arts, als Norina am Teatro Bellini in Catania, als Zerlina am Teatro de la Maestranza, als Adina am Liceu Barcelona und an der Bayerischen Staatsoper, als Musetta am Royal Opera House London sowie am San Carlo in Neapel, als Gilda an der Semperoper in Dresden und als Nannetta («Falstaff») an der Oper Rom zu erleben. 2022 wurde sie beim Ópera XXI Award als Beste junge Sängerin und beim Ópera Actual Award als beste junge Künstlerin ausgezeichnet.

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027

Bekhzod Davronov

Der Tenor Bekhzod Davronov stammt aus Samarkand (Usbekistan) und studierte am dortigen Staatlichen Konservatorium. Er war Mitglied im Opernstudio und anschliessend Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater Moskau. 2021 gewann er den zweiten Preis beim Operalia-Wettbewerb. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Cassio («Otello») an der Wiener Staatsoper, Don Ottavio («Don Giovanni») am Teatro San Carlo in Neapel, Prunier («La rondine») an der Metropolitan Opera New York, Alfredo («La traviata») an der Santa Fe Opera, Rodolfo an der Prager Staatsoper und auf einer Tournee des Glyndebourne Festival, Anatol Kuragin in Dmitri Tcherniakovs Neuproduktion von Prokofjews «Krieg und Frieden» unter Vladimir Jurowski an der Bayerischen Staatsoper und Aljeja («Aus einem Totenhaus») bei der Ruhrtriennale. 2024/25 debütierte er als Alfredo und Rodolfo an der Oper Dallas, sang Edgardo («Lucia di Lammermoor»), Rodolfo und Alfredo an der Semperoper Dresden, Duca di Mantova («Rigoletto») an der Irish National Opera und debütierte bei den Salzburger Festspielen als Leicester («Maria Stuarda»). 2025/26 gibt er als Alfredo sein Hausdebüt am Royal Opera Hose London und als Roméo («Roméo et Juliette») sein Rollen- und Hausdebüt am Teatr Wielki in Warschau. Ausserdem kehrt er als Edgardo an die Staatsoper Wien, als Duca di Mantova und Nemorino («L’elisir d’amore») an die Bayerische Staatsoper und als Rodolfo und Roméo an die Semperoper Dresden zurück.

Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027

Roman Burdenko

Der Bariton Roman Burdenko wurde in Russland geboren und studierte an den Konservatorien in Novosibirsk und St. Petersburg. Er war Preisträger bei internationalen Gesangswettbewerben in Moskau und Paris sowie bei Plácido Domingos Operalia in Peking (2012) und der Belvedere Singing Competition in Amsterdam (2013). Von 2006 bis 2011 war er Solist am Michailowski-Theater und ab 2017 am Mariinski-Theater in St. Petersburg. Er tritt auf den weltweit führenden Opernbühnen auf, darunter die Mailänder Scala, die Deutsche Oper Berlin, das Mariinski-Theater, das Grand Théâtre de Genève, die Arena di Verona, die Opéra de Paris, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Bayerische Staatsoper in München, die Oper Amsterdam und die Salzburger Festspiele. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Scarpia («Tosca»), Iago («Otello»), Tonio («Pagliacci»), Alfio («Cavalleria rusticana»), Don Carlo di Vargas («La forza del destino»), Rodrigo («Don Carlo»), Alberich («Der Ring des Nibelungen»), Giorgio Germont («La traviata»), Jack Rance («La fanciulla del West»), Amonasro («Aida»), Tomski («Pique Dame»), Enrico Ashton («Lucia di Lammermoor»), Barnaba («La Gioconda») sowie die Titelrollen in «Rigoletto», «Nabucco» und «Macbeth». Zuletzt war er u.a. als Macbeth an der Deutschen Oper Berlin, als Amonasro an der Opéra de Paris und an der Metropolitan Opera in New York sowie als Michele («Il tabarro») an der Opéra de Paris zu erleben. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2015 als Ford und kehrte seither als Graf Tomski, Alfio, Tonio, Lord Enrico Ashton und zuletzt als Macbeth hierhin zurück.

Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts als Hermia in «A Midsummer Night’s Dream», Zweite Dame in «Die Zauberflöte» und eine der zwei Solopartien in der Uraufführung von «Denis and Katya» von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie die Titelrolle in Ravels «L’Enfant et les sortilèges» unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang. So sang sie bei der Reihe «The Song Continues» in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und ging mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf USA-Tournee. In der Spielzeit 2020/21 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier u. a. in «Maria Stuarda», «Simon Boccanegra», «Viva la mamma», «Salome», «Odyssee», im Ballett «Monteverdi», in «L’italiana in Algeri» sowie Flosshilde in «Das Rheingold». Seit der Spielzeit 2022/23 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie zuletzt u. a. als Lucilla («La scala di seta») und Hänsel («Hänsel und Gretel») zu erleben war.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu studierte am Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise, und im Jahr 2000 wählte sie die Opernwelt zur «Besten Nachwuchssängerin des Jahres». Ihr Repertoire umfasst über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u. a. Octavian («Der Rosenkavalier») an der Bastille, der Wiener und Hamburgischen Staatsoper, Ježibaba («Rusalka») in Montreal, Sesto («La clemenza di Tito») in Dresden, Rosina («Il barbiere di Siviglia») in Wien und München, Dorabella («Così fan tutte») in Dresden, München, Salzburg und Aix-en-Provence, Fjodor («Boris Godunow») in Salzburg, Margarethe («La damnation de Faust») in Brüssel und Dulcinée («Don Quichotte») im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Fachs sowie Partien wie Ljubascha («Die Zarenbraut»), Amme (Dukas’ «Ariane et Barbe-Bleue») und Fricka («Das Rheingold»). Als Konzertsängerin reicht ihr Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ «Les nuits d’été» unter Heinz Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Zubin Mehta. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, John Eliot Gardiner, René Jacobs und Philippe Jordan. Zuletzt war sie in Zürich u. a. als Tisbe («La Cenerentola»), Praškowia («Die lustige Witwe»), Mama («Wir pfeifen auf den Gurkenkönig»), Sir Pumpkin («In 80 Tagen um die Welt») sowie im für sie kreierten Musiktheaterabend «Wie du warst! Wie du bist!» zu erleben.

Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Wie du warst! Wie du bist!20 / 21 / 25 Sept. / 2 / 3 Okt. 2025 / 4 / 5 / 10 / 11 Juli 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Herr der Diebe2 / 4 / 6 / 10 März 2027

Anthony León

Der kubanisch-kolumbianische Tenor Anthony León studierte an der La Sierra University in Riverside (Kalifornien) sowie am New England Conservatory of Music in Boston (Massachusetts). Er wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt. 2024 war er Finalist des Rising Star Award der International Opera Awards und erhielt den Richard Tucker Career Grant. 2023 gewann er die Metropolitan Opera Laffont Competition; bei Operalia 2022 wurde er mit dem Ersten Preis sowie dem Don Plácido Domingo Ferrer Zarzuela Prize ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er einen Career Development Grant der Sullivan Foundation und wurde unter anderem in «Opera News» porträtiert. In der Saison 2025/26 gibt er am Teatro Regio di Torino sein Haus- und Rollendebüt als Belmonte in «Die Entführung aus dem Serail» und singt diese Partie erstmals auch in Glyndebourne. Ausserdem debütiert er an der Lyric Opera of Chicago als Ferrando in «Così fan tutte» und kehrt an die LA Opera zurück, wo er erstmals Fenton in «Falstaff» singt. Zu seinem Repertoire zählen darüber hinaus Partien wie Graf Almaviva in «Il barbiere di Siviglia», Remendado in «Carmen», Nemorino in «L’elisir d’amore», Tamino in «Die Zauberflöte», Don Ottavio in «Don Giovanni» und Spoletta in «Tosca». Von 2022 bis 2023 war er Mitglied des Domingo-Colburn-Stein Young Artist Program der Los Angeles Opera. Gastengagements führten ihn unter anderem an die Oper Köln, an das Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an die Santa Fe Opera, zum Festival d’Aix-en-Provence sowie zu den Salzburger Festspielen.

Alice im Wunderland8 / 21 / 26 / 28 Nov. 2026 / 8 / 17 Jan. 2027 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027

Evan Gray

Evan Gray ist ein Schweizer Bassbariton aus Winterthur. Er begann seine musikalische Ausbildung als Altist bei den Zürcher Sängerknaben und wechselte später in das Stimmfach Bass. Nach erstem Gesangsunterricht am Konservatorium Winterthur studierte er am renommierten Curtis Institute in Philadelphia. Zu seinen bisherigen Rollen gehören u. a. der Förster («Das schlaue Füchslein»), Figaro («Le nozze di Figaro») und Leporello («Don Giovanni»). Als versierter Liedsänger führte er Schuberts «Winterreise» und Vaughan Williams’ «Songs of Travel» mehrfach auf und arbeitete mit Künstlern wie Julius Drake und Robert Holl. In den Jahren 2023-25 war er zu Gast beim Marlboro Music Festival, wo er eine enge Beziehung zur Pianistin Mitsuko Uchida pflegt, die ihn für die Ausgabe im Sommer 2026 erneut eingeladen hat. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Evan Gray Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios und ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Er war hier u. a. als Colline («La bohème»), Alidoro («La Cenerentola»), Oberpriester («Nabucco»), Notar («Der Rosenkavalier»), Reinmar von Zweter («Tannhäuser»), Faust («Der feurige Engel»), Zaretsky («Eugen Onegin»), Cesare Angelotti («Tosca»), Fünfter Jude und 1. Nazarener («Salome»), Lord Rochefort («Anna Bolena»), Dottor Grenvil («La traviata»), Crébillon («La rondine»), Zuniga («Carmen»), Roberto («I vespri siciliani»), Roucher («Andrea Chénier»), Polizeikommissar («Der Rosenkavalier»), Marchese Calatrava («La forza del destino») Tom («Un ballo in machera»), Brühlmann («Werther») sowie als Faust («Der feurige Engel»), Goldhändler («Cardillac») und Méphistophélès («La Damnation de Faust») zu erleben. Ausserdem sang er Don Basilio («Il barbiere di Siviglia») bei den Bregenzer Festspielen, Nourabad («Les Pêcheurs de perles») an der Oper Vlaandern und in Luxemburg sowie Ombra di Nino («Semiramide») im Concertgebouw Amsterdam. Bei den Bregenzer Festspielen war er als Onkel Bonzo in «Madama Butterfly» und als Il capitano/L’ispettore in Giordanos «Siberia» zu erleben. 2024 war er zudem als Colline («La bohème») am Tokyo Metropolitan Theater und am ROHM Theatre Kyoto zu Gast.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Mikayel Sargsyan

Besetzung

La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich und gleichzeitig Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991 fest engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u. a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile («Andrea Chénier»), Jaquino, Kudrjasch («Káťa Kabanová»), Alfred («Die Fledermaus»), Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in der «Weissen Rose» von Udo Zimmermann. Er verkörperte Simplicius in der gleichnamigen Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der «Zauberflöte», «Le nozze di Figaro», «Fidelio» und «Tannhäuser» nach San Diego. Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette «Paganini» aufgenommen. In Zürich sang er zuletzt u. a. Don Basilio («Le nozze di Figaro»), Tschekalinski («Pique Dame»), Triquet («Jewgeni Onegin»), den Obereunuchen («Das Land des Lächelns»), Goro («Madama Butterfly»), Spoletta («Tosca»), Dormont («La scala di seta»), den weissen Minister («Le Grand Macabre»), den Teufel/Erzähler («Die Geschichte vom Soldaten»), den Dritten Juden («Salome»), Schmidt («Werther»), Feri («Die Csárdásfürstin») und Don Curzio («Le nozze di Figaro»).

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027
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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027

Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Kurzgefasst

Glanz und Elend liegen dicht beieinander im Leben der Kurtisane Violetta Valéry. Auf rauschenden Pariser Festen als rätselhafte Schönheit gefeiert, muss sie ihre grosse Liebe zu Alfredo aufgrund bürgerlicher Konventionen aufgeben. Mit dieser Oper über eine «Hure», wie Giuseppe Verdi selbst sagte, schockierte er das Publikum seiner Zeit. Seine scharfe Kritik richtet sich gegen die heuchlerischen Gepflogenheiten der Gesellschaft, während er Violetta selbst auf ihrem Leidensweg die Aura einer Heiligen verleiht. Mit feinem psychologischen Gespür lässt sich der Regisseur Christof Loy von der Ästhetik der Verdi-Zeit inspirieren. Unter der Leitung von Joana Mallwitz debütiert die junge spanische Sopranistin Marina Monzó in der Titelpartie.

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